Your SlideShare is downloading. ×
  • Like
Experton Group Marktsicht; Microsoft passt die Preise der User cals um 15 prozent (nach oben) an
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×

Now you can save presentations on your phone or tablet

Available for both IPhone and Android

Text the download link to your phone

Standard text messaging rates apply

Experton Group Marktsicht; Microsoft passt die Preise der User cals um 15 prozent (nach oben) an

  • 193 views
Published

Microsoft wird zum 1. Dezember 2012 die Preise für die meisten Benutzer-basierten CALs (Client Access Lizenzen) um 15 Prozent erhöhen. Diese Preiserhöhung betrifft auch die Benutzer-basierte Core-CAL- …

Microsoft wird zum 1. Dezember 2012 die Preise für die meisten Benutzer-basierten CALs (Client Access Lizenzen) um 15 Prozent erhöhen. Diese Preiserhöhung betrifft auch die Benutzer-basierte Core-CAL- und Enterprise-CAL-Suites. Der Preis der Geräte-basierten CALs (einschließlich Geräte-basierten Core-CALs und Enterprise CAL Suite) bleiben unverändert.

  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
    Be the first to like this
No Downloads

Views

Total Views
193
On SlideShare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0

Actions

Shares
Downloads
1
Comments
0
Likes
0

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Marktsicht Microsoft passt die Preise der User-CALs um 15 Prozent (nach oben) an Axel Oppermann 0561 506975-24 axel.oppermann@experton- group.com M icrosoft wird zum 1. Dezember 2012 die Preise für die meisten Benutzer- basierten CALs (Client Access Lizenzen) um 15 Prozent erhöhen. Diese Preiserhöhung betrifft auch die Benutzer-basierte Core-CAL- und Enterprise-CAL-Suites. Der Preis der Geräte-basierten CALs (einschließlich Geräte- basierten Core-CALs und Enterprise CAL Suite) bleiben unverändert.Oktober 2012 © Experton Group www.experton-group.de
  • 2. Allgemeine Zu den betroffenen User-CALs zum Ende ihrer laufenden Vertragslaufzeit zuzählen u.a. den vorverhandelten Preisen.die Core CAL Suite, die Enterprise CAL Suite,Exchange Server Standard und Enterprise Hintergrund Markt: Nutzung von GerätenCALs, Windows Server CAL, SharePoint Die Anzahl von im AnwenderunternehmenServer Standard und Enterprise CALs , Lync genutzten Geräten hat in den letzten JahrenServer Standard sowie Enterprise CALs und permanent zugenommen. Analysen derLync Plus CALs etc. Experton Group zeigen auf, dass die Zahl der durch Information Worker genutzten GeräteIn anderen Worten zwischen 1,9 und 3,8 liegt. Die Anzahl der genutzten Geräte hängt von Größenklasse undAnwenderunternehmen können weiterhin Branche ab. Grundsätzlich ist davonzwischen Lizenz-CALs pro Benutzer oder pro auszugehen, dass in einer breiten Masse anGerät wählen. Auch eine Kombination wird Unternehmen die Zahl der Geräte, die im odermöglich bleiben. Bisher waren beide Varianten im Umfeld des Unternehmens genutzt werden,zum gleichen Preis zu beziehen. In der Regel zunehmen werden.profitieren Anwender durch Geräte-CALs,wenn sie weniger Geräte als Nutzer haben.Hingegen profitieren Anwender von Benutzer- Hintergrund: CAL-LizenzierungCALs, wenn sie weniger Nutzer als Geräte Microsoft hat in den vergangenen Jahren einhaben. Zukünftig haben Benutzer-CALs einen umfassendes, ganzheitliches und optimiertes15%igen Preisaufschlag gegenüber der Geräte- Modell entwickelt, über unterschiedlicheCAL. Bei Geräte-CAL-Preisen steht keine Vertriebswege und Lizenzprogramme diePreisänderung bevor. eigenen Produkte und Services erfolgreich zuMicrosoft wird den User-CAL-Preisaufschlag vermarkten. Der absolute Umsatztreiberüber alle Benutzer-basierten CAL-Produkte hinsichtlich Differenzierung und Abschöpfungund über alle Vertriebswegeprogramme von Preisbereitschaften bei den Anwendern(„Volume Licensing“ und OEM) abbilden. sind die CALs - die Client Access Licences.Anwenderunternehmen, die auf das User-CAL- Hierbei handelt es sich nicht um eine Software,Modell gesetzt haben und einen sondern vielmehr um eine eigenständigeentsprechenden Mehrjahresvertrag basierend Lizenz, die Nutzungsrechte enthält. CALsauf den Microsoft Volume License Agreements monetarisieren den Zugriff auf Server. Das(wie Enterprise Agreement, Enterprise bedeutet, dass der Gesamtpreis derSubscription, Open Value Subscription und eingesetzten Server von der Anzahl derOpen Value Perpetual) haben, lizenzieren bis Zugriffsoptionen abhängt. CALs können pro Oktober 2012 © Experton Group www.experton-group.de
