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China 19 04 08
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China 19 04 08

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China - Business Behaviour

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  • Transcript

    • 1. CHINA Business Behaviour
    • 2. Video – China
    • 3. Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó Volksrepublik China Flagge China Wappen China
    • 4. Fläche
      • 9.571.302 km²
      • Flächengrößter Staat in Ostasien und der viertgrößte der Erde (nach Russland, Kanada und den USA)
    • 5.  
    • 6. Bevölkerung
      • 1,3 Milliarden Einwohner = bevölkerungsreichste Land der Erde
      • Vielvölkerstaat mit 56 verschiedenen Volksgruppen (Han-Volk größte Gruppe 92 %)
      • Bevölkerungsdichte 137,6 Einwohner/km²
    • 7. Städte
      • Chongqing (31,7 Mio. Einw.)
      • Shanghai (13,4 Mio. Einw.)
      • Beijing (11,5 Mio. Einw.)
      • Chengdu (10,4 Mio. Einw.)
    • 8. Daten von China Renminbi RMB 1 Yuan = 10 Jiao Währung Wen Jiabao Regierungschef Hu Jintao Staatsoberhaupt Peking (Beijing) 11,4 Mio. Einwohner Hauptstadt Volksrepublik Gründung 1.10.1949 Staatsform
    • 9. Wahrzeichen - Chinesische Mauer
    • 10. Sprache
      • Allgemeine Amtssprache = Hochchinesisch (Mandarin)
      • Weitere offiziell anerkannte Sprachen: Kantonesisch, Koreanisch, Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch und Zhuang
    • 11. Sprache
      • Keine Buchstaben
      • 4000 Schriftzeichen
    • 12. Sprache - Beispiel
      • „ Ma“ steht für Mutter, Kraut, Pferd, schimpfen und eine Frage
      • „ Ma ma ma ma“ heißt:
      • “ Schimpft die Mutter mit dem Pferd?“
    • 13. Sprache - Beispiel
      • Ein chinesisches Wort wird so ähnlich ausgesprochen wie das deutsche Wort „tschüs“ und heißt dort „Geh sterben“
      • Vorsicht bei Verabschiedungen
    • 14. Chinesisches Horoskop
      • 12 Tierkreiszeichen:
      • Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Affe, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Hahn, Hund, Schwein
      • 2008 = Jahr der Ratte (Jahrgänge 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008)
    • 15. Beliebteste Namen
      • Li
      • Wu
      • Wang
      • Wang Xiangsheng = Herr Wang
    • 16. Religionen Chinas
      • Buddhismus (100 Mio.)
      • Taoismus/Daoismus (30 Mio.)
      • Konfuzianismus –
        • ca. 300.000 Anhänger in China
    • 17. Buddhismus
      • Alles im Leben ist Leiden.
      • Dieses Leiden entsteht durch Wünsche.
      • Durch Auslöschen dieser Wünsche erreicht man die Erleuchtung
      • „ Nirvana“ = Heilsziel
    • 18. Lebensphilosophie Taoismus
      • Der „Himmel“ gilt als die höchste Macht. Diese Macht entscheidet, ob die Ernten gut oder schlecht ausfallen, und beeinflusst somit das tägliche (Über-)Leben. Nur im Zusammenhalt in der Gemeinschaft sowie Glaube und Ehrfurcht vor dem „Himmel“ lässt sich dies meistern.
    • 19. Taoistische Werte
      • Intuitive Denkweise
      • Hierarchiedenken
      • Bescheidenheit
    • 20. Konfuzianismus
      • Diese Religion vertritt das, was vor noch 1500 Jahren als das typischste eines Chinesen beschrieben wurde:
      • die Bindung zur Familie, die Hingabe an den Staat und das Leben in der Gemeinschaft.
