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Erfolgsmessung bei Corporate Blogs

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Das Modell basiert auf den Dimensionen von Corporate Blogs entwickelt von Matthias Schwenk. Es versucht den Erfolg von Corporate Blogs messbar und vergleichbar zu machen.

Das Modell basiert auf den Dimensionen von Corporate Blogs entwickelt von Matthias Schwenk. Es versucht den Erfolg von Corporate Blogs messbar und vergleichbar zu machen.

Published in: Economy & Finance

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Transcript

  • 1. Erfolgsmessung bei Corporate Blogs Status und Fortschritte von Blogging-Aktivitäten sichtbar machen und vergleichen Nils König
  • 2. Grundlage
    • Corporate Blogs und ihre Erfolgsfaktoren: Ein Erklärungsmodell
    • Matthias Schwenk
    • www.bwlzweinull.de
  • 3. Zusammenfassung
    • Das Modell von Matthias Schwenk
    • definiert drei Dimensionen von Corporate Blogs und ihre Extrema:
      • Nachricht (zentral, peripher)
      • Meinung (kritisch, unkritisch)
      • Vernetzung (hoch, gering)
    • stellt Corporate Blogs (in Dimensionen) auf Schiebereglern dar.
  • 4. Ziel
    • Weiterentwicklung des Modells um
    • den Erfolg des Blogs in Relation zur Erwartung (Ziele) darzustellen
    • das Blog vergleichbar zu machen
    Ziele Zustand Erfolg
  • 5. Ansatz
    • 3 Schritte
    • Definition der Erwartungswerte
    • Evaluation des Ist-Zustandes
    • Gewichtung der Dimensionen
    •  Ausgabe des Erfolgswertes
    Erwartung Zustand Gewichtung Erfolg
  • 6. Erwartungswerte
    • Die Dimensionen werden wie von Schwenk konzipiert auf Schiebereglern dargestellt. Zusätzlich wird eine Skaleneinteilung vorgenommen. Als Beispiel wurde eine 10er-Skala eingeführt, auf welcher der Wert 0 bzw. 10 für die Extrema stehen. nicht als Wertung zu verstehen).
    • Anschließend wird der Erwartungswert an das Blog definiert. Externe Betrachter können abhängig von der Art des Blogs (Marketing-Blog, Insider-Blog, …) Erwartungsstandards definieren.
    Nachricht zentral peripher 0 10 9 8 7 6 4 3 2 1 5 Nachricht zentral peripher 0 10 8
  • 7. Ist-Werte
    • Um den Erfolg messbar zu machen wird nun der Ist-Zustand evaluiert. Auf den Schieberegler übertragen, erhält man folgendes Bild des Daimler-Blogs:
    Nachricht zentral peripher 0 10 Erwartung Ist 9 8 Meinung kritisch unkritisch 0 10 8 7 Vernetzung hoch gering 0 10 9 5
  • 8. Gewichtung & Auswertung
    • Da abhängig von der Art des Blogs die verschiedenen Dimensionen ebenfalls unterschiedlich große Auswirkungen auf den Erfolg des Blogs haben, wird ein Gewichtungssystem eingeführt.
    • Für ein Insider-Blog könnte man zum Beispiel folgende Gewichtung veranschlagen:
            • Nachricht 0,5
            • Meinung 0,25
            • Vernetzung 0,25
    • Für ein Marketing-Blog wäre die Vernetzung wesentlich wichtiger, während die dargestellte Meinung stark vorgegeben und damit als Erfolgsfaktor weniger wichtig ist.
  • 9. Auswertung
    • Werden nun Erwartungs- und Istwerte in Relation gesetzt und die Dimensionen gewichtet, ergibt sich für den Daimler-Blog folgendes Bild:
    • Der gewichtete Erfolgswert beträgt 70,2%
    •  die Erwartungen wurden demnach zu 70,2% erfüllt
    Dimension Erwartungs-wert Ist-Wert Erfolgs-relation Gewichtung Erfolgsbeitrag Nachricht 8 9 0,875 0,5 0,4375 Meinung 7 8 0,857 0,25 0,2143 Vernetzung 5 9 0,2 0,25 0,05 Summe: 0,702
  • 10. Interpretation
    • Vorteile
    • Aufgrund der relativen Betrachtungsweise und der Gewichtung werden alle Corporate Blogs bzw. deren relativer Erfolg vergleichbar.
    • Mit definierten Standardwerten für verschiedene Blogkategorien (Erwartungswert und Gewichtung) lässt sich das System anwenden, ohne dass detailliert die Zielsetzung des Blogs bekannt ist.
    • Nachteile
    • Subjektivität: die Wertedefinition beruhen auf Einschätzungen.
    • Leserempfinden als ultimativer Gradmesser wird nicht berücksichtigt (zusätzliche zum konzeptbasierten Ansatz eine nutzerorientierte Betrachtung nötig).

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