Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Februar 2014
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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Februar 2014

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In der Februar-Ausgabe unseres Newsletters „Leben und Arbeiten im Ausland“ erfahren Interessierte unter anderem, warum eine Shopping-Tour im Urlaub selbst in einem EU-Land im Nachhinein teuer zu ...

In der Februar-Ausgabe unseres Newsletters „Leben und Arbeiten im Ausland“ erfahren Interessierte unter anderem, warum eine Shopping-Tour im Urlaub selbst in einem EU-Land im Nachhinein teuer zu werden kann, welches Land die geringsten gesetzlich geregelten Urlaubstage hat und weshalb das Einlagern von Möbeln bei einer Auslandsentsendung steuerlich nicht absetzbar ist.

Spannend ist diesmal das Interview mit Susann Salzbrenner, die bereits in den USA, in Australien, China, Dänemark und Frankreich gelebt hat und über die Herausforderungen einer bi-kulturellen Partnerschaft spricht. Unsere Gastautorin Constance Grunewald-Petschke berichtet aus Istanbul, wie es sich anfühlt, aufgrund der Auslandsentsendung Ihres Mannes das Leben einer Expat-Frau zu führen und Sicherheitsexperte Benjamin Beutekamp erläutert, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter in Krisenregionen mit einem kostengünstigen Sicherheitskonzept schützen können.

Zudem berichten wir darüber, warum die exzessive Smartphone-Nutzung unglücklich machen kann, wie viele Millionäre in Dubai leben und weshalb Nüsse nicht dick machen.

Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/.

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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Februar 2014 Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Februar 2014 Document Transcript

  • NEWSLETTER FEB 14 EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, INHALT im Geschäfstleben ist es heute mehr denn je üblich, internationale Partnerschaften einzugehen. Was für den Business-Bereich gilt, hält nun auch zunehmend Einzug ins Privatleben. Immer mehr Expats leben in bi-kulturellen Partnerschaften - das heißt, beide haben eine jeweils unterschiedliche Nationalität und kulturelle Prägung. Wie sich dies im Beziehungsalltag niederschlägt, sagt unsere Interviewpartnerin Susan Salzbrenner, die zurzeit mit ihrem brasilianischen Freund und den beiden gemeinsamen Kindern in Frankreich lebt. Noch immer werden überwiegend Männer ins Ausland entsandt. Für gewöhnlich begleiten die Ehefrauen beziehungsweise Lebenspartnerinnen ihren Mann ins Ausland und lassen oftmals neben ihrem Job eine ganze Menge Dinge in der Heimat zurück. Wie es sich anfühlt, von der Karriere-Frau zur Expat-Frau zu werden, erfahren Sie in einem spannenden Gastbeitrag ab der Seite 9. Viele Deutsche Unternehmen haben Auslandsniederlassungen in Ländern, die ein hohes Krisenpotenzial haben. Immer wieder geraten deutsche Mitarbeiter vor Ort in Gefahrensituationen. Unser Gastautor und Berufssoldat Benjamin Beutekamp hat ein kostengünstiges und effektives Sicherheitskonzept entwickelt, über das Sie auf der Seite 8 Einzelheiten erfahren. Empfehlen kann ich Ihnen außerdem einen Beitrag über die Gefahren, die Einkaufsbummel im Urlaubsland bergen. Um diese darzustellen, hat die Redaktion auf der Seite 5 einen realen Fall skizziert. Weitere hilfreiche Rechtsneuigkeiten finden Sie wie immer in unserer beliebten Rubrik „Rechtliches“. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und denken Sie stets daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihr Andreas Opitz BDAE INTERN Arbeitsgemeinschaft Auslandsentsendung in Hamburg mit Schwerpunkt Brasilien ..................2 Zahl des Monats ..................2 BDAE auf der ITB mit Fachvortrag .......................2 DAS INTERVIEW »Erziehungstipps von 20 Nationalitäten« ..............3 RECHTLICHES Shoppen im Urlaub: Vorsicht in Sachen Zoll......5 Gesetzliche Urlaubstage: Amerikaner am schlechtesten dran..........................6 Krankenversicherung in der EU: Zuschuss des Arbeitgebers ist steuerfrei....6 Auslandsentsendung: Einlagern von Möbeln nicht steuerlich absetzbar..........6 Kuwait führt Arbeitslosenversicherung ein................7 Scheidung auf Griechisch ...7 EXPATRIATES Was Unternehmen und Expats aus den Erlebnissen von BNDMitarbeitern in SaudiArabien lernen sollten ..........8 Was es heißt, eine Expat-Frau zu sein .....................................9 AIRLINE NEWS Neues von den Airlines .....11 Beliebteste Reiseziele der Deutschen 2014...............12 VERMISCHTES »Top-10« Zeitvertreibe am Flughafen ........................13 Community für Expats in Berlin................................13 Mit dem Fahrrad von Alaska nach Panama .......13 Buchtipp: Modernes Geschäftsreise-Management13 ... FORTSETZUNG AUF SEITE 2 ... 1
  • BDAE INTERN ARBEITSGEMEINSCHAFT AUSLANDSENTSENDUNG IN HAMBURG MIT SCHWERPUNKT BRASILEN Vom 24. bis 25. März trifft sich in Hamburg erneut die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Auslandsentsendung unter der Leitung von Omer Dotou von der BDAE Consult GmbH. Länderschwerpunkt der Hamburger ARGE ist diesmal Brasilien. Zurzeit steht die brasilianische Wirtschaft für deutsche Unternehmen besonders im Fokus und dies nicht nur wegen der bevorstehenden Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr und die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2016. Zwischen Deutschland und Brasilien hat sich der Handel in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Laut dem Bundesverband der deutschen Industrie erwirtschaften 1.600 deutsche Unternehmen in Brasilien rund 16 Prozent des industriellen Bruttoinlandsprodukts. Entsprechend hoch ist die Anzahl der in Brasilien beschäftigten deutschen Mitarbeiter. Diese sollen sich rasch in einer fremden Kultur zurechtfinden, neue Niederlassungen aufbauen, lokale Mitarbeiter führen und das Geschäft erfolgreich ausbauen. ihre arbeitgeberseitigen Pflichten wahr. Die Schwerpunkte des Workshops: Damit der Auslandseinsatz jedoch nicht zum Verlustgeschäft wird, müssen die Unternehmen, speziell die HR-Verantwortlichen, über die einschlägigen steuerlichen und vor allem arbeitsrechtlichen Bestimmungen des Einsatzlandes Bescheid wissen. Dabei entlasten sie nicht nur die Mitarbeiter, sondern nehmen • Möglichkeiten der Unterstützung von Mitarbeitern bei einer ggf. bestehenden zeitweisen Doppelbesteuerung ZAHL DES MONATS Bei Fragen zur Arbeitsgemeinschaft kontaktieren Sie bitte Omer Dotou (odotou@bdae.com). 181 MILLIONEN PASSAGIERE flogen 2013 von deutschen Flughäfen ab. BDAE AUF DER ITB MIT FACHVORTRAG Vom 5. bis 7. März 2014 finden zum wiederholten Male die Business Travel Days auf der ITB Berlin statt. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschäftsreise-, Travel- und Eventmanager sowie an Assistenzen, MICE-Planer und Studenten. Zu dem Veranstaltungsprogramm zählen zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Workshops, die aktuelle Branchenfragen klären und neue Impulse geben sollen. mit einem 20-minütigen Einführungsvortrag von BDAE-Pressesprecherin Anne-Katrin Schulz zum Thema »Gut geplant, sicher entsandt – Mitarbeiterentsendungen ins Ausland richtig planen«. Vertieft wird dieses Thema von ihr zum Abschluss des Thementages von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr in einem Workshop. In diesem werden sozialversicherungsrechtliche Aspekte einer Auslandsentsendung erläutert und aufgezeigt, wie eine verbindliche Entsenderichtlinie den Prozess der Auslandsentsendung nicht nur strukturiert, sondern Konflikte vermeidet. Erstmals gibt es einen Business Travel Thementag. Am Freitag, 7. März dreht sich alles um Geschäftsreisende und Expatriates. Los geht es um 12.00 Uhr ... • Das lokale Arbeitsrecht – Welche Regelungen sind bei einer Entsendung zu beachten? • Legale Einreise nach Brasilien, ein langatmiger Prozess mit vielen Hürden. • Sozialversicherung bei lokaler Beschäftigung oder Entsendung – Was ist zu beachten? Erste Erfahrungen mit dem Sozialversicherungsabkommen. Zwischen Deutschland und Brasilien ist derzeit kein gültiges Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft. Bei der Entsendung von Mitarbeitern in solche Länder, mit denen Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, sind einige Besonderheiten zu beachten: GESUNDHEIT INTERNATIONAL Medizintourismus in Deutschland.....................14 Unglückliche SmartphoneNutzer ..............................14 AUS ALLER WELT Deutsche Unternehmen in USA sehr zufrieden .........15 Nüsse sind keine Dickmacher......................15 Hilfreiche Apps für Lissabon ...........................15 Dubai hat 26.000 Millionäre ........................16 Fast jeder zweite Aussteller ist im Ausland präsent ....16 IMPRESSUM...................17 • Bedeutung der Aufgabe des deutschen steuerlichen Wohnsitzes • Vermeidung der Doppelbesteuerung nach deutschem nationalen Recht »Auslandsentsendungen sind ungeheuer komplex.« sagt Anne-Katrin Schulz 2 und erläutert weiter: »In unserem Vortrag möchten wir Travel Managern und HR-Verantwortlichen verdeutlichen, welche Gebiete und Aspekte das Thema internationaler Personaltransfer berührt – ohne uns dabei in Details zu verlieren.« www.itb-kongress.de/BusinessTravelDays/ © Swapan - Fotolia.com
