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  • Begrüßung der Kursteilnehmer persönliche Vorstellung: Name, kurzer Lebenslauf und der persönliche Bezug zur Sportschule Tao Vorstellung des Studios: Größe, besonderes Angebot, Eröffnungstermin, das Sport- und Ernährungskonzept: das Konzept läuft in mehr als 200 Studios in Deutschland Es ist ein Programm mit dem man seine Figur verbessern und damit sogar das Leben verändern kann. Es ist keine Diät bei der es nur Wasser und Zwieback gibt, sondern eine gesunde Ernährungsumstellung, die das ganze Leben hält. Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern: kurze Vorstellung der Personen bisherige Erfahrungen mit Diäten oder Abnehmprogrammen der Grund für ihre Teilnahme Die persönlichen Erwartungen
  • Negative Energiebilanz: Grundsätzlich gilt - wenn wir mehr Energie verbrennen als wir aufnehmen, ist unser Körper gezwungen zu reagieren und wird sich die fehlende Energie durch die Verbrennung körpereigener Fettzellen holen - Dies ist die Basis für jede Art von Gewichtsreduktion. Ernährungsumstellung: In dem zweiten Schritt geht es nun um eine optimale Zusammensetzung der zugeführten Energie. Dies bewirkt, dass unser Körper die aufgenommene Energie optimal verwendet, den gesamten Bewegungsapparat stärkt und Muskulatur bildet. Konkret bedeutet das - mehr Eiweiß – weniger, aber dafür komplexere Kohlenhydrate – weniger, aber dafür hochwertigere (mehrfach ungesättigte) Fette Konzentriertes Training: Bedeutet im Rahmen der individuellen Möglichkeiten konsequent zu trainieren. Der liebe Gott hat nun mal den Schweiß vor den Erfolg gesetzt. Das wissen wir alle. Mit 3*30 Minuten pro Woche ist das zu erreichen, dann aber bitte konzentriert – denn sinnvoll trainieren heißt bewusst trainieren!
  • Welche Energiequellen kennt ihr (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Alkohol)? Unser Körperverwendet die ihm zugeführte Energie unterschiedlich. Zuerst geht er an die Kohlenhydrate und dann an die restlichen Energiequellen. Zuviel Fett kann der Körper direkt auf Ablage H. (H = Hintern und Hüfte) ablegen. In einem Gramm Fett stecken gut 9 kcal Energie, in einem Gramm Eiweiß oder KH aber nur gut 4 kcal. Werden dem Körper weniger - und anstatt der einfachen die komplexern Kohlenhydrate zugeführt, muss er auf andere Energiequellen zugreifen (Verarbeitung von Eiweiß und Fett). Hier ist das Eiweiß der bessere Wahl als das Fett. Eiweiß ist der Grundbaustoff für eine Muskelzelle und hat weniger kcal als Fett. Somit kann ich mehr davon essen und werde schneller satt.
  • Der Verzehr von Kohlenhydrate lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen. Um diesen wieder zu senken schüttet der Körper ein Hormon aus. Dieses nennt sich Insulin. Ein hoher Insulin-Wert im Blut behindert die Fettverbrennung, weshalb dem Körper vor dem Training möglichst wenig Kohlenhydrate zugeführt werden sollten. Grundsätzlich versetzen einfache Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel in stärkere Schwankungen als komplexe Kohlenhydrate. Durch mehr aber kleinere Mahlzeiten am Tag können die Schwankungen des Blutzuckerwertes zusätzlich vermindert werden, was sich positiv auf Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirkt und Heißhungerattacken verhindert. Schaubild oben: Bei der oberen gestrichelten Linie, der oberen Nierenschwelle, schüttet der Körper Insulin aus. Die Fettverbrennung wird eingestellt. Bei der unteren gestrichelten Linie, der unteren Nierenschwelle, verfällt der Körper in Heißhunger. Schaubild untern: Regelmäßig über den Tag verteilt die richtigen Dinge Essen ermöglicht Fettverbrennung und minimiert den Hunger.
