DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Gipfel erklommen
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Die Marktmeinung aus Stuttgart:

Die Marktmeinung aus Stuttgart:

Gipfel erklommen

Von Michael Beck

Stuttgart, 11. Maii 2014

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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Gipfel erklommen DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Gipfel erklommen Document Transcript

  • Presseinformation . . Stuttgart, 11. Juni 2014 von Michael Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Gipfel erklommen Nun hat die liebe Investorenseele endlich ihre Ruhe – nach mehreren Anläufen ist die 10.000er-DAX-Marke endlich gefallen. Und der Index hat schon mehrfach darüber geschlossen und scheint sich daher auf diesem Niveau festsetzen zu wollen. Dies ist auch verständlich, denn die überraschende Wendung der EZB hin zu einer sehr expansiven Geldpolitik beflügelt die Aktienanlegerfantasie ein weiteres Mal. Die EZB hat damit den geldpolitischen Stab von der Bank of Tokyo übernommen, die im Anschluss an die überbordende Liquiditätsversorgung durch die US-amerikanische Notenbank Fed und die Bank of England nach der Lehman-Krise mit schier unglaublichen Geldbergen die internationalen Märkte stimuliert hat. Dabei erstaunt die EZB-Maßnahme etwas, denn aufgrund des Draghi-Versprechens, alles für den Erhalt des Euro zu tun und klammen Staaten notfalls mit Anleihekäufen zur Seite zu stehen, schien die Euro-Schuldenkrise eigentlich ad acta gelegt. Die südeuropäischen Peripheriestaaten können sich derzeit sogar günstiger refinanzieren als vor der Schuldenkrise. Offensichtlich scheint aber im Hintergrund noch das ein oder andere Feuerchen zu schwelen. Die Arbeitslosigkeit ist in diesen Ländern nach wie vor unerträglich hoch und die Kreditvergabe geht Monat für Monat zurück. Die Förderung der Kreditvergabe ist auch das vorrangige Ziel der jüngst beschlossenen EZB-Maßnahmen.
  • 2 Wenn das mit einem schwächeren Euro einhergeht, was zusätzlich die exportorientierte europäische Wirtschaft stützt, ist das in den Augen des EZB-Präsidenten Draghi hochwillkommen. Deshalb lässt das EZB-Präsidium keinen Zweifel daran, dass weitere Maßnahmen anstehen. Dies hält die Zentralbank-Hausse am Laufen. Deflation dürfte in absehbarer Zeit kein Problem darstellen, Inflation eher auch nicht. Problematisch erscheint dagegen das Phänomen der „Asset Price Inflation“. Der Anstieg der Vermögenspreise erklimmt nach jedem „Zentralbank-Stab- Wechsel“ eine neue Stufe. Die Grenze von rationalem Investorenverhalten und möglichen Blasenbildungen verschwimmt dabei zusehends. Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link: www.privatbank.de/presse Kontakt für den Leser: Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG Michael Beck Leiter Portfolio Management Börsenplatz 1 70174 Stuttgart Telefon +49 711-21 48-232 Telefax +49 711-21 48-250 natalie.maier@privatbank.de www.privatbank.de Hinweise: Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Die Informationen sind keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für individuelle Anlageempfehlungen und umfassende Beratungen stehen Ihnen die Berater unseres Hauses gerne zur Verfügung.
  • 3 Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit schriftlicher Genehmigung, verwendet werden. Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen. View slide