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Mitbestimmungsmanagement bettina gross
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Mitbestimmungsmanagement bettina gross

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  • 1. MITBESTIMMUNGS- MANAGEMENT
  • 2. GLIEDERUNGI. Idee & FortbestehenII. Entstehung & Gesetzliche GrundlagenIII. MitbestimmungsorganeIV. BetriebsratswahlenV. MitbestimmungsgegnerVI. Mitarbeiterbeteiligung in EuropaVII. Standortvorteil durch Mitbestimmung Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 3. -I- IDEE &FORTBESTEHEN Definition, Bestand & Ziele der Mitbestimmung
  • 4. MITBESTIMMUNGS- MITBESTIMMUNG = MANAGEMENT Funktionsorientierte Betrachtungsweise und Analyse der Mitbestimmungsprozesse und - probleme im (Gesetzlich oder vertraglich vereinbarte) Unternehmen Beteiligung von der beteiligten Parteien → Koordination Arbeitnehmern an der Willensbildung eines effizienter Prozessablauf reibungsloser und Unternehmens Persönlichvorbeugen, umgehen, Vertreteroder Konflikte oder durch gewählte steuern (Betriebsrat, Personalrat, Vertreter im Aufsichts- entschärfen bzw. Verwaltungsrat)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 5. 2 FORMEN Mitwirkung Mitbestimmung ist das Recht Maßnahmen verlangen/ informiert und erzwingen angehört zu werden Stimmrecht (in Gremien) Vorschläge zu Recht auf Einspruch machen (Widerspruch) zu beraten ZustimmungsrechtBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 6. EBENEN DER MITBESTIMMUNG Arbeitsplatz Betrieb und Verwaltung Unternehmen Wirtschaft Wirtschafts - Demokratie (Gewerkschaften)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 7. ZIELE DER MITBESTIMMUNG Beteiligung der Beschäftigten an wirtschaftlichen Entscheidungen Erreichung einer Gleichwertigkeit von Realkapital und Humankapital Verhinderung einer „Diktatur“ durch den Unternehmer Unternehmensentwicklung durch Ideen aller Beteiligten (Kapitaleigner, Management, Beschäftigte)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 8. 2 INTERESSENGRUPPEN Arbeitgeber Arbeitnehmer Leistungssteigerung Entscheidung über Konfliktmanagement Arbeitsbedingungen Geringere Einflussnahme Kündigungsrate Motivation Informationsasymmetrie Demokratisierung beseitigen Persönlichkeitsentfaltung Ökonomische VorteileBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 9. ARBEITGEBER: LEISTUNGSSTEIGERUNG? Zufriedenheit am Arbeitsplatz Mitbestimmung PRODUKTIVITÄTS- STEIGERUNG IdentifikationMotivationssteigerung Weniger Fluktuation Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 10. ARBEITGEBER:ÖKONOMISCHE VORTEILE?Reibungsverluste durch Effizienzeinbuße/ Konflikte/ Zeitliche Verzögerung/ Unstimmigkeiten/Auseinandersetzungen zwischen den > Verlangsamung der Umsetzung neuer Prozesse beiBeschäftigten und dem Mitbestimmung ArbeitnehmerBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 11. ARBEITNEHMER: EINFLUSSNAHME? Einfluss auf Unternehmenspolitik In Betriebsräten/Aufsichtsräten/AN-Vertretungen Interesse an Beschäftigungs- & Arbeitsplatzsicherheit guten Arbeitsbedingungen Erfolg des UnternehmensBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 12. ARBEITNEHMER: MOTIVATION? Mitbestimmung: Engagement im Unternehmen Mitverantwortung: Identifikation mit dem Unternehmen Interesse an Herstellung eines guten ProduktesBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 13. - II -ENTSTEHUNG & GESETZ Herkunft, Historie &gesetzliche Grundlage der Mitbestimmung
