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  • 1. Familie und soziologische Theorie
    Rational Choice I
    Referenten: Susen Stahl, Tobias Schmidmair, Sabrina Schreiner, Franziska Salewski
  • 2. Gliederung
    1. Theoretische Grundlagen2. Entscheidung zur Elternschaft - Theoretische Überlegung3. Ressourcentheorie ehelicher Machtstrukturen4. Ökonomische Theorie der Heirat- Gary S. Becker
  • 3.
    • rational Choice Ansatz hat in den Sozialwissenschaften eine lange Tradition
    • 4. überträgt ökonomische Betrachtungsweisen auf verschiedene Bereiche wie Politik,
    Kriminalität und Konflikte, Umwelt und Gesundheit, Familie usw.
    • Zentrales Ziel der Rational Choice Theorie ist die Erklärung sozialer, ökonomischer
    oder politischer Sachverhalte
    • R.C Theorie ist eine Handlungstheorie, weil sie gesellschaftliche Phänomene durch die
    Handlungen von Individuen erklärt
  • 5.
    • Forschungsrichtungen sind u.a.:
    -> Entscheidungs-und Spieltheorie
    -> Austauschtheorie
    -> die neue politische Ökonomie
    -> „Ökonomie des Alltags“
    • soziologische Vertreter: James Coleman, Hartmut Esser, Siegward Lindenberg, Klaus- Dieter Opp, JonElster; Anthony Downs; Gary S. Becker; Bruno Frey
    • Grundlegend für die Rational-Choice-Theorie ist der methodologische Individualismus
    • 6. dies ist eine sozial issenschatliche Orientierung, welche bei der Erklärung von sozialen
    Phänomenen (Bsp:Demonstrationen, Revolutionen usw.) beim individuellen Akteur
    ansetzt
    • demnach sind alle sozialen Phänomene das Resultat von individuellen Handlungen und
    Entscheidungen
    • bei der Rational Choice Theorie wählt das Individuum aus den vorliegenden
    Handlungsalternativen diejenige Handlung aus, welche ihm den größten Nutzen
    verspricht
  • 7. Menschenbild – Homooeconomicus
    • handelt autonom
    • 8. Nutzenmaximierer (Wählt die Handlungen, welche ihm dem größten Nutzen verspricht)
    • 9. Abwägung aller Entscheidungskriterien
    • 10. Abwägung aller Alternativen
    • 11. Voraussicht aller Handlungsfolgen
  • Zur Erklärung + Vorhersage sozialen Phänomenen spielt in Rational-Choice-Analysen der strukturell-individualistische Ansatz eine Rolle
    Makro-Ebene
    kollektives Explanandum
    Soziale Situation
    LOGIK DER SITUATION
    LOGIK DER AGGREGATION
    Mikro-Ebene
    Akteur
    Handlung
    LOGIK DER SELEKTION
    Makro-Mikro-Verknüpfung: Logik der Situation-> welche Handlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung
    Mikro-Mikro-Verknüpfung: Logik der Selektion-> Nach welchem Handlungsgesetz findet die Handlung statt-> in rational-Choice –Analysen nach dem Gesetz der Nutzenmaximierung
    Mikro-Makro-Verknüpfung: durch die Aggregation der Handlungen wird ein kollektiver Effekt hergestellt
  • 12. Entscheidung zur Elternschaft – Theoretische Überlegungen
  • 13. Elternschaft als Entscheidung- Elternschaft als Risiko
    Übergang in die Elternschaft als Ergebnis einer Entscheidung wird häufig unterstellt
    z.B. „Die Frage `Kinder ja oder nein?` stellt das junge Ehepaar vor eine Entscheidung, die für ihre weitere individuelle und partnerschaftliche Entwicklung von erheblicher Bedeutung ist (Schneewind et al. 1992).“
  • 14. „(…) klar gegen eine eigene Familie, d.h. also auch gegen eigene Kinder, und zugunsten alternativer gesellschaftlich gebotener Optionen ausspricht (Huinick 1989).“
    Eltern zu werden ist eine Entscheidung, „die, die Menschen vergleichsweise selbstbestimmt fällen können. Kinder bekommt man heutzutage und hierzulande zumeist `freiwillig` “(Thomä 1992).
