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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013
 

Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013

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Der BDAE-Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" für den Oktober ist fertig und steht zum kostenlosen Download auf der Homepage bereit ...

Der BDAE-Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" für den Oktober ist fertig und steht zum kostenlosen Download auf der Homepage bereit (www.bdae.com/de/downloads/Leben_und_Arbeiten_im_Ausland_Oktober_2013.pdf).

Dieser informiert unter anderem, wie viele Länder die Deutschen durchschnittlich bereisen, was man gegen Reisekrankheit unternehmen kann und wie eine App bei Flugangst helfen kann. Aufschlussreich ist zudem ein Beitrag über eine Studie, laut derer Versicherte bei Antragstellung auf Fragen ehrlicher antworten, wenn sie dazu explizit aufgefordert werden.

Rechtliche Neuerungen betreffen diesmal die Rentenzahlungen ins Ausland, Schadensersatzzahlungen bei verpassten Anschlussflügen, den Arbeitsort von Piloten und Flugbegleitern und Änderungen in den Bestimmungen zur Auslandsreisekrankenversicherung bei der Beantragung von Russlandvisa.

Auch haben wir wieder ein spannendes Interview geführt. Diesmal geht es um die Schwierigkeiten beim Zusammenschluss von einem deutschen mit einem ausländischen Unternehmen.

Neu an diesem Newsletter ist die frisch eingeführte Rubrik „Stellenmarkt“, in der Unternehmen Jobangebote für potenzielle Expats platzieren können.

Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/.

Wir wünschen wie immer viel Spaß bei der Lektüre.

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    Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013 Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013 Document Transcript

    • NEWSLETTER OKT 13 EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, INHALT hätten Sie gedacht, dass Männer im Laufe ihres Lebens wesentlich mehr Länder der Erde bereisen als Frauen? Nun ja, verwundern tut es mich nicht. Noch immer sind Männer unter Expatriates und Geschäftsreisenden in der Mehrzahl. Insbesondere in Flugzeugen mit klassischen Business-Zielen ist diese Tatsache nicht zu übersehen. Wie es ansonsten um die Reisegewohnheiten der Deutschen bestellt ist, verrät eine Studie auf der Seite 12. Die Internationalisierung der Wirtschaft führt auch dazu, dass deutsche Unternehmen ausländische Firmen kaufen und umgekehrt. Welche besonderen Herausforderungen dies vor allem für die Mitarbeiter eines Unternehmens mit sich bringt und wie der erfolgreiche Zusammenschluss zweier Unternehmen funktioniert, erfahren Sie in einem sehr spannenden Interview ab der Seite 3. In welchen Städten der Welt Expats am liebsten arbeiten, davon berichtet eine weitere Studie, die unsere NewsletterRedaktion aufgegriffen hat. Erstaunlich: Die Art des Jobs ist Auslandsentsandten wichtiger als der Arbeitsort – selbst wenn es in eine sonnige Stadt am Meer gehen sollte. Mehr dazu auf der Seite 9. Neben vielen anderen spannenden Meldungen lesen Sie außerdem noch, welche aktuellen Gerichtsurteile in Sachen Leben und Arbeiten im Ausland kürzlich gefällt worden sind, wie stark die Mietwagenpreise in den einzelnen Urlaubsländern gestiegen sind, wie eine App Flugangst besiegen kann und welche Nation die wahre Reiseweltmeisterin ist. Noch ein Hinweis: In dieser NewsletterAusgabe finden Sie erstmals die neue Rubrik Stellenmarkt Ausland (S.16). Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und denken Sie daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihr Andreas Opitz 1 BDAE INTERN Neu dabei ............................2 BDAE auf der Personal Austria ...............................2 Zahl des Monats ..................2 DAS INTERVIEW “Deutsche Mitarbeiter haben mehr Biss als amerikanische“....................3 RECHTLICHES Deutsche Rente geht jetzt in voller Höhe ins Ausland .5 Schadensersatz bei verpasstem Anschlussflug .............5 Weniger Versicherungsschäden durch Aufforderung, ehrlich zu sein .........6 Piloten und Flugbegleiter haben keinen Arbeitsort ..6 Russland: Neue Regeln für Auslandskrankenversicherungen..................7 Was Privatinsolvenz in Großbritannien bedeutet .7 EXPATRIATES Deutsche Unternehmen rekrutieren verstärkt im Ausland..8 Spannender Job für Expats wichtiger als Sonne und Strand......................................9 Arbeitserlaubnis für Partner von Impats in Deutschland international gelobt..............9 AIRLINE NEWS Neues von den Airlines .....10 Fliegen ohne Angst...........11 Elektronische Geräte an Bord .................................11 VERMISCHTES Rund jeder fünfte EU-Bürger war noch nie online .12 Deutsche Männer sehen mehr von der Welt als Frauen..............................12 ... FORTSETZUNG AUF SEITE 2 ...
    • BDAE INTERN NEU DABEI Seit dem 1. Juli arbeitet Mailin Bestmann in der Privatkundenbetreuung beim BDAE. Die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation unterstützt die BDAEVersicherten bei allen Fragen rund um ihren Vertrag und berät zusätzlich potenzielle Kunden zu den privaten Auslandsversicherungen beim BDAE. brachte sie während ihrer Schulzeit sechs Monate in Neuseeland und lebte mehrfach mehrere Wochen bei einer Gastfamilie im US-amerikanischen Utah. Reisen ist Mailin Bestmanns größte Leidenschaft, der sie so oft wie es möglich ist, nachgeht. Die gebürtige Hamburgerin hat trotz ihrer jungen 22 Jahre bereits einiges an Auslandserfahrung vorzuweisen. So ver- BDAE-Kunden erreichen Frau Bestmann telefonisch (+49-40-30 68 74-23) und per E-Mail (mbestmann@bdae.de). BDAE AUF DER PERSONAL AUSTRIA Am 6. und 7. November 2013 findet in Wien die 12. Personal Austria statt. Erstmals dabei ist auch der BDAE, der vor Ort mit einem Stand vertreten sein wird und zudem einen Fachvortrag hält. 6. November 2013 von 10:30 Uhr bis 11:15 Uhr im Praxisforum 2 in der Halle C statt. Rund 160 Aussteller erwarten die Besucher der Fachmesse für Personalwesen in Halle C der Messe Wien. Neben den aufstrebenden Ausstellungsbereichen für IT-Angebote und Corporate Health bildet das Thema Diversity-Management einen inhaltlichen Schwerpunkt im umfangreichen Programm. Das Jahresereignis für Personalverantwortliche in Österreich beleuchtet das vielfältige Aufgabenspektrum, mit dem HR-Abteilungen heute »jonglieren«. Der BDAE-Fachvortrag befasst sich konkret mit dem Thema Risikofaktoren bei Auslandsentsendungen: Die Entsendepraxis bewegt sich im Spannungsfeld von ökonomischen Interessen und sich stetig ändernden rechtlichen Erfordernissen. Diese stellen die Verantwortlichen bei der Abwicklung von erfolgreichen Entsendungen vor unzählige Herausforderungen. Die Risikofaktoren sind oft unbekannt oder werden unterschätzt. Der Vortrag zeigt Risiken auf und erläutert die Fürsorgepflicht von Unternehmen. Der von den BDAE-Mitarbeitern Anne-Katrin Schulz und Omer Dotou gehaltene Fachvortrag findet am In der überwiegenden Zeit, wo sie den Globus nicht umkreist, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit ihrer Familie und ihren Freunden, mit denen sie viel unternimmt. Um sich fit zu halten, geht die Bergedorferin gerne Reiten und Joggen oder schlüpft in ihre Inline-Skates. Zu den inhaltlichen Höhepunkten der Personalfachmesse zählen drei KeynoteVorträge: In diesem Jahr geben Schachgroßmeister Stefan Kindermann, Präventionsmediziner Dr. med. Alex Witasek und Mag. Werner Kilzer, Personalleiter von Philips Österreich und Schweiz, dem Messepublikum wertvolle Tipps. Die drei Vorträge behandeln das Konzept »Königsplan« als Kunst des Perspektivwechsels, den neuen »Reichtum Gesundheit« und die Bedeutung eines gelebten Employer Brandings für die Unternehmenskultur. Detaillierte Informationen zur 12. Fachmesse für Personalwesen in Wien sind unter www.personal-austria.at zu finden. ... „Travelguide“ ist beste App des Jahres ................12 Smartphone ist wichtigstes Urlaubsutensil .................13 Was Briten im Urlaub beschäftigt.......................13 Chinesen sind wahre Reiseweltmeister .............13 GESUNDHEIT INTERNATIONAL Was Urlauber gegen Reisekrankheit unternehmen können..............14 Jeder 2. deutsche Reisende informiert sich nicht über Gesundheitsrisiken..........14 Lohnt Impfen vor LastMinute-Reisen noch? ......15 Kampf gegen Tollwut in Indien...............................15 STELLENMARKT Jobs offered by Dantata & Sawoe ............16 Portale für Auslandsjobs auf Expat News ...............16 AUS ALLER WELT Mietwagen so teuer wie nie zuvor..........................17 Immobilienbetrüger in Spanien unterwegs .........17 Flughafen Oslo umbenannt ...........................18 Infotage für High-SchoolAufenthalt in Kanada .....18 Ras Al Khaimah baut Hotelkapazitäten enorm aus...18 IMPRESSUM....................18 ZAHL DES MONATS 232 MILLIONEN MENSCHEN – das sind 3,2 Prozent der Weltbevölkerung – leben nicht in ihrem Heimatland, sondern im Ausland. (Quelle: UNO-Bevölkerungsabteilung) 2
