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Studie Schule 2.0 | Juli 2011

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  • 1. Schule 2.0Eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischerMedien an Schulen aus Lehrersicht
  • 2. „ Impressum Herausgeber: BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Albrechtstraße 10 A 10117 Berlin-Mitte Tel.: 030.27576-0 Fax: 030.27576-400 bitkom@bitkom.org www.bitkom.org Ansprechpartnerin: Nathalie Huth Tel.: 030.27576-220 n.huth@bitkom.org Redaktion: Rainer Arenz (Aris), Nathalie Huth, Stephan Pfisterer (beide BITKOM) Redaktionsassistenz: Michaela Henrichfreise Gestaltung / Layout: Design Bureau kokliko / Anna Müller-Rosenberger (BITKOM) Copyright: BITKOM 2011 Bildnachweis: Istockphoto.com, Titelbild: Smart Technologies Diese Publikation stellt eine allgemeine unverbindliche Information dar. Die Inhalte spiegeln die Auffassung im BITKOM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider. Obwohl die Informationen mit größtmöglicher Sorg- falt erstellt wurden, besteht kein Anspruch auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Aktualität, insbesondere kann diese Publikation nicht den besonderen Umständen des Einzelfalles Rechnung tragen. Eine Verwendung liegt daher in der eigenen Verantwortung des Lesers. Jegliche Haftung wird ausgeschlos- sen. Alle Rechte, auch der auszugsweisen Vervielfältigung, liegen beim BITKOM.
  • 3. Schule 2.0 Schule 2.0Eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischerMedien an Schulen aus Lehrersicht
  • 4. Inhaltsverzeichnis Vor dem großen Sprung? Lehrer und ITK-Technologien im Unterricht 5 1 Lehrer und Technik 7 1.1 Persönliche Ausstattung mit Kommunikationstechnik 7 1.2 Einstellung zu elektronischen Medien 8 1.3 Computereinsatz für die Unterrichtsvorbereitung 11 2 Einsatz elektronischer Medien im Unterricht 13 2.1 Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien 13 2.2 Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien 16 2.3 Einsatz von Computern und interaktiven Whiteboards 19 2.4 Zwecke für den Einsatz elektronischer Medien 22 2.5 Aussagen zum Nutzen von PC und Internet 24 2.6 Nutzen von sozialen Netzwerken 27 3 Voraussetzungen an Schulen 30 3.1 Technische Ausstattung an den Schulen 30 3.2 Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht 33 3.3 Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien 35 3.4 Forderungen an Politik und Wirtschaft 38 Untersuchungsdesign und Methodik 422
  • 5. Schule 2.0AbbildungsverzeichnisAbbildung 1: Technikausstattung der Lehrer – Gesamt 8Abbildung 2: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Alter 9Abbildung 3: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Geschlecht 9Abbildung 4: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Hauptfach 10Abbildung 5: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Schulart 10Abbildung 6: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Alter 11Abbildung 7: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Geschlecht 12Abbildung 8: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Hauptfach 12Abbildung 9: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Schulart 12Abbildung 10: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Alter 14Abbildung 11: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht 14Abbildung 12: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Hauptfach 15Abbildung 13: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart 15Abbildung 14: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Alter 16Abbildung 15: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Geschlecht 17Abbildung 16: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Hauptfach 18Abbildung 17: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Schulart 19Abbildung 18: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Alter 20Abbildung 19: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Geschlecht 20Abbildung 20 Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Hauptfach 21Abbildung 21: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Schulart 21Abbildung 22: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Alter 22Abbildung 23: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Geschlecht 23Abbildung 24: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Hauptfach 23Abbildung 25: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Schulart 24Abbildung 26: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Alter 25Abbildung 27: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Geschlecht 25Abbildung 28: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Hauptfach 26Abbildung 29: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Schulart 26Abbildung 30: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Alter 27Abbildung 31: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Geschlecht 28Abbildung 32: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Hauptfach 28Abbildung 33: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Schulart 29Abbildung 34: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Alter 31Abbildung 35: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Geschlecht 31Abbildung 36: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Hauptfach 32Abbildung 37: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Schulart 32Abbildung 38: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Alter 33Abbildung 39: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Geschlecht 34Abbildung 40: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Hauptfach 34Abbildung 41: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Schulart 34 3
  • 6. Abbildung 42: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Alter 35 Abbildung 43: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht 36 Abbildung 44: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Hauptfach 36 Abbildung 45: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart 37 Abbildung 46: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Alter 38 Abbildung 47: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Geschlecht 39 Abbildung 48: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Hauptfach 40 Abbildung 49: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Schulart 414
  • 7. Schule 2.0Vor dem großen Sprung?Lehrer und ITK-Technologien im Unterricht Prof. Dieter Kempf, Präsident BITKOM und Vorsitzender des Vorstands Datev eG„Lehrer sind Technik-Muffel“ – dieses weit verbreitete Kli- Sind die Schulen hierzulande die digitale Avantgarde?schee gehört der Vergangenheit an. Längst ist der PC dasArbeitsmittel Nummer Eins für die Unterrichtsvorberei- Der Eindruck wäre verfehlt. Denn die Erwartungen dertung geworden und die Internet-Recherche zur täglichen Lehrkräfte korrespondieren bei weitem nicht mit dem tat-Übung für viele Pädagogen in Deutschland. Der Anteil der sächlichen Einsatz von ITK im Unterricht. Noch immer sindLehrkräfte, die diese Arbeitsmittel und Ressourcen sehr nicht alle Klassenräume an das Internet angeschlossen,selten oder gar nicht nutzen, liegt bei etwa 20 Prozent. interaktive elektronische Tafeln vielerorts noch bestaunteKurz: Pädagogen sind technikaffiner als der Durchschnitt Ausnahmen im Schulalltag und veraltete Netzwerkeder Bundesbürger. weit verbreitet. ITK-Nutzung im Unterricht findet nur punktuell statt und geht meist auf die Initiative einzelnerDie Hoffnungen, die Lehrkräfte mit dem Einsatz von ITK Lehrkräfte zurück. Standard sind immer noch das guteim Unterricht verbinden, verblüffen geradezu. Die Pädago- alte Schulbuch, der Atlas und die ausgerollte Landkarte.gen stimmen mehrheitlich Aussagen zu wie z.B. „Schüler Die „kreidefreie Schule“ steht eher am Horizont der päda-lernen mit ITK schneller“ oder „ITK trägt zu einer besseren gogischen Zukunft als im hier und jetzt des Schulalltags.Konzentration der Schüler bei“ bis hin zu „ITK ermöglicht, Und die Sozialen Netzwerke werden zwar von nahezuauf Schüler individueller einzugehen“. Und die Einschät- 100 Prozent der Schüler genutzt, ihre Einbindung in denzung, dass Soziale Netzwerke für das schulische Lernen Lernprozess ist aber weitgehend bloße Theorie.positiv sein können, teilen drei Viertel der Befragten. 5
