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Jugendfreizeitstudie emsdetten 2007
 

Jugendfreizeitstudie emsdetten 2007

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Die Jugendfreizeitstudie fEmsdetten 2007

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    Jugendfreizeitstudie emsdetten 2007 Jugendfreizeitstudie emsdetten 2007 Presentation Transcript

    • 1.Berichtsband Interaktive Jugendfreizeitstudie EmsdettenSeite 1 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Index Seite 3 - 18 Studienprojekt Begründung und Entwicklung Seite 20 - 31 Aufriss Soziodemografie Seite 32 - 37 Wahrnehmung des Standorts Emsdetten Seite 38 - 56 Freizeitverhalten der Jugendlichen Seite 58 - 67 Freizeitangebot in Emsdetten Seite 68- 74 Städtische Freizeiteinrichtungen Seite 75 - 92 Einstellungen zur Zukunft und zur Gegenwart Seite 93 - 96 Zentrale Ergebnisse / strategische SchwerpunkteSeite 2 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Warum eine Jugendstudie in Emsdetten ? Eine Kernthese aus der Bürgerbefragung 2007 Die Jugend in Emsdetten droht ins Hintertreffen zu geraten.Seite 3 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Warum eine Jugendstudie in Emsdetten ? Was würden Sie an / in Emsdetten ändern ? *JUGENDARBEIT Freizeitangebote, Ausbildung, Arbeitsplätze Kapazitäten, KINDERBETREUUNG Mehr weniger Kosten STADTSANIERUNG Rathaus, Innenstadt, Bahnhof BÜRGERBETEILIGUNG Konsequente Mitsprache, Effektive Einbindung, Kommunikation und Transparenz EINKAUFSANGEBOT Vielfalt schaffen, Öffnungszeiten erweitern, VERKEHRSFÜHRUNG Umgehungsstrassen schaffen, Baustellen koordinieren und abbauen SOZIALE INTEGRATION Migranten, Generationen und Randgruppen BILDUNGSANGEBOT Gesamt- und Ganztagsschulen, Ausstattung ARBEITSMARKT Wirtschaftsstandort stärken, Förderung von Jugendlichen und Müttern NAHVERKEHR Anbindung Bus und Bahn ADMINISTRATION Bürokratie abbauen, Geld sparen, Servicequalität verbessern SICHERHEIT UND ORDNUNG Sauberkeit, VerkehrssicherheitSeite 4 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Standortkriterien aus Sicht der Bürger Wie wichtig sind Ihnen folgende Angebote und Einrichtungen und welche werden in Emsdetten abgedeckt ?Seite 5 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zwischenfazit Bürgerumfrage 2007 Während in Emsdetten die Interessenslagen der Wirtschaft und nachfolgend der Familien und der Senioren prior wahrgenommen werden, scheint die Jugend keine ebenbürtige Lobby zu haben. Dies lässt sich daran ablesen, dass die Jugend- themen von allen Anspruchsgruppen zwar als kritisch, aber doch eher als sekundär eingestuft werden. Gleichzeitig erlebt die Jugend ihre Realität noch unbefriedigender.Seite 6 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeit wird Schwerpunktthema Erste Jugendstudie zum MitmachenSeite 7 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Forschungsprojekt Aufriss Integration quantitativer und qualitativer Erhebungsstufen Explorer-Team • „Safari“ (Bilderwelten, Interviews, Input) • Online-Redaktion im Explorer Blog Standardisierter Online- Statistische Fragebogen Plattform Analysen (Input/Output) Web 2.0 Module • „Top Spots“ (interaktive Stadtfreizeitkarte) • „Stadtlabor“ (Ent- wicklungsprojekte) • „Abstimmen“/ TrendumfragenSeite 8 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Erste Jugendfreizeitstudie Emsdetten Projekt Kernphasen April Mai Juni Juli-Sept • Fragebogen • Mobilisierung / • Statistische • Gesamtbericht •„Safari“ Input Anwerbung Auswertung • Öffentliche • Web2.0 Module • Online-Befragung • Zwischen- Präsentationen • Testphase •„Safari“ Redaktion bericht • Web2.0 RedaktionSeite 9 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Was macht(e) das Explorer-Team ? „Jugend erforscht sich selbst“ Mission: • selbst organisiert, unabhängig • unerschrocken und unvoreingenommen • neugierig und experimentierfreudig … Kirsten, Sarah, Natalie, Julian, Jens, Nathalie, Thomas, Iris, Ismail, Hannah, Sven, David, Kerstin, Marie, David, Michael …Seite 10 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Was macht(e) das Explorer-Team ? „Jugend erforscht sich selbst“ Hauptaufgaben: • lebensnahe Hintergründe zur Hauptbefragung beisteuern („Safari“ Fotos, Interviews, Input) • die Web2.0 Module weiter entwickeln, inhaltlich ausgestalten und pflegen • möglichst viele Jugendliche in Emsdetten zum Mitmachen animieren, Freunde und Netz- werke in Bewegung setzen, „Skeptiker und Phlegmaten“ überzeugen • Interpretation der Ergebnisse und Erstellung einer eigenständigen Teilpräsentation • Redaktion und Betreuung der Online-Jugendplattform auch nach der Forschungsphase (optional)Seite 11 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Was bedeutet „Safari“? Projektrahmen • andere Jugendliche offen ansprechen • sie befragen • ihnen zuhören • ihre Ansichten festhalten • ihre Ideen aufgreifen • ihre Kritik ernst nehmen • sie ein Stück begleiten • ihre Welt dokumentieren • Treffpunkte aufsuchen, untersuchen • zuhause oder bei Freunden • auf der Strasse • in der Stadt • überall, bei Tag und bei Nacht • zeigen was gemacht wird • zeigen wie es gemacht wird • erklären warum es gemacht wird •…Seite 12 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Was passiert nach und mit der „Safari“? Projekt Kernaufgaben • sich im Kernteam austauschen • Bilder/Videos uploaden (von zuhause oder im TIB) • Notizen, Originaltöne redaktionell bearbeiten und im Arbeits-Blog erfassen • Kommentare zu anderen Einträgen einstellen • allgemeine Projekthinweise verfolgen •…Seite 13 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Projektteam interne Kommunikation Zentraler Projektblog Alle Arbeitsschritte, Zwischenergebnisse, aber auch Ideen und Anregungen wurden auf einer interaktiven Entwicklungsplattform gesammelt und diskutiert. Insgesamt wurden 80 Beiträge eingestellt und über 250 Kommentare „gepostet“.Seite 14 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • My-Emsdetten.de Qualitative Interaktionsmodule Auf dem offenen Jugendportal