Your SlideShare is downloading. ×
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Infomobil 02-2011
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Infomobil 02-2011

1,471

Published on

0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
1,471
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
2
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. INFO MOBILgeWOrBenNeue Imagekampagne zeigt die Attraktivität des BusfahrerberufsgeKniPstGroßer Fotowettbewerb sucht das Titelbild des Fahrplanbuchs 2012geBautInnovativer Bus-Port sorgt für umweltfreundliche Stromerzeugung 02 2011 Das Magazin der ESWE Verkehrsgesellschaft
  • 2. industriekaufmann/-frau Kfz-Mechatroniker/-in 2012deine zuKunFt Beginnt 2012! Wir bilden Dich aus.www.eswe-verkehr.de/karriereesWe verkehrsgesellschaft mbh · Gartenfeldstraße 18 · 65189 Wiesbaden · telefon (0611) 450 22-450 · www.eswe-verkehr.de
  • 3. WillKOMMen | inhalt Wenn hOhe attraKtivitÄt noch gesteigert wird 4 / 5 iMageKaMPagneVielleicht haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu überzeugen, dass sie – um ihre Stadtes vor kurzem im „Wiesbadener Kurier“ ge- lebens- und liebenswert zu erhalten – öfter 6 ticKetgerÄtelesen: Laut Statistischem Bundesamt wurde mal mit dem Bus statt mit dem Privat-Pkw Qr-cOdeim vergangenen Jahr für den Linienbus- fahren sollten.Nahverkehr ein Rückgang der Fahrgastzahlum 0,7 Prozent gegenüber 2009 verzeich- Als eine der grundsätzlichen Leitlinien wird 7 „Meine esWe“-aPPnet – bundesweit, wohlgemerkt. Bei uns in im Koalitionspapier eine „Kommunale Offen-Wiesbaden hingegen zeigt der Trend nach sive zur Erzeugung regenerativer Energien“oben: Mit einem Plus von 1,4 Prozent ge- festgeschrieben. Wie wir bei ESWE Verkehr 8 / 9 haltestellen-genüber dem Vorjahr erzielte ESWE Verkehr diese Offensive bereits gestartet haben, sPaziergang2010 einen Anstieg der Jahresgesamtzahl können Sie auf Seite 14 dieses INFOMOBILs rudis geBaBBelder Fahrgäste auf gut 49,6 Millionen. nachlesen.Was sagt uns das? Das hiesige Linienbus- Eine angenehme Lektüre wünschen Ihnen 10 LINIENNETZPLANangebot wird von den Bürgern unserer Stadt mit herzlichen Grüßen aus der Gartenfeld- DER ZUKUNFToffenkundig als hochattraktiv betrachtet. straßeUmso erfreulicher ist, dass sich die neue 11 geWinnsPielWiesbadener Stadtregierung mehrerePunkte auf ihre Agenda gesetzt hat, die dieAttraktivität des öffentlichen Nahverkehrs 12 einsatz FÜr die Uwe Cramer Stefan Burghardtin der Landeshauptstadt noch weiter stei- FahrPlantÜFtler,gern werden. teil 2 E-Mail-Kontakt: geschaeftsfuehrung@eswe-verkehr.deVon der „konsequenten Förderung desÖPNV“ ist in der Koalitionsvereinbarung 13 histOrische linien-von CDU und SPD zu lesen, was konkret Wege, teil 9bedeutet, dass technische Innovationenwie etwa Hybridbusse und elektronische 14 Bus-POrtTickets in Angriff genommen werden sollen.Auch dass weitere Maßnahmen der Busbe-schleunigung sowie nachfrageorientierte 15 uMWeltzOneErweiterungen des Fahrplanangebots im einheits-PlatzRegierungsprogramm niedergeschriebenwurden, ist rundum zu begrüßen: Denn jeattraktiver der Nahverkehr ist, umso mehr 16 KundenBetreuunggelingt es, immer mehr Wiesbadener davon rMF-KinderFest +++ newsticker +++ newsticker +++ newsticker +++ 17 linie 28 zielanzeigen+++ „Krimi im Bus“, die beliebte Krimidinner-Reihe +++ Den etwa ein Mal pro Monat erscheinenden E-Mail-Newsletter von ESWE Verkehr kann manvon ESWE Verkehr, in deren Mittelpunkt der ESWE-Old-timerbus von 1961 steht, ist im Frühjahr erfolgreich in ihre neuerdings auch dann abonnieren, wenn man kein 18 24 stunden FÜr siedritte Runde gestartet. Nach einer kurzen Sommerpause Mitglied der ESWE-Online-Community ist. iM einsatzstehen im August und im September die letzten Termine Zwar lässt man sich ohne Mitgliedschaft bei „Meinedieser dritten Saison an: Am 11. und 18. August sowie am 7. ESWE” jede Menge interessanter und hilfreicher Funktio-September darf mitermittelt werden. nen entgehen – zum Beispiel das Online-Forum, den 19 AUSGEHTERMINEwww.krimi-im-bus.de Experten-Chat und die „AugenBlicke”-Kennenlernrubrik –, dennoch steht die neue Option nun jedem zur Verfügung,+++ Die nächsten Bürgersprechstunden im der ausschließlich am Newsletter interessiert ist.Rahmen der von ESWE Verkehr gemeinsam mit den www.eswe-verkehr.de/newsletter IMPRESSUMWiesbadener Tageszeitungen organisierten „VorOrtauf Tour“-Veranstaltungsreihe finden statt am22. Juni in Auringen, am 20. Juli in Igstadt, am 31. Augustin Delkenheim und am 5. Oktober in Heßloch. Beginn istjeweils um 17 Uhr; Oberbürgermeister Dr. Helmut Müllerwird wie stets mit dabei sein.
  • 4. 4 iMageKaMPagneVon der leidenschaft,Busfahrer zu seineine Busaußenwerbung der etwas anderen art werden die Wiesbadenerab etwa ende Juni zu gesicht bekommen: 20 Busfahrer präsentieren sichmit ihren Konterfeis auf zwei Bussen und erklären dem Betrachter mitlaunigen sprüchen, warum sie ihren Beruf lieben und diesen gegen keinenanderen eintauschen möchten.„Wer braucht schon einen Ferrari, wenn er einen Bus fahrenkann?“; „Wiesbaden ohne Busfahrer wäre wie Kochbrunnenohne Wasser!“; „Busfahrer sein: Herausforderung mit Herz undVerstand!“: Mit diesen und 17 weiteren Textbotschaften, teilsschlagfertig-pointiert, teils nachdenklich-besinnlich, wollendie 20 Wiesbadener Busführer – je zehn von ESWE Verkehr undvon WiBus – vermitteln, dass sie stolz sind auf ihren Beruf. DerAdressatenkreis dieser neuartigen Kommunikationskampagneist dabei weit gefasst: Zum einen soll erreicht werden, dass dieÖffentlichkeit mehr Verständnis für die anspruchsvolle Tätig-keit, die ein Busfahrer tagtäglich ausübt, aufbringt; „und es sollin diesem Zusammenhang auch klar werden, dass Busfahrerfür ihre verantwortungsvolle Arbeit, die sie der Gemeinschafterbringen, Respekt, Anerkennung und Wertschätzung ver- „Mein JOB: verantWOrtung,dienen“, erläutert Frank Gäfgen, Fachbereichsleiter des ESWE-Fahrdienstes. die sPass Macht!“Dieses Anliegen kommt nicht von ungefähr – ist doch das Die Ideen für die Textbotschaften, mit denen die 20 „Imagebot-Image des Busfahrerberufs nicht gerade das allerbeste, was schafter“ ihre Freude am Busfahrerdasein auch verbal doku-unter anderem auch darin seinen Ausdruck findet, dass Bus- mentieren, stammen zum größten Teil von den Fahrern selbst;führer heutzutage von ihren Passagieren bisweilen auf eine „bei der letztlichen Auswahl der Sprüche“, erläutert Gäfgen,Weise verbal oder auch körperlich angegangen werden, die „haben wir dann versucht, eine möglichst große Bandbreite anvon guten Manieren meilenweit entfernt ist. Kein Wunder Tonalitäten – von witzig bis ernst – sowie eine möglichstalso, dass es seit einiger Zeit in quantitativer Hinsicht an Fahrer- große inhaltliche Vielfalt bei den Pro-Argumenten abzudecken.“nachwuchs mangelt – womit auch schon das zweite, das ei- Wichtigste Maßgabe war nach den Worten des Fachbereichs-gentliche Hauptziel der ungewöhnlichen Busaußengestaltung leiters dabei die Authentizität: „Würde das Zusammenspiel derbenannt wäre: Die Kampagne ist als Imagekampagne konzi- Fahrergesichter mit den Textaussagen im Ergebnis unglaub-piert; sie soll mit Blick auf die Personalgewinnung Werbung würdig und gekünstelt wirken, würde die Kampagne ihre Zielefür den Busfahrerberuf machen und diesen insbesondere in gewiss verfehlen.“den Augen potenzieller Stellenaspiranten aufwerten. Dass genau dies nicht eintreten wird, dessen darf man sich sehrDass gerade jene 20 Busfahrer, die der Kampagne nun ihr sicher sein. Warum? Weil eine Kommunikationskampagne, dieGesicht leihen, angesprochen, ausgewählt und abgelichtet mit derart intelligenten, gleichzeitig beinahe anrührenden Sätzenwurden, hat laut Frank Gäfgen damit zu tun, „dass diese 20 arbeitet wie „Hier an Bord: SIE – meine wertvollste Fracht!“ undKollegen ihren Beruf mit einem besonders hohen Maß an Über- „Busfahrerin – weil ich die Verantwortung für andere Men-zeugung ausüben – und wir glauben, dass diese große Leiden- schen übernehme!“, einfach nicht unerfolgreich sein kann.schaft in den meisten der Porträtfotos erkennbar wird.“