  • 15. Entscheidungen sind mit Risiken verbunden
    Elternschaft wird als biographisches Risiko angesehen, denn sie ist vor allem heute eine riskante Festlegung, mit der andere Optionen ausgeschlossen werden
    &
    Immer weniger sind bereit dieses Risiko einzugehen
  • 16. Das Handlungsproblem von Nichteltern
    Wenn man Entscheidungen als Lösungen von Handlungsproblemen ansieht,
    - welches Problem lösen Nichteltern, indem sie sich entscheiden, Eltern zu werden?
    - Welchen Erwartungen folgen sie?
  • 17.
    • Befreien sich von Erwartungsdruck, denn zur Normalbiographie gehört Elternschaft bis heute
    • 18. Bedürfnis die eigene Identität bis über den Tod hinaus zu sichern, wird gestillt
    • 19. Zur Beseitigung biographischer Probleme wie
    • 20. Fehlende Anerkennung
    • 21. Einsamkeit
    • 22. Unzureichender Lebenssinn etc.
  • Soziale und biographische Entscheidungsbedingungen
    • Ergebnis des Entscheidungsprozesses hängt von den zugänglichen Optionen ab
    • 23. Ob Kinderlosigkeit, Familie mit Doppelkarriere oder privater Kinderbetreuung etc., sind nicht für alle Gesellschaftsmitglieder gleichermaßen verfügbar.
  • Die Optionen sind abhängig von:
    - Milieu- und Schichtzugehörigkeit, mit erworbenem Bildungskapital, sozialen Unterstützungs-Netzwerken, biographischer Position
    • Strukturellen Bedingungen:
    • 24. Bildungssystem, Arbeitsmärkte, legitime kulturellen Vorstellungen
  • Zahlreiche Faktoren bestimmen die Entscheidung für / gegen Kinder
    Der Wert (Nutzen) der Elternschaft muss gegen die Nachteile (Opfer, Kosten) der Kinderlosigkeit abgewogen werden.
    Je höher das Ausbildungsniveau, desto höher ist die Opfer der Elternschaft, besonders für die Frau (Opportunitätskosten, entgangenes Einkommen und Verzicht auf Entfaltungsmöglichkeiten)
  • 25.
  • 26. Ist die Entscheidung für / gegen Kinder rational?
  • 27. Die grundsätzliche Frage Elternschaft oder Kinderlosigkeit ist einer rationalen Entscheidung nicht zugänglich.
    Es ist unwahrscheinlich, dass Paare in der Lage sind, in ihren berufsbiographischen und alltagsweltlichen Kontext, eine rationale Entscheidung zu treffen.
    Entscheidung sind zwar möglich, aber im Normalfall nichtrational
  • 28. Die Wahl des „richtigen“ Zeitpunkts kann eine rationale Entscheidung sein, in Erwägung biographischer Faktoren
    Jedoch tritt hier häufig das Problem der strukturellen Überforderung auf
  • 29. Weiteres Entscheidungsproblem: Soll ein weiteres Kind kommen?
    Die Frage der endgültige Kinderzahl ist am ehesten einem rationalen Kalkül zugänglich
    - Die „Kosten“ für das 2. Kind sind ungleich kleiner als die für das erste
    - Mehr als drei Kinder stellen eine enorme finanzielle und soziale Belastung dar
    • Hohe Kosten, geringer Nutzen
    Desweiteren unvereinbar mit kultureller Wertmustern
  • 30. Biographische Entscheidungsverläufe
    • Zeitpunkt selbstverständlich / abhängig von Ereignissen, auf die man nur bedingt Einfluss nehmen kann
    • 31. Mit Erwartungen konfrontiert, welche sich auf biographische Selbstverständlichkeiten von Elternschaft mit Altersnormen / biographische Übergänge beziehen
  • Entscheidungskette FÜR Elternschaft:
    Intensivierung Sexualleben
    Günstiger Zeitpunkt für Befruchtung bestimmen
    Schafft optimale Bedingungen für die Geburt
    Wenn Bemühungen nicht fruchten  Adoption
    Entscheidungsprozess kann also sehr komplex sein, mit rationalen/nichtrationalen, technischen oder moralischen Momenten
  • 32.