My-Emsdetten.de wurden parallel zur Online-Befragung Schwerpunktthemen interaktiv angeboten und weiterentwickelt: 1.Top Spots als Landkarte beliebter Freizeittreffpunkte in Emsdetten 2.Stadtlabor als Diskussionsplattform für geplante Projekte und Ideen 3.Abstimmen als spontanes Stimmungsbarometer für kontroverse ThemenSeite 15 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • My-Emsdetten.de TopSpots Interaktiver Landkarte attraktiver Freizeit-Treffpunkte für Jugendliche in EmsdettenSeite 16 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • My-Emsdetten.de Stadtlabor Offene Diskussionsplattform für geplante Jugendprojekte und Ideen in EmsdettenSeite 17 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • My-Emsdetten.de Abstimmen Spontanes Stimmungsbarometer für kontroverse ThemenSeite 18 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Ergebnisse Interaktive Jugendfreizeitstudie EmsdettenSeite 19 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Testaufbau Jugendfreizeitstudie Emsdetten Kombiniertes mehrstufiges Erhebungsverfahren Schriftliche Befragung (n=41) Explorer Team (n=16) Zentrale • 5 Workshops Online- • 7 Safaris Plattform • 80 Artikel, 250 Online-Befragung Kommentare (n=293) My-Emsdetten.de • 315 Registrierungen • 4.079 Visits • 39 Top Spots • 117 Kommentare • 433 VotesSeite 21 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Aufriss Teilnahme Jugendumfrage Emsdetten Wieviele haben mitgemacht ? Medium Fallzahl My-Emsdetten.de Zugriffe 4.079 My-Emsdetten.de Registrierungen 315 Online Fragebogen Zugriffe 794 Online vollständige Fragebögen 293 548 Schriftlich vollständige Fragebögen 41 online Netto Teilnahme Gesamt 334* * haben den Fragebogen vollständig beantwortet Das Studienprojekt fand öffentlich großen und breiten Anklang innerhalb der jungen Zielgruppe. Emsdettens Jugend konnte im „Maßstab 1:10“ abgebildet werden - ausgehend von ca. 3.300 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.Seite 22 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Q1-2: Verteilung nach Geschlecht und Alter (in%) Geschlecht Gesamt Jungen / junge Männer 45,2% Mädchen / junge Frauen 54,8% Alter / Segment Gesamt 12-14jährige 45,5% 15-18jährige 54,5% 18jährige 17jährige 16jährige 15jährige 14jährige 13jährige 12jährigeSeite 23 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Microcensus Emsdetten versus Segmentation Umfrage Jugendliche Bevölkerungs- Alters- Anzahl anteil 12- Sample segmente Jahrgang 18jährige n=334 % (von 3.308) 18 Jahre 1990 500 15,1 8,9 % 17 Jahre 1991 479 14,4 19,5 % 16 Jahre 1992 483 14,6 14,5 % 15 Jahre 1993 485 14,6 12,5 % 14 Jahre 1994 450 13,6 15,2 % 13 Jahre 1995 450 13,6 12,8 % 12 Jahre 1996 461 13,9 17,5 % Alle Altersgruppen können entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil proportional in der Gesamtstichprobe ausreichend abgebildet werden. Nur bei den 18jährigen besteht ein Untergewicht. Allerdings wurde diese Altersgruppe auch nur sekundär angesprochen. Die Umfrage repräsentiert die soziodemografische Verteilung der Jugendlichen in Emsdetten.Seite 24 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Migrationshintergrund Q6: Bist Du in Deutschland geboren ? ja 96,0 % nein 4,0 % Q7: Wo sind Deine Eltern geboren ? Beide Elternteile sind in Deutschland geboren 86,9 % Ein Elternteil ist im Ausland geboren 5,8 % Beide Elternteile sind im Ausland geboren 7,3 % Der Bevölkerungsanteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund beträgt in Emsdetten 15,1%. Die Stichprobe repräsentiert mit 13,1% die ethnische Verteilung in Emsdetten ausreichend.Seite 25 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Geschwister Q8: Wie viele Geschwister (oder Halbgeschwister) hast Du ? Anzahl Geschwister Gesamt kein Geschwister 5,6 % ein Geschwister 45,9 % zwei Geschwister 29,4% drei Geschwister 14,5% vier Geschwister und mehr 2,6 % Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegt der Anteil bei „drei Geschwistern und mehr“ mit 44,7 % fast dreimal so hoch wie der Durchschnitt.Seite 26 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Wohnsituation Q3: Mit wem wohnst Du zusammen ? Ich wohne bei meinen beiden Eltern 80,5 % Ich wohne bei einem Elternteil (Vater oder Mutter) 16,5 % Ich wohne bei anderen Verwandten, Freunden oder sonstigen Personen 3,0 % Jeder fünfte Jugendliche in Emsdetten wohnt in einem „nicht-klassischen“ Familienverbund.Seite 27 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Wohnsituation Q4: Wie würdest Du Eure Wohnsituation beschreiben ? Wir wohnen in einer Mietwohnung und ich habe ein eigenes Zimmer 15,8 % Wir wohnen in einer Mietwohnung und ich teile mein Zimmer mit anderen 1,7 % Wir wohnen in einem eigenen Haus und ich habe ein eigenes Zimmer 80,2 % Keine der Aussagen trifft auf mich zu 2,3 % Vier von fünf Jugendlichen in Emsdetten leben in einer nahezu idealen Wohn- situation Bei den Hauptschülern sind es jedoch nur 45,7% und bei den Migranten lediglich 34,5%, die in einem eigenen Haus mitsamt eigenem Zimmer leben. Hingegen müssen sich knapp vier mal so viele Jugendliche in diesem Sozio-Segment ihr Zimmer mit anderen teilen. (6,9% / 6,4%)Seite 28 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Schulbesuch Q5: Welche Schule besuchst Du momentan ? (in%)Seite 29 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Schulbesuch Q5: Welche Schule besuchst Du momentan ? (in%) Zwischen Hauptschulbesuch und Migrationshintergrund besteht offenbar ein zwingender Zusammenhang. Mehr als doppelt so viele Jugendliche ausländischer Abstammung besuchen die Hauptschule (33,6% vs. 14,6%) , während nur 19,4% (vs. 31,4%) ein Gymnasium besuchen. 