  • DAS INTERVIEW »ERZIEHUNGSTIPPS VON 20 NATIONALITÄTEN« Seit 2007 lebt Susan Salzbrenner im Ausland, unter anderem in Australien, China, Dänemark und aktuell in Frankreich. Wie ein solches kosmopolitisches Leben aussieht und wie eine bi-kulturelle Partnerschaft gelingt, verrät sie im Interview. BDAE: Sie sind gerade einmal 31 Jahre jung und haben bereits in den USA, Australien, Dänemark und China gelebt. Aktuell ist ihr Zuhause Frankreich. Wie kommt es, dass Sie schon so viel herumgekommen sind? Salzbrenner: Dies ist wahrscheinlich meiner Erziehung geschuldet. Ich bin in der DDR geboren und meine Eltern hatten erlebt, wie es ist, wenn man kaum reisen darf. Deshalb ermöglichten sie es mir schon früh, die Welt kennenzulernen. Mit 16 machte ich bereits ein Austauschjahr in Kansas, USA. Diese Erfahrung war sehr prägend für mich, denn ich war unter all den Amerikanern in einer typischen Kleinstadtschule die einzige Ausländerin. Hinzu kam, dass ich eine Gesellschaft mit ganz anderen Wertvorstellungen kennenlernte als jene, die in meiner Sozialisation eine Rolle gespielt hatten. Beispielsweise war Religion in der Gegend, wo ich mein Austauschjahr machte, von großer Wichtigkeit, wohingegen dieses Thema im säkularisierten Osten Deutschlands so gut wie gar keine Rolle spielte. Dieser erste lange Auslandsaufenthalt hat mich so sehr geprägt, dass ich fortan eine große Faszination für das Multikulturelle hatte. Ich beschloss, in Jena Psychologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Betriebspsychologie zu studieren und bin dort wieder mit interkulturellen Themen in Berührung gekommen. Später habe ich noch eine Ausbildung zur zertifizierten interkulturellen Trainerin abgeschlossen. Für meine Abschlussarbeit bin ich nach Brisbane in Australien gezogen, wo ich speziell über die Integration asiatischer Immigranten geforscht habe. Salzbrenner: Die Situation war natürlich eine ganz andere als in dem gut durchorganisierten Highschool-Jahr. Dort habe ich viel Unterstützung durch die Austausch-Organisation erfahren, es gab Vorbereitungskurse und ich war in eine Familie integriert. Dadurch lief – im Rückblick – vieles sehr viel unselbstständiger ab als beispielsweise während meines Aufenthaltes als Studentin in Brisbane. Nichtsdestotrotz war mir auch während des Austauschjahrs in den USA wichtig, möglichst viel selbst zu regeln, so auch den Wechsel in eine neue Gastfamilie. Der Start in Australien war mit größeren Freiheiten verbunden. Ich lebte in einer großen Wohncommunity mit 12 Zimmern, in denen unterschiedliche Nationalitäten lebten. Das war unheimlich spannend und oft auch stressig, da viele verschiedene kulturelle Kontexte aufeinanderprallen – sei es in punkto Essenszeiten, Nachtruhe oder Partyfrequenz. Die Einheimischen habe ich stets am besten über den Teamsport kennengelernt. Seit meiner Jugend spiele ich leidenschaftlich gerne Basketball. Und Sport ist überall auf der Welt ein wichtiges Bindeglied zwischen Menschen. BDAE: Das bedeutet, das Interkulturelle setzt sich auch in Ihrem Privatleben fort. Welche Herausforderungen bringt eine bi-kulturelle Partnerschaft mit sich? BDAE: Wo ging es nach Ihrem Studienaufenthalt in Australien hin? Salzbrenner: Ganz und gar nicht. Im Gegenteil, ich habe festgestellt, dass ein „Mittelding“ für uns weniger gut funktioniert, weil dann keiner wirklich zufrieden ist. Deshalb handeln mein Freund und ich für wichtige Lebensbereiche einen Weg aus, den wir dann beide konsequent gemeinsam gehen. So gab es etwa Diskussionen um die Abendbrotzeit. Damit wir als Familie – wir haben zwei kleine Kinder – gemeinsam zu Abend essen können, haben wir uns auf einen für brasilianische Verhältnisse frühen Zeitpunkt geeinigt. In Brasilien isst zwar kein Mensch um 19 Uhr zu Abend, aber als Familie war uns das wichtig. Wir sind auch beide der Meinung, dass wir uns weder in Brasilien noch in Deutschland dauerhaft niederlassen werden. Salzbrenner: Ich bekam einen Praktikumsplatz bei einer amerikanischen Beratungsfirma mit Schwerpunkt interkulturelle Kooperationen in Kopenhagen, der in einem Jobangebot endete. Während unserer Zeit in China konnte ich dann für den chinesischen Stützpunkt der Firma arbeiten. In Kopenhagen lernte ich auch meinen Lebenspartner kennen, der aus Brasilien stammt. BDAE: Wie haben Sie sich damals in Australien eingelebt – insbesondere im Vergleich zu Ihrem Highschool-Jahr? © mindscanner - Fotolia.com 3 Salzbrenner: Ja, das Multikulturelle lebe ich wohl auf ganzer Linie. Eine solche Partnerschaft ist wahnsinnig spannend, weil man nicht nur Neues über den Partner sondern auch über dessen Kulturkreis erfährt. Und ja, einfach ist es nicht immer, denn wir beide sind nun mal unterschiedlich kulturell geprägt und sozialisiert. Aber mein Lebensgefährte verbrachte die Hälfte seines Lebens in Dänemark, so dass er von sich sagt, er sei Brasilianer mit dänischer Prägung. Damit das Zusammenleben gut funktioniert ist es in einer bi-kulturellen Partnerschaft ungemein wichtig, expliziter zu kommunizieren, da viele Situationen eben nicht gleich interpretiert werden. Das heißt, man sollte dem Partner beispielsweise erläutern, weshalb Pünktlichkeit so wichtig für einen selbst ist und somit um Verständnis werben. BDAE: Das Ergebnis sind wahrscheinlich viele Kompromisse.
  • DAS INTERVIEW BDAE: Wieso das? Salzbrenner: Wir glauben, dass dadurch einerseits ein Partner, nämlich derjenige, in dessen Heimatland wir leben, immer mehr Verantwortung tragen müsste als der andere, zumindest wenn es um administrative Dinge geht. Fern von unser beider Heimatländer – praktisch auf neutralem Boden – haben wir so die Chance, unseren eigenen Weg zu finden, und Frustrationen gemeinsam zu überstehen. Tatsächlich gelingt uns das sehr gut. Mein Freund erzieht mich zu mehr Spontanität und ich erziehe ihn zu mehr Strukturiertheit. BDAE: Sie sind dann gemeinsam beruflich nach China gegangen. Wie haben Sie sich auf diesen Kulturkreiswechsel vorbereitet? Salzbrenner: Wir hatten ja fast anderthalb Jahre Zeit, bis es nach China ging. Unsere wichtigste Vorbereitung war im Grunde unsere achtmonatige Backpacker-Reise durch Asien. Auf diese Weise hatten wir bereits gute Einblicke in die asiatische Kultur erhalten und auch die Stadt Tianjin besucht, in die wir ziehen würden. Noch bevor es losging, bin ich das erste Mal schwanger geworden. Vier Wochen vor unserer Abreise ist meine Tochter zur Welt gekommen. Somit erlebte ich in der Anfangszeit eine Art doppelten Kulturschock, denn ich musste mich mit dem neuen Land, aber auch mit meiner neuen Rolle als Mutter auseinandersetzen. Und dann bin ich in der Expat-Community noch mit Erziehungstipps von ungefähr 20 unterschiedlichen Nationalitäten konfrontiert worden. Das war schon manchmal verwirrend, insbesondere weil es mein erstes Kind war und ich noch keine eigenen Erfahrungen machen konnte. Und natürlich waren die Tipps hinsichtlich des Stillens, der Verwendung von Windeln bis hin zu Schlafzeiten sehr unterschiedlich beziehungsweise konträr. BDAE: Warum leben Sie nun seit zwei Jahren in Frankreich? Salzbrenner: In China wurde ich erneut schwanger, so dass wir kurz vor der Niederkunft nach Kopenhagen zurückkehrten. Mein Freund ist Ingenieur und erhielt kurz nach unserer Rückkehr ein Jobangebot in Chartres, einer Kleinstadt etwa 90 Kilometer von Paris entfernt. Im Vergleich zu China kam mir die Eingewöhnung hier schwieriger vor. Das liegt sicherlich unter anderem daran, dass wir in China, wo es viele Expats gibt, schnell zahlreiche internationale Freunde und Bekannte fanden. Chartres ist nicht sonderlich international und es ist nicht einfach, Kontakte zu den Einheimischen zu knüpfen. Die Franzosen sind hier sehr für sich. Dass wir fließend Französisch sprechen, ist ein unschätzbarer Vorteil. Über meine Kinder beziehungsweise den Kindergarten habe ich inzwischen auch ein Netzwerk aus guten Bekannten geknüpft. In China war ich für meinen Arbeitgeber unterwegs und habe durch den Job viele Menschen, unter anderem auch Fachkollegen kennengelernt. Hier in Frankreich bin ich selbstständig, so dass ich viel mehr netzwerken muss, um mir einen sozialen Kreis, sowohl professionell als auch privat, aufzubauen. Für einen