Studie Netzgesellschaft | August 2011
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  • 1. NetzgesellschaftEine repräsentative Untersuchung zur Mediennutzung und dem Informationsverhalten der Gesellschaft in Deutschland
  • 2. „ Impressum Herausgeber: BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Albrechtstraße 10 A 10117 Berlin-Mitte Tel.: 030.27576-0 Fax: 030.27576-400 bitkom@bitkom.org www.bitkom.org Ansprechpartner: Nathalie Huth Tel.: 030.27576-220 n.huth@bitkom.org Redaktion: Marcel Bertsch, Nathalie Huth (beide BITKOM), Rainer Arenz (Aris) Redaktionsassistenz: Michaela Henrichfreise Gestaltung / Layout: Design Bureau kokliko / Anna Müller-Rosenberger (BITKOM) Copyright: BITKOM 2011 Bildnachweis: Istockphoto.com Diese Publikation stellt eine allgemeine unverbindliche Information dar. Die Inhalte spiegeln die Auffassung im BITKOM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider. Obwohl die Informationen mit größtmöglicher Sorg- falt erstellt wurden, besteht kein Anspruch auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Aktualität, insbesondere kann diese Publikation nicht den besonderen Umständen des Einzelfalles Rechnung tragen. Eine Verwendung liegt daher in der eigenen Verantwortung des Lesers. Jegliche Haftung wird ausgeschlos- sen. Alle Rechte, auch der auszugsweisen Vervielfältigung, liegen beim BITKOM.
  • 3. Netzgesellschaft NetzgesellschaftEine repräsentative Untersuchung zur Mediennutzung und dem Informationsverhalten der Gesellschaft in Deutschland
  • 4. Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Studienergebnisse im Überblick 6 1 Internetnutzung 8 1.1 Generelle Internetnutzung 8 1.2 Geräte zur Internetnutzung 10 1.3 Internetnutzungsdauer 12 1.4 E-Commerce – gekaufte Waren und Dienstleistungen 14 1.5 Positive Erfahrungen im Internet 18 1.6 Negative Erfahrungen im Internet 21 2 Handynutzung 23 2.1 Handybesitz 23 2.2 Handyfunktionen und -anwendungen 25 2.3 Handynutzungsdauer 28 2.4 Erreichbarkeit mit dem Handy 29 3 Informationsverhalten und -management 31 3.1 Genutzte Medien zur Informationsbeschaffung 31 3.2 Genutzte Online-Angebote zur Informationsbeschaffung 33 3.3 Verzicht auf Medien 36 3.4 Informationsüberflutung 37 3.5 Internet-freie Tage 43 3.6 Kommunikationspausen 44 4 Vernetzte Arbeitswelt 46 4.1 Berufliche Handynutzung 46 4.2 Berufliche Erreichbarkeit 49 4.3 Private Internetnutzung während der Arbeit 50 4.4 Grenze zwischen Arbeit und Privatleben 52 Untersuchungsdesign und Methodik 542
  • 5. NetzgesellschaftAbbildungsverzeichnisAbbildung 1: Internetnutzung – nach Alter 9Abbildung 2: Internetnutzung – nach Geschlecht 9Abbildung 3: Internetnutzung – nach Bildungsabschluss 9Abbildung 4: Geräte zur Internetnutzung – nach Alter 11Abbildung 5: Geräte zur Internetnutzung – nach Geschlecht 11Abbildung 6: Geräte zur Internetnutzung – nach Bildungsabschluss 12Abbildung 7: Internetnutzungsdauer – nach Alter 13Abbildung 8: Internetnutzungsdauer – nach Geschlecht 13Abbildung 9: Internetnutzungsdauer – nach Bildungsabschluss 14Abbildung 10: E-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Alter 16Abbildung 11: E-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Geschlecht 17Abbildung 12: Positive Erfahrungen im Internet – nach Alter 19Abbildung 13: Positive Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht 20Abbildung 14: Negative Erfahrungen im Internet – nach Alter 21Abbildung 15: Negative Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht 22Abbildung 16: Handybesitz – nach Alter 24Abbildung 17: Handybesitz – nach Geschlecht 24Abbildung 18: Handybesitz – nach Bildungsabschluss 24Abbildung 19: Genutzte Handyfunktionen – nach Alter 26Abbildung 20: Genutzte Handyfunktionen – nach Geschlecht 27Abbildung 21: Handynutzungsdauer – nach Alter 28Abbildung 22: Handynutzungsdauer – nach Geschlecht 29Abbildung 23: Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Alter 29Abbildung 24: Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Geschlecht 30Abbildung 25: Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Alter 32Abbildung 26: Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Geschlecht 32Abbildung 27: Online-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Alter 34Abbildung 28: Online-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Geschlecht 35Abbildung 29: Verzicht auf Medien – nach Alter 36Abbildung 30: Verzicht auf Medien – nach Geschlecht 37Abbildung 31: Informationsüberflutung – nach Alter 37Abbildung 32: Informationsüberflutung – nach Geschlecht 38Abbildung 33: Verantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach Alter 39Abbildung 34: Verantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach Geschlecht 39Abbildung 35: Aussagen zur Informationsüberflutung – nach Alter 41Abbildung 36: Aussagen zur Informationsüberflutung – nach Geschlecht 42Abbildung 37: Internet-freie Tage – nach Alter 43Abbildung 38: Internet-freie Tage – nach Geschlecht 44Abbildung 39: Kommunikationspausen – nach Alter 44Abbildung 40: Kommunikationspausen – nach Geschlecht 45Abbildung 41: Diensthandybesitz – nach Alter 47 3
  • 6. Abbildung 42: Diensthandybesitz – nach Geschlecht 47 Abbildung 43: Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Alter 48 Abbildung 44: Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Geschlecht 48 Abbildung 45: Verzicht auf berufliche Handynutzung – nach Geschlecht 49 Abbildung 46: Berufliche Erreichbarkeit – nach Alter 49 Abbildung 47: Berufliche Erreichbarkeit – nach Geschlecht 50 Abbildung 48: Private Internetnutzung während der Arbeit – nach Alter 51 Abbildung 49: Private Internetnutzung während der Arbeit – nach Geschlecht 51 Abbildung 50: Privat genutzte Internetanwendungen während der Arbeit – nach Geschlecht 52 Abbildung 51: Grenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach Alter 52 Abbildung 52: Grenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach Geschlecht 53 Abbildung 53: Einstellung zur Verschmelzung von Arbeit und Privatleben – nach Geschlecht 534
  • 7. NetzgesellschaftVorwort Prof. Dieter Kempf, Präsident BITKOM und Vorsitzender des Vorstands Datev eG Kaum eine Erfindung in der Geschichte hat sich so schnell 20. Jahrhundert noch Luxus einiger weniger waren, sind verbreitet wie das Internet. Die Technik des Word Wide heute Standard. In der Generation der unter 30-Jährigen Web wird in diesen Tagen erst 20 Jahre alt. Dennoch hat findet sich fast niemand mehr, der kein Handy oder Note- kaum etwas den Alltag der Menschen und die Wirtschaft book besitzt. Für diese „digital natives“ ist die digitale Ver- derart stark und weitreichend beeinflusst. Heute sind netzung so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben. bereits 51 Millionen Bundesbürger regelmäßig online. Das entspricht 72 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren. All diese Entwicklungen werden größtenteils als Bereiche- Und die wenigsten können sich ein Leben ohne Internet rung empfunden. Menschen treffen alte Freunde wieder überhaupt noch vorstellen. Wir sind angekommen in der oder lernen neue kennen. Was im Alltag anfällt – vom Netzgesellschaft. Unsere aktuelle BITKOM-Studie gibt Einkaufen bis zu Behördengängen – wird bequem von einen Überblick darüber. zu Hause erledigt. Die positiven Erfahrungen im Internet überwiegen die negativen deutlich. Aber: So populär die Wir sind heute auf allen Kanälen vernetzt: Fernsehen, elektronischen Medien insgesamt sind – sie haben auch Radio, Handy, Internet, soziale Medien. Wir empfan- negative Begleiterscheinungen wie Mobbing, Betrug oder gen und senden immer mehr Informationen, in immer auch scheinbar harmlosere Phänomene wie Informa- höherer Geschwindigkeit. Die meisten organisieren Job tionsüberflutung. So fühlen sich etwa zwei Drittel der und Privatleben weitgehend online. Die Grenzen dazwi- Bürger zumindest hin und wieder von der Fülle an Infor- schen verschwimmen zusehends. Arbeitnehmer sind für mationen überfordert. Unsere Studie zeigt aber auch, Kollegen, Kunden und Vorgesetzte auch nach Feierabend dass die Menschen in der Mehrzahl verantwortungsbe- noch erreichbar, gleichzeitig nutzen viele das Internet wusst mit den neuen Medien umgehen. Der Netzbürger am Arbeitsplatz auch privat. Geräte, die im ausgehenden ist in mancher Hinsicht weiter als die Netzpolitik. 5
  • 8. Studienergebnisse im Überblick„ Internetnutzung 30-Jährigen so gut wie jeder, bei Senioren über 65 Jahren dagegen erst jeder Zweite. „ Immer mehr Deutsche sind online. Fast drei Viertel nutzen das Internet. Unter 30 Jahren ist fast jeder „ Das Handy wird zur Multimedia-Zentrale. Vor allem online, bei den Senioren immerhin jeder Vierte. unter 30-Jährige nutzen die volle Bandbreite an Zusatzfunktionen ihres Handys, wie den Wecker, „ Neue Geräte zur Internetnutzung gewinnen an Musikspieler oder Terminplaner. Ältere Handybesit- Bedeutung. 24 Prozent nutzen Laptops, Tablet-PCs zer nutzen ihr Handy dagegen hauptsächlich nur für oder PDAs und 18 Prozent Mobiltelefone, um online zu Telefonate. gehen. „ Die meisten Handynutzer (72 Prozent) telefonieren am „ Internetnutzer sind im Schnitt gut zwei Stunden Tag weniger als eine halbe Stunde mobil. Frauen und online. Männer surfen länger als Frauen, junge User jüngere Handybesitzer liegen in der Nutzungsdauer länger als ältere. vorne. „ Viele haben Erfahrung mit Online-Shopping. „ Mit dem Handy sind viele heute jederzeit erreichbar. 85 Prozent der Internetnutzer haben bereits im Inter- Den meisten Handybesitzern (71 Prozent) ist die per- net Waren und Dienstleistungen gekauft. Am liebsten manente Erreichbarkeit wichtig. Besonders viele junge werden Eintrittskarten für Theater, Konzerte und Nutzer legen hohen Wert darauf (82 Prozent). andere Veranstaltungen online bestellt. „ Das Internet hilft sowohl privat als auch beruflich. „ Informationsverhalten und -management Zwei Drittel der Nutzer pflegen über das Internet Freundschaften, knapp die Hälfte knüpft berufliche „ Das Internet gewinnt als Informationsquelle an Kontakte. Bedeutung. Noch liegen die klassischen Medien im Gesamtergebnis vorne, aber schon jeder zweite „ Das Internet bildet. Sechs von zehn Nutzern haben Deutsche informiert sich im Netz. Für Digital Natives ihrer Meinung nach ihre Allgemeinbildung verbessert, ist das Internet bereits ein wichtigeres Informations- jeder zweite seine berufliche Bildung. medium als Zeitungen und Zeitschriften. „ Das Internet hat auch Schattenseiten. Drei von zehn „ Bei der Informationsbeschaffung im Netz sind Web- Nutzern haben im Internet schon negative Erfahrun- seiten von TV- und Radio-Sendern sowie von Zeitun- gen mit anderen Menschen gemacht. Dazu zählen gen und Zeitschriften besonders beliebt. Etwa jeder Belästigungen und Beleidigungen, das Verbreiten von zweite User greift darauf zurück. Junge User unter Unwahrheiten oder auch die ungefragte Veröffentli- 30 Jahren nutzen verstärkt neue Kanäle, wie soziale chung von peinlichen Fotos. Netzwerke oder Twitter. „ Die meisten Onliner (75 Prozent) können sich ein„ Handynutzung Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Die Bedeutung der Medien ist jedoch stark altersabhän- „ Immer mehr Deutsche besitzen ein Handy. Im gig. Haben Internet und Handy bei den Jüngeren den Gesamtergebnis sind es acht von zehn, bei den unter höchsten Stellenwert, gewinnen bei den Älteren noch6
