Elektronischer Rechnungsaustausch: Bitkom-Initiative für einen nationalen Rechnungsdatenstandard | BITKOM Arbeitskreis ECM Compliance | ECM Solutions Park DMS Expo 2012
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Elektronischer Rechnungsaustausch: Bitkom-Initiative für einen nationalen Rechnungsdatenstandard | BITKOM Arbeitskreis ECM Compliance | ECM Solutions Park DMS Expo 2012

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Vortrag vom BITKOM Arbeitskreis ECM Compliance auf dem BITKOM ECM Solutions Park zur DMS Expo 2012.

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Referent: Gerhard Schmidt, Geschäftsführer "COMPARIO Media-Edition Consult"

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Elektronischer Rechnungsaustausch: Bitkom-Initiative für einen nationalen Rechnungsdatenstandard | BITKOM Arbeitskreis ECM Compliance | ECM Solutions Park DMS Expo 2012 Elektronischer Rechnungsaustausch: Bitkom-Initiative für einen nationalen Rechnungsdatenstandard | BITKOM Arbeitskreis ECM Compliance | ECM Solutions Park DMS Expo 2012 Presentation Transcript

  • Elektronischer RechnungsaustauschBITKOM-Initiative für einen nationalen Rechnungsdatenstandard Projektgruppe »Faktura Base«, Gerhard Schmidt, COMPARIO Stuttgart, 23.10.2012
  • Überblick1. BITKOM-Initiative „Faktura Base“2. Standardisierungsprozess3. Aktueller Stand ZUGFeRD-Standard4. Nächste Schritte 2
  • 1. BITKOM-Initiative „Faktura Base“
  • BITKOM-Initiative „Faktura Base“ Impuls CeBIT 2012 Etabliert Juli 2012 Mitglieder der BITKOM-Arbeitskreise  ECM-Compliance  ECM-Standards Management Summary „Faktura Base“ Offen für Mitstreiter (insbesondere aus dem ERP-Bereich) 4
  • Wo und wie werden Rechnungsdaten genutzt? Beim Prüfen Beim Zahlen Beim Buchen Quelle: FeRD / Datev 5
  • Motivation: Kosteneinsparung (insbesondere bei KMU) Quelle: Uni Frankfurt 6
  • Ziel: Systemischer Austausch strukturierter Rechnungsdaten Bild- Papier Datei !? EDI (PDF) 7
  • Bisherige Hindernisse für Rechnungsdatenstandard Keine Motivation zur Implementierung  Fakturasysteme liefern erst dann Daten, wenn Buchführungssysteme diese auch verarbeiten können  Buchführungssysteme verarbeiten Daten erst dann, wenn Fakturasysteme diese auch liefern Kein Konzept, wie Mindestvolumen von Rechnungen erreicht werden kann Keine Governance Keine Vorgabe durch öffentliche Verwaltung 8
  • Erfolgsfaktoren für Rechnungsdatenstandard Schnelle Etablierung, kurzfristig breite Akzeptanz Empfänger: Einfache manuell Weiterverarbeitung, wenn automatisiert nicht möglich Versender: Unabhängig von Art der Weiterverarbeitung durch Empfänger Beschränkung auf branchenunabhängige Kerndaten Aufsetzen auf bereits bestehende Standards Internationale Kompatibilität Einfache Implementierung in Systemen zur Rechnungserstellung und -verarbeitung Adaptierbarkeit für weitere Dokumente im Geschäftsprozess Kooperation mit Organisationen, die sich mit elektronischem Rechnungsaustausch beschäftigen 9
  • 2. Standardisierungsprozess