  • 14. BEGRÜNDUNG Erhalt der Menschenwürde und Selbstbestimmung Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit Demokratie Kontrolle wirtschaftlicher MachtBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 15. ENTSTEHUNG Aus der Idee, Beschäftigte nicht als Untertanen sondern als gleichberechtigte Bürger zu behandeln Um Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten durch eine „versöhnende Arbeiterpolitik“ zu vermeiden Weimarer Republik: Mitbestimmungsrecht in der Verfassung festgeschriebenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 16. HISTORIE Vorgesetztenwahl & Paritätsprinzip 1891 in Gewerbekammern Arbeiterausschüsse im Bergbau 1905 bei Unternehmen > 100 Beschäftigten Anhörungsrecht für Arbeiter- und AN- 1916 Ausschüsse Betriebsrätegesetz (BRG) 1920 Gründung eines BR bei > 20 Beschäftigten BRG wird aufgehoben durch Arbeitsordnungsgesetz 1934 Auflösung der GewerkschaftenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 17. HISTORIE Alliierten erlauben Betriebsräte wieder 1946 (Kontrollratsgesetz Nr 22) Montan-Mitbestimmungsgesetz 1951 (MontMitbestG) 1952 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) Mitbestimmungsgesetz (MitbestG) 1976 für KapGes > 2 000 Beschäftigte Drittbeteiligungsgesetz 2004 1/3 des Aufsichtsrats einer KapGes > 500 Beschäftigten muss aus Arbeitnehmern bestehenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 18. DIE WICHTIGSTEN GESETZE Betriebsverfassungsgesetz Montan-Mitbestimmungsgesetz Mitbestimmungsgesetz DrittbeteiligungsgesetzBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 19. ...IN BETRIEB UND UNTERNEHMEN Betrieb Betriebsverfassungsgesetz Betriebsrat (soziale, personelle und wirtschaftliche Angelegenheiten) Unternehmen Mitbestimmungsgesetze: Montan-MitbestG, MitbestG & DrittelbG AN-Vertreter im Aufsichtsorgan bei strategischen EntscheidungenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 20. 1952:BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ Soziale Angelegenheiten Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Lohnsystem, Unfallverhütung, Betriebsordnung Personelle Angelegenheiten Personalplanung, Berufsbildung, Einstellung, Versetzung, Kündigung Wirtschaftliche Angelegenheiten finanzielle Lage, Produktions-/Absatz-/Investitionspläne, Betriebsstilllegung/-verlagerung Gestaltung der Arbeitssituation Arbeitsplatzgestaltung, AblaufgestaltungBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 21. 1951:MONTANMITBESTIMMUNGSGESETZ Montanbetriebe (Bergbau, Eisen, Stahl) > 1 000 Mitarbeiter Echte Parität zwischen AN-Vertreter & Kapitaleigner „Neutrales Mitglied“ kann bei Stimmenpatt Ausschlag gebenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 22. 1976:MITBESTIMMUNGSGESETZ KapGes > 2 000 Beschäftigte Formale Parität der AN-Vertreter im Aufsichtsrat Aufsichtsrat mit 12, 16 oder 20 Mitgliedern: 2 bis 3 Sitze für Gewerkschaften Sitze für Arbeiter, Angestellte und leitende Angestellte nach ihrem Anteil im UnternehmenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 23. 2004:DRITTBETEILIGUNGSGESETZ KapGes ≧ 500 Beschäftigten gibt AN in KapGes Mitbestimmungsrecht im Aufsichtsrat dieser Gesellschaften Aufsichtsrat muss zu 1/3 aus AN bestehen Ersetzt das Betriebsverfassungsgesetz von 1952Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 24. - III -MITBESTIMMUNGS - ORGANE Betriebsrat Aufsichtsrat Gewerkschaften
  • 25. BETRIEBSRAT Vertretung der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber Einrichtung bei mindestens 5 ständig wahlberechtigten Beschäftigten (von denen mind. 3 wählbar sind) Anzahl wahlberechtigter Beschäftigte bestimmt die Zahl der BR-Mitglieder (5-20 AN → 1; 101-200 → 7; 1501-2000 → 17) Arbeit unter dem „Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeit“Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 26. HÄUFIGKEIT VON BETRIEBSRÄTEN 45 % (West)/ 37 % (Ost) der Beschäftigten werden durch einen Betriebsrat vertreten In 10 % (West) / 9 % (Ost) der Betriebe gibt es einen BetriebsratBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 27. BETRIEBSRAT Warum existiert ein Betriebsrat? Teil der industriellen Demokratie schützt Beschäftigte vor unternehmerischer Willkür sichert Betriebsfrieden stärkt Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der UnternehmenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 28. THEMEN IM BETRIEBSRAT Einfluss auf Arbeitsplatzsicherung Arbeitsplatzsicherheit Arbeitszeiten Qualifizierung Kündigung „faire Eingruppierung“ → LöhneBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 29. 