  • 8. Das alles hat seine Gründe. Nur wenige Bundesländer ver- Nutzung von ITK-Technologien als Unterrichtsstandard folgen eine konsequente e-School-Strategie. Ausstattung ist vorhanden. Sie erwarten aber, hierbei gezielt und der Schulen, pädagogische Konzepte und die Lehrerwei- nachhaltig unterstützt zu werden. Ganzheitliche Kon- terbildung stehen meist unverbunden nebeneinander. zepte müssen auf den Tisch. Die Wirtschaft, die für ihre Die Lehrkräfte werden nicht wirksam begleitet bei ihren Kommunikations- und Lernprozesse längst auf ITK setzt, Versuchen, elektronische Medien konsequent einzuset- bietet hierfür ihre Mitarbeit an. zen. Die Chance, die private Nutzung von ITK durch junge Menschen für deren Lernprozess nutzbar zu machen, wird verschenkt. Länder und Schulträger sind gefordert. Das zentrale Ergebnis unserer Schul-Studie lautet: Die Bereitschaft der Lehrerschaft für einen umfassenden Übergang zur6
  • 9. Schule 2.01 Lehrer und Technik„ Lehrer sind überdurchschnittlich mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattet. So verfügen zum Beispiel neun von zehn Lehrern über Breitbandinternet.„ Die Akzeptanz für digitale Medien ist bei Lehrern sehr hoch. 85 Prozent stehen ihnen positiv gegenüber.„ Mehr als drei Viertel der Lehrer nutzen den Computer mindestens einmal pro Woche zur Unterrichtsvorbereitung.„ 1.1 Persönliche Ausstattung mit Vergleich mit der Gesamtbevölkerung zeigt sich, dass Kommunikationstechnik Lehrerhaushalte damit überdurchschnittlich häufig über Breitbandinternet verfügen. 2010 lag die Zahl der 90 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer (im Breitbandanschlüsse in Deutschland bei 26,5 Millionen Folgenden zusammengefasst als Lehrer bezeichnet) Haushalten1. Dies entspricht zwei Dritteln aller Haushalte. sind persönlich mit Breitbandinternet ausgestattet. Im 1 Quelle: BITKOM / EITO 7
  • 10. Ein Notebook oder Netbook nutzen privat 86 Prozent aller Einen Tablet-PC besitzen sechs Prozent der befragten befragten Lehrer, einen stationären PC 74 Prozent. Auch Lehrer. Dieser Wert liegt ebenfalls über dem Gesamtwert diese Ergebnisse deuten auf eine überdurchschnittliche der Bevölkerung. Laut BITKOM-Schätzung besaßen zum technische Ausstattung der Lehrerhaushalte hin, wenn Zeitpunkt der Erhebung zwei Prozent der Deutschen man den Ausstattungsgrad deutscher Haushalte mit einen Tablet-PC. Notebooks und PCs als Vergleich heranzieht. Laut einer BITKOM-Umfrage zu Consumer Electronics sind in 47 Prozent der Haushalte ein oder mehrere Notebooks und „ 1.2 Einstellung zu elektronischen Medien in 55 Prozent der Haushalte ein oder mehrere stationäre PCs vorhanden2. Eine deutliche Mehrheit (85 Prozent) der Lehrer weist eine positive Einstellung zu elektronischen Medien auf. Diese Ein normales Handy besitzen 74 Prozent aller Lehrer. Über setzt sich aus Technik-Fans (zehn Prozent) und eher positiv ein Smartphone verfügen bereits 42 Prozent aller Lehrer. eingestellten Lehrern (75 Prozent) zusammen. Weitere Lehrerhaushalte sind damit häufiger mit Smartpho- zehn Prozent der Lehrer haben eine eher skeptische nes ausgestattet als die Gesamtheit der Haushalte (35 Einstellung. Fünf Prozent können überhaupt nichts mit Prozent) . 2 elektronischen Medien anfangen. Der Anteil an Technik-Fans ist unter männlichen Lehrern Technikausstattung der Lehrer – Gesamt (zwölf Prozent), Lehrern unter 40 Jahren (zwölf Prozent) Gesamt und Lehrern, die MINT-Fächer unterrichten (13 Prozent), n=501 Breitbandinternet: z. B. DSL, am größten. TV-Kabel 90 Notebook oder Netbook 86 Das entgegengesetzte Extrem, also Lehrer, die mit elek- tronischen Medien nichts anfangen können, findet man Normales Handy 74 dagegen am häufigsten bei den über 50-Jährigen (zwölf Prozent). Stationärer PC 74 Smartphone 42 Schmalbandiges Internet: z.B. Telefon ISDN 7 Tablet-PC 6 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Zunächst eine Frage zu Ihrer persönlichen Ausstattung mit Kommunikationstechnik. Welche der folgenden Geräte nutzen Sie privat? Abbildung 1: Technikausstattung der Lehrer – Gesamt 2 Quelle: BITKOM, Studie „Consumer Electronics“ 20118
  • 11. Schule 2.0Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Ich bin ein Technik-Fan. 10 12 11 8 Ich stehe elektronischen Medien eher positiv 75 81 84 61 gegenüber. Ich stehe elektronischen Medien eher skeptisch 10 6 6 18 gegenüber.Ich kann mit elektronischen Medien nichts anfangen. 5 1 12 Weiß nicht / k.A. 1Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu elektronischen Medien generell beschreiben?Abbildung 2: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach AlterVerhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Ich bin ein Technik-Fan. 10 12 8 Ich stehe elektronischen Medien eher positiv 75 74 76 gegenüber. Ich stehe elektronischen Medien eher skeptisch 10 10 10 gegenüber.Ich kann mit elektronischen Medien nichts anfangen. 5 4 5Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu elektronischen Medien generell beschreiben?Abbildung 3: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Geschlecht 9
  • 12. Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Ich bin ein Technik-Fan. 10 13 8 9 Ich stehe elektronischen Medien eher positiv 75 73 77 76 gegenüber. Ich stehe elektronischen Medien eher skeptisch 10 11 8 11 gegenüber. Ich kann mit elektronischen Medien nichts anfangen. 5 2 7 4 Weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu elektronischen Medien generell beschreiben? Abbildung 4: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Hauptfach Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Ich bin ein Technik-Fan. 10 10 11 11 6 Ich stehe elektronischen Medien eher positiv 75 74 72 76 82 gegenüber. Ich stehe elektronischen Medien eher skeptisch 10 9 12 11 6 gegenüber. Ich kann mit elektronischen Medien nichts anfangen. 5 7 5 2 6 Weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu elektronischen Medien generell beschreiben? Abbildung 5: Verhältnis der Lehrer zu elektronischen Medien – nach Schulart10
  • 13. Schule 2.0„ 1.3 Computereinsatz für die Nach Unterrichtsfächern liegt die tägliche/mehrmals Unterrichtsvorbereitung wöchentliche Nutzung des Computers für Unterrichts- vorbereitungen bei den sonstigen Fächern mit 58 Prozent Die meisten Lehrer (78 Prozent) nutzen den Computer vor MINT (47 Prozent) und Sprachen (44 Prozent). Hier mindestens einmal pro Woche zur Unterrichtsvorberei- lässt sich ein Zusammenhang mit aktuellen Ereignis- tung. Genauer betrachtet bereitet jeder zehnte Lehrer (elf sen vermuten, die Lehrer beispielsweise in den Politik-, Prozent) seinen Unterricht täglich am PC vor, 38 Prozent Gemeinschaftskunde- oder Wirtschaftslehre-Unterricht mehrmals wöchentlich und 29 Prozent im Durchschnitt einfließen lassen. einmal pro Woche. 17 Prozent setzen den Computer selte- ner als einmal pro Woche für ihre Unterrichtsvorbereitung Gesamtschullehrer (62 Prozent) und Lehrer an Gymnasien ein. Nur vier Prozent setzen den PC nie oder so gut wie nie (51 Prozent) liegen bei der täglichen/mehrmals wöchent- für diese Zwecke ein. lichen Computernutzung für die Unterrichtsvorbereitung vor den Lehrern anderen Schulformen. Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 täglich 11 11 12 11 mehrmals wöchentlich 38 42 36 36 im Durchschnitt einmal pro Woche 29 29 36 22 seltener als einmal pro Woche 17 15 15 22 gar nicht 4 3 1 9 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig nutzen Sie den Computer für die Unterrichtsvorbereitung? Abbildung 6: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Alter 11