  • 9. Netzgesellschaft immer die klassischen Medien wie Zeitungen und „ Etwa neun von zehn Berufstätigen (88 Prozent) sind Zeitschriften. außerhalb ihrer Arbeitszeiten per Handy oder E-Mail erreichbar. Fast ein Drittel ist sogar jederzeit erreich- „ Die tägliche Nachrichten- und Informationsflut bar, nur jeder Achte (zwölf Prozent) nie. wächst. Mehr als jeder zweite Deutsche empfindet die Informationsflut als belastend. Besonders ältere „ Jeder zweite Berufstätige surft während der Arbeit Menschen fühlen sich häufig von Informationen über- auch für private Zwecke im Netz. Mehr als jeder Vierte flutet. Jüngere haben weniger Probleme damit. (28 Prozent) tut das täglich. „ Drei Viertel der Deutschen halten bewusste Kommu- „ Durch Handy und Internet verschwimmt die Grenze nikationspausen für wichtig, um in der Freizeit richtig zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr. 42 Pro- abzuschalten. zent der Berufstätigen sehen keine Grenze mehr. Die meisten sind sich allerdings nicht sicher, ob dies eher „ Gut die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) legt vor- oder nachteilhaft ist. häufig bis gelegentlich Internet-freie Tage ein. Ein Fünftel verzichtet nie auf das Internet. „ Viele Handybesitzer schalten ihr Handy nachts (41 Prozent) oder im Urlaub (40 Prozent) ab oder stumm, um ungestört zu sein. Jeder Fünfte (19 Pro- zent) hat sein Handy aber immer angeschaltet.„ Vernetzte Arbeitswelt „ Nur jeder zwölfte Berufstätige hat ein Diensthandy. Gut ein Drittel der Berufstätigen (35 Prozent) nutzt das private Handy auch beruflich. 7
  • 10. 1 Internetnutzung „ 1.1 Generelle Internetnutzung Dagegen weisen Personen im Alter ab 50 Jahren eine (noch) deutlich geringere Internetnutzung auf. 50-64-Jäh- Die Internetnutzung deutscher Privatpersonen ab 14 Jah- rige sind zu 68 Prozent im Internet aktiv. Bei Personen ren liegt laut Umfrage bei etwa 72 Prozent. Je jünger die ab 65 Jahren fällt die Internetnutzung mit 24 Prozent im Zielpersonen, umso höher ist der Anteil der Internetnut- Vergleich noch weiter ab. Damit ist in dieser Altersgruppe zer. 14-29-Jährige sind zu 95 Prozent online, dicht gefolgt fast jeder Vierte im Internet präsent. Vor dem Hintergrund von der Altersgruppe der 30-49-Jährigen, die das Internet des demographischen Wandels wird es zukünftig jedoch zu 89 Prozent nutzen. Damit liegt die Internetnutzung immer mehr Personen in den älteren Altersgruppen der 14-49-Jährigen auf sehr hohem Niveau und nähert geben, die bereits langjährig privat und beruflich mit dem sich der Bevölkerungsrepräsentativität immer mehr an. Internet vertraut sind.8
  • 11. NetzgesellschaftInternetnutzung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter 72% 95% 89% 68% 73% 24% 5% 10% 27% 1% 30% 2% 3% 2%Basis: 1.003 Beftragte ja nein weiß nichtFrage: „Nutzen Sie privat und / oder beruflich das Internet?“Abbildung 1: Internetnutzung – nach AlterInternetnutzung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich 72% 73% 71% 27% 27% 26% 2% 1% 2% ja nein weiß nichtBasis: 1.003 BefragteFrage: „Nutzen Sie privat und / oder beruflich das Internet?“Abbildung 2: Internetnutzung – nach GeschlechtInternetnutzung – nach Bildungsabschluss Gesamt Volks-/Hauptschule Mittlere Reife Abitur/Studium 72% 71% 72% 74% 27% 26% 28% 25% 2% 2% 2%Basis: 1.003 Befragte ja nein weiß nichtFrage: „Nutzen Sie privat und / oder beruflich das Internet?“Abbildung 3: Internetnutzung – nach Bildungsabschluss 9
  • 12. „ 1.2 Geräte zur Internetnutzung Etwa ein Viertel (24 Prozent) aller Internetnutzer nutzt mobile Computer wie Laptops, Netbooks, Tablet-PCs oder Das mit Abstand am häufigsten genutzte Gerät, um PDAs, um von unterwegs ins Internet zu gehen. Der Nut- ins Internet zu gehen, ist der Computer zu Hause. 84 zungsanteil fällt bei den 14-29-Jährigen mit 29 Prozent am Prozent der Internetnutzer geben ihn als Nutzungsgerät höchsten und bei den über 65-Jährigen mit acht Prozent an, mit 86 Prozent mehr Frauen als Männer (82 Prozent). am niedrigsten aus. Bei jüngeren Nutzern liegt der Anteil unter dem Durch- schnitt (14-29 Jahre: 80 Prozent, 30-49 Jahre: 81 Prozent). Mobiltelefone nutzen mittlerweile 18 Prozent der Inter- Bei Personen ab 50 Jahren wächst der Nutzungsgrad des netnutzer, um online zu gehen. Unter weiblichen Nutzern heimischen Computers und erreicht bei Personen über ist der Anteil mit 20 Prozent größer als unter Männern 65 Jahren schließlich 100 Prozent. (16 Prozent). Die größten Nutzungsunterschiede zeigen sich im Vergleich der Altersgruppen. Je jünger die Inter- Gut ein Drittel (35 Prozent) aller Internetnutzer nutzt den netnutzer, desto häufiger wird das mobile Internet per Computer im Büro, um online zu gehen. Bei Männern Handy oder Smartphone genutzt. Bei den 14-29-Jährigen fällt der Nutzungsanteil (38 Prozent) etwas höher aus als tut dies fast jeder Vierte (23 Prozent), bei Personen ab bei Frauen (31 Prozent). Bezogen auf die Altersgruppen 65 Jahren lediglich zwei Prozent. erreicht die Nutzung bei den 30-49-Jährigen mit 47 Pro- zent die höchste Ausprägung. Mit höherem Bildungsab- Nur jeder zehnte Internetnutzer (neun Prozent) geht an schluss steigt der Nutzungsanteil von 29 Prozent (Volks-/ öffentlichen Computern, beispielsweise in Bibliotheken Hauptschule) auf 39 Prozent (Mittlere Reife) und und Internet-Cafés, ins Internet. 40 Prozent (Abitur/Studium). Basis der Ergebnisse sind alle Internetnutzer, nicht nur Berufstätige. Noch weniger werden Spielekonsolen (drei Prozent) und Fernseher (zwei Prozent) genutzt.10
  • 13. NetzgesellschaftGeräte zur Internetnutzung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=714 n=185 n=304 n=168 n=57 Computer zu Hause 84 80 81 90 100 Computer im Büro 35 27 47 31 mobiler Computer 24 29 23 27 8 unterwegs Mobiltelefone 18 23 19 17 2 öffentliche Computer 9 10 8 7 7 Spielekonsole 3 7 2 Fernseher 2 1 4 1 sonstige 1 1 1Mehrfachnennung möglichBasis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Welche der folgenden Geräte nutzen Sie, um ins Internet zu gehen – egal ob privat oder beruflich?“Abbildung 4: Geräte zur Internetnutzung – nach AlterGeräte zur Internetnutzung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 Computer zu Hause 84 82 86 Computer im Büro 35 38 31 mobiler Computer 24 24 24 unterwegs Mobiltelefone 18 16 20 öffentliche Computer 9 8 9 Spielekonsole 3 2 3 Fernseher 2 1 3 sonstige 1 1Mehrfachnennung möglichBasis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Welche der folgenden Geräte nutzen Sie, um ins Internet zu gehen – egal ob privat oder beruflich?“Abbildung 5: Geräte zur Internetnutzung – nach Geschlecht 11
  • 14. Geräte zur Internetnutzung – nach Bildungsabschluss Gesamt Volks-/Hauptschule Mittlere Reife Abitur/Studium n=714 n=318 n=176 n=205 Computer zu Hause 84 85 86 81 Computer im Büro 35 29 39 40 mobiler Computer 24 28 18 25 unterwegs Mobiltelefone 18 19 16 18 öffentliche Computer 9 8 10 7 Spielekonsole 3 3 4 1 Fernseher 2 2 4 2 sonstige 1 1 Mehrfachnennung möglich Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Welche der folgenden Geräte nutzen Sie, um ins Internet zu gehen – egal ob privat oder beruflich?“ Abbildung 6: Geräte zur Internetnutzung – nach Bildungsabschluss „ 1.3 Internetnutzungsdauer (36 Prozent) etwa gleich auf. Bei einer längeren Nutzung von zwei bis unter fünf Stunden sind hingegen Männer Der größte Anteil der Internetnutzer (35 Prozent) ist im mit 30 Prozent stärker vertreten als Frauen (22 Prozent). Schnitt täglich ein bis unter zwei Stunden pro Tag im Netz aktiv. Es folgen 29 Prozent, die weniger als eine Stunde am Im Vergleich der Altersgruppen lässt sich feststellen, dass Tag online sind, und 26 Prozent, die zwei bis fünf Stunden die durchschnittliche Internetnutzungsdauer mit steigen- am Tag im Internet verbringen. Immerhin acht Prozent dem Alter der Nutzer abnimmt. Sind es bei den 14-29-Jäh- nutzen das Internet durchschnittlich fünf bis zehn Stun- rigen 20 Prozent, die weniger als eine Stunde pro Tag im den pro Tag. Eine Nutzungsdauer von über zehn Stunden Netz sind, so steigt dieser Anteil bei den über 65-Jährigen liegt bei knapp einem Prozent der Internetnutzer vor. auf 44 Prozent. Die meisten unter 30-Jährigen (42 Prozent) nutzen das Internet zwei bis fünf Stunden. So viel Zeit im Nach Geschlecht liegt die tägliche Nutzungsdauer der Netz verbringen dagegen nur 24 Prozent der 30-49-Jäh- Frauen tendenziell etwas unter derjenigen der Männer. rigen, 14 Prozent der 50-64-Jährigen und geringe neun Bei der aktiven Internetnutzung von weniger als einer Prozent der über 65-Jährigen. Intensivnutzer, die mehr als Stunde am Tag liegen Frauen mit 33 Prozent deutlich vor fünf Stunden am Tag online sind, sind im Wesentlichen Männern (25 Prozent). Bei der Nutzung von einer bis unter bei den jüngeren Altersgruppen vorzufinden. zwei Stunden liegen Männer (35 Prozent) und Frauen12
