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Lust auf Schule – Lust auf Lehrersein: Das ist für uns Junge diegrößte Motivation und die überzeugendste Antriebskraft. Ja...
Die Welt befindet sich in einem grundlegenden Wandel: NeueTechnologien, Globalisierung und Migrationsbewegungen ver-ändern...
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Nur für das, was ich selbst gestalte, kann ich auch Verantwortung                                             übernehmen. ...
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Lehrerinnen und Lehrer prägen die Weltsicht der nachwachsendenGenerationen. Es liegt häufig an ihnen, ob junge Menschen fü...
Bildungspolitik ist zentral für das Überleben und die Lebensqua-                                      lität der Gesellscha...
Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband ist die Berufsorga-nisation aller Pädagogen in Bayern. Im BLLV sind fast 56 ...
Nesrin F., Tobias L., Isabel W., Inga K., Harun L., Amelie R., Theresa G., Bettina H., Maria M., Catrin S. und Kilian H., ...
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Was wir glauben

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Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer von der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) glauben daran, dass wir die Schule ändern können - ja ändern müssen! Deshalb haben wir Junglehrer im BLLV diskutiert und überlegt, was wir wollen. Entstanden sind diese Glaubenssätze.
Diskutiert mit uns darüber auf www.facebook.com/abjland .

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  1. 1. wie Schule sein sollArbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ)Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.Bavariaring 3780336 MünchenTelefon: 089 721001-31Telefax: 089 721001-97bllv@bllv.dewww.bllv.dewww.abj.bllv.deFotos Fotostudio RoederKonzept und Grafik HimmelfahrtDruck Ortmann Team
  2. 2. Lust auf Schule – Lust auf Lehrersein: Das ist für uns Junge diegrößte Motivation und die überzeugendste Antriebskraft. Ja, wirhaben Lust auf unseren Beruf und auf unsere Aufgabe. Wir sindjung und wir wollen dieser Schule unseren Stempel aufdrücken.Wir wollen unsere Überzeugungen und Visionen in die Realitätumsetzen – denn es liegen 30, 40 Jahre in der Schule vor uns. Wirwollen uns einmischen.Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer haben Visionen. Wir glaubendaran, dass wir die Schule ändern können - ja ändern müssen!Die Schule ist viel zu wichtig und unser Beruf viel zu verantwor-tungsvoll, als dass wir uns dem Wandel verweigern könnten.Deshalb haben wir Junglehrer im BLLV diskutiert und überlegt,was wir wollen. Entstanden sind diese Glaubenssätze. Es war einelange und aufregende Diskussion. Ob sie gelungen ist, müsst Ihrentscheiden. Wir möchten Euch zum Mitmachen einladen. Auf un-serer Homepage findet Ihr unter www.abj.bllv.de unser Forumoder auf Facebook unter abj Land. Schreibt uns, was Ihr denktund schreibt uns, was Ihr tun wollt, damit Schule anders wird.Wir in der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer im BLLVwollen aufbrechen zu einer neuen Schule und zu einem neuenSelbstbewusstsein aller Lehrer, befreit von dem Denken in Ab-grenzungen und Ausgrenzungen zwischen den Schularten. WirLehrer gehören zusammen und wir wollen alle voneinander ler-nen – egal ob wir an der Grundschule, der Mittel- bzw. Haupt-schule, der Realschule, dem Gymnasium, der Förderschule oderder Berufsschule unterrichten.Macht mit!Evelyn Westphal Kerstin Polster Eva-Maria Schäffer
  3. 3. Die Welt befindet sich in einem grundlegenden Wandel: NeueTechnologien, Globalisierung und Migrationsbewegungen ver-ändern das Zusammenleben der Menschen und ihre Werte. DieMenschenwürde ist dabei immer wieder gefährdet. Ohne dieAchtung vor der Würde des Menschen ist unsere Gesellschaftaber nicht lebens- und erhaltenswert. Bildung und Schule sindeine wichtige Grundlage für menschliches Miteinander und fürdas Funktionieren der Gesellschaft. Bildung muss deshalb dazubeitragen, die Würde des Menschen bewusst zu machen und zubewahren. Deshalb bekennen wir Lehrerinnen und Lehrer uns zur Nesrin F. Haupt- und MittelschullehrerinMenschenwürde als Grundlage unserer Profession.Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen Menschenwürde nichtals abstrakten Begriff, sondern als Grundlage der Schule. Wir sindbereit, die schulische Realität und die gesellschaftliche Aufgabeder Schule ausdrücklich unter den Anspruch der Menschenwürdezu stellen. Für uns ist die Menschenwürde ein Schlüsselbegriff,der uns auch im täglichen Geschehen in der Schule wichtig istund mit dem wir den Schulalltag gestalten wollen. Der Einsatz fürdie Würde des Menschen ist die Grundlage für unser Professions-verständnis.
