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Girsberger Benelux - Hamburg
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Girsberger Benelux - Hamburg

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  • 1. Girsberger 2010 / 11 Hamburg seating
  • 2. Girsberger 2010 / 11 Hamburg
  • 3. Inhalt Contents 4 Editorial 6 Editorial 8 Girsberger in Hamburg 8 Girsberger in Hamburg 12 Hamburg turns towards the river Elbe 14 OTTO lounge chair 32 Pepe skid-frame chair 36 CORPO swivel chair, cantilever chair, skid-frame chair 50 SWAY standing seat 54 AL3 swivel chair, conference chair 70 Yanos swivel chair, cantilever chair, 4-legged chair 84 LEO 4-legged chair 10 Hamburg wendet sich der Elbe zu 14 OTTO Loungesessel 32 Pepe Kufenstuhl 36 CORPO Drehstuhl, Freischwinger, Kufenstuhl 50 SWAY Stehsitz 54 AL3 Drehstuhl, Konferenzstuhl 70 Yanos Drehstuhl, Freischwinger, Vierbeinstuhl 84 LEO Vierbeinstuhl 90 Interview Michael Girsberger 99 Girsberger Geschäftsbereiche 101 OFFICE 106 HOME 108 CUSTOMIZED SOLUTIONS 114 SERVICE & REMANUFACTURING 94 Interview Michael Girsberger 99 Girsberger business divisions 118 Showrooms 101 OFFICE 106 HOME 108 CUSTOMIZED SOLUTIONS 114 SERVICE & REMANUFACTURING 127 Impressum 118 Showrooms 127 Imprint 2 3
  • 4. Editorial Girsberger in Hamburg Girsberger zu Besuch in Hamburg Für die Präsen­ a­ ion der Neuheiten hat sich Girsberger t t dieses Jahr nach Hamburg begeben. Dafür sprachen eine ganze Reihe von Gründen: Die HafenCity in Hamburg ist derzeit die grösste Baustelle Europas und damit ein überaus spannendes Umfeld. Und die an die Hafen­ ity angrenzende Speicherstadt wurde gerade C 120 Jahre alt ― genau wie Girsberger. Darüber hinaus hat Girsberger hier, in der Speicherstadt, vor kurzem auch seinen neuen Showroom bezogen. Wir beugen uns diesen Koinzidenzen und wählten mit Freude die HafenCity und die Speicherstadt als foto­ ra­ sches Umg fi feld für unsere Neuheiten. Heraus­ ekommen ist dieg ses Booklet, in dem es nicht nur um unsere Sitzmöbel, sondern auch um das neue Hamburg geht. Und weil die Gelegenheit günstig ist, informieren wir Sie gleich auch über aktuelle Entwicklungen bei Girsberger: über die neuen Showrooms, über unsere neuen Geschäftsbereiche, über aussergewöhnliche Referenzprojekte ― und, im Gespräch mit CEO Michael Girsberger, über unternehmerische Verantwortung. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen. Mathias Seiler, Leitung Design und Marketing 4 5
  • 5. Editorial Girsberger in Hamburg Girsberger visits Hamburg This year, Girsberger went to Hamburg in order to pres­ ent its new products. The reasons were manifold: HafenCity in Hamburg is currently the largest building site in Europe and accordingly offers extremely ex­ citing surroundings. In addition, HafenCity’s immediate neighbour, the warehouse district Speicherstadt, has just turned 120 years old ― exactly like Girsberger. Moreover, Speicherstadt is where Girsberger recently opened a new showroom. We bowed to these coin­ cidences and happily chose HafenCity and Speicher­ stadt as photographic settings for our new products. The result is this booklet, which features not only our seating but also the ‘new’ Hamburg. Because it is such a good opportunity, we are including information on the latest developments at Girsberger: our new showrooms, our new business sectors, and our most exceptional reference projects, along with a recent interview with CEO Michael Girsberger on corporate responsibility. We hope you will enjoy yourselves. Mathias Seiler Design and Marketing Management 6 7
  • 6. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg 8 9
  • 7. Girsberger in Hamburg Hamburg wendet sich der Elbe zu Aus dem alten Hamburger Hafenquartier, dessen Ursprünge in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück­­ reichen, ist ein Stück Stadt entstanden, das es vor zehn Jahren noch nicht gab: die HafenCity. Deren Wahrzeichen ist die Elbphil­ armo­ ie von Herzog & de Meuron. h n Im Rücken des neuen Konzerthauses sind wie Perlen an einer Schnur die Neubauten entlang dem Kaiserkai aufge­ eiht. Sie stammen von Vertretern der deutr schen Architektur­ zene und von inter­ ationalen Archis n tekten, neben Herzog & de Meuron auch Rem Koolhaas’ OMA, Richard Meier, David Chipperfield, Massimiliano Fuksas und andere. Text: Werner Huber Fotos: Christoph Gebler Die HafenCity in Zahlen (Endausbau) Gesamtfläche: 157 ha (davon 123 ha Landfläche) Neubau BGF: über 2 Mio. m2 Wohnungen: 5 500 Arbeitsplätze: über 40 000 Parks, Plätze, Promenaden: 24 ha Private Investitionen: ca. EUR 5,5 Mia. Öffentliche Investitionen: ca. EUR 1,3 –1,5 Mia. 