Cisco Executive Perspective - Chris Dedicoat "Making innovation pay"

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Breaking the mould is imperative if companies want to survive and grow in today’s challenging market conditions. Chris Dedicoat, President, EMEAR believes that the ‘Internet of Everything’ offers just …

Breaking the mould is imperative if companies want to survive and grow in today’s challenging market conditions. Chris Dedicoat, President, EMEAR believes that the ‘Internet of Everything’ offers just that opportunity.

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  • 1. © 2012 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Cisco Systems Limited, Registrierungsnummer: 2558939, Registrierungsadresse: Eversheds House, 70 Great Bridgewater Street, Manchester M1 5ES, Großbritannien, Registrierungsort: England und Wales Cisco Executive Perspective Um unter den heutigen Marktbedingungen wettbewerbsfähig bleiben und wachsen zu können, müssen Unternehmen neue Wege gehen. Für Chris Dedicoat, President, EMEAR bei Cisco, liegt der Schlüssel dazu im „Internet of Everything“. Selbst bei oberflächlicher Betrachtung der Wirtschaftswelt ist eines unübersehbar: Nur durch Innovation ist es möglich, mit der Dynamik des Marktes Schritt zu halten. Im sechsten Jahr der Weltwirtschaftskrise müssen Unternehmen aller Segmente und Größen prüfen, ob sie innovativ genug sind, um diesen Stillstand zu überwinden. Selbst Marken, die immer als unantastbar galten, geraten heute bisweilen ins Straucheln. Hier wurden notwendige Anpassungen entweder ignoriert oder zu spät und zu halbherzig vorgenommen. Unternehmen, die im aktuellen Wirtschaftsklima nicht auf Innovation gesetzt haben, müssen ihre Strategien überdenken, damit sie nicht ebenso gefährdet sind. Rezession lenkt von den wahren Problemen ab Im Februar 2013 veröffentlichte das britische Centre for Retail Research eine umfangreiche Liste von Einzelhändlern, die zwischen 2010 und 2013 auf der Strecke geblieben sind. Diese Unternehmen waren nicht in erster Linie Opfer der wirtschaftlichen Bedingungen. Die meisten von ihnen führten starke und etablierte Marken sowie entsprechende Online-Geschäfte. Die Ursache war dennoch in den meisten Fällen die gleiche: Es fehlten gut durchdachte, wettbewerbsfähige E-Commerce-Angebote. Sie verließen sich auf ihr Kerngeschäft, ohne auf Kundenwünsche und -anforderungen einzugehen. Einzelhändler, die noch nicht auf den digitalen Zug aufgesprungen sind, versuchen nun durch weitreichende Initiativen aufzuholen. Um verlorene Zeit wettzumachen und an Mitbewerbern vorbeizuziehen, muss in zukunftsorientierte Technologien investiert werden, anstatt in eine Erweiterung der Verkaufsfläche. In Verbindung bleiben Genau wie im richtigen Leben spielen gute Kontakte und Verbindungen auch in der Geschäftswelt eine wichtige Rolle. Unternehmen müssen Markt und Verbraucher ständig begleiten, um auf neue Trends und Anforderungen der Kunden reagieren zu können. Der clevere Einsatz neuer Technologien sowie die Fähigkeit, dem Angebot bei Bedarf neue Funktionen hinzuzufügen, verschafft Unternehmen eine starke Wettbewerbsposition. Nespresso kennt seine Kunden genau. Über den „Nespresso Club“ ermittelt das Unternehmen individuelle Kaufgewohnheiten und entwickelt auf deren Basis maßgeschneiderte Serviceangebote. Die Website, die Nespresso Boutiquen und seine Customer Relationship Center bilden zusammen das Verbindungsglied für eine enge Interaktion des Unternehmens und seinen Kunden. Die Kaufhauskette John Lewis reagierte im letzten Jahr auf die starken Veränderungen im Einzelhandelssektor, indem sie Investitionen ausweitete und das Innovationstempo erhöhte. Kurzfristig litten darunter zwar die Gewinne, für das Weihnachtsgeschäft war das Unternehmen jedoch gut aufgestellt. Sein Click-and-Collect-Service, der Online- und Offline-Vertriebskanäle miteinander verbindet, bescherte dem Unternehmen ein Umsatzwachstum von 44,3 Prozent. Insgesamt wurden im Weihnachtsgeschäft 684,8 Millionen US-Dollar an Online- Verkäufen verbucht. 2 1 Chris Dedicoat President, Europa, Naher Osten, Afrika, Russland Cisco ‘Innovation zahlt sich aus ‘