  4. 4. Kindheit und Jugend wandeln sich. So stehen die jungen Men- schen auch auf dem Arbeitsmarkt unter enormen Druck. Die Vorstellung stringenter Lebensentwürfe und Berufsbiografien ist heute überholt. Die Qualifikationsprofile der Berufe wandeln sich ebenso schnell wie die Notwendigkeit, sich im Leben immer wie- der beruflich zu verändern. Viele junge Menschen leiden darun- ter oder flüchten sich in virtuelle Welten. Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen, dass im MittelpunktTobias L. Förderschullehrer eines neuen Bildungsbegriffs neben der notwendigen Wissens- vermittlung grundlegende Kompetenzen und soziale Verantwor- tung stehen müssen. Wir sind bereit, einen neuen Bildungsbegriff Realität werden zu lassen. Dazu wollen wir auch selbst immer wieder umdenken und alternative Unterrichtsformen und –me- thoden praktizieren. Veränderung kann auch motivierend sein.
  5. 5. Bildung in der Schule erfolgt im Dialog zwischen Lehrern undSchülern. Die Form der Kommunikation ist oft ausschlaggebendfür den Lernerfolg. Ebenso ist die Kommunikation zwischen Kin-dern, Eltern und Lehrern für das Gelingen von Schule Vorausset-zung. In der Schule muss Wert auf eine offene und vertrauensvolleBeziehung miteinander gelegt werden. Das setzt hohe Kommuni-kationskompetenzen bei Lehrerinnen und Lehrern voraus. Isabel W. SozialpädagoginWir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen das Miteinander vonEltern und Lehrern im Zeichen von Vertrauen und Wohlwollen.Mit den Kolleginnen und Kollegen wollen wir uns regelmäßig undintensiv im Team miteinander austauschen und eine Atmosphäredes Unterstützens schaffen. Wir sind bereit, alle an der Schule Be-teiligten zum offenen und konstruktiven Dialog einzuladen. Wirwollen mit Supervisoren und Experten zusammenarbeiten, dieunsere Kommunikationskompetenz erhöhen. Auch in der Lehrer-bildung muss die Kommunikation in Zukunft eine Rolle spielen.
  6. 6. Die aktuelle Hirnforschung hat gezeigt, dass Lernen weniger eine Frage der Disziplin und des Wollens ist, als eine Frage der Stimu- lierung und der Motivation. Anregende Lernumfelder lösen Inter- esse und Lernbereitschaft bei Kindern aus und verbessern nach- haltig die lebenslange Lernfähigkeit. Ein zweites hat die moderne Neurobiologie gezeigt: Die Grunddisposition zu erfolgreichem Lernen wird in der frühen Kindheit angelegt. Spracherwerb und die kindliche Neugierde spielen hier eine zentrale Rolle. Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen Schule als ein stimu- lierendes Lernumfeld an. Wir sind bereit, gemeinsam mit unse- ren Kolleginnen und Kollegen Fächergrenzen zu überwinden und neue Formen und Methoden des Unterrichtens und des Bewer- tens zu erproben. Dazu brauchen wir auch die Erfahrungen un- serer älteren Kollegen. Unabhängig von der Schulstufe in der wir unterrichten, wollen wir selbst frühkindliche Lernprozesse in der Praxis kennenlernen. Ein anderes Lernen in der Schule muss nichtInga K. Studentin Lehramt an Berufsschulen Utopie sein. Es kann im Schulalltag umgesetzt werden.