10 Girsberger in Hamburg Nicht jeder Neubau am Kaiserkai ist ein Edelstein. Gemeinsam bilden sie jedoch ein städtisches Gefüge ― im Rücken die Strasse, nach vorne das Becken des Sandtor- oder des Grasbrookhafens. Am Sandtorkai hingegen stehen auf der einen Strassenseite keine Neubauten, sondern historische Speicherhäuser; imposante Backsteinburgen aus der Gründerzeit. Ein nur wenig befensterter Sockel begleitet die Strasse auf der Neubauseite; die wenigen Öffnungen lassen sich hermetisch verschliessen. Etwa zweimal pro Winterhalbjahr droht Sturmflut, weshalb man in den Neubauquartieren der HafenCity das Erdgeschossniveau um ein Geschoss angehoben hat. Gegen die Hafenbecken blieb das ursprüngliche Niveau erhalten. Hier führen öffentliche Fussgängerpassagen dem Wasser entlang, die Magellan-Terrassen und die Marco-Polo-Terrassen verbinden oben und unten, Brücken erschliessen schwimmende Pontons. Architekturwettbewerb durchzuführen, die Baukosten zu ermitteln und die Genehmigung zu beantragen. Erst dann besiegeln Bauherr und HafenCity den Kauf. Kommt ein Investor seinen Verpflichtungen nicht nach, kann ihm das Grundstück wieder entzogen werden. Die Stadt kann so die Qualität sichern, und ein Investor muss den Kaufpreis für das Grunds ­ tück erst dann entrichten, wenn er ein baufertiges Projekt hat. Das Quartier wächst Zurzeit ist rund die Hälfte des im Masterplan vorgesehenen Bauvolumens realisiert, im Bau oder gesichert. 1 500 Menschen leben in der HafenCity, 6 000 arbeiten hier. Gemäss Plan wächst der Stadtteil von Nordwesten nach Südosten. In dieser Entwicklungsrichtung wachsen auch die Dimensionen der Quartiere, deren Grundflächen und Gebäude grösser werden. Der Osten der HafenCity ist noch weitgehend Planungsgebiet. Die U-Bahn Linie U4 wird ab 2012 die HafenCity mit der Innenstadt und dem Hauptbahnhof verbinden. Bis 2020 oder 2025 erstreckt sich der Entwicklungszeitraum für die HafenCity. Flankiert von Brachen steht, wie ein Vorposten der künftigen Elbfront, das Verwaltungsgebäude von Unilever am Strandkai. Stephan Behnisch hat ein Bürogebäude entworfen, dessen Innenhof als öffentliche Passage direkt ans Ufer der Norderelbe führt. Hier wendet sich die Hamburger Innenstadt wieder ihrem Fluss zu ― so wie früher, bevor sich die Hansestadt von der Elbe ab- und der Alster zuwandte. Spannendes Planungskonzept Die Anfänge der HafenCity liegen bald zwanzig Jahre zurück. 1991 liess Bürgermeister Henning Voscherau die Umwandlung des innerstädtischen Hafenrands überprüfen. Architekt Volkwin Marg legte eine erste städtebauliche Studie vor, die 1997 als „Vision HafenCity“ vorgestellt wurde. Gleichzeitig gründete die Stadt das „Sondervermögen Stadt und Hafen“, in das sie ihre Grundstücke einbrachte. Das niederländisch-deutsche Team „Hamburgplan“ mit Kees Christiaanse und ASTOC gewann 1999 den städtebaulichen Ideenwettbewerb. Daraus entstand der Masterplan, den der Hamburger Senat im Februar 2000 verabschiedete. Für die Entwicklung des Gebiets gründete die Stadt die HafenCity Hamburg GmbH. Die Realisierung der HafenCity erfolgt nicht per Verkauf an den Meistbietenden, sondern über ein „Anhandgabeverfahren“. Einem Investor wird das Grundstück zunächst nicht verkauft, sondern „anhand“ gegeben, um einen Werner Huber ist Redakteur der Zeitschrift HOCHPARTERRE www.hochparterre.ch 11
  • 8. Girsberger in Hamburg Hamburg turns towards the river Elbe The old docks of Hamburg, dating back to the mid -19th century, have reemerged over the past ten years as an inspiring new part of the town: the HafenCity (harbour city). Its landmark is the Elbphilharmonie concert hall which was designed by the architects Herzog &  de Meuron. Behind this new structure, new buildings line the quay called Kaiserkai like pearls on a string. They were created by representatives of the German architectural scene and, alongside Herzog & de Meuron, by international architects such as Rem Koolhaasʼ OMA, Richard Meier, David Chipperfield and Massimiliano Fuksas. Text: Werner Huber Photos: Christoph Gebler The HafenCity in figures (after final completion) Total area: 157 ha (123 ha of which is land) New buildings, gross floor space: over 2 million m2 Apartments: 5 500 Workplaces: over 40 000 Parks, squares, promenades: 24 ha Private investments: approx. EUR 5,5 billion Public investments: approx. EUR 1,3 –1,5 billion 12 Girsberger in Hamburg Not every new building on the Kaiserkai can be called a jewel. But together they form an urban structure ― with the road behind them and the basins of the Sandtor or Grasbrook harbours in front of them. At the Sandtor quay, however, one side of the road