    • DAS INTERVIEW »DEUTSCHE MITARBEITER HABEN MEHR BISS ALS AMERIKANISCHE« Wenn die Teams internationaler Unternehmen etwa aufgrund eines Zusammenschlusses aufeinandertreffen, stehen interkulturelle Konflikte an der Tagesordnung. Wie man diese und strukturelle Herausforderungen meistert, erläutert Uwe Scharunge, geschäftsführender Gesellschafter von Bürkle, Scharunge & Partner, einem auf Interimsmanagement spezialisierten Unternehmen. BDAE: Sie beraten international tätige Unternehmen speziell im Bereich des Anlagenbaus und der Automobilbranche. Oft geht es darum, dass ein ausländisches Unternehmen ein deutsches kauft oder den deutschen Markt erschließen möchte beziehungsweise dass umgekehrt ein deutsches Unternehmen den Markteintritt im Ausland wagt. Dabei treffen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinander und Konflikte sind programmiert. Was sind die Ihnen geläufigsten Konflikte? Scharunge: Die Basis für Konflikte besteht in d e r Ta t s a c h e , dass jeder einzelne aus seiner eigenen Welt, seinem persönlichen Kulturkreis kommt. Überall existieren unterschiedliche Gewohnheiten im persönlichen, aber auch im Arbeitsalltag. In manchen Ländern herrscht innerhalb eines Unternehmens ein hierarchischer Stil, in anderen wiederum ein kreativer Freiraum. In kulturell gemischten Teams prallen somit unterschiedliche Führungsstile aufeinander. Die wichtigste Regel lautet deshalb: Es geht nicht nur darum, was wir tun, sondern auch wie wir etwas tun. BDAE: Was bedeutet das in der Praxis? Scharunge: Als Interimsmanager analysieren wir deshalb zunächst, wie sich ein Team zusammensetzt und welche Hintergründe die einzelnen Mitglieder haben. Dies findet man am besten in persönlichen Einzelgesprächen heraus. Wir fragen dann nach den persönlichen Stärken der Fach- und Führungskräfte, fragen sie, worauf sie stolz sind, wie sie an Probleme herangehen und diese lösen. Kurzum: Wir versuchen herauszufinden, wie die Teammitglieder »ti cken«. So gibt es Personen, die zwar einen fachlich begrenzten Hintergrund haben, aber dafür Talent zur Führung von Mitarbeitern haben. Dies ist bei- spielsweise wichtig, wenn man mit indischen Fachkräften zusammenarbeitet. Der indisch-asiatische Führungsstil ist sehr hierarchisch geprägt und Inder schätzen diese Herangehensweise. Es ist also nicht nur entscheidend, den Menschen zu betrachten, sondern auch firmeninterne politische Vorgaben in der Arbeitsweise zu kennen und etwa mit dem deutschen Arbeitsalltag in Einklang zu bringen. Es kommt auch immer wieder vor, dass sich Mitglieder autoritär geprägter Arbeitskulturen im Laufe der Zeit freischwimmen und den individualistischen Ansatz schätzen lernen. BDAE: Mit welchen Schwierigkeiten sind Sie konkret konfrontiert, wenn sie mit interkulturell gemischten Teams zusammenarbeiten? Scharunge: Die meisten Menschen sind so sehr von ihren eigenen Erfahrungen und Einstellungen geprägt, dass sie es als sehr schwierig empfinden, sich auf andere Herangehensweisen und Stile einzulassen. Besonders kritisch wird es, wenn sich Führungskräfte nicht mit einer neuen Sprache auseinandersetzen wollen. Dieser Faktor wird oft unterschätzt, denn es gibt eine Form der unterschwelligen Kommunikation, die man nur mittels der Sprache verstehen kann. Wenn wir in Unternehmen hineingehen, die beispielsweise mit einer ausländischen Firma fusionieren, ist vielen Managern nicht hinreichend bewusst, dass es sehr viel Kraft und auch den Willen zur Veränderung braucht, um den Weg zu Ende zu gehen. Manchmal mangelt es an der Bereitschaft, Schwierigkeiten in Kauf zu nehmen und alte Überzeugungen über Bord zu werfen. Für uns als Interimsmanager ist eine besondere Herausforderung, dass wir oft als letzte Hoffnung oder letzte Ressource gesehen werden, um das Vorhaben zu einem guten Ende zu bringen. Ein solcher Prozess dauert aber seine Zeit und wir müssen ein gegenseitiges Vertrauen zwischen der Geschäftsführung und uns aufbauen. BDAE: Inwieweit herrscht Ihrer Erfahrung nach ein Bewusstsein für interkul- 3 turelle Konflikte in internationalen Teams? Wie veranschaulichen Sie die Quelle der Konflikte? Scharunge: Das Bewusstsein dafür ist leider meistens nicht besonders stark ausgeprägt. Wir erleben immer wieder, dass Fach- und Führungskräfte wenig Verständnis für alternative Herangehensweisen haben. Oft herrscht bei den Mitarbeitern eine Art operative Hektik, als könne man durch bloßen Aktionismus etwas retten. Den meisten Menschen fällt es schwer, inne zu halten und zu analysieren, wie Probleme entstanden sind beziehungsweise, warum man sich in einer Sackgasse befindet. Wir versuchen dann, der Geschäftsführung beider zu fusionierenden Unternehmen klarzumachen, dass es auf beiden Seiten oft unterschiedliche und vor allem unausgesprochene Erwartungshaltungen gibt. Oft fehlen in einem solchen Change-Prozess klare Ziele, so dass alle Parteien sich irgendwie zurechtfinden müssen. Die Ursache von Problemen zu erläutern funktioniert meist nur, indem man den Betroffenen einen Spiegel vorhält und Fehleinschätzungen an konkreten Beispielen demonstriert. Wir wollen nicht die Symptome aufzählen, sondern die Ursache für Probleme benennen. Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten: die Geschäftsführung ebenso wie die Mitarbeiter. Letzteren muss man vor allem die Möglichkeit geben, sich mit den Zielen eines Projektes – etwa eines Unternehmenszusammenschlusses – zu identifizieren. Und das braucht Zeit. Eine unserer Hauptaufgaben ist es somit, das TopManagement zu Geduld zu erziehen. © VRD - Fotolia.com
    • DAS INTERVIEW BDAE: Sie haben einmal einen indischen Automobilzulieferer beraten, der ein deutsches Unternehmen gekauft und integriert hat. Sie mussten dafür sorgen, dass dieser Weg und das neue Konzept sowohl bei den deutschen und indischen Mitarbeitern als auch bei den deutschen Kunden Akzeptanz findet. Wie sind Sie an dieses Projekt herangegangen? Scharunge: Das war außerordentlich anspruchsvoll. Bei internationalen Projekten dieser Größe ist es notwendig, eine globale Strategie aufzubauen. Und dafür braucht es ein Top-Management, das wirklich global denkt und ein globales Verständnis hat. Es ist leicht für ein Unternehmen, sich einen globalen Stempel zu geben, aber auch so zu handeln, ist ein ganz anderes Thema. Jeder Automobilzulieferer kannte den eigenen Markt bestens, aber beide zusammenzubringen setzte voraus, fehlende Kenntnisse und Unwissenheit über den Markt des anderen zuzugeben. Da steht den meisten Menschen allerdings der Stolz im Weg. Transparenz und ein genauer Kenntnisstand über die Kompetenzen und Schwächen des jeweils anderen, sind die Voraussetzung, um gemeinsam Hand in Hand schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. Unsere Aufgabe war es, auf solche Defizite hinzuweisen, ohne jemanden bloßzustellen und dabei dennoch auf Risiken hinzuweisen. Bei diesem anspruchsvollen Vorhaben war es ganz wichtig, dass alle Beteiligten zu Fehlern stehen und getroffene Entscheidungen im Nachgang nicht zu revidieren. Insbesondere im Engineering-Bereich ist eine interkulturelle Zusammenarbeit schwierig, weil wir Deutschen so perfektionistisch sind. In anderen Kulturen, besonders in der indischen, geht es vielmehr darum, alles so einfach wie nur möglich zu halten. Das sind zwei sehr extreme Welten, die da aufeinandertreffen. Um diese Unterschiede auszugleichen, muss man die richtigen Personen finden. BDAE: Was ist aus Ihrer Sicht einzigartig an der deutschen Unternehmenskultur? Haben andere Länder Aspekte der Unternehmenskultur, die Sie sich auch für Unternehmen hierzulande wünschen? Scharunge: Ich schätze die indische Philosophie, die Dinge einfach und nicht so komplex zu sehen. Von diesem Ansatz »Back to Basics« können wir lernen. Es soll nicht komplizierter, sondern einfacher werden. Der amerikanische Führungsstil ist wiederum sehr teamorientiert. Die Amerikaner verstehen es, ein Team zusammenzustellen und zu motivieren. Der Einzelkampf spielt keine so große Rolle, auch das könnte uns ein Vorbild sein. Was die Deutschen angeht, so ist deren große Stärke, dass sie nicht aufgeben, die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen. Im Vergleich zu den Amerikanern besitzen sie mehr Durchhaltevermögen, mehr Biss. Amerikanische Manager brauchen schnell viel Bestätigung, um einen Sinn darin zu erkennen, weiterzumachen. Deutsche können bei schwierigen Projekten durch verschiedene emotionale Zustände gehen und finden immer einen Weg aus der Sackgasse. BDAE: Haben Sie selbst im Ausland gelebt? Scharunge: Ich habe Anfang der 90-er Jahre zwei Jahre in den USA gelebt und dort für Johnson Controls gearbeitet. Dort habe ich ein amerikanisches Team geleitet und erstmals erlebt, was Teambuilding ist und bedeutet. Abteilungsübergreifendes Zusammenarbeiten war damals in Deutschland noch nicht verbreitet. Ich fand es faszinierend, wie effektiv es sein konnte, wenn verschiedene Fachbereiche zusammenarbeiten, miteinander verzahnt werden und dadurch neue Impulse entstehen. So etwas wie Projektmanagement – heute etwas Selbstverständliches – kannte ich bis dato noch nicht. Die Verlagerung von Kompetenzen, die Zusammenarbeit der Bereiche und ein Projektleiter, der »nur« als Koordinator fungierte und die Aufgabe hatte, die richtigen Ressourcen zusammenzusuchen, das fand ich großartig. BDAE: Sind Sie selbst schon einmal fast an kulturellen Unterschieden gescheitert? Scharunge: Ich hatte im Vorfeld kein interkulturelles Training absolviert. Dies war damals nicht als eine notwendige und sinnvolle Vorbereitung anerkannt. Deshalb habe ich den deutschen Führungsstil mit all seiner Sachlichkeit und 4 Direktheit angewandt und mir natürlich den Mund verbrannt. Ich musste lernen, politisch korrekt zu kommunizieren. Dieser Lernprozess war ziemlich hart, aber ich habe mit einem sehr hilfsbereiten amerikanischen Kollegen zusammengearbeitet, der mir viele Tipps gegeben hat und mit dem ich über die interkulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern reflektieren konnte. So lernte ich etwa, dass es in amerikanischen Unternehmen zielführender ist, nicht immer nur die Schwierigkeiten und Probleme in den Vordergrund zu stellen, sondern auch das bisher Erreichte zu proklamieren. Im Übrigen glaube ich, dass man ab einem bestimmten Alter als Expat-TeamMitglied nicht mehr so gut geeignet ist. BDAE: Wieso das? Scharunge: Je älter man wird und je mehr Arbeits- und Lebenserfahrung man gesammelt hat, desto schwerer fällt es einem, .sich andere Vorgehensund Sichtweisen anzueignen. Dafür steigt mit zunehmender Arbeits- und Lebenserfahrung im interkulturellen Umfeld die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und Ausgleich zu schaffen. Eine Fähigkeit, die insbesondere bei anspruchsvollen, internationalen Führungsaufgaben wertvoll ist. BÜRKLE, SCHARUNGE & PARTNER (BSP INTERIM) • Sitz: Nürnberg • Schwerpunkte: Restrukturierung und Neuausrichtung in internationalen Unternehmen • Tel.: +49-171-78 68 187 • E-Mail: buerkle@bsp-interim. com • Web: www.bsp-interim.com • Zum Fachartikel »Interkulturelle Teams«
