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Social Media Guidelines – Sensibilisierung und Kompetenz statt Verbote
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Vortrag "Social Media Guidelines - Sensibilisierung und Kompetenz statt Verbote" von Michael Grupe, Vorstand Fink & Fuchs PR

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Social Media Guidelines – Sensibilisierung und Kompetenz statt Verbote Social Media Guidelines – Sensibilisierung und Kompetenz statt Verbote Presentation Transcript

  • Social Media GuidelinesSensibilisierung und Kompetenz anstatt VerboteMichael Grupe • Limburg • 6. April 2011Die Zukunft verstehen.
  • Social Media Guidelines Warum Social Was können Media Unternehmen Guidelines? tun? Orientierung für Beispiele MitarbeiterDie Zukunft verstehen.
  • Warum Social Media Guidelines?Die Zukunft verstehen.
  • Die guten alten Zeiten ...Die Zukunft verstehen.
  • 1. Kommunikation wird komplexerDie Zukunft verstehen. Adaptiert: Prof. Pleil, FH Darmstadt „Öffentlichkeit 2.0“
  • 2. Zielgruppen werden anspruchsvoller „Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden.“ US-Student, zitiert in der New York Times, 2008Die Zukunft verstehen.
  • 3. Der Umgang mit Information verändert sich•  Online-Medien und -Zugang für jeden•  Jederzeit und überall•  Privater und beruflicher Alltag verschwimmen•  Kommunikation in EchtzeitDie Zukunft verstehen.
  • 4. Evolution der Informationsbeschaffung1995 2000 2005 2010 2015Die Zukunft verstehen.
  • 5. Medien im UmbruchDie Zukunft verstehen.
  • 5. Medien im UmbruchDie Zukunft verstehen.
  • 6. Kontrollverlust ist Fakt.•  Jeder kann als Autor agieren•  Grenzen zwischen interner und externer Kommunikation, Disziplinen und Bereichen weichen auf•  Anzahl der Tools und Kanäle wächst•  Diskussionen werden öffentlicher, schneller und kritischer•  Absender stehen in Konkurrenz zu wachsender Zahl alternative SenderDie Zukunft verstehen.
  • 7. Unternehmen entdecken Social Media IDie Zukunft verstehen.
  • 7. Unternehmen entdecken Social Media IIDie Zukunft verstehen.
  • 8. Fachkräftemangel zwingt zum UmdenkenDie Zukunft verstehen.
  • 9. Dann sind da ja noch diese Digital Natives ...Die Zukunft verstehen.
  • 10. Vom Internet zum Social Web FRÜHER HEUTE •  Unternehmen •  Menschen •  Ort •  Gemeinschaft •  Klar und übersichtlich •  Offen, amorph •  Umfassend / oberflächlich •  Unauslotbar tief •  Inhalt •  Ausdruck •  Monologisch •  Dialogisch •  Langsam, in Geschäftszeit •  Schnell / in Echtzeit •  Geschlossen •  Partizipativ •  Anonym •  Persönlich •  Unpersönlich •  Sensibel, menschlich •  Breit •  NischeDie Zukunft verstehen.
  • Willkommen in der “neuen Welt”Herausforderungen, die es zu meistern gilt•  Haltung/Kultur:   Von der Einbahnstraßenkommunikation zum Dialog   Vom Dialog zur Interaktion   Nicht vollständig strategisch planbar   Akzeptanz des Kontrollverlusts•  Social Media: (junge) Mitarbeiter warten nicht auf Erlaubnis•  Wie viele Ressourcen setze ich ein?•  Was will das Management?•  Können alle partizipieren?Die Zukunft verstehen.
  • Was können Unternehmen tun?Die Zukunft verstehen.
  • Social Media – Herangehensweise Social Media Guidelines Social Media Sensibilisierung Kommunikation & Training Zielformulierung Zuständigkeiten & &- Strukturen kommunikationDie Zukunft verstehen.
  • EinsatzgebieteDie Zukunft verstehen.
  • Governance Strukturen und organisatorische Basics So/ware  und  Hardware   46%   18%   36%   Par9zipa9ve  und  dialogorien9erte   35%   27%   38%   Unternehmenskultur   Commitment  des  Top-­‐Managements     33%   29%   38%   Personelle  Ressourcen   28%   26%   46%  Social-­‐Media-­‐Verantwortliche  auf  Abteilungsebene   27%   21%   52%   Monitoring-­‐Tools     24%   28%   47%  Social-­‐Media-­‐Workshops,  Seminare  oder  Trainings   22%   32%   46%   Social-­‐Media-­‐Guidelines   19%   36%   45%   Strategiepapier   17%   42%   41%   Kennzahlen  für  die  Erfolgskontrolle   13%   32%   55%   Gesondertes  Budget     12%   19%   69%   Eigene  Social-­‐Media-­‐Abteilung   5%   4%   91%   0%   10%   20%   30%   40%   50%   60%   70%   80%   90%   100%  Quelle: Studie Social Media Governance 2010 Vorhanden   Geplant  bis  Ende  2010   Nicht  vorhanden  
  • Social Media: Jeder Mitarbeiter hat eine Meinung Der Begeisterte Der Besserwisser Der BedenkenträgerDie Zukunft verstehen.
  • Die Realität ...Die Zukunft verstehen.
  • Was tun die Unternehmen? Quelle: IDG Business Media GmbH – „Dürfen Sie an Ihrem Arbeitsplatz Social Media nutzen?“Die Zukunft verstehen.
  • Ihre Mitarbeiter sind längst vernetzt!Die Zukunft verstehen.
  • Orientierung für MitarbeiterDie Zukunft verstehen.