is not lined by new buildings, but by historic warehouses, impressive brick buildings dating back to the Wilhelminian period. The new buildings on the other side stand on a sparsely windowed plinth; its few apertures can be sealed hermetically. The threat of storm floods looms about twice every winter, which is why the ground floors of the new buildings in the HafenCity have been raised by one storey. On the side of the harbour basins, the original level was kept. Here, public pedestrian passages lead alongside the water. The Magellan and the Marco-Polo terraces connect the levels with each other, and bridges provide access to floating pontoons. follows a so-called “handing over procedure” instead. To begin with, the building plot is not sold to the investor. It is “handed over,” so that he can organize an architectural competition, calculate the building costs and apply for building permission. Only then do the investor and HafenCity finalize the sale. If an investor does not meet his obligations, then the plot of land can be taken away from him again. The town is thus able to ensure the quality of the project, and the investor must not pay for the land before he has a project which is ready to be built. The district grows Currently, about half of the overall building volume provided for in the master plan has either been completed, is under construction or has been spoken for. 1 500 people live in the HafenCity, and 6 000 work there. The district grows from north-west to south-east, as planned. And the individual sections of the district also expand in the same direction, gaining in territory and acquiring larger buildings. The east of the HafenCity is, to a large extent, still being planned. As of 2012, the underground railway line U4 will connect the HafenCity with the city center and the main railway station. The period of time needed for the HafenCity’s development will last until 2020 or 2025. Flanked by waste land, Unilever’s administration building stands on the Strandkai like an outpost of the future Elbe waterfront. Designed by Stephan Behnisch, the office building has an inner courtyard which acts as a public passageway, leading directly to the banks of the Norderelbe, the northern arm of the river Elbe. This is where the town center of Hamburg and its river meet again ― as in former times, before the Hanseatic city turned its attention away from the Elbe and towards the Alster. An exciting planning concept The beginnings of the HafenCity date back almost twenty years. In 1991, the mayor of the town, Henning Voscherau, commissioned a survey on the transformation of the inner-city harbour fringe. The architect Volkwin Marg submitted an initial urban development study which was presented to the public in 1997 as “Vision HafenCity”. At the same time, the town set up a special fund, the “Sondervermögen Stadt und Hafen,” into which it placed its real estate assets. In 1999, the Dutch-German team “Hamburgplan” with Kees Christiaanse and ASTOC won the urban development ideas competition. This provided the basis for the master plan which was passed by the Senate of Hamburg in February 2000. The development of the district was given to HafenCity Hamburg GmbH, especially incorporated by the town for the said purpose. The construction of the HafenCity is not based on the sale of land to the highest bidder, but Werner Huber is editor of the HOCHPARTERRE magazine www.hochparterre.ch 13
  • 9. Girsberger in Hamburg OTTO Loungesessel / lounge chair Girsberger in Hamburg
  • 10. Girsberger in Hamburg OTTO ist ein Loungesessel, der sich speziell für die Einrichtung kommunikativer Zonen im Büro eignet. Die Besonderheit von OTTO liegt in seiner vielfältigen Konfigurierbarkeit. Aufgrund seiner Form und mit Hilfe von Verbindungssets und Tischablagen lassen sich die unterschiedlichsten Sitzlandschaften bilden. Und das sieht man OTTO an: Signifikante 45°- Anschnitte des Sitzpolsters weisen auf die Kombinations­­ möglichkeiten hin und prägen das eigenwillige Erscheinungsbild des Sessels. Ein weiteres Merkmal von OTTO ist seine Sitzbreite. Als Einsitzer bietet er grosszügige Ablageflächen für typische Arbeitsmaterialien: Taschen, Unterlagen und Laptop finden links und rechts der Sitzposition ausreichend Platz. Bei Bedarf eignet sich OTTO aber auch als Zweisitzer. Die Gestalt von OTTO wirkt erfrischend neu und freundlich. Dabei ist sie im besten Sinne der klassischen Moderne verpflichtet. Dank der strikten Trennung von Gestell und Polster lässt sich die Struktur auf den ersten Blick ablesen. Das Sitzpolster wirkt aufgrund der angedeuteten Schale einladend