  • 3. User oder pro Gerät beschafft werden. Ferner Mittels dieses Ansatzes generiert Microsoftgibt es weitere CAL-Formen, die den Zugriff durch die organisatorische Entwicklung undvon Partnern oder Dritten regeln. Dieses die stets wachsenden Bedarfe der AnwenderServer-CAL-Modell führt dabei auch zu permanent und nachhaltig Umsatz. Dieserniedrigen Einstiegspreisen bei der Beschaffung Ansatz ist legitim und ermöglicht esdes eigentlichen Servers. Alternativen zu Unternehmen jeglicher Art, günstig zudiesem Modell wären höhere Kosten für den lizenzieren. Dieses Stufenmodell hat jedochServer oder eine Lizenzierung auf Basis auch einen starken Lock-in-Effekt, da ausgenutzter Prozessoren, die eine CAL obsolet wirtschaftlichen und organisatorischenmachen würde. Gründen viele Unternehmen diesen Pfad mitgehen und nicht auf eine Multi-Vendoren-Durch das Server-CAL-Konzept partizipiert ein Strategie setzen. Ferner entspannt dieserAnbieter wie Microsoft am Wachstum der Ansatz die Wettbewerbssituation. Viele IT-Anwender. Wächst die Anzahl an Mitarbeitern Entscheider begnügen sich im Vorfeld derund Geräten, die auf einen Server zugreifen, Anschaffung mit Kostenrechnungen, die nursteigt auch die Zahl der benötigten CALs. die Ist-Situation abdecken. Volatile oderReduziert sich die Zahl, liegen die Wachstumsszenarien werden nicht validiertZugriffsrechte regelmäßig brach. Wird eine und die Server- plus CAL-Lizenzierungneue Servergeneration eingesetzt, so ist auch vermittelt vermeintliche Vorteile.eine neue Generation an CALs notwendig.Bei der CAL handelt es sich also nicht um Bitsund Bytes auf einer Maschine, sondern Was bleibt?vielmehr um Nutzungsrechte. Diese Wenn es eine Konstante in der IT gibt, ist esNutzungsrechte regeln auch, welche die Herausforderung, bedarfsgerecht undFunktionen eines Server genutzt werden gleichzeitig günstig Software zu lizenzieren.können – und welche nicht. Bei Microsoft gibt Dabei handelt es sich um alles andere als einees deshalb für die entsprechenden Server eine statische Angelegenheit. Technologische„Standard-“ und „Enterprise-“ CAL. Die Trends, sich wandelnde Anforderungen imStandard-CAL erlaubt oftmals nur Unternehmen und durch die Herstellerrudimentäre Kern-Nutzungsrechte. Beim modifizierte Lizenzbestimmungen bringen soSharePoint Server ist dies beispielsweise manchen IT-Verantwortlichen oder Einkäufereinfaches Content Management. Will ein zum Fluchen. Insbesondere auch deshalb, weilAnwender umfangreichere Funktionen wie z.B. in vielen Unternehmen das ThemaExcel-Services nutzen – und die Regel zeigt, er Lizenzmanagement nicht umfassendwill und wird – so ist eine additive CAL strategisch und operativ geregelt ist. Bezogennotwendig. Bei Lync gibt es sogar noch eine auf den Einsatz von Microsoft kann diesweitere – dritte – Stufe, die „Plus CAL“, welche besonders ärgerlich sein, denn bereits kleinedie Enterprise-Voice-Funktionen abdeckt. mittelständische Unternehmen geben umgerechnet auf den einzelnen Anwender für Oktober 2012 © Experton Group www.experton-group.de
  • 4. Microsoft-Lizenzen pro Jahr schnell einen unterjährige Services an und unterstützenmittleren dreistelligen Euro-Betrag aus. Anwender bedarfsgerecht, und diese Kosten amortisieren sich schnell.Insgesamt ist zu erkennen, dass dieLizenzierung und Auslegung derNutzungsrechte immer mehr in Richtungabgerufener Rechenleistung in dynamischenSzenarien tendiert. Hier haben Pro-Prozessor-oder Pro-Server-Modelle ausgedient – bzw.geraten nach und nach ins Hintertreffen. Auchmit den Anpassungen der Lizenzierung derentsprechenden Zugriffsrechte passt Microsoftdas Lizenzmodell den Marktgegebenheiten an.Eine solche Anpassung ist für einen Herstellerinsbesondere dann interessant, wenn dasWachstum nicht mehr durch eine höhereDurchdringung in der Nutzergruppe(Wachstum durch mehr IT-Nutzer imUnternehmen), sondern durch dieDiversifizierung der Zugriffsoptionen in derstagnierenden Nutzergruppe erfolgt.(Anmerkung: Diese Tendenz / dieseMarktgegebenheit ist auch ein Grund, warumAnbieter immer stärker aufSubskriptionsmodelle und Cloud Computingsetzen.)Die Bestimmungen und Bedingungen für dieVerwendung von Microsoft-Lizenzen ändernsich quasi mit jeder neuen Produktversion oderbeim Wechsel des Lizenzierungsprogramms. Soist auch davon auszugehen, dass beim (nachWindows 8) nächsten wichtigen Meilenstein,Office 365/Office 2013 – auch entsprechendeAnpassungen erfolgen werden. Deshalbmüssen Anwenderunternehmen entweder eineumfassende Inhouse-Ressource bereitstellenoder sich an professionelle Dienstleisterwenden, die sich regelmäßig um dieOrganisation der Lizenzen kümmern. Immermehr Dienstleister bieten entsprechende, Oktober 2012 © Experton Group www.experton-group.de