13,9% gaben ferner an eine „sonstige Schule“ zu besuchen.Seite 30 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Soziodemografie Schulbesuch Statistischer Vergleich: Übergangsquoten von der vierten Klasse auf die weiterführenden Schulen in Emsdetten Der Proporz der höheren und der niedrigeren Bildungsstufen konnte in der Jugend- studie gut abgebildet werden.Seite 31 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Lokalpatriotismus Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Fast alle Jugendlichen in Emsdetten zeigen selbstbewusst Flagge und bekennen sich zu Ihrer Heimatstadt .Seite 32 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Lokalpatriotismus SchülerVZ als Heimatbühne Die Hälfte aller Jugendlichen in Emsdetten tummelt sich im SchülerVZ (größte Registrierungs- Plattform / Community für Schüler. Die Gruppe „Emsdetten, die schönste Stadt der Welt“ zählt bereits über 1.100 MitgliederSeite 33 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • „Wenn ich an Emsdetten denke, …“ MORGENTAUBRUNNEN Geringer FREIZEITWERT Unattraktives Shopping, wenig Jugendkulturangebote REGES SPORTLEBEN TVE Handball, Borussia Ems, breites Vereinsangebot SCHÖNES FREIBAD MARKANTES STADTBILD Umstrittenes Rathaus, schöner Bahnhof, Innenstadt HEIMAT Kleinstadtcharme, Vertrautheit, Überschaubarkeit, Naturnähe FESTE UND FEIERN Karneval, Kirmes, Detten rockt PROVINZIALITÄT Langeweile, Spiessigkeit GEMEINSCHAFTSSINN Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit Clustergröße: 84 bis 13 StatementsSeite 34 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeit Standortqualität Direkt-Abstimmung auf My-Emsdetten.de Fast jeder zweite Jugendliche in Emsdetten fühlt sich von der Heimatstadt nicht ausreichend animiert.Seite 36 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Gesamtzufriedenheit Q19: Wie zufrieden bist Du insgesamt mit den Freizeitmöglichkeiten in Emsdetten ? (in %) Nur knapp 40% der Jugendlichen sind mit dem Freizeitangebot in Emsdetten rundum zufriedenSeite 37 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Gesamtzufriedenheit Q19: Wie zufrieden bist Du insgesamt mit den Freizeitmöglichkeiten in Emsdetten ? (in %) Die 12-14jährigen sind deutlich zufriedener als die älteren Jugendlichen in EmsdettenSeite 38 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitradius Q11: Wo verbringst du häufig Deine Freizeit ? (in %) häufig manchmal nieSeite 39 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitradius Q11: Wo verbringst du häufig Deine Freizeit ? (in %) Der Freizeitschwerpunkt vieler Jugendlicher in Emsdetten bewegt sich unmittelbar zwischen den eigenen vier Wänden und dem Stadtgebiet. D.h. „Indoor und Outdoor“ halten sich anscheinend die Waage. Nur relativ wenige Jugendliche gemessen an der Gesamtheit verlassen häufig die Stadtgrenzen. In dieser Hinsicht abweichend verhalten sich die Hauptschüler und die Migranten. Fast doppelt so viele von ihnen sind selten zuhause und gleichzeitig sind 27,6% der Migranten häufig auch außerhalb von Emsdetten unterwegs.Seite 40 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitstätten Q12: Wo triffst Du Dich in Deiner Freizeit mit Freunden und anderen Jugendlichen ? (in %)Seite 41 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitstätten Q12: Wo triffst Du Dich in Deiner Freizeit mit Freunden und anderen Jugendlichen ? (in %)Seite 42 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitstätten Top Ten Top Spots auf My-Emsdetten.de **** Plattendeck **** KOJE **** Probezentrum Rockini *** Waldfreibad *** Hermeler See *** Queens *** Canu Club Emsdetten *** Pizzeria Samira *** Mühlenbachaue *** Albert-Heitjans-Haus (TIB) Das Plattendeck erfreut sich auch im SchülerVZ großer Beliebtheit (Gruppe mit 177 Mitgliedern).Seite 43 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitstätten Q12: Wo triffst Du Dich in Deiner Freizeit mit Freunden und anderen Jugendlichen ? (in %) Auch in der Spezifiktaion der Freizeitstätten erweist sich das eigene Zuhause als zentraler Freizeit-Schwerpunkt von Jugendlichen in Emsdetten. Von signifikanter Bedeutung sind auch die sportaktiven Bereiche sowie der öffentliche Raum bzw. Citybereich. Gefolgt von den kommerziellen Treffpunkten im Bereich der Gastro- nomie, Shopping, Nachtleben. Verglichen am Gesamtspektrum haben die institutionellen Angebote nur einen geringen Bedeutungsanteil. Knapp 15% der Befragten besuchen regelmäßig städtische Jugend- einrichtungen und nur 11% frequentieren die kirchlichen Zentren. Im Umkehrschluss gaben fast zwei Drittel der Jugendlichen an, niemals in Kontakt mit kirchlichen Einrichtungen zu kommen, ebenso wie 58% noch nie eine Jugendzentrum besucht haben. Starke Abweichungen erkennt man z.B. vor dem Hintergrund sozio-demografischer Indi- kationen. Die insgesamt vergleichsweise schwach frequentierten Jugendzentren werden überproportional häufig von Migranten („täglich“ 13,9% und „oft „13,0%) sowie Haupt- schülern („täglich“ 13,8% und „oft“ 27,6%) besucht, wobei der Anteil männlicher Besucher stark überwiegt. Gegenüber kirchlichen Angeboten zeigen sich besonders Mädchen affin („oft“ 13,3% vs. 9.2% Gesamt) sowie Gymnasiasten („oft“ 16,8%)Seite 44 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitstätten Q12: Wo triffst Du Dich in Deiner Freizeit mit Freunden und anderen Jugendlichen ? (in %) Fast-Food Gastronomie wird offensichtlich überdurchschnittlich häufig von Haupt- schülern aufgesucht („täglich“ 13,8% und „oft“ 27,6%) ebenso wie bei den Spielhallen ein auffälliger Index bei den Hauptschülern liegt („täglich“ 6,9 % und „oft“ 13,8 %) Bei den männlichen Jugendlichen findet man erwartungsgemäß eine erhöhtes Interesse an Sportplätzen („täglich“ 12,3% und „oft“ 35,4%) Clubs und Diskotheken finden „öfter“ bei den 15-18jährigen Anklang (38,7%) ebenso wie Cafes mit 42,9%. Bei den jungen Mädchen wiederum ist eine besondere Akzeptanz des Citybereichs festzustellen („oft“ 35,4%) .Seite 45 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitaktivitäten Q13: Wie und womit verbringst Du häufig Deine Freizeit ? (in %) * *2-3 mal im Monat 46,2% * *2-3 mal im Monat 39,3%Seite 46 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitaktivitäten Q13: Wie und womit verbringst Du nie Deine Freizeit ? (in %)Seite 47 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitaktivitäten Q13: Wie und womit verbringst Du nie Deine Freizeit ? (in %) Fast eine Binse, aber Musik, Freunde und Medien bestimmen maßgeblich den Freizeit- alltag der Jugendlichen auch in Emsdetten Die institutionellen Angebote erreichen die Jugendlichen in Emsdetten nur marginal. Hier hat der Vereinssport noch die höchste Bedeutung, obgleich Sport außerhalb des Vereins quantitativ noch überwiegt. Immerhin jede/r fünfte langweilt sich oft und knapp zwei Drittel definieren „Chillen“ als probate Freizeitaktivität. Unterschiede gemäß Sozio-Indikationen gibt es einige. Beispielsweise spielt der Sport besonders für 12-14jährige Jungen eine wichtige Rolle (Vereinssport „täglich 14,8%“ und „3-4 p.W.