  • 33. Interaktionsprozess und Paar-Entscheidung
    Entscheidung für / gegen Kinder KEINE eine einsame biographische Entscheidung, sondern  eine Entscheidung des Paares
     Ergebnis eines komplexen, diffusen Interaktionsprozesses
    - Wünsche und Lebenspläne beider Partner müssen bei der rationalen Entscheidung berücksichtigt werden
  • 34. Elternschaft als Entscheidung?
    Entscheidungsbegriff ist anwendbar auf die biographische Problemsituation des Übergangs in die Elternschaft, ABER
    • Häufig nur formal sinnvoll
    • 35. Im Normalfall handelt es sich nicht um rational choice
    • 36. Entscheidungen hängen häufig vom biographischen und sozialen Kontext ab
  • - Entscheidungsbedarf vor allem in zwei Fällen:
    ungewollt eintretende Schwangerschaft & bei der Frage um weitere Kinder
    • Häufig liegt keine Entscheidung vor, sondern ein biographischer Übergang
    • 37. Resultat biographischer Zwangsläufigkeit
  • Empirische Befunde
  • 38. Amerikanische Studien
    • Leone 1990: Zwischen den eigenen, legitimen Interessen und denen anderer Beteiligter (Partner, Kinder) wird abgewägt, mit dem Ziel ausgewogen zu entscheiden
    • 39. Gerson 1985: Es gibt Bedingungen, welche Frauen entweder in Kinderlosigkeit oder Mutterschaft treiben
    • 40. Frauen entscheiden in gewisser Weise, aber ihre Entscheidungen sind nicht frei von sozialen Zwängen
    • 41. Es bestehen also Zusammenhänge zwischen sozialen Bedingungen und individuellem Handeln
  • Kinderlosigkeit: Entscheidung oder Schicksal?
    Anstieg von gewollter Kinderlosigkeit aufgrund von:
    • Stärkerer Bildungsbeteiligung von Frauen
    • 42. Vermehrte Erwerbstätigkeit
    • 43. Autonomie
    • 44. Normative Unterstützung der Bezugsgruppen
  • Houseknecht 1986: Kinderlosigkeit mit Kosten-Nutzen-Terminologie
    Nutzen:
    • Vermeidung ökonomischer Kosten der Erziehung
    • 45. Ökonomischer Nutzen durch Berufstätigkeit
    • 46. Soziale Anerkennung durch den Beruf
    Kosten:
    • Fehlen der sozialen Anerkennung, welche für Kindererziehung entgegengebracht wird
  • Deutsche Studien
    Lengsfeld/Pohl 1979:
    • Wunsch nach dem ersten Kind scheint schon unreflektiert und rational nicht begründbar zu sein
    • 47. Gründe/Motive für den Kinderwunsch meist wenig rational
     Entscheidung für Kinder nicht aus rationalem Kalkül, sondern unbewusst steuernde Motive & situative Momente
  • 48. Nave-Herz
    • Ungeplante Schwangerschaft schafft einen Entscheidungszwang
    • 49. Situation zwischen Abtreibung, Kind oder/und Partner entscheiden zu müssen – unter diesem situativen Entscheidungsdruck kann das Partnersystem zerbrechen
    • 50. Somit die Lebensform „alleinerziehende, ledige Mutter“ selten geplant
  • Späte erste Mütter (Engstler / Lüscher)
    Gründe:
    • „Wiederholtes Abwägen“ = wiederholter, beabsichtigter Aufschub
    • 51. „Konversion“ = berufliche Entwicklung, uneingeschränkte Lebensgestaltung & Selbstverwirklichung
    • 52. „Schicksal“ = aufgrund vorübergehender Infertilität
    • Hier kann das RC-Modell, nicht einmal der Entscheidungsbegriff angewendet werden
    • 53. „Entscheidung unter Risiko und Unsicherheit?“ Formal ja, aber kaum jemand kalkuliert irgendwelche Risikowahrscheinlichkeiten
    • 54. Steigender Druck durch das Älterwerden beseitigt häufig die Zweifel
  • Kinderlosigkeit als Ausdruck weiblicher Autonomie?