  • 15. NetzgesellschaftInternetnutzungsdauer – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=714 n=185 n=304 n=168 n=57 weniger als eine Stunde 29 20 31 33 44 1 bis unter 2 Stunden 35 24 34 50 45 2 bis unter 5 Stunden 26 42 24 14 9 5 bis unter 10 Stunden 8 12 9 3 10 Stunden und mehr 1 1 1 weiß nicht 1 2 1 2Basis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Wie lange nutzen Sie das Internet durchschnittlich pro Tag, unabhängig davon, ob für private oder berufliche Zwecke?Gemeint ist hier eine aktive Nutzung, nicht eine im Hintergrund geöffnete Internetseite.“Abbildung 7: Internetnutzungsdauer – nach AlterInternetnutzungsdauer – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 weniger als eine Stunde 29 25 33 1 bis unter 2 Stunden 35 35 36 2 bis unter 5 Stunden 26 30 22 5 bis unter 10 Stunden 8 7 8 10 Stunden und mehr 1 1 1 weiß nicht 1 2Basis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Wie lange nutzen Sie das Internet durchschnittlich pro Tag, unabhängig davon, ob für private oder berufliche Zwecke?Gemeint ist hier eine aktive Nutzung, nicht eine im Hintergrund geöffnete Internetseite.“Abbildung 8: Internetnutzungsdauer – nach Geschlecht 13
  • 16. Internetnutzungsdauer – nach Bildungsabschluss Gesamt Volks-/Hauptschule Mittlere Reife Abitur/Studium n=714 n=318 n=176 n=205 weniger als eine Stunde 29 28 32 27 1 bis unter 2 Stunden 35 33 40 37 2 bis unter 5 Stunden 26 28 24 25 5 bis unter 10 Stunden 8 10 3 7 10 Stunden und mehr 1 1 1 2 weiß nicht 1 1 2 Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Wie lange nutzen Sie das Internet durchschnittlich pro Tag, unabhängig davon, ob für private oder berufliche Zwecke? Gemeint ist hier eine aktive Nutzung, nicht eine im Hintergrund geöffnete Internetseite.“ Abbildung 9: Internetnutzungsdauer – nach Bildungsabschluss „ 1.4 E-Commerce – gekaufte Waren und Ein Drittel (32 Prozent) der Internetnutzer hat bereits Dienstleistungen Bücher über das Internet bestellt. Personen zwischen 30 und 49 Jahren und Personen mit Abitur/Studium lie- 85 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal gen mit jeweils 36 Prozent über dem Durchschnitt. Waren oder Dienstleistungen online gekauft bzw. gebucht. Frauen liegen mit 87 Prozent etwas vor Männern Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder anderen (83 Prozent). Im Altersvergleich ist der Anteil der Online- Unterkünften haben insgesamt 30 Prozent der Internet- Shopper unter den 30-49-Jährigen am größten nutzer schon über das Internet gebucht. Am stärksten (91 Prozent). vertreten sind die mittleren Altersklassen (30-49 Jahre: 34 Prozent; 50-64 Jahre: 41 Prozent). Am häufigsten werden im Internet Eintrittskarten für Theater, Konzerte und andere Veranstaltungen gekauft Für den Kauf von Kleidung und Accessoires greift eben- (40 Prozent). Dabei erwerben mehr jüngere als ältere falls knapp jeder dritte Internetnutzer (30 Prozent) auf Internetnutzer Eintrittskarten online. den Online-Shop zurück. Frauen liegen mit 41 Prozent deutlich vor Männern mit 17 Prozent. Ähnlich beliebt ist das Kaufen von Flugtickets. 38 Prozent der Internetnutzer haben schon einmal Flüge online Umgekehrt ist es bei Elektronik-Produkten, wie beispiels- gebucht. Am stärksten vertreten sind mit 45 Prozent Per- weise Fernseher, Handys, Fotoapparate, MP3- oder DVD- sonen der mittleren Altersklasse zwischen 30 und Player. Hier sind Männer mit 32 Prozent stärker vertreten 65 Jahren. als Frauen mit 25 Prozent. Insgesamt hat mehr als jeder vierte Internetnutzer (28 Prozent) bereits elektronische Weitere 37 Prozent haben bereits Musik (inkl. Downloads Geräte im Internet gekauft. und Streaming-Angebote) im Internet gekauft. Dabei ist der Käuferanteil unter jüngeren Internetnutzern deutlich Bahnfahrkarten kaufen 26 Prozent online. Am wenigsten höher als unter älteren. tun dies über 65-Jährige (12 Prozent).14
  • 17. NetzgesellschaftHaushaltsgeräte haben bereits 24 Prozent im Internet Medikamente haben bereits 18 Prozent der Internetnutzergekauft, überdurchschnittlich häufig Personen der mittle- online gekauft. Die Altersgruppe der 50-64-Jährigen stelltren Altersgruppen (30-49 Jahre: 30 Prozent; 50-64 Jahre: den größten Käuferanteil (30 Prozent).29 Prozent). Pauschalreisen wurden ebenfalls von 18 Prozent schonEin weiteres Viertel der Internetnutzer (24 Prozent) hat einmal im Internet gebucht. Am größten ist der Anteilschon Filme und DVDs im Internet gekauft. Die Filme- und unter den über 65-Jährigen (27 Prozent). Jüngere buchenDVD-Käufer sind tendenziell männlich (25 Prozent vs. zu einem weitaus geringeren Anteil Pauschalreisen im22 Prozent weiblich) und zwischen 30 und 49 Jahre alt Internet (14-29 Jahre: sechs Prozent).(30 Prozent). Etwa jeder sechste Internetnutzer (16 Prozent) hat MöbelJeder Fünfte (20 Prozent) hat im Internet schon PC- und und Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft.Videospiele erworben. Dabei führen Männer die Käu-fergruppe mit einem Anteil von 24 Prozent gegenüber Blumen haben lediglich sieben Prozent schon einmal imFrauen mit 17 Prozent an. Internet gekauft. Am größten ist der Käuferanteil unter den 30-49-Jährigen (elf Prozent).Das gleiche gilt für den Online-Kauf von Computern.22 Prozent der Männer haben im Netz schon einen Lebensmittel und Getränke haben fünf Prozent bereitsComputer bestellt. Bei Frauen liegt der Anteil bei nur 16 einmal im Internet gekauft. Auch Versicherungen errei-Prozent. Im Gesamtergebnis sind es 19 Prozent. chen mit vier Prozent nur einen sehr kleinen Anteil der Internetnutzer. Gleiches gilt für Tierfutter (vier Prozent).Genauso viele Internetnutzer (19 Prozent) haben imInternet bereits einen Mietwagen gebucht. Die mittleren Eine Minderheit von 15 Prozent der Internetnutzer gebenAltersgruppen zwischen 30 und 64 Jahren sowie Männer an, dass sie noch nie etwas über das Internet gekauftliegen über dem Durchschnitt. haben. 15
  • 18. E-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=714 n=185 n=304 n=168 n=57 Eintrittskarten für Theater, 40 42 42 33 35 Konzerte etc. Flüge 38 21 45 45 39 Musik (inkl. Downloads und 37 42 39 33 15 Streaming-Angebote) Bücher 32 30 36 30 26 Übernachtungen (z. B. Hotel, Pension) 30 17 34 41 27 Kleidung & Accessoires 29 31 29 28 26 Elektronik (z. B. Fernseher, Handy, Fotoapparate, MP3) 28 18 35 30 21 Bahnfahrkarten 26 26 26 27 12 Haushaltsgeräte 24 10 30 28 21 Filme & DVDs (inkl. Down- loads und Streaming- 24 19 30 19 22 Angebote) PC- und Videospiele 20 23 24 11 17 Computer 19 17 26 15 5 Mietwagen 19 5 26 25 13 Medikamente 18 6 19 30 19 Pauschalreisen 18 6 23 19 27 Möbel und Einrichtungs- gegenstände 16 11 18 17 16 Blumen 7 1 11 7 10 Lebensmittel & Getränke 5 3 7 4 3 Versicherungen 4 3 4 5 6 Tierfutter 4 2 5 4 6 Sonstiges 2 4 1 2 Ich habe noch nie etwas über das Internet gekauft 15 21 9 15 23 oder gebucht. Mehrfachnennung möglich Basis: 714 Internetnutzerr Angaben in Prozent Frage: „Welche der folgenden Waren oder Dienstleistungen haben Sie schon einmal im Internet gekauft bzw. gebucht?“ Abbildung 10: E-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Alter16
  • 19. NetzgesellschaftE-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 Eintrittskarten für Theater, 40 38 41 Konzerte etc. Flüge 38 39 38Musik (inkl. Downloads und 37 37 36 Streaming-Angebote) Bücher 32 31 33 Übernachtungen 30 29 32 (z. B. Hotel, Pension) Kleidung & Accessoires 29 17 41 Elektronik (z. B. Fernseher, Handy, Fotoapparate, MP3) 28 32 25 Bahnfahrkarten 26 25 26 Haushaltsgeräte 24 22 25 Filme & DVDs (inkl. Down- loads und Streaming- 24 25 22 Angebote) PC- und Videospiele 20 24 17 Computer 19 22 16 Mietwagen 19 22 16 Medikamente 18 19 18 Pauschalreisen 18 19 17 Möbel und Einrichtungs- gegenstände 16 17 14 Blumen 7 7 8 Lebensmittel & Getränke 5 5 4 Versicherungen 4 4 5 Tierfutter 4 4 4 Sonstiges 2 1 3 Ich habe noch nie etwas über das Internet gekauft 15 17 12 oder gebucht.Mehrfachnennung möglichBasis: 714 Internetnutzerr Angaben in ProzentFrage: „Welche der folgenden Waren oder Dienstleistungen haben Sie schon einmal im Internet gekauft bzw. gebucht?“Abbildung 11: E-Commerce: gekaufte Waren und Dienstleistungen – nach Geschlecht 17
  • 20. „ 1.5 Positive Erfahrungen im Internet Weitere 48 Prozent haben durch das Internet ihre Freizeit und ihre Hobbys bereichern können. Dies trifft etwas Das Internet verschafft seinen Nutzern viele Vorteile mehr auf Männer (50 Prozent) als auf Frauen (46 Prozent) sowohl für die Freizeit als auch für den Beruf. zu. Im Vergleich der Altersgruppen stimmen hier über- durchschnittlich häufig 14-29-jährige Internetnutzer zu Am häufigsten geben Internetnutzer an, dass sie durch (65 Prozent). das Internet Freundschaften pflegen können (67 Prozent). Dieser Aussage stimmen Männer mit 70 Prozent etwas Knapp die Hälfte der Internetnutzer (47 Prozent) knüp- häufiger zu als Frauen (65 Prozent), ebenso junge Nutzer fen durch das Internet neue berufliche Kontakte. Am unter 30 Jahren (71 Prozent) und ältere Nutzer über stärksten trifft dies auf Männer (49 Prozent) und auf die 65 Jahren (74 Prozent) häufiger als Nutzer aus den mittle- Altersgruppe der 30-49-Jährigen (60 Prozent) zu. ren Altersgruppen. Webpräsenzen, Online-Werbung und zahlreiche Social Im Internet kann man sich zu jedem Thema informieren Media Anwendungen können helfen, neue Kunden im und austauschen. So behaupten fast zwei Drittel der Nut- Internet zu gewinnen. 38 Prozent aller Internetnutzer zer (63 Prozent), ihre Allgemeinbildung durch das Internet haben bereits davon profitiert. Dabei trifft dies am verbessert zu haben. Männer geben dies häufiger an stärksten auf Männer (43 Prozent) und Personen im Alter (67 Prozent) als Frauen (60 Prozent), junge Nutzer häufi- zwischen 30 und 49 Jahren (51 Prozent) zu. ger als ältere (14-29 Jahre: 70 Prozent; 50-64 Jahre: 56 Prozent). 44 Prozent haben durch das Internet neue Freunde ken- nengelernt. Diese Erfahrung machen vermehrt Nutzer im Über das Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, Alter zwischen 14 und 29 Jahren (54 Prozent), das heißt finden viele Nutzer alte Freunde wieder. Etwa sechs von jene Gruppe, die den größten Internetnutzungsanteil auf- zehn (58 Prozent) haben diese Erfahrung bereits gemacht, weist und am häufigsten in sozialen Netzwerken aktiv ist. dabei besonders häufig User im Alter zwischen 14 und 29 Jahren (63 Prozent) und über 65 Jahren (68 Prozent). Nicht alle neuen Bekanntschaften werden zu guten Freunden. So lernen zwar vier von zehn Internetnutzern Durch Preisvergleiche, Online-Angebote oder Empfeh- neue Freunde über das Internet kennen, aber nur drei lungen von anderen Internetnutzern kann das Internet von zehn sagen, dass es sich dabei um neue gute Freunde behilflich sein, bei Anschaffungen und Einkäufen Geld zu handelt. sparen. Mehr als die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) haben bereits auf diese Weise vom Internet profitiert. Bei Einen neuen Lebenspartner bzw. Lebensgefährten haben den 30-49-Jährigen liegt der Anteil mit 66 Prozent deut- bereits 17 Prozent über das Internet kennengelernt. Nach lich über dem Durchschnitt. Altersgruppen betrachtet heben sich hier User zwischen 50 und 64 Jahren (25 Prozent) und über 65 Jahren Jeder zweite Internetnutzer (54 Prozent) hat seiner (24 Prozent) hervor. Einschätzung nach im Internet seine berufliche Bildung verbessern können. Dies behaupten insbesondere Inter- Erotische Bekanntschaften machen knapp zwölf Prozent netnutzer zwischen 30 und 49 Jahren. im Internet. Bemerkenswerterweise machen Personen im Alter ab 65 Jahren überdurchschnittlich häufig (23 Prozent) diese Erfahrung.18