“ 18,5% / Freizeitsport „täglich 20 %“). Bei den Hauptschülern ist jeder Dritte täglich außerhalb eines Vereins sportlich aktiv, während 62,1% nie einen Sportverein besuchen. Besonders aktiv am Computer geben sich die 15-18jährigen - 62,5% sind täglich vor dem Bildschirm zu finden.  Bei den Mädchen haben Bücher lesen („täglich“ 30,6%) und Radio hören (täglich“ 52%) einen überdurchschnittlichen StellenwertSeite 48 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitaktivitäten Q13: Wie und womit verbringst Du nie Deine Freizeit ? (in %) Werden die Jugendzentren insgesamt nur von 5,1% der Jugendlichen in Emsdetten täglich, bzw. von weiteren 5,0% 3-4 mal die Woche besucht, liegt der Anteil bei den befragten Hauptschülern um ein Vielfaches höher („täglich“ 20,7% und 3-4p.W. 17,2%) – ebenso gaben 11,1 % der Migranten an, täglich eine Jugendeinrichtung zu besuchen. Während das Ehrenamt bei Jugendlichen noch keine große Bedeutung zu haben scheint, packt immerhin mehr als jede/r Zweite zuhause regelmäßig mit an. Besonders engagiert sind dabei die 15-18jährigen Mädchen („täglich“ 36,4%). Gymnasiasten fallen durch ihre deutlich höhere Affinität zum Bücher lesen („täglich“ 34,7% und 3-4p.W. 25.7%) und Interesse am selbst Musik machen auf („täglich“ 17,8% und 3-4p.W. 11,9%)Seite 49 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Sportaktivitäten Q14: Welchen Sport treibst Du außerhalb eines Vereins und wie oft tust Du das ? (in %)Seite 50 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Sportaktivitäten Q14: Welchen Sport treibst Du nie (außerhalb eines Vereins) ? (in %)Seite 51 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Sportaktivitäten Q14: Welchen Sport treibst Du außerhalb eines Vereins und wie oft tust Du das ? Biken, Schwimmen und Laufen sind in Emsdetten bei den Jugendlichen sehr breitenwirksam und auch unisex. Aber auch Fitness und Inline Skating wird von mehr als einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig ausgeübt. Bei den Ballsportarten dominiert erwartungsgemäß Fußball, obgleich die Überscheidung zum Vereinssport nicht eindeutig abzugrenzen ist (ebenso wie beim Handball). Die Trendsportarten wie Skateboard oder Streetbasketball erreichen nur eine kleine Szene, ebenso wie Reiten und Kampfsport nur von einer kleiner Minderheit ernsthaft ausgeübt werden.Seite 52 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Sportaktivitäten Q14: Welchen Sport treibst Du nie (außerhalb eines Vereins) ? (in %) TV Emsdetten stellt mit 113 Mitgliedern die größte Sport-Gruppe aus Emsdetten.Seite 53 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitkonsum / Taschengeld Q9: Wieviel Geld hast Du im Monat insgesamt zur Verfügung ? (in%) Die Mehrheit der befragten Jugendlichen verfügt monatlich über weniger als 50 Euro als Taschengeld. Abgesehen vom erklärungsüblichen Altersunterschied – gibt es keine soziale Indikatoren hinsichtlich unterschiedlicher Taschengeldhöhen.Seite 54 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitkonsum / Ausgaben Q21: Wofür gibst Du Dein Geld aus und wieviel gibst Du für bestimmte Dinge aus ? (in %)Seite 55 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitkonsum / Ausgaben Q21: Wofür gibst Du Dein Geld aus und wieviel gibst Du für bestimmte Dinge aus ? (in %) Grundsätzlich erfüllen die Jugendlichen ihr „Klischee der Verschwendung“ nur teil- weise. Jede/r zweite legt sich etwas Geld zurück, ohne offensichtlich auf bestimmte Konsumgelegenheiten verzichten zu müssen. Der höchste Anreiz geht von modischen Textilien und Schuhen aus. Jede/r Dritte der befragten Jugendlichen gibt dafür viel Geld aus. Bei den Mädchen ist es sogar knapp jede Zweite. Besonders signifikant ist die Budgetbedeutung von Alkohol die bei 41,8 % relativ stark ausfällt. Besonders stark betroffen sind die 15-18jährigen Gymnasiasten, bei denen jeder Dritte angibt, viel Geld in Alkohol zu investieren. Als Kostenfalle für die weiblichen Jugendlichen entpuppt sich Kosmetik (und Schmuck). 70,9% gaben insgesamt an, relativ viel Geld dafür aufzuwenden – 46,4 sogar viel Geld. Als weitere Kostenfalle erweist sich das Handy, das jedem zweiten Jugendlichen in Emsdetten relativ viel Kaufkraft entlockt. Interessanterweise liegen die „gefühlten“ Ausgaben der 12-14jährigen sogar noch höher als bei den älteren Jugendlichen. Vergleichsweise bescheiden nehmen sich im Vergleich die Kosten für Musikprodukte und Medien-Angebot e aus. Möglicherweise werden hier „Schleichwege“ genutzt, die den Kostenrahmen klein halten.Seite 56 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Cliquen-Beziehung Q22: Bist Du in einer festen Freundesclique ? (in %) 5 von 6 Jugendlichen in Emsdetten sind in einer festen Freundesclique eingebunden. Bei den älteren Jugendlichen scheint das Cliquenverhalten noch stabiler. Gleichzeitig muss man aber auch von ca. 10-15% Außenseitern ausgehen, die keinen Anschluss gefunden haben.Seite 57 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Cliquen-Freizeitverhalten Q23: Welche Aussagen treffen auf Deine feste Freundesclique zu ? (in %)Seite 58 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Cliquen-Freizeitverhalten Q23: Welche Aussagen treffen auf Deine feste Freundesclique zu ? (in %) Wie bedeutsam die Clique für die Jugendlichen ist, erkennt man daran, dass nur 7% der Befragten sich gegen die Meinung ihrer Peer-Group stellen würden. Immerhin ein Drittel achtet zusätzlich auch