  • 5. iMageKaMPagne 5 „18 Meter, 28 tOnnen, 350 Ps: adrenalin Pur!“ „hier an BOrd: sie – Meine WertvOllste Fracht!“ 6 gute gründe, den Beruf des Busfahrers (offizielle Bezeichnung: Berufskraftfahrer) zu ergreifen: 1 eine abwechslungsreiche arbeit, bei der kein tag wie der andere ist 2 eine anspruchsvolle tätigkeit mit täglicher Verantwortung für tausende von Fahrgästen 3 jeden tag direktkontakt mit ganz vielen unter-„BusFahrer sein: schiedlichen Menschen herausFOrderung 4 unabhängiges arbeiten, bei dem man gewisser- Mit herz und verstand!“ maßen sein eigener Chef ist 5 erfüllung des Jungentraums vom Umgang mit technik und vom lenken großer Fahrzeuge 6 flexible arbeitszeiten, die sich an individuelle private interessen anpassen lassen
  • 6. 6 ticKetgerÄte | Qr-cOde60 Mal neu – und für „gut“ befundenWas vor gut zwei Jahren mit den ersten Planungen begann, Bedienungssprachen hätten viel Anklang gefunden. Als Beleg fürist nun abgeschlossen: Seit vergangenem Oktober wurden im die einfache Bedienbarkeit wertet der Fachbereichsleiter, „dassgesamten Wiesbadener Stadtgebiet die neuen Fahrausweisau- wir an unseren neuen Fahrausweisautomaten zunehmend auchtomaten von ESWE Verkehr aufgestellt. 60 neue Geräte waren solche Tickets verkaufen, die nicht alltäglich sind und früheres, die entweder gänzlich neu installiert wurden oder die in bevorzugt am Schalter gekauft wurden.“die Jahre gekommenen Alt-Automaten ersetzten. „Jetzt habenwir wieder 15 Jahre lang Ruhe“, zeigt sich Holger Elze, bei ESWE Auch die Zusammenarbeit mit dem Automatenhersteller elgebaVerkehr zuständig für Rechnungswesen und Vertrieb, mit dem und den Kollegen der benachbarten Mainzer Verkehrsgesell-Abschluss des Projekts zufrieden. Man habe zwar etwa zwölf schaft – auch in der rheinland-pfälzischen LandeshauptstadtWochen länger benötigt als zunächst veranschlagt, dies sei aber wurden im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts neue Automatenbei der Neuinstallation einer solchen Vielzahl hochmoderner aufgestellt – hebt der ESWE-Vertriebschef positiv hervor: „Zu-Geräte ein guter Wert. sammenfassend können wir sagen, dass dieses hochkomplexe Projekt innerhalb der zwei Jahre gut abgewickelt wurde.“Schließlich gab es einige technische Hürden zu überwinden: Malhakte es beim Münzeinwurf, mal blieb das Wechselgeld stecken.Da alle Automaten außerdem nun auch mittels digitaler Über-tragungstechnik vom Unternehmenssitz aus zentral gewartetwerden können, bedurfte es auch hier einiger Feinjustierung.Besonders froh ist Holger Elze über die Rückmeldungen von Kun-denseite, die unter anderem über die eigens geschaltete E-Mail-Adresse „fahrausweisautomaten@eswe-verkehr.de“ eingetroffensind: „Nicht nur zur Optik der Geräte bekamen wir positiveResonanz, auch die verbesserte Nutzerführung, die logisch struk-turiert durch den Fahrscheinkauf führt, und der berührungs-empfindliche Bildschirm wurden gelobt.“ Mit dem Touchscreenkommen laut Elze die allermeisten Kunden, auch Angehörigeder älteren Generation, problemlos zurecht.Auch die dank Worterkennung vereinfachte Auswahl der Intelligente Nutzerführung: Das Display eines neuen FahrausweisautomatenFahrtziele sowie die Wahlmöglichkeit aus sechs verschiedeneninFOrMatiOnen als Bild: QR-Code als Brücke zwischen Handy und internetBarcodes sind aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzuden- kann beispielweise eine Internetadresse sein, auf die man nachken: Auf nahezu allen Produkten, die man etwa im Supermarkt Einscannen des Codes automatisch weitergeleitet wird.kauft, prangt ein Strich-Code, der an der Kasse über einen Scan- In vielen Handys ist ein „QR-Code-Reader“ bereits integriert,ner gezogen wird und dadurch nicht nur den Preis des Artikels bei anderen Geräten, etwa beim iPhone, kann er mittels einerausweist, sondern auch registriert, dass sich der Warenbestand zusätzlichen Anwendung („App“) nachgerüstet werden.des Geschäfts um ein Exemplar reduziert hat. Weitere Informationen gibt’s hier:Seit neuestem können auch moderne Handys solche Codes www.eswe-verkehr.de/qrcodeeinscannen und auf diese Weise Informationen aus ihnen he-rauslesen. Zu diesem Zweck hat man dem Barcode ein anderesAussehen und einen anderen Namen verpasst: Er nennt sichnun „QR-Code“ (das Kürzel steht für „Quick Response“, also„schnelle Antwort“). QR-Codes findet man zum Beispiel auf denOnline-Zugtickets der Deutschen Bahn – und schon bald auchauf vielen Broschüren, Fahrplänen und anderen Kommunikati-onsmitteln von ESWE Verkehr.Der QR-Code hat eine simple Aufgabe:Hinter dem Bild liegen weitere Informationen bereit, die man „Herzlichen Glückwunsch“: Diese Textnachrichtmithilfe eines Mobiltelefons der neuen Generation, eines sollte beim Einlesen dieses Codes erscheinen – zum„Smartphones“ also, auslesen kann. Eine solche Information Selbstausprobieren für die INFOMOBIL-Leser
  • 7. die „Meine esWe“-aPP 7der „liveticKer“ zuM MitnehMen:Störungsmeldungen für unterwegsIn der vergangenen INFOMOBIL-Ausgabe war bereits kurz die Rede davon: Der„ESWE Verkehr LiveTicker“, die jederzeit aktuelle Online-Statusanzeige sämt-licher Wiesbadener Buslinien, steht nun auch als Anwendung, also als „App“,für internetfähige mobile Endgeräte zur Verfügung – und das kostenlos.„Hoffentlich kommt mein Bus rechtzeitig!“ – wer einen wichtigen Termin inder Stadt hat oder einen Zug erwischen muss, ist darauf angewiesen, dass allesnach Plan läuft. Das klappt aber leider nicht immer: Manchmal stört eine Bau-stelle, ein Unfall oder auch ein Feuerwehreinsatz das ausgeklügelte Betriebs-system der 38 Wiesbadener Buslinien.Die Informationen über solche Störungen werden von den Busfahrern direktan ESWEs Verkehrsleitzentrale übermittelt – und dort unverzüglich in den„LiveTicker“ von ESWE Verkehr übernommen. Dieser lässt sich bequem auf derStartseite von eswe-verkehr.de einsehen und zeigt, nach Linien sortiert, in einerGrün-Gelb-Rot-Ampelsystematik alle aktuellen Störungen an. Es lohnt sichalso, kurz ins Internet zu gehen, bevor man per Bus zu einem wichtigen Terminaufbricht.Doch was tun, wenn man schon unterwegs ist und keinen Zugriff mehr aufseinen Computer hat? Kein Problem für jeden, der ein internetfähiges mobilesEndgerät (iPhone®, iPad™ oder iPod touch®) besitzt: Denn den „LiveTicker“ gibt’sneuerdings auch als „App“, also als mobile Anwendung („Application“).Sehr praktisch: Schon auf dem Startbildschirm sieht man hier sofort, ob über-haupt Störungsmeldungen vorliegen. Jede einzelne Linie ist zudem separat ab-rufbar, und die Nutzer können „ihre“ Linien als Favoriten speichern und werdenso mittels „Push“-Funktion automatisch informiert, sobald für eine Linie ausihrer Favoritenliste eine neue Störung gemeldet wird.Unter dem Namen „Meine ESWE“ lässt sich das kleine Zusatzprogramm imApp-Store von Apple oder per iTunes kostenlos herunterladen und installieren.Der Name „Meine ESWE“ soll ausdrücken, dass die „App“ außer dem „LiveTicker“noch mehr leisten kann: Denn auch alle aktuellen Nachrichten, die auf derStartseite der ESWE-Website zu lesen sind, werden per RSS-Feed direkt aufdas Mobilgerät geliefert – auf diese Weise lassen sich neben den eventuellenStörungsmeldungen auch allgemeine ESWE-Infos unterwegs lesen. Damitnicht genug: Die „Meine ESWE“-App soll künftig schrittweise um zusätzlicheserviceorientierte Inhalte erweitert werden – in Planung ist beispielsweise eineKartenübersicht aller Fahrausweisautomaten und Vorverkaufsstellen in undum Wiesbaden.www.eswe-verkehr.de/mobile-app „LiveTicker“ und „App“ jetzt auch als Video: Seit kurzem kann man sich die Funktionsweise des „ESWE Verkehr LiveTickers“ und der „Meine ESWE“-App auch filmisch erklären las- sen. Im ESWE-Kanal auf der Internet-Videoplattform YouTube steht ein dreiminütiges Video mit interessanten Hintergrundinformati- onen zum jederzeitigen Abruf bereit. Das Ganze ist online zu finden unter: www.youtube.com/esweverkehr
