Da s I T- M aga z i n vo n f e r c h a u e n g i n e e r i n G                                                            ...
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< 23>               Nur ein Zentralrechner, ein Bussystem – und               Software nach dem Plug-and-play-Prinzip:    ...
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IT Magazin atFERCHAU 2012/02
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IT Magazin atFERCHAU 2012/02

  1. 1. Da s I T- M aga z i n vo n f e r c h a u e n g i n e e r i n G <06> <INDUSTRIE 4.0> Revolution in der Fabrikhalle <16> DER User in der Filterblase // Das Web vor und nach Facebook <22> Das Auto aus Software // RACE-Projekt: Funktionalität konfiguriert das Fahrzeug
  2. 2. <02> Ausgezeichnet: IT-Magazin <atFERCHAU> Wer wagt, gewinnt. Die journalistische Qualität und die herausragende Gestaltung des FERCHAU-IT-Magazins <atFERCHAU> wurden mit dem Best of Corporate Publishing (BCP) Award 2012 in Silber ausgezeichnet – dem Oscar für Kundenzeitschriften. Zum 10-jährigen Jubiläum war die Veranstaltung diesmal hochkarätiger denn je besetzt. Eröffnet wurde die Preisverleihung von Prof. Roger Willemsen. In seiner Dinner-Speech analysierte er die aktuellen Trends der Medienentwicklung. TV-Journalistin Judith Rakers führte am Abend durch die Preisverleihung. Das FERCHAU-Redaktionsteam dankt allen Kunden und Partnern, die zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben. Mehr Infos zum BCP: bcp-award.com Most wanted: IT-Experten ihre abkürzung zu ferchau impressum atFERCHAU Herausgeber Chefredaktion Redaktionsteam Gestaltung Druck Ausgabe 09 | 2012 (V. i. S. d. P.) FERCHAU Dirk Cornelius Matthias Müller Gronenberg Auflage: 70.000 Engineering GmbH Martina Gebhardt Kerstin Kraft Fon +49 211 63559150 Druck & Medien 4. Jahrgang Steinmüllerallee 2 Dietmar Schönherr grafish.de 51674 Wiehl 51643 Gummersbach Christoph Sedlmeir Fon +49 2261 9683-0 Fon +49 2261 3006-0 Redaktion extern Fax +49 2261 3006-99 Bernd Seidel info@ferchau.de Fon +49 89 23230703 ferchau.de seidelfriends.de
  3. 3. <editorial> < 03>Liebe Leserinnen, liebe Leser,63 Prozent der vom IT-Branchenverband BITKOM erster Engineering-Dienstleister haben wir mit derbefragten Firmen klagen zurzeit über einen Man- IG Metall einen Equal-Pay-Tarifvertrag geschlos-gel an Fachkräften. Allein hierzulande gibt es für sen. Unseren Kunden bietet der Tarifabschluss zumIT-Experten derzeit rund 38.000 offene Stellen. Und, 1. Juli 2013 vor allem eines: Rechtssicherheit.so die jüngsten Prognosen, Unternehmen wollen min- Darüber hinaus bauen wir unsere Positi-destens 5.000 bis 6.000 zusätzliche Jobs schaffen. on als Marktführer für Engineering kontinuierlich Eine einzelne Antwort auf diese Heraus- aus und stärken damit die Arbeitergebermarkeforderung gibt es nicht. Vielmehr ist eine Vielzahl FERCHAU. Mit Erfolg, wie uns das Berliner tren-von Maßnahmen erforder- dence Institut bestätigt:lich, um die Nachfrage nach Im jährlich durchge-hochqualifizierten Fach- führten Top-Ranking derkräften zu befriedigen. 100 beliebtesten Arbeit-Die Zuwanderung geeig- geber von examensnahenneter Spezialisten ist eine Studenten und Absol-Säule, um die Aufgabe zu venten ist FERCHAU mitlösen. Hier sind wir etwa Rang 48 erstmals in denin Spanien oder Nordita- Top 50 und ist erneut derlien aktiv und rekrutieren bestplatzierte Engineering-sehr erfolgreich Ingeni- Dienstleister der Erhebung.eure und IT-Consultants. Damit gilt FERCHAU alsWir begrüßen auch die beliebtester Arbeitgeber inAnfang dieses Sommers diesem Marktsegment. Dasgestartete Fachkräfteinitia- spiegeln auch unsere un-tive der Bundesregierung, ternehmensinternen Um-die Antworten geben will fragen wider: Eine Mit-auf die drängende Frage, arbeiterzufriedenheit vonwelche sich Wirtschaft und rund 90 Prozent ist einGesellschaft in Deutsch- Spitzenwert. Darauf sindland stellen: Wer kann die wir stolz!Arbeit von morgen leisten? Auch dafür sind wir Doch welchen Bei- ausgezeichnet worden:trag leistet FERCHAU heute schon dazu? Eine Säule Unser IT-Magazin <atFERCHAU> ist mit dem »Oscarunseres Engagements ist die Weiterqualifizierung. für Kundenzeitschriften« – dem Best of CorporateWir haben die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung Publishing Award – in Silber prämiert worden, fürin den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesteigert: eine herausragende Kommunikation mit Partnernvon (umgerechnet) 2,9 Millionen Euro im Jahr 1999 auf und Kunden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen vielsechs Millionen Euro im vergangenen Jahr. Und als Spaß beim Lesen.
  4. 4. <04> <index> D as I T - M agazin von ferchau engineerin G 16 06 22 <numbers> <voices> <inside> 05 RobotiK UND RFID Zahlen und Fakten aus der Welt der 16 Der User in der Filterblase Raus aus der Profitmaschine: Felix Stalder, 28 FERCHAU-»HR Impulse« Freie Mitarbeit rechtssicher gestalten. vierten industriellen Revolution. Professor für digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Züricher Hochschule der Künste, meint, wir sollten versuchen, das Web neu zu denken. 28 KI, Big Data und E-Mail-Flut Mehr spannende IT-News auf <cover> FERCHAU-Online. 06 INDUSTRIE 4.0 Revolution in der Fabrikhalle: Künftig <branchengeflüster> 29 FERCHAU-B2B-Portal und FERCHAU Freelance 19 regelt verteilte Intelligenz statt zentraler Rechner die Abläufe in der Produktion. Neues von der Studienfront Schnell und flexibel auf Projektanfra- Mit innovativen Studiengängen reagieren gen und -anforderungen reagieren. Hochschulen auf die geänderten Anforde- <projects> rungen der Industrie. 10 GELEBTE NACHHALTIGKEIT 20 Ist die Cloud unendlich? <events> Bei PE INTERNATIONAL entwickeln FERCHAU-Experten die Architektur für zukunftsweisende IT-basierte Sicherheitslücken, technische Inkompati- bilitäten, unkalkulierbares Nutzerverhalten bremsen die Cloud-Euphorie. 28 GEWINNSPIEL Service-Angebote. 22 Das Auto aus Software 30 Otto und Diesel in Rente schicken 12 Das digitale Hirn der Logistik Das RACE-Entwicklungskonzept sieht vor, so viele Funktionen wie irgend möglich in Beim Wettbewerb FERCHAU- Challenge 3.0 können kreative Köpfe Software zu implementieren. Mobilitätsgeschichte schreiben. IT-Experten von FERCHAU sind an der Gestaltung kundenspezifischer Logistiksoftware beteiligt. 24 Vergessen im Internet Wie der Traum vom Radiergummi fürs 31 FERCHAU-INNOVATIONSPREIS 2013 14 Keine Chance für Kollege Zufall Internet in der Realität aussieht. Den Klimawandel begleiten – 26 mit Technologien für Luft, Wasser, Die Rösberg Engineering GmbH Gib Gas, du Schnarchnase Ernährung und Energie. renoviert ihr Prozessleittechnik- IT-Security auf die komische Art sorgt Planungssystem mit Unterstützung für mehr Bewusstsein, ist sich Comedy- von FERCHAU-IT-Consultants. Hacker Tobias Schrödel sicher.