    • 21. Verhaltensnormen Konfuzianismus
      • Beziehungen der Menschen wurden untereinander fest geregelt (z. B. Herrscher-Untertanen)
      • Suche nach der Interessensbalance (Taoismus)
      • Harmonie nach dem Yin-Yang-Prinzip – prägt das Verhalten der Chinesen in Konfliktsituationen
    • 22. Ordnungsbegriffe im Konfuzianismus
      • Hierarchiedenken
      • Vergangenheitsorientierung
      • Kollektivgedanke
    • 23. Gesetzliche Feiertage
      • Frühlings- bzw. Chinesisches Neujahrsfest im Jänner/Februar (heuer war es der 7.2.2008)
      • Maifeiertage (1. – 7. Mai)
      • Nationalfeiertag (1. Oktober)
      • = Urlaubszeit
    • 24. Eigenschaften Chinesen Beziehung orientiert
      • Geschäftlich:
      Gruppen orientiert
      • Privat:
    • 25. Urlaubs- und Reisegewohnheiten
      • Gruppentouristen
      • Straffe und effiziente Organisation der Gruppenreise
      • Einkaufen im Ausland ist sehr wichtiger Aspekt
      • Viel Bargeld
    • 26. Erwartung vom Aufenthalt in Österreich
      • Klassische und Operettenmusik
      • Typische Wiener Musik (Heurigenbesuch)
      • „Sissi“ – Aufführung
      • Schloss Schönbrunn
      • Städte Wien, Salzburg, Innsbruck
      • Shopping
      • Chinesisches Essen
    • 27. Erwartung Unterbringung
      • Twin-Zimmer mit zwei getrennten Betten
      • Heißes Wasser und Teebeutel im Zimmer
      • Seife, Zahnbürsten, Duschhauben, Cremes und Shampoos im Zimmer
      • Schönste Zimmer an ranghöchste Mitglieder der Reisegruppe vergeben
    • 28. Essenszeiten
      • Frühstück zwischen 7.00 und 8.00 Uhr
      • Mittagessen beginnen von 12.00 bis 12.30 Uhr
      • Abendessen um 18.00 Uhr
    • 29. Essgewohnheiten
      • Schmatzen, schlürfen und mit vollem Mund sprechen
      • Essen mit Stäbchen aus Bambusrohr, aus Holz oder aus Silber
      • Reis = „tägliches Brot“ in China
    • 30. Gesten
      • Ein besonderer Ausdruck von Höflichkeit ist bei Chinesen ein starker direkter Kontakt:
        • langer Händedruck oder
        • Schulterklopfen
      • Oft sagt der Chinese aus Tradition Nein, obwohl er gerne Ja sagen würde.
    • 31. Soziale Verhaltensweisen in China
      • GUANXI
      • MIANZI
    • 32. GUANXI-Konzept
      • =
      • Beziehung zwischen Personen mit der indirekten und unbegrenzten Verpflichtung des gegenseitigen Austausches von Gefälligkeiten
    • 33. Vertrauensverhältnis
      • Guanxi - Konzept
      • gilt als
      • Fundament der chinesischen Gesellschaft
    • 34. MIANZI
      • Mianzi = Gesicht
    • 35. Gesichtsverlust
      • Wahrung von Harmonie und Höflichkeit = zentraler Grundwert
      • Ungeduld, Frustration, Irritation, Ärger, etc. werden nicht gezeigt
    • 36. Business - Tipps
      • Gute Vorbereitung auf Verhandlung
      • Klare Firmenstrategie ausarbeiten für chinesischen Markt bzw. für jeweiligen Geschäftspartner und diese dann auch in den Gesprächen beibehalten.
    • 37. Business - Tipps
      • Eigene Erklärungen und Definitionen kurz und prägnant halten; zu einem klaren Ergebnis kommen
      • Klare, einfache Sprache verwenden – weil Gespräche fast ausschließlich über Dolmetscher geführt werden.
    • 38. Tipps
      • Viel ZEIT einplanen für Verhandlungen
      • Gegenseitige Einladungen sind wichtiger Bestandteil in der geschäftlichen Kommunikation mit Chinesen.
    • 39. Verhandlungsführung
      • Obliegt auf chinesischer Seite ausschließlich dem ranghöchsten Vertreter, erst auf seine Aufforderung hin können andere Teilnehmer zu Wort kommen.
    • 40. Bewirtung
      • Wahl des Restaurants dem Chinesen überlassen!
      • Sitzordnung einhalten (Hierarchie chin. Gegenseite beachten!)
      • Vorstellung wird nach dem Stellenwert in der Gruppe durchgeführt
    • 41. Geschenke
      • Werden nicht verlangt, aber erwartet.
      • Beliebt sind Tonträger (CDs und MCs mit klassischer Musik) und gut illustrierte Bücher über Österreich (Landschaftsdarstellungen)
    • 42. Trinkgeld
      • grundsätzlich nicht üblich
      • mittlerweile vom chinesischen Personal in Restaurants und Hotels angenommen bzw. erwartet.
    • 43. Visitenkarte
      • Auf besonders gut ins Chinesische übersetzte Visitenkarten achten!