  • 8. 8 haltestellen-sPaziergangvOM nOrdFriedhOF zuM „luFti“: Wiesbadens grüner NordwestenDer zweite Teil der INFOMOBIL-Serie „Haltestellen- hatten und die SS am Wiesbadener Stadtrand sicherere Unter- künfte für ihre Dienststelle errichtet hatte, wurde das Konzen-Spaziergänge“, die auf verborgene Sehenswürdig- trationslager 1944 in unmittelbarer Nähe erbaut. Fünf Tage vorkeiten im Umkreis von ESWE-Haltestellen aufmerk- der Befreiung durch die Alliierten am 28. März 1945 wurden diesam machen möchte, führt an den nordwestlichen Häftlinge auf einen Todesmarsch in Richtung Frankfurt kom- mandiert. Einigen Gefangenen gelang noch in Wiesbaden dieStadtrand Wiesbadens. In der Gegend „Unter den Flucht, und auch die anderen blieben verschont: Der Kommando-Eichen“ gibt es einiges zu entdecken. führer unterband ihre Liquidierung. Die Gedenkstätte ist von Mai bis Oktober samstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet; Führungen sind nach Vereinbarung möglich.Hin kommt man am bequemsten mit den ESWE-Linien 3 und6, deren gemeinsame Endhaltestelle „Nordfriedhof“ als Aus- Die Gedenkstätte hinter sich lassend, gelangt man nun in dengangspunkt des Spaziergangs ebenso gut geeignet ist wie die Wald. Wer gut zu Fuß ist, kann nach etwa fünf Minuten rechtsnur wenige Schritte entfernte Haltestelle „Unter den Eichen“ auf schmalem steilem Pfad den Hügel hinaufklettern, allenam Fahrtweg der Linie 3. anderen seien die Umkehr und der Zugang zum Freizeitgelände „Unter den Eichen“ über den Hauptweg parallel zur Platter Stra-Erstes Etappenziel auf dem Rundgang ist der Nordfriedhof ße empfohlen. Oben auf dem Hügel angekommen, steht manselbst, dessen imposantes Hauptportal dem Besucher einen ge- schon fast auf dem Parkplatz des liebevoll „Lufti“ genanntenwissen Respekt abverlangt. 1877 eingeweiht, ist der Nordfriedhof Freizeitgeländes, das für all jene, die es kennen, eine Institutionmit seiner Fläche von 14,5 Hektar Wiesbadens zweitgrößter Fried- und ein Klassiker des Wiesbadener Sommers ist. Das offiziellhof. Seine landschaftsgärtnerische Gestaltung mit unterschied- „Licht-, Luft- und Sonnenbad“ heißende, 35.000 Quadratmeterlichsten Bepflanzungen, Skulpturen und Mausoleen schafft eine große Gelände ist von einem mannshohen Bretterzaun umgebenmalerisch-kontemplative Atmosphäre, die zum Verweilen ein- und so vor neugierigen Blicken geschützt. 1921 in Betrieb genom-lädt. Eine bauliche Besonderheit stellt das Kolumbarium dar, ein men, hat es seine Ursprünge in der Lebensreform-Bewegung –Gebäude zur Aufnahme von bis zu 512 Urnen. 1902 eröffnet, ist es Motto: „Zurück zur Natur!“ –, deren bekanntester Vertreterim neoromanischen Stil mit beginnenden Jugendstil-Elementen Sebastian Kneipp war.gehalten und fügt sich damit harmonisch in das wilhelminisch Auf dem gepflegten Areal gibt es insgesamt vier Bereiche: jeweilsgeprägte Gesamtbild der Grabmäler ein. einen FKK-Bereich für Damen und Herren, einen für Familien so-Beim Schlendern über den Friedhof begegnet man vielen be- wie einen Textilbereich. Der besondere Charme der grünen Oasekannten Namen, etwa Carl von Ibell (gestorben 1924), Oberbür- liegt in dem sie umgebenden alten Baumbestand und in den lau-germeister Wiesbadens von 1883 bis 1913, oder Ferdinand Hey’l schigen Ecken, die zum Erholen einladen. Familien mit Kindern(gestorben 1897), Schauspieler und Kurdirektor von Wiesbaden; wird einiges an Abwechslung geboten – so gibt es Planschbecken,beide Gräber liegen gleich hinter dem Hauptportal links des einen Spielplatz, Tischtennisplatten, Bocciabahnen und Badmin-Hauptwegs. Weitere große Wiesbadener wie Wilhelm Coulin, tonfelder. In der Hauptsaison von Juni bis August hat das „Lufti“Lisbet Dill, Georg Jacoby und Johann Jacob Söhnlein sind eben- täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ist konkur-falls hier begraben – der Nordfriedhof galt früher in gehobenen renzlos günstig: Erwachsene zahlen 1,50 Euro, Kinder 50 Cent.Kreisen als besonders prestigeträchtig. Geht man rechts um das Freizeitgelände herum, erreichtWieder am Hauptportal angelangt, wendet man sich nach rechts man bald den Weg parallel zur Platter Straße, der zurück zumund passiert nach Überqueren der Platter Straße das Gelände Ausgangspunkt dieses eine gute Dreiviertelstunde dauerndendes Medienstandorts „Unter den Eichen“. Die rund 36.000 Haltestellen-Spaziergangs führt.Quadratmeter Bürofläche, die der frühere Standort der ZDF-Sendezentrale bietet, werden heute von Medienunternehmen,Filmproduktionsfirmen, Agenturen und anderen Dienstleisterngenutzt. Auch der Fachbereich Media-Management der Hoch-schule RheinMain sowie der nichtkommerzielle Lokalsender„Radio Rheinwelle“ sind hier angesiedelt.Bei der Umrundung des Medienareals biegt man rechts in denCarl-von-Ibell-Weg ab und erreicht hier nach wenigen Minutenrechterhand die KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“. Fastkönnte man den geduckten, unscheinbaren Bau übersehen.Zwei kleine Hinweistafeln informieren über die Geschichte desSchutzbunkers, in dem sich die Gedenkstätte befindet. Nachdemdie alliierten Streitkräfte seit 1942 ihre Luftangriffe verstärkt Beliebt bei allen, die es kennen: Das „Lufti“ ist aus Wiesbadens Sommer nicht wegzudenken (Bildquelle: mattiaqua)
  • 9. haltestellen-sPaziergang | rudis geBaBBel 9 haltestellen-spaziergänge gesucht! Falls auch Sie, liebe INFOMOBIL-Leser, einen Spazierweg kennen, der – so wie auf Seite 8 – in der Nähe einer ESWE-Haltestelle zu interessan- ten, aber wenig bekannten Sehenswürdigkeiten führt, dann teilen Sie dies der Redaktion bitte mit – am besten per E-Mail an presse@eswe-verkehr.de. Wessen Spaziertipp ausgewählt und im INFOMOBIL veröffentlicht wird, der erhält als Belohnung zwei Gutscheine für einen leckeren Brunch in einem Wiesbadener Hotel. Danke fürs Tippgeben und guten Appetit! „Junger gudaussehender Wissbadener hat Gude, Ihr Leut, Disch, unbekannte Faggel vom Dernsche Gelände, am Mondaach in de Einser-Linie ❤ wart Ihr letztens aach so verknallt als wie einsteische gesehe. Du hast misch angelä- isch? Neulisch war isch mit de Linie 1 vom schelt bis mei Herzche geschmolze is. Ich Kranzplatz zur Ringkersch unnerwegs, als würd Disch als gern widdersehe, meld Disch am Dernsche Gelände plötzlisch en attrak- bidde!“ ❤❤ tives Mädsche in de Bus gestiege is. Es hat misch so süß angeläschelt, dass mir fast die Aache ausm Kopp gefalle wärn. Zwei Reihe Annerndaachs hab isch uff aanmal en ii- Mehl gekrieht von derer Fraa, die wo isch vor mir hat se sisch uff en Platz gesetzt un im Bus gesehe hatt. Ob mer uns net treffe ❤ ausm Fenstersche geblinnzeld. Die Frielings- könnde? Also habbe mer uns für fuffzeh Uhr gefiehle, die in mir uffgestiege sinn, warn im Café Maldaner verabredt. unbeschreiblisch! Als isch ins Café kam, saß des Mädsche Leider musst des göttlisch Frausche an de schon am Disch. Kaum hatt isch misch dade- Ringkersch austeige, ohne des isch es an- zu gesetzt, war isch plötzlisch ganz verdad- spresche konnt. Isch war so dorsch de Wind, dert: Es war ’s Roswitha, mei eische Fraa! Es des isch ganz vergesse hab, des auch isch an hat misch angeläschelt, mir e Küssche gebbe derer Haltestell hätt aussteige müsse. Bin und gesacht: „Isch find’s escht schnugge- dann en Stopp spääder ausm Bus un hätt lisch, des de misch immer noch fürn heiße uff em ganze Heimwesch ausflibbe könne, Fehscher halde duust.“ weil isch de rischtische Aacheblick verpasst hab, dem Herzblättsche „Ei Gude“ zuzurufe. Wenn Ihr aach emol nach Euerm Aacheblick Zu Haus aagekomme, bin isch sofodd ins sucht, dann könnd Ihr Euch gern an mich Internetz uff die „AugenBlicke“-Seite bei wende – denn uff misch könnt Ihr Euch eswe-verkehr.de gegange un hab dort e immer verlasse! Suchahzeisch uffgebbe: Euern Rudi
