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Mobility 2015Auswirkungen auf heutige und zukünftige Arbeitswelten                                                        ...
Agenda            Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung                    Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /fle...
Aktuelle Trends                                                                          Etablierung nachhaltiger         ...
Demografischer WandelWeniger Menschen in Deutschland, dafür immer ältere.                                                 ...
Die Anforderungen der jungen TalenteWeniger monetäre Orientierung.                                                        ...
Forecast 2025*: Freiheit in der Arbeitsgestaltung   Gesellschaft und Lebensstile   »Gelebte Work-Life-Balance             ...
Wo Ideen entstehenBewegung, Vielfältigkeit und wechselnde Kontexte machen es aus.                                         ...
Cloud Computing und Thin-clientsDie, die es gut können, sichern Daten und schaffen Sicherheit.IT us er                    ...
Die Welt verändert sich rasant                                       und nachhaltig.                                      ...
Agenda            Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung                    Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /fle...
Veränderungen der Organisation von Arbeit     “Arbeite am fixen                                                           ...
Architektur als Ausdruck der UnternehmenskulturWerte schaffen und sichtbar machen.Quellen: ThyssenKrupp; Finanz Informatik...
Agenda                           Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung                               Aktuelle Trends und...
Aufgabenangepasste ArbeitsplatzangeboteZwischen Workbench und Arbeitsplatz im Einzelraum. Multispace-Office Lösungen mit ...
Einfluss der Büroform auf Performance und MotivationMultispace-Offices sind überlegen.                                    ...
Multispace-Office als Konzept für bedarfsgerechte LösungenSpezielle Raumangebote fördern die Projekt- undTeamarbeit: Dezen...
Workbenches und TischkombinationenKollaboratives Arbeiten wird wichtiger, große Tische sind eine Antwort.Quellen: Sedus; H...
Zusammenhang von Office Design und PerformanceMehr Gestaltungsqualität schafft mehr Performanz. Hoch signifikanter positi...
Kollaboratives Arbeiten in virtuellen CommunitiesUnified Communication and Collaboration everywhere. Einfaches, spontanes...
Neue Arbeitswelten gestalten...              Kollaborativ es Arbeiten fördern              Interes s ante Räum e und Geb...
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Mobility 2015 - Auswirkungen auf zukünftige Arbeitswelten

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Jörg Castor - Fraunhofer - Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Das Blog der Messe Frankfurt zur Digitalisierung des Geschäftslebens:
http://connected.messefrankfurt.com/de/

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  1. 1. Mobility 2015Auswirkungen auf heutige und zukünftige Arbeitswelten 1. Februar 2012 Jörg Castor Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 1Fraunhofer-Gesellschaft und Fraunhofer IAO:Angewandte Forschung zum Nutzen unserer Kunden.Fraunhofer-Gesellschaft Fraunhofer-Institut fürzur Förderung der Arbeitswirtschaft undAngewandten Forschung e. V. Organisation IAOPräsident: Hans-Jörg Bullinger Geschäftsfelder Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. e. h. Dr. h. c.  UnternehmensentwicklungGründungsjahr: 1949 und ArbeitsgestaltungMitarbeiter: 19 000  Dienstleistungs- undTräger: Bund und Länder PersonalmanagementFinanzvolumen: 1,65 Mrd. Euro,  Engineering-Systeme davon 1,2 Mrd. Euro  Informations- und Vertragsforschung KommunikationstechnikOrganisation: 80 Forschungseinrichtungen,  Technologie- und davon 60 Institute Innovationsmanagement an 40 Standorten 260 fest angestellte Mitarbeiter 240 studentische Mitarbeiter© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 2