  7. 7. Eine gute Schule grenzt Kinder und Jugendliche nicht aus. Einegute Schule führt sie zusammen. Eine heterogene Schülerschaftist eine Chance für erfolgreiches Lernen aller. Grundlage dafür Harun L. Haupt- und Mittelschullehrersind vielfältige Unterrichtsmethoden und eine Lernatmosphäredes gegenseitigen Respektes und der individuellen Förderung.Gegenseitige Unterstützung und Respekt sind Schlüsselqualifika-tionen. Dazu gehört auch, dass Behinderte ihren gleichberechtig-ten Platz in der Regelschule finden.Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen Schule als einen Lern-ort, an dem Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem Bil-dungshintergrund und differenter Leistungsfähigkeit zusammenlernen können, ohne benachteiligt zu werden. Dazu brauchen wirdie erforderlichen schulischen Rahmenbedingungen. Wir sind be-reit, vielfältige Unterrichtsmethoden anzuwenden, die erfolgrei-ches Lernen in heterogenen Lerngruppen ermöglichen.
  8. 8. Unsere Schulstrukturen trennen stark. Sie schaffen Subkultu-ren, die weitgehend verbindungslos nebeneinander existieren.Sie stigmatisieren die Schüler der Hauptschule, Mittelschule, derFörderschule und inzwischen teilweise auch der Realschule. Derfrühe Übertritt verschärft die soziale Stigmatisierung der Kinder. Amelie R. Studentin Lehramt GrundschuleDiese Entwicklung ist gesellschaftspolitisch und pädagogischfragwürdig. Wir brauchen deshalb Formen der systematischenKooperation zwischen den Schularten.Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen es als unsere Aufgabean, Kinder und Jugendliche in den einzelnen Schulen und überdie Schularten hinaus zusammenzuführen. Wir wollen eine neueSchulkultur des Miteinanders und des Respektes füreinander in-itiieren. Wir sind bereit, ein Netzwerk für Kolleginnen und Kolle-gen zu schaffen, die ein Schulverständnis des Miteinanders undnicht der Abgrenzung leben wollen.
  9. 9. Nur für das, was ich selbst gestalte, kann ich auch Verantwortung übernehmen. Gute Schulen sind Schulen, in denen Lehrerinnen und Lehrer und die Schulleitung eigenverantwortlich gestalten. Wir wollen auch die Eltern dabei einbinden. Über 4 000 SchulenTeresa G. Studentin Lehramt Fachlehrer m/t mit fast 100 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit über 1,3 Millionen Kindern und Jugendlichen können nicht zentral ge- steuert werden. Aufgabe der übergeordneten Schulverwaltung kann nur eine Evaluation und Beratung bei der Schulentwicklung sein. Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen es als Teil unserer Professionalität an, Verantwortung zu übernehmen und unsere Arbeit der professionellen Kritik und Evaluation zu stellen. Wir brauchen auch professionelle Beratung und Unterstützung ohne Stigmatisierung. Wir sind bereit, unsere Schulleiterinnen und Schulleiter ebenso wie die Verantwortlichen der Schulverwaltung zum Dialog einzuladen und mit ihnen eine neue Schulkultur zu schaffen. Wir sind bereit, Hierarchien zu überwinden und wollen dazu beizutragen Vertrauen, Freiheit und Mut zur Veränderung voranzutreiben.
  10. 10. Die neuen Medien, die Globalisierung, die rasante Entwicklungder Wissenschaften, die Bedrohung unserer natürlichen Lebens-grundlagen, die Veränderungen des Arbeitsmarktes und derWandel der Familien verändern auch die Schulen. Lehrerinnenund Lehrer müssen ihr fachliches Wissen und ihre pädagogisch-psychologischen Kompetenzen ständig aktualisieren. Bettina H. GymnasiallehrerinWir jungen Lehrerinnen und Lehrer sind bereit zu kontinuierli-cher Fortbildung und Weiterentwicklung unserer pädagogischenProfession. Wir wollen uns auch im Team mit unseren Kolleginnenund Kollegen fortbilden, um unsere Schule gemeinsam zu verän-dern und zu optimieren. Was wir brauchen, sind mehr Zeit undmehr Unterstützung für unsere Fortbildung.