auf ein ähnliches Stilverhalten. Clique 2008 bedeutet auch digitale Freundschaft. Jeder zweite Jugendliche ist perfekt über das Internet organisiert und ein weiteres Drittel erweist sich zumindest als relativ gut online vernetzt. Cliquen in Emsdetten sind keine „Gangs“, nur jeder Zehnte der Befragten lebt in Feind- schaft zu anderen Gruppen und nur ein Prozentsatz von 3 % nutzt Angst strategisch als soziales Ausdrucksmittel. Innerhalb dieser Randgruppierungen ist jedoch ein hoher Anteil an sehr jungen männlichen Hauptschülern festzustellen (8,7% geben an mit anderen verfeindet zu sein und weitere 26,1% sehen ihr Gruppenverhalten zumindest relativ feind- selig) Immerhin fast jede/r Vierte signalisiert auch illegale Freizeitaktivitäten zu betreiben, sofern der Spaßfaktor stimmt. Bei den Jungen ist es sogar ein Drittel. Sex als Cliquen-Thema ist in Emsdetten übrigens nicht das Hauptthema, trotzdem interessiert es alle Soziogruppen gleichermaßen, auch zwischen Jungen und Mädchen gibt es keinen großen Unterschied.Seite 59 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Was würdest Du sofort ändern? (Zitate Jugend) JUGENDKULTUR FÖRDERN Räume und Angebote schaffen: Clubs, Disco, Kino... EINKAUFSANGEBOT VERBESSERN Young Fashion und Elektronik Märkte FREIZEITANGBOT AUSBAUEN Skaterpark ausbauen, Bolz- und Spielplätze, öffentliche Sportplätze STADTBILD VERSCHöNERN Rathaus, Brunnen, Innenstadt, Grünanlagen SOZIALE GERECHTIGKEIT SCHAFFEN Integration von Ausländern, Initiativen gegen Mobbing, Kinderarmur bekämpfen MITSPRACHE ERMÖGLICHEN Engagement fördern: Jugend im Parlament und Kinderpartei SCHULEN FÖRDERN Bessere Lehrer, mehr Betreuung, Schulhofgestaltung Clustergröße: 92 bis 12 StatementsSeite 60 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebot in Emsdetten Q15: Welche Einrichtungen sind für Dich in Emsdetten wichtig und wie zufrieden bist Du mit dem jeweiligen Freizeitangebot in Emsdetten ? Freizeiteinrichtungen wichtig zufrieden unzufrieden Freibad 89,9 82,7 12,6 Einkaufsmöglichkeiten, Shopping-Angebot 79,6 27 64,8 Öffentliche Sportvereine 74,8 64,5 12,3 Cafes, Kneipen 74,8 46,8 28,6 Stadtbibliothek 69,2 70,1 11,9 Sporthallen/Sportplätze 68,5 50 23,2 Schulhöfe 66 44,3 32,1 Hallenbad 65,7 30,8 56,6 Innenstadt (z.B. Morgentaubrunnen Platz am Brink) 65,5 49,7 30,8 Kinos 65,1 32,1 52,8 Musikkonzerte 63,8 31,8 40,2 Diskotheken, Clubs 62,3 31,8 33,9 Bolz- /Kickplätze 60,3 33 33,3 Sportclubs, wie Fitnesscenter, Judo/Karateschulen, usw. 50,6 34,5 15,7 KOJE 47,5 33,7 30,5 Treff am Mühlenbach / TraM 40,6 27 32,1 Proberäume für Musikbands 39,3 21,4 25,4 Kirche / Pfarrheime / Gemeindehäuser 34,9 34,3 19,1 Albert-Heitjans-Haus (ehem. TIB Internetcafe) 27 22,6 16,7 Wagabunt 23,6 20,1 23,9 Spielhallen 20,8 17,9 22Seite 62 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebot Emsdetten / Ampel Q15: Welche Einrichtungen sind für Dich in Emsdetten wichtig und wie zufrieden bist Du mit dem jeweiligen Freizeitangebot in Emsdetten ? 90% Höhe Wichtigkeit 75% 65 % 50% 20,0% 10% 20% 30% 40% 65,0% Emsdetten Kritischer ErfüllungsgradSeite 63 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebot Emsdetten / Ampel Q15: Welche Einrichtungen sind für Dich in Emsdetten wichtig und wie zufrieden bist Du mit dem jeweiligen Freizeitangebot in Emsdetten ? 90% Höhe Wichtigkeit Freibad Einkaufs- möglich- keiten 75% Innen- 65 % sfadt 50% 20,0% 10% 20% 30% 40% 65,0% Emsdetten Kritischer Erfüllungsgrad (=Unzufriedenheit in %)Seite 64 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebot Emsdetten / Ampel Q15: Welche Einrichtungen sind für Dich in Emsdetten wichtig und wie zufrieden bist Du mit dem jeweiligen Freizeitangebot in Emsdetten ? 90% Höhe Wichtigkeit Freibad Einkaufs- möglich- keiten Sport- Cafes, 75% vereine Kneipen Stadtbi- Sporthallen, bliothek -plätze Schulhöfe Hallenbad Innen- 65 % sfadt Kinos Diskothe- Musik- ken, Clubs konzerte Bolz- plätze Sport- 50% center KOJE Probe- TraM räume Albert-Heitjans- Wagabunt 20,0% Haus (TIB) Spielhallen 10% 20% 30% 40% 65,0% Emsdetten Kritischer Erfüllungsgrad (=Unzufriedenheit in %)Seite 65 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeit Standortqualität Direkt-Abstimmung auf My-Emsdetten.de Der Verlust des Stadtkinos frustriert zwei Drittel der Jugendlichen in Emsdetten.Seite 66 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebot Gesamtwahrnehmung Noch bevor man die Jugend nach Verbesserungsvorschlägen fragt, wird bereits bei der ungestützten Wahrnehmung deutliche Kritik am eingeschränkten Freizeit- wert der Stadt geäußert. Neben einem diffusen Gefühl von „zu wenig Angebot“ werden sowohl ungestützt wie gestützt vorrangig die Einkaufsmöglichkeiten kritisiert. Die meisten Jugendlichen wünschen sich einschlägige Mode- und Elektronik- filialisten im Citybereich. Ebenfalls in der Kritik befinden sich das Hallenbad (ganz im Gegensatz zum Freibad) und das zwischenzeitliche geschlossene Kino sowie Musikveranstaltungen und ein vielfältiges Nachtleben. Handlungsbedarf, wenn auch nicht an erster Stelle bestehen auch hinsichtlich der Angebote und Treffpunktmöglichkeiten in der Innenstadt sowie die Attraktivität der Schulhöfe. Während vor allem die institutionellen Sportangebote positiv abschneiden ebenso wie die Stadtbibliothek bewegen sich die meisten Freizeitangebote in Emsdetten bewertungsmäßig irgendwo in der Mitte.Seite 67 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen Q16: Wie oft besuchst Du folgende Jugendeinrichtungen Emsdetten ? (in %) Die KOJE hat innerhalb der Freizeiteinrichtungen in Emsdetten die höchste Besucherfrequenz.Seite 68 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen Q16: Wie oft besuchst Du folgende Jugendeinrichtungen Emsdetten ? (in %) Zwischen den befragten regelmäßigen/gelegentlichen Besuchern der KOJE und regelmäßigen/gelegentlichen Besuchern des TraM gibt es eine rechnerische Überschneidung von 40,2%. Zwischen den befragten regelmäßigen/gelegentlichen Besuchern des Wagabunt und den regelmäßigen/ gelegentlichen Besuchern des TraM gibt es eine rechnerische Überschneidung von 74,1%. Zwischen den befragten regelmäßigen/gelegentlichen Besuchern der KOJE und den regelmäßigen/ gelegentlichen Besuchern des Wagbunt gibt es eine rechnerische Überschneidung von 35,4%. 