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Jus coaching   prüfungs-coaching ii 2012
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Jus coaching   prüfungs-coaching ii 2012 Jus coaching prüfungs-coaching ii 2012 Presentation Transcript

  • VORBEREITUNG 1. Zugelassene Gesetze  aktuelle amtliche Ausgaben der Bundeskanzlei  Internetausdrucke von amtlichen Gesetzen (www.admin.ch); als PDF-Rechtstexte  Private Gesetzessammlungen gemäss Website des Dekanats: http://www.ius.uzh.ch/studium/ba/ pruefungen/FS11.html (vgl. dazu: Merkblatt zu den Modulprüfungen vom 6. Oktober 2010, Punkt 2)
  • VORBEREITUNG 2. Setzen von Reitern  «Das Setzen von gleichfarbigen Reitern ist erlaubt. Diese müssen zudem in eine einheitliche Form und Grösse aufweisen und dürfen ausschliesslich am Seitenrand angebracht werden; ein Hineinragen in den Gesetzestext ist nicht zulässig. Jegliche Beschriftung, Kennzeichnung oder Veränderung der Form der Reiter, namentlich durch Schreib- oder Schneidwerkzeuge, ist untersagt.» (vgl. dazu: Merkblatt zu den Modulprüfungen vom 6. Oktober 2010, Punkt 2)
  • VORBEREITUNG
  • VORBEREITUNG 3. Weitere Punkte  Prüfungslaufnummer, Prüfungsdaten und Prüfungsort heraussuchen und notieren  Blockpflicht & Wiederholungen ○ es müssen alle 5 Fächer abgelegt werden ○ Wiederholungszeitpunkt frei, aber: Blockpflicht! ○ Fortsetzung des Studiums ist möglich (auch wenn Fallbearbeitung noch fehlt) ○ max. 8 Fehlversuche möglich
  • VORBEREITUNG 4. Prüfungssammlungen  Zur optimalen Prüfungsvorbereitung die Klausuren von früheren Jahren zeitgetreu lösen.  Hinweis: Die Prüfungssammlungen vom Fachverein Jus enthalten sämtliche alten (und publizierten) Prüfungen. Sie können im Studentenladen bezogen werden.
  • PRÜFUNGSMATERIALEN 1. Prüfungsblöcke  Schreibblock oder weisses A4-Papier mit breitem Rand (mind. 5 cm) für Korrekturvermerke auf der rechten Seite mit folgenden Angaben am oberen Rand: ○ Prüfungsfach ○ Prüfungsnummer ○ Seitenzahl ○ ev. Fremdsprachenvermerk ○ Achtung: Kein Namensvermerk
  • PRÜFUNGSMATERIALEN Vorgedruckte Prüfungsblöcke des FV Jus sind erhältlich (CHF 2.50 je Stück) ○ im Studentenladen
  • PRÜFUNGSMATERIALEN 2. Weitere Hilfsmittel  Schreibutensilien: ○ Schwarze oder blaue Farbe ○ kein Bleistift  Uhr: Unerlässlich für eine optimale Einteilung der Prüfungszeit  Verpflegung: ○ Essen und Trinken mitnehmen ○ z.B. Traubenzucker, Früchte, etc.
  • PRÜFUNGSTAKTIK Vorgehen an der Prüfung  Aufgaben mehrmals durchlesen  Wichtige Punkte notieren bzw. Passagen markieren  Disposition/Lösungsskizze erstellen  Ausführlichkeit ○ Offensichtliches kurz abhandeln ○ problematische Punkte hingegen ausführlich behandeln  Begründungen knapp aber präzis halten  besser alle Fragen beantworten als nur einen Teil ausführlich zu behandeln
  • PRÜFUNGSTAKTIK Zeitmanagement  Nochmals: Unbedingt Uhr mitnehmen  Je nach Umfang der Aufgabe (grds. mit Prozenten angegeben) Zeit entsprechend einteilen  Beispiel: Dreistündige Prüfung ○ Aufgabe 1: 50%, Aufgabe 2: 30%, Aufgabe 3: 20% ○ Zeit für Aufgabe 1: ca. 1.5h ○ Zeit für Aufgabe 2: ca. 50 min ○ Zeit für Aufgabe 3: ca. 40 min
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Problemkreise  Stoffumfang ○ Allgemeines Staatsrecht ○ Grundrechte | Staatsorganisationsrecht  Stoffvielfalt ○ Staatsrechtliches „Allgemeinwissen“ ○ Gesetzeskenntnis ○ Falllösungstechnik  Normvielfalt ○ Schwerpunkt: BV – gut bearbeiten! ○ EMRK ○ Spezialgesetze: relevante Normen eruieren! (z.B. ParlG)
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Problem Stoffumfang  Gesamtüberblick gewinnen ○ Was wurde in der Vorlesung behandelt? ○ Was war Gegenstand der Leseaufträge? ○ Erkenntnis: für Details wird keine Zeit bleiben...  Schwerpunkte setzen! ○ Grundrechte: sehr prüfungsrelevant ○ Eintretensvoraussetzungen EHB, subs. VB ○ Staatsorganisationsrecht  Kenntnis der BV  Wichtig: Verstehen geht über Auswendiglernen!