  2. 2. Agenda  Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /flex ibles Arbeiten  Mobilität und Flexibilität in der Arbeitswelt Aus w irkungen auf Büroarbeit und -ges taltung  Lösungen für neue Arbeitswelten Zw is chen Virtualis ierung und phy s is cher Präs enz© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 3Agenda  Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /flex ibles Arbeiten  Mobilität und Flexibilität in der Arbeitswelt Aus w irkungen auf Büroarbeit und -ges taltung  Lösungen für neue Arbeitswelten Zw is chen Virtualis ierung und phy s is cher Präs enz© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 4
  3. 3. Aktuelle Trends Etablierung nachhaltiger Neue Mobilität Veränderung von Individualisierung Konzepte und Modelle Gesellschaften und Demographischer Wandel Lebensstilen Grün leben als Verbindung von Ökologie & Ökonomie Klimawandel und Urbanisierung Umweltbelastung Gesundheit als Schlüsselressource Neue Arbeitswelt Wissensgesellschaft WEB X.0 Technologischer Vernetzte Welt Fortschritt Globalisierung© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 5Drei Trendcluster als Beschleuniger des Wandels Etablierung nachhaltiger Veränderung von Konzepte und Modelle Gesellschaften und Lebensstilen Technologischer Fortschritt Diese Trendcluster verändern unsere Welt teilweise rasant.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 6
  4. 4. Demografischer WandelWeniger Menschen in Deutschland, dafür immer ältere. 2004 39,0% 2030: Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen um 2 bis 4 Mio. 2005 45,4% Menschen in Deutschland 2008 50,3% Heute: Kontinuierlicher Anstieg 2009 57,1% der Erwerbstätigenquote 0% 20% 40% 60% 80% 100% bei den Älteren (55-64 Jahre) Erw erbs tätigenquote in der Alters gruppe 55-64 Jahre Quellen: Walla et al; BAuA; Spiegel Online 2030: Altersaufbau in D Welt 2020: Bevölkerung ca. 30% 65 Jahre und älter auf 8 Mrd. Menschen gewachsen (ca. 114% von heute) 2005-2020: Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen um 37 %Quellen: Statistisches Bundesamt 2009 und Prognos, 2009,Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2008)© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 7Dynamisierung der Gesellschaft Zielländer von Studierenden »Die gewonnenen Jahre« Entwicklung neuer Lebensmuster bei Älteren. Institutionalisierte Altersgrenzen verschieben sich und brechen auf. Zunehmende Technikaffinität. »Internationale Mobilität« Über 50 Prozent der Master-Absolventen (Uni) haben auch im Ausland studiert. Lebensstile verändern sich dynamisch und werden individueller!Quellen: acatech und Leopoldina, Altern in Dtld., 2009; ARD/ZDF-Onlinestudie, 2011; DAAD , 2011© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 8
  5. 5. Die Anforderungen der jungen TalenteWeniger monetäre Orientierung.  Gutes Arbeitsklima Millennials  Herausfordernde Aufgaben GenY  Förderung und Weiterbildung My Pod Generation  Aufstiegs- und Digital Nativ es Entwicklungsmöglichkeiten  Image des Unternehmens  Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens  Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten Die GenY bringt ihre Denkm us ter, Verhaltens w eis en und Erfahrungen ins Arbeits leben ein: Lifes ty le w ird w ichtiger als Profit!Quelle: FTD, Karriere-Management, 2011© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 9Zunehmende Bedeutung der Work-Life-BalanceSelbstbewusste Menschen setzen ihre Bedürfnisse durch. Wuns ch heute: Familienfreundliche Angebote als Mittel um junge Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Mas s iv unters chätzt: Wie werden wir Arbeit Bedeutung vonorganisieren, um Familie, Freizeit und Beruferfolgreich zu integrieren ? Familienfreundlichkeit für ältere Beschäftigte (z.B. Betreuung von Angehörigen)Quelle: BMFSFJ, Erfolgsfaktor Familie – GfK Personalmarketing-Studie (2010)© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 10