  • Mehr Eiweiß: Eiweiß stellt unseren wichtigsten Nahrungsbestandteil dar. Es sorgt für Aufmerksamkeit und Konzentration und ist somit die Grundvoraussetzung für Kreativität und Höchstleistungen. Unser Körper benötigt zum Erhalt und zur Bildung von Muskulatur Eiweiß. Eiweiß sättigt gut. Lieferanten sind in erster Linie Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eiweißkonzentrate. Die richtigen Kohlenhydrate: Kohlenhydrate gibt es in unterschiedlich komplexer Zusammensetzung. Die einfacheren Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in Schokolade oder Weißbrot enthalten sind, liefern zwar schnelle Energie, sind aber genau so schnell wieder aufgebraucht und sorgen wie oben angesprochen für Heißhungerattacken. Wenig Fett! Auf Fette kann keinesfalls gänzlich verzichtet werden, denn speziell die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind lebenswichtig, es kommt jedoch auf die richtige Dosierung an – wenig, aber die richtigen. Grundsätzlich sind die pflanzlichen Fette (z.B. in Nüsse) den tierischen Fetten (z.B. in Wurst) zu bevorzugen.
  • Rote Produkte: Sie haben einen zu hohen Kohlenhydrat- und/oder Fettanteil und lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen was zu einer hohen Insulinausschüttung führt (verhindert den Fettabbau). Und / oder haben einen zu hohen Fettanteil. Gelbe Produkte: Sie haben einen ausgeglichenen Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettanteil und sollten in Maßen konsumiert werden. Grüne Produkte: Sie haben einen hohen Eiweißanteil, bei niedrigem Kohlenhydrat- und Fettanteil. Sie können nahezu unbegrenzt zu sich genommen werden. Diese Produkte sorgen für einen konstanten und niedrigen Blutzuckerwert Exkurs: Die unterschiedliche Zubereitung einzelner Lebensmittel (z.B. eine Kartoffel: Pommes – Bratkartoffeln – Salzkartoffeln)
  • Trinken, trinken, trinken! Warum? Wasserspeicherung im Körper: Wenn wir wenig trinken spart sich der Körper zur Sicherheit immer noch Flüssigkeit auf, wenn wir viel trinken, gibt der Körper viel Flüssigkeit ab und wir reduzieren unsere Umfänge. Trinken beschleunigt den Stoffwechsel, da die Leber die Reinigung besser durchführen kann. Trinken hilft der Niere, gut arbeiten zu können. Mehr Eiweiß => evtl. Blähungen => Wasser hilft
  • Gibt es Fragen? Stehen Sie Ihren Kunden auch für einzelne Fragen zur Verfügung. Nicht jeder möchte seine Probleme immer vor der ganzen Gruppe geklärt wissen.
  • Einstiegsfragen: Und wie geht´s? Wie fühlt es sich an? Klappt es mit dem Trinken? Bist Du konsequent? Habt ihr viel Hunger? Wo liegen die Probleme?
  • Unsere Muskulatur und das Bindegewebe bestehen aus Wasser und aus Aminosäuren (Eiweißen). In unserer bisherigen Ernährung sind Eiweiße jedoch leider meist unterrepräsentiert. Die meisten Menschen haben nur 15 –% Ihrer Energie in Form von Eiweiß auf. Das müssen wir erhöhen. Das Problem hierbei: Eiweiß steht uns in unserer täglichen Ernährung nur selten in reiner Form zur Verfügung. Meist ist es kombiniert mit Fetten oder Kohlenhydraten. Abhilfe schaffen hier Eiweißpräparate.
  • Nur Muskulatur verbrennt langfristig Energie! Der Grundumsatz ist die Menge an Energie, die unser Körper täglich zum Erhalt der Funktionalität benötigt. Wenig Muskulatur bedeutet wenig Grundumsatz, viel Muskulatur bedeutet hoher Grundumsatz. Zu Beginn unserer Trainings haben wir nur wenig Muskulatur, die von einer Fettschicht umschlossen ist. Mit beginnendem Training erhöhen wir die Zahl der Mitochondrien (kleinste Einheit im Muskel) und beginnen mehr Muskulatur aufzubauen, gleichzeitig vergrößern sich die bestehenden Muskelzellen. Jetzt wird die bestehende Fettschicht nach außen gedrückt. Bei regelmäßigem Training beginnt die Fettschicht über den vergrößerten Muskeln zu verschwinden. Nur Muskulatur verbraucht Energie – Fett verbraucht keine Energie. Somit ist langfristiger Erfolg nur mit mehr Muskulatur möglich. Gleichzeitig beschleunigt das Training den Stoffwechsel unseres Körpers. Wenn wir zu wenig Eiweiß zu uns nehmen wird der Körper Muskulatur abbauen und dieses Eiweiß verarbeiten bzw. verbrennen! Deshalb benötigen wir um Muskulatur bilden zu können Eiweiß!