1952:BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ Soziale Angelegenheiten Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Lohnsystem, Unfallverhütung, Betriebsordnung Personelle Angelegenheiten Personalplanung, Berufsbildung, Einstellung, Versetzung, Kündigung Wirtschaftliche Angelegenheiten finanzielle Lage, Produktions-/Absatz-/Investitionspläne, Betriebsstilllegung/-verlagerung Gestaltung der Arbeitssituation Arbeitsplatzgestaltung, AblaufgestaltungBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 30. AUFGABEN DES BETRIEBSRATES Kontrolle bestehender Gesetze/Verordnungen Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge... Annahme von Anträgen der Beschäftigten Beantragung von Maßnahmen bei der Unternehmensführung Förderung schutzbedürftiger BeschäftigterBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 31. WAHLEN & WÄHLBARKEIT Wahlberechtigt = AN im Unternehmen ≧ 18 Jahre Wählbar = AN im Unternehmen ≧ 18 Jahre und ≧ 6 Monate Betriebszugehörigkeit Wahlen alle 4 Jahre: geheim und unmittelbar Zeitraum: 1. März bis 31. MaiBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 32. BETRIEBSVERSAMMLUNG Einmal im Quartal durch BR einberufen Informationsaustausch zwischen Arbeitnehmern und BR Berichterstattung des Arbeitgeber über wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Unternehmens Personal- und Sozialwesen (Gleichstellung, Integration) UmweltschutzBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 33. AUSWIRKUNGEN„Beschäftigte, die durch Betriebsräte vertreten sind, werdenbesser bezahlt und haben bessere Arbeitsbedingungen“
  • 34. AUFSICHTSRAT Kontrollinstanz und Einflussorgan der Arbeitnehmer einer Kapitalgesellschaft KapGes > 500 Beschäftigte (= AG, Genossenschaft, GmbH, KGaA) Bestehend aus AN-Vertretern und AnteilseignernBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 35. AUFGABEN DES AUFSICHTSRATES Aufgaben Bestellung & Abberufung des Vorstandes Feststellung des Jahresabschlusses Überprüfung der Bücher Überwachung und Beratung der Geschäftsführung Einberufung einer HauptversammlungBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 36. Strategiefragen inmitbestimmtenAufsichtsräten an 1.StelleWenn Veränderungenanstehen, wird dieZusammenarbeitmehrheitlich als positivempfunden
  • 37. WAHLEN & ZUSAMMENSETZUNG Wahlen: Anteilseigner werden von der Hauptversammlung AN-Vertreter von den Beschäftigten gewählt Wahlprozedere: ≦ 8.000 Beschäftigte: Unmittelbare Wahl bei ≧ 8.000 Beschäftigte: Wahl durch DelegierteBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 38. ZUSAMMENSETZUNG DES AUFSICHTSRATES - 5 AN - Vertreter (davon 2 für Gewerkschaften) Montan- - 5 Anteilseigner-Vertreter Industrie - 1 neutrales Mitglied (vom Aufsichtsrat bestimmt - 1 ArbeitsdirektorAG, GmbH, KGaA 500 < - 2/3 AnteilseignerBeschäftigte - 1/3 AN - Vertreter < 2000AG, GmbH, KGaA - Parität zwischen AN und AnteilseignernBeschäftigte - 2 bis 3 Gewerkschaftsvertreter unter den AN- > 2000 Vertretern - Pattsituation: AR-Vorsitzender hat DoppelstimmeBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 39. GEWERKSCHAFTEN Interessenverband von Arbeitnehmern Im Allgemeinen für: höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Mitbestimmung und Arbeitszeitverkürzungen Verhandlungspartner von Arbeitgeberverbänden: schließen Tarifverträge ab und führen Lohnkämpfe Gewerkschaftsvertreter in Aufsichtsräten an Kontrolle der Unternehmensleitung beteiligtBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 40. DGB Der Bund der Gewerkschaften Politische Stimme der Mitgliedsgewerkschaften Weltgrößter Gewerkschaftsbund (6,4 Millionen AN) Prinzip der Einheitsgewerkschaft Pluralistisch und unabhängigBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 41. „Von unten nach oben“aufgebautDelegierte wählen Vorstände, inwelche Vertreter derGewerkschaften entsandtwerdenHandeln Tarifverträge (zuEinkommen, Arbeitszeiten,Urlaub...) ausOrganisieren Streik und zahlenStreikunterstützungHelfen bei Gründung vonBetriebsrätenVertreten AN bei Streitigkeitenmit Arbeitgeber