extrovertierten und sozialen Menschen wie ich es bin, ist es hin und wieder entmutigend, wenn man noch keinen festen Freundeskreis aufgebaut hat. Stattdessen rückt die Kernfamilie noch stärker in den Vordergrund und wir verbringen viele Wochenenden damit, verschiedene Gegenden Frankreichs zu erkunden. BDAE: Viele Menschen würden Sie um ein solch kosmopolitisches Leben beneiden und auch unsere Redaktion packt jedes Mal nach dem Interview das Fernweh. Salzbrenner: Ohne Frage, dieses Leben ist aufregend und toll! Aber es hat durchaus seine Schattenseiten. Da unsere Auslandsaufenthalte immer befristet waren, ist alles sehr temporär. Das gilt insbesondere für zwischenmenschliche Beziehungen. Es ist schwierig, innerhalb von zwei Jahren tiefe Freundschaften aufzubauen. Und unsere Familie lebt nun mal nicht um die Ecke. Die Kinder bei Oma und Opa abzugeben, damit man als Paar mal einen romantischen Abend verbringen oder ins Kino gehen kann, ist bei uns nur schwer möglich. Auch konnten wir bisher noch nirgends Wurzeln schlagen. Und wenn wir nach Hause kommen und Freunden und Familie von unserem Leben berichten, merken wir schon, dass die Erfahrungswelten sehr unterschiedlich sind. Wir beschränken uns deshalb meistens darauf, von unserem Alltag als Familie zu erzählen. Viele Er4 lebnisse machen wir in einem interkulturellen Kontext, den jemand, der fest in Deutschland verwurzelt ist, nicht kennt. Das macht das Teilen von diesen Erlebnissen schwieriger. BDAE: Überkommt Sie manchmal Heimweh? Salzbrenner: Hin und wieder schon, besonders Heimweh nach der Familie. Ich bin immer gern auf Besuch in Deutschland und ich liebe Berlin. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass die Grundhaltung der Deutschen im Vergleich zu anderen Nationen sehr negativ ist. Das stört mich schon. Die Australier, Chinesen oder Dänen sind wesentlich fröhlicher. Dänemark ist wahrscheinlich nicht umsonst zum glücklichsten Volk der Welt gewählt worden. Mein Freund und ich können uns gut vorstellen, mit unseren Kindern nach Kopenhagen zurückzukehren. Allein der Kinder wegen wird der Gedanke an eine feste Basis immer präsenter. Seit 2007 sind wir permanent unterwegs, so dass wir uns schon richtig darauf freuen, endlich die eigenen vier Wände mit unseren Fotos, Mitbringseln und nach eigenem Geschmack zu dekorieren. Und einen Freundeskreis für eine längere Zeit möchten wir uns auch gerne aufbauen. ÜBER SUSAN SALZBRENNER: • Susan Salzbrenner ist zertifizierte interkulturelle Trainerin und ausgebildete Psychologin. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Themen interkulturelle Kommunikation, Vielfalt & Inklusion und Organisationspsychologie im internationalen Kontext. Nach Auslandsaufenthalten in den USA, Australien, Dänemark und China lebt sie momentan in Frankreich. • www.fitacrosscultures.com
  • RECHTLICHES SHOPPEN IM URLAUB: VORSICHT IN SACHEN ZOLL Welche Waren aus welchem Land und mit welchem Wert zu versteuern sind, wissen erschreckend wenig Urlauber. Welche Konsequenzen dies haben kann, zeigt der folgende reale Fall: Als Julia K. und ihr Verlobter Jakob. F. nach ihrem erholsamen Urlaub auf der kanarischen Insel Teneriffa auf dem Berliner Flughafen Tegel landeten, war jegliche Entspanntheit innerhalb weniger Minuten verschwunden. Als das Paar in Richtung des grünen Ausgangs ging, wurden sie von Zollbeamten aufgehalten, die aus dem Bereich der zu deklarierenden Waren auf sie hinzuliefen. Mit ernstem Blick baten die Beamten Julia und Jakob in einen kahlen Raum. Ob sie etwas zu verzollen hätten, fragte der eine Beamte forsch. Sowohl Julia als auch Jakob blickten sich verwundert an und verneinten dies, ahnten aber bereits, dass etwas im Argen lag. Und tatsächlich warf man ihnen vor, Schmuckwaren im Wert von rund 3.000 Euro nach Deutschland zu schmuggeln. VERMEINTLICHES SCHMUCKSCHNÄPPCHEN In der Tat hatte das seit zwei Jahren zusammenlebende Pärchen sich während des Teneriffa-Urlaubs verlobt. Am Strand bei einem romantischen Sonnenuntergang hatte Jakob seiner Julia einen Heiratsantrag gemacht und zunächst mit einem Ring aus dem Kaugummi-Automaten um ihre Hand angehalten. Julias Schmuckgeschmack war sehr exklusiv und er wollte sicherheitshalber gemeinsam mit ihr die Verlobungsringe während des Urlaubs auf der Insel aussuchen. In einem Juwelierladen fanden sie zwei wunderschöne hochwertige Ringe aus Platin zum Schnäppchenpreis von 900 Euro das Stück. Julia konnte sich an dem Angebot gar nicht sattsehen und erwarb noch jede Menge weiteren Schmuck: ein Paar Ohrringe, zwei Ketten, ein Armband und noch einen Saphirring. Ein wenig dekadent kamen sich beide schon war, aber der Schmuck sollte auch ein Investition sein. TENERIFFA GEHÖRT ZUR EU-SONDERZONE Was das Berliner Verlobungspaar nicht wusste: Zwar gehört Teneriffa als Teil der Kanarischen Inseln zur EU, wo Urlauber und Reisende in der Regel zollfrei ein- kaufen dürfen, allerdings gibt es Ausnahmen. Gebiete wie die Kanarischen Inseln gehören zu einer Sonderzone und damit zoll- und steuertechnisch nicht mehr zum EU-Gemeinschaftsgebiet. In Sachen Mitbringsel aus dem Urlaub gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Länder außerhalb der EU. Das bedeutet: Wer mit dem Flugzeug oder dem Schiff nach Hause zurückkehrt, darf Waren im Wert von höchstens 430 Euro einführen. Zigaretten und Spirituosen sind dabei nicht eingerechnet. Güter, die mehr wert sind als 430 Euro, müssen zwingend beim Zoll angemeldet werden. Als Glück im Unglück stellte sich bei Julia und Jakob heraus, dass sie sich ihren Schmuck hatten quittieren lassen und dass der Wert der erworbenen Schätze tatsächlich niedriger als der Marktdurschnitt war. Hätten sie die Rechnung nicht aufbewahrt, hätte der Zoll den Materialwert berechnet und das wäre die Beiden teuer zu stehen gekommen. Das Berliner Paar war bei einer Gepäckstichprobe aufgefallen, die die Zollbeamten routinemäßig durchführen, in dem sie Koffer von Urlaubsreisenden durchleuchten. Julia und Jakob waren davon ausgegangen, dass für Urlaubsmitbringsel aus Teneriffa dieselben Regeln wie in anderen EU-Ländern gelten und nicht versteuert werden müssten. Keinesfalls wollten sie in irgendeiner Weise gegen das Gesetz verstoßen. TATBESTAND DER STEUERVERKÜRZUNG Doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Erst vor Kurzem hat das Finanzgerichts Düsseldorf Urlaubern zumindest leichtfertige Steuerverkürzung vorgeworfen, weil sie zu verzollende Souvenirs aus dem Urlaub mitgebracht hatten (Az.: 4 K 120/11 Z). Und das zieht zwangsläufig Sanktionen nach sich. Die Richter gingen bei ihrem Urteil davon aus, dass Reisende die Gepflogenheiten an internationalen Flughäfen kennen oder sich vor Urlaubsantritt damit beschäftigen. Selbiges galt auch für Julia und Jakob, die ihre scheinbar günstig erworbenen Verlobungsringe nicht nur nachversteuern mussten, sondern auch noch eine Strafzahlung zu leisten hatten. Übrigens sind die Kanarischen Inseln in punkto Verzollung von Reiseandenken nicht die einzige Ausnahme und EUSonderzone. 5 Weitere Länder beziehungsweise Orte sind: • Helgoland, • Büsingen, • Grönland, • die Inselgruppe Färöer, • der nördliche (türkische) Teil Zyperns, • Aruba und die niederländischen Antillen, • Saint Pierre und Miquelon, Mayotte, Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna, Französische Süd- und Antarktisgebiete, • Livigno und Campione d’Italia sowie der zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees zwischen Ponte Tresa und Porto Ceresio sowie • Ceuta und Melilla. Julia und Jakob haben aus der Sache gelernt und informieren sich nun vor jeder Reise intensiv in Reiseblogs von über Einreise- und Zollbestimmungen eines jeden Landes. Ihre Hochzeit wollen sie übrigens auf Mauritius feiern und den Großteil ihrer Freizeit unter Wasser beim Tauchen verbringen – so bleiben Julia weder Zeit noch Gelegenheit, in Versuchung zu geraten und teuren Schmuck zu kaufen. © nmcandre - Fotolia.com