  • 10. 10 LINIENNETZPLAN DER ZUKUNFT 3 Fragen an ... 1 Herr Nebel, worum geht es bei dem Projekt gesondert und vergrößert dargstellt werden – „Liniennetzplan der Zukunft“? etwa so, als würde man eine Lupe darüber In Wiesbaden gibt es 38 Buslinien. Welche halten. Eine weitere Idee ist das farbige Linie wohin fährt, wo ihre Haltestellen liegen Hervorheben besonders stark frequentierter und wo sie mit anderen Linien zusammen- Linien; und auch die grafische Einbindung trifft, kann man als Fahrgast im Liniennetz- zentraler Orte, etwa der Fußgängerzone, wird plan erkennen, der in jedem Bus aushängt diskutiert, um dadurch eine bessere Orien- und auch im Internet zum Download bereit tierung auf dem Plan zu ermöglichen. Hinzu steht. Durch die Vielzahl an Linien wirkt kommt, dass auf dem Plan bislang keinerlei der Plan in seiner aktuellen Version jedoch Tarifgebiete erkennbar sind – das ist ein·> SEBASTIAN NEBEL ziemlich unübersichtlich – vor allem im Manko, das im Zuge der Liniennetzplanop- Sebastian Nebel erlernt der- Innenstadtbereich, wo sich viele Linienwege timierung idealerweise ebenfalls geändert zeit bei ESWE Verkehr den Be- kreuzen, verliert man leicht den Überblick. werden soll. ruf des Industriekaufmanns. Gemeinsam mit den Fahrgästen möchte 3 Was ist Ihre persönliche Herausforderung bei Im Rahmen seiner Tätigkeit ich erreichen, dass es schon bald einen neu diesem Projekt? als „Azubi“ betreut er unter gestalteten Liniennetzplan gibt, der einfacher Ich mag es, Dinge zu optimieren. Ich war und anderem das Projekt „Linien- zu verstehen ist. Deshalb diskutiere ich mit bin von der Übersichtlichkeit der Liniennetz- netzplan der Zukunft“, das den Nutzern unseres Online-Forums über al- pläne in vielen anderen Großstädten angetan sich mit der Neugestaltung ternative Darstellungen. Hier erhalten wir von und möchte gemeinsam mit den Mitgliedern des ESWE-Liniennetzplans den Fahrgästen mitunter zwei volle A4-Seiten unserer Online-Community gerne auch für beschäftigt. mit vielen guten Feedback-Ideen. Wiesbaden eine bessere Lösung finden. ESWE 2 Wie könnte denn künftig ein besserer und Verkehr hat mich hierbei von Anfang an mit verständlicherer Liniennetzplan aussehen? vielen Hintergrundinformationen unter- Es gibt unterschiedliche Ansätze, bei denen stützt. Das Ganze macht wahnsinnig viel wir zurzeit die Umsetzungsmöglichkeiten Spaß, und ich lerne unglaublich viel, vor allem prüfen. So könnte beispielsweise der beson- über die vielen komplexen Details, auf die es ders unübersichtliche Innenstadtbereich bei so einem Thema ankommt.Heute noch ziemlich unübersichtlich, schon bald aber klarer strukturiert: der ESWE-Liniennetzplan in seiner heutigen Gestalt
  • 11. Knipsen und Gewinnen Fahrplan sucht Foto: Schießen Sie das titelbild des Jahres! Jedes Jahr aufs Neue gibt ESWE Eine fachkundige Jury wird aus allen eingereichten Fotos die drei Verkehr in der Adventszeit das besten Bilder prämieren. Das Siegermotiv wird nicht nur zum neue Fahrplanbuch des Folge- Titelfoto auf dem Fahrplanbuch 2012 avancieren, sondern auch jahres heraus. Darin enthalten zum „Hingucker“ auf allen ESWE-Werbematerialien rund um sind sämtliche Fahrpläne aller Wiesbade- den Fahrplanwechsel 2011/2012.ner Buslinien – und viele weitere Infos mehr. Die Inhalte desFahrplanbuchs stehen also weitgehend fest … was allerdings in Der Rechtsweg ist bei diesem Wettbewerb ausgeschlossen.jedem Jahr neu ist, ist das Titelfoto. Mitarbeiter von ESWE Verkehr, WiBus und EVS sowie deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Mit der Teilnahme erklärtUnd das ist nun Ihre einmalige Chance: der Einsender automatisch sein Einverständnis zu einer eventu- ellen Veröffentlichung seines Fotos im Rahmen der genannten Verwendungszwecke und der Berichterstattung über den Wett-Machen Sie mit beim großen INFOMOBIL- bewerb (dies gilt insbesondere dann, wenn Personen erkennbarFotowettbewerb und schießen Sie das abgebildet sind).Fahrplanbuch-Titelbild des Jahres 2012!Es erwarten Sie attraktive Foto-Preise im Den Teilnehmern winken tolle Preise!Gesamtwert von 400 Euro. Die drei Erstplatzierten erhalten jeweils einenUnd so geht’s: Einkaufsgutschein eines Wiesbadener Fotoge-Suchen Sie sich Ihr Lieblingsmotiv rund ums Thema Busfahrenaus und halten Sie es fotografisch fest. Dabei gilt: Je kreativer, schäfts:desto besser! 1. PREIS:Senden Sie das Bild als Datei auf elektronischem Weg an ein Einkaufsgutschein im Wert von 200 EuroESWE Verkehr: entweder per E-Mail an presse@eswe-verkehr.de, 2. UND 3. PREIS:oder nutzen Sie das Online-Einsendeformular unter je ein Einkaufsgutschein im Wert von 100 Eurowww.eswe-verkehr.de/gewinnspiel.Einsendungen per Post, falls das Foto ein Papierabzug oder Viel Spaß bei der Motivsuche und viel Erfolg-ausdruck ist, sind ebenfalls möglich:ESWE Verkehr, Redaktion INFOMOBIL, Gartenfeldstraße 18, beim Wettbewerb!65189 WiesbadenEinsendeschluss ist der 20. Juli 2011 (23.59 Uhr bei Online-Einsendungen, Datum des Poststempels bei postalischenEinsendungen). geWinnsPiel-auFlÖsung aus deM INFOMOBIL 01/2011 Beim Gewinnspiel in der vergangenen INFOMOBIL-Ausgabe wurden drei Preisträger für ihre Entwürfe von Außengestaltungen eines ESWE-Busses prämiert. Drei Teilnehmer, denen die INFOMOBIL-Redaktion hiermit herzlich gratuliert, freuen sich nun über je einen nagelneuen iPod: 1. Preis: Joachim riemann; 2. Preis: irma Meyer; 3. Preis: heidi Kretzer
  • 12. 12 einsatz FÜr die FahrPlantÜFtler | Teil 2Wenn „ivu.Plan (MicrOBus)“ die „dienstPlanMasse“ generiertDie im vergangenen INFOMOBIL gestartete Artikelserie Alle zur Klärung der eingangs genannten Fragen erforderlichen„Einsatz für die Fahrplantüftler“ dokumentiert über ein Eckdaten werden nun vom „IVU.plan“-Programm optimiert.ganzes Jahr hinweg den Entstehungsprozess des „Kreativpro- Zusätzlich prüft das System die Einhaltung wirtschaftlicher Vor-dukts Fahrplan“. Nachdem die erste Etappe die Arbeitsschritte gaben und gesetzlicher Vorschriften; letztere betreffen etwa die„von der Mängelanalyse zur Magistratsvorlage“ beschrieb, vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten der Busfahrer – so muss ein Fahrer spätestens nach viereinhalb Stunden Fahrt eine min-geht es diesmal um die Zeitspanne zwischen der politischen destens 30-minütige Pause einlegen. Hat das „IVU.plan“-SystemBeschlussfassung und dem Entstehen eines beeindruckenden alle Detailprüfungen erfolgreich abgeschlossen, können nun dieDatengesamtwerks. Kurspläne erstellt und die entsprechenden Dienstunterlagen für das Fahrpersonal aktualisiert werden; letztere bedürfen dannIst die „politische Phase“ des Fahrplanerstellungsprozesses ab- noch der Zustimmung durch den Betriebsrat.geschlossen – ein formaler Beschluss der Stadtverordnetenver-sammlung markiert das Ende dieser Phase –, gehen ESWEs Ver- Anschließend beginnt die sogenannte Aktualisierungsphase;kehrsplaner in medias res. Um die in dem politischen Beschluss sie ist besonders zeitaufwändig, da jede Menge Unterlagen undfestgelegten Fahrplanveränderungen umsetzen zu können, gilt Kommunikationsmittel angepasst werden müssen: beispiels-es vorab eine Reihe von Fragen zu klären; etwa: „Werden zu- weise die Fahrpläne im Internet, die Fahrplanaushänge an densätzliche Busse benötigt?“, „Wie viele Fahrzeuge sind überhaupt Haltestellen, die dynamischen Anzeigetafeln an den Großhalte-‚verplanbar’?“, „Wie viel Fahrpersonal ist zu den gewünschten stellen sowie die Fahrausweisautomaten außer- und die Fahr-Zeiten vorhanden, und wie viele Fahrer werden benötigt, um scheindrucker innerhalb der Busse.die angestrebten Änderungen zu realisieren?“, „Müssen neue Die Fahrscheindrucker sind von besonderer Bedeutung, dennHaltestellen eingerichtet werden?“. Gleichzeitig werden alle ihre Aufgabe ist beileibe nicht nur die des Ticketverkaufs. Viel-Infrastrukturdaten, etwa die geografischen Koordinaten neuer mehr kommunizieren die Geräte – korrekt werden sie „Bord-Linienwege und Haltestellen, aktualisiert. rechner“ genannt – mit der ESWE-Verkehrsleitzentrale und geben auf diesem Weg stets Auskunft über die aktuelle PositionVon nun an kommt ein hochmodernes Fahr- und Dienstplanpro- des Busses. Auch liefern sie der Leitzentrale die Ist-Daten fürgramm namens „IVU.plan (Microbus)“ zum Einsatz. In diesem die Anzeigedisplays an den Großhaltestellen, was beim FahrgastIT-System werden die Fahrzeugumläufe, also gewissermaßen in Gestalt schriftlicher Hinweise à la „Abfahrt in x Minuten“die individuellen Tagespläne eines jeden Busses, und die Fahrer ankommt.miteinander verknüpft. Die Umläufe werden so geschnitten,dass daraus Diensteinsätze für das Fahrpersonal werden. Die Der Fahrplan „steht“ nun also im Wesentlichen. Wie aber aus demGesamtheit aller Diensteinsätze bezeichnen die Verkehrsplaner „IVU.plan“-Datengesamtwerk letztlich ein gedrucktes Fahrplan-als „Dienstplanmasse“; diese beinhaltet nicht nur die normalen buch wird, darüber weiß das nächste INFOMOBIL zu berichten.Fahrplanfahrten, sondern auch Leerfahrten, Wege- und Wen-dezeiten sowie Lenkzeitpausen. Je größer die Dienstplanmasse,desto mehr Fahrer werden in der Regel gebraucht.Gut geplant ist halb gewonnen: Holger Flemming und Sabine Keul, zwei von ESWEs Fahrplantüftlern, bei ihrer Planungsarbeit