  5. 5. <numbers> < 05> 165.000 VERKAUFTE INDUSTRIEROBOTER 2011 WELTWEIT. ANSTIEG um 27 PROZENT IM VERGLEICH zum VORJAHR 0,05 MILLIMETER KANTENLÄNGE: KLEINSTER RFID-CHIP 1.000 KILOGRAMM TRAGKRAFT Sogenannter RFID-Staub, entwickelt von Hitachi. Das schafft der KUKA »Titan« und ist damit der stärkste Bietet Speicherplatz für 128 Bit zur Speicherung Sechsachsindustrieroboter weltweit. einer einzigartigen 38-stelligen Nummer. Er versetzt ganze Autokarosserien alleine.// MAXIMALE REICHWEITEN VON RFID-SENDERN n le el n ik rw lle elle un n st te er le tro w g n g gi me un lle zi el on rz tifi gw Lo ezi sk Ku er e zi ow en an nd , D ng g, tifi ikr -Id , L ga lin r u ng er g en M Zu up ge li Ti plin La up -Id g, ur Co ür Co ug lin ur u . z ote . z Co ze up . f ote R z Rem  B e hr o z. los R z Rem Fa e C . B C . B ur ng .z a  B -R millimeter ETE z. ong ETE TIM L TIM ZEN ZEN Meter100100 100 10
  6. 6. <06>
  7. 7. < 07> Unter dem Schlagwort »Industrie 4.0« wird mit Hochdruck an der Fabrik und an Produktionsprozessen der Zukunft gearbeitet. Übersetzt man das Konzept, regelt künftig verteilte Intelligenz stattzentraler Rechner die Abläufe. Mit rund 250 Millionen Euro Fördergeld will der Bund deutsche Ingenieurkunst und IT-Know-how global zukunftssicher machen. Illustration: C. Hoppenbrock / bildbauer.de
  8. 8. <08> <cover> F abriken, die sich kontinu- Systeme. Die speicherprogrammierbaren schneller und gleichzeitig flexibler vonstat- ierlich selbst konfigurie- Steuerungen (SPS) werden grundlegend tengehen. Die miteinander im Datenaus- ren, Werkstücke, die der umgestaltet – oder sie landen gleich dort, tausch befindlichen Halbfertigprodukte Maschine mitteilen, was wo viele Zentralrechner mittlerweile ange- und Maschinen können den Ablauf konti- sie doch bitte schön jetzt kommen sind: im Museum. nuierlich und auf Basis von künstlicher In- als Nächstes tun soll – und Die tragende Rolle der Fabrik der Zu- telligenz etwa in der Robotik selbstlernend das alles ganz ohne einen Zentralrechner, kunft, der »Smart Factory«, haben deren optimieren. Der Ressourceneinsatz soll organisiert von der chaotisch anmutenden Vordenker den cyberphysikalischen Syste- effektiver werden, die Transparenz steigen: dezentralen Intelligenz der Maschinen und men zugedacht. Dabei handelt es sich um Genau wie heute schon jeder Versender der Werkstücke: Willkommen im Land der Verbünde von Systemen mit eingebetteter eines Pakets bei manchen Logistikdienst- nächsten industriellen Revolution. Intelligenz, wie sie uns täglich in tausen- leistern jederzeit den Verbleib der Sendung »Die Verbindung aus Embedded Sys- derlei Geräten mit elektronischer Steue- verfolgen kann, können Produktionsmitar- tems und moderner Produktionstechnik, rung begegnen – allerdings weit komplexer beiter, Zulieferer und möglicherweise sogar von virtueller und realer Fertigungswelt, und ausgestattet mit der Fähigkeit, selbst- Kunden in einer Smart Factory den Durch- revolutioniert die gesamte Wertschöp- tätig zu kommunizieren, also Daten mit lauf der Güter durch den Fertigungsprozess fungskette«, ist sich Wolf-Dieter Lukas, einem oder mehreren Partnern auszutau- in Echtzeit verfolgen. Leiter der Abteilung Schlüsseltechnologi- schen. Dieser Datenaustausch findet, so Wie so etwas in der Praxis aussehen en im Bundesministerium für Bildung und eine weitere Vorgabe, typischerweise über könnte, zeigte das Deutsche Forschungs- Forschung, sicher. Industrie 4.0 ist laut Standardverfahren statt. Hierbei steht das zentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf Lukas das wichtigste Technik-Projekt der Internet Protocol (IP) im Mittelpunkt. »Das der Hannover Messe im Frühjahr 2012. Auf Bundesregierung. Die Bundesministerien Internet Protocol als weltweit anerkann- einer nach den Prinzipien von Industrie 4.0 für Forschung und für Wirtschaft haben ein ter Standard ersetzt viele unterschiedliche konzipierten Fertigungslinie produzierten ressortübergreifendes Förderprogramm Feldbusse«, erläutert Lukas. Damit wird die Wissenschaftler kleine elektronische aufgelegt, das großzügig mit Geld ausge- das »Internet der Dinge«, eine weitere Schlüsselfinder – jedes Teil versehen mit stattet ist. Die Fördermittel sollen Deutsch- Zukunftsvision aus den Labors der Wis- dem Namen des Empfängers, um die Mög- land zum Leitmarkt für cyberphysikalische senschaft in aller Welt, zum integralen Be- lichkeit der Individualisierung zu verdeutli- Systeme (CPS) machen. standteil des Konzepts »Industrie 4.0«. chen. Auf mehreren Bearbeitungsstationen Von den Synergieeffekten, die durch die Doch wovon reden die Wissenschaftler, frästen und schraubten Roboter die klei- Kombination aus dezentraler Steuerung, wenn sie den Ausdruck cyberphysikali- nen Werkstücke zusammen. Entscheidend moderner Vernetzung und dem Einsatz von sche Systeme in den Mund nehmen? »CPS daran: Die Zusammenarbeit der Roboter cyberphysikalischen Systemen entstehen, in der Produktion sind eingebettete infor- wurde von keiner Zentralstation gesteuert, erhoffen sich Politik und Wirtschaft einen mationstechnische Systeme in Materialien, sondern vom Werkstück selbst. Über ei- Produktivitätssprung. »Dazu brauchen wir Bauteilen oder Geräten, die damit anderen nen RFID-Chip mit eingespeicherten Pro- die Effizienz- und Produktivitätsgewinne, CPS oder der Umgebung Informationen lie- duktionsdaten meldete sich jedes Teil bei die sich mit diesen Technologien realisieren fern«, definiert Thomas Rosenbusch vom dem entsprechenden Roboter an, wurde lassen«. Karlsruher Institut für Technologie. Kon- bearbeitet, das elektronische Produktge- Beispielsweise soll die Umgestaltung kret geht es darum, etwa Halbfertigproduk- dächtnis im RFID-Chip aktualisiert, und der stramm zentral gesteuerter Fertigungs- te mit Intelligenz auszustatten, mit einem Schlüsselfinder wanderte weiter zur nächs- straßen zu flexibel agierenden Systemen Datenspeicher in erster Linie, der alle er- ten Station. mit dezentraler Intelligenz die Herstellung forderlichen Informationen über das Werk- An vielen Baustellen der Industrie 4.0 auch kleiner und kleinster Stückzahlen stück, seine Bestimmung sowie Produkti- wird bereits mit Hochdruck gearbeitet. ebenso wirtschaftlich machen wie diejenige onsschritte und -verfahren mit sich trägt. Über die Kommunikationsarchitektur sol- von Großserien und damit den Taylorismus Somit kennt das intelligente Produkt seine cher Systeme zerbrechen sich beispiels- überwinden. Die Flexibilisierung werde so individuelle Konfiguration, seinen Auftrag- weise Gelehrte am Deutschen Forschungs- weit gehen, dass Änderungswünsche sogar geber, seinen momentanen Zustand sowie zentrum für Künstliche Intelligenz den Kopf. nach Produktionsbeginn möglich sind. Das seinen Zielort. Dieser Speicher kann in »Letztlich werden wir keine klassischen geht natürlich nur, wenn klassische Manu- Form eines Chips an dem Werkstück ange- Steuerungssysteme mehr brauchen«, sagt facturing Execution Systems (MES) und Wa- bracht werden und über eine eingebaute Detlef Zühlke, Leiter des DFKI-Forschungs- renwirtschaftsprogramme nicht verschwin- RFID-Antenne mit den Maschinen entlang bereichs Innovative Fabriksysteme. »Eine den, sondern eher noch ausgebaut werden. seines Wegs kommunizieren. Nach jedem Netzwerkstruktur ersetzt das steuernde Experten erwarten, dass diese Applikatio- Prozessschritt wird der Inhalt aktualisiert. Element. Das könnten beispielsweise Ser- nen künftig einen Durchgriff bis auf die Sen- Der Einsatz solcher smarten Bauteile vice-oriented Architectures (SOA) sein, aber sorebene erhalten werden. Die Aufgabe der und Materialien in der Produktion wird, da auch Agentensysteme sind dazu geeignet.« direkten Prozess- und Ablaufsteuerung in sind sich Forscher und Ingenieure einig, »Das Gute an Industrie 4.0 ist«, der Fertigungshalle, dem »Factory Floor«, enorme Auswirkungen haben: In der so be- so resümiert Professor August-Wilhelm übernehmen allerdings agile, dezentrale stückten Smart Factory wird die Produktion Scheer, »dass dieses Konzept weniger