  • Fragen: Welche Produkte kennt ihr mit viel Eiweiß? Wo finde ich die Informationen?
  • Fragen: Welche Produkte kennt ihr mit viel Eiweiß? Wo finde ich die Informationen? Auf der Verpackung stehen die Inhaltsstoffe. Nach dem deutschen Lebensmittelgesetz muss der Hauptinhaltsstoff an erster Stelle genannt werden. Dann in absteigender Folge.
  • Abends: Weil der Körper dann über Nacht Fett verarbeiten kann Zwischenmahlzeit: Super zum mitnehmen, immer dabei, klein und handlich Unterwegs: An jeder Tankstelle zu haben, kleiner Löffel ins Gepäck oder Handtasche
  • Gibt es Fragen? Stehen Sie Ihren Kunden auch für einzelne Fragen zur Verfügung. Nicht jeder möchte seine Probleme immer vor der ganzen Gruppe geklärt wissen.
  • Einstiegsfragen: Und wie geht´s? Wie fühlt es sich an? Klappt es mit dem Trinken? Bist Du konsequent? Habt ihr viel Hunger? Wo liegen die Probleme?
  • Der Verzehr von Kohlenhydrate lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen. Um diesen wieder zu senken schüttet der Körper ein Hormon aus. Dieses nennt sich Insulin. Ein hoher Insulin-Wert im Blut behindert die Fettverbrennung, weshalb dem Körper vor dem Training möglichst wenig Kohlenhydrate zugeführt werden sollten. Grundsätzlich versetzen einfache Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel in stärkere Schwankungen als komplexe Kohlenhydrate. Durch mehr aber kleinere Mahlzeiten am Tag können die Schwankungen des Blutzuckerwertes zusätzlich vermindert werden, was sich positiv auf Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirkt und Heißhungerattacken verhindert. Schaubild oben: Bei der oberen gestrichelten Linie, der oberen Nierenschwelle, schüttet der Körper Insulin aus. Die Fettverbrennung wird eingestellt. Bei der unteren gestrichelten Linie, der unteren Nierenschwelle, verfällt der Körper in Heißhunger. Schaubild untern: Regelmäßig über den Tag verteilt die richtigen Dinge Essen ermöglicht Fettverbrennung und minimiert den Hunger.
  • Die komplexen Kohlenhydrate: Gemeinsam besprechen und diskutieren – welche komplexen Kohlenhydrate kennt ihr bzw. wo finden wir diese? Gemeinsam das Buch aufschlagen und das Ampelsystem durchgehen.
  • Dies erklärt sich von selbst. Die Teilnehmer sollten dies nach der vorangegangenen Ampelbesprechung verstanden haben.
  • Die einfachen Kohlenhydrate: Gemeinsam besprechen und diskutieren – welche einfachen Kohlenhydrate kennt ihr bzw. wo finden wir diese? Gemeinsam das Buch aufschlagen und das Ampelsystem durchgehen.
  • Kombination von einfachen Kohlenhydraten und Fetten. Zuerst wird die Fettverbrennung verhindert, da die einfachen Kohlenhydrate für eine Insulinausschüttung sorgen. Dann wird Fett zugeführt, das nicht mehr abgebaut werden kann.
  • Gibt es Fragen? Stehen Sie Ihren Kunden auch für einzelne Fragen zur Verfügung. Nicht jeder möchte seine Probleme immer vor der ganzen Gruppe geklärt wissen.
  • Einstiegsfragen: Und wie geht´s? Wie fühlt es sich an? Klappt es mit dem Trinken? Bist Du konsequent? Habt ihr viel Hunger? Wo liegen die Probleme?