  11. 11. Lehrerinnen und Lehrer studieren unterschiedliche Lehrämter. Während des Studiums besuchen sie oftmals die gleichen Semi- nare. Ab dem Vorbereitungsdienst bzw. Referendariat bricht der Kontakt zwischen den Lehrerinnen und Lehrern, die an unter- schiedlichen Schularten arbeiten, meistens ab. Es gibt nur noch wenige Berührungspunkte und keine systematischen Kommuni- kationsformen. Alle Lehrerinnen und Lehrer können aber vonein- ander lernen und sich gegenseitig unterstützen.Birgit M. Grundschullehrerin Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen die Notwendigkeit ei- nes neuen Professionsverständnisses. Dazu gehören vielfältige Formen der Hospitation, der Kommunikation, der Koordination und der gemeinsamen Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen aller Schularten. Wir sind bereit, zwischen Kolleginnen und Kol- legen einen schulartübergreifenden Austausch aufzubauen und zu pflegen.
  12. 12. Lehrerinnen und Lehrer prägen die Weltsicht der nachwachsendenGenerationen. Es liegt häufig an ihnen, ob junge Menschen für diezentralen Themen des Überlebens unserer Gesellschaft sensibili-siert werden, wie zum Beispiel die Sicherung der Demokratie, dieUmsetzung von Gerechtigkeit in unserem Gemeinschaftsleben,die Sicherung der Freiheit, der Erhalt der natürlichen Lebens-grundlagen und das aktive Eintreten für die Menschenrechte. Dieherausragende Verantwortung der Berufsgruppe der Lehrerinnen Catrin S. Realschullehrerinund Lehrer in unserer Gesellschaft fordert von ihnen eine beson-dere Sensibilität für die Themen der modernen Gesellschaft.Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen die Notwendigkeit, fürdas Überleben unserer Gesellschaft einzutreten und unsere Schü-ler für die zentralen Fragen und Themen zu sensibilisieren. Wirwollen uns selbstbewusst zu dieser Verantwortung auch öffent-lich bekennen. Wir sind bereit, eine besondere gesellschaftlicheVerantwortung zu übernehmen.
  13. 13. Bildungspolitik ist zentral für das Überleben und die Lebensqua- lität der Gesellschaft. Reformen in der Bildungspolitik greifen allerdings erst in langen Zeiträumen. Wir beobachten mit Sor- ge, dass in der Politik langfristige Entwicklungen oft ignoriert werden, weil sie schwierig zu vermitteln sind. Auch stellen wir fest, dass notwendige strukturelle Veränderungen durch die Ver- waltung blockiert oder durch mangelnde Ressourcenzuteilung verhindert werden. Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer wollen mit unseren Politikern direkt und ungefiltert über die schulische Realität diskutieren. Wir wollen, dass die Politiker uns zuhören und offen sind für die Ideen und Vorstellungen von uns Jungen. Wir sind bereit, die Abgeordneten in unsere Schulen einzuladen, um mit ihnen zu sprechen und ihnen die Probleme vor Ort aufzuzeigen.Kilian H. Student Lehramt Gymnasium Demokratie lebt vom intensiven und regelmäßigen Dialog. Politi- kerinnen und Politiker und Lehrerinnen und Lehrer müssen offen und oft miteinander sprechen. Wir müssen voneinander lernen. Wir sind bereit, gemeinsam neue Antworten auf die drängenden Probleme in der Schule zu suchen und zu finden.