  • 55.
    • Zunehmende Kinderlosigkeit:
    • 56. Steigende Bedeutung von Werten wie Selbstverwirklichung / Autonomie
    • 57. Hauptgrund: Berufsorientierung der Frauen
    • 58. Scheinbar freiwillige Kinderlosigkeit, bedingt durch medizinisch-psychologische Zwänge
  • Ressourcentheorie ehelicher Machtstrukturen
    Ressourcentheorie ehelicher Entscheidungsmacht
    Ausgangspunkt: die Macht des Ehemannes ist in bäuerlichen, älteren, wenig gebildeten, katholischen oder eingewanderten Familien ungleich höher als in den jeweiligen Vergleichsfamilien
    Korrelationen zwischen gesellschaftlichen Status des Mannes, seinem Einkommen, seinem Berufsprestige und seiner Schulbildung einerseits und seiner Entscheidungsmacht innerhalb der Familie andererseits
  • 59. Nachteil: Beschränkung nur auf externe Ressourcen
    Gültige Prognosen können nur durch zusätzliche Annahmen über die jeweiligen Vergleichsmaßstäbe getroffen werden
    Verknüpfung ressourcen- und austauschtheoretischerIdeen
  • 60. Prinzip des geringsten Interesses
    Ressourcentheorie ehelicher Machtstrukturen nur in modernen Industriegesellschaften anwendbar
    Theorie des Austausches von Ressourcen im kulturellen Kontext
  • 61. Entscheidungs- und Austauschtheorien familiärer Beziehungen
    Allgemeines Prinzip ist ein rational-handlungstheoretisches
    Familien stellen Sonderfall von Austausch-Interaktionen dar, können aber im Rahmen allgemeiner Handlungstheorien behandelt werden
  • 62. Wert-Erwartungs-Theorie
    Akteure bilden Produkte aus Erwartungen und Bewertungen, welche subjektive Nutzenerwartung einer Handlung ergeben
    Kognitive Komponente der subjektiv definierten Kosten- und Nutzen-Erwartung wird stärker betont
    Vorteil: Person-Umgebungs-Relation wird simultan behandelt
  • 63. Beziehungen von Akteuren gehen explizit in die Erklärung ein
    Nachteile der Ressourcentheorie
    Rational-Choice-Modelle wurden vorwiegend für Reinterpretation bereits vorhandener Ergebnisse verwendet
  • 64. Ökonomische Theorie der Heirat-Gary S. Becker
    • Begründet von Gary S. Becker
    • 65. Warum heiraten Frauen und Männer?
    • 66. ledige Frauen + Männer -> Tauschpartner
    • 67. heiraten dann, wenn erwarteter Nutzen einer Ehe größer ist als der erwartete
    Nutzen für das Ledig sein
    • Gewinn einer Ehe basiert darauf, dass beide Partner unterschiedliche
    Ressourcen anzubieten haben
    • in Gesellschaften mit ausgeprägter geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
    investieren Frauen und Männer in unterschiedliches Humankapital
  • 68.
    • Humankapital der Männer: versuchen durch schulische und berufliche Bildung
    ihre Produktivität auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen
    • Humankapital der Frauen: versuchen ihre Produktivität im Haushalt zu steigern
    -> lernen Fertigkeiten die für Führung eines Haushalts/Erziehung der Kinder von
    Bedeutung sind
    -> geschlechtsspezifische Arbeitsteilung + die damit verbundene gegenseitige
    Abhängigkeit der Geschlechter können als die Hauptanreize für eine Heirat
    gesehen werden

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