    • RECHTLICHES DEUTSCHE RENTE GEHT JETZT IN VOLLER HÖHE INS AUSLAND Deutsche und ausländische Staatsangehörige werden künftig bei der Zahlung ihrer Rente ins Ausland gleichgestellt. Seit dem 1. Oktober 2013 entfällt bei Auslandszahlungen der Rentenversicherung die bisher in bestimmten Fällen vorgenommene Kürzung der Zahlung auf 70 Prozent. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Die Neuregelung wirkt sich auf das Altersruhegeld von Personen aus, für die nicht das Europarecht oder ein mit Deutschland abgeschlossenes Sozialversicherungsabkommen gilt. Rentner in der © Pixel - Fotolia.com SCHADENSERSATZ BEI VERPASSTEM ANSCHLUSSFLUG Der Bundesgerichtshof (BGH, Az. X ZR 123/10) hat in einem jetzt gefällten Urteil die Anwendung der EU-Fluggastrechteverordnung für die Fälle präzisiert, bei denen Reisende infolge der Flugverspätung ihren Anschlussflug nicht bekommen und deshalb ihr Endziel erst mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreichen. Dies gilt auch dann, wenn der Anschlussflug selbst nicht verspätet war. Im betreffenden Fall ging es um einen von Miami über Madrid nach Düsseldorf gebuchten Flug. Der Flug von Miami nach Madrid war mit einer Verspätung von knapp anderthalb Stunden gestartet. Dadurch erreichten die späteren Kläger ihren Anschlussflug nach Düsseldorf nicht mehr. Ihre Ankunft am Endziel ihrer Reise, Düsseldorf, erreichten sie mit einem anderen Flug erst 7,5 Stunden verspätet. Europäischen Union, im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz und in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat (zum Beispiel die USA, Türkei und Tunesien), erhalten bereits ihre deutschen Bezüge inunverminderter Höhe. Alle Fragen rund um das Thema Ruhestandsbezüge im Ausland beantworten die Experten der Deutschen Rentenversicherung am kostenlosen Service-Telefon unter 0800 1000 4800 oder in den Auskunfts- und Beratungsstellen. Zusätzlich bietet die Internetseite www.deutscherentenversicherung.de themenbezogene Informationen. In erster Instanz war die Klage auf eine Ausgleichszahlung in Höhe von 600 Euro noch zurückgewiesen worden. Das Urteil des BGH macht nun deutlich, dass Passagieren eine Ausgleichszahlung auch dann zusteht, wenn sich ihr Abflug nur um eine Zeitspanne verzögert, die unterhalb von drei Stunden liegt, wenn ihre Ankunft am letzten Zielort dadurch mindestens mehr als drei Stunden nach der ursprünglich geplanten Ankunftszeit erfolgt. Ausschlaggebend für die Ausgleichszahlung ist demnach die mindestens dreistündige Verspätung am individuellen Endziel der Kläger. Kommt es zu erheblichen Flugverspätungen, haben Reisende Anrecht auf eine Ausgleichszahlung entsprechend der EU-Fluggastrechteverordnung, jedoch kann dann nicht noch zusätzlich eine Reisepreisminderung gefordert werden. Das geht aus einem kürzlich gefällten Urteil des Amtsgerichts Rostock hervor (Az.: 47 C 256/12). Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepaar auf dem Rückflug einer Kreuzfahrt von Dubai nach Düsseldorf eine Verspätung von 25 Stunden. Dafür erhielten sie eine Ausgleichszahlung in Höhe von 1200 Euro. Das genügte der Klägerin jedoch nicht, sie verlangte zusätzlich noch eine Reisepreisminderung um fünf Prozent, in diesem Falle also etwa 480 Euro. Das ging den Richtern jedoch zu weit. Die Ausgleichszahlung überschritt die- 5 © mickey hoo - Fotolia.com sen Betrag, damit entfalle ein weiterer Anspruch. Denn grundsätzlich müssten Ausgleichszahlung nach dem EU-Recht und Schadenersatzansprüche miteinander verrechnet werden, damit Kunden nicht für den gleichen Mangel mehrfach Entschädigungszahlungen erhielten. Eine doppelte Entschädigung sehe weder das deutsche noch das europäische Recht vor.
    • RECHTLICHES WENIGER VERSICHERUNGSSCHÄDEN DURCH AUFFORDERUNG, EHRLICH ZU SEIN Wenn Versicherer ihre Kunden vor Ausfüllen der Antragsunterlagen darum bitten, alle Angaben wahrheitsgemäß zu beantworten – sei es schriftlich oder mündlich – könnte die Versicherungswirtschaft rund 100 Millionen Euro pro Jahr sparen. Auch Versicherte würden maßgeblich davon profitieren, etwa, weil die Beiträge seltener erhöht würden, wenn weniger falsche Schadensfälle ausbezahlt werden. Das hat eine Erhebung des britischen Marktforschers Consumer Intelligence ergeben. Der geschätzte Schaden, der jedem einzelnen Versicherer durch fehlerhafte oder bewusst falsche Angaben entsteht, liegt bei rund 502 Britischen Pfund. In kontrollierten Experimenten mit Versicherungskunden stellten die Forscher fest, dass Verbraucher bei Versicherern durchschnittlich öfter lügen als bei anderen Branchen. Wurden sie vor dem Experiment aber aufgefordert, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, so sank die Fehlerquote um fast zehn Prozent. Allerdings unterstellt Consumer Intelligence keineswegs per se, dass Kunden absichtlich Lügen, oft seien die Fragen der Versicherer so unverständlich formuliert, dass der Antragsteller nur erraten kann, was gemeint ist. Die Assekuranz sollte deshalb Fragen verständlicher formulieren. Aber allein der Appell an die Ehrlichkeit könne schon Früchte tragen. Ein klassisches Beispiel für absichtliche Falschaussagen kennt etwa die Kfz-Versicherungsbranche. Nach dem durchschnittlichen jährlichen Kilometerstand des zu versichernden Autos gefragt, gibt mancher statt der bislang jedes Jahr rund 12.000 gefahrenen Kilometer etwa 10.000 an, um Geld zu sparen und hofft dabei selbst, etwas weniger Auto zu fahren, um auf diesen Kilometerstand zu kommen. © fuzzbones - Fotolia.com © Volker Witt - Fotolia.com PILOTEN UND FLUGBEGLEITER HABEN KEINEN ARBEITSORT Gute Neuigkeiten für Flugbegleiter und Piloten: Sie haben nach einem aktuellen Urteil keinen festen Arbeitsort. Somit können sie nun ihre gesamten Fahrtkosten in voller Höhe absetzen. Darauf weist das Portal www.steuernsparen.de in einem Beitrag hin. Flugpersonal hatte nach bisheriger Rechtsauffassung zwei regelmäßige Arbeitsstätten: den Einsatzflughafen, weil es diesen mit gewisser Nachhaltigkeit immer wieder aufsuchte und dort arbeitsvertragliche Pflichten erledigte. Dann das Flugzeug, weil es der Mittelpunkt der Tätigkeit war. Folge: Fahrten zwischen Wohnung und Flughafen waren nur mit der Entfernungspauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten abziehbar. Der Abzug von Verpflegungspauschbeträgen wurde generell verweigert. Nach der neuen Rechtsprechung können Arbeitnehmer jetzt nur noch eine einzige regelmäßige Arbeitsstätte haben (Urteile des Bundesfinanzhofes, Aktenzeichen VI R 55/10, VI R 36/10 und VI R 58/09). Nun hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass bei Piloten und Flugbegleitern weder der Einsatzflughafen noch das Flugzeug eine regelmäßige Arbeitsstätte darstellt. Vielmehr üben sie eine Auswärtstätigkeit aus. Dies gilt beispielsweise für eine Kabinenchefin (Teampurserette), die am Flughafen ihre Teammitglieder zu briefen hat und von wo man sich gemeinsam mit den Piloten zum Flugzeug begibt (Urteil des Finanzgerichtes Münster, Aktenzeichen 11 K 4527/11 E). 6 Der Heimatflughafen ist tatsächlich keine regelmäßige Arbeitsstätte, auch wenn dieser mit einer gewissen Nachhaltigkeit immer wieder aufgesucht wird, um arbeitsvertragliche Pflichten zu erledigen, zum Beispiel um an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Doch der Flughafen ist nicht der Mittelpunkt der Tätigkeit, denn dort wird die Arbeit nicht schwerpunktmäßig erbracht. Das Flugzeug ist ebenfalls keine regelmäßige Arbeitsstätte, obwohl dort der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt. Begründung: Das Flugzeug ist keine ortsfeste Einrichtung des Arbeitgebers. Da Piloten und Flugbegleiter eine Auswärtstätigkeit ausüben, können sie die Fahrten zum und vom Einsatzflughafen – statt mit der Entfernungspauschale – mit der höheren Dienstreisepauschale von 30 Cent je Fahrtkilometer sowie Reisenebenkosten, zum Beispiel Parkgebühren, als Werbungskosten absetzen. Und wenn die Abwesenheitsdauer von der Wohnung aus mehr als acht Stunden beträgt, sind auch Verpflegungspauschbeträge anzuerkennen. Dort gibt es keine Dreimonatsfrist, denn jede Flugreise gilt als neue Auswärtstätigkeit (Urteil des Bundesfinanzhofes, Aktenzeichen VI R 66/10). Diese Regelung gilt bis 2013. Ab 2014 wird der Begriff der »regelmäßigen Arbeitsstätte« durch den neuen Begriff »erste Tätigkeitsstätte« ersetzt und gesetzlich genau definiert. Falls der Flughafen dann vom Arbeitgeber als »erste Tätigkeitsstätte« bestimmt werden sollte, sind die Fahrten nur noch mit der Entfernungspauschale abziehbar.