  • Fette sind der Hauptgrund für Übergewicht - Zucker bzw. einfache Kohlenhydrate der zweite Grund. Beispiel: Wie viel Energie steckt in einem Esslöffel Öl? (Egal welches,: ca. 12-15ml à 9 kcal = ca. 130 kcal.) Wieviel Öl benötige ich, wenn ich ein fettarmes Putenfilet anbrate? Fette sind für die Speicherung von Vitaminen notwendig (A. D, E und K) und bestehen entweder aus gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind „satt“ und reagieren nur langsam und schwer weshalb sie gemieden werden sollten (z.B. Butter). Ungesättigte Fettsäuren reagieren besser und sind deshalb zu bevorzugen (z.B. Olivenöl, Erdnussöl) Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind auch noch essentiell, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann und somit die wichtigsten Fette für den Menschlichen Körper (z.B. Seefisch, Nüsse, Leinöl, Fischöl (omega 3)) Grundsätzlich gilt: Alles was gehärtet ist meiden, da bei der Härtung Transfettsäuren entstehen => Cholesterin hoch. Wichtigste Regel zu Fetten: Weniger!!!
  • Gemeinsam besprechen und diskutieren
  • Gemeinsam besprechen und diskutieren –das Buch aufschlagen und das Ampelsystem durchgehen.
  • Kombination von einfachen Kohlenhydraten und Fetten. Zuerst wird die Fettverbrennung verhindert, da die einfachen Kohlenhydrate für eine Insulinausschüttung sorgen. Dann wird Fett zugeführt, das nicht mehr abgebaut werden kann.
  • Gibt es Fragen? Stehen Sie Ihren Kunden auch für einzelne Fragen zur Verfügung. Nicht jeder möchte seine Probleme immer vor der ganzen Gruppe geklärt wissen.
  • Transcript

    • 1. Herzlich willkommen zum Ernährungscoaching 1. Seminar Gesund abnehmen Das Prinzip
    • 2. Drei Erfolgsfaktoren
      • Eine negative Energiebilanz (Mehr Energie verbrennen als Aufnehmen)
      • Ernährungsumstellung (Mehr Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und weniger Fett)
      • Konzentriertes Training
    • 3. Energieverwendung Mit Kohlehydraten Ohne Kohlehydrate
    • 4. Insulin und Fettverbrennung
    • 5. Ernährungsempfehlung Mehr Eiweiß Richtige, komplexe Kohlenhydrate Wenig Fett
    • 6. Das Ampelsystem
    • 7. Tipps: Trinken, trinken, trinken…
      • Mache trinken zu einer bewussten Aufgabe
      • Trinke nach dem Aufstehen gleich 2 Gläser Wasser
      • Deponiere kleine Wasserflaschen und Gläser in Küche, Wohnzimmer, Büro, Auto, Handtasche, etc.
      • Statt eine große Flasche verwende lieber mehrere kleine Flaschen
      • Trinke kohlensäurearme
      • Getränke
    • 8. Ernährungsplan 1. Woche Nein!
    • 9. Offene Fragen - Antworten
    • 10. Herzlich willkommen zum Ernährungscoaching
      • 2. Seminar
      • Gesund abnehmen
      • Eiweiß – der Baustein des Lebens
    • 11. Eiweiß – Baustein des Lebens!
      • Wofür benötigt unser Körper Eiweiß?
