Präsentationen DVFA Club "Fremdkapitalgeber"

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Das kürzlich im Springer Gabler Verlag erschienene Praxishandbuch "Debt Relations" war Thema des 2. DVFA Clubs am 3. Juli 2013. Die Herausgeber Peter Thilo Hasler (Vorstand Blättchen & Partner AG), Prof. Dr. Markus A. Launer (Ostfalia-Hochschule und Geschäftsführer Transatlantic Investor Relations), und Martin K. Wilhelm, CEFA (Gründer und Geschäftsführer IfK - Institut für Kapitalmarkt GmbH), stellten als Herausgeber das fast 700 Seiten starke Grundlagenwerk vor.

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Präsentationen DVFA Club "Fremdkapitalgeber"

  1. 1. Buchvorstellung DVFA Club, Frankfurt 3.7.2013
  2. 2. Die Herausgeber • Prof. Dr. Markus A. Launer, Ostfalia Hochschule, Geschäftsführer Transatlantic Investor Relations berichtet aus Sicht der Wissenschaft • Peter Thilo Hasler, Vorstand Blättchen & Partner AG berichtet aus Sicht des Emissionsberaters • Martin K. Wilhelm, Institut für Kapitalmarkt berichtet aus Sicht der Debt-Investoren 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 2
  3. 3. Über 50 Co-Autoren Danksagung • Dr. Rolf Pohlig, Finanzvorstand RWE AG • Ralf Frank, Generalsekretär DVFA e.V. • Über 50 Co-Autoren • Springer Gabler Verlag • Familien und Freunden für die Unterstützung 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 3
  4. 4. Debt Relations aus Sicht der Wissenschaft & Forschung Wissenschaftliche Herausforderungen • Theoretische Basis ist ungenügend • Begriff Debt Relation - „Investor“ Relations ist zu kurz gegriffen. Debt Community Relations? • Informations-Asymetrie → Principal Agent Problem • Thema Vertrauen bislang völlig ausgespart • Hauptsächlich anwenderorientierte Studien als „Best Practice“ großer Unternehmen • Bislang kaum Erfolgsfaktorenforschung 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 4
  5. 5. Debt Relations aus Sicht der Wissenschaft & Forschung Debt Relations im Emissionsvorfeld • Bestehende Theorie bisher ungenügend in Literatur & Praxis umgesetzt • Finanzierungsphilosophie • Ableitung einer Finanzierungsstrategie – insbesondere Strukturierung der Passivseite der Bilanz • Auswahl der Finanzierungsinstrumente • Bestimmung des Funding Levels 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 5
  6. 6. Debt Relations aus Sicht der Wissenschaft & Forschung Debt Relations während einer Emission • Hoheitswissen der emittierenden Bank, Anwälte, WPs & Ratingagenturen • Rechtliche Rahmenbedingungen äußerst komplex – insbesondere die Prospekterstellung • Prozess und Urteile von Ratings oft intransparent • Platzierung von Debt Produkten im Kapitalmarkt, insbesondere das Pricing (immer öfter CDS-basiert) • Auswahl des Konsortiums → Bankenrankings 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 6
  7. 7. Debt Relations aus Sicht der Wissenschaft & Forschung Debt Relations nach einer Emission • Die laufende Kapitalmarktbetreuung kann sehr gut aus der Equity (Investor) Relations abgeleitet werden • • • • 3.7.2013 Umfangreiche Literatur ...... ….. die wartet in die Praxis umgesetzt zu werden Siehe auch Mindeststandards der DVFA Auch Krisenkommunikation ist ausreichend beschrieben Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 7
  8. 8. Debt Relations aus Sicht der Wissenschaft & Forschung Debt Relations bei Rückzahlung • Die Kommunikation bei Rückzahlung ist bislang eine „Black Box“ • Nach dem Bond ist vor dem Bond • Rückzahlung in Tranchen – siehe auch Dürr-Anleihe 2011 • Der Aufbau von Vertrauen wird oft unterschätzt 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 8
  9. 9. Debt Relations aus Sicht der Investor Relations Aktuelle Herausforderungen • Rating-Downgrades auf breiter Front • Defizite bei Ad hoc Mitteilungen • Fehlende quartalsweise Berichterstattung • Nichteinhaltung der DVFA-Mindeststandards • Organisatorische Herausforderungen • Hohe Komplexität der Debt Produkte • Aktuelle Krisen beeinflussen den Kapitalmarkt 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 9
  10. 10. Debt Relations aus Sicht der Emissionsberater Emissionsberater - warum? • Unterstützung bei hochkomplexen Prozessen • Entlastung der Managementressourcen • Vollkommene Unabhängigkeit der Empfehlungen • Professionelle Ansprache der an der Transaktion beteiligten Parteien • Beseitigung von Informationsasymmetrien • Eliminierung von Zielkonflikten • Optimierung der Bond Story 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 10
  11. 11. Debt Relations aus Sicht der Emissionsberater Aufgaben des Emissionsberaters • Ansprache, Auswahl und Mandatierung der beteiligten Parteien • Anleihefähigkeit der Emittentin • Entwicklung der Bond Story • Erstellung des Wertpapierprospekts, Rating, Research • PR-Arbeit • Dry Run, Pre-Sounding, Management Roadshow • Einhaltung der Folgepflichten nach der Platzierung 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 11
  12. 12. Debt Relations aus Sicht der Emissionsberater Unterstützung nach der Platzierung • Veröffentlichung des Halb- und Jahresabschlusses • Beachtung der (Quasi) Ad-hoc-Publizität • Erstellung und Pflege des Unternehmenskalenders • Veröffentlichung der DVFA-Kennzahlen • Durchführung des Folgeratings • Aufklärung über neue Änderungen der AGB 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 12
  13. 13. Debt Relations mit Analysten • Fokus auf Risiken, nicht Chancen • Analyse von Liquidität und Solvenz • Unternehmensstruktur • Sicherheiten • Covenants • Qualität des Managements • Corporate Governance 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 13
  14. 14. Debt Relations aus Sicht der Debt Investoren • Wie früher in der Schule: es gab Gute und weniger Gute und ab und zu mal Unehrlich • Credit - credere - Vertrauen - IR • IR Aktie vs. IR Anleihe • Max. 2 Aktien (Stämme oder Vorzüge), aber deren viele Anleihen eines Emittenten • IR in der realen Welt & Praxis 3.7.2013 Peter Thilo Hasler - Prof. Dr. Markus A. Launer - Martin K. Wilhelm 14
  15. 15. Fragen und Diskussion Dankeschön

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