  9. 9. <cover> < 09>auf einer organisatorischen Idee basiertals vielmehr auf einer verfügbaren Techno- mehr informationen web-speciallogie. Insofern ist bei diesem Ansatz aucheine wesentlich höhere Realisierungs- Deutsches Forschungszentrum für Identification,chance gegeben als bei früheren Ideen Künstliche Intelligenz (DFKI): bit.ly/zWO77 Tracking & Tracing:wie dem Computer-integrated Manufac- Forschungsbereich Innovative So machen Funkchipsturing (CIM).« Das sei eine große Chance Fabriksysteme im DFKI: bit.ly/NlbqIC Prozesse flottfür Deutschland. Während andere Staatentraditionelle Industrien an Asien abgege- Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA): bit.ly/PMq7qDben hätten, könne Deutschland hier dieindustrielle Weiterentwicklung bestimmen. Hightech-Strategie der deutschenScheer dazu: »Insofern kann man mit gu- Bundesregierung: bit.ly/Nhm3wG ferchau.de/read/it122atem Gewissen von einer vierten industriel- Video zu Industrie 4.0: bit.ly/HXsEMElen Revolution sprechen.« //
  10. 10. <10> <projects> methoden & tools Entwicklungssprache und Framework: Java und Eclipse Middleware: OSGi-Container (Open Services Gateway initiative) Client: ExtJS Persistenz-Schicht und Interface: Eclipse- Link, REST (Representational State Transfer) Test und Build: JUnit, Mockito-Framework, Sonar, Maven über pe international PE INTERNATIONAL mit Hauptsitz in Stuttgart ist eines der weltweit erfahrensten Unternehmen für Softwarelösungen, strate- gische Beratung und umfangreiche Services auf dem Feld der Nachhaltigkeit. Mit GaBi Software für die Produktnachhaltigkeit und SoFi Software für die betriebliche Nach- haltigkeit bietet PE INTERNATIONAL zwei Softwarelösungen. // pe-international.com mehr informationen Kerstin Kraft Stellvertretende Niederlassungsleiterin, FERCHAU Karlsruhe karlsruhe @ ferchau.de ferchau.de/go/karlsruhe
  11. 11. <projects> < 11> PE INTERNATIONAL: Software und Service für Ökobilanzen Gelebte Nachhaltigkeit Bei PE INTERNATIONAL, einem führenden Anbieter von Dienstleistungen und Software rund um das Thema Nachhaltigkeit, hat IT-Consultant Dipl.-Inform. Sascha Trautzsch, Spezialist von FERCHAU Karlsruhe, die Architektur für zukunftsweisende IT-basierte Service-Angebote implementiert.Herr Trautzsch, Sie haben eine Software- Herstellungs-, Betriebs- und Entsorgungs- von Nachhaltigkeit ist momentan nichtplattform entworfen. Was müssen wir uns prozess eines Produkts zu modellieren. Mit absehbar, welche Funktionen künftigdarunter vorstellen? Hilfe einer umfassenden Wissensdatenbank benötigt werden. Darüber hinaus sollte die Ziel meiner Tätigkeit war die Konzep- lassen sich die Auswirkungen, etwa die Ver- Architektur so herstellerunabhängig wietion und Entwicklung einer Plattform, wel- änderung des Produktionsverfahrens, die möglich sein – Vorgaben hinsichtlich Soft-che die verschiedenen Nachhaltigkeits- Wahl eines anderen Transportwegs oder waretools gab es keine. Ansonsten hattendienstleistungen der PE INTERNATIONAL eines anderen Rohstofflieferanten, auf un- wir freie Hand und vor allem eines: ausrei-künftig als Web-Service zur Verfügung terschiedlichste ökologische Aspekte hin chend Zeit – das hat Seltenheitswert.stellt. Bislang bietet PE neben Beratung analysieren.die Lösung »GaBi« (Ganzheitliche Bilanz) Für welche Kernbausteine haben Sie sichan. Sie ist eine reine Desktop-Anwendung, entschieden?läuft lokal auf einem PC und kann nicht Eine Das Gros der ausgewählten Kompo-als Service angeboten werden. Ökobilanz (ISO 14040/14044) nenten sind Open-Source-Produkte, mit der Prämisse, dass die Tools analysiert die ökologischen AuswirkungenNachhaltigkeit ist momentan ein ausgereift und praxiserprobt sind. eines Produkts von der Rohstoffgewinnung undstrapazierter Begriff. Was waren Als Programmiersprache kam nur dem Transport über die Produktion, die Nutzungsdauerdie Auslöser, dem bisherigen Java in Frage. Um eine maxima- bis zur Entsorgung. Für die Erstellung einer Ökobilanz werdenProdukt GaBi eine servicefähige le Entkopplung der einzelnenLösung zur Seite zu stellen? Softwaresysteme, wie GaBi 5, eingesetzt, die es ermöglichen, schon Komponenten des Gesamtsys- Nachhaltigkeit ist heute tems voneinander zu erzielenweit mehr als ein werbewirk- Nutzen einer Ökobilanz und es in viele Komponentensames Versprechen, es ist ein zerlegen zu können, haben wirentscheidender Wettbewerbs- bei der Produktentwicklung die Nachhaltigkeit eines Produkts auf OSGi (Open Services Gate-vorteil. Viele Unternehmen ha- zu ermitteln und zu optimieren. Unternehmen profitieren way initiative) gesetzt. Als Ent-ben das erkannt. Die Nachfrage durch nachhaltigere wie auch preislich wettbewerbsfähigere wicklungsumgebung wählten wirsteigt, Dienstleistungen in Form Produkte. Sie können die verstärkte Nachfrage ihrer »Eclipse«. Als Persistenz-Frame-von IT-Services zu nutzen, um damit Kunden nach nachhaltigen Produkten befriedigen work kam die JPA-Implementationanalysieren zu können, wie sich die Her- und gleichzeitig ihren Rohstoffeinsatz (Java Persistence API) »EclipseLink«stellung, der Betrieb sowie die Entsorgung optimieren. zum Einsatz.von Produkten auf deren ökologische Bilanzauswirken. Was hat Sie an der Aufgabe gereizt? Stehen die dazu benötigten Funktionen Während des gesamten Projekts warals Services zur Verfügung, können Her- Auch muss man mit der Software den Pro- spürbar, dass PE INTERNATIONAL Nach-steller die Services der PE INTERNATIO- duktlebenszyklus in kleinste Abschnitte und haltigkeit nicht nur als Service und Soft-NAL in ihren eigenen Applikationen nutzen. Teilprozesse zerlegen können. ware verkauft, sondern lebt. Es ging nieDie Produkt-Informations- und Produkt- darum, in kürzester Zeit einen Schnell-Management-Systeme der Kunden können Wie sind Sie bei der Auswahl der Architektur- schuss abzuliefern. Zudem legt man bei dersich über eine einfach zu integrierende Web- komponenten vorgegangen, welche Randbe- Entwicklung der Software größten Wert aufService-Schnittstelle über das Internet direkt dingungen hat man Ihnen mit auf den Weg Testautomatisierung. Das hilft, die Qualitätmit dem Service verbinden und diesen aus gegeben? der Entwicklung sicherzustellen; Fehlerder eigenen Applikation heraus ansprechen. Im Vordergrund standen drei Anfor- können sehr früh erkannt und mit deutlich derungen: Die Plattform muss extrem weniger Aufwand behoben werden.Was muss eine Software zur Ökobilanzierung ausbaufähig und leicht zu warten sein.können? Denn zum Zeitpunkt der Konzeption und Herr Trautzsch, vielen Dank für das Die Software muss in der Lage sein, angesichts der wachsenden Bedeutung Gespräch. //
  12. 12. <12> <projects> Software für Lieferkettensteuerung bei Westfalia Das digitale Gehirn der Logistik Herr über Lager- und Logistiksteuerung: Matthias Lambracht, IT-Consultant bei FERCHAU Bielefeld. Ob die Logistiksteuerung einer Getreidemühle, das Lager eines Wellpappeherstellers, die Versandstraße einer Brauerei oder ein vollautomatisiertes Parkhaus in Dubai samt Spa-Bereich auf dem Dach: Die Lösungen des Supply-Chain-Spezialisten Westfalia Logistics Solutions Europe GmbH & Co. KG sind maßgeschneiderte Vielfalt. Matthias Lambracht, IT-Consultant FERCHAU Bielefeld, ist an der Gestaltung kundenspezifischer Logistiksoftware beteiligt.