  • 42. GRUNDIDEEN DES DGB Arbeit und Einkommen müssen gerecht verteilt werden Menschen müssen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht die gleichen Chancen bekommenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 43. - IV -BETRIEBSRATS - WAHLEN März - Mai 2010
  • 44. WORTE DER KANDIDATEN „Ein starker Betriebsrat und eine starke Gewerkschaft sind gerade in Zeiten der schweren Wirtschaftskrise wichtig...um die Interessen der Belegschaft zu vertreten und die Auseinandersetzungen zu meistern“Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 45. WORTE DER KANDIDATEN „...weil ich nicht will, dass unsere Belegschaft als Fußabtreter benutzt wird und Opfer der „Geiz-ist- geil“-Mentalität wird...Bei Fixkosten kann nicht gespart werden, also muss wie üblich das Personal die Zeche tragen“Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 46. WORTE DER KANDIDATEN „...denn wo es keinen Betriebsrat gibt, gilt auch das BetrVG nicht, das den Belegschaften umfangreiche Einflussmöglichkeiten bietet ...eigene Vorschläge mit dem Management beraten ...einen Interessenausgleich oder Sozialplan vereinbaren“Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 47. -V-MITBESTIMMUNGS - GEGNER Nicht mehr zeitgemäß?Verlangsamt Unternehmensprozesse?
  • 48. Unternehmensmitbestimmung ist in moderner Wirtschaft nicht mehr zeitgemäß Relikt aus vergangenen Zeiten Wirtschaft hat genug Eigenstabilität entwickelt, Mitbestimmung nicht mehr erforderlich In modernen Wirtschaft gilt es Unternehmensstrategie gemeinsam mit Beschäftigten zu verfolgen Mindert Konflikte Federt Veränderungen ab und macht sie durchführbar Vermittelt SicherheitBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 49. Flexibilität des Personaleinsatzes wird durch Mitbestimmung eingeschränkt verhindert Umsetzungen von Innovationen/Änderungen Schwerfälligkeit bei Unternehmensentscheidungen, die u.U. sogar zu Existenzgefährdung führen könnte Flexibilität loyaler, fachkundiger AN gesichert Stabiler Personalstamm → Investitionen in firmenspezifisches Know-How Niedrige Personalfluktuation bietet ausgeprägte Arbeitszeitflexibilität (Neue Arbeitszeitmodelle einsetzbar)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 50. STABILER PERSONALSTAMM Beschäftigte bleiben mitbestimmten Betrieben treuBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 51. Bremst notwendige Anpassungsprozesse im Unternehmen Notwendigkeit zu einem Konsens zu finden Eingeschränkter Handlungsspielraum → Innovations-Hemmnis! Bringt selbst Ideen ein und gibt Veränderungen an AN weiter Betriebsrat bringt Vorschläge ein und trägt Veränderungen mit Gibt den AN Sicherheit bei der Anpassung an neue UmständeBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 52. Zu hohe Kosten - geringere Rentabilität Kosten der Arbeit der Mitbestimmungsgremien → mindert Rentabilität Nutzen übersteigt die Kosten Fördert soziale Integration → Motivation steigt Stabiler Stamm von AN → Transaktionskosten sinken Bereitschaft in Personal Know-How zu investieren steigtBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 53. Zur Motivation und Beteiligung überflüssig weniger effektiv als Führungs-, Entgelt- und Personalentwicklungssysteme Beschäftigte über Konsultationsrat einbeziehen Verbindliches Mitbestimmungssystem garantiert