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Vortrag über ständige Mobilität bei Jugendlichen, gehalten am 10. Oktober 2012 am Tag "Abenteuer Neue Medien" in St. Arbogast.

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  1. 1. 96 % der Jugendlichen besitzen ein HandyQuelle: JIM-Studie 2011
  2. 2. Gerätebesitz in Prozent Handy Smartphone 96 96 97 95 35 28 22 14 12-13 J. 14-15 J. 16-17 J. 18-19 J.Quelle: JIM-Studie 2011
  3. 3. Nutzungsdauer im Durchschnitt (in Minuten) Jungs Mädchen 140 Internet 127 113 Fernseher 113 91Computerspiele 37 Quelle: JIM-Studie 2011
  4. 4. Aufgeteilte Internetnutzung in Prozent Jungs Mädchen 50 39 27 23 23 14 16 8Kommunikation Spiele Information Unterhaltung Quelle: JIM-Studie 2011
  5. 5.  Kontakt zu Gleichaltrigen in der gleichen Situation » immer » überall » nebenbei » (unbemerkt) Gesprächsverlauf im Überblick Teilnahme am Geschehen dank multimedialer Inhalte
  6. 6.  schlechtes Gefühl, etwas nicht zu wissen, unnötig/kurzweilig » Wissenslücken auffüllen » Fakten kontrollieren » Vokabeln nachschlagen » ... » auch: Pflanzen erkennen
  7. 7.  Handy als MP3-Player allgegenwärtig passende Hintergrundmusik für das Leben Ausblenden der (nervenden) Umwelt
  8. 8.  schöne/witzige/skurrile Dinge mit anderen teilen Selbstdarstellung (-inszenierung)
  9. 9.  Mini-Ablenkung an der Haltestelle, im Bus/Zug, unter der Bank, in der Pause, ... Flucht vor der Realität Verschaffung von sonst fehlendem Respekt
  10. 10.  „Alle meine Freunde sind bei Facebook.“ „Man kann sonst bei Gesprächen auf dem Pausenhof gar nicht mehr mitreden.“ „Man kriegt gar nichts mehr mit.“ außerdem: neue Leute finden/kennenlernen
  11. 11.  Vermischung von Realität und Handy-Spiel Grenze zwischen (kostenfreiem) Spiel und (bezahlter/kostenpflichtiger) Werbung verschwimmt Privatsphäre „frei- willig“ abgegeben
  12. 12.  Selbstinszenierung mit (Retro-)Stil Software funktioniert nur, wenn alle (!) gemachten Fotos auf der Plattform (öffentlich) landen Fotos werden nicht primär gespeichert, sondern zum „Teilen“ (zB bei Facebook) angeboten
  13. 13.  mehr Öffentlichkeit des Unternehmens andere Verantwortung ggü. dem Unternehmen Ablenkung Kontakt auf sehr persönlicher Ebene ...
  14. 14.  Live-Recherche Wikipedia-Referate Toiletten-SMS (u. A. schummeln) andere Form des Kontakts außerhalb der Schule ...
  15. 15.  Eli Parisers „Filter Bubble“ als unsichtbare Blase, in der sich unser Online-Leben abspielt
  16. 16.  Chris Andersons „Long Tail“ als Beschreibung für das Netz, in dem jede Vorliebe seine Nische findet
  17. 17.  Fotos von „unterwegs“ für mehr Leben auf der Webseite/im Intranet (zB via Instagram) schnellerer/unkomplizierterer Kontakt mit Kunden (zB mittels Skype oder SMS) Fragen untereinander beantworten (zB in WhatsApp-Gruppendiskussion) Firmen-Blog für neue Lehrlinge/ um Jugendliche in alle Bereiche der Firma bringen ...
  18. 18.  Foto-Story in Biologie Geo-Blog über Vorarlberger Ballungsräume Stop-Go-Video über das politische System ACTA im Musik-Unterricht Statistik mit echten (OpenData-) Daten Can-Throwing-Clips im Turnunterricht LightWriting-Bilder in Physik ...
  19. 19.  Aufgaben möglichst im Team Notfall-Optionen (kein Empfang, zu wenig Smartphones, etc.) ab 13/14 Jahren klare Ansagen ( Social-Media-Leitfaden) vorher ausprobieren
  20. 20. 1. Nehmen Sie den Jugendlichen nicht ihre Welt, integrieren Sie sie und sich.2. Lassen Sie sich darauf ein, so schwer ist es nicht.3. Beziehen Sie die Jugendlichen mit ein, lassen Sie sich zeigen, was Sache ist, entwickeln Sie Dinge mit den Jugendlichen zusammen.

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