  13. 13. <projects> < 13> V on den ersten Entwürfen Verknüpfung einzelner Bausteine. »Dank Zusammenspiel. Hier zeigt sich, ob die Team- über Fach- und Feinkon- der .NET-Technologie können wir Funkti- arbeit und die regelmäßigen Abstimmungs- zepte, Design und Layout onen kontinuierlich erweitern je nachdem, meetings zum Ziel geführt haben. Wenn die bis hin zum schlüssel- was der Kunde gerade benötigt«, erklärt Lagerhardware – Drehtische, Rollbahnen, fertigen Logistiksystem: der diplomierte Geoinformatiker. Die Kür, Mit inno­­vativen Entwick- so Lambracht, bestehe darin, das Set der Flexibilität in den Genen: Dennlungen löst der Supply-Chain-Spezialist vorgefertigten Module an die individu-Westfalia als Generalunternehmer logisti- ellen Spezialitäten eines jeden Kunden kein Materialfluss oder Lagersystemsche Problemstellungen seiner Kunden. In anzupassen. Denn: »Kein Materialfluss gleicht dem anderen.über 40 Jahren Firmengeschichte wurden oder Lagersystem gleicht dem anderen«,so bislang weltweit mehr als 675 Logistik- erklärt er. Mal müsse bei verderblicher Lagerfahrzeuge, Regaltechnik – sowieprojekte erfolgreich realisiert. Ware wie etwa Obst oder Wurstwaren die die Kommunikations- und Steuerungs- Das digitale Gehirn aller Projekte ist Kühlkette eingehalten werden, mal seien software fehlerfrei miteinander funktio-die von Westfalia entwickelte Software die Lagererzeugnisse extrem schwer nieren, verlässt das Logistiksystem dieSavanna.NET®. Sie ist modular aufgebaut und spezielle Fördertechnik nötig, um Hallen im ostwestfälischen Borgholz-und lässt sich individuell für kundenspe- sie zu befördern. Und im nächsten Fall hausen. »Zu sehen, wie die einzelnenzifische Aufgaben konfigurieren. »Erst herrschten extreme äußere Bedingungen Teile des Logistiksystems zusammen-durch die intelligente Steuerung lassen vor – etwa in Wüstenstaaten oder in Polar- spielen, wenn die Arbeit greifbar undsich logistische Prozesse effizient auto- regionen. Hinzu kommen unterschiedliche erlebbar wird, das ist für mich persönlichmatisieren«, erklärt Matthias Lambracht, Gewohnheiten der User. der spannendste Moment meiner Arbeit«,IT-Consultant bei FERCHAU Bielefeld, den Hier nun sind logistisches Know-how resümiert Lambracht. //Nutzen der Software. Programme, die er und Programmierkenntnisse gefragt, um die Savanna.NET®-Bausteine zu erwei- methoden & toolsErst durch eine intelligente tern. Die Bedienerführung und das User- Interface auf die Wünsche des Kunden Anwendungssoftware: Savanna.NET®Steuerung lassen sich logistische Entwicklung: Microsoft Visual Studio, anzupassen ist Lambrachts Stecken-Prozesse effizient automatisieren. pferd. »Eine klar strukturierte und intu- Sprache C# Datenbank: SQL Server itiv bedienbare Benutzeroberfläche hilft,maßgeblich mitgestaltet, steuern und Fehler bei der Ein- und Auslagerung über westfaliaüberwachen sämtliche Lagerbewegungen, zu vermeiden, und verkürzt damit dieetwa der fahrerlosen Regalbediengeräte Prozesse«, lautet sein Credo. Genauso Westfalia ist eine expandierende, mit-und Kommissionierfahrzeuge. Inventur, routiniert adaptiert Lambracht Datenban- telständische Unternehmensgruppe mit den Produktschwerpunkten automati-Bestellverwaltung, Warenflusskontrolle, ken und passt Attribute wie Lagergröße sierte Lager-, Materialfluss- und Park-ideale Ein- und Auslagerstrategie, Wege- oder Anzahl und Typ der Regalfahrzeuge haus-Systeme. In über 40 Jahren Fir-optimierung, Leistungsmessung und an die spezifischen Anforderungen an. mengeschichte wurden bislang weltweitMonitoring sind weitere Prozesse, welche In seinem Element ist er auch in puncto mehr als 675 Logistikprojekte erfolg-durch die Programmmodule ausgeführt Kommunikation des Lagerrechners mit reich realisiert. Westfalia ist inhaberge-werden. ERP-Systemen wie SAP oder den SPS- führt und beschäftigt über 250 Mitar- beiter weltweit. // westfaliaeurope.com Herausragendes Merkmal von Sav­an­ Steuerungen. Kurze Dienstwege innerhalbna.NET® ist die Architektur: Den Entwick- der Westfalia-Teams halten den Entwick-lern steht ein Baukasten mit rund 20 stan- lungsprozess flüssig, die enge Koopera- mehr informationendardisierten Modulen zur Verfügung unter tion des Projektleiters mit dem Kunden Markus Osterhageanderem für Lagerstrategien, Kommu- sorgt für eine reibungsfreie Entwicklung, Senior Account Managernikation, Datenbankadapter, Schnitt- skizziert Lambracht die Zusammenarbeit. FERCHAU Bielefeldstellen zu ERP- oder SPS-Systemen und Als Generalunternehmer steht fürÜberwachungs- und Analysetools. Eine die Westfalia-Spezialisten vor der Aus- bielefeld @ ferchau.deStärke von Savanna.NET® ist dabei die lieferung des gesamten Systems der Test ferchau.de/go/bielefeldPlanungsfreiheit bezogen auf Umfang und aller Gewerke – einzeln und in ihrem
  14. 14. <14> <projects> Rösberg Engineering: Software reduziert Komplexität Planungshelfer im Anlagenbau IT-Lösungen der Karlsruher Rösberg Engineering GmbH unterstützen weltweit Ingenieure, verfahrenstechnische Anlagen zu planen und alle Schritte lückenlos zu dokumentieren. Die FERCHAU-IT-Spezialisten Stefan Glöß und Patrick Rex Anthonirajah verstärken das Entwicklungsteam.
  15. 15. <projects> < 15> G ute Planung ist die halbe Miete, sagt der Volksmund. Im Anla- genbau ist das aller- dings zu wenig. Hier sind detailgenaues Vor-denken und exaktes Timing essentiell. DerKollege Zufall muss ins Abseits bugsiertwerden, denn die Fehlplanung einer Anla-ge, etwa einer Raffinerie, kann nicht nurteuer, sondern auch lebensgefährlich sein. Die Lösung dieser Herausforderungen Experten in Sachen Software für verfahrenstechnische Anlagen:bieten heute Prozessleittechnik-Planungs- Patrick Rex Anthonirajah und Stefan Glöß von FERCHAU Karlsruhe.systeme – kurz PLT genannt. »Moderneverfahrenstechnische Anlagen können nur das Bestandteil der .NET-Technologie ist. Workflows werden optimiert, dies reduziertdann effektiv betrieben werden, wenn die »Die Trennung von Präsentations- und Fehler bei der Abfüllung und dokumen-Daten aus der Planungsphase auch für Geschäftslogik wird vor allem durch tiert den durchgeführten Prozess nachBetrieb, Instandhaltung und Modernisie- das Microsoft-Architekturmuster Technik definierten Vorgaben. »Wir bieten dasrung verfügbar sind«, weiß Martin Dubovy, Model-View-ViewModel (MV VM) sowie Plugin speziell für mobile Endgeräte (PDALeiter Produktmanagement Plant Solutions durch die Auszeichnungssprache XAML, und/oder Tablet-PC) und Vor-Ort-Bedien-und Prokurist bei Rösberg. Der studierte die auf XML fußt, erreicht«, erklärt Glöß. stationen an, welche für die raue UmgebungInformatiker und IT-Consultant Stefan Darüber hinaus verwendet das Team das einer Produktionsanlage geeignet sind«,Glöß von FERCHAU Karlsruhe unterstützt führt Patrick Rex Anthonirajah aus.beim Automatisierungsspezialisten Rös- Freiräume, kurze Wege, schnelle Die Flexibilität, die von der PLT-Soft-berg die Weiterentwicklung der hauseige- ware heute verlangt wird, zeichnet auch und unbürokratischenen PLT-Softwarefamilie »Plant Solutions«. die Zusammenarbeit im EntwicklerteamPlant Solutions unterstützen Anlagenplaner Entscheidungen sorgen für größte bei Rösberg aus. »Freiräume, kurze Wege,über den gesamten Lebenszyklus in puncto Motivation des Teams. schnelle und unbürokratische Entschei-durchgängiger Projektierung und Doku- dungen und dabei immer das Augenmerkmentation automatisierungstechnischer EntityFramework (EF) als Abstraktions- auf eine hohe Qualität sind für uns dieAusrüstungen. schicht, um unterschiedlichste Datenbank- größte Motivation«, geben die beiden Stefan Glöß ist an der Neuauflage des systeme zu unterstützen, und zur Daten- FERCHAU-IT-Consultants zu Protokoll. //Rösberg Control Center (RCC) beteiligt – bankmanipulation kommt anstelle vondes Herzstücks der »Plant Solutions«. Das klassischer SQL die Language-IntegratedRCC ist eine modulare und erweiterbare Query (LINQ) zum Einsatz. Performance- methoden & toolsPlattform auf Basis von Microsofts .NET-4.0- Verbesserungen durch ParallelisierungTechnologie, welche unter anderem Lizen- und asynchrone Verarbeitung sind weitere Entwicklung: Microsoft .NET 4.0, C#, LINQ, Windows Presentation Foundation (WPF),zierung, Internationalisierung, Rechtever- Spezialgebiete von Glöß. SQL Server, »CruiseControl« als automati-waltung und Visualisierung umfasst. »Wir Veränderung als Herausforderung tag- sches Build-System (Continuous Build)bereiten die Plattform so vor, dass sich täglich zu meistern – hier ist Patrick Rex An- Basisplattform: Rösberg Control Center (RCC)Anwendungsbausteine, also die Funktionen, thonirajah in seinem Element. Der studierte Anwendungsmodule: Plant Solutions mitkünftig sehr einfach darin einbinden und Wirtschaftsinformatiker und IT-Consultant den Lösungen PRODOK, LiveDOK, PAMändern lassen«, sagt Glöß. von FERCHAU Karlsruhe unterstützt das Rösberg-Team bei der Entwicklung einer über rösbergDie strikte Trennung von Produktneuheit: des Plant Assist Manager Rösberg bietet umfassende Automations- (PAM). »Arbeitsprozesse in Chemieanla- und IT-Dienstleistungen für die gesamteDatenbank-, Präsentations- und gen sind komplex und absolvieren zahlrei- Prozessindustrie. Rund 100 Mitarbeiter,Geschäftslogik bringt die nötige che Arbeitsschritte. Viele dieser Abläufe ein Fünftel davon im Geschäftsbereich IT,Flexibilität im Softwarekern. können nicht mit Unterstützung eines Pro- engagieren sich für die Weiterentwicklung der Prozessautomatisierung und betreuen zessleitsystems oder einer SPS durch- an fünf Standorten in Deutschland und Der Clou an RCC ist die strikte Tren- geführt werden. Zum Teil sind für diese in China die Kunden. // roesberg.comnung von Datenbank-, Präsentations- und Aufgaben keine Sensoren oder AktorenGeschäftslogik. »Dadurch bekommen wir vorhanden oder sie sind sehr teuer in ihrer mehr informationengenau die Flexibilität im Softwarekern, die Anschaffung oder durch gegebene Örtlich-wir brauchen, um verschiedenste Stan- keiten nicht zu installieren«, erklärt er. Bei- Kerstin Kraftdardmodule – bei Rösberg »Plugins« ge- spiele solcher Arbeitsprozesse seien etwa Stellvertretende Niederlassungsleiterin,nannt – sowie kundenspezifische Bausteine die Durchführung einer Sicherheitsüber- FERCHAU Karlsruheimplementieren zu können.« Das Entwick- prüfung oder das Füllen eines Tankwagens.lerteam greift dazu auf die Windows Pre- PAM dient unter anderem der Erstellung, karlsruhe @ ferchau.desentation Foundation (WPF) zurück, ein um- Verwaltung, Durchführung und Auswer- ferchau.de/go/karlsruhefangreiches Modell für den Programmierer, tung von Workflows. Die bestehenden