und bequem, während das Gestell minimiert und den auftretenden Kräften entsprechend gestaltet ist. 16 Girsberger in Hamburg OTTO is the realization of an ideal for office communication areas. What makes the OTTO lounge portfolio so distinctive is its remarkable configurability. The chair’s shape and the use of coupling sets and table elements allow a great variety of seating landscapes. One look at OTTO confirms this fact. With corners cut cleanly at 45°, the upholstered seat indicates the many possible combinations while it establishes the essence of the chair’s appearance. Similarly, the width of the OTTO seat suggests both aesthetic clarity and versatility and offers generous space for typical work equipment. There is sufficient room on either side of a seated person for briefcases, papers, and laptops. Just as easily, OTTO serves as a comfortable two-seater. OTTO’s design is refreshingly new and friendly. At the same time, the chair represents modern classicism at its best. Frame and upholstery are clearly separated, revealing the structure of the chair at a glance. The hint of a curve in the seat lets the upholstery look inviting and comfortable. The frame is reduced to the essentials, with a shape that can cope with the pressures it will have to bear. 17
  • 11. Girsberger in Hamburg 19
  • 12. Das neue Hamburg 20 21
  • 13. Girsberger in Hamburg 23
  • 14. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg OTTO 1216 Design Carlos Tíscar 1014 705 406 674 430 Version: seat and backrest fully upholstered with pocket spring core Covering: fabric / leather Frame: steel chromed Table: solid core tabletop 318 383 713 Ausführung: Sitz und Rücken Vollpolster mit Taschenfederkern Bezug: Textil / Leder Gestell: Stahl verchromt Tisch: Vollkernplatte 430 1216 1216 1216 1216 705 705 705 705 406 406 406 406 430 430 430 430 713 713 705 705 318 318 383 383 674 674 674 674 406 406 674 674 430 430 430 860 409 409 409 409 409 409 409 409 1014 1014 430 430 430 430 430 430 1014 1014 1014 1014 318 318 318 318 383 383 383 383 713 713 713 713 1216 1216 409 409 409 409 430 430 430 430 430 430 409 409 860 860 860 860 860 860 26 27
  • 15. Girsberger in Hamburg loungesessel Otto: «ich bin offen in alle richtungen für sämtliche Verbindungen.» Design Carlos Tiscar
  • 16. Lounge chair OTTO: “I am open to all directions and All connections.” Design Carlos Tiscar Carlos Tíscar, *1964, Pontevedra / E; Design: OTTO Photo: Juan Martínez Lahiguera
  • 17. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg PEPE Kufenstuhl / skid-frame chair PEPE Design Dieter Stierli Ausführung: Kufenstuhl Bezug: Textil / Leder Gestell: Chromnickelstahl / Stahl verchromt Version: skid-frame chair Covering: fabric / leather Frame: nickel chromium steel / steel chromed 481 481 576 576 202 808 455 495 495 202 517 517 183 474 474 808 813 813 183 555 555 569 569 32 455 473 473 495 495 33
  • 18. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg 34 35
  • 19. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg CORPO Drehstuhl, Freischwinger /  swivel chair, cantilever chair 36 37
  • 20. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg Das besondere Merkmal des CORPO ist seine Rücken­ bespannung aus geflochtenen, elastischen Bändern. Das Geflecht verleiht CORPO eine unverwechselbare Optik und eine schlanke, edle Erscheinung. Durch das punktelastische Verhalten des Geflechts wird der Rücken des Benutzers komfortabel und grossflächig abgestützt. Die klare Formensprache von CORPO wurde mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Sie trägt die typische Handschrift des Designers Burkhard Vogtherr und überzeugt durch Minimalismus und zurückhaltende Eleganz. Für perfekten Komfort sorgen unterschiedliche Armlehnenausführungen und eine optional erhältliche Kopfstütze. Die Rückenlehne wird in zwei verschiedenen Grössen angeboten, und ein Schiebesitz ermöglicht eine optimale Anpassung an den Nutzer. Eine selbsteinstellende Synchronmechanik unterstützt das dynamische Sitzen. Als Besucher- und Konferenzstuhl stehen, passend zum Drehstuhl, ein Freischwinger und ein Kufenstuhl zur Verfügung. A backrest of woven elastic bands is CORPOʼs distinguishing feature. The weave of bands gives CORPO its unmistakable look and an air of slim exclusiveness. The point-elastic properties of the bands provide extensive and comfortable support. With its clear-cut design, CORPO earned the Red Dot Design Award. In its compelling minimalism and reserved elegance, the chair carries the typical signature of designer Burkhard Vogtherr. Multiple armrest versions and an optional headrest ensure perfect comfort. The backrest is available in two different sizes and a sliding seat permits ideal user adaptation. A self-regulating synchronous mechanism encourages dynamic sitting. Matching cantilever and skid-frame chair designs are both available for visitor and conference seating. 38 39