22,2% der befragten Besuchern der KOJE kommen täglich und weitere 25,0% oft in die KOJE. 58,5% der Hauptschüler sind auch regelmäßige/gelegentliche Besucher der KOJE und 35,4% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind auch regelmäßige/gelegentliche Besucher der KOJE. Der Anteil der männlichen Jugendlichen bei den Intensivbesuchern der Jugendfrei- zeiteinrichtungen in Emsdetten liegt fast doppelt so hoch wie bei den Mädchen .Seite 69 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen / Ampel Q15: Welche Einrichtungen sind für Dich in Emsdetten wichtig und wie zufrieden bist Du mit dem jeweiligen Freizeitangebot in Emsdetten ? 90% Höhe Wichtigkeit KOJE Besucher KOJE (n=81) 75% Besucher Wagabunt (n=33) Wagabunt TraM Besucher TraM (n=41) 65 % Jugendliche Gesamt (n=334) 50% KOJE TraM Wagabunt 20,0% 10% 20% 30% 40% 65,0% Emsdetten Kritischer ErfüllungsgradSeite 70 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen KOJE Q17: Welchen Aussagen über die KOJE kannst Du zustimmen ? (in %) stimmt stimmt stimmt stimmt Aussagen über die KOJE genau eher eher nicht gar nicht Weiß nicht Das Angebot der KOJE spricht mich an. 13,1 16,1 15,9 24,4 30,5 Die Öffnungszeiten der KOJE sind für mich ungünstig 6,5 8 12,4 13,8 59,3 Ich besuche die KOJE nicht, weil ich mich mit den Jugendlichen dort nicht vertrage 9,8 8,7 9,1 39,6 32,7 Die KOJE ist gut ausgestattet 12 21,8 14,5 8,4 43,3 Ich gehe gerne in die KOJE, weil ich mich dort gut betreut fühle 12 12,4 8,4 16,7 50,5 Ich kenne niemanden, der in die KOJE geht, deshalb gehe ich auch nicht hin 30,2 12,7 8,4 26,9 21,8 Die KOJE ist nur was für Jugendliche, die in ihrer Freizeit keinen Plan haben und nur abhängen wollen 20,4 14,2 10,5 24,4 30,5 Die KOJE ist für Emsdetten unverzichtbar 20,4 12,7 10,5 25,8 30,5 Ich fühle mich in der KOJE nicht sicher 9,1 8,4 8,7 37,5 36,4 Ich besuche die KOJE nicht gerne, weil ich lieber etwas ohne Aufsicht mache 18,2 14,2 13,5 20 34,2 Die KOJE liegt ungünstig und ist für mich nur schwer erreichbar 19,6 20,7 12 25,8 21,8 Die KOJE wird von ganz bestimmten Gruppen fest belegt, da ist kaum Platz für andere. 18,9 14,2 6,5 16,4 44 Ich gehe gerne in die KOJE, weil ich dort meine Freizeit selbstständig ohne Einmischung gestalten kann 11,6 9,5 10,9 27,6 40,4Seite 71 Mich stört an | Emsdetten Grundlagenstudie | 14.02.2007 der KOJE das bestimmte Angebote kostenpflichtig sind 16,7 20,1 10,1 11,9 41,2
    • Jugendfreizeiteinrichtungen KOJE Q17: Welchen Aussagen über die KOJE kannst Du zustimmen ? (in %) Offensichtlich polarisiert die KOJE hinsichtlich ihrer Wahrnehmung. Knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen gibt sich grundlegend positiv gegenüber der KOJE, während ein weiteres Drittel sich eher ablehnend äußert. Ein dritte Gruppe kommt mit der KOJE so gut wie nicht in Berührung und hat auch kein Wissen über die Inhalte und Angebote der KOJE. In dieser Hinsicht könnte man von einem „closed shop“ sprechen . Ein Indikator ist, dass jede/r dritte Befragte glaubt auch, dass die KOJE nur auf einen bestimmten Besucher-Typus ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird aber nicht gemutmaßt, dass es in der KOJE zu negativen Auseinandersetzungen oder kritischen Erfahrungen kommt. Das Manko besteht viel mehr in der Interaktion zwischen den Besuchern und den Nicht-Besuchern der KOJE. 42,7% der befragten Jugendlichen kennen niemanden, der in KOJE geht und somit mangelt es an Kontakt und Austausch. Zieht man die Signifikanzen hinzu (hoher Hauptschüler- und Migranten-Anteil) scheint dieser Graben vor allem im sozio-kulturellen Kontext angesiedelt zu sein. Auffällig ist auch, dass das Betreuungsangebot Jugendliche gleichermaßen anzieht wie abstößt. Hier scheint die Wahrnehmung zwischen Support und Bevormundung doch sehr ambivalent zu sein.Seite 72 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen Wagabunt Q18: Welchen Aussagen über den Wagabunt kannst Du zustimmen ? (in %) stimmt stimmt stimmt stimmt Weiß Aussagen über den Wagabunt genau eher eher nicht gar nicht nicht Ich bin gerne im Wagabunt, weil sich die Verantwortlichen dort um meine Probleme kümmern 4,7 5,8 4,0 17,1 68,4 Ich besuche den Wagabunt nicht, weil ich dort niemanden kenne 28,0 9,8 8,7 10,5 42,9 Durch die Arbeit des Wagbunt ist es meiner Clique gelungen, uns ohne Konflikte weiterhin in unserem Wohnbereich zu treffen 2,2 4,7 4,4 21,1 67,6 Am Wagbunt stört mich, dass dort soviel geraucht wird. 12,0 4,7 3,6 15,3 64,4 Man kann beim Wagbunt tolle Spiele und Sportgeräte ausleihen 9,1 6,9 3,3 4,7 76,0 Der Wagabunt ist eher etwas für Kinder 7,3 5,5 10,2 9,1 69,0 Ich habe nicht verstanden, was das Konzept des Wagabunt eigentlich ist 21,4 11,5 5,9 8,9 52,3 Der Wagabunt ist ein Treffpunkt bei schönem Wetter. Wenn‘s regnet, ist es dort viel zu eng und begrenzt 9,5 9,5 2,9 6,9 71,3 Der Wagbunt müsste viel häufiger an unterschiedlichen Stellen stehen und dort Angebote machen 10,9 8,7 5,8 6,2 68,4 Ich besuche den Wagabunt nicht, weil es keine Informationen darüber gibt, wo er gerade steht 18,5 11,3 4,7 11,6 53,8Seite 73 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Jugendfreizeiteinrichtungen Wagabunt Q18: Welchen Aussagen über den Wagabunt kannst Du zustimmen ? (in %) Der Wagabunt ist offensichtlich nicht selbsterklärend. Während die große Mehrheit der Befragten den Wagabunt offensichtlich nicht kennt, scheint es aber auch bei den Kennern und Gelegenheitsbesuchern Unklarheit über die Funktion des Wagabunt zu bestehen. Nur jeder sechste kann das Konzept des Wagabunts offensichtlich einord- nen und ein Drittel wünscht sich mehr Informationen (plus weitere 53,8 % die gar keine Stellung zur Informationsabdeckung bezieht). Inwieweit der Wagabunt effektiv ist , lässt sich an einer Meinungsumfrage kaum ab- lesen, es fällt jedoch auf, dass nur 