  • RECHTLICHES GESETZLICHE URLAUBSTAGE: AMERIKANER AM SCHLECHTESTEN DRAN »Österreicher müsste man sein.« So lautet der zugespitzte Wunsch in einem unlängst erschienen Beitrag der Washington Post. Anlass dafür sind die zahlreichen bezahlten gesetzlichen freien Tage in der Alpenrepublik. Insgesamt sind es 22 Urlaubstage sowie 13 Feiertage. Das berichtet das Nachrichtenportal www. pressetext.com. Wie aus einer Studie des US-Thinktanks Center for Economic and Policy Research hervorgeht, ist Österreich gemeinsam mit Portugal unter den Industrienationen Spitzenreiter in dieser Kategorie. In den USA sind hingegen weder bezahlte Urlaubs- noch Feiertage gesetzlich verankert. Die Studie veranschaulicht laut pressetext.com sehr eindrucksvoll die Anzahl an bezahlten freien Tagen, die Arbeitnehmern laut Gesetz zustehen. Die USA sind in diesem Vergleich weit abgeschlagen und rangieren hinter Japan auf dem letzten Platz der insgesamt 21 untersuchten Staaten. Dass Angestellte und Arbeiter in den USA deshalb keine bezahlten freien Tage haben, heißt das allerdings nicht, wie Reinhard Heinisch, USA-Experte an der Universität Salzburg, im Gespräch mit pressetext erklärt. »Der durchschnittliche Amerikaner hat im Jahr rund 20 Urlaubstage, die abgegolten werden. Hinzu kommen vier bis sieben sogenannte Personal Days, die für verschiedene Zwecke genutzt werden können«, so Heinisch. Dies sei jedoch stets Verhandlungssache mit den Arbeitgebern. Große Unternehmen würden die Frage nach den Urlaubstagen naturgemäß im Rahmen ihrer Corporate Policy regeln. Die alljährlichen Urlaube im Sommer, wie man sie hierzulande kennt, seien aus US-Sicht ein sehr europäisches Phänomen. Die Situation in den USA ist Ausdruck eines stark liberalisierten Arbeitsmarktes - geprägt von vielen Freiheiten und wenig gesetzlichen Regelungen. Das birgt Gefahren aber auch Chancen. In sozialpolitischer Hinsicht scheinen die Nachteile aufgrund der geringen wohlfahrtsstaatlichen Ausprägung jedoch zu überwiegen. Jeder siebte US-Bürger gilt als arm und die Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft wächst. © FM2 - Fotolia.com AUSLANDSENTSENDUNG: EINLAGERN VON MÖBELN NICHT STEUERLICH ABSETZBAR Wird eine Familie vom Arbeitgeber ins Ausland entsandt, so können die Kosten für das Einlagern von Möbeln und Haushaltsgeräten nicht steuerlich abgesetzt werden. So lautet ein Urteil des Finanzgerichts München (Az.: 8 K 461/10). Die steuerliche Absetzbarkeit ist auch dann nicht möglich, wenn die Einlagerung vor dem Hintergrund erfolgte, mittelfristig wieder nach Deutschland zurückzukehren und Anschaffungskosten für private Haushaltsgegenstände einzusparen. Im entsprechenden Fall hatte ein Ehepaar seinen Familienwohnsitz nach England verlegt und war in ein neues Haus eingezogen. Nach den Angaben des Paars war dieses mit einer Einbauküche ausgestattet gewesen. Auch seien aufgrund der unterschiedlichen Stromversorgung für den früheren Hausstand in Deutschland angeschaffte Elektrogeräte nicht in England nutzbar gewesen. Diese und Möbel des früheren Hausstandes seien deshalb für eine beabsichtigte spätere Rückkehr nach Deutschland eingelagert worden. Die Klägerin wohnte bis Ende März 2007 in England. Ab April 2007 bezog 6 KRANKENVERSICHERUNG IN DER EU: ZUSCHUSS DES ARBEITGEBERS IST STEUERFREI Zahlt ein in Deutschland ansässiges Unternehmen Zuschüsse in die gesetzliche Auslandskrankenversicherung eines entsandten Mitarbeiters im EU/EWR-Ausland, so ist dieser Beitrag entgegen der aktuellen Rechtsprechung steuerfrei. Dies hat das Finanzministerium mit einem offiziellen Schreiben bestätigt (Dokument 2014/007907 mit Bezug auf das BFH-Urteil vom 12. Januar 2011 Az.: IR 49/10). Hintergrund: Ein Unternehmen zahlte die Hälfte des Beitrags (in Deutschland: Arbeitgeberzuschuss) eines entsandten Mitarbeiters in Frankreich, der dort eine lokale gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen hatte. Der Bundesfinanzhof war zum Klagezeitpunkt der Ansicht, dass kein Anlass zur Steuerfreiheit des Arbeitgeberanteils bestünde, da eine gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung dieses Beitrages für ausländische gesetzliche Krankenversicherungen besteht. Genau dies sieht das Finanz- ministerium anders. Eine ausländische Krankenversicherung kann steuerlich genau so behandelt werden wie die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Auch dort ist der Arbeitgeberanteil steuerfrei. Solange es sich um eine Versicherung innerhalb der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sowie in der Schweiz handle, ist auch dort der Zuschuss des Arbeitgebers nach Paragraf 3 Nr. 62 EStG vor dem deutschen Fiskus geschützt. sie eine möblierte Wohnung in der Nähe ihres in Unterhaching sitzenden neuen Arbeitgebers. Das Finanzamt ließ die erklärten Mehraufwendungen aus der Führung eines doppelten Haushalts zum Abzug zu. Die Aufwendungen für die Einlagerung der Möbel und Elektrogeräte in Höhe von rund 1.300 Euro berücksichtigte es aber nicht, weil es keinen hinreichenden Zusammenhang mit der doppelten Haushaltsführung erkennen konnte. Die dagegen gerichtete Klage hatte keinen Erfolg. Quelle: www.steuernsparen.de
  • RECHTLICHES KUWAIT FÜHRT ARBEITSLOSENVERSICHERUNG EIN Kuwait hat in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe neuer Gesetze eingeführt, um das Rechtssystem des Landes auf die Herausforderung der modernen Wirtschafts- und Arbeitswelt auszurichten. Eines der wesentlichen Gesetzesvorhaben betrifft das in Europa verbreitete, aber in der arabischen Welt größtenteils unbekannte Thema der Arbeitslosenversicherung. Das berichtet das Beratungsunternehmen InterGest MiddleEast. Die Regierung Kuwaits hat das so genannte Public Institute for Social Security (PIFSS) gegründet, um die dauerhafte soziale Absicherung der kuwaitischen Bevölkerung durch ein Sozialversicherungssystem sicherzustellen. In diesem System sind Arbeitgeber und kuwaitische Arbeitnehmer verpflichtet, monatliche Beiträge abzuführen. Gemäß des Sozialversicherungsgesetzes muss jeder Arbeitgeber einen neu angestellten kuwaitischen Arbeitnehmer innerhalb von zehn Tagen behördlich anmelden. Verspätete Anmeldungen führen zur Festsetzung von Strafgebühren. © Sophie James - Fotolia.com SCHEIDUNG AUF GRIECHISCH Ab sofort können auch in Griechenland Paare mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit selbst entscheiden, nach welchem Landesrecht sie sich scheiden lassen oder ohne Auflösung des Ehebandes trennen wollen. Die Europäische Kommission hat nämlich grünes Licht für Griechenlands Beschluss gegeben, als 16. Mitgliedstaat die EU-Regelung für Ehepaare mit internationalem Hintergrund anzuwenden. Die Verordnung soll Paaren Rechtssicherheit geben, einen »Wettlauf zu den Gerichten« beziehungsweise ein »Scheidungs-Shopping« verhindern und gleichzeitig Ehepartnern emotional und finanziell belastende Verfahren ersparen. »Dank des freien Personenverkehrs können sich Frauen und Männer aus ganz Europa kennenlernen und verlieben; nun wir müssen dafür sorgen, dass im ring Program mit Hilfe dessen Staatsbürger eine Art staatliche Zusatzzahlung zum monatlichen Gehalt des Arbeitgebers beantragen können. Anders als beim PIFSS ist hier der Arbeitnehmer selbst für die Registrierung und Antragstellung verantwortlich. In einem nun umgesetzten, weiteren Schritt zum Ausbau des Sozialversicherungssystems wurde zum Schutz der kuwaitischen Arbeitnehmern vor den finanziellen Gefahren bei Verlust des Arbeitsplatzes mit dem Gesetz Nr. 101/2013 erstmals eine Arbeitslosenversicherung (Law No. 101 of 2013 Concerning Unemployment Insurance) eingeführt. Antragsberechtigt sind Arbeitnehmer zwischen 18 und 60 Jahren, die mindestens sechs Monate in die Arbeitslosenkasse eingezahlt haben. Leistungen abrufen können kuwaitische Staatsbürger seit Anfang 2014. Im Falle der Arbeitslosigkeit erhalten Staatsbürger Versicherungsleistungen in Höhe von 60 Prozent ihres letzten Monatsgehaltes für die Dauer von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt des Arbeitsplatzverlustes. Zusätzlich zum PIFSS System gibt es das Manpower and Government Restructu- Falle einer Scheidung Rechtssicherheit besteht«, sagt so die Kommissionsvizepräsidentin und EU-Justizkommissarin Viviane Reding. Die Verordnung über das Scheidungsrecht soll dem schwächeren Partner bei Scheidungsstreitigkeiten Unterstützung bieten. Ehepaare mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit können im Voraus entscheiden, welches einzelstaatliche Recht im Falle ihrer Scheidung oder Trennung zur Anwendung kommen soll. Können sich die Ehepartner nicht einigen, entscheiden die Gerichte hierüber nach einem einheitlichen Verfahren. Die Verordnung, die seit dem 21. Juni 2012 gilt, lässt nationale Scheidungs- und Ehevorschriften unberührt und sieht auch nicht vor, dass Bestimmungen zu erlassen sind, die sich auf das materielle Familienrecht der Mitgliedstaaten auswirken. 7 Nach Angaben von Eurostat kam es 2009 in der EU zu fast einer Million Scheidungen. Von der EU-Regelung profitieren Ehepaare mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit und Ehepaare, die getrennt in verschiedenen Ländern oder zusammen in einem anderen Land als ihrem Heimatland leben. Sie erspart ihnen komplizierte, langwierige und belastende Verfahren. Die Scheidungsregelung sei zudem ein gutes Beispiel dafür, wie sich in weiteren Politikbereichen Unstimmigkeiten zwischen Mitgliedstaaten durch verstärkte Zusammenarbeit überwinden lassen. Zu einer solchen Zusammenarbeit kam es bislang bereits beim einheitlichen EU-Patent und beim Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer.