  • 13. histOrische linienWege | Teil 9 13Mit der 1 Fing alles an ...Infolge von Versorgungsproblemen war nach dem Zweiten 1946 war auch das Jahr, in dem die Gastankstellen wieder inWeltkrieg der Neustart des Wiesbadener Linienverkehrs Betrieb genommen wurden, sodass der Fahrplantakt durchvon Schwierigkeiten gekennzeichnet. Dennoch war die den Einsatz von Gaswagen verdichtet werden konnte. AlleLinie 2, um die sich die INFOMOBIL-Artikelserie „Auf histo- zuvor mit Holzgas angetriebenen Büssing-Trambusse wurdenrischen Linienwegen“ derzeit dreht, die erste Linie, die nach nun nach und nach auf Stadtgasbetrieb umgerüstet; einzig der Gräf-&-Stift-Bus erhielt einen Diesel-Antrieb.Kriegsende ihren Fahrbetrieb wieder aufnehmen konnte. Als am 13. April 1952 die Einbahnregelung in der Langgasse, die bisher Verkehr in Richtung Kirchgasse bedeutet hatte, aufMitte 1945, kurz nach Kriegsende, stellte sich die Fahrzeugsitu- Betreiben der Stadtwerke umgedreht wurde, änderten sich dieation wie folgt dar: Die letzten noch betriebsfähigen Omni- Fahrtwege der Linie 2 in beiden Richtungen: Auf der Hinfahrtbusse waren von der Wehrmacht aus Wiesbaden abgezogen nach Sonnenberg wurde nun über die Kirch- und die Langgasseworden; andere, einigermaßen einfach instandzusetzende zum Kranzplatz und weiter zur Taunus- und zur SonnenbergerFahrzeuge waren anschließend von den Besatzungssoldaten Straße gefahren, während die Rückfahrt von der Taunusstraßebeschlagnahmt worden; und auch die Gasbusse konnten über den Kranzplatz, die Webergasse und die Coulinstraßeinfolge der mangelnden Versorgung der Gastankstellen mit zum Michelsberg verlief.Stadtgas nicht wieder in Betrieb genommen werden. So kamenals erste „fahrgasttaugliche“ Omnibusse nur jene Fahrzeuge Gut vier Jahre später, am 17. Mai 1956, wurden auch die Moritz-in Betracht, die ihre Motorleistung aus einem angehängten straße und die Kirchgasse zu Einbahnstraßen – und zwar inImbert-Holzgasgenerator bezogen. nördliche Richtung – erklärt, sodass die Linie 2 beide Straßen fortan nur noch in Richtung Sonnenberg befahren konnte.Der erste Omnibuszug nach dem Zweiten Weltkrieg – er kam In Richtung Hauptbahnhof verlief der Fahrtweg nun von derauf der Linie 2 zum Einsatz – bestand aus einem Gräf-&-Stift- Schwalbacher Straße aus über die Oranienstraße zum Kaiser-Bus aus dem Baujahr 1942 und einem Kässbohrer-Anhänger, Friedrich-Ring.Baujahr 1943. Der Motorwagen besaß eine auf der hinterenPlattform eingebaute Holzgasgeneratoranlage. Die nächste größere Veränderung erfuhr die Linie 2, als am Jahresende 1961 die Obus-Linie A (Hauptbahnhof–Biebrich/Die Fahrtstrecke führte im Stundentakt von dem durch die Alli- Rheinufer) offiziell eingestellt wurde. Deren Strecke wurde vonierten beschlagnahmten Hauptbahnhof über die Moritzstraße der Linie 2 mit übernommen; die 2er-Busse verkehrten nunund die Kirchgasse zur Friedrichstraße. Weiter ging es über also von Sonnenberg aus über den Hauptbahnhof bis zumdie Wilhelmstraße und die Sonnenberger und Danziger Straße Biebricher Rheinufer. Gleichzeitig begann auf der Linie 2 derzum Sonnenberger Hofgartenplatz. Erst nachdem die Alliierten Einsatz von Gelenkomnibussen, in denen ein Schaffner seinenim Frühjahr 1946 die Langgasse im Bereich zwischen festen Platz an der hinteren Tür hatte.Webergasse und Taunusstraße wieder freigegeben hatten,wurde auf der Rückfahrt von Sonnenberg aus durch die hintereLanggasse zur Kirchgasse gefahren.Tankstopp am Kureck: 1946 gingen die Wiesbadener Bus-Gastankstellen wieder in Betrieb
  • 14. 14 Bus-POrtXXl-BusParKPlatz mit intelligentem Öko-DachHier noch als Fotomontage, schon bald real existent: Der neue Bus-Port auf dem ESWE-Verkehr-Betriebsgelände an der GartenfeldstraßeDer Betriebshof von ESWE Verkehr an der Wiesbadener Unser Bus-Unterstand wird aus der SonneneinstrahlungGartenfeldstraße wird schon in Kürze eines der innovativsten umweltfreundlichen Strom produzieren und diesen ins NetzBauwerke der Landeshauptstadt beherbergen: einen Bus- unserer Schwestergesellschaft ESWE Versorgung einspeisen.Port. Was dies ist? Ganz einfach: gewissermaßen ein Carport Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag in Sachen Ökologie –im XXL-Format. Doch was soll daran innovativ sein? Nun ja, nicht umsonst hat sich die Stadt Wiesbaden ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt, die unter anderem vorsehen, bis zumder riesige Bus-Unterstand wird auf seinem Dach eine der Jahr 2020 den Anteil des aus regenerativen, also erneuerbarengrößten Photovoltaik-Anlagen Wiesbadens tragen. Über die Energien gedeckten Energieverbrauchs von derzeit knapp sechsHintergründe des ebenso ungewöhnlichen wie intelligenten auf mindestens 20 Prozent zu steigern.Bauvorhabens sprach die INFOMOBIL-Redaktion mit ESWEsTechnischem Geschäftsführer Uwe Cramer. INFOMOBIL: Wie organisieren Sie in finanzieller Hinsicht die Abgabe des produzierten Stroms?INFOMOBIL: Herr Cramer, lassen Sie uns zunächst einmal dasbetrachten, was sich unter dem Dach Ihres neuen Bus-Ports Cramer: Praktischerweise müssen wir da gar nichts tun. Dennabspielt. Welche Vorteile bringt das Bauwerk für die dort nicht ESWE Verkehr, sondern das Stahlbauunternehmen, das den Bus-Port errichtet, wird Nutzer der Photovoltaik-Anlageabgestellten Busse mit sich? und ist damit auch der Verkäufer des erzeugten Stroms – fürCramer: Da unsere Busse – insgesamt rund 230 an der Zahl – bis den ESWE Versorgung übrigens einen auf Jahrzehnte festge-dato allesamt unter freiem Himmel parken, wenn sie sich nicht schriebenen Preis bezahlt. Wir als ESWE Verkehr zahlen dergerade auf Linienfahrt befinden, gibt es seit jeher sommers wie Baufirma lediglich eine Miete dafür, dass wir ihre Busparkplatz-winters ziemliche Probleme: Im Sommer heizen sich die Fahr- Überdachung nutzen dürfen.zeuge tagsüber erheblich auf, weshalb dann vor der Abfahrt dieKlimaanlage bei eingeschaltetem Motor auf Hochtouren laufen INFOMOBIL: Vielen Dank für diese interessanten Informationen!muss; im Winter sind die Busse nach frostigen Nächten starkausgekühlt, sodass die Heizung manchmal ihre Schwierigkeitenhat, das Wageninnere zügig auf angenehme Temperaturen zubringen. Mit dem Bus-Port, unter dem etwa 100 unserer Busse Was genau ist eigentlich ...Platz finden werden, reduzieren wir diese Probleme in signi-fikantem Maß: Für den Sommer haben wir dann, zum Wohl PhOtOvOltaiKunserer Fahrgäste, einen idealen Sonnenschutzeffekt; und imWinter bleiben die Busse nach dem Abstellen künftig sehr viel Unter diesem Begriff (es gibt ihn auch in der Schreibweiselänger warm, weil sich die Motorwärme unter dem Dach des „Fotovoltaik“) versteht man die direkte Umwandlung vonBus-Ports fängt und die Fahrzeuge sich so gegenseitig warm- Sonnenenergie in elektrischen Strom mithilfe von Solarzel-halten können. len. Die physikalische Grundlage dieser Umwandlung ist der sogenannte „photovoltaische Effekt“. Photovoltaik-An-INFOMOBIL: Und was tut sich Spannendes obendrüber, also lagen werden in der Fachwelt häufig in abgekürzter Formauf dem Dach des Bauwerks? als „PV-Anlagen“ bezeichnet.Cramer: Hier wird auf rund 5.000 Quadratmetern eine dergrößten Photovoltaik-Anlagen Wiesbadens ihren Platz finden;der Bus-Port ist also sozusagen ein riesiger Solar-Carport.