  6. 6. Forecast 2025*: Freiheit in der Arbeitsgestaltung Gesellschaft und Lebensstile »Gelebte Work-Life-Balance Nachhaltigkeit als Statussymbol« »Massive Nachfrage nach flexiblen Arbeitsformen Zustimmung zur Betreuung Älterer« bis 2025 = 69 % Zustimmung bis 2025 = 77 % Gesellschaft und Lebensstile »Hohe Flexibilität bei der täglichen Wahl des Arbeitsortes« Zustimmung bis 2025 = 66 %*Auszug aus Delphi-Studie »Wie wir morgen Leben und Arbeiten werden« / Verbundforschungsprojekt Office 21, 2012 Die Arbeitswelt steht vor einer weiteren im Hinblick auf Durchdringung und Vielfältigkeit noch viel massiveren Flexibilisierungswelle!© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 11Wachsendes Interesse an flexiblen ArbeitsformenViele Menschen wollen nicht mehr ins Büro fahren. 2006 wünschten sich bereits 80 % aller Angestellten, gelegentlich von zu Hause arbeiten zu können (Spiegel 2006). 2010 arbeiteten nur 30 % der Erwerbstätigen lieber vom Büro aus. 58 % wünschten sich flexiblere Arbeitsbedingungen: 37 % der Berufstätigen würden gerne an Quelle: BITKOM 2010 einigen Tagen in der Woche und weitere 20 % sogar täglich zu Stark zunehmende Nutzung von Business Hause arbeiten (BITKOM 2010). Centern und Co-Working Zentren – bereits ca. 600 weltweit  Hohe Flexibilität (tages-, wochen- oder monatsweise Nutzung), Arbeiten in der Gemeinschaft mit Synergien von Ideen und Projekten (Open Innovation)© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 12
  7. 7. Wo Ideen entstehenBewegung, Vielfältigkeit und wechselnde Kontexte machen es aus. Ferien, Reisen Ferien, Reisen In der Firm a = 24 % 13% Freizeitsport/ Verein, Club Anderswo 9% 1% Außerhalb der Firm a = 76 % Am Arbeitsplatz Am Arbeitsplatz 4% In interessanten In interessanten In der Natur In der Natur Meetings Wandern u.ä. (wandern usw.) 6% 28% In In langweiligen Meetings langweiligen Meetings 10% In der Firmenpause In der Firmenpause 3% Bei Kreativtechniken Bei Kreativtechnik 1% Zuhause beim Fernsehen, Zuhause beim Fernsehen, Essen, Auf Geschäftsreisen, Auf Geschäftsreisen/ Hobby usw.Quelle: KMU-Magazin, 2005 Fahrt zum Büro 14% 11%© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 13Internet durchdringt alle LebensbereicheSocial Media kommt an, auch im Business. Internet als Basis für weltweite Kooperation Weltweit 4 Milliarden Internetteilnehmer bis 2015. Ubiquität von Information durch mobile Zugangswege (Wachstum von heute 800 Mio. mobile Internetzugänge auf 1,5 Mrd. bis 2015) Verknüpfung von Cyberspace und realer Welt durch RFID, Kameras, GPS Starkes Wachstum in Social Media und Edutainment-Anwendungen Das Internet wird zur 5. Gewalt im Staat, durchdringt alle Lebensbereiche und wird für die Menschen, Unternehmen und Gesellschaft omnipräsent.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 14
  8. 8. Cloud Computing und Thin-clientsDie, die es gut können, sichern Daten und schaffen Sicherheit.IT us er S m art dev ices Internet Hy brid cloudCorporate IT Lorem Lorem Priv ate Lorem um Ips Ips um Ips um … … … Public Cloud Cloud Cloud Com puting is t der Enabler für m obiles Arbeiten und die Verbreitung v on Thin-Clients in die Arbeits prozes s e.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 15Die Post-PC-Ära hat schon begonnenVerschiedene Formfaktoren befriedigen individuelle Bedürfnisse. »Geräte der Post-PC-Ära müssen einfacher und intuitiver bedienbar sein als ein PC« Steve Jobs, Apple Inc., 2011 S oftw are, Apps , S erv ices und Daten. Im m er und überall – alw ay s and any w here online.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 16
  9. 9. Die Welt verändert sich rasant und nachhaltig. Dam it ents tehen neue Heraus forderungen für uns er Arbeits w elten in der Zukunft!© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 17Herausforderung für die Arbeitswelt  Talente finden und binden  Div ers ity nutzen und leben  Zus am m enarbeit fördern  Work-Life-Integration unterstützen  Flex ibilitäts potenziale nutzen  Mobilität unterstützen© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 18
  10. 10. Agenda  Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /flex ibles Arbeiten  Mobilität und Flexibilität in der Arbeitswelt Aus w irkungen auf Büroarbeit und -ges taltung  Lösungen für neue Arbeitswelten Zw is chen Virtualis ierung und phy s is cher Präs enz© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 19Mobilität und Flexibilität in der Arbeitswelt Flex ibilis ierung der Arbeit: Hohe Volatilität der Wirtschaftszweige, Abnahme von Normalarbeitsverhältnissen, Zunahme von Free-Lancing. Flex ibilis ierung v on Arbeits zeiten: Lebens-Arbeitszeit-Modelle, Vertrauensarbeitszeit, Sabbaticals, Telearbeitsmodelle. Zunehm ende ex terne Mobilität: Globale Einsatzorte, Dezentrale Dienstleistungserbringung. Zunehm ende interne Mobilität und Flex ibilität: Arbeit in wechselnden Projektteams, häufige Reorganisationen, verkürzte Projektlaufzeiten.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 20