  • 14. Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=265 täglich 11 13 10 mehrmals wöchentlich 38 36 40 im Durchschnitt einmal pro Woche 29 30 28 seltener als einmal pro Woche 17 17 18 gar nicht 4 5 4 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig nutzen Sie den Computer für die Unterrichtsvorbereitung? Abbildung 7: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Geschlecht Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 täglich 11 13 11 11 mehrmals wöchentlich 38 34 33 47 im Durchschnitt einmal pro Woche 29 32 31 24 seltener als einmal pro Woche 17 19 19 14 gar nicht 4 3 6 4 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig nutzen Sie den Computer für die Unterrichtsvorbereitung? Abbildung 8: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Hauptfach Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=10 täglich 11 10 8 15 12 mehrmals wöchentlich 38 33 41 36 50 Im Durchschnitt einmal pro Woche 29 32 28 29 22 seltener als einmal pro Woche 17 21 21 14 12 gar nicht 4 5 2 6 4 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig nutzen Sie den Computer für die Unterrichtsvorbereitung? Abbildung 9: Computereinsatz für Unterrichtsvorbereitung – nach Schulart12
  • 15. Schule 2.02 Einsatz elektronischer Medien im Unterricht „ Mehr als drei Viertel der Lehrer sehen einen großen Nutzen im Einsatz digitaler Medien in der Schule. „ Moderne Technik, wie interaktive Whiteboards, finden bisher nur bei knapp einem Viertel der Lehrer häufig und regelmäßig Einsatz. „ Digitale Medien werden meist nur für einfache Aufgaben im Unterricht angewendet, wie beispielsweise für Internetrecherchen.„ 2.1 Einstellung zum Einsatz aus (bis 40 Jahre: 83 Prozent, 41 bis 50 Jahre: 86 Prozent, elektronischer Medien über 50 Jahre: 62 Prozent). Nach Schulfächern weisen die MINT-Lehrer den größten Anteil positiv eingestellter Mit 77 Prozent aller befragten Lehrer steht eine deutliche Lehrer auf (79 Prozent). Lehrer an Gymnasien (80 Prozent) Mehrheit dem Einsatz elektronischer Medien im Unter- liegen vor den Lehrern anderer Schulformen. richt positiv oder eher positiv gegenüber. Die positive Einstellung fällt insbesondere bei jüngeren Lehrern hoch 13
  • 16. Die wenigen, dem Einsatz elektronischer Medien gegen- Generation der Digital Immigrants, die Computer, Internet über negativ eingestellten Lehrer sind in erster Linie und weitere digitale Technologien erst im Erwachsenenal- Lehrer im Alter über 50 Jahren (38 Prozent), also die ältere ter kennengelernt haben. Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 positiv 13 14 17 8 eher positiv 64 69 69 54 eher negativ 19 16 14 28 negativ 4 1 1 10 weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie stehen Sie dem Einsatz elektronischer Medien im Unterricht im Großen und Ganzen gegenüber? Abbildung 10: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Alter Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 positiv 13 15 11 eher positiv 64 64 64 eher negativ 19 19 19 negativ 4 2 5 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie stehen Sie dem Einsatz elektronischer Medien im Unterricht im Großen und Ganzen gegenüber? Abbildung 11: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht14
  • 17. Schule 2.0Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 positiv 13 18 9 13 eher positiv 64 61 67 63 eher negativ 19 18 19 20 negativ 4 2 5 4 weiß nicht / k.A. 1Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie stehen Sie dem Einsatz elektronischer Medien im Unterricht im Großen und Ganzen gegenüber?Abbildung 12: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach HauptfachEinstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 positiv 13 10 13 16 16 eher positiv 64 63 65 64 60 eher negativ 19 20 20 18 18 negativ 4 7 3 2 6 weiß nicht / k.A. 1Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie stehen Sie dem Einsatz elektronischer Medien im Unterricht im Großen und Ganzen gegenüber?Abbildung 13: Einstellung zum Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart 15
  • 18. „ 2.2 Regelmäßig eingesetzte elektronische An dritter Stelle wird der stationäre PC genannt, der bei Medien 62 Prozent aller Lehrer regelmäßig zum Einsatz kommt. Der Beamer führt mit deutlichem Abstand die Liste einge- Etwa die Hälfte der Lehrer (49 Prozent) bedient sich mobi- setzter elektronischer Medien im Unterricht an. ler Computer. Junge Lehrer unter 40 Jahren liegen in der 94 Prozent der Lehrer setzen ihn regelmäßig im Unter- Nutzung deutlich vorne (57 Prozent). richt ein, bei den jüngeren Lehrern unter 50 Jahren sogar fast jeder (99 Prozent). Jeweils weitere 49 Prozent der Lehrer spielen im Unter- richt regelmäßig Audio- und Videodateien per CD- oder Es folgt der Overheadprojektor, der nach wie vor von MP3-Player und DVD-Player ab. Aber auch die analoge 63 Prozent aller Lehrer regelmäßig im Unterricht genutzt Technik kommt für diese Zwecke noch häufig zum Einsatz. wird. Vor allem Lehrer über 50 Jahre setzen den Overhead- Ebenfalls 49 Prozent der Lehrer geben an, regelmäßig den projektor noch überdurchschnittlich häufig (70 Prozent) Kassettenrekorder oder Plattenspieler für den Unterricht ein. zu nutzen. Hier liegen Hauptschullehrer (56 Prozent) und Lehrer im Alter ab 51 Jahren (54 Prozent) über dem Durchschnitt. Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Beamer 94 99 99 83 Overheadprojektor 63 61 59 70 Stationärer PC 62 61 70 54 Mobiler Computer (Notebook etc.) 49 57 49 43 CD oder MP3 49 45 57 45 DVD-Player 49 48 50 49 Kassettenrekorder oder Plattenspieler 49 44 48 54 Smartboards/Whiteboards 34 38 34 29 Foto- oder Video-Kameras 14 15 14 13 Spielekonsolen 3 2 4 3 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Welche elektronischen Medien setzen Sie regelmäßig im Unterricht ein? Abbildung 14: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Alter 3 Quelle: BITKOM, Studie Jugend 2.016
  • 19. Schule 2.0Sogenannte Smartboards oder interaktive Whiteboards, Foto- oder Video-Kameras werden von 14 Prozent allerelektronische Tafeln mit Bildschirmsteuerung, werden Lehrer regelmäßig im Unterricht genutzt, dabei etwasimmerhin von einem Drittel aller Lehrer (34 Prozent) mehr von Lehrerinnen (16 Prozent) als von Lehrern (zwölfregelmäßig im Unterricht genutzt. MINT-Lehrer Prozent).(37 Prozent) sowie Realschullehrer (42 Prozent) liegen inder Nutzung von Smartboards vorne. Bis dato sind noch Spielekonsolen werden lediglich von 3 Prozent aller Lehrerlange nicht alle Klassenzimmer mit dieser neuen Technik regelmäßig im Unterricht eingesetzt.ausgestattet.Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Beamer 94 94 93 Overheadprojektor 63 64 63 Stationärer PC 62 64 60 Mobiler Computer (Notebook etc.) 49 47 51 CD oder MP3 49 47 51 DVD-Player 49 52 46 Kassettenrekorder oder Plattenspieler 49 45 52 Smartboards/Whiteboards 34 35 33 Foto- oder Video-Kameras 14 12 16 Spielekonsolen 3 2 4Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Welche elektronischen Medien setzen Sie regelmäßig im Unterricht ein?Abbildung 15: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Geschlecht 17