  • 21. NetzgesellschaftPositive Erfahrungen im Internet – nach Alter 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=185 n=304 n=168 n=57 Ich konnte Freundschaften pflegen. 26 45 19 9 16 50 17 17 19 45 22 13 22 52 11 15 1 1 Ich habe meine Allgemeinbildung 28 36 20 16 22 33 22 21 33 28 22 17 verbessern können. 35 34 16 13 2 1 1 Ich habe alte Freunde wiedergefunden. 31 32 11 23 19 37 18 24 12 39 22 25 25 42 9 19 5 3 2 2 Ich habe Geld bei Anschaffungen und Einkäufengespart. 32 23 16 28 1 43 23 19 14 26 12 27 34 1 34 14 17 31 5 Ich habe meine berufliche Bildung 18 19 46 19 16 15 35 26 24 77 33 43 10 verbessern können. 25 25 32 1 1 Meine Freizeit oder meine Hobbys sind bereichert worden. 36 29 19 15 26 16 25 30 13 26 30 30 27 13 32 23 5 2 2 1Ich habe neue berufliche Kontakte geknüpft. 16 29 15 36 16 44 19 20 11 26 20 36 6 19 81 3 1 Ich habe neue Kunden gewonnen. 8 20 13 50 8 20 31 18 30 12 23 21 42 28 52 20 1 2 Ich habe neue Freunde kennengelernt. 33 21 16 27 19 27 30 21 10 21 31 31 6 15 22 25 30 9 4 4 Ich habe neue gute Freunde kennengelernt. 23 14 24 34 5 9 21 34 31 5 6 20 39 27 8 16 21 32 22 10 Ich habe neue Lebenspartner bzw. Lebens- 6 21 66 12 24 59 1 7 18 37 36 11 13 26 43 7 gefährten kennengelernt. 5 3 4 2 Ich habe erotische Bekanntschaften 8 17 62 10 8 25 55 9 7 20 60 10 8 15 26 47 4 gemacht. 3 3 3 stimme voll stimme stimme stimme ganz und weiß nicht und ganz zu eher zu eher nicht zu gar nicht zuMehrfachnennung möglichBasis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Nun geht es um mögliche Vorteile des Internets. Wie sehr treffen folgende Aussagen auf Sie zu?“Abbildung 12: Positive Erfahrungen im Internet – nach Alter 19
  • 22. Positive Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 Ich konnte Freundschaften pflegen. 20 48 19 14 20 49 14 16 19 46 23 12 1 Ich habe meine Allgemeinbildung verbessern können. 29 34 20 16 33 33 15 17 25 35 24 15 1 1 Ich habe alte Freunde wiedergefunden. 21 37 16 23 22 38 15 23 21 35 18 24 2 2 3 Ich habe Geld bei Anschaffungen und Einkäufengespart. 36 20 20 24 39 18 18 23 32 22 21 24 1 2 Ich habe meine berufliche Bildung verbessern können. 19 35 25 20 21 33 20 25 17 36 30 16 1 1 1 Meine Freizeit oder meine Hobbys sind bereichert worden. 26 22 25 25 29 21 21 27 23 22 29 24 2 3 1 Ich habe neue berufliche Kontakte geknüpft. 14 33 18 33 16 33 16 32 12 32 21 33 3 2 3 Ich habe neue Kunden gewonnen. 14 24 18 40 5 17 26 14 40 10 22 21 40 7 3 Ich habe neue Freunde kennengelernt. 20 24 26 25 5 20 26 26 23 6 21 21 26 27 4 Ich habe neue gute Freunde kennengelernt. 12 19 33 30 6 12 15 35 30 7 13 23 30 30 4 Ich habe neue Lebenspartner bzw. Lebens- gefährten kennengelernt. 5 12 26 55 6 11 23 57 13 29 52 2 34 1 Ich habe erotische Bekanntschaften gemacht. 8 21 58 9 5 20 63 6 10 22 52 13 3 6 2 stimme voll stimme stimme stimme ganz und weiß nicht und ganz zu eher zu eher nicht zu gar nicht zu Mehrfachnennung möglich Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Nun geht es um mögliche Vorteile des Internets. Wie sehr treffen folgende Aussagen auf Sie zu?“ Abbildung 13: Positive Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht Frage: „Nun geht es um mögliche Vorteile des Internets. Wie sehr treffen folgende Aussagen auf Sie zu?“20
  • 23. Netzgesellschaft„ 1.6 Negative Erfahrungen im Internet belästigt oder beleidigt wurden sechs Prozent der Nutzer. Dies trifft vor allem auf jüngere Nutzer zu (acht Prozent), Drei von zehn Internetnutzern (29 Prozent) haben im aber kaum auf ältere ab 50 Jahren (zwei bis drei Prozent). Internet bereits negative Erfahrungen mit anderen Men- Von fünf Prozent sind Unwahrheiten über das Internet schen gemacht. verbreitet worden. Von vier Prozent sind peinliche Fotos veröffentlicht worden. Weitere vier Prozent geben an, Dabei wird am häufigsten die Belästigung mit sexuel- bereits über das Internet gemobbt worden zu sein. Acht len Absichten genannt (13 Prozent). Der Anteil jener, die Prozent haben weitere negative Erfahrungen mit anderen sich auf diese Weise bereits persönlich belästigt gefühlt Menschen im Internet gemacht. haben, ist unter den 30-49-Jährigen mit 16 Prozent am höchsten und unter den über 65-Jährigen mit drei Prozent Eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent der Internetnut- am geringsten. zer hat allerdings noch gar keine negative Erfahrung mit anderen Menschen im Internet gemacht, darunter insbe- Weitere zwölf Prozent der Internetnutzer haben im sondere Personen im Alter ab 65 Jahren (79 Prozent) und Internet unangenehme Anfragen von wildfremden Personen mit höherem Bildungsabschluss (75 Prozent). Menschen erhalten. Neun Prozent haben bereits anzüg- liche Nachrichten bekommen. Von anderen Menschen Negative Erfahrungen im Internet – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter Ich bin mit sexuellen Absich- n=1.002 n=292 n=412 n=202 n=96 ten persönlich belästigt 13 13 16 10 3 worden. Ich habe unangenehme Anfragen von wildfremden 12 10 11 14 11 Menschen bekommen. Ich habe anzügliche Nachrichten bekommen. 9 9 11 4 10 Ich bin beleidigt oder belästigt worden. 6 8 8 3 2 Über mich sind Unwahrhei- ten verbreitet worden. 5 2 6 6 6 Jemand hat peinliche Fotos 4 5 4 6 2 von mir veröffentlicht. Ein anderer Internet-Nutzer hat mir im wirklichen Leben 4 4 3 6 2 Ärger bereitet. Ich bin gemobbt worden. 4 2 4 4 7 Sonstige negative 8 6 12 6 4 Erfahrungen. Noch keine negativen 68 73 65 64 79 Erfahrungen. weiß nicht 3 1 1 5 7 Mehrfachnennung möglich Basis: 1.002 Internetnutzerr Angaben in Prozent Frage: „Auch im Internet gibt es negative Erfahrungen mit anderen Menschen. Welche der folgenden Erfahrungen haben Sie persönlich bereits gemacht?“ Abbildung 14: Negative Erfahrungen im Internet – nach Alter 21
  • 24. Negative Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich Ich bin mit sexuellen Absich- n=1.002 n=499 n=503 ten persönlich belästigt 13 13 12 worden. Ich habe unangenehme Anfragen von wildfremden 12 12 11 Menschen bekommen. Ich habe anzügliche 9 7 10 Nachrichten bekommen. Ich bin beleidigt oder 6 7 6 belästigt worden. Über mich sind Unwahrhei- 5 4 6 ten verbreitet worden. Jemand hat peinliche Fotos 4 4 5 von mir veröffentlicht. Ein anderer Internet-Nutzer hat mir im wirklichen Leben 4 5 3 Ärger bereitet. Ich bin gemobbt worden. 4 4 4 Sonstige negative 7 8 9 Erfahrungen. Noch keine negativen 68 68 69 Erfahrungen. weiß nicht 3 2 3 Mehrfachnennung möglich Basis: 1.002 Internetnutzerr Angaben in Prozent Frage: „Auch im Internet gibt es negative Erfahrungen mit anderen Menschen. Welche der folgenden Erfahrungen haben Sie persönlich bereits gemacht?“ Abbildung 15: Negative Erfahrungen im Internet – nach Geschlecht22
  • 25. Netzgesellschaft2 Handynutzung„ 2.1 Handybesitz 83 Prozent aller Befragten besitzen ein Handy. Bei Män- nern liegt der Anteil der Handybesitzer bei 87 Prozent, bei Frauen bei 79 Prozent. Personen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sind fast alle mit einem Handy ausgestattet (96 und 95 Prozent). Dagegen besitzt erst jeder zweite (50 Prozent) über 65-Jährige ein Mobiltelefon. 23
  • 26. Handybesitz – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=209 n=340 n=247 n=207 18% 4% 5% 19% 51% 82% 96% 95% 81% 49% ja nein Basis: 1.003 Befragte Frage: „Besitzen Sie ein Handy?“ Abbildung 16: Handybesitz – nach Alter Handybesitz – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=492 n=511 18% 13% 22% 82% 87% 78% ja nein Basis: 1.003 Befragte Frage: „Besitzen Sie ein Handy?“ Abbildung 17: Handybesitz – nach Geschlecht Handybesitz – nach Bildungsabschuss Gesamt Volks-/Hauptschule Mittlere Reife Studium/Abitur n=450 n=253 n=276 18% 19% 16% 15% 82% 81% 84% 85% ja nein Basis: 1.003 Befragte Frage: „Besitzen Sie ein Handy?“ Abbildung 18: Handybesitz – nach Bildungsabschluss24
  • 27. Netzgesellschaft„ 2.2 Handyfunktionen und -anwendungen Die E-Mail-Funktion nutzt etwa jeder fünfte Handybesit- zer (21 Prozent). 14-29-Jährige liegen in der Nutzung mit Die Grundfunktion eines Handys, das mobile Telefonieren, 35 Prozent deutlich vor den restlichen Altersgruppen. wird mit 97 Prozent von so gut wie allen Handybesitzern genutzt. Nur die Altersgruppe der über 65-Jährigen liegt Multimedia-Nachrichten (MMS) verschicken bzw. emp- bei der Handy-Telefonie deutlich unter dem Gesamt- fangen 19 Prozent der Handybesitzer. Mit 20 Prozent durchschnitt (86 Prozent). liegen Männer in der MMS-Nutzung vor Frauen mit 17 Prozent. Mit steigendem Alter nimmt der Nutzungsan- Kurznachrichten (SMS) verschicken und empfangen etwa teil stark ab. So verwendet etwa jeder dritte 14-29-Jährige die Hälfte aller Handybesitzer (51 Prozent). Mit 58 Prozent (33 Prozent) den Multimedia-Nachrichtendienst, wohin- wird der Nachrichtendienst stärker von Männern als von gegen kaum einer über 65 Jahren (vier Prozent) davon Frauen (44 Prozent) genutzt. Nach Altersgruppen betrach- Gebrauch macht. tet liegen Personen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren mit 67 Prozent vorne. Auch unter 30-49-Jährigen nutzt Spiele werden von jedem sechsten Handybesitzer noch eine Mehrheit von 62 Prozent die SMS-Funktion. (17 Prozent) genutzt, vergleichsweise mehr von Männern Deutlich weniger häufig werden Kurznachrichten von (19 Prozent) als von Frauen (14 Prozent). Die Altersgruppe über 50-Jährigen (37 Prozent) und über 65-Jährigen der 14 bis 29 Jahre alten Personen liegt in der Spielenut- (14 Prozent) verschickt. zung mit 37 Prozent weit vorne. Die Weckerfunktion des Handys nutzt etwas mehr als Zusatzprogramme bzw. Applikationen – sogenannte Apps jeder dritte Handybesitzer (38 Prozent). In der soziodemo- – nutzt etwa jeder zehnte Handybesitzer (elf