  11. 11. Veränderungen der Organisation von Arbeit “Arbeite am fixen “Arbeite wo und Ort zur festen Zeit!” wann Du willst!”■ Hierarchische mobil ■ Flache Hierarchien Unternehmen ■ Flexible/virtuelle Teams■ Starre Abteilungs- ■ Informationszentriert strukturen ■ Projektarbeit■ Zeitorientierung Ort ■ Ergebnisorientierung ■ Selbstverantwortung flexibel Zeit Struktur dezentral© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 21Mobilität und Flexibilität braucht Working SpacesReale und virtuelle Räume als zwei Seiten einer Medaille. Die reale phy s is che Welt physisch lernen Individuum lokal verteilt Team anwenden digital Die digitale v irtuelle Welt© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 22
  12. 12. Architektur als Ausdruck der UnternehmenskulturWerte schaffen und sichtbar machen.Quellen: ThyssenKrupp; Finanz Informatik; Santander Consumer Bank; BMW© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 23Zusammenarbeit förderliche GebäudeZwischen Campus und vernetzten Gebäudestrukturen. Urbane Struktur mit Kamm-, Blockrandstrukturen sowie über Wege Verbindungsbrücken vernetzen Gebäudeteile verbundene über Kernzonen (Max-Planck Institut für Einzelgebäude Entwicklungsbiologie, Tübingen; Science City, Zürich) im Campus Novartis BaselQuellen: Novartis; Fritsch+Tschaidse; Science City© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 24
  13. 13. Agenda  Arbeiten 2012 – Zeiten der Veränderung Aktuelle Trends und Enabler für m obiles /flex ibles Arbeiten  Mobilität und Flexibilität in der Arbeitswelt Aus w irkungen auf Büroarbeit und -ges taltung  Lösungen für neue Arbeitswelten Zw is chen Virtualis ierung und phy s is cher Präs enz © Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 25 Aufgabenangepasste Arbeitsplatzangebote Interaktion temporär Teamarbeit mit temporären Hot Desking Arbeitsteams MobileAufenthalt Working Mobilität Kreativarbeit Kommunikation im Teamraum Home- working stationär Teamarbeit mit geschlossenen Konzentrierte Arbeiten im Arbeitsteams Einzelarbeit Spannungsfeld zwischen kooperativ konzentriert Kommunikation, Arbeitsweise Interaktion und Konzentration © Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 26
  14. 14. Aufgabenangepasste ArbeitsplatzangeboteZwischen Workbench und Arbeitsplatz im Einzelraum. Multispace-Office Lösungen mit Teamräumen und Rückzugsräumen für Stillarbeit und intensive Telekommunikation: Workbenches, Single-Desks, Hot- Desks, Silent Rooms, Kreativräume, Projekträume. Flexible Nutzung der Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten: Free-seating, Desk-sharing, Room-Sharing, Shared Services. Rekonfigurierbare Arbeitsplatzlösungen durch flexible, anpassbare und modulare Arbeitsplätze, Möbel mit Rollen. Ergonomische Möblierung: Sitzen und Stehen im Wechsel, Höhenanpassung, bewegungsunterstützende Bürodrehstühle.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 27Multispace-Office als Konzept für bedarfsgerechte LösungenSpezielle Raumangebote fördern die Projekt- undTeamarbeit: Dezentrale Meetingräume,Funktions-und Projektzonen. Bildquelle: Siemens AG, 2011© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 28
  15. 15. Einfluss der Büroform auf Performance und MotivationMultispace-Offices sind überlegen. 0,4 Office-Performance-Index 0,3 Arbeits-Motivation [iperf] Mittelwerte 0,2 + 0,11 + 0,13 Mittelwerte + 0,10 0,1 MW + 0,02 + 0,03 iperfges = 4,45 0 MW = 5,31 - 0,09 - 0,1 - 0,2 - 0,25 - 0,3 - 0,32 - 0,4 Mehrpersonen- Großraum- Kombibüro 2-Personen- Gruppen- Office Doppel- Multispace Einzelbüro büro büro Büro büro KombibüroQuelle: Fraunhofer IAO, Nutzerstudie OFFICE Performance, n = 980© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 29Einfluss von Workstyle auf Performance und MotivationDesk-sharing in Verbindung mit Telearbeit funktioniert gut. 0,4 Office-Performance-Index 0,3 + 0,35 Arbeits-Motivation [iperf] Mittelwerte 0,2 Mittelwerte 0,1 + 0,14 MW 0 MW = 5,31 iperfges = 4,45 - 0,1 -0,1 -0,2 -0,3 - 0,31 Typ A: Typ B: Stationär ohne Free-seating mit Telearbeit TelearbeitQuelle: Fraunhofer IAO, Nutzerstudie OFFICE Performance, n = 980© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 30