  • EXPATRIATES WAS UNTERNEHMEN UND EXPATS AUS DEN ERLEBNISSEN VON BND-MITARBEITERN IN SAUDI ARABIEN LERNEN SOLLTEN. Auch 2014 wird es wieder eine Vielzahl spannender Ereignisse geben, die es nicht es in die 20-Uhr-Nachrichten schaffen werden. So eine Nachricht ist jene zweier BND-Angehöriger, die Anfang Januar 2014 in Saudi Arabien nur knapp einer Entführung entgangen sind. (Spiegel online vom 14.01.14) Beide Agenten waren in ihrem Diplomaten-Fahrzeug unterwegs, wurden von Bewaffneten gestoppt und sollten zum Aussteigen gezwungen werden. Geistesgegenwärtig gelang ihnen mit dem Auto die Flucht. Die Situation mündete in einer Verfolgungsjagd, an deren Ende das gepanzerte Fahrzeug ausbrannte. Einen guten Ausgang nahm die Geschichte nur, weil ein couragierter Anwohner die beiden Deutschen in seinem Haus versteckte. Einige Zeit später wurden sie von dort abgeholt und sicher zurück in die Hauptstadt Riad gebracht. »GUT VORBEREITET« VERSUS »ALLES WIRD GUT« Es müssen nicht immer versuchte Entführungen oder das Ausbrechen von Unruhen sein, um deutlich zu machen, welche Lücken im Notfallmanagement von Firmen klaffen. Am Beispiel eines schlichten Unterkunftsbrandes lässt sich darstellen, wie wichtig ein Blick über den Tellerrand des Vorstellbaren ist. Denn nicht immer ist das nächste Hotel gleich um die Ecke. Tritt ein solcher Fall ein, beginnt bei den Betroffenen vor Ort, aber auch für das Unternehmen in Deutschland, die Suche nach Alternativen. Um dafür gerüstet zu sein, sollte man beispielsweise bei einem anderen deutschen Unternehmen in der Nähe ein paar Feldbetten lagern. So kann man schnell Abhilfe schaffen und Zeit überbrücken. REISELEITER IN SACHEN SICHERHEIT Generell ist es für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter temporär oder für längere Zeit in die gleiche (Krisen-)Region entsenden, empfehlenswert, aktiv Kontakt mit anderen deutschen Unternehmen am Einsatzort vorzunehmen. Allein in Ägypten sind auch heute noch knapp 80 kleinere und größere deutsche Un- ternehmen tätig. Nicht selten sind einige von ihnen fast Nachbarn, ohne es zu wissen oder einen Vorteil daraus zu ziehen. Indem sie lokale Arbeitnehmer anstellen und bereits viele Jahre vor Ort sind, haben sie sich einen landeskundlichen Wissensschatz angeeignet. Die enge Verwurzelung am Einsatzort und die bereits existierenden Netzwerke eigenen sich hervorragend, um ein unternehmensübergreifendes Präventions-, Abwehr- und Reaktionskonzept für Notfälle aller Art aufzubauen. Der Aufbau eines solchen Konzepts ist eine Aufgabe, die Unternehmensangehörige nicht in einer Zweitfunktion wahrnehmen können. Daher empfiehlt sich der Einsatz eines Notfallmanagements, das nicht nur aus der Ferne, sondern schwerpunktmäßig vor Ort die Sicherheitslage im Blick behält. Diese Fachleute kann man sich wie Reiseleiter in Sicherheitsfragen vorstellen. Während klassische Reiseleiter im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter für alle Kundenbedürfnisse regelmäßig im Hotel sind, um Fragen zu beantworten und Tipps zu geben, sind Notfallmanager die ersten Ansprechpartner in Sachen Sicherheit. Nutzen also mehrere Unternehmen in einer Region gemeinsam die Dienstleistung der Notfallmanager, so entsteht ein kostengünstiges und effizientes Sicherheitskonzept, dass den Mitarbeitern das Fürsorgebewusstsein ihrer Arbeitgeber verdeutlicht. lage als erstes feststellen und gerne bereit sind, ihre Informationen zu teilen. Hinweise, die eine Bedrohung menschlicher Sicherheit betreffen, müssen analysiert werden und sollten auf die Notfallplanung Einfluss nehmen. Daraus kann ein Handlungsbedarf entstehen, der verlangt, ein vorher festgelegtes Safehouse zu erkunden und wenn nötig, die Betroffenen dort solange zu verstekken, bis Hilfe naht. Ob die beiden BND Agenten zufällig an den couragierten Anwohner geraten sind oder dort ihr Safehouse hatten, bleibt Gegenstand von Spekulationen. Ein Fazit zum Schluss: Die Mischung aus professioneller Vorbereitung auf Aufenthalte in Krisenregionen und der Umstand, im Hause des Anwohners einen sicheren Unterschlupf gefunden zu haben, hat den Zwischenfall der beiden Agenten in Saudi Arabien nicht zur Katastrophe werden lassen. DER AUTOR: Benjamin Beutekamp ist Berufssoldat und Geschäftsführer von Human Ressource Protection, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Sicherheitskonzepten für Unternehmen und Privatpersonen in Krisenregionen spezialisiert hat. E-Mail: kontakt@hr-protection.com Web: www.hr-protection.com Gerade am Einsatzort sind deutsche Ansprechpartner mit regionalem Fokus für Entsandte wichtig und beruhigend. Im Bedarfsfall koordinieren sie als Bindeglied zwischen deutschen Unternehmen und der Deutschen Botschaft alle nötigen Maßnahmen. EIN KOSTENGÜNSTIGES SICHERHEITSKONZEPT IST MÖGLICH Die Notfallmanager von Human Resource Protection müssen über das Schlüsselelement der interkulturellen Kompetenz verfügen. Nur so finden sie den Zugang zur Bevölkerung. Das Tor zu den Menschen vor Ort ist für die Krisenfrüherkennung notwendig, weil die Bewohner Veränderungen der Sicherheits8 © Sergey Nvns - Fotolia.com
  • EXPATRIATES WAS ES HEISST, EINE EXPAT-FRAU ZU SEIN Tausende von Büchern wurden bereits über die Rolle der Frau im 21. Jahrhundert geschrieben. Die in unserer westlichen Welt existierenden Konzepte von Identität, Partnerschaft und Rollenverteilung sind genauso bunt wie komplex. Doch wenn es um Entsendungen ins Ausland geht, zeigt sich die Realität auch im Zeitalter der Generation Y noch immer beunruhigend konservativ: Der Mann wird ins Ausland entsendet und die Partnerin geht als Expat-Frau mit. Umfragen zufolge ist es in nur zehn bis 15 Prozent der Fälle umgekehrt – ich persönlich kenne ebenfalls nur wenige weibliche (verheiratete) Expats. Zumeist begleitet also auch die emanzipierte Frau von heute noch immer ihren Mann – so wie in meinem Fall. Ich persönlich hatte Glück, denn zum Einen haben wir keine Kinder, das macht das Ganze wesentlich einfacher. Zum Anderen verfüge ich persönlich und berufsbedingt über eine ausgeprägte Neugier gegenüber Allem, was exotisch und anders ist. Trotzdem stellt diese Erfahrung mein Selbstverständnis tagtäglich immer wieder auf den Kopf. Noch bevor unsere Ausreise überhaupt konkret wurde, war mir bereits sonnenklar: meine Rolle würde sich von Grund auf ändern! EXPAT-FRAU MUSS MEISTENS VERZICHTEN Bye bye selbstverdiente Kohle, bye bye berufliche Anerkennung, bye bye geliebter pencil skirt… Bye bye allem also, worüber sich ein Großteil meines intellektuellen Selbst bisher definierte. Der mitausreisende Partner spielt bekanntermaßen eine entscheidende Rolle für den Erfolg einer Entsendung, weshalb die meisten Unternehmen mittlerweile auch eine »spouse assistance« anbieten: ein Service, der den Partner zu Beginn des Aufenthaltes unterstützen und – zumindest theoretisch – dessen Karriere fördern soll. Das ist auch sehr löblich! Dennoch stehen die meisten aller mit ausreisenden Partner letztlich ganz allein vor der Tatsache, dass von ihnen vorübergehend eine enorme Verzichtleistung erwartet wird. Allem voran das Verzichten auf eine eigene Karriere, da in den meisten Fällen im Gastland keine adäquate Arbeitsmöglichkeit besteht. Aber auch Verzichten auf das gewohnte sozial Netzwerk und Freunde. Und natürlich auch auf geliebte Hobbys, eine gewohnte und funktionierende Infrastruktur und die eigene Muttersprache. Natürlich: der Entsendete (Mann) verzichtet auch (und häufig belastet ihn die Frage, ob sich die Familie einleben wird und ob diese Erfahrung wirklich gewinnbringend für alle Beteiligten ist)! Der Unterschied ist aber, dass ER im Job in vielen Fällen einen gewissen Teil der aus dem Heimatland bekannten Firmenkultur oder Organisationsstruktur vorfindet. Und er hat von Anfang an eine definierte Aufgabe, ein Ziel, einen Rahmen. SIE hingegen muss sich genau dieses soziale Gerüst erst einmal aufbauen – und noch einige andere Challenges für die gesamte Familie meistern. © matthias21 - Fotolia.com EXPAT-FRAU ÜBERNIMMT OFT »TRADITIONELLE« ROLLE Zunächst betrifft dies das Familienleben. Als Partner übernimmt die Expat-Frau im Ausland eine wesentlich traditionellere Rolle: sie ist in erster Linie Hausfrau und gegebenenfalls Mutter. Sie verantwortet damit den überwiegenden Teil des häuslichen Wohlbefindens aller Familienmitglieder. Aufgrund der fremden Umgebung kommt der häuslichen Sicherheit ja eine große Bedeutung zu. Die Stabilität der Familie liegt also maßgeblich in ihren Händen, sie fühlt sich umso verantwortlicher. Für Heimweh, schuli- 9 sche Probleme, sprachliche Barrieren der Kinder. Berufliche Verpflichtungen, notwendige Mehrarbeit oder interkulturelle Konflikte am Arbeitsplatz des Mannes gehören ebenfalls zu ihren Themen. Zeitmanagement, Organisatorisches, gesundheitliche Aspekte, Kriminalität und und und. Das Alles möchte gemanagt werden! Hinzu kommt, dass die Geschlechterrolle der Expat-Frau im Gastland nicht selten per se eine andere ist und Frau sich an diese kulturelle Erwartungshaltung anzupassen versucht, um ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Hier können kulturelle Werte, Normen und Verhaltensmuster im Gastland besonders herausfordernd und sogar destabilisierend wirken. Darüber hinaus ist der Umgang mit Einheimischen vor Ort häufig stark von politischen, religiösen und sozialen Besonderheiten geprägt, die fremdartig sind und manchmal sogar unüberwindbar scheinen. Ich zum Beispiel beherrschte – wie die meisten Expats – die Landessprache bei meiner Ankunft kaum und fühlte mich allein dadurch schon extrem gehandicapt…