  16. 16. <16> <voices> Das Web vor und nach Facebook DER User in der Filterblase Mit dem »Gefällt mir«-Button teilen wir in sozialen Netzen wie Facebook mit, was wir mögen, und begeben uns damit in deren Profitmaschine. Was nun? Partizipation grundsätzlich abzulehnen ist keine Alternative, wie Felix Stalder, Professor für digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Züricher Hochschule der Künste, meint. Wir sollten versuchen, sie neu zu denken. Sie kritisieren den »Gefällt mir«-Button. Was daran heißt, dass die Nutzer sozialer Medien wie Face- gefällt Ihnen nicht? book, YouTube, Google & Co. selbst bestimmen, Dazu muss man zunächst einmal verstehen, wie sie miteinander kommunizieren, welchen was dieser »kleine« Klick bedeutet und bewir- Content sie eingeben, welche Ressourcen sie ken kann. Dass ein individueller Nutzer seinen dafür verwenden und brauchen und – das ist ganz »Freunden« seine Vorlieben mitteilt, ist unproble- entscheidend – welche Regeln für deren Nutzung matisch. Dass dabei aber auch immer Facebook gelten. mitschreibt und sich damit enorm detailliertes Wissen über unser Verhalten, individuell und in Das ist weit mehr, als es heute der Fall ist. Heute Gruppen, erwirbt, ist bedenklich. geben die Plattformen die Richtlinien vor. So ist es momentan. Partizipation beinhal- Sie sagen, Teilnahme grundsätzlich abzulehnen ist tet für mich zwei Aspekte: einmal die Ebene der keine Alternative. Wie stellen Sie sich das vor? Inhalte, des Content, und dann die Ebene der Re- Die sozialen Medien sind Teil unserer Wirk- geln. Inhaltlich können sich Nutzer auf den Platt- lichkeit. Da kann man sich vielleicht individuell formen einbringen, Informationen austauschen, entziehen, aber aufs Ganze macht das keinen Un- mit Menschen in Kontakt treten, sich verabreden, terschied. Wichtig scheint mir, dass wir aber nicht Content gestalten und äußern, was ihnen gefällt nur bestimmen können, was wir nutzen und tei- oder was sie nicht gut finden.Doch wie sieht es len, sondern auch die Bedingungen beeinflussen mit den Regeln und Rechten aus? Hier genau können, unter denen das geschieht. Partizipation setzt meine Kritik an.
  17. 17. <voices> < 17> Felix Stalder, Professor an der Züricher Hochschule der KünstePlattformen wie Facebook bestimmen Features entwickelt werden, die sich wirt- Problem, sie gehören schlicht nicht dazu,die Regeln und Gesetze. Der User hat in schaftlich rechnen, anderenfalls lassen und wer will das schon?diesem vorgegebenen Rahmen lediglich sich die hohen Erwartungen der Investo- Da der persönliche Nutzen mo-einige wenige Wahlmöglichkeiten. Das ren nicht erfüllen. mentan überwiegt, sehen viele darübertrifft im Übrigen auch für Unternehmen hinweg, Daten von sich preiszugeben.zu, die Facebook als Marketingplattform Soziale Netze und Kommerz passen also Noch.nutzen. Fakt ist: Egal was die Nutzer er- nicht zusammen? Rund einer Milliardelauben oder verbieten, Facebook sieht Usern scheint es jedenfalls zu gefallen, Welchen Einfluss haben der Börsengangalles und kann mit den Daten machen, sie lässt auch die Werbung eher kalt, und der Aktienkurs von Facebook umge-was es will. wie eine Studie im Sommer 2012 heraus- kehrt auf das Verhalten der Nutzer? gefunden hat. Der Börsengang war ja zunächstWas genau ist denn die Profitmaschine? Facebook bietet bis dato für eine recht enttäuschend für alle, die einen Durch den Börsengang von Face- große Zahl der Nutzer einen Mehr- schnellen Gewinn erwartet hatten. Face-book vergrößert sich die Gefahr, dass wert. Die Vernetzung funktioniert gut, book ist eben (noch) keine Profitmaschi-die Idee der Vernetzung dem Paradigma das System ist, sieht man mal von den ne. Wir werden sehen, ob es eine wer-des Profitmachens weiter untergeordnet Sicherheitseinstellungen ab, einfach zu den kann – was von Investoren ver-wird. Der Druck von Börse und Investoren bedienen. Das sorgt für das beständige langt wird –, ohne seinen Daseinszwecksteigt. Mehr Umsatz pro User ist die For- Interesse. Hinzu kommt das, was ich den als soziales Netzwerk zu verlieren.derung. Zudem liegt die Vermutung nahe, Netzeffekt nenne: Das Nichtbenutzen Myspace ist nicht zuletzt daran fastdass künftig nur noch Anwendungen und ist heute für viele junge Menschen ein zu­ runde gegangen. ↘ g
  18. 18. <18> <voices> Marktforscher sammeln seit Jahrzehnten im Das kann man auch als Dienstleistung vorgegebene Strukturen und kaum domi- Auftrag ihrer Kunden Konsumentendaten. verstehen … nante Akteure. Alle waren aufgefordert, Was ist daran weniger verwerflich als das Aber wo ist die Grenze zwischen selbst Hand anzulegen. Wollen Sie das Datensammeln von Facebook oder Google? Dienstleistung und Manipulation? Kann Rad zurückdrehen? Klassische Marktforschung hat be- es sein, dass ein oder wenige Unterneh- Es geht nicht darum, das Rad zu- stimmte Zielgruppen, Produkte und Fra- men sämtliche Daten der User auf ihren rückzudrehen. Die positiven Seiten des gestellungen im Auge. Die Erhebung in Servern speichern? Mehr noch, selbst Be- Web 2.0 mit seinen sozialen Netzwerken Social Networks ist dagegen zunächst auf hörden und Kommunen drängen in Face- sind ja vorhanden und unbestritten. Die die schiere Masse ausgelegt. Und es wer- book, um einerseits nah an den »Kunden« Frage ist nur: Gibt es eine Lösung, die den Daten aus den unterschiedlichsten zu sein und auf der anderen Seite von der genau diese positiven Aspekte bietet, ohne Bereichen gesammelt. Diese Anhäufung Datenflut zu profitieren. (Beispiel, von der die beschriebenen Nachteile? Die Plattform erfolgt meist unstrukturiert, und erst in Redaktion ergänzt: Laut Recherchen des muss besser sein in dem Sinne der Nutzer- einem zweiten Schritt werden Informatio- Senders NDR plante die Schufa, Daten aus freiheit. Mesh-Networks wären eine Option. nen entsprechend dem Verwendungszweck sozialen Netzwerken für die Beurteilung gefiltert und sortiert. In diesen Datenhal- der Kreditwürdigkeit zu nutzen.) Was wir Glauben Sie, dass die User den Komfort den wird dann nach Mustern gesucht und zurzeit erleben, ist eine neue Qualität der von Facebook aufgeben, um dann selbst die »Likes« und »Dislikes« ausgewertet. Manipulation. einen Server aufzusetzen, um mit Freun- Auch haben klassische Marktforscher kein den kommunizieren zu können? eigenes Interesse, die erhobenen Daten Was ist die Alternative? Erste Projekte wie das dezentrale Social kommerziell zu nutzen. Dass Auswertung Anstatt auf eine zentrale und zent- Network »Diaspora« bieten genau diese und Umsetzung im Web quasi in Echtzeit ralisierte Infrastruktur zu vertrauen, die Ebene der virtuellen Vernetzung, bei der möglich ist, ist ein weiterer Unterschied zur Vernetzung organisiert, sehe ich eine neue die Daten auf vielen verschiedenen Servern klassischen Marktforschung. Generation von Plattformen, die auf dem über Mesh-Networks verteilt sind. Der User Prinzip der Maschen (engl.: mesh) be- hat die Möglichkeit, sich einen eigenen Ser- Was genau meinen Sie mit Echtzeit? ruht. Eine gemeinsame Infrastruktur soll ver aufzusetzen, oder er kann seine Daten Die Online-Welt, in der sich ein User durch Vernetzung vieler einzelner lokaler auf Servern platzieren, denen er vertraut. bewegt, lässt sich viel schneller anpassen Netze entstehen, die Daten untereinander Der Vorteil: Die Zugriffe und Verlinkungen und ändern, als es in der Realität der Fall weiterreichen. Damit entfällt der zentrale sind viel schwieriger nachvollziehbar, und ist. Auf Facebook wird neuerdings Werbung Kontrollpunkt. dadurch erhöht sich die Hürde für einen in Echtzeit versteigert. Das heißt, kommt Missbrauch. ein User auf eine Seite, läuft im Hintergrund Klingt wie zu Beginn der 90er Jahre: Das ein Versteigerungsprozess ab, wer diesem Internet war ein Acker, der förmlich darauf Herr Stalder, wir danken Ihnen für das Nutzer in diesem Moment seine Werbung wartete, bestellt zu werden. Es gab kaum Gespräch. // zeigen darf. Das Ganze dauert wenige Milli- sekunden und wird vom Nutzer nicht wahr- genommen. hintergrund und weblinks Das ist aber nicht das Einzige: Nicht Prof. Dr. Dr. e. h. felix.openflows.com umsonst werden Themen wie Filter- Felix Stalder Bubble kritisch diskutiert. Durch die ex- Professor für digitale Kultur und Theorien der treme Vernetzung und Verlinkung im Vernetzung an der Züricher Hochschule der Künste Internet wird die Internet-Welt des Users – aufgrund seiner Informationen und der- jenigen, die ihn steuern wollen – perma- Dezentrale Social Networks: joindiaspora.com, friendica.com, libertreeproject.org nent angepasst. Der User lebt praktisch Bilder und Veranstaltungen: wiki.socialswarm.net in einer gefilterten Blase, in der ihm se- Statusübermittlung: ostatus.org lektierte Informationen serviert werden, Sichere Übermittlung von digitalen Daten: secushare.org die seinem Verhaltensmuster entsprechen, Sichere, dezentralisierte Kommunikation: retroshare.sourceforge.net und solche, welche die Werbetreibenden für Die digitale Gesellschaft mitgestalten: youthpart.info sinnvoll halten.