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Problem Stoffvielfalt  Falllösung: Prüfschemata verinnerlichen ○ Grundrechtseinschränkungen  BV 36  Ausnahmen (soziale Grundrechte, Wirtschaftsfreiheit...) ○ Eintretensvoraussetzungen  Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten / Einheitsbeschwerde  Subsidiäre Verfassungsbeschwerde  Staatsorganisationsrecht ○ Gesetzeskenntnis: Wo steht was? ○ Grundverständnis: Wer darf was und warum?  Staatsrechtliches Allgemeinwissen
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Problem Normenvielfalt  Ausgangspunkt: BV ○ Lektüre! ○ Verweise innerhalb der Verfassung ○ Verweise auf Spezialgesetze  Spezialgesetze ○ ParlG, BGG und Andere (VwVG, BüG...) ○ «Open Book» ausnützen!  EMRK, UNO-Pakte, völkerrechtl. Verträge i.A. ○ Was steht drin? ○ Wie werden sie innerstaatlich gehandhabt?
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Gefahren:  Gefahr Nr. 1: «Ich muss nicht so viel lernen» ○ Anforderungen tendenziell höher ○ FS 11: Durchfallquote 39.26%, Notenschnitt 3.90  somit höchste Quote / tiefster Schnitt aller Pflichtfächer  entspricht etwa dem langjährigen Durchschnitt, trotz Neueinführung des Open Book ○ Professorale Aversionen gegen Open Book  Gefahr Nr. 2: «Ich kann alles nachschauen» ○ Prüfungsdauer: 3 Stunden ○ Prüfungsumfang: (meistens) gross ○ Folge: zum Nachschauen bleibt kaum Zeit
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Gefahr Nr. 3: «Ich darf alles mitnehmen» ○ Rückenschmerzen bereits vor Prüfungsbeginn? ○ Zu viele Unterlagen erschweren die Suche erheblich ○ Grossteil der Materialien werden nicht benötigt – Tipp: ○ Essentialia wie Prüfschemata und Zusammenfassungen sowie (bearbeitete) Gesetze auf den Tisch ○ Bücher mit Reitern versehen und möglichst aus dem Weg ○ Ordner usw. besser zu Hause lassen!
  • ÖFFENTLICHES RECHT I Art. 36 BV: für Freiheitsrechte  Grundrechtseinschränkungen ○ Freiheitsrechte: BV 36 ○ Ausnahme: Wirtschaftsfreiheit ○ Soziale Grundrechte: spezielle Anforderungen!  Eintretensvoraussetzungen ○ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten / Einheitsbeschwerde (EHB) ○ Subsidiäre Verfassungsbeschwerde (subs. VB)
  • STRAFRECHT I Prüfungsstoff  AT: Allgemeine Lehren der Voraussetzungen der Strafbarkeit natürlicher Personen (Art. 1-3, 8-27, 30-33 StGB); Strafen (Art. 34-51 StGB); Grundzüge der therapeutischen Massnahmen und der Verwahrung (Schwarzenegger/Hug/Jositsch, Strafrecht II, § 7 Ziff. 1-5); Verjährung (Art. 97-101 StGB); Allgemeine Lehren der Übertretungen (Art. 103-107 StGB).  BT: Straftaten gegen Leib und Leben (Art. 111-136 StGB); Straftaten gegen die Ehre und den Geheim- oder Privatbereich (Art. 173-179novies StGB); Straftaten gegen die Freiheit (Art. 180- 186 StGB); Straftaten gegen die sexuelle Integrität (Art. 187-200 StGB); Strafbare Vorbereitungshandlungen (Art. 260bis StGB); Verübung einer Tat in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit (Art. 263 StGB).