  • EXPATRIATES KONTAKTPFLEGE MIT SOZIALEM NETZWERK DAHEIM Mein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus auch dem Versuch nach dem Aufrechterhalten der sozialen Strukturen in der Heimat. Als soziales Bindeglied kommt der Expat-Frau nämlich auch die Aufgabe zu, die Daheimgebliebenen regelmäßig upzudaten und den Kontakt am Leben zu erhalten. Außerdem sollen insbesondere die Kinder ihre Kultur ja nicht verlieren, was einen stetigen Kontakt nach Hause zwingend erfordert. Eltern und Großeltern erwarten das ja auch! Und wenn man irgendwann wieder nach Hause kommt, möchte die Familie doch sicher ihre gewohnten Strukturen wiederfinden (wenn- gleich sie dann zumeist ohnehin nicht mehr »gewohnt« erscheinen – siehe Kulturschock). Nicht selten fühlt man sich dann hin und her gerissen zwischen dem Gestern, dem Jetzt und dem Morgen… Trotz oder gerade aufgrund dieser und weiterer zeit- und kräftezehrenden Aufgaben im Gastland mangelt es mir und vielen anderen manchmal an ein wenig Anerkennung. Für das, was ich tue – zumindest gefühlt! Es fehlt mir das, was ich in meinem bisherigen Leben stets in ausreichender Menge erfahren durfte und worüber ich mir in der Vergangenheit eigentlich nie Gedanken gemacht hatte. Oder machen musste? Weil es so selbstverständlich war: eine emanzipierte Mittdreißigerin hatte ihre Karriere, ihre Freunde, ihr eigenes kleines Leben, perfekt integriert in ihre Rolle als Frau. Und dafür erntete sie von ihrem Umfeld stets Wertschätzung und Anerkennung. Vielleicht auch Bewunderung. Insbesondere von Ihrem bis dato stolzen Ehemann. EINE HARTE PROBE FÜR PARTNERSCHAFTEN Und genau hieraus ergibt sich für mich neben der Frage nach meiner Rolle ein weitaus komplexeres Problem: Wie geht denn eigentlich dieser »stolze Ehemann« damit um, wenn seine Frau plötzlich von einer selbstbewussten Emanze zur Begleitperson und Hausfrau mutiert? Denn nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Männer haben uns doch so sehr bewundert für das was wir waren: erfolgreich, unabhängig, aufregend! Wenn diese Attraktivität, dieser Reiz nun zumindest zeitweise verschwindet, laufen wir dann nicht auch Gefahr, das Interesse unserer Männer einzubüßen? Und damit unser Selbstverständnis noch weiter auf eine harte Probe zu stellen?! © Rawpixel - Fotolia.com 10 DIE AUTORIN: Constance Grunewald-Petschke betreibt den Blog www.what-about-my-pencilskirt.com, auf dem sie regelmäßig über ihr neues Leben als Expat-Frau in Istanbul berichtet. Sie ist außerdem Inhaberin der Agentur »Abroad [relocation.interculture.language]«, die Expats und ihre Familien berät und hat ein Konzept für Expat-Partner entwickelt. E-Mail: c.grunewald@xpat-abroad. com
  • AIRLINE NEWS MALAYSIA AIRLINES Die größte malaysische Fluggesellschaft erweitert ihr Streckennetzt und steuert ab dem 3. Februar dieses Jahres erstmals den Flughafen in Krabi an. Viermal die Woche jeweils montags, donnerstags, freitags und samstags geht es von Kuala Lumpur in eine der bekanntesten Regionen an der Westküste Thailands. Reisende aus Deutschland haben montags, donnerstags und samstags die Möglichkeit, nach einem etwa achtstündigem Zwischenaufenthalt direkt nach Krabi weiterzureisen. Auf dem Rückflug nach Deutschland gibt es einen direkten Anschlussflug mit nur einem kurzen Aufenthalt in Kuala Lumpur. kunft um 21.50 Uhr am Heimatflughafen Genève Aéroport. ++++++++++++++++++++++++++++ KLM Als erste Fluggesellschaft der Welt bietet die niederländische KLM Royal Dutch Airlines ihren Kunden nun auch die Möglichkeit, Flüge und Zusatzleistungen über Social-Media-Kanäle zu bezahlen. Damit können Fluggäste, die Facebook oder Twitter nutzen, über diese Kanäle Flüge buchen beziehungsweise umbuchen, Sitzplätze reservieren oder zusätzliche Gepäckstücke aufgeben und diese Transaktionen auch darüber bezahlen. Bisher mussten KLM-Kunden die Zahlung telefonisch abwickeln. +++++++++++++++++++++++++++ DARWIN AIRLINES Die Schweizer Fluggesellschaft Darwin Airline fliegt ab sofort viermal wöchentlich von Stuttgart nach Genf. Montags, mittwochs und freitags startet der Flieger um jeweils 17.45 Uhr in der zweitgrößten Stadt der Schweiz und landet um 18.50 Uhr in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Nach einem 40minütigem Aufenthalt hebt der Flieger gemäß Flugplan für den Rückflug in die Schweiz ab. Sonntags startet die Maschine um 19.00 Uhr in Genf und landet um 20.05 Uhr am Flughafen StuttgartEchterdingen. Der Planmäßige Rückflug beginnt um 20.45 Uhr und endet mit An© Konstantin Sutyagin - Fotolia.com Und so funktioniert dieser neue Service: Die Airlines senden dem Fluggast einen Link per Facebook- oder Twitter-Nachricht. Der Reisende ruft den Link auf, wählt seine bevorzugte Zahlungsmethode und schließt die Transaktion ab. Anschließend erhalten sowohl Kunde als auch Fluggesellschaft eine Zahlungsbestätigung. ++++++++++++++++++++++++++++ TAP PORTUGAL UND LUFTHANSA Das Reisen mit den beiden Fluggesellschaften TAP Portugal und Lufthansa wird komfortabler. Denn beide Fluggesellschaften (Lufthansa ab März 2014) erlauben ihren Passagieren künftig die Nutzung von mitgeführten elektronischen Geräten wie Smartphones und Tablets auch während der Start- und Landephase. Bisher war eine Nutzung zu diesen Zeitpunkten verboten. Voraussetzung dafür, dass die Geräte eingeschaltet bleiben dürfen, ist, dass sich diese im sogenannten Flugmodus befinden, indem die Verbindung ins Internet über Mobilfunk ausgeschaltet ist. Diese neue Beförderungsbedingung steht im Einklang mit der Entscheidung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die seit dem 1. Januar dieses Jahres eine eingeschränkte Nutzung elektronischer Geräte an Bord erlaubt. ++++++++++++++++++++++++++++ 11
  • AIRLINE NEWS INTERNATIONALER FLUGHAFEN ABU DHABI Um Reisenden die Wartezeit auf den Anschlussflug angenehmer zu gestalten, hat die Tourismus-Behörde Abu Dhabi eine 20-seitige Broschüre mit Tipps für einen Zwischenstopp in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate herausgegeben. Die Broschüre, die bisher nur auf Englisch und Arabisch vorliegt und im Transitbereich des Flughafens von Mitarbeitern verteilt wird, enthält Vorschläge für Aufenthalte von vier, acht und zwölf Stunden. Für jeden Geschmack und jedes Budget sind Möglichkeiten enthalten. Auch informiert die Broschüre über Transportmöglichkeiten vom Flughafen in Richtung Stadtzentrum. Die Einreise in die Vereinigten Arabische Emirate sind für deutsche, österreichische und schweizer Staatsangehörige ganz unkompliziert. Diese erhalten am Flughafen ein kostenloses Visum für 30 Tage. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist. SCANDINAVIAN AIRLINES (SAS) Die Skandinavische Fluggesellschaft nimmt ab dem 22. April dieses Jahres eine neue Flugverbindung von Hamburg nach Stockholm in ihren Flugplan auf. Die neue Strecke wird wochentags jeweils morgens und abends bedient. Sonntags wird nur ein Flug durchgeführt. Damit vergrößert sich das Angebot auf insgesamt 42 wöchentliche Flüge aus der zweitgrößten Stadt Deutschlands nach Skandinavien. Flugtickets für die neue Verbindung können bereits seit dem 23. Januar dieses Jahres online bei der Airline oder im Reisebüro gebucht werden. Bedient wird die eineinhalb-stündige Stecke mit Flugzeugen der Typen Boeing 737 und Boeing 717, mit Platz für 120 beziehungsweise 115 Passagieren. ++++++++++++++++++++++++++++ BELIEBTESTE REISEZIELE DER DEUTSCHEN 2014 Das Online-Reiseportal Opodo hat untersucht, welche Reiseziele gute Chancen haben, zu den beliebtesten Zielen der Deutschen in 2014 zu gehören. Dafür untersuchte das Reiseportal die Buchungsdaten aller Flugdestinationen der letzten drei Jahre im Bereich des Individualtourismus und ermittelte die größten Zuwächse. Auf Basis dieser Ergebnisse stellte Opodo nun eine Top100-Liste vor. Absoluter Favorit und Platz Eins ist demnach die irische Hauptstadt Dublin, die 2011 noch den Rang 68 belegte. Ebenfalls großen Zuwachs schaffte auch Faro in Portugal und belegt somit aktuell den Platz Zwei der Rangliste. 