  19. 19. <branchengeflüster> < 19> IT-Industrie forciert Schaffung innovativer Studiengänge Mehr als bunte BilderMit neuen IT-Studiengängen reagieren einige Hochschulen auf die veränderten Anforderungen der Industrie. atFERCHAU hat sich die neusten Trends angesehen. D as Web ist visuell. Dass und Hochschulen traditionell enger zusam- dungsangebot erweitern müssen. »Wir dabei Informatik und men. Auch die Technische Universität haben an der TUM die Expertise und wollten Design immer enger zu- München (TUM) griff einen neuen IT-Trend diese Inhalte in einem eigenen Studiengang sammenrücken, stellt auf. Seit vergangenem Herbst gibt es dort vermitteln.« Längst entwickelt sich die Hochschulen vor neue den Studiengang »Informatik: Games Games-Industrie zu einem wichtigen Indus- Aufgaben. Seit einigen Engineering«. Die Initiatoren hofften, dass triezweig, der dem Nischendasein entwach-Jahren bietet etwa die Otto-von-Guericke- sich 60 Abiturienten dafür interessierten. sen ist. Neben den klassischen Spielen fürUniversität in Magdeburg den Studien- Doch es schrieben sich 181 Studienanfänger PC und Smartphone erobern neue Anwen-gang »Computervisualistik« an. Die ein. »Wir freuen uns über das große dungen wie Serious Games, also anspruchs-Berufsaussichten sind vielversprechend. volle E-Learning-Szenarien, Lernspiele»Viele Absolventen gehen in die For- oder Simulationen immer größere Markt-schung oder promovieren«, sagt Pro- anteile. Aber auch in der Medizintechnikfessor Bernhard Preim. Neben sind IT-Experten gefragt, die bildgebendeInformatik- und Mathematikvor- Verfahren weiterentwickeln, genauso inlesungen zählt auch Psycho- der Automobilindustrie, wenn es umlogie zum Curriculum. Die die Simulation von Fahrzeugen oderStudenten lernen, wie Wahr- Gefahrensituationen geht.nehmung funktioniert, wie Doch der Titel »Games« zieheMenschen lernen oder wie auch Interessenten an, die zwardas menschliche Gehirn Bil- gerne selbst spielen, die Komplexi-der verarbeitet. Wer sich tät des Studiums aber unterschät-für die neuen Studiengänge zen. »Die Anforderungen ähnelnan der Schnittstelle von denen eines Informatikstudiums«,Informatik und Bildgebung Games-Entwickler sind gefragt, das Anwendungsfeld ist riesig: erläutert Klinker. Wer sich gerneentscheidet, dem stehen viele Simulation, Spieleentwicklung, Navigation, Benutzerführun- mit abstrakten Konzepten undWege offen. Allerdings stellt gen, Prozessleitstände etc. Bei der FERCHAU-Challenge Mathematik beschäftigt, an wissen- 2.0 wurden im vergangenen Jahr zwei Projekte aus-Preim klar, dass der Fokus schaftlichen Methoden und Gram- gezeichnet: xioGames der FH Augsburg undweniger auf Kunst und Design, C.I.T.Y. der FH Köln/Campus Gum- matik gleichermaßen interessiert istdafür stärker auf einer klassischen mersbach (Screenshot). sowie gerne kreativ und im Team arbeitet,Informatikausbildung liege. für den eignet sich der neue Studiengang Heute sind vor allem viele Master- hervorragend. //Studiengänge näher an den Anforderun-gen der Industrie ausgerichtet, denn dort mehr informationensind IT-Experten für Automobil-, Luft- und Interesse«, sagt Informatik-ProfessorinRaumfahrtindustrie und Medizintechnik Gudrun Klinker, Sprecherin des Studien- Informatik-Studiengänge an derbesonders gefragt. »Die Unternehmen gangs. Bisher konnten sich Informatik- Technischen Universität München:erwarten von den Master-Absolventen, dass Studenten in höheren Semestern auf bit.ly/MjFxCzsie neue Impulse in die Firmen bringen«, visuelle Anwendungen spezialisieren, einen Das Karlsruher Institut für Technolo-sagt Dr. Stephan Pfisterer, Bildungsexper- eigenen Studiengang gab es nicht. Doch gie über Forschungsschwerpunkte:te beim Branchenverband BITKOM. Der mit den rasanten Veränderungen innerhalb bit.ly/MRrwHnGegensatz zwischen Wissenschaft und der Informatik im vergangenen Jahrzehnt,Industrie ist vielen jüngeren Professoren wie beispielsweise Augmented Reality, Informatik, Computervisualistik so- wie Wirtschafts- und Ingenieurinfor-sowieso fremd. Viele bringen aus ihrer die Weiterentwicklung des Web, Mensch- matik an der Universität Magdeburg:eigenen Forscherkarriere Berufserfahrung Maschine-Interaktion und Visualisierung, bit.ly/N7xgkoaus den USA mit. Dort arbeiten Industrie war den Professoren klar, dass sie ihr Ausbil-
  20. 20. <20> <branchengeflüster> Wo Die (un)endliche Technologische und rechtliche Hürden entschleunigen Cloud-Euphorie Glaubt man den Marketingfeldzügen von die Rechnerwolken die IT- Jedoch zeigen Sicherheitslücken, unkalkulierbares Nutzerverhalten sowie nicht dass die Cloud-IT nicht grenzenlos ie euphorischen Wolken- 2,5 Milliarden Euro in den nächsten vier »die Cloud spätestens in zwei Jahren das D verkäufer schwärmen Jahren. Ein kühnes Orakel, denn gleich- maßgebliche Zentrum des digitalen Le- von der Komprimierung zeitig ergab ihre Befragung von über bens sein wird«. In Wolkenkuckucksheim ohne Datenverlust auf 70 Unternehmen mit mindestens 500 Mil- werden dann Business-Applikationen immer größer werden- lionen Euro Umsatz und über 8.000 Be- via Internet angeboten, die sich auf den Festplatten in welt- schäftigten, dass momentan lediglich für einer zentralen Plattform – hochskalier- umspannenden Rechenzentren. Nach dem 15 Prozent das Cloud-Computing ein fes- bar, ausfall- sowie angriffssicher – mittels Motto: Immer mehr Daten? Kein Problem, ter Bestandteil ihrer IT-Strategie ist. Und Browser abrufen lassen. Mobile Endgerä- das skalieren wir schon hin! Und bloß kei- nicht einmal fünf Prozent aller IT-Ausga- te vom Netbook bis zum Smartphone sind ne hemmenden Gedanken an die Energie- ben fließen derzeit in Cloud-Computing- die intelligenten Datendiener, die es den und Rohstoffknappheit verschwenden. Projekte. Trotzdem oder gerade deshalb Menschen ermöglichen, überall und je- Die Bandbreite ist dank LTE längst kein beharrt A. T. Kearney darauf, dass sich der derzeit produktiv zu sein. Thema mehr: In einer Attosekunde ist das Wechsel von Programmen auf dem eige- Der Cloud-Forscher von der Uni- doch locker gestreamt. nen Rechner mehrheitlich zur Cloud ver- versität Hohenheim, Jörg Leukel, hält Die gleichen Töne schlagen auch schieben werde. »In zehn Jahren domi- die Cloud-Euphorie zwar für »kurzfristig die Analysten der Unternehmensbera- niert die Cloud«, konstatieren die Berater. überschätzt«, weil nicht alle Anwendun- tung A. T. Kearney an. Sie prognostizieren Die Analysten des Marktforschungs- gen in einer Cloud laufen werden. Den- Cloud-Produkten und -Services eine Ver- unternehmens Gartner sind sogar noch noch ist er sich sicher: »Cloud-Computing dreifachung des Umsatzes von heute etwa optimistischer und prophezeien, dass wird die Produktion und die Nutzung von