  • 20. Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Beamer 94 96 91 95 Overheadprojektor 63 62 63 65 Stationärer PC 62 62 61 62 Mobiler Computer (Notebook etc.) 49 52 48 48 CD oder MP3 49 47 46 54 DVD-Player 49 45 44 58 Kassettenrekorder oder Plattenspieler 49 51 52 43 Smartboards/Whiteboards 34 37 34 31 Foto- oder Video-Kameras 14 16 12 14 Spielekonsolen 3 4 3 4 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Welche elektronischen Medien setzen Sie regelmäßig im Unterricht ein? Abbildung 16: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Hauptfach18
  • 21. Schule 2.0 Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Beamer 94 90 95 95 96 Overheadprojektor 63 68 67 62 38 Stationärer PC 62 60 68 57 64 Mobiler Computer (Notebook etc.) 49 48 43 55 46 CD oder MP3 49 50 53 45 56 DVD-Player 49 48 56 44 48 Kassettenrekorder oder Plattenspieler 49 56 50 41 45 Smartboards/Whiteboards 34 27 42 31 34 Foto- oder Video-Kameras 14 13 15 15 18 Spielekonsolen 3 3 3 4 7 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Welche elektronischen Medien setzen Sie regelmäßig im Unterricht ein? Abbildung 17: Regelmäßig eingesetzte elektronische Medien – nach Schulart„ 2.3 Einsatz von Computern und 31 Prozent vorne, Gesamtschullehrer mit 16 Prozent und interaktiven Whiteboards Hauptschullehrer mit 17 Prozent hinten. Gibt insgesamt eine deutliche Mehrheit von 72 Prozent Ein wesentlich höherer Anteil an Lehrern setzt Computer der Lehrer an, PCs und/oder interaktive Whiteboards im oder interaktive Whiteboards im Unterricht eher selten Unterricht regelmäßig einzusetzen, ergibt die genaue (37 Prozent), das heißt im Durchschnitt einmal pro Woche, Abfrage der Nutzungsfrequenz ein relativiertes Bild. und sehr selten (35 Prozent), das heißt seltener als einmal pro Woche, ein. Nur knapp ein Viertel (23 Prozent) der Lehrer setzen Computer oder interaktive Whiteboards häufig, das heißt Nur sechs Prozent der Lehrer geben an, Computer oder mehrmals wöchentlich bis täglich, ein. Dabei wird diese interaktive Whiteboards gar nicht im Unterricht einzu- Technik lediglich von fünf Prozent der Lehrer mehrmals setzen. Unter Hauptschullehrern sind es vergleichsweise täglich und damit intensiv genutzt. Lehrer an Gymnasien hohe zehn Prozent. liegen bei der häufigen PC- und Whiteboard-Nutzung mit 19
  • 22. Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 mehrmals täglich 5 10 3 2 täglich 9 8 10 8 mehrmals wöchentlich 9 10 12 7 im Durchschnitt einmal pro Woche 37 35 40 38 seltener als einmal pro Woche 35 38 35 30 gar nicht 6 17 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig setzen Sie den Computer oder ein Whiteboard im Unterricht ein? Abbildung 18: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Alter Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 mehrmals täglich 5 7 2 täglich 9 8 9 mehrmals wöchentlich 9 12 7 im Durchschnitt einmal pro Woche 37 31 44 seltener als einmal pro Woche 35 37 32 gar nicht 6 5 6 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie häufig setzen Sie den Computer oder ein Whiteboard im Unterricht ein? Abbildung 19: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Geschlecht20
  • 23. Schule 2.0Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 mehrmals täglich 5 8 2 4 täglich 9 7 8 11 mehrmals wöchentlich 9 10 10 8 im Durchschnitt einmal pro Woche 37 39 38 35 seltener als einmal pro Woche 35 33 34 36 gar nicht 6 3 8 5Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie häufig setzen Sie den Computer oder ein Whiteboard im Unterricht ein?Abbildung 20 Einsatz von Computern und Whiteboards – nach HauptfachEinsatz von Computern und Whiteboards – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 mehrmals täglich 5 4 3 6 4 täglich 9 6 7 14 4 mehrmals wöchentlich 9 7 10 11 8 im Durchschnitt einmal pro Woche 37 49 37 26 38 seltener als einmal pro Woche 35 24 38 40 42 gar nicht 6 10 4 4 4Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie häufig setzen Sie den Computer oder ein Whiteboard im Unterricht ein?Abbildung 21: Einsatz von Computern und Whiteboards – nach Schulart 21
  • 24. „ 2.4 Zwecke für den Einsatz elektronischer Spezielle Lernprogramme werden von 45 Prozent der Medien Lehrer im Unterricht genutzt, dabei überdurchschnittlich häufig von Sprachenlehrern (78 Prozent). Am häufigsten (88 Prozent) werden neue Medien für Internetrecherchen der Schüler im Unterricht eingesetzt. Ein Viertel (25 Prozent) der Lehrer nutzen Videos und Pod- casts im Unterricht. Ein Fünftel (21 Prozent) gestaltet mit Weiterer beliebter Einsatzzweck ist die Präsentation von den Schülern Webseiten. Lernergebnissen durch Schüler (z.B. für Referate). 83 Prozent der Lehrer geben an, neue Medien hierfür im Lediglich elf Prozent nutzen Soziale Netzwerke im Unterricht einzusetzen. Unterricht. Am häufigsten werden sie von Lehrern unter 40 Jahren (16 Prozent) und Realschullehrern (14 Prozent) 68 Prozent der Lehrer nutzen elektronische Medien, um genutzt. damit selbst Inhalte zu präsentieren. Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=473 n=168 n=164 n=141 Internetrecherche der Schüler 88 87 91 85 Präsentation von Lerner- gebnissen der Schüler 83 85 80 83 Präsentation von Inhalten durch Lehrer 68 65 70 70 Nutzung spezieller Lern- programme (z.B. Vokabel- 45 44 46 46 und Rechtschreibtrainer) Nutzung von Videos und Podcasts 25 27 23 24 Gestaltung einer Webseite 21 23 18 22 Nutzung von Sozialen Netzwerken 11 16 9 6 Andere Zwecke 27 28 27 24 Basis: 473 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in Prozent Frage: Für welche Zwecke setzen Sie neue Medien (Interviewerhinweis: PC, Notebook, Whiteboards) im Unterricht ein? Abbildung 22: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Alter22
  • 25. Schule 2.0Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=473 n=232 n=241Internetrecherche der Schüler 88 86 88 Präsentation von Lerner- gebnissen der Schüler 83 83 83 Präsentation von Inhalten durch Lehrer 68 68 68 Nutzung spezieller Lern- programme (z.B. Vokabel- 45 49 45 und Rechtschreibtrainer) Nutzung von Videos und Podcasts 25 21 25 Gestaltung einer Webseite 21 20 21 Nutzung von Sozialen Netzwerken 11 12 11 Andere Zwecke 27 27 27Basis: 473 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in ProzentFrage: Für welche Zwecke setzen Sie neue Medien (Interviewerhinweis: PC, Notebook, Whiteboards) im Unterricht ein?Abbildung 23: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach GeschlechtEinsatzzwecke elektronischer Medien – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=473 n=168 n=152 n=158Internetrecherche der Schüler 88 88 86 Präsentation von Lerner- gebnissen der Schüler 83 83 84 Präsentation von Inhalten durch Lehrer 68 70 65 69 Nutzung spezieller Lern- programme (z.B. Vokabel- 45 27 78 32 und Rechtschreibtrainer) Nutzung von Videos und Podcasts 25 24 26 25 Gestaltung einer Webseite 21 12 20 31 Nutzung von Sozialen Netzwerken 11 6 13 13 Andere Zwecke 27 30 27 23Basis: 473 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in ProzentFrage: Für welche Zwecke setzen Sie neue Medien (Interviewerhinweis: PC, Notebook, Whiteboards) im Unterricht ein?Abbildung 24: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Hauptfach 23