    • RECHTLICHES RUSSLAND: NEUE REGELN FÜR AUSLANDSKRANKENVERSICHERUNGEN Die russischen Konsularprovider haben wichtige Änderungen in den Bestimmungen zur Auslandsreisekrankenversicherung für Russland bekanntgegeben. Welche dies sind, erfahren hat die VisumCentrale recherchiert. Die aktuelle Versicherungspolice oder ein aktueller Versicherungsnachweis muss: • in maschinenschriftlicher Form vorliegen • den Leistungsumfang der medizinischen Versorgung auflisten • Rücktransport im Sterbefall gewährleisten • einen Mindestdeckungsbetrag von 30.000 Euro ausweisen • den für die Russische Föderation gültigen Versicherungsschutz nachweisen • das Datum des Versicherungsabschlusses angeben • nicht älter als drei Monate sein. • die Gültigkeit für den gesamten Reisezeitraum beziehungsweise der gesamten Visumdauer nachweisen (bei mehrfachen Einreisen muss zumindest der erste Zeitraum abgedeckt sein) Sofern eine dieser Informationen nicht auf der Bestätigung ersichtlich ist, sollten Betroffene ihre Versicherungsgesellschaft kontaktieren, um ein entsprechendes Schreiben anzufordern. • den vollständigen Namen des Antragstellers angeben • die Kontaktdaten des Versicherungsunternehmens enthalten • die Nummer der Versicherungspolice aufführen © solo122 - Fotolia.com © Daniel Ernst - Fotolia.com WAS PRIVATINSOLVENZ IN GROSSBRITANNIEN BEDEUTET Schuldenerlass und Restschuldbefreiung bei einer Privatinsolvenz sind innerhalb der Europäischen Union (EU) unterschiedlich geregelt. Da es in der EU Niederlassungsfreiheit gibt, können EUBürger die unterschiedliche Rechtslage theoretisch nutzen, um eine Privatinsolvenz außerhalb des Heimatlandes durchzuführen – dort, wo es für sie besonders vorteilhaft ist. Darauf weist Rechtsanwalt Ulrich Krell von der Kanzlei UK Legal Advisors LLP in London hin. Die englische Privatinsolvenz werde in diesem Zusammenhang besonders posi- tiv bewertet, während die Insolvenz nach deutschem Recht für gewöhnlich nachteilig für den Schuldner ist. Deutsche Privatinsolvenzen sind sehr langwierig, relativ bürokratisch und die Restschuldbefreiung hat Einschränkungen beziehungsweise ist nicht garantiert. Eine englische Privatinsolvenz hingegen gilt als schnell, unbürokratisch und die Restschuldbefreiung erfolgt automatisch. Somit ist es laut Anwalt Krell verständlich, dass sich immer mehr Deutsche für eine Entschuldung nach englischem Recht entscheiden. Steht bei der deutschen Insolvenz vielmehr der Gläubigerschutz und eine Art »Bestrafung« im Vordergrund, so konzentriert sich die englische Privatinsolvenz auf den Schuldner und seine schnelle Befreiung von Schulden. Bereits 12 Monate nach dem Einreichen des Insolvenzantrages erfolgt die Restschuldbefreiung automatisch. Mit dem notwendigen Vorlauf (Verlegung des Wohnsitzes) ermöglicht die EU-Insolvenz die Entschuldung innerhalb von rund 18 7 Monaten. Diese gilt dann auch für Deutschland. Die kürzere Laufzeit ist insbesondere für Freiberufler und Selbstständige attraktiv, die auf diese Weise schnell wieder unternehmerisch tätig sein können. Allerdings: Mittlerweile gibt es innerhalb der EU Bestrebungen, den so genannten Insolvenztourismus einzudämmen. So prüfen die englischen Gerichte des »Center of Main Interest« bei einer Verlegung des Lebensmittelpunktes nach England (COMI) die Beweggründe dafür genau. Informationen zum Thema Privatinsolvenz in England finden Interessierte auf der Website www.eu-insolvenzen.de.
    • EXPATRIATES DEUTSCHE UNTERNEHMEN REKRUTIEREN VERSTÄRKT IM AUSLAND 13 Prozent aller Unternehmen in Deutschland beschäftigen aktuell ausländische Fach- und Führungskräfte. Unter den Großunternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es ganze 58 Prozent. Demnach haben offenbar vor allem große deutsche Firmen am meisten mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen und suchen diese verstärkt im Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Bitkom Research GmbH im Auftrag des Business-Netzwerks LinkedIn. Im Rahmen der Untersuchung wurden 1.406 Personalverantwortliche von Unternehmen in Deutschland befragt. Hauptgrund für die Rekrutierung im Ausland ist der Fachkräftemangel: 75 Prozent der Großunternehmen und 49 Prozent der mittelständischen Unternehmen sind davon betroffen. Dabei sind in der deutschen Wirtschaft vor allem Fachkräfte aus Südeuropa begehrt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent), die sich aktuell mit der Anwerbung ausländischer Experten beschäftigen, richten ihren Blick Richtung Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland. In jedem fünften dieser Unternehmen (20 Prozent) arbeiten bereits Spezialisten aus diesen Ländern. 46 Prozent hingegen suchen Personal in westeuropäischen EU-Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Belgien. Bei den begehrten Fachkräften handelt es sich in erster Linie um Berufseinsteiger (62 Prozent) und Young Professionals (59 Prozent). Für die Suche nach ausländischen Experten nutzen die Unternehmen neben klassischen Rekrutierungswegen auch Online-Kanäle. 97 Prozent schalten die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ein und 90 Prozent setzen auf spezialisierte Personalvermittlungen. Darauf folgt das Internet: 74 Prozent betreiben eine eigene Karriere-Webseite, 73 Prozent nutzen Online-Jobbörsen und 72 Prozent Soziale Netzwerke. Gefragt nach dem Erfolg der verschiedenen Rekrutierungswege schneiden die Online-Kanäle am besten ab. 96 Prozent der Unternehmen, die im Ausland Fach- und Führungskräfte suchen, bewertet die eigene Karrierewebseite als »erfolgreich« oder »sehr erfolgreich«. An zweiter Stelle stehen mit 82 Prozent die Online-Jobbörsen. Auf Platz Drei folgen mit 74 Prozent die spezialisierten Personalvermittlungen. Knapp dahinter kommt mit 71 Prozent das Online-Business-Netzwerk LinkedIn. Laut Umfrage werden in erster Linie ITFachkräfte und Controller im Ausland gesucht. Jeweils 40 Prozent der Unternehmen, die im Ausland auf der Suche sind, wollen entsprechende Experten nach Deutschland holen oder haben dies bereits getan. Allerdings zieht sich der Bedarf durch fast alle Abteilungen der Unternehmen. 26 Prozent suchen Marketing-Spezialisten, je 25 Prozent Qualitätsmanager und Vertriebsexperten sowie 24 Prozent Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung. Die Mehrheit der Unternehmen, die Fachkräfte im Ausland finden wollen, fordert dafür bessere politische und © SP-PIC - Fotolia.com 8 rechtliche Rahmenbedingungen. So wünschen sich 62 Prozent mehr Informationen über das bestehende Zuwanderungsrecht, 61 Prozent fordern leichtere Nachzugsbedingungen für Familienangehörige und 60 Prozent wünschen sich kürzere Verwaltungsverfahren. Insbesondere der Nachzug und die Eingliederung von engen Familienmitgliedern seien wichtig, wenn sich sich mehr Fach- und Führungskräfte für Deutschland entscheiden sollen. Auch die Lebenspartner der gesuchten Hochqualifizierten haben in der Regel eine aka- demische Ausbildung und damit eigene Berufs- und Karriereziele. Änderungen der Regierung wie die Einführung der Blauen Karte EU (auch EUBlue-Card) oder geringere Mindestverdienstgrenzen honorieren die Firmen. Die Blue Card nutzen bislang vor allem größere Unternehmen. Dort sind es mit einem Anteil von 27 Prozent drei Mal mehr als bei den kleinen und mittleren Unternehmen mit acht Prozent.