  21. 21. <branchengeflüster> < 21>olke Cloud-Anbietern, dann werden Welt schier revolutionieren. technische Inkompatibilitäten, zuletzt die nationalen Gesetzgebungen, in den Himmel wachsen wird. IT-Himmels ist das jedoch so eine Sa- vor der Cloud Zugangsberechtigungen Festplatte einbauen, die unter US-ameri- che. »Die Cloud ist eine Ansammlung mittels elektronischer Ausweise (E-ID) kanischer Datenhoheit rotieren. Hintertü- von äußerst komplexen Technologien, prüfen. Aber eine staatlich garantierte ren und Schlupflöcher? Hilfe, meine Cloud die einzeln so noch gar nicht verstanden Personenidentität verschafft noch kei- ist ein Clone der CIA! Verschwörungsthe- werden«, konstatiert Prof. Jörg Schwenk ne staatlich garantierte Sicherheit für orien, die vielleicht in den Köpfen derer von der Ruhr-Universität Bochum. Aus die Daten. Und jenseits des Atlantiks, spuken, die sich noch nicht mit dem The- Kostengründen werden die Cloud-Kom- wo die großen Cloud-Player wie Google, ma ausei-nandergesetzt haben. Und ohne ponenten oft nur so »zusammengeklebt«, Microsoft oder Amazon den Speicher überzeugte Nutzer wird es sowieso kein um damit schnell zu arbeiten. Inkompa- anbieten, wird das europäische Daten- Wachstum geben, schon gar nicht gren- tibilitäten und Schnittstellenprobleme schutzniveau sicher nicht eingehalten. zenlos. // seien bei weitem nicht gelöst. Schwenk Darum warnt Prof. Gerrit Hornung von der gibt zu bedenken: »Wer diese Komplexität Universität Passau vor einem ungezügel- nicht beherrscht, wird wohl auch nicht für ten Daten-Exodus in die nordamerikani- eine Havarie haften wollen.« Schon gar sche Cloud: »Wenn der Schutz dort nicht nicht über die Grenzen hinaus – monetär gewährleistet ist, darf der Transfer nicht und territorial gleichermaßen. stattfinden!« linksammlung mit Und wie die Grenzposten der realen Denn das sogenannte Heimat- mehr informationen Welt die Ausweispapiere kontrollieren, so schutzgesetz der USA (PATRIOT Act von bit.ly/LIU62A könnten dann auch virtuelle Datenposten 2001) kann virtuelle Hintertüren in jede
  22. 22. <22> <branchengeflüster> RACE-Projekt: Funktionalität konfiguriert das Fahrzeug Das Auto aus Software Ingenieure, die im Projekt RACE das Auto der Zukunft skizzieren, verfolgen einen radikalen Ansatz: Ihr Entwicklungskonzept sieht vor, so viele Funktionen wie irgend möglich in Software zu implementieren. Das führt zu überraschenden konstruktiven Ansätzen für das Fahrzeug der Zukunft. as Forschungsprojekt RACE (Robust Thema Individualisierung und Variantenvielfalt wird D and Reliant Automotive Computing »virtualisiert«, die Autos erhalten einen Großteil ih- Environment for Future Cars) denkt rer Funktionen erst am Fließbandende oder auch da- das Fahrzeug der Zukunft von der nach – in Gestalt eines individuell zusammengestellten Funktionalität her statt von der Me- Softwarepakets. »Viele Funktionen bräuchte man nicht chanik. Konzeptionelle Sachzwänge, mehr mechanisch zu produzieren – man würde sie ein- die aus der bewährten Technik resultieren, wirft das fach von einem Server herunterladen«, so Spiegelberg. Forscherteam um Gernot Spiegelberg, Leiter Elektro- Auf den Fließbändern der Hersteller entsteht damit mobilität bei Siemens Corporate Technology, über Bord. nur eine Art Rohling: ein Auto ohne Eigenschaften und Neben Siemens sind das Fraunhofer-Institut und Uni- weitgehend ohne Mechanik. Beschleunigt und gelenkt versitäten an RACE beteiligt. wird elektrisch, unter Aufsicht eines Rechners, der wie- »Eine zentrale Lenksäule, Motorkonzept, Kardan- derum von Software gesteuert wird. Das Gesamtfahrzeug welle – all diese Elemente ziehen sich quer durch das wird dadurch einfacher. Beispiel Bremsen: Hybrid- und Auto und beschränken die freie Gestaltung«, sagt Spie- Elektroautos lassen sich elektrisch abbremsen, indem gelberg. »Wir wollen die Möglichkeit schaffen, darauf zu der Motor auf Generatorbetrieb umgeschaltet wird und verzichten.« Der Weg dazu führt zwangsläufig zur Elek- so als Bremse wirkt. Nebenbei wird dabei die Batterie trifizierung. Allein die Möglichkeit, einen vergleichswei- geladen. Das RACE-Team will diese Möglichkeit inten- se kleinen Motor in jedes Rad einzubauen, anstatt dem siv nutzen und geht dabei sogar so weit, auf die mecha- Verbrennungsmotor wertvollen Platz zu opfern, eröffnet nische Reibbremse als Sicherheits-Backup zu verzich- ganz neue Gestaltungsperspektiven. ten. »Funktionssubstituierung durch Weglassen einer Die gewachsene Komplexität im Auto, resultierend kostenintensiven Komponente« nennt Spiegelberg das. aus der parallelen Entwicklung von Mechanik und Elek- tronik, Datenbussen und Steuergeräten – damit macht RACE Schluss. Die Vordenker wollen nicht nur die Fahr- zeuge selbst entrümpeln, sondern auch die Produktion »Viele Funktionen vereinfachen. Ist bei heutigen Autos die Fertigung erst bräuchte man nicht einmal angelaufen, so lassen sich Änderungen nur noch mehr mechanisch mit hohem Aufwand realisieren. Meist geschieht das in Modellpflegemaßnahmen, beschönigend »Faceliftings« zu produzieren.« genannt – ein Akt, der nur alle paar Jahre möglich ist. Gernot Spiegelberg, Sind Funktionalität und Gestaltung des Fahrzeugs Siemens Corporate Technology aber in einer Software mit Plug-and-play-Qualitäten an- gelegt, so bietet sich eine neue Perspektive. Das gesamte
  23. 23. < 23> Nur ein Zentralrechner, ein Bussystem – und Software nach dem Plug-and-play-Prinzip: Das Forschungsprojekt RACE macht Schluss mit dem gewachsenen Elektronik-Dickicht im Auto.Der Fahrspaß bleibt dabei keinesfalls auf der heute geforderte mechanische Fallback-Strecke: Das Fahrzeug wird über »Torque Ebene, etwa in Gestalt einer Lenksäule web-specialsVectoring« in seinem dynamischen Kurven- oder einer zusätzlichen mechanischenverhalten verbessert. Ein Rechner variiert Bremse, soll dabei durch redundante, sich Simulation in derdazu individuell das Drehmoment jedes Ra- selbst überwachende Prozessoren und Al- Entwicklungdes und unterstützt damit die gewünschte gorithmen abgelöst werden – bei höhererDrehung um die Hochachse. In rudimentä- Sicherheit. ferchau.de/read/it122brer Form ist dieser Ansatz bereits im Elec- Wohin führt die Entwicklung? Spiegel-tronic Stability Program (ESP) enthalten, berg greift zu einem Vergleich: Als die Bü-das schon heute in fast jedem Auto einge- romaschinenindustrie in den 80er Jahrenbaut ist und die Schleuderneigung reduziert. die Speicherschreibmaschine entwickelte, Softwaretools fürDazu kommt eine Einzelradlenkung, die das wurde sie alsbald vom Markt gefegt. Der ISO 26262Fahrzeug extrem wendig machen soll – es gerade erfundene PC war diesen mecha-wird sogar seitwärts einparken können. tronisch orientierten Systemen weit über- ferchau.de/read/it122c Dass das alles sich nur über elektroni- legen. »Der PC war eine disruptive Erfin-sche Funktionen realisieren lässt, ist für die dung«, sagt Spiegelberg. »Ähnliches kannRACE-Forscher eine ausgemachte Sache. in der Autotechnik auch passieren, wenn weitere informationen von siemensDie Steuerung erfolgt über ein Drive-by- sich daraus relevante Vorteile für den Nut-Wire-System wie bei Jagdflugzeugen. Die zer ergeben.« // bit.ly/LIU62A