Prozent). grafischen Auswertung zeigt sich, dass sich tendenziell Die Nutzung von Apps ist bei den 14-29-Jährigen und eher Frauen (41 Prozent) als Männer (36 Prozent), sowie den 30-49-Jährigen mit jeweils 16 Prozent am stärksten eher jüngere Handybesitzer als ältere von ihrem Handy verbreitet. wecken lassen. Weitere zehn Prozent surfen mit ihrem Handy im Inter- Weitere 38 Prozent der Handybesitzer nutzen ihre im net. Hier sind die 14-29-Jährigen ebenfalls Vorreiter Handy integrierte Kamera, um Fotos oder Videos zu (16 Prozent), gefolgt von den 30-49-Jährigen (13 Prozent). machen. Männer tun dies häufiger als Frauen (42 Prozent vs. 35 Prozent). Mit zunehmendem Alter der Handybesit- Eine Navigationsfunktion nutzen lediglich vier Prozent. zer nimmt die Nutzung der Kamerafunktion ab. Auch die Nutzung des Handys als Fernbedienung für Fernseher oder andere Geräte ist mit zwei Prozent (noch) Der im Handy integrierte Kalender bzw. Terminpla- kaum vorhanden. ner wird von insgesamt 36 Prozent der Handybesitzer genutzt. Handybesitzer unter 50 Jahren greifen am häu- Insgesamt betrachtet nutzt vor allem die junge Gene- figsten darauf zurück (14-29 Jahre: 49 Prozent; ration die ganze Bandbreite der Handyfunktionen und 30-49 Jahre: 45 Prozent). Außerdem unterscheidet sich verwendet das Handy am häufigsten als Multimedia- die Nutzung je nach Bildungsgrad. Je höher die formale Zentrale. Ältere Nutzer dagegen beschränken sich zum Bildung der Befragten, umso häufiger wird der Kalender überwiegenden Teil auf die Grundfunktion des Handys, genutzt. die Sprachkommunikation. Jeder vierte Handybesitzer (25 Prozent) nutzt sein Handy als Musikspieler oder Radio. Bei den 14-29-Jährigen ist es sogar mehr als jeder Zweite (56 Prozent). 25
  • 28. Genutzte Handyfunktionen – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=840 n=202 n=319 n=201 n=118 Telefonie 97 96 99 100 86 Kurznachrichten (SMS) 51 67 62 37 14 Wecker 38 54 50 19 10 Kamera 38 55 42 30 10 Kalender/Terminplaner 36 49 45 22 11 Musikspieler/Radio 25 56 20 10 6 E-Mail 21 35 26 9 3 Multimedia 19 33 20 10 4 Spiele 17 37 13 7 6 Zusatzprogramme 11 16 16 5 0 bzw. Applikationen (Apps) Internet 10 16 13 4 2 Navigation 4 6 4 4 1 Nutzung als Fernbedienung für den Fernseher oder 2 1 5 2 andere Geräte weiß nicht / k.A. 2 10 Mehrfachnennung möglich Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Welche der folgenden Funktionen und Anwendungen nutzen Sie mit Ihrem privaten und / oder beruflichen Handy?“ Abbildung 19: Genutzte Handyfunktionen – nach Alter26
  • 29. NetzgesellschaftGenutzte Handyfunktionen – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=840 n=428 n=416 Telefonie 97 98 96 Kurznachrichten (SMS) 51 58 44 Wecker 38 36 41 Kamera 38 42 35 Kalender/Terminplaner 36 38 35 Musikspieler/Radio 25 27 22 E-Mail 21 21 21 Multimedia 19 20 17 Spiele 17 19 14 Zusatzprogramme 11 10 13 bzw. Applikationen (Apps) Internet 10 8 12 Navigation 4 4 4Nutzung als Fernbedienung für den Fernseher oder 2 3 2 andere Geräte weiß nicht / k.A. 2 1 2Mehrfachnennung möglichBasis: 840 Handybesitzer Angaben in ProzentFrage: „Welche der folgenden Funktionen und Anwendungen nutzen Sie mit Ihrem privaten und / oder beruflichen Handy?“Abbildung 20: Genutzte Handyfunktionen – nach Geschlecht 27
  • 30. „ 2.3 Handynutzungsdauer Frauen telefonieren mehr als eine Stunde am Tag mit dem Handy. Bei Männern ist dieser Anteil geringer (sechs Die meisten Handynutzer (72 Prozent) telefonieren im Prozent). Schnitt weniger als 30 Minuten am Tag. Jeder Sechste (17 Prozent) telefoniert täglich eine halbe bis ganze Je jünger die Handybesitzer sind, umso länger ist die täg- Stunde mobil. Bei weiteren fünf Prozent liegt die tägli- liche Handykommunikation. Die meisten Nutzer zwischen che Handynutzung bei einer bis zwei Stunden. Nur drei 14 und 29 Jahren (40 Prozent) telefonieren 15 bis 30 Minu- Prozent telefonieren mehr als zwei Stunden am Tag. Vier ten am Tag. Nutzer ab 50 Jahren telefonieren hingegen Prozent nutzen ihr Handy nicht täglich für Telefonate. zum größten Teil weniger als 15 Minuten am Tag mobil (45 Prozent). 13 Prozent der 14-29-Jährigen verbringen Die durchschnittliche Handynutzung von Frauen liegt durchschnittlich mehr als eine Stunde am Tag am Handy. etwas über derjenigen von Männern. 66 Prozent der Bei den über 65-Jährigen kommt das so gut wie gar nicht Frauen und 78 Prozent der Männer telefonieren weniger vor (zwei Prozent). Ein deutlich höherer Anteil unter ihnen als 30 Minuten am Tag mobil. Jede fünfte Frau (21 Prozent) telefoniert gar nicht täglich mobil (14 Prozent). und nur jeder achte Mann (13 Prozent) verbringt zwischen 30 und 60 Minuten am Tag am Handy. Neun Prozent der Handynutzungsdauer – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=840 n=202 n=319 n=201 n=118 unter 15 Minuten 37 23 40 45 41 15 bis 30 Minuten 35 40 37 31 28 mehr als 30 Minuten bis 17 20 18 13 16 60 Minuten 1 - 2 Stunden 5 10 3 4 1 über 2 Stunden 3 4 2 5 1 telefoniere nicht jeden Tag 4 4 1 2 14 mobil Offene Angabe Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Wie lange telefonieren Sie durchschnittlich pro Tag mobil, d.h. sowohl privat als auch beruflich?“ Abbildung 21: Handynutzungsdauer – nach Alter28
  • 31. Netzgesellschaft Handynutzungsdauer – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=840 n=428 n=416 unter 15 Minuten 37 45 28 15 bis 30 Minuten 35 32 38 mehr als 30 Minuten bis 17 13 21 60 Minuten 1 - 2 Stunden 5 4 5 über 2 Stunden 3 2 4 telefoniere nicht jeden Tag 4 3 5 mobil Offene Angabe Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Wie lange telefonieren Sie durchschnittlich pro Tag mobil, d.h. sowohl privat als auch beruflich?“ Abbildung 22: Handynutzungsdauer – nach Geschlecht„ 2.4 Erreichbarkeit mit dem Handy Beurteilung zur permanenten Erreichbarkeit heraus. 82 Prozent der 14-29-Jährigen finden es wichtig, jederzeit Den meisten Handybesitzern (71 Prozent) ist es wichtig, erreichbar zu sein. Zwar sagt auch noch eine Mehrheit privat jederzeit per Handy erreichbar zu sein. Mit 75 Pro- der älteren Handybesitzer (62 Prozent), dass ihnen dies zent vertreten mehr Männer als Frauen (69 Prozent) diese wichtig sei. Gleichzeitig gibt es aber immerhin 23 Prozent, Meinung. Vor allem junge Handybesitzer stechen bei der denen die Erreichbarkeit völlig unwichtig ist. Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=840 n=202 n=319 n=201 n=118 wichtig 52 65 52 42 42 eher wichtig 19 17 18 20 20 eher unwichtig 13 10 12 12 12 unwichtig 14 8 15 23 23 weiß nicht / k.A. 2 1 2 3 3 Offene Angabe Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Wenn Sie an Ihre private Handynutzung denken, wie wichtig ist es Ihnen dann, jederzeit per Handy erreichbar zu sein?“ Abbildung 23: Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Alter 29
  • 32. Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=840 n=428 n=416 wichtig 52 55 48 eher wichtig 19 19 20 eher unwichtig 13 13 12 unwichtig 14 10 19 weiß nicht / k.A. 2 3 1 Offene Angabe Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Wenn Sie an Ihre private Handynutzung denken, wie wichtig ist es Ihnen dann, jederzeit per Handy erreichbar zu sein?“ Abbildung 24: Erreichbarkeit mit dem Handy – nach Geschlecht30
  • 33. Netzgesellschaft3 Informationsverhalten und -management„ 3.1 Genutzte Medien zur Vergleicht man die Antworten nach Altersgruppen, sind Informationsbeschaffung bei der Fernseh- und Radionutzung kaum Unterschiede festzustellen. Bei der Nutzung von Print-Medien fallen Um sich über das Tagesgeschehen und persönliche Inter- jedoch die 14-29-Jährigen gegenüber den anderen Alters- essensgebiete zu informieren nutzen fast alle Deutschen gruppen deutlich ab. Je jünger die Nutzer sind, umso häu- den Fernseher (95 Prozent), gefolgt vom Radio (84 Pro- figer wird das Internet genutzt, um sich über das Tages- zent), Zeitungen und Zeitschriften (81 Prozent) und dem geschehen und persönliche Interessen zu informieren. So Internet (55 Prozent). hat das Internet bei den unter 30-Jährigen Zeitungen und Zeitschriften bereits eingeholt. Bei den klassischen Medien ist die Nutzung zwischen Männern und Frauen relativ ausgeglichen. Beim Inter- net liegen Männer vor Frauen. So nutzen 60 Prozent der Männer und nur 51 Prozent der Frauen das Internet zur Informationsbeschaffung. 31
  • 34. Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=1.003 n=209 n=340 n=247 n=207 Fernseher 95 94 96 96 94 Radio 84 81 85 88 81 Zeitungen und/oder 81 74 82 85 81 Zeitschriften Internet 55 80 70 46 18 andere 10 17 12 9 3 keine 2 3 2 2 3 Mehrfachnennung möglich Basis: 1.003 Befragte Angaben in Prozent Frage: „Welche Medien nutzen Sie, um sich über das Tagesgeschehen und Ihre persönlichen Interessengebiete zu informieren?“ Abbildung 25: Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Alter Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=1.003 n=492 n=511 Fernseher 95 95 95 Radio 84 85 83 Zeitungen und/oder 81 83 79 Zeitschriften Internet 55 60 51 andere 10 12 9 keine 2 2 3 Mehrfachnennung möglich Basis: 1.003 Befragte Angaben in Prozent Frage: „Welche Medien nutzen Sie, um sich über das Tagesgeschehen und Ihre persönlichen Interessengebiete zu informieren?“ Abbildung 26: Mediennutzung Informationsbeschaffung – nach Geschlecht32