    • EXPATRIATES SPANNENDER JOB FÜR EXPATS WICHTIGER ALS SONNE UND STRAND Sonnenschein und Sandstrände sind ein gutes, aber längst nicht das wichtigste Argument, um spezialisierte Expatriates nach Australien – speziell nach Sydney – zu locken. Dies hat eine aktuelle Erhebung der Economist Intelligence Unit unter 3.000 ausländischen Fach- und Führungskräften ergeben. Das Jobangebot beziehungsweise das Aufgabengebiet ist für Expats weltweit das entscheidende Kriterium für einen Umzug ins Ausland. Und Sydney punktet in Sachen spannende Jobs und Aufstiegsmöglichkeiten nicht ganz so gut wie andere Orte Australiens. Erst an zweiter Stelle der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen für den Wechsel des Arbeitsortes steht die Lebensqualität und dort befindet Australien sich ziemlich weit oben. Tatsächlich steht Melbourne an dritter Stelle des Economist-Rankings. Sydney belegt immerhin Rang Sieben und liegt damit zwei Plätze vor Perth und drei vor Auckland. Nur Adelaide ist mit einer Platzierung auf der Fünf beliebter als Sydney. © Oskar - Fotolia.com © Wissmann Design - Fotolia.com ARBEITSERLAUBNIS FÜR PARTNER VON IMPATS IN DEUTSCHLAND INTERNATIONAL GELOBT Seit August 2012 müssen die Ehepartner von Blaue-Karte-Inhabern (EU-BlueCard) vor der Einreise keine deutschen Sprachkenntnisse nachweisen und erhalten von Anfang an vollen Arbeitsmarktzugang – dürfen also in Deutschland einer Beschäftigung nachgehen. Dies erleichtert es Unternehmen, ausländische Fachkräfte zu rekrutieren und hat der Bundesrepublik ein großes Lob der Permits Foundation eingebracht. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass die in der Regel hoch qualifizierten Partner von entsandten Mitarbeitern einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt des Gastlandes erhalten, um auch dort einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. Die Mitglieder – darunter viele Weltkonzerne – versuchen, gezielt auf die Migrationspolitik einzelner Staaten Einfluss zu nehmen. Deutschland gehört seit Einführung der EU-Blue-Card zu den 30 Staaten, denen es den Partnern von Auslandsentsandten erlaubt, berufstätig zu sein. In einem offiziellen Statement applaudiert die Permits Foundation der deutschen Regierung zu diesem Schritt. Im Rahmen einer groß angelegten Studie hatte die Permits Foundation vor zwei Jahren herausgefunden, dass immer mehr Expats nicht ohne ihren Partner ins Ausland gehen wollen. Für 9 international tätige Unternehmen entwickelt sich diese Einstellung zunehmend zu einem Problem. So gaben damals zwei Drittel der Firmen an, dass die Karriere des Partners einen Einfluss auf die Mobilitätsbereitschaft des potenziellen Expats hat. Mehr als die Hälfte gab zu, dass Mitarbeiter aufgrund ihres Partners Entsendungen vorzeitig beendet hätten. Deshalb gewinnen so genannte dual career services, also Unterstützung von Doppelkarrierepaaren, bei zwei Drittel der Unternehmen an Bedeutung. 96 Prozent der Befragten sehen allerdings die Regierung vieler Entsendestaaten in der Pflicht, die Arbeitserlaubnis-Bedingungen für qualifizierte Partner von Expats zu lockern. Dabei müssten sowohl unverheiratete als auch gleichgeschlechtliche Partner vollwertig anerkannt werden.
    • AIRLINE NEWS LUFTHANSA Lufthansa-Fluggäste der Economy Class können sich schon bald gegen eine Gebühr einen Sitzplatz bereits vor der offiziellen Check-in-Zeit sichern. Bisher konnten Reisende der Economy Class ihren Sitzplatz nur innerhalb von 23 Stunden vor Abflug auswählen. Lediglich Passagiere der First und Business Class konnten schon beim Kauf ihren Wunschplatz wählen. Wie hoch die Gebühren hierfür ausfallen werden, steht derzeit noch nicht fest. Laut Aussage der Fluggesellschaft sollen sich diese jedoch an den Mitbewerberpreisen orientieren. Diese liegen laut www.online-reiseportal.com auf innereuropäischen Flugstrecken um die 15 Euro. Auf Langstreckenflügen könnte eine vorzeitige Sitzplatzreservierung rund 40 Euro betragen. Vorerst wird die Sitzplatzreservierung vor der Check-in-Zeit nur bei der Flugticketbuchung im Reisebüro möglich sein. Doch schon nächstes Jahr soll der Wunschplatz auch bei einer Online-Buchung gesichert werden können. ++++++++++++++++++++++++++++ TURKISH AIRLINE Ab sofort können Fluggäste von Turkish Airline bei Online-Buchungen ihre Flugtickets jetzt auch ohne Kreditkarte per Sofortüberweisung bezahlen. Bei Sofortüberweisung handelt es sich um ein TÜV-zertifiziertes Direktzahlungssystem mit geprüftem Datenschutz. Das Online-Zahlungssystem wird von vielen Banken europaweit unterstützt. Eine Registrierung ist zur Nutzung dieses Systems nicht erforderlich. Ab Ende Oktober gibt es eine weitere Neuerung bei Turkish Airlines. Die Fluggesellschaft erweitert ihr Flugangebot von Istanbul nach Tel Aviv und fliegt die israelische Metropole künftig 53 Mal statt bisher 39 Mal die Woche an. Ab dem Istanbuler Atatürk Flughafen erhöht sich auf dieser Flugstrecke die Anzahl um sieben Flüge. Ebenso kommt ab dem zweiten großen Drehkreuz in Istanbul – dem Sabiha Gökçen Flughafen – ein täglicher Flug hinzu. FINNAIR Seit Beginn des Monats können Passagiere der Economy Class von Finnair auf Flügen innerhalb Europas neben dem kostenlosen Verpflegungs- und Snackservice kostenpflichtige Mahlzeiten bestellen. Nach Angaben der Airline stehen den Reisenden ganztägig Frühstücksenchiladas, Burgunderbraten, Pasta Bolognese, Hühnchen Korma mit Reis sowie frischer Salat mit Räucherlachs zur Auswahl. Diese neuen Mahlzeiten bietet die Airline ihren Gästen auf innereuropäischen Flügen an sowie auf Flügen, die durch die Partnerfluggesellschaft Flybe Finnair durchgeführten werden. Ausnahmen bilden finnische Inlandsflüge, Flüge nach Stockholm, St. Petersburg, Tallin, Riga und Vilnius sowie aus betrieblichen Gründen ebenfalls auf Flügen von Madrid nach Helsinki. Der Preis für eine Mahlzeit beträgt bei Vorbestellung zehn Euro und bei Bestellung direkt an Bord zwölf Euro, wobei die Anzahl von Mahlzeiten, die an Bord bestellt werden können, begrenzt ist. Vorbestellen können Kunden aktuell die Mahlzeiten, indem sie sich auf der Webseite der Fluggesellschaft im Bereich „Meine Buchung“ anmelden und die gewünschte Mahlzeit auswählen. Künftig sollen Passagiere ihre Bestellung jedoch bereits bei der Buchung angeben können. Fluggäste, die keine Mahlzeit vorbestellen möchten, erhalten weiterhin auf allen innereuropäischen Linienflügen ab zwei Stunden Flugzeit eine leichte Mahlzeit oder einen Snack. Auf Flügen unter zwei Stunden Flugzeit erhalten Reisende weiterhin kostenlosen Kaffee, Tee oder Saft und können Produkte aus einem Snacksortiment wählen. ++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++++++++++++++++++++++ 10 © cirquedesprit - Fotolia.com
    • AIRLINE NEWS FLIEGEN OHNE ANGST Für viele Menschen ist schon der Gedanke an eine Flugreise ein Albtraum – sie leiden unter Aviophobie, gemeinhin als Flugangst bekannt. Diese beeinträchtigt täglich viele Menschen sowohl bei Businessflügen als auch auf Urlaubsreisen. Die Auswirkung auf die Psyche und Physe äußert sich häufig in Panikattacken mit Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Schwindel, Atembeschwerden, Übelkeit, Schweißausbrüchen, innere Unruhe oder auch Magen-Darm-Beschwerden. Der Business- und Persönlichkeits-Coach Dagobert Speicher hat im Rahmen seiner Tätigkeit die unterschiedlichen Gründe und Arten von Flugängsten erforscht und gemeinsam mit der Entwicklungsgemeinschaft Hanno Welsch und Karin Müller (iHanWel) zwei umfassende und deutschsprachige Apps gegen Aviophobie erstellt – „iFlyHigh“ für das iPhone und den iPod touch sowie „iFlyHighHD“ für das iPad. Wie funktionieren diese Apps? Die Apps sind universell und berücksichtigen die verschiedenen Eigenschaften und Arten von Flugängsten. Daher bieten sie gleich zu Beginn die Möglichkeit, die Flugangst in einem Selbsttest zu definieren. In elf unterschiedlichen Arbeitsprogrammen werden dem Nutzer diverse Entspannungsübungen, Klopftechniken, die genaue Ausführung einer Akupressur, Methoden zur positiven Gedankensteuerung, Autogenes Training, Übungen