  • 21. Girsberger in Hamburg CORPO Kufenstuhl /  skid-frame chair 40 Girsberger in Hamburg CORPO Freischwinger /  cantilever chair 41
  • 22. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg CORPO Design Burkhard Vogtherr Ausführung: Drehstuhl, Freischwinger, Kufenstuhl Rücken: Bandgeflecht / Gestrick / Polster Sitz: Polster Fuss Drehstuhl: Aluminium poliert Gestell Freischwinger, Kufenstuhl: Stahl verchromt / schwarz beschichtet Mechanik Drehstuhl: synchron, selbsteinstellend Version: swivel chair, cantilever chair, skid-frame chair Backrest: woven bands / mesh / upholstered Seat: upholstered Base swivel chair: aluminium polished Frame cantilever chair / skid-frame chair: steel chromed / black powder-coating Mechanism swivel chair: synchronous, automatically adjusted Under license of DAVIS, USA 130 505 505 400–510 550 189 700 900 695 457 457 44 500 695 576 576 930 930 195 530 530 100 300 695 189 400–510 400–510 400–510 1040 –1150 130 550 195 625 695 444 444 456 456 625 505 505 695 562 933 933 562 452 505 400– 490 505 695 695 452 505 400– 490 1040 –1150 130 1040 –1150 1065–1175 400–510 400–510 400–510 400–510 1065–1175 1030–1140 400– 490 400– 490 505 400– 490 400–490 400–510 1065–1175 1040 –1150 130 400–490 400–490 572 572 100 300 500 700 900 100 300 500 700 900 100 300 500 700 900 45
  • 23. Drehstuhl Corpo Burkhard Vogtherr, Designer: «Ich habe ein elastisches GurtGeflecht für die Rückenlehne verwendet — sieht edel aus und ist bequem. » 46 47
  • 24. Swivel chair Corpo Burkhard Vogtherr, Designer: “I used interwoven elastic belts for the backrest. ― It looks elegant and is very comfortable.” Burkhard Vogtherr, *1942, Blankenfelde / D; Design: CORPO, SWAY Photo: Eberhard Zangger 48 49
  • 25. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg SWAY Stehsitz / standing seat SWAY Design Burkhard Vogtherr Ausführung: Stehsitz, höhenverstellbar Sitz: drehbar / nicht drehbar Bezug: Netz Standrohr: neigbar, Stahl schwarz beschichtet Version: standing seat, height-adjustable Seat: swiveling / non-swiveling Covering: mesh Standpipe: inclinable, steel black powder-coating 270 270 270 270 260 270 260 250 250 250 650–900 250 260 250 650–900 650–900 650–900 650–900 650–900 260 260 650–900 650–900 650–900 650–900 260 260 260 260 260 50 51
  • 26. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg 52 53
  • 27. Girsberger in Hamburg AL3 Drehstuhl / swivel chair Girsberger in Hamburg
  • 28. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg Dass sich der AL3 den Körperbewegungen anpassen kann, sieht man kaum. Die Stuhl­ echanik ist ins m Standrohr integriert. Das Mechanikgehäuse, das sich bei Bürodrehstühlen üblicherweise unterhalb des Sitzes befindet, konnte deshalb entfallen. So ist der AL3 mit allen ergonomischen Funktionen eines moder­ nen Drehstuhls ausgestattet, ohne dass die Mechanik sein Erscheinungsbild beeinflusst. Das hat ein völlig neues Design ermöglicht. Die Idee dieser Standrohrmechanik wie auch das Design des AL3 stammen vom selbstständig tätigen Entwickler und Designer Thierry Aubert. Entstanden ist ein Bürodrehstuhl aus Aluminium, der Emotionen weckt und sich von am Markt erhältlichen Produkten abhebt. Verschiedene Ausführungen ― mit lederbzw. stoffbezogener Polsterung oder mit Netz­ e­ pan­ b s nung ― lassen den AL3 bald edel und kühl, bald transparent und filigran erscheinen. Dank einer komfortablen Drei-Gelenk-Mechanik passt sich der AL3 körpersynchron jeder Bewegung an. Diese Technik garantiert eine optimale Stützung beim bewegten Sitzen. Ein Konferenz- und Besucherstuhl ergänzt den Funk­ tionsstuhl. Anstelle des 5-Stern-Fusses mit Rollen weist der Konferenzdrehstuhl einen 4-Stern-Fuss mit Gleitern auf. One can barely see that the AL3 adapts itself to the movements of the body. The chairʼs mechanism is integrated in its standpipe. This eliminated the need for a mechanism casing, which is usually positioned under the seat. So the AL3 has all the ergonomic functions of a modern swivel chair, yet the mechanics of the chair do not influence its appearance ― and a completely new kind of design just became possible. The idea for this standpipe mechanism and the design of the AL3 both came from the independent developer and designer Thierry Aubert. The result was an office swivel chair made of aluminium, which evokes emotions and sets itself apart from all the other products on the market. Different versions ― with fabric- or leather-covered upholstery, or fitted out with stretched mesh ― allow the AL3 to appear coolly exclu­ sive one moment, transparently delicate the next. The AL3 synchronously adapts itself to every movement of the body, thanks to a comfortable triple-joint mechanism. This technique guarantees optimum support during active sitting. A conference and visitor chair complements the functional chair. The conference chair features a 4-prong base with glides instead of the 5-prong base with castors. 56 57