  • STRAFRECHT I Prüfungsschemen  Schemata ○ es spielt keine Rolle von welchem Professor ○ Hauptsache alles Relevante wird behandelt  verschiedene Schemen je nach Art des Tatbestandes  es ist darauf zu achten, die einzelnen Elemente voneinander getrennt und vollständig zu behandeln
  • STRAFRECHT I Wichtige Punkte:  Vorgehen: bei allen problematischen Elementen: ○ Element nennen ○ Definition ○ saubere Subsumtion  Definitionen der Begriffe kennen  bei Subsumtion: mit dem Sachverhalt arbeiten  Prüfreihenfolge: ○ Zuerst Tatnächster (Haupttäter, Ersttäter), dann Teilnehmer ○ Beginnen mit dem schwersten Delikt ○ Eventuell: Sachverhaltsabschnitte
  • STRAFRECHT I Wichtige und strittige Sachverhalte möglichst ausführlich prüfen Alle relevanten Tatbestände ansprechen (inkl. Angaben zu den Konkurrenzen) Tipp: Immer überlegen, was Punkte geben könnte Tipp: Lernt mit dem Gesetz!
  • STRAFRECHT I Häufige Fehler:  Fallfrage nicht oder ungenau gelesen  Vermischung zwischen verschiedenen Elementen (z.B. Wissens- & Willenselement)  fehlende Definition und/oder Subsumtion  Allgemeine Hinweise in der Lösung  Subjektiver TB vergessen oder nicht sauber für jede Person abgehandelt  Rechtswidrigkeit und Schuld vergessen  und last but not least: der Elefant...
  • PRIVATRECHT I Prüfungsstoff:  Verstehen der Grundbegriffe des Privatrechts ○ Sachenrecht (z.B. Besitz und Eigentum) ○ Obligationenrecht (z.B. Versch. Schuldverträge wie bspw. der Verbal- oder Realkontrakt)  Beachtet die Zusammenstellung des Stoffes im Vorlesungsverzeichnis!
  • PRIVATRECHT I Prüfungsschema = «Anspruchsmethode»:  Formulierung Obersatz: ○ «Es ist zu prüfen, ob X gegen Y einen Anspruch auf Herausgabe des Gemäldes mit der rei vindicatio hat.» ○ Aktionensystem!  Prüfung der Voraussetzungen des Anspruchs ○ «Dazu müsste X Eigentümer und K der Besitzer des Bildes sein.» ○ Prüfung der einzelnen Voraussetzungen, sog. «Subsumtion» (insb. Verarbeitung des Sachverhalts) ○ Konklusion  Ergebnis: «somit hat X gegen Y einen Anspruch […]»
  • PRIVATRECHT I Skript als Hilfsmittel!  Skript anstatt Gesetzestexte in anderen Prüfungen ○ «Legaler Spicker», aber nicht «Open-Book» im eigentlichen Sinn ○ gute Gliederung eigener Notizen ○ Setzen von Reitern (diese dürfen in beliebiger Anzahl und Farben gesetzt und mit Titeln versehen werden); jedoch keine Anbringung von Post-it, um weitere Schreibfläche zu gewinnen ○ Ev. Erstellung eines eigenen Inhaltsverzeichnisses  Beachtet unbedingt, dass nur die neueste Ausgabe des Skripts an die Prüfung mitgenommen werden darf!
  • PRIVATRECHT I Weitere Hinweise:  Verstehen der lateinischen Begrifflichkeiten (Lateinische Begriffe ev. übersetzen)  Voraussetzungen der einzelnen Klagen kennen  Römisches Recht als «Vorbild» heutiger Rechtsordnung ○ Modernes Recht deshalb als Möglichkeit, römisches Recht einfacher zu verstehen (Gesetzeslektüre!) ○ Zudem auch Kenntnis der aktuellen Gesetzgebung / Regelung erforderlich  ZGB und OR an Prüfung mitnehmen
  • PRIVATRECHT II Prüfungsstoff:  Personen- & Familienrecht des ZGB inkl. Schlusstitel ○ Recht der eingetragenen Partnerschaft ○ Grundzüge der VO über das Zivilstandswesen und des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung ○ Ohne:  eheliches Güterrecht  Vormundschaftsrecht  Haftpflichtrecht ○ einerseits Haftpflichtrecht des OR ○ andererseits: ZGB, SVG, PrHG, Art. 72 VVG.