        • Muskulatur (Aufbau und Erhalt)
        • Bindegewebe (Straffung, Cellulite)
        • Haut, Haare, Nägel
        • Immunsystem
        • Hormonsystem
        • Regeneration des Körpers
      Cellulite - der Kampf um glatte Haut Orangenhaut betrifft rund 80 Prozent aller Frauen. Für glatte Haut an Schenkeln und Po investieren sie in teure Wundermittel. Dabei tun es Bürstenmassagen auch Anzeige Medikamente     NetDoktor         Suche:   NetDoctor.com Werbung & Sponsoring Privacy Policy Disclaimer Impressum Kontakt Information Selbsthilfe Diskussion Adressen & Infos Quiz Teste Dich Selbst Service Alle Themen Verhütung Transplantation Rheuma Reizdarm Herz Erektile Dysfunktion Diabetes Asthma Allergie Themen Medikamente Laborwerte Eingriffe Untersuchungen Symptome Krankheiten Lexikon Newsletter Features Nachrichten Aktuell Startseite NetDoktor.de Aktualisierung 06.05.2002   Jochen Niehaus , Arzt Anzeige Im Kampf um glatte Haut an Schenkeln und Po ist Frau auch bereit, einiges zu investieren. Geschäftemacher nutzen dies weidlich aus. Der Handel bietet zahlreiche Cremes und Apparaturen, die schnelle Abhilfe versprechen. Schlacken oder Säuren sollen damit ausgeschwemmt werden, spezielle Tees und Mixturen das Übel von innen beseitigen. Die schlechte Nachricht vorweg: Die meisten angebotenen Wundermittelchen sind schlicht unwirksam. Aber: Sie selbst können kostengünstig etwas gegen die unliebsamen Problemzonen unternehmen und dabei gleichzeitig Ihrem gesamten Körper etwas Gutes tun. Dass die Cellulite gemeinerweise fast ausschließlich Frauen betrifft, liegt am speziellen Aufbau ihrer Haut und an deren Reaktion auf die weiblichen Hormone: Die Lederhaut der Frauen ist elastischer und viel weniger derb als jene der Männer. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich wachsende Fettzellen zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen. Cellulite - eine ungerechte Laune der Natur? Die Erhebungen der Orangenhaut sind also eigentlich nichts weiter als riesige Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden konnten. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass Frauen ihr Depotfett bevorzugt an Schenkeln und Po ablagern. Das Hormon sorgt außerdem für die beschriebene elastischere Textur der Kollagenfasern. Lipozyten, die fettspeichernden Zellen, werden zudem viel größer als bei Männern. Hat sich die Cellulite erst einmal entwickelt, kommen Stoffwechselprobleme hinzu und verschlimmern die Situation noch: Aufgeblähte Fettzellen behindern den Abfluss von Lymphe und Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe abgepresst wird. Ergebnis: Die Haut ringsherum schwillt zusätzlich an. Frauen sollten sich von der Natur aber nicht allzu stiefmütterlich behandelt fühlen. Die gleichen Vorgänge sorgen auch dafür, dass die weibliche Haut viel zarter ist, extreme Formveränderungen wie bei einer Schwangerschaft leichter wegsteckt und sich aufgrund des vermehrten Unterhautfettgewebes viel weicher anfühlt als die der Männer. Die Kehrseite der Medaille ist Cellulite. Schlechte Karten für rauchende Bewegungsmuffel Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große Rolle. Eine schwache Bindehautstruktur ist erblich und wesentliche Voraussetzung für das Phänomen. Auf dieser genetischen Basis sprechen Frauen dann mehr oder weniger stark auf andere Einflussfaktoren an. Übergewicht steht dabei an erster Stelle. Je mehr Fett in den Lipozyten gespeichert ist, desto deutlicher treten diese hervor. Eine falsche Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten und Fett steckt häufig hinter dem Problem. Bewegungsmangel führt dazu, dass die Muskelmasse geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung. Rauchen ist gleich doppelt an der Entstehung von Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut, was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt, zum anderen wird direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt. Krampfadern - ebenfalls eine Folge von Bindegewebsschwäche - behindern Blutfluss und Stoffwechsel. Der Stau in den Gefäßen führt zu Wasseransammlungen und zur Schwellung der Haut. Fachleute diskutieren, ob sich zusätzliche Hormone wie die Anti-Baby-Pille fördernd auf die Entwicklung von Cellulite auswirken. Erwiesen ist das bislang aber nicht. Die Entwicklung verläuft in drei Stufen. In der ersten Stufe erkennt man Cellulite, wenn man die Haut an den betroffenen Stellen mit beiden Händen zusammenschiebt. Die typische Orangen-Struktur wird dadurch sichtbar. Im zweiten Stadium ist sie bereits bei Seitenlicht oder unter Muskelanspannung zu erkennen. Im dritten Stadium ist die Cellulite schließlich nicht mehr zu übersehen. Kostengünstige Bürstmassagen kontra teure "Wundermittel" Wichtigster Punkt ist die Vermeidung der Risikofaktoren. Also: Runter mit den Fettpölsterchen und viel Bewegung . Abnehmen ist leider die einzig effektive Methode, um aufgeblähte Fettzellen zu verkleinern. Und wenn die Muskeln an Oberschenkel und Po durch regelmäßigen Sport gestärkt werden, sieht alles gleich ganz anders aus. Der Stoffwechsel kommt auch in den Problembereichen wieder in Schwung. Kohlenhydrate und Fett werden verbrannt und nicht gespeichert - auch dann, wenn gerade nicht trainiert wird. Faule Fettzellen verbrauchen im Ruhezustand so gut wie keine Energie, Muskelzellen dagegen schon. Radikaldiäten sind aber zu vermeiden! Allzu schnelle Gewichtsabnahme endet meist mit dem berüchtigten Jojo-Effekt, der die Kilos nach einer Hungerkur schnell wieder ansteigen lässt. Die Haut nimmt das Auf und Ab dabei ziemlich übel und rächt sich mit noch mehr Cellulite. Eine gemäßigte und langfristige Kalorienreduktion ist also der richtige Weg zum Ziel. Unterstützend sind alle Maßnahmen sinnvoll, die sich anregend auf die Durchblutung der Haut auswirken. Wechselduschen über mindestens drei Minuten mit jeweils drei Kalt- und Warmdurchgängen sowie Massagen mit einem Massagehandschuh oder einer Bürste straffen das Gewebe. Wie bei einer Diät und Sport kommt es auch dabei auf die Regelmäßigkeit an. Wem dieser langwierige Weg zu mühsam ist, hört nur allzu gerne auf Verheißungen der Hersteller von Cremes und diversen Geräten. Experten sind sich jedoch einig: "Diese Mittel wirken nicht." Die Stiftung Warentest konnte diese Feststellung in ihrem Heft 4/99 beweisen. Vier teure Cellulite-Präparate sowie zwei Spezial-Massagegeräte zeigten nach achtwöchiger Anwendung keinerlei "sehenswerten" Effekt. Das Urteil: Mangelhaft. Dermatologen bezweifeln vor allem, dass die verschiedenen Wirkstoffe wie Efeu, Silizium, Ginkgo oder Fruchtsäuren überhaupt bis in jene Schicht gelangen, in der sie eigentlich wirken sollten - nämlich in der Unterhaut. Für Cremes, Gels und Salben ist aber schon nach wenigen Millimetern Schluss. Gleiches gilt für Packungen und Bäder mit Algen- oder Mineralzusätzen. Diese mögen die Haut zwar äußerlich pflegen, gegen die Orangenhaut richten sie aber nichts aus. Innerlich anzuwendende Mixturen, Pulver, Tees und Tabletten sind - was die Cellulite betrifft - ebenfalls schlicht unwirksam. Die versprochene Entschlackung, Entsäuerung oder Reinigung des Bindegewebes entbehrt dabei jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Als letzter Ausweg unters Messer? Zeigen sich trotz aller Anstrengungen keinerlei Erfolge, bleiben zur Wiedererlangung straffer Haut letztlich nur noch chirurgische Maßnahmen . Doch Wunder darf man sich auch von diesen nicht erwarten. Am häufigsten kommen verschiedene Arten der Fettabsaugung (Liposuktion) zur Anwendung. Dadurch verschwindet ein erheblicher Teil des Depotfetts von den Hüften. Die Körpersilhouette wird zwar sichtbar schmaler, Dellen und Erhebungen einer Orangenhaut aber bleiben. Wenn sehr große Fettmengen abgesaugt werden, kann zusätzlich eine Straffung der erschlafften Haut nötig werden (Lifting). Ein weniger belastendes Verfahren ist die Zellulipolyse. Zwischen zwei in die Haut eingestochenen Nadeln soll ein elektrisches Spannungsfeld Unterhautfett in seine Bestandteile zerlegen. Diese Methode zeigt bei 70 bis 80 Prozent der Frauen Wirkung, allerdings erst nach einer dreimonatigen Behandlungsdauer mit wöchentlichen Sitzungen. Nur speziell ausgebildete Ärzte sollten dieses Verfahren durchführen. Einige Therapien zielen auf die Anregung des Stoffwechsels und einen verbesserten Lymphabfluss. Saugpumpenmassagen und Lymphdrainagen sind unterstützend sinnvoll. Die Anwendungen sind aber nur erfolgreich, wenn ausgebildete Masseure oder Physiotherapeuten sie anwenden. Elektrische Heimgeräte für diesen Zweck ernteten allesamt das Testurteil "mangelhaft". Für alternative Therapien wie Bodywrapping, Reflexzonentherapie, Hitzetherapie etc. steht der Wirksamkeitsbeweis noch aus - Experten bezweifeln jedoch, dass er je erbracht werden kann. Glatte Haut: Runter mit den Fettpolstern und Bewegung © Copyright 1998-2004 NetDoktor.de - All rights reserved NetDoktor.de is a trademark Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen. Nutzungsbedingungen - Wichtige Informationen . The documents contained in this web site are presented for information purposes only. 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    • 12. Muskulatur – Deine Fettverbrennungsöfen Start Nach etwa 14 Tagen... Bei regelmäßigem Training
    • 13. Ampelsystem: Grüne Produkte mit viel Eiweiß
      • Fisch, Meeresfrüchte
      • Fleisch (Wild, Geflügel), gekochter Schinken
      • Milch & Milchprodukte bis max. 30 % Fett i. Tr.