  • 26. Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=473 n=108 n=112 n=162 n=48 Internetrecherche der Schüler 88 87 89 89 77 Präsentation von Lerner- 83 80 90 78 84 gebnissen der Schüler Präsentation von Inhalten 68 75 77 60 44 durch Lehrer Nutzung spezieller Lern- programme (z.B. Vokabel- 45 43 43 45 58 und Rechtschreibtrainer) Nutzung von Videos und 25 29 24 20 33 Podcasts Gestaltung einer Webseite 21 18 19 25 23 Nutzung von Sozialen Netzwerken 11 8 14 11 9 Andere Zwecke 27 33 35 20 6 Basis: 473 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in Prozent Frage: Für welche Zwecke setzen Sie neue Medien (Interviewerhinweis: PC, Notebook, Whiteboards) im Unterricht ein? Abbildung 25: Einsatzzwecke elektronischer Medien – nach Schulart „ 2.5 Aussagen zum Nutzen von PC und und Realschullehrer (80 Prozent) bestätigen dies am Internet häufigsten. Die Mehrheit der Lehrer ist sich über den positiven Nut- 76 Prozent stellen fest, dass Schüler durch den PC- und zen von PC- und Interneteinsatz in der Schule einig. Interneteinsatz motivierter sind. Die Zustimmung fällt bei den Lehrern unter 40 Jahren am größten aus (86 Prozent). 79 Prozent bestätigen, dass PC und Internet mehr Grup- penarbeit zwischen den Schülern ermöglichen. Dieser 76 Prozent geben an, dass sie durch den PC- und Inter- Aussage stimmen vor allem Lehrer bis 50 Jahre häufig zu neteinsatz Inhalte und Zusammenhänge besser darstel- (86 Prozent). len können. Wie bei den vorherigen Aussagen fällt die Zustimmung bei den jüngeren Lehrern (83 Prozent) höher 79 Prozent geben an, dass Schülerinnen und Schüler aus als bei den älteren ab 50 Jahren (62 Prozent). schneller lernen. Dies stellen besonders häufig Lehrer im Alter zwischen 41 und 50 Jahren (89 Prozent) sowie MINT- 73 Prozent stimmen der Aussage zu, dass PC und Internet Lehrer (85 Prozent) fest. zu einer besseren Konzentration der Schüler beitragen. Die Mehrheit der älteren Lehrer ab 50 Jahren sieht diesen 77 Prozent stimmen der Aussage zu, dass PC und positiven Effekt auf die Konzentration der Schüler jedoch Internet es ermöglichen, individueller auf einzelne nicht (57 Prozent). Schüler einzugehen. Lehrer bis 40 Jahre (85 Prozent)24
  • 27. Schule 2.0Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169Die Schülerinnen und Schülersind durch den PC- und Inter- 19 57 20 4 26 61 122 20 61 19 10 51 30 9 neteinsatz motiviert. PC und Internet tragen zueiner besseren Konzentration 21 52 22 6 25 53 17 5 20 62 13 4 17 41 35 8 der Schüler bei.PC und Internet ermöglichen mehr Gruppenarbeit 22 57 17 4 27 60 12 1 25 61 12 2 15 51 25 8 zwischen den Schülern.PC und Internet ermöglichenes, individueller auf einzelne 18 59 18 5 27 58 13 1 15 67 16 1 12 51 24 12 Schüler einzugehen.Die Schülerinnen und Schüler lernen schneller. 19 60 16 4 30 56 13 1 16 73 11 12 51 24 12Ich kann Inhalte und Zusam- 25 51 17 7 33 50 12 5 25 58 13 4 18 44 27 12menhänge besser darstellen. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nichtBasis: 501 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in ProzentFrage: Es folgen einige Aussagen zum Nutzen des PC- und Interneteinsatzes im Unterricht. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu,eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu.Abbildung 26: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach AlterAussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 256Die Schülerinnen und Schülersind durch den PC- und Inter- 19 57 20 4 20 57 20 3 17 58 21 4 neteinsatz motiviert. PC und Internet tragen zueiner besseren Konzentration 21 52 22 6 23 51 19 7 18 53 24 5 der Schüler bei.PC und Internet ermöglichen mehr Gruppenarbeit 22 57 17 4 21 62 13 3 23 53 20 4 zwischen den Schülern.PC und Internet ermöglichenes, individueller auf einzelne 18 59 18 5 24 57 14 4 13 60 21 6 Schüler einzugehen.Die Schülerinnen und Schüler 16 4 23 56 16 5 16 63 16 4 lernen schneller. 19 60Ich kann Inhalte und Zusam- 25 51 17 7 27 51 15 7 23 51 20 7menhänge besser darstellen. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nichtBasis: 501 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in ProzentFrage: Es folgen einige Aussagen zum Nutzen des PC- und Interneteinsatzes im Unterricht. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu,eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu.Abbildung 27: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Geschlecht 25
  • 28. Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Die Schülerinnen und Schüler sind durch den PC- und Inter- 19 57 20 4 21 57 18 3 16 57 24 3 18 59 19 4 neteinsatz motiviert. PC und Internet tragen zu einer besseren Konzentration 21 52 22 6 21 54 21 4 17 51 26 6 24 51 19 7 der Schüler bei. PC und Internet ermöglichen mehr Gruppenarbeit 22 57 17 4 27 54 15 4 19 57 18 5 19 62 17 2 zwischen den Schülern. PC und Internet ermöglichen es, individueller auf einzelne 18 59 18 5 24 54 17 5 16 56 22 5 14 66 15 5 Schüler einzugehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen schneller. 19 60 16 4 20 65 114 19 57 19 5 19 58 18 5 Ich kann Inhalte und Zusam- 25 51 17 7 29 48 15 8 21 52 20 7 25 52 17 6 menhänge besser darstellen. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in Prozent Frage: Es folgen einige Aussagen zum Nutzen des PC- und Interneteinsatzes im Unterricht. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu. Abbildung 28: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Hauptfach Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Die Schülerinnen und Schüler sind durch den PC- und Inter- 19 57 20 4 18 58 19 6 21 56 18 5 17 60 22 2 22 52 24 2 neteinsatz motiviert. PC und Internet tragen zu einer besseren Konzentration 21 52 22 6 17 53 26 3 19 58 18 5 23 50 19 8 18 44 32 6 der Schüler bei. PC und Internet ermöglichen mehr Gruppenarbeit 22 57 17 4 23 56 16 5 24 60 124 18 59 19 4 24 52 24 zwischen den Schülern. PC und Internet ermöglichen es, individueller auf einzelne 18 59 18 5 16 62 14 8 21 59 16 3 18 56 22 4 14 56 24 6 Schüler einzugehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen schneller. 19 60 16 4 20 57 16 6 18 65 143 20 61 15 4 14 56 26 4 Ich kann Inhalte und Zusam- 25 51 17 7 26 49 18 7 26 49 15 10 24 50 18 7 20 56 20 4 menhänge besser darstellen. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer, die Computer oder Whiteboards im Unterricht einsetzen Angaben in Prozent Frage: Es folgen einige Aussagen zum Nutzen des PC- und Interneteinsatzes im Unterricht. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu. Abbildung 29: Aussagen zum Nutzen von PC und Internet – nach Schulart26
  • 29. Schule 2.0„ 2.6 Nutzen von sozialen Netzwerken Gut ein Drittel der Lehrer (34 Prozent) sehen auch in der Diskussion zwischen Schülern und Lehrern in sozialen Drei Viertel aller Jugendlichen im Alter zwischen 10 und Netzwerken eine unterrichtsunterstützende Funktion der 18 Jahren nutzen mindestens ein soziales Netzwerk im Online-Plattformen. Dieser Ansicht sind deutlich häufiger Internet aktiv . Facebook, schülerVZ und Co. tragen zu 3 Männer (41 Prozent) als Frauen (28 Prozent). einem regen Austausch zwischen Jugendlichen bei. Über die Online-Plattformen werden Nachrichten verschickt, Weitere 26 Prozent der Lehrer denken, dass die Bereit- Informationen zu Treffen und Veranstaltungen verbreitet stellung von Informationen (Videos, Dokumente etc.) in oder auch Fotos und Videos geteilt. sozialen Netzwerken den Unterricht unterstützen kann. Knapp die Hälfte der Lehrer (48 Prozent) ist der Meinung, Ein Viertel der Lehrer (26 Prozent) kann sich hingegen gar dass durch die Diskussion der Schüler in sozialen Netz- nicht vorstellen, dass soziale Netzwerke den Unterricht in werken der Unterricht unterstützt werden kann. Dem jeglicher Form unterstützen können. Die Skepsis über- stimmen insbesondere junge Lehrer bis 40 Jahre deutlich wiegt bei Lehrern über 50 Jahren (47 Prozent). Dagegen zu (64 Prozent). sehen nur 7 Prozent der Lehrer unter 40 Jahren in sozialen Netzwerken keinerlei Nutzen für den Unterricht. Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Ja, durch die Diskussion von Schülern untereinander. 48 64 46 34 Ja, durch die Diskussion zwi- 34 41 40 21 schen Schülern und Lehrern. Ja, durch die Bereitstellung von Informationen. 26 33 31 15 Nein 26 7 23 47 weiß nicht / k.A. 1 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Schüler nutzen das Web 2.0 im Sinne von Sozialen Online-Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook im privaten Bereich sehr intensiv. Können Ihrer Meinung nach Soziale Netzwerke den Unterricht unterstützen? Abbildung 30: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Alter 3 Quelle: BITKOM, Studie Jugend 2.0 27