  • 35. Netzgesellschaft„ 3.2 Genutzte Online-Angebote zur Geschehnissen. Besonders häufig tun dies 14-29-Jährige Informationsbeschaffung (33 Prozent). Die beliebtesten Informationsquellen im Internet sind Ähnlich häufig werden mobile Anwendungen – kurz Webseiten von Radio- und TV-Sendern. Die Hälfte der Apps – auf dem Smartphone oder Tablet-PC genutzt Internetnutzer (49 Prozent) greift darauf zurück, darunter (16 Prozent). Junge Nutzer unter 30 Jahren sind auch hier am häufigsten Personen im Alter zwischen 14 und Vorreiter (22 Prozent). Personen über 65 Jahren nutzen 29 Jahren (61 Prozent). Apps (noch) gar nicht. An zweiter Stelle folgen Webseiten von Tageszeitun- Das gleiche Bild zeigt sich bei dem Mikroblog-Dienst Twit- gen und politischen Magazinen (42 Prozent). Männer ter. Jeder vierte 14-29-Jährige (25 Prozent) verschafft sich informieren sich darüber etwas häufiger (44 Prozent) über Twitter Informationen, dagegen kein Internetnutzer als Frauen (40 Prozent). Am stärksten vertreten sind über 65 Jahren. Insgesamt sind es 15 Prozent, die Twitter 30-49-jährige User. für diesen Zweck nutzen. Auf Rang drei stehen Online-Fachmedien (33 Prozent), die Weitere 13 Prozent nutzen Foren und 12 Prozent Blogs für am häufigsten von Personen im Alter zwischen 50 und Informationen zum Tagesgeschehen und zu persönlichen 64 Jahren genutzt werden (40 Prozent). Interessen. Es folgen Webseiten von Fachzeitschriften (31 Prozent) Andere geschäftliche Webseiten rufen 24 Prozent der und reine Online-Nachrichtenangebote (21 Prozent), die Nutzer auf, andere private Webseiten 17 Prozent. tendenziell eher das jüngere Publikum erreichen. 16 Prozent der User nutzen bisher keine Online-Angebote, Jeder fünfte User informiert sich über die Startseite seines um sich über aktuelle Nachrichten und persönliche Inter- Internet-Anbieters. Männer liegen mit 25 Prozent deutlich essengebiete zu informieren. Bei Frauen ist der Anteil der vor Frauen mit 16 Prozent. Nicht-Nutzer (20 Prozent) höher als bei Männern (11 Prozent). Generell sind es eher ältere Personen, die Auch Internet-Gemeinschaften dienen der Informations- keine Online-Angebote nutzen und weiterhin die klassi- beschaffung. Jeder Sechste (17 Prozent) informiert sich schen Medien bevorzugen. über Communitys zu seinen Interessen und aktuellen 33
  • 36. Online-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=714 n=185 n=304 n=168 n=57 Webseiten von Radio- und 49 61 46 44 41 TV-Sender Webseiten von Tageszeitungen und 42 41 46 35 43 politischen Magazinen Online-Fachmedien 33 31 31 39 35 Webseiten von 31 35 33 22 30 Fachzeitschriften reine Online-Nachrichten- angebote 21 25 23 13 24 die Startseite meines 20 21 23 13 24 Internet-Anbieters Internet-Gemeinschaften 17 33 16 5 5 (Communitys) Apps für Smartphone / 16 16 22 14 Tablet PC den Mikroblog-Dienst 15 25 15 9 Twitter Foren 13 13 16 10 2 Blogs 12 18 12 6 2 andere, geschäftliche 24 26 26 20 21 Webseiten andere, private Webseiten 17 16 17 16 16 keine 16 10 14 24 20 Mehrfachnennung möglich Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Welche Online-Angebote nutzen Sie, um sich über das Tagesgeschehen und Ihre persönlichen Interessengebiete zu informieren?“ Abbildung 27: Online-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Alter34
  • 37. NetzgesellschaftOnline-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 Webseiten von Radio- und 49 51 48 TV-Sender Webseiten von Tageszeitungen und 42 44 40 politischen Magazinen Online-Fachmedien 33 34 32 Webseiten von 31 32 30 Fachzeitschriften reine Online-Nachrichten- angebote 21 24 19 die Startseite meines 20 25 16 Internet-Anbieters Internet Gemeinschaften 17 18 16 (Communitys) Apps für Smartphone / 16 17 16 Tablet PC den Mikroblog-Dienst 15 15 15 Twitter Foren 13 14 11 Blogs 12 13 11 andere, geschäftliche 24 31 18 Webseiten andere, private Webseiten 17 16 17 keine 16 11 20Mehrfachnennung möglichBasis: 714 Internetnutzer Angaben in ProzentFrage: „Welche Online-Angebote nutzen Sie, um sich über das Tagesgeschehen und Ihre persönlichen Interessengebiete zu informieren?“Abbildung 28: Online-Angebote zur Informationsbeschaffung – nach Geschlecht 35
  • 38. „ 3.3 Verzicht auf Medien 65 Prozent könnten nicht auf das Radio verzichten, dabei am wenigsten Personen im Alter ab 65 Jahren Wenn es um den Verzicht auf bestimmte Medien geht, (74 Prozent). zeigt sich, dass sich die meisten Internetnutzer (75 Prozent) heute am wenigsten ein Leben ohne Internet Mit 63 Prozent folgen Zeitungen und Zeitschriften. Je vorstellen können. Das Internet bietet viele Vorteile, auf älter die Internetnutzer, umso weniger können sie sich ein welche vor allem junge Nutzer unter 30 Jahren kaum Leben ohne Zeitungen und Zeitschriften vorstellen. noch verzichten möchten. Anders sieht es bei den Nutzern über 65 Jahren aus. Hier kann noch eine Mehrheit Bei der Handynutzung ist es umgekehrt. Auf das Handy (67 Prozent) gut dem Internet entsagen. können Jüngere kaum verzichten (83 Prozent), wohinge- gen es für die allermeisten Älteren kein Problem wäre Das Fernsehen hat weiterhin einen sehr hohen Stel- (neun Prozent). lenwert unter allen Internetnutzern. Sieben von zehn möchten darauf nicht verzichten, am wenigsten Personen Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung der einzelnen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren (76 Prozent). Medien stark altersabhängig ist. Können über 65-Jährige am wenigsten auf Zeitungen und Zeitschriften verzich- Ein Leben ohne Bücher kann sich nur eine Minderheit von ten, wird von den 50-64-Jährigen deutlich häufiger der 29 Prozent vorstellen. Unter 30-Jährige zeigen sich am Fernseher und von den 30-49-Jährigen sowie den unter ehesten dazu bereit. Jeder Zweite unter ihnen könnte auf 30-Jährigen das Internet angeführt. Das Handy hat bei Bücher verzichten, wohingegen es bei den 30-64-Jährigen den unter 50-Jährigen einen ähnlich hohen Stellenwert lediglich jeder Fünfte könnte. wie das Internet. Bei den über 50-Jährigen fallen diese beiden neuen Medien gegenüber den klassischen dage- gen deutlich ab. Verzicht auf Medien – nach Alter 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=185 n=304 n=168 n=57 Internet 9 89 14 82 38 59 69 27 5 1 3 4 Fernseheh 36 62 25 71 20 76 25 70 5 1 4 4 Bücher 49 47 5 19 76 5 21 74 5 31 64 5 Radio 31 65 31 64 5 33 63 19 74 7 4 4 Zeitungen und/oder Zeitschriften 41 52 7 29 64 7 23 71 6 13 80 7 Handy 14 83 21 76 62 33 83 99 4 3 4 ja nein weiß nicht Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Können Sie sich ein Leben vorstellen ohne…?“ Abbildung 29: Verzicht auf Medien – nach Alter36
  • 39. Netzgesellschaft Verzicht auf Medien – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=314 n=373 Internet 22 75 20 77 24 73 3 3 3 Fernseheh 27 70 26 70 4 27 70 3 3 Bücher 29 67 5 30 66 27 67 6 3 Radio 30 65 5 33 64 28 65 6 3 Zeitungen und/oder Zeitschriften 30 63 7 31 62 7 29 65 7 Handy 33 63 4 32 65 4 34 62 4 ja nein weiß nicht Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Können Sie sich ein Leben vorstellen ohne…?“ Abbildung 30: Verzicht auf Medien – nach Geschlecht„ 3.4 Informationsüberflutung 50-64-Jährigen auf 41 Prozent und den über 65-Jährigen auf 39 Prozent an. So sind es im Umkehrschluss auch Durch die Vielzahl von Informationskanälen wird es mehrheitlich die Jüngeren, die ihrer Einschätzung nach auf der einen Seite immer leichter an Nachrichten zu nie mit der enormen Menge an Informationen zu kämp- gelangen, auf der anderen Seite kann die Nachrichtenflut fen haben. auch überfordern. Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) fühlt sich häufig von Informationen überflutet, weitere Die zahlreichen Informationen scheinen in erster Linie 30 Prozent manchmal und 35 Prozent nie. Dabei zeigen Ältere zu überfordern. Jüngere, die mit wachsenden Infor- sich deutliche Unterschiede in den Altersgruppen. Bei mationsumfängen aufgewachsen sind, haben offensicht- den unter 30-Jährigen spüren nur 14 Prozent häufig eine lich weniger (bewusste) Probleme damit. Informationsüberflutung. Dieser Anteil wächst bei den Informationsüberflutung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=1.003 n=209 n=340 n=247 n=207 häufig 31 14 29 41 39 manchmal 30 26 36 24 31 nie 35 55 33 32 22 weiß nicht / k.A. 4 5 3 3 8 Basis: 1.003 Beftragte Angaben in Prozent Frage: „Haben Sie das Gefühl, von Informationen überflutet zu werden?“ Abbildung 31: Informationsüberflutung – nach Alter 37
  • 40. Informationsüberflutung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=1.003 n=492 n=511 häufig 31 33 29 manchmal 30 29 31 nie 35 35 35 weiß nicht / k.A. 4 3 6 Basis: 1.003 Beftragte Angaben in Prozent Frage: „Haben Sie das Gefühl, von Informationen überflutet zu werden?“ Abbildung 32: Informationsüberflutung – nach Geschlecht Für die Informationsüberflutung können verschiedene Printmedien werden ebenfalls von knapp jedem Vierten Medien verantwortlich sein. (24 Prozent) angeführt, dabei vermehrt von Frauen (26 Prozent) und 50-64-Jährigen (30 Prozent). Am häufigsten wird der Fernseher genannt (71 Prozent), etwas mehr von Männern (74 Prozent) als von Frauen Das Telefon wird von gut einem Fünftel (21 Prozent) als (69 Prozent). Mitverursacher der Informationsflut betrachtet, am häufigsten von über 65-Jährigen (28 Prozent). Personen im An zweiter Stelle folgt das Internet (43 Prozent). Dieses Alter zwischen 14 und 29 Jahren nennen das Telefon nur wird in erster Linie von jüngeren Personen als Ursache sehr vereinzelt (sieben Prozent). der Informationsflut wahrgenommen (14-29 Jahre: 66 Prozent). Über 65-Jährige nennen das Internet nur zu E-Mails bilden mit 17 Prozent das Schlusslicht. Sie werden 14 Prozent, nutzen es allerdings auch nur zu 24 Prozent. von Männern erheblich häufiger genannt als von Frauen (20 Prozent vs. 14 Prozent). Am wenigsten stören sich Das Radio sieht jeder Vierte (25 Prozent) als verantwortli- 14-29-Jährige an E-Mails (neun Prozent). ches Medium der Informationsüberflutung. Am häufigs- ten wird es von Personen über 65 Jahren (43 Prozent) und am wenigsten von 30-49-Jährigen (14 Prozent) genannt.38
  • 41. NetzgesellschaftVerantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=613 n=81 n=214 n=163 n=155 Fernsehen 71 71 73 67 73 Internet 43 66 52 44 14 Radio 24 24 14 22 43 Printmedien 24 24 19 30 23 Telefon 21 7 21 23 28 E-Mails 17 9 21 14 19Basis: 613 Befragte, die sich häufig oder manchmal von Informationen überflutet fühlen Angaben in ProzentFrage: „Welche zwei Medien sind hierfür am stärksten verantwortlich?“Abbildung 33: Verantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach AlterVerantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=613 n=309 n=304 Fernsehen 71 74 69 Internet 43 41 45 Radio 24 25 24 Printmedien 24 21 26 Telefon 21 20 22 E-Mails 17 20 14Basis: 613 Befragte, die sich häufig oder manchmal von Informationen überflutet fühlen Angaben in ProzentFrage: „Welche zwei Medien sind hierfür am stärksten verantwortlich?“Abbildung 34: Verantwortliche Medien der Informationsüberflutung – nach Geschlecht 39