  • 29. 59
  • 30. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg AL3 Konferenzstuhl /  conference chair AL3 Design Thierry Aubert Ausführung: Drehstuhl, Konferenzstuhl Rücken: Netz / Polster Sitz: Netz / Polster Fuss: Aluminium poliert / schwarz beschichtet Mechanik Drehstuhl: synchron, integriert im Standrohr Version: swivel chair, conference chair Backrest: mesh / upholstered Seat: mesh / upholstered Base: aluminium polished / black powder-coating Mechanism swivel chair: synchronous, integrated in standpipe 410–410– 490 490 400 620 620 620 440 440 538 538 440 440 440 1080 1080 1080 730 1080 620 620 1080 400 400 400–520 400–520 1080 –1210 400–520 730 730 730 730 400 400 545 545 545 400–520 400–520 1080 –1210 545 545 400–520 400–520 1080 –1210 400–520 400–520 400–520 1080 –1210 1080 –1210 1080 –1210 1080 –1210 410– 490410– 490 410– 490 1080 –1210 1080 –1210 1080 –1210 410–490410– 490 410–490 410–410– 490 490 538 538 538 62 63
  • 31. Girsberger in Hamburg Drehstuhl AL3 Designer Thierry Aubert: «er ist beweglich obwohl man es nicht sieht. — die Stuhlmechanik ist ins Standrohr integriert.» 64
  • 32. Swivel chair AL3 Designer Thierry Aubert: “It is fully functional and adaptable, even though one cannot see the mechanics. The chair’s mechanism is integrated in its standpipe.” Thierry Aubert, *1968, Bern / CH; Design: AL3 Photo: Katharina Wernli 67
  • 33. YANOS Drehstuhl / swivel chair
  • 34. Girsberger in Hamburg Girsberger in Hamburg YANOS ist ein vielseitiger Drehstuhl für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Dank einer elastischen Rücken­ espannung und zahlreichen Verstellmögb lichkeiten passt er sich individuellen Körperformen optimal an. Das markante Merkmal von YANOS ist die Y-Struktur seiner Rückenlehne. Sie ermöglicht es, die Lehne in der Höhe zu verstellen und der Körpergrösse entsprechend zu positionieren. Die elastische Bespannung passt sich dabei der individuellen Form des Rückens von sich aus an. Ein tiefen­ erstell­ ares Lendenwirbel­ v b kissen gewährleistet zudem eine punktgenaue Ab­ stützung des Lumbalbereichs. Auch Sitz und Armlehnen sind vielfältig und individuell einstellbar. Die Synchronmechanik sorgt für bewegtes Sitzen und lässt sich mit Hilfe einer komfortablen Schnellverstellung an das Gewicht des Benutzers anpassen. Ob im Kundenkontakt oder im Grossraumbüro — YANOS ist ein Drehstuhl für alle Anwendungen. Darüber hinaus ist er auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv. Als Besucher- und Konferenzstuhl stehen zum Drehstuhl passende Freischwinger und Vierbeinstühle zur Verfügung. The versatile swivel chair, YANOS, is equally well-suited to vastly different situations. And YANOS, with its stretched elastic mesh of the backrest and wide variety of position adjustments, adapts ideally to individual body shapes. The chair’s most prominent characteristic is the Y-shaped structure of its backrest. It allows the backrest to be adjusted in height and positioned according to the size of the user. The stretched elastic cover automatically adapts to the individual shape of the user’s back. In addition, a depth-adjustable lumbar bolster guarantees precise support. The seat and the armrests can also be individually adjusted in several ways. The synchronous mechanism ensures active sitting and adjusts to the user’s weight with a quick and easy control. Whether for customer contact purposes or in an openplan office — YANOS is a swivel chair of universal use. It is also interesting from an economic point of view. A cantilever chair and a 4-legged chair, both of which match the swivel chair, are available for visitor and conference seating. 72 73
  • 35. YANOS Freischwinger, Vierbeinstuhl / cantilever chair, 4-legged chair