  • 30. Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Ja, durch die Diskussion von Schülern untereinander. 48 50 46 Ja, durch die Diskussion zwi- 34 41 28 schen Schülern und Lehrern. Ja, durch die Bereitstellung von Informationen. 26 26 26 Nein 26 25 27 weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Schüler nutzen das Web 2.0 im Sinne von Sozialen Online-Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook im privaten Bereich sehr intensiv. Können Ihrer Meinung nach Soziale Netzwerke den Unterricht unterstützen? Abbildung 31: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Geschlecht Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Ja, durch die Diskussion von Schülern untereinander. 48 46 50 48 Ja, durch die Diskussion zwi- 34 36 36 31 schen Schülern und Lehrern. Ja, durch die Bereitstellung von Informationen. 26 30 23 25 Nein 26 25 26 26 weiß nicht / k.A. 1 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Schüler nutzen das Web 2.0 im Sinne von Sozialen Online-Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook im privaten Bereich sehr intensiv. Können Ihrer Meinung nach Soziale Netzwerke den Unterricht unterstützen? Abbildung 32: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Hauptfach28
  • 31. Schule 2.0Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=10Ja, durch die Diskussion von Schülern untereinander. 48 53 41 46 56Ja, durch die Diskussion zwi- 34 32 36 37 26schen Schülern und Lehrern. Ja, durch die Bereitstellung von Informationen. 26 24 29 23 26 Nein 26 25 33 22 26 weiß nicht / k.A. 1Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Schüler nutzen das Web 2.0 im Sinne von Sozialen Online-Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook im privaten Bereich sehr intensiv.Können Ihrer Meinung nach Soziale Netzwerke den Unterricht unterstützen?Abbildung 33: Nutzen von sozialen Netzwerken für den Unterricht – nach Schulart 29
  • 32. 3 Voraussetzungen an Schulen „ Die technische Ausstattung an den Schulen ist laut Lehrermeinung häufig unzureichend. Nur ein Viertel der Lehrer bewertet die Ausstattung ihrer Schule als gut bis sehr gut. „ Die Hälfte der Lehrer wurde in den letzten drei Jahren zum Einsatz neuer Medien im Unterricht geschult. „ Lehrer fordern bessere Bedingungen, darunter mehr Qualifizierungsangebote und eine bessere technische Ausstattung. „ 3.1 Technische Ausstattung an den Die meisten Lehrer (48 Prozent) beurteilen die techni- Schulen schen Voraussetzungen an ihrer Schule jedoch als mit- telmäßig. Das übrige Viertel (25 Prozent) gibt der techni- Ein Viertel der Lehrer (24 Prozent) schätzt die technische schen Ausstattung sogar eine schlechte bis sehr schlechte Ausstattung ihrer Schule als gut ein. Lediglich 3 Prozent Bewertung. können bestätigen, dass die Ausstattung sehr gut sei.30
  • 33. Schule 2.0Überraschend ist, dass die älteren Lehrer die Lage deutlich und das Zurechtkommen mit den digitalen Medienschlechter einschätzen als die Jüngeren, obwohl sie die wesentlich in die Beurteilung mit ein.digitalen Medien seltener nutzen. So sagen 38 Prozentder Lehrer über 50 Jahre, dass die technische Ausstattung Zwischen den Schularten gibt es keine signifikantenihrer Schule schlecht bis sehr schlecht sei. Dies behaupten Unterschiede. Egal ob Gymnasium, Gesamtschule, Real-hingegen nur halb so viele Lehrer unter 40 Jahren (20 oder Hauptschule, alle sind gleich gut oder gleich schlechtProzent). Vermutlich fließt hier die persönliche Einstellung ausgestattet.Technische Ausstattung an den Schulen – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 sehr gut 3 4 2 2 gut 24 22 30 21 mittelmäßig 48 54 53 36 schlecht 18 19 14 21 sehr schlecht 7 1 2 17 weiß nicht 1 2Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie schätzen Sie die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule hinsichtlich PC-Ausstattung und Internetzugang ein?Abbildung 34: Technische Ausstattung an den Schulen – nach AlterTechnische Ausstattung an den Schulen – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 sehr gut 3 1 4 gut 24 21 28 mittelmäßig 48 52 44 schlecht 18 19 17 sehr schlecht 7 7 7 weiß nicht 1 1Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Wie schätzen Sie die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule hinsichtlich PC-Ausstattung und Internetzugang ein?Abbildung 35: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Geschlecht 31
  • 34. Technische Ausstattung an den Schulen – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 sehr gut 3 4 3 1 gut 24 22 24 26 mittelmäßig 48 55 43 45 schlecht 18 14 19 22 sehr schlecht 7 5 10 5 weiß nicht 1 1 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie schätzen Sie die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule hinsichtlich PC-Ausstattung und Internetzugang ein? Abbildung 36: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Hauptfach Technische Ausstattung an den Schulen – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 sehr gut 3 3 3 4 gut 24 21 26 25 30 mittelmäßig 48 48 50 47 48 schlecht 18 18 16 19 18 sehr schlecht 7 12 4 6 4 weiß nicht 1 2 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Wie schätzen Sie die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule hinsichtlich PC-Ausstattung und Internetzugang ein? Abbildung 37: Technische Ausstattung an den Schulen – nach Schulart32
  • 35. Schule 2.0„ 3.2 Weiterbildungen zum Einsatz neuer Whiteboards, lässt der hohe Anteil (52 Prozent) der Lehrer, Medien im Unterricht die in den vergangenen drei Jahren an keiner Weiterbil- dung teilgenommen haben, zu wünschen übrig. Gerade In den vergangenen drei Jahren hat etwa die Hälfte der für ältere Lehrer, die neuen Medien tendenziell mehr befragten Lehrer (47 Prozent) an einer Weiterbildung teil- Skepsis entgegenbringen und schwerer Zugang zu ihnen genommen, die den Einsatz neuer Medien im Unterricht finden, sind Schulungen sehr wichtig. Sieben von zehn behandelt hat. 22 Prozent haben einmal eine Schulung Lehrern über 50 Jahre (69 Prozent) haben laut Umfrage erhalten, 25 Prozent mehrmals. jedoch keine entsprechende Weiterbildungsmaßnahme besucht. Weiterbildungen werden häufiger von Männern (54 Pro- zent) als von Frauen (41 Prozent), häufiger von Jüngeren Um den Einsatz neuer Medien effizient und für den (56 Prozent) als von Älteren (31 Prozent) und häufiger von Unterricht gewinnbringend zu gestalten, müssen grund- MINT-Lehrern (53 Prozent) als von Sprachenlehrern sätzlich alle Lehrer speziell geschult werden. Ohne tech- (43 Prozent) wahrgenommen. nische und mediendidaktische Kenntnisse ist es kaum möglich, die neuen elektronischen Medien sinnvoll in den Aufgrund der schnellen technischen Entwicklungen Unterricht einzubinden. und der Einführung neuer Geräte, wie den interaktiven Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Ja, einmal 22 29 25 13 Ja, mehrmals 25 27 31 18 Nein 52 44 44 69 Weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Haben Sie in den vergangenen drei Jahren an einer Weiterbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien im Unterricht behandelt hat? Abbildung 38: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Alter 33
