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Das stadtarchiv linz am rhein im web 2.0, andrea rönz (stadtarchiv linz am rhein)
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Das stadtarchiv linz am rhein im web 2.0, andrea rönz (stadtarchiv linz am rhein) Das stadtarchiv linz am rhein im web 2.0, andrea rönz (stadtarchiv linz am rhein) Document Transcript

  • Kurzpräsentation „Das Stadtarchiv Linz am Rhein im Web 2.0“Tagung „Offene Archive?“, Speyer, 22./23.11.2012Das Stadtarchiv Linz am Rhein wird als kommunales Archiv einer kleinen Stadt nuran einem Tag pro Woche und von nur einer Person betreut. Um dennoch einegrößtmögliche Benutzerfreundlichkeit – und natürlich auch Archivarsfreundlichkeit -zu gewähren, wurde 2005 eine eigene Internetseite aufgebaut, die hauptsächlich alsPlattform für die Online-Datenbank gedacht war.Nahezu alle Findbücher des Archivs wurden digitalisiert und als Datenbank onlinegestellt. Die Nutzer können so schon von Zuhause aus in den Beständenrecherchieren und gegebenenfalls auch Archivalien vorbestellen. Auch schriftlicheund telefonische Anfragen können so natürlich sehr viel schneller beantwortetwerden.Da die Homepage bis auf den Textticker relativ statisch ist, habe ich Anfang 2011den Schritt ins Web 2.0 gewählt und eine Seite auf Facebook eingerichtet.Hintergrund war, dass mir immer wieder aufgefallen ist, wie viele Menschen sichunter einem Archiv und dessen Aufgaben wenig oder nichts vorstellen können.Gleichzeitig steht das Stadtarchiv Linz natürlich wie viele Archive in Zeitenangespannter Haushaltslagen auch unter einem gewissen Rechtfertigungsdruck.Diesem „unwissenden“ Personenkreis soll ein Eindruck von der Bedeutungeines/ihres Stadtarchivs vermittelt werden, außerdem das Archiv über Linz hinausbekannt gemacht werden und Kontakt zu anderen Archivaren, Archiven undkulturellen Institutionen aufgebaut werden.Die Facebook-Seite besteht aus der Chronik, deren Einführung bei den Personen-Seiten ja sehr umstritten war. Für Fan-Seiten finde ich sie aber sehr praktisch, dennmittels der Leiste rechts lässt sich sehr schön die Geschichte des Archivs darstellen.Die Liste der „Meilensteine“ wird außerdem nach und nach ergänzt.
  • -2-Der Inhalt der Seite besteht zum einen aus Fotos bzw. Fotoalben, und da dieErfahrung aus der täglichen Archivarbeit zeigt, dass gerade Laien besonders aufBildmaterial fixiert sind und dementsprechend auch das Feedback auf bebildertePinnwandeinträge in der Regel deutlich höher ist, wird auch den meisten Beiträgenmindestens ein Foto beigefügt. Beiträge beinhalten beispielsweise Eindrücke ausdem Archivalltag wie die Bearbeitung von Anfragen, das Vorbereiten vonAusstellungen oder die Arbeit an einer Publikation. Ein Jahr lang war ein weitererfester Bestandteil der Pinnwandeinträge die monatliche Rubrik „Daten aus der LinzerStadtgeschichte“, die ein historisches Ereignis als Text mit Bild(ern) in Form einerNotiz vorstellt.Neben eigenen Beiträgen werden außerdem regelmäßig Pinnwandeinträgeverwandter Facebook-Seiten geteilt – aktuell natürlich vor allem zur Tagung hier -,aber auch Porträts von Linzer Persönlichkeiten, Veranstaltungen aus dem BereichGeschichte und Kultur, Pressemitteilungen oder Fernsehbeiträge. Des Weiterenwerden thematisch ähnliche Facebook-Seiten vorgestellt oder auch andere Online-Portale.Hier ein Beispiel, wie die Chronik vor einigen Tagen aussah.Und hier sieht man, wie beliebt Fotos und besonders natürlich alte Aufnahmen sind.Im Dezember wurde dann die Web 2.0 Präsenz erweitert um eine Google+-Seite.Sehr unpraktisch dabei der umständlich Link, Vanity-URLs führt Google ausSicherheitsgründen nur sehr zögerlich ein. Es gibt die Möglichkeit, die Seite zu„plussen“ und/oder in seine „Kreise“ aufzunehmen. Ansonsten ist die Google+-Seiteähnlich aufgebaut wie die früheren Facebook-Seiten, also Beiträge untereinanderohne Chronik. Die Inhalte sind mit denen der Facebook-Seite weitgehend identisch.Auch die „Übersicht“ ist ihrem Äquvalent, der „Startseite“ von Facebook, sehrähnlich.Ebenfalls seit Dezember 2011 twittert das Stadtarchiv Linz auch, wobei die Twitter-mit der Facebook-Seite gekoppelt ist und so alle Beiträge von Facebook automatischauch auf Twitter erscheinen – was wegen der Beschränkung auf 140 Zeichen nicht
  • -3-immer günstig ist, aber sehr zeitsparend. Daneben werden auch Twitter-Beiträgeretweetet / beantwortet / zitiert.Last but not least wurde im Dezember 2011 auch ein Youtube-Kanal eingerichtet, derbislang aber nur spärlich mit Filmen bestückt wurde, da das Filmarchiv noch nichtdigitalisiert war. Da dies seit Kurzem geschehen ist, werden jetzt auch nach undnach weitere Filme eingestellt. Die bisher veröffentlichten Filme – bis auf den zur1100-Jahr-Feier – lehnen sich immer an aktuelle Ereignisse an wie zuletzt zurPrinzenproklamation oder dem Feuerwehrjubiläum.Abschließend noch etwas zur Statistik der Facebook-Seite, die Grafiken sprechen fürsich, die Reichweite zeigt die Internationalität der Besucher. Im Schnitt wird etwajeden zweiten Tag ein neuer Pinnwandwandeintrag erstellt. Der Zeitaufwand beläuftsich insgesamt auf etwa drei bis vier Stunden pro Woche.Wie man der letzten Folie entnehmen kann, ist das Fazit des Web 2.0-Experimentsdes Stadtarchivs Linz am Rhein absolut positiv. Das Archiv hat davon enormprofitiert.