zur Muskelentspannung, Techniken zur Meditation und Tiefenentspannung, ausführliche sowie bebilderte Trainingsanleitungen, Übungsvideos, Audioansagen und meditative Begleitmusik gezeigt. Daneben bieten zusätzliche Infoprogramme Auskünfte und Hintergründe zur Flugangst und ihren psychischen und physischen Auswirkungen, Informationen zum Flugablauf und zur Flugsicherheit, Erläuterungen zu den unbekannten Geräuschen und Bewegungen während eines Fluges sowie viele weitere Tipps und biologische Hilfen. Der große Vorteil dieser Apps: Sie lassen sich nicht nur vor einem Flug verwenden. Ebenso beim Start und bei der Landung, wo elektronische Geräte an Bord ausgeschaltet werden müssen, bieten die Apps gute Alternativen, um die Flugangst zu reduzieren. © Ainoa - Fotolia.com ELEKTRONISCHE GERÄTE AN BORD Bisher müssen Fluggäste ihre Mobiltelefone und andere elektronische Geräte während Start und Landung ausschalten. Nun gibt es neue Untersuchungsergebnisse einer Studie im Auftrag der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA, die zeigt: Der Einfluss von elektronischen Geräten auf die Bordelektronik ist nicht so groß wie bislang angenommen. Ein Beratungsausschuss der FAA will daher laut Medienberichten neue Empfehlungen zur Nutzung elektronischer Geräte an Bord geben. Demnach sollen auf Flügen innerhalb der USA künftig Filme anschauen, Musik hören, Arbeiten oder Lesen auch während des Starts sowie der Landung erlaubt sein. Das Senden von SMS sowie das Surfen im Internet sollen jedoch weiterhin verboten bleiben. Ob und wann genau diese Empfehlung umgesetzt wird, erfahren Sie beizeiten in unserem Newsletter oder auf www.expat-news.com. 11
    • VERMISCHTES © masterzphotofo - Fotolia.com RUND JEDER FÜNFTE EUBÜRGER WAR NOCH NIE ONLINE Rund jeder siebte Einwohner Deutschlands (15 Prozent) zwischen 16 und 74 Jahren hat noch nie das Internet genutzt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 2012 mitteilt, war der Anteil damit immerhin geringer als im EUDurchschnitt, der bei 22 Prozent lag. Während nach von Eurostat bereitgestellten Daten in Schweden, Dänemark, Luxemburg, Finnland und den Niederlanden weniger als zehn Prozent der 16bis 74-Jährigen ohne Interneterfahrung waren, traf dies in Rumänien, Griechenland und Bulgarien immer noch auf mehr als 40 Prozent dieser Altersgruppe zu. DEUTSCHE MÄNNER SEHEN MEHR VON DER WELT ALS FRAUEN Die Deutschen gelten offenbar zu Recht als Reiseweltmeister, denn lediglich ein Prozent war noch nie im Ausland. Und jene, die schon einmal im Ausland waren, haben im Schnitt zehn Länder besucht. Vier von zehn (40 Prozent) bringen es sogar auf zehn Länder und mehr, in die sie gereist sind. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des OnlineReiseportals lastminute.de. Ein weiteres Ergebnis der Erhebung: Männer sehen wesentlich mehr von der Welt als Frauen: während die Herren der Schöpfung im Schnitt elf Länder besucht haben, kommen Frauen auf acht Länder - und während fast jeder zweite (47 Prozent) Mann zehn Länder und mehr besucht hat, kann das unter Frauen nur etwas mehr als jede dritte (34 Prozent) von sich behaupten. Da mit zunehmendem Alter auch die Anzahl der besuchten Länder zunimmt, bedeutet dies, dass es 18-24-Jährige auf durchschnittlich sieben Reisen bringen und über 55-Jährige auf mehr als elf. – Männer 22 Mal und Frauen 17 Mal. Jeder Vierte (25 Prozent – Männer 30 und Frauen 21 Prozent) hat schon mehr als 20 Flüge erlebt. Allerdings ist mehr als jeder siebte Deutsche noch nie geflogen (14 Prozent – Männer 13 und Frauen 15 Prozent). Die wahren Vielflieger sind unter jenen ab 55 Jahren zu finden: von ihnen waren nur elf Prozent noch nie über den Wolken. Bemerkenswert: Fünf Prozent der Bundesbürger haben noch nie in ihrem Leben das Meer gesehen. Von ihnen sagen 62 Prozent, es ist aber ihr großer Traum, einmal an die See zu reisen. © Andrea Sachs - Fotolia.com Durchschnittlich fliegen Deutsche in ihrem Leben 19 Mal in einem Flugzeug »TRAVELGUIDE« IST BESTE APP DES JAHRES Der Travelguide von Thomas Cook ist zur besten Reise-App des Jahres 2013 gekürt worden. Die Anwendung bietet Wissenswertes und Nützliches zu über 110 Reisezielen. Allen Nutzern stehen ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Ausflügen oder Einkaufstipps zur Verfügung. Eine Augmented RealityFunktion hilft bei der Orientierung vor Ort, ebenso wie die Offline-Karten und © alexmillos - Fotolia.com 12 ein Routenplaner. Kunden mit aktueller Buchung bei den Veranstaltermarken Thomas Cook, Neckermann Reisen oder Öger Tours können zudem ihre individuellen Reisedaten und Reiseleiter-Kontaktinfo abrufen. Elf Monate nach Start des Travelguides verzeichnet der mobile Reisebegleiter schon 98.000 Downloads. Insgesamt 4.100 Experten aus der Touristik stimmten online ab und wählten den mobilen Reisebegleiter zur anwenderfreundlichsten Applikation für alle Services rund um den Urlaub.
    • VERMISCHTES SMARTPHONE IST WICHTIGSTES URLAUBSUTENSIL Jeder dritte Urlauber mag auf Reisen nicht auf sein Smartphone verzichten; bei 22 Prozent darf die Urlaubslektüre in Form eines E-Books oder Buches nicht fehlen und 16 Prozent wollen ihre Sonnenbrille nicht missen. Das hat eine Umfrage des britischen Reiseversicherers Columbus Direct ergeben. Für Versicherer erfreulich dürfte sein, dass lediglich sechs Prozent der Befragten nicht auf besonders teure Geräte wie Tablets verzichten wollen und fünf Prozent niemals ohne ihre Kamera verreisen. Laut Columbus Direct hat das Smartphone eine derartige Bedeutung gewonnen, weil es viele wichtige Urlaubsutensilien, wie Videorekorder, Fotokamera und Unterhaltungsmedien in einem Gerät vereint. Erstaunlicherweise nehmen Sonnencreme und Medikamente mit Platz acht und neun der wichtigsten Gegenstände einen vergleichsweise geringen Stellenwert ein. © Nik_Merkulov - Fotolia.com WAS BRITEN IM URLAUB BESCHÄFTIGT Die britische Versicherungsvergleichsseite GoCompare hat untersucht, was Briten in ihrem Urlaub am meisten beschäftigt hat. Die Ergebnisse sind amüsant bis erstaunlich: 5. 11 Prozent verreisten ohne Auslandsversicherung. 6. Jeweils neun Prozent wurden von einem Taxifahrer ausgeraubt oder hatten aufgrund exzessiven Feierns einen Tag lang einen fürchterlichen Kater. 1. 81 Prozent haben sich nicht die Bedingungen ihrer Reisekrankenversicherung durchgelesen. 2. 39 Prozent beklagten einen verspäteten Flieger. CHINESEN SIND WAHRE REISEWELTMEISTER Weltweit machen chinesische Reisende inzwischen bis zu fünf Prozent des Geschäftsanteils von Hotels aus. Das haben 75 Prozent der befragten Hoteliers in einer Umfrage von hotels.com angegeben. Das Reiseportal befragte außerdem 3.000 Chinesen zu ihren Reisegewohnheiten. Tatsächlich gaben die Touristen aus Fernost im Jahr 2012 rund 102 Milliarden US-Dollar für ihren Urlaub aus. Weiterhin prognostizierten Hoteliers für die nächsten drei Jahre ein Wachstum des chinesischen Marktes: Jeder zehnte erwartet eine Steigerung von mehr als 50 Prozent, während knapp die Hälfte aller Befragten (47 Prozent) mit einem 8. Vier Prozent haben ihren Flug verpasst. 3. 18 Prozent waren unzufrieden mit ihrer Unterbringung. © Bernd Ege - Fotolia.com 7. Fünf Prozent wurde irgendetwas gestohlen. 9. Drei Prozent heirateten während ihres Urlaubs. 4. 14 Prozent machten im Urlaub etwas völlig Neues, etwa Tauchen, Paragliding oder Bungee Jumping. 10. Weitere drei Prozent hatten unverbindlichen Sex, den sie später bereuten. Anstieg zwischen zehn und 50 Prozent rechnen. Mehr als ein Viertel der chinesischen Reisenden (27 Prozent) nutzt übrigens Social-Media-Netzwerke, um sich für ein Urlaubsziel zu entscheiden – bei der Gruppe der jüngeren Reisenden unter 35 Jahren sind es sogar bereits 33 Prozent. Fast zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Chinesen bestätigten den Trend weg von Gruppenreisen und hin zu Individualreisen – eine Entwicklung, die auch 70 Prozent der befragten Hoteliers so bewerteten. Drei Viertel (75 Prozent) der chinesischen Reisenden wünschen sich dementsprechend, dass Hoteliers an der Übersetzung ihrer Angebote wie Willkommens-Broschüren, Internetauftritten, TV Programmen und Zeitungen arbeiten sollten, während knapp die Hälfte der Befragten (42 Prozent) mehr Mandarin sprechendes Personal im Hotel empfahl. 13 © nickolae - Fotolia.com