      • Eier!! Eiklar – Eigelb!
    • 14. Ampelsystem: Gelbe / Rote Produkte mit viel Eiweiß
      • Hülsenfrüchte, weiße Bohnen, Linsen
      • Diverse Joghurts, Sahne, Creme fraiche
      • Alle Süßwassserfische, besonders Karpfen, Aal
      • Milchprodukte mit mehr als 30 % Fett in Tr.
      • Hühnchen mit Haut, Cordon bleu
    • 15. Tipps: Eiweiß
      • Plane abends proteinreichere
      • Mahlzeiten
      • Als Zwischenmahlzeit besonders
      • gut geeignet: Milch-Shake
      • Unterwegs: Buttermilch, Joghurt ...
    • 16. Offene Fragen - Antworten
    • 17. Herzlich willkommen zum Ernährungscoaching
      • 3. Seminar
      • Gesund abnehmen
      • Kohlenhydrate
    • 18. Insulin und Fettverbrennung
    • 19. Ampelsystem: Grüne Produkte mit richtigen Kohlenhydraten
    • 20. Tipps Kohlenhydrate: Grüne Produkte mit den richtigen Kohlenhydraten
      • Je naturbelassener und je ballaststoffreicher die Lebensmittel sind, desto langsamer steigt der Blutzuckerspiegel!
    • 21. Ampelsystem: Rote Produkte mit falschen Kohlenhydraten
    • 22. Tipps: So bist Du erfolgreich!
      • Wähle möglichst naturbelassene Lebensmittel!
      • Bevorzuge Vollkornprodukte!
      • Vermeide die Kombination von Kohlenhydraten und Fetten!
      • Nutze das Ampelsystem als Einkaufs-
      • und Orientierungshilfe!
    • 23. „ Und alles ohne Fett“ – Stolperfalle Werbung
    • 24. Ernährungsplan 2. Woche
    • 25. Offene Fragen - Antworten
    • 26. Herzlich willkommen zum Ernährungscoaching
      • 4. Seminar
      • Gesund abnehmen
      • Fette
    • 27. Fette im Überblick
      • Hauptursache für Übergewicht
      • Fett ist ein Geschmacksträger
      • Hauptproblem an Fetten ist deren hoher Energiegehalt: 9,1 kcal.
      • Einige Fette benötigt unser Körper allerdings für die Funktionalität
    • 28. Tipps Fette: Grüne Produkte mit den richtigen Fetten
      • Natives, unbearbeitetes Öl
      • Ungehärtete Fette
      • Rapsöl, Leinöl, Olivenöl, Distelöl, Sojaöl, Sesamöl
      • Fisch, Nüsse
    • 29. Tipps Fette: Rote Produkte mit den falschen Fetten
      • Gehärtete Fette, z.B. Kokosfett, Butter
      • Frittierte, panierte oder gebackene Lebensmittel
      • Hochverarbeitete Lebensmittel (Cracker, Fertigsaucen, Kuchenmischungen, etc.)
      • Fettreduzierte Joghurts (0,1% Fett)
    • 30. Tipps:
      • Reduziere die Aufnahme von Fett
      • Vermeide die Kombination von Fett mit einfachen Kohlenhydraten
      • Reduziere industriell verarbeitete Fette und gehe bewusst mit gesunden Fetten um!
    • 31. Offene Fragen - Antworten
    • 32.  

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