Beteiligung Demokratie-Funktion, da Vertreter gewählt werden Entscheidung über Themen und nicht Beratung Steigert Identifikation mit UnternehmenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 54. Macht gute Unternehmensführung unmöglich Hindert Anteilseigner daran, das Management zu ihrem ausführenden Organ zu machen/Kontrolle zu unterwerfen → Unternehmen schöpft seine Effizienzreserven nicht aus → Kritik an Verhältnis zwischen Kapitaleignern und Management Corporate Governance Theorie Wie kann ich als Kleinaktionär (Principal) meinen Willen gegenüber dem Management (Agenten) umsetzen?Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 55. Macht gute Unternehmensführung unmöglich Mitbestimmung führt dazu, dass Kapitaleigner darauf verzichten, dem Unternehmensvorstand notfalls die Leviten zu lesen „die eigenen Leute nicht vor ihren Untergebenen bloßstellen“ → SolidarisierungstheseBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 56. Macht gute Unternehmensführung unmöglich Unterstellt eine allgemeine opportunistische Verbiegung der Manager, da Entscheidungen bzgl. ihrer Ernennung und Beförderung auch von AN- Vertretern mitgetragen werden diese Manager würden aus diesem Grunde auf harte, aber im Interesse des Unternehmens nötige Maßnahmen verzichten → KorruptionstheseBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 57. Macht gute Unternehmensführung unmöglich Absprachen zwischen Vorstand und AN-Vertretern vor den Sitzungen, um die Kapitaleigner vor vollendete Tatsachen stellen zu können → Koalitionsthese Wissen der Beschäftigten nicht unterschätzen Arbeitnehmer verfügen über Wissen, das dem Unternehmen nützt Vertrauliche Zusammenarbeit zwischen AG und AN (Fairness als Bedingung von Effizienz)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 58. Über tatsächlichen Zustand des Unternehmens im Dunkeln lassen Management Ausschüttung Reinvestition der Gewinne Anteilseigner Transparente Belegschaft Rechnungslegung Kontrolle des Managements In wechselnden Koalitionen und Kompromissen können alle Interessen zur Geltung kommenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 59. - VI -MITARBEITERBETEILIGUNG IN EUROPA Eine typisch deutsche Einstellung?
  • 60. MITARBEITERBESTIMMUNG IN EUROPABettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 61. FRANKREICH 90 % der Beschäftigten tarifvertraglich erfasst 8 % Gewerkschaftlicher Organisationsgrad Streikrecht ohne Friedenspflicht Betriebsrat hat eigenen Haushalt gesetzliche MindestlöhneBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 62. SCHWEDEN 90 % der Beschäftigten tarifvertraglich erfasst 78 % Gewerkschaftlicher Organisationsgrad AN-Vertreter mit Stimmrecht im Verwaltungsrat Gewerkschaftlicher Ombudsmann in KleinbetriebenBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 63. - VII -STANDORTVORTEIL:MITBESTIMMUNG Corporate Social Responsibility, Innovationen & Senkung der Fluktuation
  • 64. STANDORTVORTEIL: MITBESTIMMUNG Gesellschaftlicher und ökonomischer Nutzen: Begrenzung und demokratische Kontrolle wirtschaftlicher Macht und (eventueller) Willkür Unterstützt die Unternehmensleitung (Entscheidungen / gutes Betriebsklima / Innovationen) Senkung der Transaktionskosten Geringe PersonalfluktuationBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 65. Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 66. VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT
  • 67. ANHANGQuellenverzeichnis