  • 36. 120 375 –375 – 475 475 120 1030 –1245 460 460 1030 –1245 460 460 375–375– 475 475 1030 –1245 1030 –1245 1030 –1245 10301030 –1245 –1245 1030 –1245 735735 120 375 – 475 460 470 470 375 435 400 – 550 400– 435 735735 560 560 485 485 735 735 735 735 560 560 1. Reihe - Zeichnungen von links nach rechts: 810 400 – 400 – 550 550 400 – 550 400 – 400 – 550 550 1030 –1245 810 375 440 440 230 460 460 460 10301030 –1245 –1245 1030 –1245 10301030 –1245 –1245 460460 375– 475 375– 375–475 475 460 460 460 460 735 735 735 735 735 735 375– 375–475475 460460 400 – 550 550 400 – 400 – 550 400 – 400 – 550 550 400 – 550 400 – 550 400 – 400 – 550 550 Version: swivel chair, cantilever chair, 4-legged chair with / without castors Backrest: mesh / upholstered Seat: upholstered Base swivel chair: plastic black / aluminium polished / black powder-coating Frame cantilever chair, 4-legged chair: steel chromed / black powder-coating, stackable 735735 Mechanism swivel chair: synchronous 735 735 735 735 230 1030 –1245 1030 –1245 10301030 –1245 –1245 120 120 120 120 Ausführung: Drehstuhl, Freischwinger, Vierbeinstuhl mit / ohne Rollen Rücken: Netz / Polster 375375 – 475 – 475 Sitz: Polster 460460 375–475 375–475 375 – 475 375 – 475 Fuss Drehstuhl: Kunststoff schwarz / Aluminium poliert / schwarz375–375– 475 beschichtet 475 460 460 375–475 375–475 Gestell Freischwinger, Vierbeinstuhl: Stahl verchromt / schwarz beschichtet, stapelbar Mechanik Drehstuhl: synchron 400 – 550 400 – 550 Design Paul Brooks 400 – 550 400 – 550 Yanos 1030 –1245 1030 –1245 Girsberger in Hamburg Seitenansicht Drehstuhl ohne Armlehnen Vorderansicht Drehstuhl ohne Armlehnen Seitenansicht Drehstuhl mit Armlehnen und Rückenlehnenaufsatz Vorderansicht Drehstuhl mit Armlehnen und Rückenlehnenaufsatz 2. Reihe - Zeichnungen von links nach rechts: 460 470470 470 470 375 485 485 485 485 735 440440 560 560 375 230 230 230 230 230 230 810 435 435 435 400 – 550 435 435 485485 560 560 470470 470 470 375 470 560 78 230 435 5 5 435 230 230 230 230 440 375 375 375 375 440 440 810 810 810 810 810 560 560 810 1030 –1245 810 810 810 810 560560 560560 470 470 440 440 435 440 440 375 375 375 375 375–440 375–475 440 475 Seitenansicht Vierbeinstuhl ohne Armlehnen Vorderansicht Vierbeinstuhl ohne Armlehnen Seitenansicht Freischwinger mit Armlehnen Vorderansicht Freischwinger mit Armlehnen
  • 37. Drehstuhl Yanos: «Du erkennst mich am y, und ich werde mich immer punktgenau auf dich einstellen.» Design Paul Brooks
  • 38. Girsberger in Hamburg SWIVEL CHAIR YANOS: “YOU WILL RECOGNIZE ME BY MY Y, AND I WILL ALWAYS BE ATTUNED TO YOU.” Design Paul Brooks Paul Brooks, *1959, London / GB; Design: YANOS Photo: d:light – Christian Koch 83
  • 39. LEO Vierbeinstuhl / 4-legged chair
  • 40. Girsberger in Hamburg LEO Design Stefan Westmeyer Ausführung: Vierbeinstuhl mit / ohne Armlehnen, stapelbar Bezug: Textil / Leder Gestell: Chromnickelstahl / Stahl verchromt Version: 4-legged chair with / without armrests, stackable Covering: fabric / leather Frame: nickel chromium steel / steel chromed 502 507 580580 592592 482 482 541541 482482 487 487 502502 502502 430430 420 420 420 462 561561 580 410 560 560 462 462 882 882 580580 507507 190 190 462 462 822 822 560560 86 482482 410410 462 462 462 462 822 822 822 822 360 360 410 580 462 462 882 882 882 882 190 190 420 502 507 430 462 430 572572 560560 487487
  • 41. Interview Michael Girsberger Girsberger in Hamburg „Das Ziel, etwas Neues zu entwickeln, ist Teil unserer Unternehmenskultur.“ Das Unternehmen Girsberger geht auf einen Drechsl re ­e­ ­ ibetrieb zurück, welcher im Jahr 1889 in Zürich als Familienunternehmen gegründet wurde. Heute führt Michael Girsberger die Firmengruppe in der vierten Generation. Im Gespräch erläutert er, wie sich Girsber­ er als mittelständisches Schweizer Unternehg men erfolgreich im Wettbewerb behaupten kann und dabei nachdrücklich für Ressourcenschonung und soziale Gerechtigkeit eintritt. Foto: Derek Li Wan Po 90 91
  • 42. Interview Michael Girsberger Warum sind Girsberger Produkte am Markt erfolgreich? Was zeichnet sie aus? derungen genau verstehen. Ich bin überzeugt, dass auch solche Vorbereitungen notwendig sind, um auf neue Ideen zu kommen. Michael Girsberger: Der Büromöbelmarkt ist von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Es ist heute schwierig, sich über die Produkt­ ua­ität, q l das Design oder ergonomische Vorteile von der Konkurrenz abzuheben. Unsere erfolgreichs­ ten Produkte waren häufig solche mit echten Alleinstellungs­ erkmalen. Das ist ein wichtiger m Teil unserer Produktstrategie. Ein Beispiel dafür ist die neuartige Mechanik des AluminiumDrehstuhls AL3, die unsichtbar im Stand­ ohr r integriert ist. Wie viele andere unserer Entwicklungen ist sie mittlerweile patentiert. Und worin liegt die Neuartigkeit des OTTO Loungesessels? Michael Girsberger: Die liegt in seinen vielfältigen Konfigurierungsmöglichkeiten. Mit OTTO lassen