6,9% der befragten Jugendlichen eine konkrete Lösungs- Erfahrung hinsichtlich Mediation / Konfliktmanagement beim Wagabunt gemacht haben . Ähnlich wie bei der KOJE fehlt vielen Nicht-Besuchern eine persönliche Anbindung an das Wagabunt Projekt (37,8% gehen dort nicht hin, weil sie dort niemand kennen). Aufgrund der mangelnden diffusen Gesamtwahrnehmung des Wagabunt scheinen die logistischen Aspekte weniger ins Gewicht zu fallen, bzw. sind auch nicht bekannt.Seite 74 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zukunftsfähigkeit Q25: Ist Emsdetten für die Zukunft gut gerüstet ? (in %) Das Zukunftsbild von Emsdetten ist aus Sicht der Jugendlichen überwiegend ambivalentSeite 75 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zukunftsfähigkeit Emsdetten Q25: Ist Emsdetten für die Zukunft gut gerüstet ? (in %) Das Zukunftsbild der Bürger und der Jugendlichen in Emsdetten liegt nicht sehr weit auseinander.Seite 76 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zukunftsfähigkeit Emsdetten Q25: Ist Emsdetten für die Zukunft gut gerüstet ? (in %) Jeder fünfte männliche Jugendlichen in Emsdetten macht sich keine Sorgen. Damit sind die Jungen insgesamt optimistischer als die Mädchen.Seite 77 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Gegenwart und Zukunft Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Die überwältigende Mehrheit aller Jugendlichen in Emsdetten schaut optimistisch in die eigene Zukunft. Die ungebremste Spaßgesellschaft neigt sich dagegen weiter dem Ende.Seite 78 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Bildung, Beruf Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Die schulische Ausgangssituation in Emsdetten scheint aus Sicht der Jugendlichen zu stimmen. Die Jugendlichen blicken mit Ambition, aber gedämpften Optimismus in ihre berufliche Zukunft. Besonders bei den jungen Frauen klaffen Ambition und Zukunftsskepsis stärker auseinander.Seite 79 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Bildung, Beruf Direkt-Abstimmung auf My-Emsdetten.de Schulstress in Emsdetten zwischen Machbarkeit und Überforderung.Seite 80 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Sicherheit Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %)Seite 81 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Sicherheit Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Über 40% der Jugendlichen haben das Attentat an der GSS noch im Hinterkopf. Trotzdem fühlt sich die Mehrheit der Jugendlichen (85,5%) an ihrer Schule sicher. Eine Ausnahme bilden jedoch die Hauptschüler. Hier geben 25,9% an, sich eher nicht sicher zu fühlen (vs. 10,5% Gesamt). In den Abend- und Nachtstunden fühlen sich jedoch nur noch 55,7 der Jugendlichen in Emsdetten sicher. Bei den Mädchen sind sogar 55,6% in Sorge, ihnen könnte etwas zustoßen.Seite 82 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Soziale Gerechtigkeit Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Drei von vier Jugendlichen in Emsdetten bemerken ein zunehmendes soziales Gefälle. Der Bedeutungsverlust der jungen Generation stößt hingegen auf geteilte Meinung.Seite 83 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Drogen Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Auch die Jugendlichen in Emsdetten folgen dem Nichtrauchertrend. Allerdings wirkt das Bekenntnis gegen Drogen, angesichts des verbreiteten Alkoholkonsums etwas fragwürdig.Seite 84 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Integration Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Die Migranten-Frage ist aus Sicht der Jugendlichen in Emsdetten mehrheitlich nicht gelöst. Die Wahrnehmung pendelt zwischen Vorurteilen und Wachsamkeit.Seite 85 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Alkohol Direkt-Abstimmung auf My-Emsdetten.de Emsdetten‘s Jugendliche plädieren für Mündigkeit in Sachen Alkoholkonsum. Immerhin jeder fünfte hält einen Vollrausch für ganz normal.Seite 86 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Vandalismus Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Über 60% der Jugendlichen beobachten in Emsdetten eine starke Zunahme mutwilliger Zerstörung.Seite 87 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Vandalismus Direkt-Abstimmung auf My-Emsdetten.de Die große Mehrheit der Jugendlichen erwartet ein verstärktes Durchgreifen der Stadtverantwortlichen.Seite 88 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Stadtpolitik Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Immerhin – knapp die Hälfte der Jugendlichen ist an der Stadtpolitik und Veränderung interessiert.Seite 89 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Partnerschaft Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Ganz Emsdetten glaubt an die große Liebe – ohne Kompromisse – ohne Experimente.Seite 90 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Lebenseinstellungen / Internet Q24: Welche allg. Aussagen / Alltagsthemen treffen auf Dich zu ? (in %) Drei von vier Jugendlichen in Emsdetten sind überzeugte Onliner.Seite 91 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Freizeitangebote übers Internet Q20: Sollten Freizeitangebote und Informationen für Jugendliche in Emsdetten verstärkt im Internet angeboten werden ? (in %) Die große Mehrheit der Jugendlichen würde ein verstärktes Online-Freizeitangebot in Emsdetten begrüßen. Vor allem die älteren Jugendlichen erweisen sich als aufgeschlossen.Seite 92 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zentrale Ergebnisse / Strategische Schwerpunkte Fast alle der befragten Jugendlichen sind stolz auf ihre Herkunft und bekennen sich zu ihrer Heimatstadt. Vor diesem Hintergrund sind die Jugendlichen auch immer als Botschafter zu sehen und es ist ein nachhaltiges Interesse am Standort vorauszusetzen. Leider scheint die Stadt den Jugendlichen nur bedingt ein tragfähiges Freizeitange- bot machen zu können. Jeder zweite verspürt Langeweile und die Mehrheit ist nur mäßig zufrieden, besonders die älteren Jugendlichen fühlen sich im Stich gelassen. Unabhängig der sozialen Indikationen findet diese Grundstimmung dann auch immer wieder ihre Ventile (Vandalismus, Alkohol). Freizeit ohne Freunde ist nicht nur für Jugendliche in Emsdetten undenkbar und so gilt es auch immer die Clique strukturell in Freizeitbelange miteinzubeziehen. Die meisten Jugendlichen weilen meistens in Emsdetten. Eine weitere Spielregel scheint zu lauten: „Ohne Indoor kein Outdoor“, d.h. die meisten Aktivitäten starten zuhause und entsprechend ist das eigene Zimmer immer auch als sozialer Knoten- punkt für Freizeitaktivitäten zu sehen.  