  • Federführung: Forum elektronische Rechnung Deutschland  Nationales Forum für elektronische Rechnungen nach EU-Empfehlung  Aktive Förderung der Akzeptanz der elektronischen Rechnung  Nationale Konsensbildung insbesondere b-to-b und b-to-g  Bündelung und Austausch nationaler Erfahrung und Initiativen  Querschnitt aller Initiativen und Aktivitäten  Unterstützung europäischer und internationaler Initiativen 11
  • FeRD: Kooperationspartner ZUGFeRD-Standard Quelle: FeRD 12
  • Einbindung aller Beteiligten und Betroffenen Gesundheits- Sozialbereich sektor Bürger/ Bund Verbraucher KMU Länder Großunter- Kommunen nehmen Service SW- Provider Hersteller Quelle: FeRD 13
  • Prinzipien Korporativ Evolutionär  Unstrukturierte Daten (Bild)  strukturierte Daten  Manuelle Verarbeitung  automatisierte Verarbeitung  Kerndaten (muss)  differenziertere Daten (kann)  National  international 14
  • 3. Aktueller Stand ZUGFeRD-Standard
  • Grundzüge ZUGFeRD-Standard Nur Rechnung: keine weiteren Dokumente im Geschäftsprozess Komplette Rechnung: ggf. freie Textfelder für (noch) nicht strukturierte Daten Taxonomie: basierend auf Core Invoice (EU) und Cross Industry Invoice (UN)  Ca. 50 Rechnungsinformationen (Käufer, Verkäufer, Artikel, Belegnummer, ...)  Verfeinert in ca. 150 – 200 Datenelementen XML-Repräsentation: UN/CEFACT XML CCTS 3 XML-Datensatz eingebettet in PDF/A-3 Datei Versand per E- Mail  Nicht: De-Mail, E-Postbrief, … Governance: DIN-Norm 16
  • Internationale Kompatibilität Cross Idustry Invoice ZUGFeRD- KANN-Felder ZUGFeRD MUSS- Felder 17
  • Formate: Warum UN/CEFACT XML CCTS 3 in PDF/A-3? PDF/A-3  ISO-zertifiziertes Format für die Langzeitarchivierung von PDF-Dokumenten  Erlaubt die Einbettung von XML-Daten  Entweder: XML-Daten werden elektronisch extrahiert und automatisch weiterverarbeitet  Oder: Der Empfänger behandelt die Rechnungsdatei wie eine ganz normales PDF, das er am Bildschirm visualisiert oder ausdruckt UN/CEFACT XML CCTS 3  Als Core Component Technical Standard (CCTS) bei ISO standardisiert  Geringeres Datenvolumen als Vorgänger CCTS 2 18
  • 4. Nächste Schritte
  • Der Weg zur DIN-Norm November 2012: Verabschiedung des ZUGFeRD-Standards im Plenum des FeRD Bis Januar/Februar 2013: Validierung in den einzelnen Branchen/Bereichen März 2013: Vorstellung erster Pilotierungen auf der CeBIT 2013 Vereinbarung mit dem DIN für die dauerhafte Pflege des ZUGFeRD-Standards 20
  • Der Weg in die Wirtschaft Implementierung durch die Hersteller von Systemen zur Rechnungserstellung und Rechnungsverarbeitung Konsequenter Versand elektronsicher Rechnungen durch Unternehmen  Ab sofort: Rechnungen elektronisch als PDF  Immer neueste Version der Faktura-Software benutzen  Dann irgendwann: Rechnungsdatensatz wird unmerklich mitgeschickt 21
  • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Gerhard Schmidt Geschäftsführer COMPARIO Media-Edition-Consult 030 / 893 45 42 gerhard.schmidt@compario.de www.rechnungsaustausch.org www.ecm-navigator.de www.bitkom.org/ecm
  • Das Video zum Vortrag sowie weitere Informationen gibt es unter:http://ecm-navigator.de/termine/elektronischer-rechnungsaustausch-bitkom-initiative-fuer-einen- nationalen-rechnungsdatenstandard Vortrag auf dem Forum des BITKOM ECM Solutions Park zur DMS Expo 2012 23. Oktober 2012, 10:30-11:00 Uhr 23