  • 36. Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Ja, einmal 22 19 19 Ja, mehrmals 25 22 22 Nein 52 59 59 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Haben Sie in den vergangenen drei Jahren an einer Weiterbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien im Unterricht behandelt hat? Abbildung 39: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Geschlecht Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Ja, einmal 22 30 19 18 Ja, mehrmals 25 23 24 28 Nein 52 47 57 54 Weiß nicht / k.A. 1 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Haben Sie in den vergangenen drei Jahren an einer Weiterbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien im Unterricht behandelt hat? Abbildung 40: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Hauptfach Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Ja, einmal 22 19 26 23 14 Ja, mehrmals 25 27 23 26 24 Nein 52 53 51 51 62 Weiß nicht / k.A. 1 Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Haben Sie in den vergangenen drei Jahren an einer Weiterbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien im Unterricht behandelt hat? Abbildung 41: Weiterbildungen zum Einsatz neuer Medien im Unterricht – nach Schulart34
  • 37. Schule 2.0„ 3.3 Rahmenbedingungen für den Einsatz 86 Prozent geben an, dass an ihrer Schule jemand fehlt, elektronischer Medien der sich um die Technik kümmert und bei Problemen schnell Abhilfe schafft. Lehrer sind sich einig, dass sich an den Voraussetzungen für den Einsatz elektronischer Medien an Schulen etwas 85 Prozent sind der Meinung, dass die Lehrpläne besser ändern muss. auf den Einsatz elektronischer Medien ausgerichtet wer- den müssen. Neun von zehn (90 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass die einschlägigen Qualifizierungsangebote für Lehrer 84 Prozent stimmen der Aussage zu, dass das Lehramts- ausgebaut werden müssen. studium besser auf den Einsatz elektronischer Medien im Unterricht vorbereiten muss. 88 Prozent vertreten die Meinung, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz elektronischer Medien Weitere 84 Prozent geben an, dass die Lernmaterialien für an ihrer Schule verbessert werden müssen. elektronische Medien nicht ausreichen oder verbessert werden müssen. Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Das Lehramtsstudium muss bes- ser auf den Einsatz elektronischer 31 53 13 1 39 52 7 1 26 61 12 1 27 46 20 6 2 Medien im Unterricht vorbereiten. 2 1 1 Die Lehrpläne müssen besser auf den Einsatz elektronischer 26 58 14 1 27 60 12 31 57 12 21 58 17 1 Medien ausgerichtet werden. 1 3 Die einschlägigen Qualifizierungs- angebote für Lehrer müssen 31 59 91 33 58 7 31 59 9 28 61 92 ausgebaut werden. 2 1 Die Lernmaterialien für elektro- nische Medien reichen nicht aus 31 53 13 1 35 54 10 29 55 13 1 28 49 17 5 1 oder müssen verbessert werden. 3 1 2 Es fehlt jemand, der sich um die Technik kümmert und bei Proble- 33 53 11 33 58 7 36 48 16 31 53 10 1 men schnell Abhilfe schafft. 3 2 1 6 Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz elektronsicher Medien an meiner Schule müssen 31 57 10 34 57 7 28 59 12 32 56 11 1 verbessert werden. 2 2 2 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Es folgen Aussagen zu den Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien an Ihrer Schule. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu? Abbildung 42: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Alter 35
  • 38. Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Das Lehramtsstudium muss bes- ser auf den Einsatz elektronischer 31 53 13 1 32 51 13 3 29 55 13 Medien im Unterricht vorbereiten. 2 2 2 Die Lehrpläne müssen besser auf den Einsatz elektronischer 26 58 14 1 28 57 14 1 25 60 13 Medien ausgerichtet werden. 2 Die einschlägigen Qualifizierungs- angebote für Lehrer müssen 31 59 91 33 58 9 1 29 61 91 ausgebaut werden. Die Lernmaterialien für elektro- nische Medien reichen nicht aus 31 53 13 1 30 54 12 3 31 51 15 2 oder müssen verbessert werden. 3 1 Es fehlt jemand, der sich um die Technik kümmert und bei Proble- 33 53 11 3 33 53 11 3 34 53 11 2 men schnell Abhilfe schafft. Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz elektronsicher Medien an meiner Schule müssen 31 57 10 33 58 8 29 57 12 verbessert werden. 2 2 2 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Es folgen Aussagen zu den Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien an Ihrer Schule. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu? Abbildung 43: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Geschlecht Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Das Lehramtsstudium muss bes- ser auf den Einsatz elektronischer 31 53 13 1 27 57 12 1 35 50 10 2 30 52 17 1 Medien im Unterricht vorbereiten. 2 2 3 Die Lehrpläne müssen besser auf den Einsatz elektronischer 26 58 14 1 30 54 15 1 25 58 16 1 24 64 11 2 Medien ausgerichtet werden. 1 1 Die einschlägigen Qualifizierungs- angebote für Lehrer müssen 31 59 9 1 29 62 81 27 63 811 35 53 102 ausgebaut werden. Die Lernmaterialien für elektro- nische Medien reichen nicht aus 31 53 13 1 32 56 9 1 29 50 16 1 32 52 15 1 oder müssen verbessert werden. 3 2 4 Es fehlt jemand, der sich um die Technik kümmert und bei Proble- 33 53 11 3 34 49 15 2 32 55 8 1 35 54 92 men schnell Abhilfe schafft. 4 Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz elektronsicher Medien an meiner Schule müssen 31 57 10 33 57 91 34 52 12 2 26 63 10 2 verbessert werden. 2 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Es folgen Aussagen zu den Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien an Ihrer Schule. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu? Abbildung 44: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Hauptfach36
  • 39. Schule 2.0Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Das Lehramtsstudium muss bes-ser auf den Einsatz elektronischer 31 53 13 1 29 52 16 1 28 56 12 1 36 48 14 3 28 58 12 2Medien im Unterricht vorbereiten. 2 2 3 Die Lehrpläne müssen besser auf den Einsatz elektronischer 26 58 14 1 25 62 121 22 62 10 1 32 53 15 1 22 58 18 2 Medien ausgerichtet werden. 4Die einschlägigen Qualifizierungs- angebote für Lehrer müssen 31 59 91 33 54 121 28 61 83 33 59 6 1 22 62 16 ausgebaut werden. 1 Die Lernmaterialien für elektro- nische Medien reichen nicht aus 31 53 13 1 28 55 14 1 32 50 14 1 32 52 133 36 56 8 oder müssen verbessert werden. 3 2 3 Es fehlt jemand, der sich um die Technik kümmert und bei Proble- 33 53 11 33 54 11 2 35 52 9 1 35 51 11 4 20 58 18 4 men schnell Abhilfe schafft. 3Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz elektronsicherMedien an meiner Schule müssen 31 57 102 35 59 6 38 50 93 29 58 11 2 18 66 16 verbessert werden. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A.Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in ProzentFrage: Es folgen Aussagen zu den Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien an Ihrer Schule. Stimmen Sie den Aussagenvoll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu?Abbildung 45: Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Medien – nach Schulart 37