Nicht unerwartet dreht es sich in der Freizeit meistens um Musik, Freunde und Medien. Nichtstun (Chillen) hat auch einen hohen Stellenwert. Immerhin jeder dritte Jugendliche in Emsdetten ist auch sportlich aktiv. Sportplätze und der öffentliche Raum (Citybereich) sind die bevorzugten Freizeit- bereiche in Emsdetten. Die institutionellen Angebote (Jugendzentren, Gemeindezentrum) adressieren hingegen nur eine kleine Gruppe.Seite 93 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zentrale Ergebnisse / Strategische Schwerpunkte Die Jugendlichen in Emsdetten investieren ihr Taschengeld vorzugsweise in ihr Outfit. Erschreckend ist die Tatsache, dass 40% der Jugendlichen relativ viel Geld für Alkohol ausgeben. Eine weitere Kostenfalle stellt das Handy dar. Social Networking heißt das Motto der jungen Emsdettener, die fast alle online und mobil vernetzt sind und ihre Alltagskommunikation professionalisiert haben. Fast jeder zweite Jugendliche ist beispielsweise im SchülerVZ registriert. Emsdettens „Benchmarks“ in Sachen Freizeitangebot sind das Freibad, die Sport- vereine und die Stadtbibliothek. Am stärksten werden die Einkaufsmöglichkeiten in Emsdetten bemängelt . Viele Jugendliche vermissen z.B. einen H&M. Kritisch werden auch das Hallenbad und das mittlerweile fehlende Kino wahrgenommen, neben dem unzureichenden Angebot von Musikveranstaltungen.  Die institutionellen Einrichtungen stehen zwar nicht zentral in der Kritik, ihre Relevanz wird insgesamt aber nur als zweit- bzw. drittrangig eingestuft. Ganz anders wird das von den regelmäßigen Besuchern der KOJE , als wichtigste städtische Jugendeinrichtung wahrgenommen. Sie bescheinigen der KOJE eine hohe Relevanz.Seite 94 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zentrale Ergebnisse / Strategische Schwerpunkte  An der KOJE lässt sich auch gut festmachen, wie ein unsichtbarer sozio-kultureller Graben durch Emsdettens Jugend verläuft. Vorzugsweise Hauptschüler und Jugend- liche mit Migrationshintergrund steuern die KOJE an und scheinen diese auch einzunehmen. Einerseits unterstreicht das die Bedeutung der KOJE als soziales Auffangbecken, andererseits birgt sich hierin die Gefahr einer gewissen „Ghetto- bildung“, der den Austausch mit anderen sozialen Gruppen nicht unbedingt fördert. Auch beim Wagabunt ist ein punktueller Wirkungskreis festzustellen, dessen Sinn und Zweck sich der Mehrheit der Jugendlichen in Emsdetten aber offensichtlich kaum erschließt. Kommunikation, Information und Interaktion scheinen hier dringend erforderlich, will man in der Jugend übergeordnete Akzente setzen. Äußerst ambivalent stellt sich das Thema Integration von Migranten dar, dass mehrheitlich als ungelöst und schwelend wahrgenommen wird. Dem vergleichs- weise geringen Potential an radikalen Anteilen in der Jugendbewegung ist es wohl zu verdanken, dass diese klimatische Spannung bislang vergleichsweise gewaltfrei abläuft. Insgesamt erscheint die Jugend in Emsdetten durchaus reflektiert. Schulische Ambition und berufliche Perspektiven kommen eindeutig vor Spaß. Es herrscht eine große Sensibilität gegenüber den neuen Herausforderungen wie soziale Gerechtigkeit, Ökologie, Drogen, Vandalismus oder Radikalismus.Seite 95 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Zentrale Ergebnisse / Strategische Schwerpunkte  Dieses kritische Potential wirkt durchaus konstruktiv und ernst gemeint. Viele Jugendliche würden sich mehr engagieren, wenn sie eine Plattform hätten. Auch die Beteiligung am interaktiven Stadtlabor ist hierfür ein wichtiger Indikator.  Liest man das „Kleingedruckte“ vieler Kommentare so entsteht ferner der Ein- druck, dass die meisten Jugendlichen nicht so recht glauben wollen, dass es die Stadt mit Beteiligung und Kooperation wirklich ernst meint. Hier gilt es unbedingt „Ankündigungsfehler“ zu vermeiden und eine höhere „Gesagt-Getan“-Rate zu entwickeln. An der Projektdiskussion über die geplante Kläranlage lässt sich gut ablesen, das die Jugendlichen in Emsdetten sehr konkrete Vorstellungen von inhaltlicher und räumlicher Gestaltung ihres Refugiums haben. Diese Potential gilt es noch stärker zu nutzen und Jugendliche strategisch als Moderatoren und Mitgestalter miteinzubeziehen. Die Virtuosität mit der die meisten Jugendlichen die Online-Medien nutzen und bedienen kann perspektivisch ein zentrales Vehikel sein, um Inhalte gemeinsam zu entwickeln und auch transparent zu machen. Wie bei jedem Dialog gilt jedoch besonders hier zwei Kanäle zu legen „senden und empfangen“.Seite 96 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • Projektliste Explorer Team Interpretaion Mögliche Aufgabenstellungen für eine erweiterte Jugendpräsentation. 1.Weiterführende Beschreibung positiver und kritischer Erkenntnisse aus der Studie. Anreicherung von Teil-Ergebnissen mit Originalbildern und O-Tönen aus den Safaris und aus dem Blog. Was ist Euch besonders aufgefallen , was ist Euch wichtig, was haben andere bereits dazu gesagt ? 2.Lösungsorientierte Erarbeitung folgender kritischer Handlungsfelder: - Shopping / Einkaufsmöglichkeiten - Kino - Hallenbad - Musikkonzerte - Integration Migranten - Vandalismus - Alkohol Wo liegt das Problem ? Was könnte / sollte man ändern ? 1.Aufarbeitung und Ableitungen aus dem Stadtlabor zum Thema Kläranlage und Skaterpark Welche Vorschläge bieten sich an ?Seite 97 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie
    • halbvoll oder halbleer ?Seite 99 | 14.02.2007 | Emsdetten Grundlagenstudie