  • 42. Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) stimmen der Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) stört es, dass Aussage zu, dass bewusste Kommunikationspausen heutzutage erwartet wird, dass man immer per Handy (z. B. das Aus- oder Stummschalten des Handys) wichtig erreichbar ist. Die Aussage findet vor allem bei den über sind, um sich in der Freizeit zu erholen. Am häufigsten 30-Jährigen Zustimmung. Die jüngere Generation unter sind 30-49-Jährige dieser Meinung (80 Prozent). 30 Jahren stört die ständige Erreichbarkeit weniger (28 Prozent). Weiterhin denken drei Viertel der Befragten (74 Prozent), dass bewusste Kommunikationspausen wichtig sind, um Etwa jeder dritte Handybesitzer (31 Prozent) hat manch- ungestört arbeiten zu können. Die meiste Zustimmung mal das Gefühl, dass sein Handy klingelt oder vibriert, findet diese Aussage bei den 30-64-Jährigen (77 Prozent). obwohl er weder einen Anruf noch eine SMS erhalten hat. 14-29-Jährige nehmen mit 49 Prozent deutlich häufiger Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) empfindet solche Phantom-Anrufe wahr. Sie telefonieren und ver- die heutige Informationsflut insgesamt als belastend. Bei schicken bzw. empfangen in der Regel häufiger SMS und den 14-29-Jährigen fällt die Zustimmung am niedrigsten haben das Vibrieren oder die Klingeltöne stärker verinner- (29 Prozent), bei den 50-64-Jährigen am höchsten licht. Bei den über 50-jährigen Handybesitzern nehmen (71 Prozent) aus. dagegen nur 15 Prozent falsche Signale wahr, bei den über 65-Jährigen 19 Prozent. 62 Prozent der Handybesitzer verlassen ihr Zuhause nie ohne ihr Handy. Vor allem junge Handybesitzer im Alter 29 Prozent der Handybesitzer kommt es merkwürdig zwischen 14 und 29 Jahren haben ihr Handy zum größten vor, wenn sie einen Tag lang keine oder deutlich weniger Teil (77 Prozent) immer dabei. Von den Senioren über Anrufe und SMS als gewöhnlich erhalten. Auch hier fällt 65 Jahren lässt jedoch jeder zweite (50 Prozent) sein die Zustimmung bei jüngeren Nutzern höher und bei älte- Handy auch mal Zuhause. ren Nutzern niedriger aus (14-29 Jahre: 36 Prozent, über 65 Jahre: 18 Prozent).40
  • 43. NetzgesellschaftAussagen zur Informationsüberflutung – nach Alter 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älterBewusste Kommunikationspausen (z. B. dasAus- n=209 n=340 n=247 n=207 oder Stummschalten des Handys) sind wichtig, 40 30 12 14 50 29 14 5 50 23 17 9 48 23 15 10 um sich in der Freizeit richtig zu erholen.** 4 1 1 4Bewusste Kommunikationspausen (z. B. das Aus- oder Stummschalten des Handys) sind wichtig, 42 28 16 12 46 31 17 3 50 26 16 6 48 21 16 12 um ungestört arbeiten zu können.** 3 2 1 3 Ich verlasse mein Zuhause nie ohne mein Handy.* 45 32 14 6 34 35 20 9 20 23 19 36 22 28 29 21 3 2 2 Ich empfinde die heutige Informationsflut insgesamt als belastend.** 27 30 38 22 36 19 21 26 45 15 14 24 37 16 22 3 2 2 1 1 Es stört mich, dass heutzutage erwartet wird, 12 16 38 30 24 31 24 19 29 19 30 22 35 17 25 21 dass man immer per Handy erreichbar ist.** 3 2 2Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Handyklingelt oder vibriert - dabei habe ich weder einen 32 17 20 30 13 21 24 41 9 27 58 13 14 67 Anruf noch eine SMS erhalten.* 2 1 6 4 1 Wenn ich einen Tag lang keine oder deutlich weniger Anrufe und SMS alsgewöhnlich erhalte, 16 21 37 25 8 22 36 32 17 10 36 36 13 21 58 kommt mir das merkwürdig vor.* 1 2 14 4 stimme voll stimme stimme stimme ganz und weiß nicht* Basis: Handybesitzer und ganz zu eher zu eher nicht zu gar nicht zu** Basis: 1.003 Befragte Angaben in ProzentFrage: „Wir haben Ihnen im Folgenden einige Aussagen zusammengestellt, die sich ganz allgemein mit dem Thema Informationsüberflutungbeschäftigen. Bitte geben Sie an, wie sehr Sie den folgenden Aussagen zustimmen.“Abbildung 35: Aussagen zur Informationsüberflutung – nach Alter 41
  • 44. Aussagen zur Informationsüberflutung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich Bewusste Kommunikationspausen (z. B. dasAus- n=1.003 n=492 n=511 oder Stummschalten des Handys) sind wichtig, 47 27 15 9 49 26 15 9 46 28 15 9 um sich in der Freizeit richtig zu erholen.** 2 2 2 Bewusste Kommunikationspausen (z. B. das Aus- oder Stummschalten des Handys) sind wichtig, 47 27 16 8 46 28 16 7 47 26 17 8 um ungestört arbeiten zu können.** 2 3 2 Ich verlasse mein Zuhause nie ohne mein Handy.* 32 30 20 16 34 29 19 17 30 32 20 16 2 2 2 Ich empfinde die heutige Informationsflut insgesamt als belastend.** 19 36 20 23 21 36 18 22 18 36 21 24 2 2 1 Es stört mich, dass heutzutage erwartet wird, dass man immer per Handy erreichbar ist.** 25 22 29 23 24 25 25 24 26 19 32 21 2 2 2 Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Handy klingelt oder vibriert - dabei habe ich weder einen 15 16 22 46 12 16 21 50 17 16 24 41 Anruf noch eine SMS erhalten.* 1 2 Wenn ich einen Tag lang keine oder deutlich weniger Anrufe und SMS alsgewöhnlich erhalte, 11 18 35 34 10 19 33 36 13 16 36 32 kommt mir das merkwürdig vor.* 2 2 2 stimme voll stimme stimme stimme ganz und weiß nicht * Basis: Handybesitzer und ganz zu eher zu eher nicht zu gar nicht zu ** Basis: 1.003 Befragte Angaben in Prozent Frage: „Wir haben Ihnen im Folgenden einige Aussagen zusammengestellt, die sich ganz allgemein mit dem Thema Informationsüberflutung beschäftigen. Bitte geben Sie an, wie sehr Sie den folgenden Aussagen zustimmen.“ Abbildung 36: Aussagen zur Informationsüberflutung – nach Geschlecht42
  • 45. Netzgesellschaft„ 3.5 Internet-freie Tage Altersgruppen. Nur acht Prozent der Internetnutzer im Alter zwischen 14 und 29 Jahren verzichten häufig auf das Bewusste Kommunikationspausen werden heute ange- Internet. Bei den über 65-Jährigen tut dies dagegen gut sichts der wachsenden Informations- und Nachrichtenflut ein Drittel der Nutzer (35 Prozent). Im Umkehrschluss sagt von den meisten als wichtig erachtet. Um richtig abzu- die jüngste Altersgruppe deutlich häufiger (27 Prozent) als schalten, legen einige Menschen bewusst Internet-freie die Senioren (10 Prozent), dass sie nie Internet-freie Tage Tage ein. Häufig tut das jeder sechste Internetnutzer einlegt. (17 Prozent). Die meisten tun dies gelegentlich (38 Prozent). Ein Fünftel (19 Prozent) verzichtet dagegen Frauen, die bewusst auf das Internet verzichten, tun dies nur selten auf das Internet und ein weiteres Fünftel tendenziell eher häufig bis gelegentlich, Männer eher (21 Prozent) nie. gelegentlich bis selten. Die Gruppe der Frauen, die sich nie dem Internet entzieht (24 Prozent) ist jedoch größer als Dabei gibt es vor allem bei den extremen Ausprägungen die Gruppe der Männer (19 Prozent). „häufig“ und „nie“ große Unterschiede zwischen den Internet-freie Tage – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=714 n=185 n=304 n=168 n=57 häufig 17 8 15 26 35 gelegentlich 38 33 43 36 26 selten 19 26 19 14 13 nie 21 27 21 20 10 weiß nicht / k.A. 5 6 2 4 16 Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Legen Sie bewusst Internet-freie Tage ein?“ Abbildung 37: Internet-freie Tage – nach Alter 43
  • 46. Internet-freie Tage – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=714 n=341 n=373 häufig 17 11 23 gelegentlich 38 44 32 selten 19 22 16 nie 21 19 24 weiß nicht / k.A. 5 4 6 Basis: 714 Internetnutzer Angaben in Prozent Frage: „Legen Sie bewusst Internet-freie Tage ein?“ Abbildung 38: Internet-freie Tage – nach Geschlecht „ 3.6 Kommunikationspausen häufiger (45 Prozent) als Männer (37 Prozent). Weitere 40 Prozent lassen ihr privates oder berufliches Handy Drei Viertel der Befragten sind sich einig, dass bewusste auch im Urlaub mal aus. Dies sagen mehr Frauen (45 Pro- Kommunikationspausen wichtig sind, um in der Freizeit zent) als Männer (35 Prozent). Am Wochenende schaltet richtig zu entspannen. Das Abschalten des Handys ist eine nur jeder Fünfte (19 Prozent) das Handy aus oder stumm. Möglichkeit, dies zu erreichen. Wie gehen Handynutzer Bei 19 Prozent ist das Handy hingegen immer angeschal- mit diesem Thema um? tet. Am häufigsten sagen dies die 14-29-Jährigen (28 Prozent). Ein großer Anteil von 41 Prozent schaltet das Handy zumindest nachts aus oder stumm. Frauen tun dies Kommunikationspausen – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 65 und älter n=840 n=202 n=319 n=201 n=118 in der Nacht 41 39 44 40 37 Urlaub 40 24 45 51 37 Wochenende 19 10 25 21 16 andere Situationen 33 26 27 41 48 Mein Handy ist immer angeschaltet. 19 28 14 18 17 Basis: 840 Handybesitzer Angaben in Prozent Frage: „Bitte geben Sie an, in welchen der folgenden Situationen Sie Ihr privates Handy und/oder Ihr Diensthandy auch mal komplett aus- oder stumm schalten, um ungestört zu sein.“ Abbildung 39: Kommunikationspausen – nach Alter44
  • 47. NetzgesellschaftKommunikationspausen – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=840 n=428 n=412 in der Nacht 41 37 45 Urlaub 40 35 45 Wochenende 19 18 20 andere Situationen 33 36 29 Mein Handy ist immer 19 19 18 angeschaltet.Basis: 840 Handybesitzer Angaben in ProzentFrage: „Bitte geben Sie an, in welchen der folgenden Situationen Sie Ihr privates Handy und/oder Ihr Diensthandy auch mal komplett aus- oderstumm schalten, um ungestört zu sein.“Abbildung 40: Kommunikationspausen – nach Geschlecht 45
  • 48. 4 Vernetzte Arbeitswelt „ 4.1 Berufliche Handynutzung Prozent) und Frauen (neun Prozent) auf gleichem Niveau. Mit 10 Prozent besitzen tendenziell eher Berufstätige Lediglich acht Prozent der Berufstätigen verfügen über unter 50 Jahren ein Diensthandy als ältere über 50 Jahren ein Diensthandy. Dabei liegt der Anteil bei Männern (acht (5 Prozent).46
  • 49. NetzgesellschaftDiensthandybesitz – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 n=515 n=113 n=259 n=143 8% 10% 10% 5% 92% 91% 90% 95% ja neinBasis: 515 Handybesitzer, die berufstätig sindFrage: „Haben Sie ein Diensthandy?“Abbildung 41: Diensthandybesitz – nach AlterDiensthandybesitz – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=515 n=258 n=257 8% 8% 9% 92% 92% 91% ja neinBasis: 515 Handybesitzer, die berufstätig sindFrage: „Haben Sie ein Diensthandy?“Abbildung 42: Diensthandybesitz – nach GeschlechtGut ein Drittel der Berufstätigen (35 Prozent) nutzt dasprivate Handy auch beruflich, Männer (35 Prozent) undFrauen (34 Prozent) etwa zu gleichen Anteilen. Bei denAltersgruppen liegen Berufstätige zwischen 30 und49 Jahren (37 Prozent) leicht vor den Berufstätigen imAlter zwischen 50 und 64 Jahren (35 Prozent).Mit 28 Prozent nutzen 14-29-Jährige etwas weniger ihrprivates Handy beruflich. 47