2011 belegte die südlich gelegene Küstenstadt noch Platz 91. Einen großen Sprung gelang auch der schweizer Metropole Basel. Von Platz 62 in 2013 schaffte sie es in 2014 auf Rang Drei. Auf den Plätzen vier bis zehn folgen Izmir, Porto, Edinburgh, Ibiza, Reykjavik, Tel Aviv und Split. ++++++++++++++++++++++++++++ Neben den Gewinnern mussten einige Städte auch einen Rückgang verzeichnen. Am schlimmsten traf es Peking in der Volksrepublik China, das von um 37 Plätze auf den Rang 93 abstürzte. ++++++++++++++++++++++++++++ © valdis torms - Fotolia.com © alphaspirit - Fotolia.com 12
  • VERMISCHTES 6. E-Mails checken oder telefonieren (11,9 Prozent) MIT DEM FAHRRAD VON ALASKA NACH PANAMA Zwei Dresdner Freundinnen wollen mit ihren Fahrrädern von Alaska nach Panama reisen. Mit diesem Projekt wollen die sozial engagierten Frauen auf soziale Missstände in Panama aufmerksam machen und Spenden für den Dritte-WeltKreis Panama e.V. sammeln. In Panama angelangt werden die beiden zudem ein Bildungsprojekt des Vereins vor Ort unterstützen. Der Dritte-Welt-Kreis Panama existiert bereits seit 35 Jahren. Vor allem in ländlichen Bereichen unterstützt er den Bau von Trinkwasserleitsystemen, Brücken, Schulen und Kindergärten sowie Werkstätten und Solaranlagen. Insgesamt hat die Organisation bereits 1,2 Millionen Euro für Hilfsprojekte zur Verfügung stellen können. 7. Erst kurz vor Boarding am Flughafen ankommen (11,6 Prozent) starten und 15.000 Kilometer zurücklegen. Dafür planen sie insgesamt 12 Monate ein. Ihre Erlebnisse auf der Fahrradtour halten sie in ihrem Reiseblog fest: http://forabrighterworld. wordpress.com. Die beiden Dresdnerinnen werden im Mai dieses Jahres in Anchorage (Alaska) »TOP 10« ZEITVERTREIBE AM FLUGHAFEN 1. Lesen eines Buches oder einer Zeitung (57,2 Prozent) 2. Kaffeetrinken; eine Kleinigkeit Essen (54,2 Prozent) 3. Personen beobachten (50,9 Prozent) 4. Musikhören (36,4 Prozent) 5. Sich langweilen (18,7 Prozent) 8. Nervös zur Toilette rennen (10,0 Prozent) 9. Sich bereits vor Boarding anstellen, um als erstes im Flugzeug zu sein (9,0 Prozent) 10. Andere Personen beobachten, wie sie sich von Freunden und Familie verabschieden (8,9 Prozent) (Mehrfachnennungungen möglich) Quelle: Skyscanner COMMUNITY FÜR EXPATS IN BERLIN Ein neues Portal will Dienstleister und Expats im Raum Berlin zusammenbringen. Wer Teil der Community http:// g1obals.org/ wird, hat die Möglichkeit Spezialangebote der Dienstleister in Anspruch zu nehmen und kann somit seinen Start in Berlin leichter gestalten. Angeboten werden den Neuankömmlingen unter anderem günstige Apartments, Hilfe bei der Kontoeröffnung, Unterstützung beim Umzug, Büroräume, Hilfe beim shoppen und vieles mehr. Auf den eigenen Veranstaltungen haben Expats und Lösungsanbieter zudem die Möglichkeit, sich persönlich auszutauschen. BUCHTIPP: MODERNES GESCHÄFTSREISE-MANAGEMENT Im 15. Jahrgang ist jetzt das Jahrbuch »Modernes Geschäftsreise-Management« erschienen, eine aktuelle Sammlung von Fachartikeln zum Thema Travel und Event Management. Das bewährte Praxishandbuch wendet sich an alle, die mit der Planung und Durchführung von Geschäftsreisen und der Betreuung von Auslandstätigen befasst sind. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um Ansprüche bei Flugverspätungen, das neue Reisekostenrecht, Mobility Risk Management, Fakes auf Bewertungsplattformen sowie Strategien zur Sicherung von Smartphones. Außerdem werden Compliance-Richtlinien für Events und Entsenderichtlinien für Expatriates erläutert. Eine Beschreibung des Outperformance-Index gibt Handlungsempfehlungen zur Messung der Einkaufsleistung im Flugbereich. Reisestellen und Sekretariate, die »Modernes Geschäftsreise-Management 2014« griffbereit haben, können sich zu wichtigen Fragestellungen aktuell informieren und erhalten konkrete Antworten. Der Herausgeber von »Modernes Geschäftsreise-Management« Gerd OttoRieke ist seit Jahrzehnten mit dem 13 © kitti bowonphatnon - Fotolia.com Thema Business Travel vertraut. Nach Ausbildung in den USA und Hamburg als Dipl.-Volkswirt sowie Tätigkeiten für das Bundespresseamt war er von 1980 bis 2000 Chefredakteur verschiedener Fachpubilkationen. 1999 gründete er die Akademie Neue Medien in München mit Schwerpunkt Travel ManagementWeiterbildung und Sicherheit auf Reisen. Er ist außerdem einer der Initiatoren der Business Travel Days, die im Rahmen der ITB Berlin alljährlich stattfinden. Sein Handbuch »Modernes Geschäftsreise-Management« ist eine Pflichtlektüre für alle Mobility Manager und Personalverantwortliche international agierender Unternehmen. BUCHINFORMATIONEN: • Gerd Otto-Rieke (Hrsg.) • Modernes GeschäftsreiseManagement 2014 • Alabasta Verlag 2000, München • 104 Seiten, gebunden • 20,00 Euro • ISBN 978-3-938778-17-3
  • GESUNDHEIT INTERNATIONAL MEDIZINTOURISMUS IN DEUTSCHLAND Der Medizintourismus hierzulande wächst, denn die deutsche Medizin genießt im Ausland weiterhin einen guten Ruf. Allein im Jahr 2012 ließen sich etwa 224.000 Patienten aus dem Ausland in Deutschland behandeln. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 8,6 Prozent. Das haben Forscher der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg herausgefunden. reich und dies mit zunehmendem Erfolg: Laut einer aktuellen Studie der Hochschule verzeichneten 88 Prozent dieser Einrichtungen steigende Patientenzahlen. Da die Behandlungsanfragen aus dem Ausland stetig zunehmen, durchschnittlich 140 pro Monat, verfügt die Mehrzahl von ihnen über sogenannte International Offices, die unter anderem die Anfragen bearbeiten, die Patienten betreuen, Dolmetscher organisieren und die Kostenabrechnung erstellen. Der durchschnittliche Anteil ausländischer Patienten in deutschen Häusern liegt bei 0,5 Prozent. Damit bleibt der Bereich zwar weiterhin nur ein Nischenmarkt, aber spült mittlerweile rund eine Milliarde Euro in das deutsche Gesundheitssystem. Immer häufiger zählen dabei russischsprachige Gäste zu ihren Kunden. Dies kommt nicht von ungefähr, denn allein rund 8.300 stationäre und 12.400 ambulante Auslandspatienten stammen aus Russland. Erstmalig liegt damit ein Nicht-EU-Land auf Rang Eins der wichtigsten Auslandsquellmärkte vor den Niederlanden und Frankreich. Etwa jede zehnte Klinik hierzulande widmet sich explizit diesem Geschäftsbe- © concept w - Fotolia.com UNGLÜCKLICHE SMARTPHONE-NUTZER Smartphone-User, die Nachrichten oder Anrufe hin und wieder ignorieren, sind glücklichere Menschen. Telefon-Süchtige hingegen fühlen sich weniger glücklich und verspüren ein stärkeres Gefühl der Sorge, belegt eine Erhebung der Forscher der Kent State University in Ohio. © Trezvuy - Fotolia.com Die Forscher fanden heraus, dass sich die Probanden durch die permanente Handy-Nutzung dazu verpflichtet fühlten, ständig mit ihren Freunden in Kontakt sein zu müssen. Studenten, die den ganzen Tag über unentwegt Nachrichten verschicken und auf Social-MediaSeiten unterwegs sind, fühlen sich an das Gerät gebunden, was sie häufig zusätzlich stresst. »Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der nicht einmal mehr am Wochenende ohne Smartphone auskommt, sich dadurch gestresst und unglücklicher fühlt. Die Arbeitszeit drängt sich in die Freizeit und die Leute fühlen sich ständig getrieben«, kommentiert Psychotherapeut Dominik Rosenauer http://dominikrosenauer.com die Studie im Interview mit pressetext. Auch Prüfungsergebnisse werden durch den selbst erzeugten Smartphone-Stress beeinflusst: Diejenigen, die ihr Telefon gar nicht zur Seite legen können, schreiben schlechtere Noten als jene, die auch einmal Abstand davon nehmen. »Eine Auszeit vom Smartphone ist erforderlich, um einen Cut zwischen Arbeitsund Freizeit zu machen und uns Zeit für etwas anderes zu nehmen«, erklärt Rosenauer gegenüber pressetext und fügt hinzu: »Wir sind nicht dafür gebaut, permanent etwas zu tun. Nichtstun ist verpönt, aber wichtig.« Der Experte empfiehlt einen Tag in der Woche ohne Smartphone, an dem man es bewusst zuhause liegen lässt und die Zeit auskostet, in der man nicht erreichbar ist. Die Wissenschaftler Barkley, Karpinski und Lepp haben den täglichen Smartphone-Gebrauch von 500 Studenten zwischen 18 und 22 Jahren dokumentiert und mittels klinischer Methode ihren Grad an Angstgefühl und Zufriedenheit gemessen. 14 Quelle: www.pressetext.com