    • GESUNDHEIT INTERNATIONAL WAS URLAUBER GEGEN REISEKRANKHEIT UNTERNEHMEN KÖNNEN Kurvenreiche Autofahrten, starker Wellengang auf dem Kreuzfahrtschiff oder Luftturbulenzen im Flieger – jeder zehnte Deutsche leidet unter Reisekrankheit, der sogenannten Kinetose. Vor allem Kinder zwischen drei und zwölf werden häufig reisekrank. • Vor der Fahrt sollten nur leichte Speisen eingenommen werden. Während der Fahrt am besten einen Kaugummi kauen oder ein Bonbon lutschen. Hervorgerufen wird die Reisekrankheit durch widersprüchliche Sinnesreize, die im Gehirn einen Alarm auslösen. Der Körper reagiert auf das »Fehlsignal« wie auf eine Vergiftung mit Schwindel, Schweißausbrüchen, Müdigkeit, Übelkeit oder sogar Erbrechen. »In der Regel handelt es sich bei der Reisekrankheit um eine temporäre Erscheinung, die bei Einhaltung der genannten Tipps schnell in den Griff zu bekommen ist«, betont Dr. Beatrix Grohn. Sollten die Beschwerden nicht abklingen, empfiehlt Dr. Grohn, einen Arzt aufzusuchen, um die genauen Ursachen abzuklären. • Möglichst den ruhigsten Platz wählen: Das heißt, im Flugzeug im Mittelteil in Höhe der Tragflächen und im Bus vorne und in Fahrtrichtung. Beispielsweise wird vielen Menschen beim Lesen während einer Autofahrt übel. Dies kommt durch widersprüchliche Signale zustande: »Das Auge signalisiert dem Gehirn Stillstand, das Gleichgewichtsorgan aber Bewegung«, erklärt Dr. Beatrix Grohn, Leiterin medizinische Assistance bei der AGA Service Deutschland GmbH. Sogar in Fahr- und Flugsimulatoren oder auch im 3D-Kino sowie bei Videospielen können die Symptome auftreten. JEDER 2. DEUTSCHE REISENDE INFORMIERT SICH NICHT ÜBER GESUNDHEITSRISIKEN Nur etwa jeder zweite Auslandsreisende (44,9 Prozent) informiert sich vor seinem Urlaub über spezielle Risiken im Reiseland. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau ergeben. Etwa drei von zehn Reisenden holte sich reisemedizinischen Rat beim Hausarzt (30,4 Prozent), rund jeder Siebte bei Freunden und Bekannten (14,3 Prozent) oder in der Apotheke (13,2 Prozent). • Lesen oder Spielen von Videospielen während der Fahrt lieber vermeiden. • Regelmäßig Wasser trinken und Pausen einlegen, um Frischluft zu tanken. • Beim Auto- und Busfahren immer nach vorne in Fahrtrichtung schauen. So »sieht« man, wie die Bewegung, die man erfährt, zustande kommt. • Auf dem Schiff lieber an Deck als im Innenraum aufhalten und einen Punkt am Horizont fixieren. • Das Einnehmen von speziellen Medikamenten vor Antritt der Reise, wie zum Beispiel Reisetabletten oder Zäpfchen für Kleinkinder und Säuglinge, beugt der Reiseübelkeit vor. Die Apotheken Umschau empfiehlt, die Urlaubsreise gut zu planen, da im Ausland besondere Gefahren lauern können und Europäer unter anderen klimatischen Umständen auch anders gesundheitlich reagieren. Vor allem bei Reisen ins exotische Ausland komme es darauf an, die Risiken abschätzen zu können. Rund jeder Zehnte (9,5 Prozent) erkundigte sich im Reisebüro über das Thema Gesundheitsvorsorge, während 7,2 Prozent den Reiseführer beziehungsweise Reisebücher als Quelle für Informationen zur Gesundheitsvorsorge nannten. 6,2 Prozent konsultierten dafür einen Fachbeziehungsweise Impfarzt und weitere 5,7 Prozent gingen online, beispielsweise auf Gesundheitsportalen, auf die Suche. © RioPatuca Images - Fotolia.com 14 © rdnzl - Fotolia.com
    • GESUNDHEIT INTERNATIONAL LOHNT IMPFEN VOR LAST-MINUTE-REISEN NOCH? Viele kurzentschlossene Urlauber stellen sich nach der Buchung ihrer Last-Minute-Reise die Frage, ob es sich noch lohnt, vorher reisemedizinischen Rat bei einem Arzt einzuholen. Eindeutig ja, sagen die Experten des Portals www.gesundes-kind.de. Eine reisemedizinische Beratung ist immer sinnvoll, auch noch einen Tag vor Abflug in die Tropen. Verhaltensregeln helfen, wichtige Gesundheitsrisiken erheblich zu senken und Gebiete mit aktuellen Krankheitsausbrüchen können umgangen werden. Wenn morgen die Abreise wäre, ist dennoch gegen viele Krankheitserreger ganz oder teilweise Schutz möglich: Eine Auffrischimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und/oder Polio gibt schon ab dem nächsten Tag Schutz. Der Impfschutz gegen Gelbfieber und Typhus setzt nach zehn Tagen ein. Die Impfung gegen Hepatitis A gewährt ab 14 Tagen Schutz. Die MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln) hat das Immunsystem nach drei bis vier Wochen ausreichend aktiviert. Um sich vorbeugend gegen Meningokokken, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis oder Tollwut zu schützen, benötigt unser Immunsystem etwas mehr Zeit und zum Teil auch mehr als eine Impfdosis. Dennoch kann in der Regel innerhalb von sechs Wochen vor Abreise jeder notwendige Impfschutz erreicht werden. Informationen über einzelne Länder und Adressen reisemedizinischer Beratungsstellen bieten unter anderem folgende Portale: www.auswaertiges-amt.de www.DTG.org www.fit-for-travel.de KAMPF GEGEN TOLLWUT IN INDIEN 55.000 Menschen sterben laut der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr an einer Tollwutinfektion, besonders betroffen sind Afrika und Asien. Die meisten infizieren sich durch einen Hundebiss. Aus Angst vor dem tödlichen Virus werden jedes Jahr fast 20 Millionen Hunde vergiftet, ertränkt oder erschossen – dabei könnte schon eine einfache Impfung Leben retten. Besonders dramatisch ist die Lage laut der Welttierschutzgesellschaft (WTG) in Indien. Dort stirbt jede Stunde ein Mensch an den Folgen des Tollwutvirus. Mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Das soll sich bald ändern: Anfang September 2013 ist mit Unterstützung des deutschen Vereins für Indien die Hilfsaktion »Mission Rabies« der Organisation Worldwide Veterinary Service (WVS) gestartet. In den zwölf Tollwut-Hotspots Indiens werden Hunde kostenlos geimpft, denn das grausame Töten ist keine Lösung. Nur durch flächendekkende Impfungen der Tiere und eine humane Populationskontrolle kann die Tollwut bekämpft werden. Mit dabei sind 500 Freiwilligen aus 14 Ländern – von Tierärzten über Hundeeinfängern bis hin zu Koordinatoren. 57.613 Hunde sind seit Beginn der »Mission Rabies« gegen Tollwut geimpft worden. Ziel der großangelegten Impfkampagne ist es, in den kommenden drei Jahren zwei Millionen Hunde gegen Tollwut zu impfen. © VRD - Fotolia.com © fotowebbox - Fotolia.com 15
    • STELLENMARKT JOBS OFFERED BY DANTATA & SAWOE Dantata & Sawoe has been among the top rated Construction Companies in Nigeria for 37 years. With a staff strength of over 4.000 employees including over 80 Expatriates from 20 different countries and an annual turnover of 150 Million Euro we are a solid name in the industry. Several German Directors, Managers and Supervisors have been with the company for up to 20 years. Our own fleet of over 1000 mobile vehicles, trucks and construction equipment plus own Aggregate Crushing and Asphalt Mixing Plants makes us self sufficient and enables us to guarantee our performance. Over the years we have constructed several hundred kilometres of highways and township roads, dozens of bridges and flyovers and D&S has been known in the market as a reliable partner for the Government as well as for Private Investors and Developers. You can learn more about us on www.dantatasawoe.com. • Civil Engineers for the position of Project Manager / Site Agent / Operations Manager • Mechanics and Electricians for our fleet and plant maintainance and operation • Supervisors for Earth Works, Concrete Works and Laboratory Technicians PORTALE FÜR AUSLANDSJOBS AUF EXPAT NEWS: • Allgemein • Hotel-, Kreuzfahrt- und Gastronomiejobs • Europa • Administrative and Logistics Specialists for Procurement and Site Management • China Candidates should be at least 30 years of age, fluent in English language and medically fit for working in a challenging tropical environment. Experiences in similar countries and conditions are a benefit. While some positions could accommodate a family at a later stage we prefer candidates to come on single status. • Golfregion Further details will be communicated upon receiving your e-mail at: jobs@dantata-sawoe.com. We are continuously looking for professionals to join our team: • Frankreich • Japan • Niederlande • Spanien • USA NEU: IHRE STELLENANZEIGEN IN UNSEREM NEWSLETTER • Ihr Unternehmen ist international tätig und Sie suchen Mitarbeiter für einen Auslandseinsatz? Beschreiben Sie Ihr Stellenangebot in diesem Newsletter und auf www. expat-news.com. • Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gern! • Tel.: +49-40-30 68 74-14 • E-Mail: akschulz@bdae.com 16