  14. 14. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband ist die Berufsorga-nisation aller Pädagogen in Bayern. Im BLLV sind fast 56 000 Leh-rerinnen und Lehrer aus Grundschule, Gymnasium, Haupt- und Mit-telschule, Realschule und Förderschule sowie Sozialpädagogen undErzieherinnen Mitglied.Der BLLV steht seit seiner Gründung im Jahr 1861 für ein demokra-tisches Bildungsverständnis: Bildung ist die Grundlage für eine de- Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) ist der Zusam-mokratische und wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft. Schule als menschluss von Lehramtsanwärtern bzw. Referendaren und jungeneinzige Einrichtung des Staates, die alle Menschen besuchen, ist ein Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten bis zum 10. Dienstjahr imwichtiges Fundament unseres Gemeinwesens. Deshalb muss sie die BLLV. Insgesamt zählt die ABJ 12 000 junge Kolleginnen und Kolle-Menschen zusammenführen und die demokratische Gemeinschaft gen. Wir arbeiten eng zusammen mit der Landesstudentengruppestärken. Sie darf nicht ausgrenzen und trennen. Bildungspolitik muss des BLLV, in der 8 000 Studenten Mitglied sind.dieses Bildungsverständnis als Leitlinie ihrer Handlungen haben. Die ABJ ist innerhalb des BLLV selbstständig. Ihre Mitglieder erhaltenDer BLLV vertritt ein modernes Professionskonzept für den Lehrer- alle Serviceleistungen des BLLV, darüber hinaus auch viele spezielleberuf: Lehrerinnen und Lehrer sind die Träger der Bildung in der Angebote für Junglehrer. Auch für unsere Studenten bieten wir be-Schule. Sie benötigen ein profundes Wissen in den Fächern, die sie sondere Serviceangebote an. Politisch engagiert sich die ABJ vor al-unterrichten. Darüber hinaus müssen sie über hervorragende fach- lem für die Schaffung von mehr Lehrerplanstellen, eine Erhöhung derdidaktische, methodische und pädagogisch-psychologische Kompe- Anwärterbezüge, mehr Möglichkeiten für die individuelle Förderungtenzen verfügen. Die Lehrerbildung muss sich an diesen Ansprüchen aller Kinder und Jugendlichen, eine stärkere Berufsfeldorientierungmessen lassen und die Arbeitsbedingungen in der Schule müssen der Lehrerbildung und mehr Gestaltungsfreiheiten in den Schulen.nachhaltig verbessert werden, damit dieses Professionsverständnisauch voll zum Tragen kommen kann. Derzeit findet ein Generationenwechsel in den Schulen statt. Viele ältere Lehrerinnen und Lehrer gehen in diesen Jahren in den Ruhe-Der BLLV selbst orientiert seine Arbeit an einem zukunftsweisenden stand. Viele Junge rücken nach. Die ABJ will, dass diese jungen Kolle-Verbandskonzept: Der BLLV ist eine Selbsthilfeeinrichtung der bay- ginnen und Kollegen in den Schulen und in der Schul- und Bildungs-erischen Lehrerschaft. Er ist unabhängig von Parteien und Kirchen. politik eine Stimme haben. ABJ und BLLV treten gemeinsam für eineEr versteht sich als kritische, unbequeme Stimme der Lehrerschaft. Schule ein, in der Dialog und kollegiales Miteinander das FundamentSeine Aufgabe ist es, die Defizite und Unzulänglichkeiten der Schule, von Schule bilden.der Lehrerbildung und der Arbeitsbedingungen in den Bildungsein-richtungen öffentlich zu machen und politisch Druck für Verbesse- Für interessierte Kolleginnen und Kollegen im Vorbereitungsdienstrungen aufzubauen. Darüber hinaus bietet er als Selbsthilfeeinrich- bietet die ABJ Dienstanfängerseminare, Hilfen für den Vorbereitungs-tung qualitativ hochstehende Serviceleistungen für seine Mitglieder dienst (CD-ROM), monatliche Newsletter für Referendare, Prüfungs-an, wie Rechtsschutz und Rechtsberatung, Personalvertretung, Fort- vorbereitungsseminare, Fortbildung zu Themen wie Belastung, Ge-bildung, Beratung in Gesundheitsfragen, Diensthaftpflicht u. v. m. sundheit, Stimmbildung, Körpersprache und Praxishefte u. v. m. an.Mehr Infos unter www.bllv.de. Mehr Infos unter www.abj.bllv.de
  15. 15. Nesrin F., Tobias L., Isabel W., Inga K., Harun L., Amelie R., Theresa G., Bettina H., Maria M., Catrin S. und Kilian H., die sich spontan bereit erklärt haben, sich für diese Broschüre fotografieren zu lassen.

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