  • 50. Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 n=515 n=113 n=259 n=143 34% 28% 37% 35% 1% 1% 65% 72% 62% 65% ja nein weiß nicht Basis: 515 Handybesitzer, die berufstätig sind Frage: „Nutzen Sie Ihr privates Handy beruflich?“ Abbildung 43: Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Alter Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=515 n=258 n=257 34% 35% 34% 1% 1% 65% 65% 65% ja nein weiß nicht Basis: 515 Handybesitzer, die berufstätig sind Frage: „Nutzen Sie Ihr privates Handy beruflich?“ Abbildung 44: Berufliche Nutzung des Privathandys – nach Geschlecht Für die meisten beruflichen Handynutzer ist das Handy zum festen Bestandteil der Arbeitskommunikation geworden. So können sich 42 Prozent gar nicht vorstellen, beruflich auf das Handy zu verzichten. Weitere 16 Prozent können dies höchstens für einige Stunden und 21 Prozent höchstens für einen Tag. Es gibt aber auch Berufstätige, die ihr Handy nur ab und zu beruflich nutzen müssen und sich auch ohne Handy nicht in ihrer Arbeit eingeschränkt fühlen. So können zehn Prozent mehrere Tage auf das Handy verzichten, weitere 11 Prozent sogar eine Woche und länger.48
  • 51. Netzgesellschaft Verzicht auf berufliche Handynutzung – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=186 n=89 n=97 gar nicht 42 42 43 einige Stunden 16 15 16 einen Tag 21 28 12 mehrere Tage 10 5 16 eine Woche und länger 11 9 13 Basis: 186 Berufstätige, die ihr privates Handy beruflich nutzen oder ein Diensthandy haben Angaben in Prozent Frage: „Und wie lange können Sie beruflich problemlos auf Ihr Handy verzichten?“ Abbildung 45: Verzicht auf berufliche Handynutzung – nach Geschlecht„ 4.2 Berufliche Erreichbarkeit erreichbar, jeweils acht Prozent sogar am Wochenende und im Urlaub. Etwa neun von zehn Berufstätigen (88 Prozent) sind außerhalb ihrer Arbeitszeiten für Kollegen, Vorgesetzte Männer sind außerhalb der Arbeitszeiten häufiger oder Kunden per Handy, Smartphone oder E-Mail erreichbar als Frauen. Während 34 Prozent der Männer erreichbar. Dabei geben 14 Prozent an, dass sie dies nur angeben, jederzeit beruflich erreichbar zu sein, tun dies in Ausnahmefällen sind. Fast jeder Dritte (29 Prozent) ist nur 24 Prozent der Frauen. Umgekehrt sind 15 Prozent der jedoch jederzeit erreichbar. Die meisten Berufstätigen Frauen nie außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar. Bei (37 Prozent) sind zumindest abends unter der Woche Männern liegt dieser Anteil bei nur zehn Prozent. Berufliche Erreichbarkeit – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 n=538 n=114 n=273 n=151 jederzeit 29 30 31 25 abends unter der Woche 37 31 39 38 im Urlaub 8 7 9 7 am Wochenende 8 6 10 6 nur in Ausnahmefällen 14 11 14 18 nie 12 19 11 9 Basis: 538 Berufstätige Angaben in Prozent Frage: „Sind Sie außerhalb Ihrer regulären Arbeitszeiten für Ihre Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden per E-Mail, Handy oder Smartphone erreichbar?" Abbildung 46: Berufliche Erreichbarkeit – nach Alter 49
  • 52. Berufliche Erreichbarkeit – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=538 n=270 n=268 jederzeit 29 34 24 abends unter der Woche 37 36 38 im Urlaub 8 8 8 am Wochenende 8 6 10 nur in Ausnahmefällen 14 14 15 nie 12 10 15 Basis: 538 Berufstätige Angaben in Prozent Frage: „Sind Sie außerhalb Ihrer regulären Arbeitszeiten für Ihre Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden per E-Mail, Handy oder Smartphone erreichbar?" Abbildung 47: Berufliche Erreichbarkeit – nach Geschlecht „ 4.3 Private Internetnutzung während der Bei Frauen kommt die private Internetnutzung während Arbeit der Arbeit etwas häufiger vor als bei Männern (53 Prozent vs. 47 Prozent). Insbesondere bei der täglichen Nutzung Mehr als jeder vierte Berufstätige (28 Prozent) nutzt das liegen Frauen mit 32 Prozent vor Männern mit 24 Prozent. Internet mindestens einmal täglich während der Arbeits- zeit für private Zwecke. Elf Prozent surfen mehrfach pro Nach Alter der Berufstätigen betrachtet sind vor allem Woche, fünf Prozent mehrfach im Monat und sechs Pro- die Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren täglich privat zent einmal pro Monat oder seltener auf der Arbeit privat online (35 Prozent). Insgesamt kommt jedoch die private im Netz. Die andere Hälfte der Berufstätigen (49 Prozent) Internetnutzung bei den 30-49-Jährigen am häufigsten nutzt das Internet während der Arbeit nie privat. vor (14-29 Jahre: 48 Prozent, 30-49 Jahre: 58 Prozent, 50-64 Jahre: 36 Prozent).50
  • 53. NetzgesellschaftPrivate Internetnutzung während der Arbeit – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 n=538 n=114 n=273 n=151 mindestens einmal täglich 28 35 28 21 mehrfach pro Woche 11 11 13 7 mehrfach pro Monat 5 9 4 einmal pro Monat oder seltener 6 2 8 4 nein, nie 49 53 41 61 weiß nicht / k.A. 1 1 3Basis: 538 Berufstätige Angaben in ProzentFrage: „Nutzen Sie das Internet während der Arbeit für private Zwecke?“Abbildung 48: Private Internetnutzung während der Arbeit – nach AlterPrivate Internetnutzung während der Arbeit – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=538 n=270 n=268 mindestens einmal täglich 28 24 32 mehrfach pro Woche 11 10 12 mehrfach pro Monat 5 7 4 einmal pro Monat oder seltener 6 6 5 nein, nie 49 52 45 weiß nicht / k.A. 1 1 2Basis: 538 Berufstätige Angaben in ProzentFrage: „Nutzen Sie das Internet während der Arbeit für private Zwecke?“Abbildung 49: Private Internetnutzung während der Arbeit – nach GeschlechtBei der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz wird etwa ein Fünftel (21 und 19 Prozent) nimmt Online-am häufigsten das private E-Mail-Konto aufgerufen. Dies Buchungen vor oder kauft im Internet ein. 13 Prozentgeben etwa die Hälfte (47 Prozent) der Berufstätigen an, nutzen am Arbeitsplatz ein soziales Online-Netzwerk fürdie während der Arbeit das Internet privat nutzen. Knapp private Zwecke. Schlusslicht bilden Online-Games, dieein Drittel (30 Prozent) nutzt andere Unterhaltungsan- etwa acht Prozent der Berufstätigen während der Arbeits-gebote. Ein Viertel (25 Prozent) sucht während der Arbeit zeit spielen.Informationen für private Zwecke im Internet. Jeweils 51
  • 54. Privat genutzte Internetanwendungen während der Arbeit – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=271 n=122 n=149 privates E-Mail-Konto 47 50 44 andere Unterhaltungsangebote 31 32 29 Informationssuche für private Zwecke 25 27 24 Online-Buchungen 21 17 25 Online-Einkauf 19 20 19 Internet-Gemeinschaft (Community) 13 13 13 Online-Spiele 8 7 10 Sonstiges 6 6 6 Basis: 538 Berufstätige, die das Internet während der Arbeit für private Zwecke nutzen Angaben in Prozent Frage: „Welche der folgenden Internetanwendungen nutzen Sie während der Arbeit für private Zwecke?“ Abbildung 50: Privat genutzte Internetanwendungen während der Arbeit – nach Geschlecht „ 4.4 Grenze zwischen Arbeit und zuhause E-mails. 42 Prozent aller Berufstätigen bestäti- Privatleben gen, dass sie keine Grenze mehr zwischen Privatleben und Arbeit sehen. Über 30-jährige Berufstätige stimmen die- Durch Internet und Handy verschwimmt die Grenze ser Aussage etwas häufiger zu (46 Prozent). Bei den unter zwischen Arbeit und Privatleben. Berufstätige sind auch 30-Jährigen liegt der Zustimmungsanteil bei 28 Prozent. außerhalb der Arbeitszeiten noch erreichbar, nehmen Sie sehen trotz Internet und Handy noch mehrheitlich Anrufe in der Freizeit entgegen oder beantworten von (68 Prozent) eine Grenze zwischen Arbeit und Privatleben. Grenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach Alter Gesamt 14 - 29 30 - 49 50 - 64 n=538 n=114 n=273 n=151 42% 28% 46% 46% 4% 55% 68% 51% 53% 2% 2% 1% ja nein weiß nicht Basis: 538 Berufstätige Frage: „Stimmen Sie dieser Aussage zu? Durch Internet und Handy gibt es keine Grenze mehr zwischen meinem Privatleben und meiner Arbeit.“ Abbildung 51: Grenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach Alter52
  • 55. NetzgesellschaftGrenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=538 n=270 n=268 42% 44% 40% 55% 54% 57% 2% 2% 3% ja nein weiß nichtBasis: 538 BerufstätigeFrage: „Stimmen Sie dieser Aussage zu? Durch Internet und Handy gibt es keine Grenze mehr zwischen meinem Privatleben und meiner Arbeit.“Abbildung 52: Grenze zwischen Arbeit und Privatleben – nach GeschlechtUnter den Berufstätigen, die zwischen Arbeit und Privatle- nicht sicher (53 Prozent). Internet und Handy haben dieben keine Grenze mehr sehen, herrscht keine Einigkeit, ob Arbeitskultur deutlich verändert. Manche freuen sich,diese Verschmelzung eher vorteilhaft oder nachteilhaft dadurch flexibler - beispielsweise von zuhause - arbeitenist. Zwar sehen mehr Berufstätige Vorteile (31 Prozent) zu können, andere fühlen sich zu jeder Zeit zur Arbeitals Nachteile (15 Prozent), die Mehrheit ist sich jedoch aufgerufen und können nicht mehr richtig abschalten.Einstellung zur Verschmelzung von Arbeit und Privatleben – nach Geschlecht Gesamt Männlich Weiblich n=224 n=113 n=111 eher Vorteile 31 32 30 eher Nachteile 15 19 11 teils, teils 53 50 57 weiß nicht / k.A. 1 2Basis: 224 Berufstätige, die zwischen Privatleben und Arbeit keine Grenzen mehr sehen Angaben in ProzentFrage: „Und sehen Sie darin Vorteile oder eher Nachteile?“Abbildung 53: Einstellung zur Verschmelzung von Arbeit und Privatleben – nach Geschlecht 53
  • 56. Untersuchungsdesign und Methodik Auftraggeber: BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Institut: Aris Umfrageforschung, Markt-, Media- und Sozialforschungsges. mbH Erhebungszeitraum: Januar / Februar 2011 Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren in Privathaushalten mit Festnetz- telefonbesitz innerhalb Deutschlands Stichprobe: repräsentative, proportionale Stichprobe aus der ADM-Auswahlgrundlage für Telefonstichproben Auswahlverfahren: Mehrstufige, systematische Zufallsauswahl Stichprobengröße: 1.003 Befragte Erhebungsmethode: Mündlich-telefonisch nach dem CATI-Verfahren Gewichtung: Repräsentative Gewichtung nach Alter, Region und Geschlecht Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte in der Gesamtstichprobe54
  • 57. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.350Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftig-ten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller vonHardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbeson-dere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorien-tierte Netzpolitik ein.Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e. V.Albrechtstraße 10 A10117 Berlin-MitteTel.: 03o.27576-0Fax: 030.27576-400bitkom@bitkom.orgwww.bitkom.org