    • AUS ALLER WELT MIETWAGEN SO TEUER WIE NIE ZUVOR Die Sommerferien 2013 bescherten Mietwagen-Urlaubern in Italien und Portugal Preise, die im Schnitt ungefähr ein Fünftel teurer waren als im letzten Jahr. Wer seinen Mietwagen für Portugal zudem erst kurz vor der Reise buchte, zahlte mehr als viermal so viel wie Urlauber, die weiter im Voraus reserviert hatten. Ähnliche Preiserhöhungen für Last Minute-Buchungen trafen auch Mietwagen-Reisende an anderen Zielen. Dies hat eine Analyse von rund zehn Millionen Mietwagen-Angeboten von billiger-mietwagen.de ergeben. Die folgende Übersicht zeigt die Veränderungen der Leihwagen-Preise im Sommer 2013 gegenüber 2012 in den zehn beliebtesten Urlaubsländern. Während die Preise in Italien, Portugal und Griechenland deutlich höher waren, blieben sie in Spanien auf ähnlichem Niveau wie im letzten Jahr: TAGESPREIS 2013 VERÄNDERUNG ZU 2012 ITALIEN 38,15 EURO 20,6% PORTUGAL 38,65 EURO 19,1% GRIECHENLAND 35,57 EURO 13,0% USA 34,65 EURO 05,5% DEUTSCHLAND 41,31 EURO 05,3% ÖSTERREICH 35,61 EURO 05,1% GB 27,52 EURO 02,2% SPANIEN 28,09 EURO 02,1% FRANKREICH 38,09 EURO -1,3% KANADA 42,30 EURO IMMOBILIENBETRÜGER IN SPANIEN UNTERWEGS Der Verbraucherschutz Spanien warnt vor betrügerischen Kaufangeboten aus Spanien. So treten einige Betrüger seit mehreren Monaten mit immer neuen Firmennamen an die Eigentümer von Ferienwohnrechten in Spanien heran. Angeboten wird der lukrative Verkauf des meist auf den Kanarischen Inseln erworbenen Ferienwohnrechts. Kasse machen die Betrüger dann mit Vorauszahlungen für angebliche Steuern, Notargebühren etc.. -3,7% LAND In den letzten Monaten tauchten immer wieder folgende Namen auf: Casa-Inmobiliaria Madrid – Dr.Jose Ramado – Florian Fischer – Alpha Inmobiliaria Madrid – Timeshareorganisation Atencion Cliente Espana (Verbraucherschutz) Barcelona – Departamento de Multipropiedad – Inmobiliaria Gonzales und unter anderem die Telefonnummern 0034 602491031 – 0034 91 7903930 – 0034 91 1881374. Personen, die von diesen Anbietern angesprochen wurden, sollten sich mit dem Verbraucherschutz Spanien in Verbindung setzen, um Hinweise zu liefern oder Unterstützung zu bekommen: info@vsspanien.de. Kosten pro Tag für einen Mietwagen der Economy-Klasse (zum Beispiel VW Polo), Versicherungen ohne Selbstbeteiligung Bei den meistgebuchten MietwagenLändern lag im Sommer 2013 erstmals Deutschland vor Spanien. Dies zeigt laut billiger-mietwagen.de, dass mehr Reisende mit dem Auto in die Ferien fuhren, statt per Flug anzureisen und das Auto vor Ort abzuholen. Urlauber tendierten in diesem Sommer außerdem zu kürzeren Reisen, die sie kurzfristiger buchten. Durchschnittlich dauerte eine Mietwagen-Reise 8,9 Tage und war damit 2,8 Prozent kürzer als 2012. sich viele Urlauber für eine spontane Umbuchung entschieden. Steigende Preise für Mietwagen auf Mallorca für 2014 prognostiziert zudem der Mietwagenpreisvergleich m-broker.de. Grund dafür sei die bereits für 2013 beschlossene Umweltsteuer, die Mietwagen auf Mallorca deutlich verteuern würde und andererseits die geplanten Preiserhöhungen der Hoteliers auf Mallorca von durchschnittlich fünf Prozent. Urlauber buchten ihre Wagen im Schnitt 38,8 Tage vor Abfahrt und damit 3,9 Prozent kurzfristiger als im Jahr zuvor, Spanien-Reisende entschieden sich im Schnitt sogar zehn Prozent später. Diese Entwicklungen könnten an den Unruhen in Ägypten liegen, aufgrund derer © Dark Vectorangel - Fotolia.com 17 © Renard - Fotolia.com
    • AUS ALLER WELT fort wird auf den Zusatz »Gardermoen« in jeglicher Kommunikation und Präsentation des Airports verzichtet. Große Fluggesellschaften wie Scandinavian Airlines oder Norwegian wollen allerdings auch in Zukunft nicht auf die bekannte Bezeichnung Oslo-Gardermoen verzichten. Der Flughafen befindet sich in Gardermoen, etwa 50 Kilometer von Oslo entfernt. INFOTAGE FÜR HIGH-SCHOOLAUFENTHALT IN KANADA Kanada-Fans aufgepasst: Familien, die für das kommende Schuljahr einen High-School-Aufenthalt in Kanada planen, sollten sich das verlängerte Wochenende vom 14. bis 17. November 2013 vormerken. © XtravaganT - Fotolia.com FLUGHAFEN OSLO UMBENANNT Der internationale Flughafen von Oslo trägt nicht länger den Beinamen Gardermoen. Der offizielle Name des Airports der norwegischen Hauptstadt lautet seit Juni 2013 nur noch Oslo Lufthavn (Oslo Flughafen) und behält weiterhin das internationale Flughafenkürzel OSL. Das hat der staatliche Flughafenbetreiber Avinor mitgeteilt. Ab so- familie berichten. Highschoolberater ec.se und die kanadischen Partnerschulbezirke vergeben an den Informationstagen Teilstipendien im Gesamtwert von rund 12.000 Kanadischen Dollar (CAD; rund 8.500 Euro) (für Semesteraufenthalte 750 Dollar je Schüler und Ganzjahresaufenthalte 1.500 Dollar je Schüler). IMPRESSUM HERAUSGEBER: BUND DER AUSLANDSERWERBSTÄTIGEN E.V. KÜHNEHÖFE 3 22761 HAMBURG TEL. +49-40-306874-0 WWW.BDAE.COM REDAKTION: ANNE-KATRIN SCHULZ (verantwortlich) akschulz@bdae.de SANJA ZIVKOVIC GESTALTUNG / LAYOUT: PRADEEP DHARMAPALAN An diesen Tagen veranstaltet die Schüleraustauschorganisation Highschoolberater ec.se die diesjährigen High-SchoolKanada-Informationstage in Bonn, Hamburg und – zum ersten Mal – Darmstadt. Auf Einladung von ec.se gastieren zehn kanadische Schulbezirke in diesen Städten und stellen ihre Schüleraustausch-Programme vor. Jugendliche, die einen der drei Termine besuchen, können sich vor Ort um Teilstipendien bewerben. Platzreservierungen sind ab sofort online möglich: http://www. highschoolberater.de/kanada-informationstage. Dort erfahren Interessierte mehr über die beteiligten kanadischen Schulbezirke. So werden ehemalige Teilnehmer von ihren Erfahrungen in Schule und Gast- Vorgestellt werden zehn ausgewählte High-School-Programme mit Familienaufenthalt in British Columbia mit den Regionen Vancouver und Vancouver Island sowie aus Alberta, Manitoba und Ontario mit der zweisprachigen Region Ottawa. © István Hájas - Fotolia.com LEKTORAT: ANDREA KRAUS COPYRIGHT: DIE BEITRÄGE IM BDAENEWSLETTER SIND URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT UND DÜRFEN NICHT OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG DURCH DEN HERAUSGEBER REPRODUZIERT WERDEN. DIE BEITRÄGE DES BDAENEWSLETTERS SPIEGELN DIE MEINUNG DER REDAKTION UND NICHT UNBEDINGT DIE DES BDAE WIDER. RAS AL KHAIMAH BAUT HOTELKAPAZITÄTEN ENORM AUS Das Emirat Ras Al Khaimah wird nicht nur bei deutschen Touristen, sondern auch international immer beliebter, so dass Hotelkonzerne den steigenden Tourismus zum Anlass nehmen, weiter in die Destination zu investieren. Das berichtet tip.de. Bis Ende 2013 will Ras Al Khaimah insgesamt 1,2 Millionen internationale Gäste begrüßen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, investiert die Regierung des Emirats seit 2011 kontinuierlich in den Tourismus. So hat im August dieses Jahres das erste Waldorf Astoria (mit 346 Räumen) der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in Ras Al Khaimah eröffnet. Ebenfalls in diesem 18 Jahr soll noch ein neues Rixos Hotel eröffnen, das mit 657 Zimmern das größte All-Inclusive-Hotel der VAE sein wird. Weitere Hotels werden auf „Al Marjan Islands“ erfolgen: Das Marjan Island Resort & Spa mit 315 Zimmern, das Hotel Santorini mit 265 Zimmern, das Double Tree by Hilton Resort & Spa, Marjan Island mit 484 Zimmern sowie im Jahr 2015 ein Crowne Plaza mit 442 Zimmern. © slava296 - Fotolia.com