  • 15. uMWeltzOne | einheits-Platz 15Ple-uMBauFazit: „S“ läuft, Fahrgäste zufrieden„Es ist nicht zu übersehen: Rund um den Platz der deutschen satz zu den Befürchtungen skeptischer Zeitgenossen habenEinheit haben die Bauarbeiten begonnen, deren Fernziel es ist, sich die Fahrgäste sehr schnell an die neuen Standorte derden künftig neubebauten Platz komplett verkehrsfrei zu gestal- „PLE“-Bussteige gewöhnt.ten“ – mit diesem Satz begann in der ersten INFOMOBIL-Aus- Um die Positivbilanz zu komplettieren, kann außerdem fest-gabe des Jahres 2010 eine Artikelreihe, die die Umgestaltung gehalten werden, dass ein erhoffter Nebeneffekt der neuender Linienverkehrs-Fahrtwege am „PLE“, wie der Einheits-Platz Linienverkehrsführung tatsächlich eingetreten ist: Die RolleESWE-intern genannt wird, dauerhaft begleiten sollte. Nun, der Faulbrunnenstraße als Verbindungsachse zwischen derknapp anderthalb Jahre später, ist der den Busverkehr betref- Fußgängerzone einerseits und der Bleichstraße andererseitsfende Teil des „PLE“-Umbaus nahezu abgeschlossen – und das ist gestärkt worden, weil zum Beispiel Fahrgäste, die nachFazit, das gezogen werden kann, ist durchweg positiv. einem Einkauf in der Fußgängerzone in Richtung Dotzheim oder Schierstein fahren wollen, heute eher durch die Faulbrun-Allen vorherigen Unkenrufen zum Trotz funktioniert der neue nenstraße zur „PLE“-Haltestelle laufen, statt via Kirchgasse zurS-förmige Streckenverlauf (er führt von der Friedrichstraße gleichnamigen Haltestelle in der Friedrichstraße zu gehen.kommend nach rechts in die Schwalbacher Straße, um danngleich wieder nach links in die Bleichstraße abzubiegen) fastvom ersten Tag an völlig reibungslos; und ebenfalls im Gegen-uMWeltzOne: Plakettenpflicht auch für linienbusseSeit langem wird in Wiesbaden über das Für und Wider der Grundsätzlich darf bei der Debatte um die Umweltzone einesEinführung einer Umweltzone diskutiert. Den derzeitigen Pla- nicht vergessen werden: Unabhängig vom technischen Standnungsstand hat die neue Stadtregierung aus CDU und SPD in der jeweils eingebauten Abgasfiltertechnik gehört der Bus perihrem Koalitionsvertrag so zusammengefasst: „Die Koalitions- se zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln! So ist etwapartner streben eine regionale Lösung für eine Umweltzone, sein CO2 -Ausstoß mit einem Wert von 42,9 Gramm je Fahrgastbevorzugt mit unserer Nachbarstadt Mainz, an.“ und Kilometer deutlich geringer als der der Bahn – vom Pkw und erst recht vom Flugzeug ganz zu schweigen.Sollte die Umweltzone tatsächlich realisiert werden, kämenauf ESWE Verkehr nicht unerhebliche Kosten zu: Denn um diefür den innenstädtischen Verkehr dann vorgeschriebene grüneUmweltplakette zu erhalten – die entsprechende Vorschrift giltnämlich auch für Fahrzeuge des Linienverkehrs –, müssten etwa50 ältere Busse aus der ESWE-Busflotte, die insgesamt rund 230dieselbetriebene Fahrzeuge umfasst, mit Rußpartikelfilternnachgerüstet werden. Die anderen etwa 180 Busse erhielten diegrüne Plakette hingegen problemlos, weil sie entweder schonvor geraumer Zeit mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstetwurden oder weil sie bereits ab Werk die für die grüne Plaketteerforderliche Abgasnorm erfüllen.Je Bus kostet die Nachrüstung etwa 10.000 Euro; für alle 50Alt-Busse zusammen müsste also rund eine halbe Million Euroaufgewendet werden. Aus Sicht von ESWE Verkehr wäre dieserBetrag als eine Investition in eine ökologischere Zukunft zubetrachten – „in eine noch ökologischere Zukunft“, muss manstrenggenommen sagen: Denn seit jeher verstehen sich dieWiesbadener Verkehrsbetriebe als Vorreiter in Sachen „umwelt-verträgliche Busmotoren mit hocheffizienter Abgasfiltertechnik“.