  16. 16. Multispace-Office als Konzept für bedarfsgerechte LösungenSpezielle Raumangebote fördern die Projekt- undTeamarbeit: Dezentrale Meetingräume,Funktions-und Projektzonen. Bildquelle: Siemens AG, 2011© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 31Kommunikationsfördernde RäumeZwischen kommunikativer Transparenz und räumlicher Abschirmung. Die Knotenpunkte der Menschenströme sind Kommunikations-Hot Spots: Meetingpoints und Coffee-Shops sowie Media Center.Quellen: Hellmann Worldwide Logistics; Steelcase; Segis; Freudenberg; Fraunhofer© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 32
  17. 17. Workbenches und TischkombinationenKollaboratives Arbeiten wird wichtiger, große Tische sind eine Antwort.Quellen: Sedus; Haworth© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 33Arbeiten in abwechslungreichem AmbienteFür Kollaboratives Arbeiten und Einzelarbeit.Quellen: Bene; Google; Vitra© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 34
  18. 18. Zusammenhang von Office Design und PerformanceMehr Gestaltungsqualität schafft mehr Performanz. Hoch signifikanter positiver Sehr hohe [n = 4.490] 7 100% Zusammengang zwischen Performance »Office-Design« und 6 »Office-Performance« 75% Office-Perform ance- Hohe Qualität der Büro- Δ max = 36% 5 gestaltung als Enabler für eine hohe Performance im Index 4 50% Büro 3 25% 2 Source: Office-Excellence-Check, Fraunhofer IAO, 2006 Sehr geringe Performance 1 0% 1 2 3 4 5 6 7 sehr geringe Office-Des ign-Index Sehr hohe Qualität QualitätQuelle: OFFICE 21®-Studie »Office Excellence« , n = 4 490© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 35Medienunterstützte ArbeitsplätzeImmer mehr und größere Bildschirme prägen den Arbeitsplatz. Die Produktivität steigt mit verbesserten Visualisierungssystemen (z.B. Multi-Monitor-Setup, Multi- Projektion, interaktive Wände, Virtual Reality 3D-Systeme). Intuitive Interaktionsverfahren erleichtern die Mensch- Maschine-Interaktion (z.B. mittels Gestik mit Multitouch, Sprache). Multitouch-Arbeitsplatz für touch- und sprachinteraktive Arbeitsformen.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 36
  19. 19. Kollaboratives Arbeiten in virtuellen CommunitiesUnified Communication and Collaboration everywhere. Einfaches, spontanes ad-hoc-Networking an jedem Ort, auch unterwegs (z. B. LiveMeeting, Sharepoint, Web-Ex am Arbeitsplatz). IP-integrierte Video-, Telefon- und Datenintegration für sichere und hochverfügbare Systeme mit CTI-Funktionen. Interaktive Kommunikationsräume mit Multi- Projektion und direkter Interaktion mit Informationsbeständen (z. B. TelePresence). Großformatige interaktive Display- und Projektionstechnologien zur visuellen Informationsverarbeitung. Hybride Nutzung digitaler und analoger Technologien und Methoden! Erweiterte Visualisierungsmöglichkeiten für ein besseres Verständnis der Beteiligten (z. B. Diagramming, Mind Mapping).© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 37Mobiles Arbeiten in Breitband-FunknetzenAny time, any where, any device. Schnell steigende Bandbreiten (4G-LTE ab 2011: 100 MBit/s) ermöglichen neue mobile Anwendungen (z. B. Web-Konferenzen und Mobile Application Sharing, Rich-media). Displays werden leuchtstärker, bei geringem Stromverbrauch (z. B. OLED), flexibel (z. B. E-Ink) und ubiquitär verfügbar. Durch intelligente Akku-Technologien und kabellose Stromversorgung verbesserte Mobilitätsunterstützung (z. B. mit Brennstoffzelle 30 Tage Stand-by). BYOD: Bring Your Own Device to work. Jahresbudget für ICT-Infrastruktur, v. a. für mobile Geräte.© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 38
  20. 20. Neue Arbeitswelten gestalten... Kollaborativ es Arbeiten fördern Interes s ante Räum e und Gebäude realisieren Freiräum e und Wahlm öglichkeiten schaffen Flex ibilität und Mobilität wagen... ...und managen© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 39Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Jörg Cas torFraunhofer IAONobelstraße 1270569 StuttgartTel: +49 711 970-5477joerg.castor@iao.fraunhofer.dehttp://www.iao.fraunhofer.de© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart Seite 40

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