      • Wahl der Firmen- und Namensbezeichnung möglichst einfach und kurz halten
      • Auf jeden Fall die Funktionsbezeichnung anführen!
      • Visitenkarte mit beiden Händen übergeben und eine knappe Verbeugung dazu!
    • 44. Anrede
      • Funktion
      • wichtiger als
      • Akademischer Titel
    • 45. Hierarchische Strukturen
      • Hohe Bedeutung
      • Nur hochrangige Vertreter nach China entsenden, da nur sie Gesprächstermine bei den eigentlichen Entscheidungsträgern bekommen!
    • 46. Chinese/Chinesin
      • Sehr wichtig ist die hierarchische Stellung des Einzelnen im Unternehmen, egal ob Frau oder Mann!
    • 47. Risikobereitschaft
      • wenig Risikobewusstsein
    • 48. Kommunikation im Geschäftsleben
      • Viele der Entscheidungsträger im chinesischen Wirtschaftsleben gehören noch der älteren Generation an und sprechen kaum Englisch.
      • Ein fachlich flexibler Übersetzer ist sehr wichtig!
    • 49. Chinesische Sprache
      • Blumige Umschreibungen sind üblich
      • Ein Gespräch kann sich in die Länge ziehen!
    • 50. Besonderheiten Kommunikation
      • Indirekte Ausdrucksweise
      • Vermeidung von Konflikten
    • 51. Besonderheiten Kommunikation
      • Räumliche Distanz
      • Kein direkter Blickkontakt
      • Mimik und Gestik wenig ausgeprägt
    • 52. Pünktlichkeit
      • Der chinesische Geschäftspartner ist in der Regel sehr pünktlich
      • Er ist meist schon VOR Beginn der eigentlichen Terminvereinbarung am Besprechungsort
    • 53. Pünktlichkeit
      • Zeitplan jedenfalls genau einhalten!
      • Auch das Ende eines Treffens – egal ob Geschäftsbesprechung oder Essen – wird direkt und ohne lange Floskeln markiert.
    • 54. Begrüßung und Kennen lernen
      • Begrüßung = Vorstufe eines persönlichen Kennen lernen
      • Auf Reihenfolge achten – nach Alter
      • Korrekte Anrede – nicht nur nach Geschlecht, sondern auch nach Position unterscheiden (Gesichtsverlust!)
      • Kennen lernen steht VOR Verhandlungen
    • 55. Geschäftsessen
      • Sitzordnung – wie bei der Begrüßung, nach Funktion, Alter,…
      • Bestellung – Gastgeber bestellt für alle
      • Austausch von Höflichkeiten – den Gastgeber jederzeit überschwänglich loben, mehrfach für die Einladung und gute Bewirtung danken
    • 56. Alkohol
      • Der Konsum von Alkohol spielt eine große Rolle beim Geschäftsessen
    • 57. Kommunikation während Verhandlung
      • Verhandlungsführende Person ist nicht immer zugleich entscheidende Person
      • Unterschied Westen – China im Argumentationsaufbau
      • Keine zu direkte Sprache verwenden
    • 58. Verhandlungstaktik
      • Chinesen sind Meister der taktischen Verhandlungsführung
      • Im Vordergrund steht immer die Findung eines gemeinsamen Konsens
      • Geduld haben – Chinesen lassen sich nicht unter Druck setzen
    • 59. Diskussion und Lösungsfindung
      • Chinesen scheuen Konflikte (Gesichtswahrung)
      • Konsens unter allen Beteiligten finden
    • 60. Problemlösung
      • Chinesen „kreisen“ ein Problem ein, d. h. sie nähern sich vom allgemeinen Problemfeld immer näher dem spezifischen Problem
      • Chinese versucht auch hier, immer den Konsens zwischen allen Verhandlungspartnern herzustellen.
    • 61. Entscheidungen
      • Chinesen berücksichtigen bei Entscheidungen immer die Folgen für das gesamte Unternehmen (und dessen Angehörige).
      • Chinesen sind verantwortungsscheu bei Entscheidungen – werden oftmals in hierarchisch höhere Ebenen delegiert
    • 62. DO´S & DON´TS
      • Nicht auf politische Problembereiche (Tibet, Menschenrechte) einlassen
      • Ausländische Firmenvertreter werden gerne „Tests“ unterzogen
      • Benützung öffentlicher Verkehrsmittel nicht empfehlenswert (überfüllt, Sprachprobleme)
      • Taxi benützen
    • 63. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit DORIS