  • PRIVATRECHT II Prüfungsschemata: verinnerlichen!  Haftpflichtrecht ○ Schaden: Schadensdefinition / Differenzhypothese ○ Widerrechtlichkeit:  Erfolgsunrecht vs. Verhaltensunrecht  Rechtfertigungsgründe? ○ Kausalität: natürlicher und adäquater KZH ○ Verschulden  obj. und subj. Komponente  nicht bei Kausal-/Gefährdungshaftungen ○ Schadenersatz-Bemessung / Reduktionsgründe (Art. 43/44 OR) ○ Verjährung
  • PRIVATRECHT II Familien-/Personenrecht (I) ○ Vorsicht vor prüfungstaktischen Fallen! ○ Beispiel: Unterhaltsanspruch nach Art. 276 ff. ZGB oder eheliche Sorge nach Art. 296 ff. ZGB  sofern Sachverhalt nicht autoritativ feststellt, dass das Kindesverhältnis besteht ist die Entstehung desselben (als Vorfrage) zu prüfen - zur Mutter: mater semper certa est, Art. 252 Abs. 1 ZGB - zum Vater: - Vaterschaftsvermutung nach Art. 255 ZGB - Anerkennung nach Art. 260 ff. ZGB - Vaterschaftsklage nach Art. 261 ff. ZGB  dann: spezifische Voraussetzungen
  • PRIVATRECHT II Familien-/Personenrecht (II) ○ weitere typische Probleme  Scheidung (verschiedene Scheidungsarten unterscheiden)  Adoption  Persönlichkeitsverletzung und dbzgl. Ansprüche - Frage genau lesen! - «Welche Ansprüche?» = offen, alles prüfen! (Schwerpunkt, sofern keine anderen Hinweise auf Art. 28 ZGB und Klagearten nach Art. 28a Abs. 1 ZGB) - «Was kann schnell & wirkungsvoll unternommen werden?» = eindeutiger Hinweis auf Gegendarstellungsrecht - Zusammenhang zu Haftpflichtrecht (vgl. Art. 28a Abs. 3 ZGB) nicht vergessen!
  • PRIVATRECHT II weitere Tipps (I) ○ in den Übungen verwandte Schemata anschauen ○ alte Prüfungen lösen: Falllösungstechnik üben, üben, üben und Musterlösungen (Lösungsweg) studieren… ○ wenn an Prüfung etwas «Unerwartetes» kommt:  Ruhe bewahren!  Spezialwissen wird regelmässig nicht erwartet (z.B. tiefgreifende Kenntnisse des SVG oder PrHG), nur (aber doch) sauberer Umgang nach juristischer Methode!  Vorschlag zum Vorgehen: - saubere Gesetzeslektüre - «Anspruchsvoraussetzungen» aus Normen herauslesen und diese prüfen
  • PRIVATRECHT II weitere Tipps (II) ○ Fragen genau lesen  «Wie ist die Rechtslage?» - umfassendes Rechtsgutachten - sämtliche möglichen Ansprüche unter sämtlichen beteiligten Personen prüfen!  spezifische Fragen (z.B. «Ist ein Schaden entstanden?») - diesfalls Gutachten beschränken - insb. auch auf prozentuale Punktzahl achten
  • Probevorträge Nachfolge Lst. Killias 3. Mai 2012 • 15.00-15.45 RAI F 041 • 16.15-17.00 KOL F 109 • 17.15-18.00 KOL F 109 24. Mai 2012 • 15.00-15.45 RAI F 041 • 16.15-17.00 KOL F 109 • 17.15-18.00 KOL F 109
  • Probevorträge Nachfolge Lst. Jaag 22. Mai 2012 • 9.15-10.00 KOL G 212 • 10.15-11.00 KOL G 212 • 11.15-12.00 KOL G 212 • 14.00-14.45 KOL G 212 • 15.00-15.45 KOL G 212
  • Vielen Dank für die Aufmerksamkeit… bis gleich beim Apéro! e-mail: contact@fvjus.ch