  24. 24. <24> <branchengeflüster> Vergessen im Internet Web-Radiergummi bleibt ein Traum »Die Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich«, so formulierte es einst der französische Schriftsteller Honoré de Balzac. Rund 160 Jahre nach dem Tod des Romantikers verhindert heute die moderne Kommunikation des Menschen allzu oft das Vergessen der Vergangenheit und macht so ein Leben unerträglich. as ein Online-Anbieter Internet verbreitet wurde, hat jeder Empfän- W unter ›Löschen‹ ver- ger die Chance, eine lokale Kopie zu erzeugen steht, wird oft in den und diese seinerseits ins Netz zu stellen. Der allgemeinen Geschäfts- Kopierakt ist eine notwendige Funktion der bedingungen versteckt«, globalen Internetkommunikation und damit berichtet Tobias Arns, zwangsläufig auch ein Verlust über die Kon- Bereichsleiter Social Media & Mobile beim trolle jener Daten. Bundesverband Informationswirtschaft, Tele- Dieser Kontrollverlust wiederum gene- kommunikation und neue Medien e.  (BIT- V. riert – auch zwangsläufig – Konflikte zwischen KOM). In seinen AGB soll der Online-Dienst dem Informationsbedürfnis der Gesellschaft seine Löschpraktik transparent darstellen einerseits und den Persönlichkeitsrechten und erklären, ob eine »gelöschte« Datei wirk- des Einzelnen andererseits. Da bleibt oft nur lich permanent und unwiderruflich aus einer der Rechtsweg, wenn der Störenfried seine Datenbank entfernt oder lediglich der Zugriff Schmähung nicht löschen will und der Online- darauf gesperrt wird. Das erfüllt für so manch Anbieter auch keine Notwendigkeit dafür ge- ratlosen Politiker schon den Tatbestand eines geben sieht. unverzeihlichen Kontrollverlusts und lässt ihn Einen Ansatz, aktiv Spuren der User im gleich nach dem ganz großen »Radiergummi Internet zu beseitigen, verfolgte die Entwick- für das Internet« greifen! lung des Saarbrücker Informatikprofessors »Das ist natürlich eine verlockende For- Michael Backes: »X-pire« sollte verschlüssel- derung«, bestätigt Arns, »scheitert jedoch im ten Bildern ein digitales Verfallsdatum ver- Ansatz!« Denn die Radierer-Befürworter ver- passen. Betrachten kann sie aber nur, wer ein kennen schließlich die verteilte Struktur des entsprechendes Browser-Plug-in installiert Internets: dass das Gesamtbild einer Website hat. Und bevor das Bild nun sichtbar gemacht aus ganz unterschiedlichen, möglicherweise wird, holt sich das Plug-in wiederum von ei- über den Globus verteilten Datenquellen ge- nem anderen Server den Schlüssel zur Frei- speist wird. Und sobald ein Inhalt einmal via gabe. Aber nur bis zu dem Tag, an dem das
  25. 25. <branchengeflüster> < 25> Wir wollen niemals vergessen werden! Das Projekt stayalive.com bietet einen Platz für die virtuelle Ewigkeit. »Bestimmen Sie selbst, wer was wann sehen kann ...« vergessen-im-internet.de vmsweb.net // x-pire.de // bitkom.org softonic.de/s/spuren-löschen-im- Internet // web-killer.deVerfallsdatum abläuft. So weit die Theorie, Die Implementierung sei denkbar einfach,die sich in der Praxis nicht durchgesetzt hat, erklärt der Wissenschaftler. Denn alle moder-vielleicht weil es nur wenig Radierpotential im nen Betriebs- und Dateisysteme verstündenInternet entfalten kann. Metadaten und könnten eine weitere Kate- Eine weitere Möglichkeit stellen soge- gorie – eben das Verfallsdatum – ohne weite-nannte »Reputationsdienste« in Aussicht. Sie res aufnehmen. Softwarehersteller müsstenhaben sich darauf spezialisiert, üble Inhalte dann rechtlich verpflichtet werden, solcheaus dem Netz zu löschen und den guten Ruf Metadaten ihren Produkten hinzuzufügen. »Inder Kunden wiederherzustellen. Sie tragen den USA wollen mittlerweile neun von zehnNamen wie »web-killer.de«, »deinguterruf. Internet-Nutzern ihr Recht auf das Verges-de«, »ruflotse.de« oder »revolvermaenner. sen«, weiß Mayer-Schönberger. Ähnlich hochcom«. Mittels neuer Programme von Scan- schätzt er das Bedürfnis hierzulande ein.Diensten sollen sogar Gesichter ohne Namen Der Oxford-Wissenschaftler mahnt vorerkannt werden. Viele von ihnen sind entstan- den negativen Folgen des digitalen Erinnerns,den, um das Image von Firmen zu fördern wenn Dritte mehr über den Einzelnen wissen,und negative Inhalte über die Unternehmen als der sich selbst zu erinnern vermag. »Wennzu löschen oder zumindest zu verstecken. die Menschen realisieren, dass jede Aussage,Immer häufiger aber sind auch Privatperso- jede Handlung ihnen auch noch Jahrzehntenen Kunden dieser Dienstleister, und so ist später vorgehalten werden kann, könnten siemit den »Reputationsdiensten« in den letzten sich selbst zensieren – und nicht mehr ihreJahren ein ganz neues Berufsfeld entstanden. Meinung sagen und Stellung beziehen«, resü-Rufschädigungen im Netz sind nämlich längst miert Mayer-Schönberger. //zum Massenphänomen geworden. Deshalb fordert Professor Viktor Mayer-Schönberger vom Oxford Internet Institute ein»Verfallsdatum für alle Internetdateien – Infor-mationsökologie statt Informationsökonomie«.
  26. 26. <26> <branchengeflüster> Es gibt auch sichere Verbindungen »Gib Gas, du Schnarchnase« Persönliches Erleben ist die beste Erfahrung. Nach diesem Motto hackt Tobias Schrödel während seiner Show Handys seiner Zuhörer, nimmt »geheime« Dokumente auseinander und zeigt, wie und wo man sich mit der neusten Spy-Software versorgen kann. »Ich will mehr Bewusstsein im Umgang mit IT-Equipment schaffen«, erklärt der Comedy-Hacker und Sicherheitsexperte bei »Stern TV« und »Akte« im Interview. Sie bezeichnen sich als Comedy-Hacker – Wo lauern momentan die größten Gefah- Geht die Sicherheitsdebatte und das ewige was ist an IT-Sicherheit oder, besser gesagt, ren für User? Mahnen nicht schlicht an den Gewohn- an IT-Unsicherheit komisch? Überall da, wo Menschen am Werk heiten der meisten Nutzer vorbei? Nun ja, das hängt halt immer davon sind. Die Technik ist – mit Ausnahmen – Ja und nein. Die Diskussion ist wichtig, ab, was man mit einer Sicherheitslücke ganz gut gesichert. Aber es hilft halt alles damit die Menschen auch aufwachen. Aber anstellt. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie nichts, wenn der Mitarbeiter jeden x-belie- Sie haben recht, solange man seinen Finger- knacken die Bluetooth-Verbindung einer bigen USB-Stick von der Messe mit heim- abdruck in der 24-h-Videothek speichern lässt Freisprechanlage im Auto und geigen dem bringt und am Firmennetz anstöpselt. und gleichzeitig gegen Fingerabdrücke in Schleicher vor Ihnen mal so richtig die Reisepässen demonstriert, stimmt was nicht. Meinung: Gib Gas, du Schnarchnase, du Was sind die meistgemachten Fehler, wie blockierst mit 110 km/h die linke Spur! Das kann man sie vermeiden? Wie kann man User besser vor sich selbst ist das, was ich mache: Sicherheitslücken Der größte Fehler ist zu glauben, dass schützen? in absurde Situationen zerren. Das gefällt es einen selbst nicht trifft, weil man ja Indem man ihnen mal vor Augen führt, den Zuhörern und ist überzeugender als völlig uninteressant ist. Das liegt an zwei wie schnell solche Angriffe von jedem Lap- die übliche PowerPoint-Folien-Schlacht. Dingen: Zum einen geht es den Hackern top aus tatsächlich funktionieren. Die Vor- meist gar nicht um die Person, es geht stellung, dass da einer im Keller sitzt mit Muss ich heute davon ausgehen, dass mei- um den Zugang zum Firmennetz, egal zig Rechnern und das einzige UV-Licht aus ne Daten und meine Kommunikation per se über wen. Zum anderen gibt es halt auch dem Monitor kommt, ist halt falsch. Ich unsicher sind? »Zerstörer«, die willkürlich Netze scannen habe festgestellt, dass es wichtig ist, die Nein, natürlich gibt es auch sichere und sich Opfer suchen, denen sie dann die Sicherheitslücken erlebbar zu machen. Verbindungen, die man nutzen kann. Oft ist gesamten Daten sicher  (!) verschlüsseln – Wer selbst als Laie erkennt, dass das, was halt der Benutzer die Schwachstelle, weil natürlich ohne das Passwort dazulassen. ich demonstriere, einfach nicht sein sollte, er wegen ein bisschen Komfort die Vorga- der versteht auch, warum er sein Handeln ben der IT vernachlässigt. Aber solange Angesichts des laxen Umgangs vieler User ändern sollte. der Nutzer die Gründe für Vorgaben nicht mit ihren privaten Informationen, etwa nachvollziehen kann, kommt es halt zu in sozialen Netzwerken, beim Online- Herr Schrödel, vielen Dank für das solchen Situationen. Shopping, oder mit ihren mobilen Devices: Gespräch. //

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