  • 16. 16 KundenBetreuung | rMF-KinderFestMit rOutine: Von der Kundenbetreuung zur KundenbindungLangjährige INFOMOBIL-Leser werden sich erinnern: Vor knapp haben, sondern es stattdessen als positiv gewertet und sogar be-zwei Jahren, in der Ausgabe 03/2009, stellte die Redaktion das grüßt haben, dass sie telefonisch über Aspekte informiert wurden,Projekt „Betreuungsroutine“ vor. Auch wenn dieser Begriff etwas die ihnen vielfach nicht bewusst waren – etwa darüber, dass manmissverständlich sein mag – er meint nämlich mitnichten eine mit dem Abschluss eines Abonnements automatisch eine ReiheRoutine im Sinne von „Langeweile“ oder „Eintönigkeit“; vielmehr attraktiver Zusatzvorteile gratis miterwirbt. Auch dass bei den Ser-beschreibt er ein festgeschriebenes, auf Regelmäßigkeit und Erfah- viceanrufen nachgefragt wurde, ob der Kunde mit seinem Abonne-renheit beruhendes Betreuungsverfahren –, so beinhaltet er doch ment aktuell zufrieden ist oder ob vielleicht der Wunsch nach einereine ganz klare Maßgabe: Es geht darum, auf jene ESWE-Kunden, Optimierung besteht, oder ob es womöglich einen Klärungsbedarfdie Inhaber eines Abonnements sind, zuzugehen, sie in regelmä- gibt, der mit einem eventuellen Umzug oder dem nahenden Ablaufßigen Abständen mit wichtigen Zusatzinformationen rund um ihr des Abos zusammenhängt, stieß bei der großen Mehrzahl der kon-Abo zu versorgen und sie außerdem zu befragen, wie wohl sie sich taktierten Fahrgäste auf einhellige Zustimmung.mit den ESWE-Angeboten fühlen. Über das richtige Maß an Kundenbetreuung zu einem hohen GradIn anderen Dienstleistungsbereichen sind „Betreuungsroutinen“ an Kundenbindung zu gelangen – dieses Ziel des Projekts ist alle-seit vielen Jahren gang und gäbe, in der Nahverkehrsbranche hin- mal erreicht worden. Und auch die Bereitschaft, anderen Busnut-gegen steckt diese Idee vielfach noch in den Kinderschuhen. Somit zern das ESWE-Abonnement weiterzuempfehlen, ist bei den be-wurde zu Recht von einem „Pilotprojekt“ gesprochen, als ESWE treuten Kunden deutlich gestiegen: 74 Prozent von ihnen erklärten,Verkehr und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) 2009 ihr ge- sie würden das Abo „auf jeden Fall“ weiterempfehlen, währendmeinsames „Betreuungsroutine“-Konzept Realität werden ließen. dies bei den nichtkontaktierten Kunden nur 60 Prozent sagten.Nun, zwei Jahre später, kann eine erste Bilanz gezogen werden –sie fällt, kurz gesagt, äußerst positiv aus. Angesichts dieser positiven Resultate ist es kaum überraschend, dass die „Betreuungsroutine“ mittlerweile vom Pilotprojekt zumEntscheidender Erfolgsfaktor ist, dass die betreuten, also ein bis Regelverfahren avanciert ist.zwei Mal pro Jahr telefonisch kontaktierten Kunden die Anrufeniemals als nervige oder gar aufdringliche Werbung empfundenMit lOsglÜcK: Vom Nerobergfest zum RMF-KinderfestDas Rheingau-Musik-Festival (RMF) zählt in jedem Sommer zu den je zwei Personen wurden am 29. Mai auf dem Neroberg verlost –kulturellen Highlights in der vom Weinbau geprägten Region west- sodass sich in den Gesichtern der Gewinner die Freude über daslich von Wiesbaden. An verschiedenen Spielstätten im Rheingau, Losglück mit der Vorfreude auf den 10. Juli zu einem fröhlichenaber auch in der Landeshauptstadt selbst erwartet die Besucher Strahlen vereinte.auch in diesem Jahr ein gelungener Mix aus Musik und Literatur,aus Konzerten und Lesungen.Auch für die jüngsten Festivalbesucher gibt es in diesem Jahr – erstzum zweiten Mal in der RMF-Geschichte – etwas ganz Besonderes:Am Sonntag, dem 10. Juli, steigt ab 13 Uhr im St. Vincenzstift inRüdesheim-Aulhausen ein großes Kinderfest mit einem buntenProgramm für den Festivalnachwuchs. Während bei Liederma-cher Fredrik Vahle und der Jugend-Bigband „The Fat Cat“ kräftigmitgesungen werden kann, dürften bei den zahlreich auftretendenClowns und dem Kasperletheater vor allem die Lachmuskeln gefor-dert werden. Tickets sind bereits ab fünf Euro für Kinder und ab20 Euro für bis zu vierköpfige Familien erhältlich.Keine Eintrittskarte benötigen allerdings jene Kinder, die bei dergroßen Tombola des Vereins der Freunde und Förderer der Nero- (Bildquelle: Ansgar Klostermann)bergbahn im Rahmen des diesjährigen Nerobergfests Gratisticketsgewonnen haben. 30 Mal freier Eintritt zum RMF-Kinderfest für
  • 17. linie 28 | zielanzeigen 17vOrausschauend verstÄrKt, vorübergehend verkürztDie für das Jahr 2012 vorgesehene Verlegung des europäischen werden. Grund sind die Umbauarbeiten am Kasteler Brückenkopf,Hauptquartiers der US-Armee von Heidelberg nach Wiesbaden deren Folge es ist, dass die gleichnamige Haltestelle voraussichtlichbeginnt schrittweise bereits in diesem Jahr. Um für die sich neu bis Ende 2011 nicht mehr angefahren werden kann. Dadurch endetin Hessens Landeshauptstadt ansiedelnden Soldaten und deren die Linie 28 aus Wiesbaden-Innenstadt und -Erbenheim kommendFamilien das Nahverkehrsangebot frühzeitig zu verstärken, hat nun an der Haltestelle „Eleonorenstraße“ in Mainz-Kastel. Alledie ESWE-Linie 28 Mitte Mai eine neue Taktung erhalten. Fahrgäste der Linie 28 aus Richtung Wiesbaden, deren Fahrtziel dieDie Haltestelle „Domäne Mechthildshausen“, vor den Toren des Mainzer Innenstadt ist, werden daher gebeten, am Bahnhof Mainz-Erbenheimer US-Militärflugplatzes gelegen, wurde dadurch besser Kastel in die dort in dichtem Takt verkehrenden Linien 54, 55, 56,an die Wiesbadener Innenstadt sowie an Mainz-Kastel angebunden. 57 oder 68 umzusteigen. Im Gegensatz zu den 28er-Bussen fahren die Linien 6 und 9 weiterhin über die Theodor-Heuss-Brücke nachSo werden für die Fahrtrichtung Wiesbaden–Mainz nun montags Mainz-Innenstadt, allerdings ohne am Brückenkopf zu halten.bis freitags jeweils drei zusätzliche Fahrten angeboten; samstag-abends, sonntagnachmittags und sonntagabends ist jeweils eine In der Gegenrichtung startet die Linie 28 nun an der Haltestelleweitere Fahrt neu hinzugekommen. In der Fahrtrichtung Mainz– „Eleonorenstraße“, von wo aus sie zunächst zum Kasteler BahnhofWiesbaden finden montags bis freitags nun jeweils zwei zusätz- und dann regulär weiter über Erbenheim ins Wiesbadener Stadt-liche Fahrten statt; sonntagnachmittags und sonntagabends ist zentrum fährt. Fahrgäste, die beispielsweise mit der Linie 6 ausjeweils eine weitere Fahrt neu in den Fahrplan aufgenommen Richtung Biebrich/Amöneburg kommen, können an der Haltestelleworden. „Eleonorenstraße“ in die Linie 28 umsteigen, um den Bahnhof Mainz-Kastel und die dort haltenden Buslinien, etwa nach Mainz-Parallel zu diesen Fahrplanerweiterungen rund um die Domäne Kostheim und weiter in Richtung Mainspitze, zu erreichen.Mechthildshausen musste weiter südlich, in Mainz-Kastel, dasFahrtenangebot der Linie 28 leider vorübergehend verkürzt„BetrieBsFahrt“ von Servicenummer abgelöstEs sind die besonders nahe liegenden Ideen, auf die man manch-mal erst ziemlich spät kommt. Beispiel gefällig? Dass man die An-zeigedisplays, die bei jedem Linienbus an der Frontseite oberhalbder Windschutzscheibe angebracht sind und dort dem Betrachtermitteilen, auf welcher Linie der Bus bis zu welcher Endhaltestel-le fährt, auch als Informationstableau für allgemeine Hinweisenutzen kann – diesen Einfall hatte bei ESWE Verkehr niemand,bevor Sebastian Nebel, Industriekaufmann-Auszubildender beiden Verkehrsbetrieben, diese clevere Kommunikationsmöglichkeiterkannte und sich auch sogleich um deren Realisierung kümmerte.Seit Dezember vergangenen Jahres ist es nun also so weit: Immer,wenn sich ein Bus auf einer betriebsinternen Fahrt ohne Fahrgästebefindet, wenn er also etwa unterwegs ist vom ESWE-Betriebshofzur Starthaltestelle seines Linienwegs, dann nennt die Zielanzeige –so heißt das vordere Anzeigedisplay im Fachjargon – zum Beispieldie Nummer des ESWE-Servicetelefons. Alternativ wirbt die Zielan-zeige für ESWEs Internetauftritt; oder aber es sind tagesaktuelleAnlässe wie die speziellen Fahrpläne zwischen den Jahren oder amFastnachtssonntag, die mittels der Zielanzeigen an die Fahrgästekommuniziert werden.Sebastian Nebels Idee ist also ganz prima – wobei ESWE Verkehrauch künftig gewiss nicht so weit gehen wird wie manch anderedeutsche Verkehrsunternehmen, die sogar aktuelle Fußballspiel-ergebnisse auf den Zielanzeigen ihrer Busse bekanntgeben.Einziger Wermutstropfen: Das schöne Wort „Betriebsfahrt“ droht Irrtum ausgeschlossen? Hoffentlich denkt niemand, „Service-Telefon“ sei der Namenun leider auszusterben … des Fahrtziels dieses Busses