  • Guidelines sind sinnvoller als VerboteAufklärung und KompetenzaufbauSicherstellen, dass aus Social-Media-Aktivitäten von Mitarbeitern kein Schadenfür deren Karriere oder das Unternehmen entsteht.Über das Empowerment der Mitarbeiter eine zukunftsfähige Organisationaufbauen, die mit der Entwicklung der Netzgesellschaft Schritt hält.Die Zukunft verstehen.
  • Social Media Guidelines – Grundsätzliches1.  Es ist zu unterscheiden zwischen privaten/persönlichen Accounts des Mitarbeiters und Unternehmens-Accounts z.B. für Themen, Bereiche, Events, etc, die von Mitarbeitern im Namen des Unternehmens betreut werden.2.  Es gelten die Vorgaben aus dem Arbeitsvertrag zur Nutzung des Internets3.  Das Corporate Design sollte auch auf den Social Media Plattformen berücksichtigt werden.4.  Alle Mitarbeiter haben sich arbeitsvertraglich verpflichtet, Stillschweigen über Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse zu wahren.5.  Die bekannten Freigabeprozesse sind einzuhalten, bzw. neue zu definieren.6.  Für alle Plattformen gilt die Impressumspflicht gemäß Telemediengesetz7.  Wie bei allen Veröffentlichungen gilt auch hier zu beachten und zu respektieren: Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutz usw. ...Die Zukunft verstehen.
  • Social Media Guidelines – Für Mitarbeiter I1.  Private Veröffentlichungen im Social Web, in Social Networks, Foren, Blogs, Wikis und andere Formen der Online-Kommunikation sollten stets als privat gekennzeichnet werden, die Formulierung sollte in der ersten Person („ich“) erfolgen, um zu unterstreichen, dass ein privates Statement abgegeben wird.2.  Für den Inhalt und die Tonalität Ihrer Aktivitäten ist der Mitarbeiter persönlich verantwortlich und haftbar.3.  Es sollte eindeutig zu erkennen sein, ob die Aktivität im Namen des Unternehmens oder privat erfolgt. Klare Abgrenzungen können bei Kommentaren oder Beiträgen auf fremden Plattformen beispielsweise wie folgt vorgenommen werden: „Die Postings auf dieser Site sind meine persönliche Meinung und repräsentieren nicht die Positionen, Strategien oder Meinung des Verbands.“4.  Aktivitäten im Social Web sind öffentlich und die Verbreitung nahezu unkontrollierbar. Mitarbeiter sollten an mögliche Konsequenzen denken und ihre Privatsphäre schützen.Die Zukunft verstehen.
  • Social Media Guidelines – Für Mitarbeiter II5.  Die Privatsphäre anderer ist zu respektieren. Obszöne Äußerungen, Beleidigungen, Verunglimpfungen wegen Rasse, Religion, Geschlecht oder Herkunft haben hier ebenso wenig Platz wie im sonstigen professionellen Kommunikationsumfeld. Auch bei der Kommunikation im Social Web sollten Sie sich an der Etikette orientieren.6.  Wurden fehlerhafte Aussagen getroffen oder mehrdeutige Formulierungen abgeben, sind diese schnellstmöglich zu korrigieren. Bei der Korrektur früherer Postings sollten nachträglichen Änderungen gekennzeichnet werden. Für mehr Klarheit ist es sinnvoll, bei Zitaten und Bezugnahmen auf die Ursprungsquelle zu verlinken.7.  Seien Sie sich bewusst, dass Sie in sozialen Netzwerken Gesicht zeigen. Sind Sie in XING als Mitarbeiter des Verbandes registriert und führen weitere Profile mit Ihrem Namen im Netz (facebook, Twitter, Wer kennt wen, Blogs etc.), können Interessierte die Brücke zwischen Ihnen als Privatperson und Ihnen als Mitarbeiter schlagen.Die Zukunft verstehen.
  • Social Media Guidelines – Umgang mit Kritik1.  Öffentliche Kritik ist eine Chance.2.  Nicht vorschnell und im Affekt antworten.3.  Ggfs. mit einem Kollegen oder Vorgesetzten überlegen, ob eine Reaktion sinnvoll ist.4.  Bei gerechtfertigter Kritik: das Feedback ernst nehmen und zeitnah reagieren.5.  Wenn die Kritik jeglicher Grundlage entbehrt oder beleidigend ist: nicht reagieren. Entsprechende Kommentare sollten nicht jedoch gelöscht werden – es sei denn, sie verstoßen gegen die Netiquette.Die Zukunft verstehen.
  • BeispieleDie Zukunft verstehen.
  • Leitfaden BVDWDie Zukunft verstehen.
  • 3 Tipps für eine erfolgreiche Einführung1.  Nehmen Sie Ihre IT-Abteilung mit ins Boot.2.  Führungskräfte sollten die Einführung der Guidelines moderieren.3.  Definieren Sie Ansprechpartner für Rückfragen.Die Zukunft verstehen.
  • Immer noch Zweifel?Die Zukunft verstehen.
  • Danke, erzählen Sie es weiter.Die Zukunft verstehen.
  • KontaktMichael Grupe – VorstandFink & Fuchs Public Relations AG    Berliner Straße 164 | D65205 Wiesbaden | Germany  Tel. ++49-611-74131-0 | Fax ++49-611-74131-20Mail: michael.grupe@ffpr.dewww.ffpr.de | www.ffpress.net | http://blog.ffpr.dewww.xing.com/profile/Michael_Grupe(Bildquellen: Creative Commons, Morguefile.com,Fink & Fuchs PR)Die Zukunft verstehen.