  • AUS ALLER WELT DEUTSCHE UNTERNEHMEN IN USA SEHR ZUFRIEDEN Deutsche Tochterunternehmen in den USA sind so optimistisch wie nie zuvor: Ganze 98 Prozent erwarten 2014 eine positive Geschäftsentwicklung. Das ist ein Ergebnis des »German American Business Outlook 2014«. Dem Report zufolge stellen deutsche Unternehmen in den USA rund 581.000 Arbeitsplätze und weisen seit Jahren stetiges Wachstum vor. Entsprechend wachse auch die Innovationsbereitschaft der befragten Unternehmen. So gaben 31 Prozent an, neue Produktlinien auf den Markt bringen zu wollen. Gleichzeitig planen 75 Prozent, dieses Jahr ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen. © Dionisvera - Fotolia.com NÜSSE SIND KEINE DICKMACHER Wer regelmäßig Nüsse ist, tut nicht nur für das Herz-Kreislauf-System etwas Gutes, sondern unterstützt auch die Nierenfunktion, die Gehirnleistung und HILFREICHE APPS FÜR LISSABON Für Lissabon gibt es mittlerweile zahlreiche Apps, die den gemeinsamen Citytrip erleichtern. Sie lotsen durch die Stadt, zeigen die interessantesten Hotspots oder helfen beim Finden der U-Bahn. So können sich Lissabon-Besucher mit der App Metro LX über die öffentlichen Verkehrsmittel informieren und erfahren mit einem Routenplaner, wie sie ganz einfach mit der Metro ans Ziel gelangen. Zusätzliche Informationen zur Dauer der Fahrt und den Fahrtkosten gibt es ebenfalls. Die App ist für Android-Geräte und iPhone kostenlos auf Portugiesisch und Englisch verfügbar. Für den Weg zu Fuß bietet »Lisboa Map Offline« den idealen Stadtplan. Ob Restaurants, Hotels oder Modeboutiquen – die Suche nach der Neben diesen Erfolgsaussichten beleuchtet die Studie ebenso Herausforderungen für deutsche Unternehmen, beispielsweise die andauernde Steuerproblematik in den USA. Diese wurde in der Studie als eine der größten Herausforderung identifiziert, für die deutsche Unternehmen eine baldige Lösung begrüßen würden. tem in U.S.-Regionen mit einer hohen Dichte an Unternehmen aus dem Bereich der modernen Fertigungstechnologien zu etablieren. Für die Studie wurden 1.900 Hauptgeschäftsstellen deutscher Tochtergesellschaften kontaktiert. Die Rücklaufquote von etwa zehn Prozent stammt hauptsächlich aus dem klassischen Mittelstand. Der Fachkräftemangel in den Vereinigten Staaten von Amerika betrifft nahezu 50 Prozent der befragten Unternehmen. Aus diesem Grund arbeiten die DeutschAmerikanischen Handelskammern gemeinsam mit der Deutschen Botschaft seit 2012 an der »Skills Initiative«. Ziel der Initiative ist es, das in Deutschland erfolgreiche duale Berufsausbildungssys- © Anita Potter - Fotolia.com schützt sich vor Diabetes, Arteriosklerose, metabolisches Syndrom sowie Entzündungsmarker. Und die beste Nachricht: Der Verzehr von Nüssen führt nicht zu einer Gewichtszunahme, sondern führt dem Körper lebenswichtige Nährstoffe zu. Dies haben internationale Forschungen bestätigt, die kürzlich auf dem INC-Symposium (International Nut and Dried Fruit Council) zur Bedeutung von Nüssen für Gesundheit und Krankheit veröffentlicht wurden. Demnach reduziert bereits eine Handvoll Nüsse am Tag (15 g Walnüsse, 7,5 g Haselnüsse und 7,5 g Mandeln) Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschlag) um 28 Prozent. richtigen Straße wird ganz einfach. Die App steht für iPhones und iPads zum Herunterladen bereit. Die App YouGo Lisboa kennt die spannendsten Sehenswürdigkeiten, die besten Restaurants, die angesagtesten Bars und alle aktuellen Veranstaltungen der Stadt. Die kostenlose App (für iPhone und Android-Geräte) bietet detaillierte Hintergrundinformationen und Bilder zu Lissabons verschiedenen Stadtvierteln. Auch die App City Guide Lisbon von Lonely Planet gibt Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und empfiehlt Bars und Cafés in der Nähe. »City Guide Lisbon« ist für für iPhones und iPads erhältlich. Wer keine Veranstaltung Lissabons verpassen möchte, dem gibt die kostenfreie App CCB - Centro Cul15 Der regelmäßige Verzehr von Pistazien führt beispielsweise zu einer Verringerung der Fälle von Typ-2-Diabetes. Pistazien wurden im Zusammenhang mit ihrem Lipidprofil und anderen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Das Ziel der Studie bestand darin, ihre Auswirkungen auf den Glukosestoffwechsel, die Insulinresistenz und das Risiko eines Typ-2-Diabetes zu bewerten. Eine weitere Studie zeigte, dass ein erhöhter Verzehr von Nüssen (mehr als fünf Mal pro Woche) mit einem 30 Prozent geringeren Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. tural de Belém den richtigen Überblick über das abwechslungsreiche Programm. Die App ist für Android-Geräte sowie iPhone und iPad erhältlich. © PixBox - Fotolia.com
  • AUS ALLER WELT DUBAI HAT 26.000 MILLIONÄRE Das Emirat Dubai beheimatet derzeit rund 26.000 Millionäre. Dies hat eine kürzlich veröffentlichte Studie des Finanzinstituts UBS ergeben. Wie das Beratungsunternehmen InterGest MiddleEast mitteilt, reicht die Zahl allerdings nicht aus, das Emirat in die Top 30 der Länder mit der größten Zahl der TopVerdiener zu hieven. Neben Dubai bzw. den VAE befindet sich auch kein anderer Golfanrainerstaat in den Top 30. zusammen. Die USA haben es mit sieben Städten in die Top 30 geschafft. Mehrfach genannt wurden auch Deutschland (drei Städte), China (zwei), Japan (zwei) und die Schweiz (zwei). Bezogen auf die Zahl der Millionäre pro Bürger führen die Schweizer Städte Genf und Zürich, gefolgt von Singapur auf dem dritten Platz das Ranking an. Die britische Hauptstadt London führt die Liste mit 339.000 Millionären an, gefolgt von New York und Tokio. Noch vor Dubai findet sich unter anderem auch die türkische Metropole Istanbul mit 35.000 Millionären. IMPRESSUM HERAUSGEBER: BUND DER AUSLANDSERWERBSTÄTIGEN E.V. KÜHNEHÖFE 3 22761 HAMBURG TEL. +49-40-306874-0 WWW.BDAE-EV.DE REDAKTION: ANNE-KATRIN SCHULZ (verantwortlich) akschulz@bdae.de SANJA ZIVKOVIC GESTALTUNG / LAYOUT: PRADEEP DHARMAPALAN LEKTORAT: ANDREA KRAUS COPYRIGHT: DIE BEITRÄGE IM BDAENEWSLETTER SIND URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT UND DÜRFEN NICHT OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG DURCH DEN HERAUSGEBER REPRODUZIERT WERDEN. Regional betrachtet setzen sich die Top 30 aus 12 asiatischen, 10 amerikanischen und acht europäischen Städten FAST JEDER ZWEITE AUSSTELLER IST IM AUSLAND PRÄSENT Nahezu jedes zweite auf deutschen Messen ausstellende Unternehmen (44 Prozent) hat im Zeitraum 2012 und 2013 auch auf Auslandsmessen ausgestellt, etwa gleich viel wie im Vergleichszeitraum 2011 und 2012 (45 Prozent). Dies geht aus der Befragung AUMA Messe Trend 2014 unter 500 repräsentativ ausgewählten ausstellenden Unternehmen hervor, die auf fachbesucherorientierten Messen präsent sind. Die Studie wurde von TNS Emnid im Auftrag des Verbands der deutschen Messewirtschaft (AUMA) durchgeführt. Selbst von den kleinen Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis unter 2,5 Millionen Euro beteiligten sich 28 Prozent an Auslandsmessen. Für größere Unternehmen sind Messebeteiligungen DIE BEITRÄGE DES BDAENEWSLETTERS SPIEGELN DIE MEINUNG DER REDAKTION UND NICHT UNBEDINGT DIE DES BDAE WIDER. © leszekglasner - Fotolia.com 16 © aeroking - Fotolia.com im Ausland fast eine Selbstverständlichkeit: Von den Unternehmen mit mehr als 125 Millionen Euro Umsatz waren 71 Prozent auch auf Auslandsmessen unterwegs. Europa steht als Zielregion für die deutschen Unternehmen an der Spitze: 39 Prozent der Aussteller haben dort an Messen teilgenommen, 35 Prozent blieben in der EU, 14 Prozent im restlichen Europa. In Asien beteiligten sich 18 Prozent, in Nordamerika 11 Prozent. Die Planungen für die nächsten Jahre bleiben in etwa konstant: 42 Prozent wollen im Zeitraum 2014/2015 Messebeteiligungen im Ausland. Alle Ergebnisse sind in der Studie »AUMA Messe Trend 2014« enthalten, die Ende Februar 2014 in der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Messewirtschaft im AUMA erscheinen wird.