  • 18. 18 24 stunden FÜr sie iM einsatz 02 23 Folge 19 08 18 24 16 FAHRZEUGEINSATZ 12 14 2101 03 15 17 20 Und täglich grüßt die Fahrermappe 13 22 Dann kann die Tour ja losgehen: Albert Strieth (links) händigt einem Fahrer die Kursmappe aus Rund 230 Busse sind jeden Tag für ESWE Verkehr und WiBus im und seine Kollegen vom Fahrzeugeinsatz die ersten Ansprechpartner Einsatz; auf 38 Linien fahren sie quer durch Wiesbaden und das des Tages. Sie haben die Verantwortung für die Kollegen, die sie Umland. Damit die Wagen überhaupt vom Betriebshof rollen nach draußen schicken. Und sie sind es auch, die reagieren müssen, können, benötigen sie zwei entscheidende Dinge: einen Fahrer, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Erscheint ein Kollege nicht der den Bus steuert, und einen Kursplan, der festlegt, auf welcher mindestens zehn Minuten vor der geplanten Abfahrt seines Busses, muss Strieth für Ersatz sorgen: „Der Fahrplan wartet eben nicht!“ Strecke und zu welcher Zeit die Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Im Notfall übernimmt er kurzerhand selbst mal einen Bus, bis die Hierfür ist bei ESWE Verkehr der Fahrzeugeinsatz zuständig – und Ablösung kommt. der ist im wahrsten Wortsinn „24 Stunden für Sie im Einsatz“. Die schwierigste Entscheidung, die Strieth in seinen bislang sieben Es sieht ein bisschen aus wie an einer Ladentheke. Doch was Jahren im Fahrzeugeinsatz zu treffen hatte, stand im vergangenen den Busfahrern von ESWE Verkehr und WiBus, die tagtäglich vor Winter an: „Als an dem einen Morgen im Dezember alle Straßen Arbeitsbeginn und nach Feierabend beim Fahrzeugeinsatz vorstel- vereist waren, sodass viele unserer Fahrer nicht mal von zu Hause lig werden müssen, hier ausgehändigt wird, ist nicht etwa Wurst bis zu uns auf den Betriebshof kamen, habe ich entschieden, dass oder Käse, sondern ihr „täglich Brot“: Dort nämlich erhalten sie vor ich niemanden rausschicke“, erklärt Strieth – wissend, dass er sich Dienstantritt ihren Einsatzplan in Form einer Mappe überreicht. damit den Unmut mancher Fahrgäste zuzog, deren Bus ausfiel. Hierin stehen die Wagennummern der Fahrzeuge und die Kurse, die Aber: „Es war einfach viel zu gefährlich, und ich musste angesichts die Fahrzeugführer während ihres Arbeitstages zu bedienen haben. der Straßensituation verantwortlich handeln.“ Auch mögliche aktuelle Umleitungen, die zu beachten sind, sind darin aufgelistet. Man merkt, dass dieses Thema den so unerschrocken wirkenden Mann noch heute beschäftigt. Doch dass es bei ESWE Verkehr über- Hinter der Theke wirkt Albert Strieth. Seit vier Uhr in der Früh weist haupt noch Menschen sind, die solche Entscheidungen treffen, ist er den Fahrerkollegen Fahrzeuge und Kurse zu. „Frühmorgens, zur klare Unternehmensphilosophie. Wolfram Roderburg, zuständig für Hauptverkehrszeit, verlassen die Busse im Minutentakt den Be- die Verkehrssteuerung, betont: „Man könnte die Aufgaben des Fahr- triebshof, dann ist hier am meisten los“, sagt Strieth. Was zunächst zeugeinsatzes auch durch einen Automaten erledigen lassen. Wir recht einfach klingt, ist in Wahrheit ein hochkomplexes System: setzen jedoch ganz bewusst darauf, dass die Fahrerkollegen feste Busse, Personal und Kurse müssen jeden Tag aufs Neue minutenge- Ansprechpartner aus Fleisch und Blut haben, die als Schnittstelle nau aufeinander abgestimmt werden – denn mal muss ein Fahrzeug zum Unternehmen fungieren.“ in die Werkstatt, mal ist ein Fahrer plötzlich erkrankt, und mal brin- gen Baustellen die Linienwege durcheinander. Deshalb werden die Bei Albert Strieth klingelt zwischendurch das Telefon: Ein Fahrer Fahrermappen, die Albert Strieth ausgibt, jeden Tag neu bestückt. meldet sich krank. Doch diesmal muss Strieth nicht selbst einsprin- Für die Fahrer sind Strieth, der selbst lange Zeit ESWE-Fahrer war, gen – ein Reservefahrer steht schon bereit.
  • 19. ausgehterMine 19 Mit esWe verKehr durch den Sommer AUF DEM NEROBERG: FAHREN, KLETTERN, SCHWIMMEN Warum nicht mal wieder den Neroberg besuchen? Mit der historischen Nerobergbahn, der ältesten per Wasserballast angetriebenen Zahnstangen-Drahtseilbahn Deutschlands, gelangt man ebenso originell wie bequem auf den 245 Meter hohen Hausberg Wiesbadens. Dort oben kann man nicht nur den wunderschönen Ausblick auf die Stadt genießen, sondern auch aktiv werden: Der Kletter- wald bietet verschiedene Höhen-Parcours für die ganze Familie. Und wer sich an heißen Sommer- tagen gerne abkühlen möchte, kann dies im Opelbad, dem unbestritten schönsten Freibad Deutsch-(Bildquelle: Kletterwald Wiesbaden) lands, tun – ein spektakulärer Blick über die Stadt ist inklusive; die finnische Sauna sowie das gastro- nomische Angebot auf der sonnigen Glasveranda gibt es extra. Inhaber eines Abonnements von ESWE Verkehr erhalten übrigens 25 Prozent Rabatt auf den Fahr- preis der Nerobergbahn. Und wer mehr als nur eine Attraktion nutzen möchte, spart beim Kombi- nieren: Fahrgäste der Nerobergbahn erhalten zehn Prozent Preisnachlass beim Kletterwald-Eintritt; Kletterwald-Besucher wiederum erhalten die Hin- und Rückfahrt mit der Nerobergbahn zum Preis einer Einzelfahrt. www.eswe-verkehr.de/nerobergbahn www.kletterwald-neroberg.de www.wiesbaden.de/sport/baeder RHEINGAUER WEINWOCHE: TRINKEN, FEIERN, GENIESSEN Muss man zum beliebtesten Fest des Wiesbadener Sommers eigentlich noch etwas sagen? Ja, man muss – denn auch in diesem Jahr gibt’s wieder einige Neuerungen. Zum Beispiel kommt der ESWE- Verkehr-Infostand an der Rathaus-Ostseite diesmal noch besucherfreundlicher daher: Ein Vordach sowie eine Rampe für Rollstühle und Kinderwagen sind hinzugekommen. Außerdem hat sich die Zahl der Winzer, bei denen man als ESWE-Abokunde oder als Käufer des speziellen Weinfest-Veran- staltungsTickets einen Gratissekt auf dem Dern’schen Gelände erhält, gegenüber den Vorjahren(Bildquelle: ESWE Verkehr) verdreifacht und ist auf 15 angestiegen. Also nichts wie hin – vom 12. bis zum 21. August ist Weinfestzeit! www.wiesbaden.de/weinwoche „FOLKLORE 011“: KULTUR, KUNST, KULINARISCHES Früher hieß es „Folklore im Garten“, später nannte es sich „Folklore im Schlachthof“, heute sagt man schlicht „Folklore“ und hängt die abgekürzte Jahreszahl dran: Das geradezu legendäre Kultur- und Musikfestival bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Bands, Kleinkunst-Acts und einem internationalen Straßentheater. Dazu gibt es ein eigenes Kinderpro- gramm sowie mehr als 100 Stände, die von kulinarischen Genüssen über Kunsthandwerk bis hin zu Schallplatten alles bieten, was das Herz begehrt.(Bildquelle: Schlachthof Wiesbaden) Wann und wo? Vom 26. bis zum 28. August auf dem Gelände des Kulturparks Schlachthof. Zum „Folklore“-Festival bietet ESWE Verkehr ein spezielles VeranstaltungsTicket an; zudem gelten die Eintrittskarten (nur die Hardtickets!) als KombiTicket. www.folklore-wiesbaden.de VeranstaltungsTickets beinhalten stets einen vergünstigten Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt zu bzw. von einer bestimmten Veranstaltung; sie gelten in ganz Wiesbaden und Mainz und sind bei den Busfahrern sowie im Vorverkauf erhältlich. KombiTickets sind Fahrscheine, die Bestandteil der Eintrittskarten zu einer bestimmten Kultur- oder Sportveranstaltung (und damit im Ein- trittspreis enthalten) sind; sie gelten im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Selbstverständlich kommt man jedoch auch mit jedem anderen gültigen Fahrausweis zu den genannten Veranstaltungen – egal ob Einzelfahrschein, Sammelkarte, Abo-Ticket oder oder oder ...iMPressuM Herausgeber und verantwortlich Redaktion Redaktioneller Hinweis Druck für den Inhalt Karl-Ludwig Mehl, Micha Spannaus Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichtet Claus Fischer ESWE Verkehrsgesellschaft mbH, (textstark.de) INFOMOBIL darauf, personenbezogene Substantive Agentur für Druck und Produktion Gartenfeldstraße 18, 65189 Wiesbaden, Holger Elze, Reinhold Sturny, außer in der männlichen immer auch in der weib- www.eswe-verkehr.de Melanie Schauß lichen Form zu verwenden. Mit der männlichen Wortform sind stets beide Geschlechter gemeint. Gestaltung und Produktion www.99grad.de Die nächste INFOMOBIL-Ausgabe erscheint Mitte September 2011
  • 20. Rheingauer Weinwoche 2011 1. 12. bis 2 august das angeBOt, das schMecKt: WeinFestticKet-KÄuFer = 1 x gratis-seKt aBOticKet-inhaBer = 2 x gratis-seKtSektgutschein(e) an unserem Infostand auf dem Weinfest abholen,bei einem unserer 15 Partner-Weingüter einlösen – und dann Prost!Feiern sie mit uns auf der rheingauer Weinwoche in Wiesbaden!Weitere informationen erhalten Sie demnächst unter www.eswe-verkehr.de ESWE Verkehrsgesellschaft mbH · Gartenfeldstraße 18 · 65189 Wiesbaden · Telefon (0611) 450 22-450 · www.eswe-verkehr.de

×