  • 40. „ 3.4 Forderungen an Politik und Wirtschaft Neun von zehn (90 Prozent) sehen die Notwendigkeit, dass insgesamt mehr Geld für die schulische Bildung Fast alle befragten Lehrer (98 Prozent) sind der Meinung, ausgegeben werden sollte. dass mehr in elektronische Medien (Ausstattung und digitales Lehrmaterial) investiert werden sollte. Noch eine Mehrheit (64 Prozent), aber dennoch weitaus weniger Lehrer stimmen der Aussage zu, der Bund sollte 96 Prozent fordern, dass die Wirtschaft mehr Praktika für mehr Zuständigkeiten in der Bildungspolitik bekommen. Schüler anbieten sollte. Bei der Forderung zur Schaffung eines einheitlichen Ebenso viele (96 Prozent) fordern, dass mehr Lehrer Schulsystems in ganz Deutschland halten sich Zustim- eingestellt werden sollten und dass stärker in die Lehrer- mung und Ablehnung die Waage. 52 Prozent der befrag- Weiterbildung investiert werden sollte. ten Lehrer sind dafür, 48 Prozent dagegen. Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Alter Gesamt ≤ 40 41 - 50 51 Jahre+ n=501 n=168 n=164 n=169 Es sollte ein einheitliches Schul- system in ganz Deutschland 26 26 41 6 25 28 41 7 25 25 44 5 1 28 26 40 7 geschaffenwerden. Die Wirtschaft sollte mehr 49 47 4 51 46 4 54 43 3 43 52 1 Praktika für Schüler anbieten. 5 Es sollten mehr Lehrer 48 48 1 54 42 1 47 51 2 42 51 2 eingestellt werden. 3 3 5 Es sollte stärker in die Lehrer- Weiterbildung investiert werden. 51 45 4 55 42 4 52 44 4 46 48 51 Es sollte mehr in elektronische Medien (Ausstattung und digitales 49 49 1 57 43 45 53 1 43 51 32 Lehrmaterial) investiert werden. 1 Es sollte insgesamt mehr Geld für die schulische Bildung ausgegeben 52 39 82 55 37 7 2 54 39 7 47 40 94 werden. Der Bund sollte mehr Zuständig- keiten in der Bildungspolitik 22 42 34 1 24 42 32 2 24 44 31 1 18 40 40 1 bekommen. 2 1 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Die folgenden Aussagen beinhalten Forderungen an Politik und Wirtschaft. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu? Abbildung 46: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Alter38
  • 41. Schule 2.0 Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=501 n=245 n=256 Es sollte ein einheitliches Schul- system in ganz Deutschland 26 26 41 6 29 26 38 61 23 26 44 6 geschaffenwerden. Die Wirtschaft sollte mehr Praktika für Schüler anbieten. 49 47 4 57 40 3 42 54 4 Es sollten mehr Lehrer eingestellt werden. 48 48 3 54 43 2 42 53 5 1 1 Es sollte stärker in die Lehrer- Weiterbildung investiert werden. 51 45 4 56 42 2 46 47 7 Es sollte mehr in elektronischeMedien (Ausstattung und digitales 49 49 1 55 43 1 43 55 2 Lehrmaterial) investiert werden. 1 1 Es sollte insgesamt mehr Geld fürdie schulische Bildung ausgegeben 52 39 8 60 32 5 44 45 10 werden. 2 4 Der Bund sollte mehr Zuständig- keiten in der Bildungspolitik 22 42 34 1 27 36 36 1 17 48 33 2 bekommen. voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Die folgenden Aussagen beinhalten Forderungen an Politik und Wirtschaft. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu?Abbildung 47: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Geschlecht 39
  • 42. Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Hauptfach Gesamt MINT Sprachen Sonstige Fächer n=501 n=168 n=166 n=167 Es sollte ein einheitliches Schul- system in ganz Deutschland 26 26 41 6 29 24 39 7 1 22 28 43 7 28 27 41 4 geschaffenwerden. Die Wirtschaft sollte mehr Praktika für Schüler anbieten. 49 47 4 52 44 4 48 47 1 5 47 50 2 Es sollten mehr Lehrer eingestellt werden. 48 48 1 51 47 1 46 51 1 46 47 61 3 2 2 Es sollte stärker in die Lehrer- Weiterbildung investiert werden. 51 45 4 52 43 5 51 46 3 50 45 51 Es sollte mehr in elektronische Medien (Ausstattung und digitales 49 49 1 51 48 1 52 45 1 43 55 11 Lehrmaterial) investiert werden. 1 3 Es sollte insgesamt mehr Geld für die schulische Bildung ausgegeben 52 39 8 2 54 35 10 1 51 38 82 50 43 4 2 werden. Der Bund sollte mehr Zuständig- keiten in der Bildungspolitik 22 42 34 1 25 36 36 1 20 45 33 1 20 45 34 1 bekommen. 2 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Die folgenden Aussagen beinhalten Forderungen an Politik und Wirtschaft. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu? Abbildung 48: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Hauptfach40
  • 43. Schule 2.0 Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Schulart Gesamt Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule n=501 n=120 n=117 n=169 n=50 Es sollte ein einheitliches Schul- system in ganz Deutschland 26 26 41 6 23 23 43 11 33 21 39 7 24 25 45 5 18 40 38 2 geschaffenwerden. 2 Die Wirtschaft sollte mehr Praktika für Schüler anbieten. 49 47 4 48 47 4 57 42 1 43 53 4 38 50 12 Es sollten mehr Lehrer 48 48 47 50 1 52 45 3 45 52 40 48 10 2 eingestellt werden. 1 1 3 3 2 Es sollte stärker in die Lehrer- Weiterbildung investiert werden. 51 45 4 47 50 2 50 45 4 52 42 51 48 50 2 Es sollte mehr in elektronischeMedien (Ausstattung und digitales 49 49 1 49 49 1 55 44 1 45 52 1 38 60 2 Lehrmaterial) investiert werden. 1 2 Es sollte insgesamt mehr Geld fürdie schulische Bildung ausgegeben 52 39 8 2 53 34 112 57 33 63 46 46 71 52 36 84 werden. Der Bund sollte mehr Zuständig- keiten in der Bildungspolitik 22 42 34 1 21 41 37 1 26 39 34 2 20 44 35 1 18 46 30 4 bekommen. 2 voll und ganz eher eher nicht ganz und gar nicht weiß nicht/k.A. Basis: 501 Lehrerinnen und Lehrer Angaben in Prozent Frage: Die folgenden Aussagen beinhalten Forderungen an Politik und Wirtschaft. Stimmen Sie den Aussagen voll und ganz zu, eher zu, eher nicht zu oder ganz und gar nicht zu?Abbildung 49: Forderungen an Politik und Wirtschaft – nach Schulart 41
  • 44. Untersuchungsdesign und Methodik Auftraggeber: BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Institut: Aris Umfrageforschung, Markt-, Media- und Sozialforschungsges. mbH Erhebungszeitraum: Februar 2011 Grundgesamtheit: Lehrer der Sekundarstufe 1 in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien innerhalb der Bundesrepublik Deutschland Stichprobe: Quotenstichprobe auf der Grundlage von Referenzdaten der Kultusministerkonferenz (KMK), Stand 2006 Ziehung einer Schulstichprobe aus öffentlich zugänglichen Quellen nach Bundesland und Schulform mit 5-facher Übersetzung Stichprobengröße: 501 Lehrerinnen und Lehrer Erhebungsmethode: mündlich-telefonisch nach dem CATI-Verfahren Ermittlung der Die Ermittlung der Zielpersonen erfolgte über ein Screeninginterview mit mehreren Zielpersonen: Kontaktstufen. Erste Kontaktstufe: in der Regel Schulsekretariat Zweite Kontaktstufe: Lehrerzimmer (z. T. mit vorgeschaltetem Kontakt zur Schulleitung) Dritte Kontaktstufe: Zufallsauswahl der Zielpersonen unter den in den Lehrerzimmern anwesenden Lehrern der Sekundarstufe 1, mit Aussteuerung von Quotenvorgaben nach Geschlecht, Alter, Hauptfachbereichen Gewichtung: auf der Grundlage der KMK (Stand 2006) nach Bundesland und Schulart42
  • 45. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.350Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftig-ten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller vonHardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbe-sondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und einemoderne Netzpolitik ein.Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e. V.Albrechtstraße 10 A10117 Berlin-MitteTel.: 03o.27576-0Fax: 030.27576-400bitkom@bitkom.orgwww.bitkom.org