  • 2. © 2012 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Cisco Systems Limited, Registrierungsnummer: 2558939, Registrierungsadresse: Eversheds House, 70 Great Bridgewater Street, Manchester M1 5ES, Großbritannien, Registrierungsort: England und Wales 2 2 Cisco Executive Perspective Die Zukunft hat begonnen Angesichts der enormen Geschwindigkeit der Veränderungen muss schnell gehandelt werden. Das „Internet of Everything“ (IoE), das wiederum das „Internet der Dinge“ als Teilmenge beinhaltet, wird zunehmend Realität. Im „Internet of Everything“ werden Menschen, Prozesse, Daten und Dinge auf intelligente Weise vernetzt. Dadurch werden Netzwerkverbindungen immer wichtiger und wertvoller. Die wachsende Menge, Vielfalt und Geschwindigkeit von Daten erfordert neue Konzepte. „Data in Motion“ und Echtzeitanalysen stellen relevante Informationen für die richtigen Personen am richtigen Ort und zur richtigen Zeit zur Verfügung. Den Grundstein für das „Internet of Everything“ bilden intelligente Netzwerke. Sie ermöglichen Management, Kontrolle und Skalierung, um mit der enormen Zunahme an Verbindungen Schritt zu halten. „Internet of Everything“ als treibende Kraft Führende Automobilhersteller setzen neue Technologien nicht nur für die Produktion ein, sondern auch zur Differenzierung ihrer Fahrzeuge. BMW schafft Innovation durch die Anbindung seiner Autos an das Internet. Die Auswertung von Fahrzeugdaten, Geschwindigkeit und GPS-Koordinaten ermöglichen eine Vielzahl von Anwendungen. Dazu gehören Leistungsüberwachung, Überprüfung der verbleibenden Kraftstoffmenge via Smartphone oder Hilfestellung bei der Parkplatzsuche. Um das volle Potenzial des IoE auszuschöpfen, müssen Unternehmen prüfen, in welchen Bereichen bislang die größten Erfolge erzielt wurden. Besonders erfolgreiche Anwendungsfälle sind Smart Grids und intelligente Gebäudesysteme oder die Vernetzung in der Gesundheitsversorgung und Patientenüberwachung. Ebenfalls zu nennen sind intelligente Produktionsanlagen, private Bildungseinrichtungen, Nutzfahrzeuge, Marketing und Werbung sowie die Gaming- und Unterhaltungsindustrie. Gemeinsam mehr erreichen Das „Internet of Everything“ zeigt vor allem eines: Wirtschaftliches Potenzial entsteht durch leistungsfähige Netzwerke und deren intelligente Nutzung. Die Kernkompetenzen und das Know-how seiner Mitarbeiter allein reichen für ein Unternehmen nicht mehr aus, um im Wettbewerb bestehen und auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Sie müssen in der Lage sein, geschäftlich relevante Daten aus einer Vielzahl externer Quellen schnell zu erfassen. Unternehmen stehen vor enormen Herausforderungen: Einerseits müssen sie sich für neues Wachstum positionieren und die schleppende Konjunktur überwinden, andererseits müssen sie ökologisch verantwortungsvoll handeln und positive Akzente für die Gesellschaft setzen. Für eine Vielzahl der heutigen Verbraucher gibt es keine Zeit vor dem Internet. Beim Kontakt mit Unternehmen setzen diese digitale, personalisierte Kanäle als Selbstverständlichkeit voraus. Unternehmen müssen sich aus der Perspektive ihrer künftigen Kunden die Frage stellen: Ist unser Angebot auch in fünf oder zehn Jahren noch attraktiv? Kann diese Frage nicht mit „Ja“ beantwortet werden, besteht dringender Handlungsbedarf. Philips als leuchtendes Beispiel Auf Basis des „Internet of Everything“ entwickelt der niederländische Elektronikkonzern intelligente Lichtsysteme für öffentliche Plätze, die effektiv und umweltfreundlich sind. Im Mittelpunkt steht ein ambitioniertes Ziel. Bis 2025 will Philips das Leben von drei Milliarden Menschen pro Jahr verbessern. Durch die Anbindung an ein Smart Grid bzw. Energie-Internet wird eine intelligente und effiziente Steuerung umgesetzt. Je nach Bedarf dimmt ein zentrales Kontrollsystem die Leuchtkörper bzw. schaltet diese ab. Bei Störungen werden Wartungsdienste automatisch informiert. Philips geht es jedoch nicht nur um Differenzierung gegenüber Mitbewerbern. Das Unternehmen sieht in Innovation eine Chance zur Lösung globaler Herausforderungen. Tatsächlich ist eine wirksame Bekämpfung von Krankheiten, ein flächendeckender Zugang zu Bildung oder die Bewältigung des Klimawandels ohne Innovation kaum denkbar. Diese Beispiele sind nur ein Ausschnitt dessen, was noch möglich ist. Die wesentlichen Bausteine für die nächste Innovationswelle stehen uns bereits zur Verfügung. Wir müssen diese Bausteine nur bewusst einsetzen. Dazu müssen wir über den Tellerrand hinausblicken und mutige Schritte in die Zukunft zu wagen. Bei der Planung für die nächsten Jahre wird der Erfolg eines Unternehmens davon abhängen, ob es sich von alten Denkweisen, Mustern und Gewohnheiten befreien und für neue Ansätze öffnen kann. Die Vernetzung neuer Konzepte im „Internet of Everything“ ist ein idealer Ausgangspunkt.