  • 68. BUCHQUELLEN Bulletin der Europäischen Gemeinschaften: Mitbestimmung der Arbeitnehmer und Struktur der Gesellschaften, Beilage 8/75, Europäische Gemeinschaften Kommission, Luxembourg Franke, Dietmar: Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat; 2. überarbeitete Auflage, Datakontext- Fachverlag, Frechen 2006 Teltschik, Norbert: Mehr Gewinn durch Mitarbeiterbeteiligung; Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 1999Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 69. ZEITSCHRIFTEN,ANDERE PUBLIKATIONEN Spiegel, 42/1974: Alarm vom grünen Tisch Focus, 16.09.2008: Betriebsräte lähmen den Teamgeist Handelsblatt, 12.11.2005: Deutsche Unternehmen knocken Mitbestimmung aus Manager-Magazin, 10.11.2004: Das Konzept für die Erneuerung Heinz Seidel: Warum für, warum gegen wirtschaftliche Mitbestimmung?Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 70. WICHTIGSTE INTERNET-QUELLEN www.dgb.de www.boeckler.de (Hans Böckler Stiftung www.boeckler-boxen.de http://bundesrecht.juris.de/betrvg/index.html (Betriebsverfassungsgesetz)Bettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010
  • 71. WEITERE INTERNET- QUELLEN www.dgb.de http://www.insm-lexikon.de/mitbestimmung.html http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.iai-bochum.de/userfiles/images/Mitbestimmung.png&imgrefurl=http://www.iai-bochum.de/projekte/projektuebersicht/ innovationsmanagement/78-innovationstreiber-mitbestimmung-.html&usg=__5nidfCnDU-6B4JsQG91- CmmmTDY=&h=240&w=320&sz=21&hl=de&start=10&um=1&itbs=1&tbnid=zF9b19KknC3YAM:&tbnh=89&tbnw=118&prev=/images%3Fq%3Dmitbestimmung%26um%3D1%26hl %3Dde%26client%3Dsafari%26sa%3DN%26rls%3Dde-de%26tbs%3Disch:1 http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.payer.de/kommkulturen/kultur0782.gif&imgrefurl=http://www.payer.de/kommkulturen/ kultur073.htm&usg=__Mp8jh5k1PRLAj9i55AZDPv4UIw0=&h=222&w=293&sz=34&hl=de&start=6&um=1&itbs=1&tbnid=_19UPn3spMNzTM:&tbnh=87&tbnw=115&prev=/images %3Fq%3DMITBESTIMMUNG%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dsafari%26sa%3DN%26rls%3Dde-de%26tbs%3Disch:1 http://images.google.de/imgres?imgurl=http://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/05-1/grafik/strike1.jpg&imgrefurl=http://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/05-1/eu- mitbest.htm&usg=__yVcxaAYfz575eVe4Wyme5J7Mkhg=&h=312&w=250&sz=75&hl=de&start=3&um=1&itbs=1&tbnid=YbQSxzAKP2R9HM:&tbnh=117&tbnw=94&prev=/images %3Fq%3DMITBESTIMMUNG%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dsafari%26sa%3DN%26rls%3Dde-de%26tbs%3Disch:1 http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/JahreDesAufbausInOstUndWest_plakatMitbestimmung/200x.jpg&imgrefurl=http://www.ebr- news.de/032006.htm&usg=__L6- KVK4luYwPacTIQ97un_7Q3MA=&h=346&w=250&sz=50&hl=de&start=12&um=1&itbs=1&tbnid=TMRoo0ZPqaHKiM:&tbnh=120&tbnw=87&prev=/images%3Fq %3Dmitbestimmung%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dsafari%26sa%3DN%26rls%3Dde-de%26tbs%3Disch:1 http://www.jes-beratung.de/mitbestimmung.html http://images.google.de/imgres?imgurl=http://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/05-1/grafik/strike1.jpg&imgrefurl=http://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/05-1/eu- mitbest.htm&usg=__yVcxaAYfz575eVe4Wyme5J7Mkhg=&h=312&w=250&sz=75&hl=de&start=3&um=1&itbs=1&tbnid=YbQSxzAKP2R9HM:&tbnh=117&tbnw=94&prev=/images %3Fq%3DMITBESTIMMUNG%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dsafari%26sa%3DN%26rls%3Dde-de%26tbs%3Disch:1 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41652177.html http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1964/1964-10-a-606.pdf http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility http://www.focus.de/karriere/arbeitsrecht/mitbestimmung-betriebsraete-laehmen-den-teamgeist_aid_333690.html http://www.mimona.de/default.asp?ShowMassnahme=960 http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/deutsche-unternehmen-knocken-mitbestimmung-aus;987904 http://www.mid-hd.de/pdf/MitarbeiterMitbestimmung%20_bei_MiD_in_CallcenterProfi.pdf http://de.wikipedia.org/wiki/Mitbestimmung http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,druck-327253,00.htmlBettina Groß Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010