sich die unterschied­ichsten Sitzl landschaften bilden. Das ist in dieser Konsequenz tatsächlich neu und für effiziente Raumplanung sehr wichtig. Der Wille zur Neuartigkeit manifestiert sich bei uns aber nicht nur in den Produkten, sondern auch in der Unternehmensausrichtung. Ein Beispiel: Unternehmen und Organisationen versuchen immer häufiger, ihre Marke mit den Mitteln der Architektur und des Interior Design zu vermitteln. Diesen Trend bedienen wir mit dem Geschäftsbereich CUSTOMIZED SOLUTIONS, der sich ausschliesslich mit der Realisation von kundenspezifisch entworfenen Einrichtungen beispielsweise für Besprechungsräume, Kantinen, Lounges oder Empfangsbereiche beschäftigt. Woher kommen die neuen Ideen? Auch Ihre Wettbewerber denken ja nach. Michael Girsberger: Als mittelständisches Unternehmen in Familienbesitz haben wir den Vorteil, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktidee über den Entwurf bis hin zur Produktion im eigenen Haus haben. Natürlich gelingt es auch uns nicht immer, Produkte zu entwerfen, die völlig neuartig sind. Wir gehen jedoch grundsätzlich anders an die Sache heran als manche Wettbewerber: Das Ziel, etwas Neues zu entwickeln, ist Teil unserer Unternehmenskultur und damit auch der Ehrgeiz unserer Mitarbeitenden. Keine Firma kann diese Denk- und Verhaltensweise von heute auf morgen einführen. Hinzu kommt, dass wir uns zunächst intensiv mit den Grundlagen einer Materie ausein­ ander­ etzen, wenn wir ein neues Produkt ents wickeln. So haben wir beispielsweise im Zuge der Entwicklung des Loungesessels OTTO Dr. Thomas Schriefers gebeten, gemeinsam mit uns das Thema „Lounge im Büro“ zu untersuchen. Daraus ist das Buch LoungeWelten entstanden. Wir haben also nicht einfach nur ein neues Produkt entwickelt, sondern wir wollten die Hinter­ ründe und die besonderen Anfor­ g Die Girsberger Produktionsstandorte sind mehrheitlich dort, wo sie schon immer waren. Warum produzieren Sie noch immer in Hochlohnländern wie beispielsweise der Schweiz und Deutschland? Man muss doch davon ausgehen, dass Sie nicht die gleichen Renditen erzielen können wie ein Mitbewerber, der dort produziert, wo es am kostengünstigsten ist. Michael Girsberger: Seit der Gründung unserer Firma im Jahr 1889 ist es bei Girsberger immer auch darum gegangen, den wirtschaftlichen Erfolg mit der sozialen und ökologischen Verantwortung im Gleichgewicht zu halten. So haben wir beispielsweise Mitte der neunziger Jahre an unserem Wohnmöbelbereich festg ­ ehalten, obwohl er hoch defizitär war. Wir 92 Interview Michael Girsberger per se um einen nachwachsenden Rohstoff, und wir beziehen unsere Stämme aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Schwierig ist dies allerdings beim Ulmenholz. Dieses wird überdurchschnittlich oft von Pilz befallen, weshalb die Nachforstung sehr aufwändig ist. Wir arbeiten gerade an einem Projekt, mit dem die Nachforstung von Ulmen in der Schweiz gestützt werden soll. Mit einem anderen Projekt versuchen wir sicherzustellen, dass unsere Drehstühle zuverlässig geeigneten Recyclingprozessen zugeführt werden. Schon heute lassen sich unsere Produkte fast vollständig rezyklieren. Es geschieht aber längst nicht immer, und das möchten wir ändern. Verantwortungsvolles Handeln ist aber nicht nur eine Frage von Einzelprojekten, es ist Teil der Unternehmenskultur und -ausrichtung. Dazu zählt unser Standbein Service & Remanufacturing, mit dem wir Sitzmöbel aller Art überholen und aufarbeiten, auch im grossen Rahmen. Kürzlich haben wir beispielsweise 1100 Zuschauersitze für die Konzerthalle von Bad Salzuflen saniert. Das heisst konkret: die alten Polster und Schaumstoffe entfernen, sortieren und umweltgerecht entsorgen, neue Schaumteile auf die Schalen kleben, Stoffe zuschneiden und nähen und die Sitze neu polstern. Im Vergleich zu einer kompletten Neubestuhlung ist dies ein Beitrag zum Bemühen um Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. wollten einfach das handwerkliche Know-how und die damit verbundenen Arbeitsplätze bewahren. Das hat sich ausbezahlt: Heute sind wir mit den Wohnmöbeln, insbesondere mit unseren Massivholztischen, sehr erfolgreich. Zurzeit kommt es ja auch gut an, wenn sich Unternehmen um Corporate Social Responsibility bemühen. Michael Girsberger: Das stimmt, Bemühungen in diesem Bereich werden heute gern in die Öffentlichkeit getragen. Ich betrachte das nicht als negativ. Die Konsumenten sind sich bewusst geworden, dass die Gewährleistung von sozialer Gerechtigkeit und Ressourcenschonung eine Veränderung unseres Wirtschaftens erfordert. Das hat auch bei den Unternehmen zu einem Umdenken geführt, egal, ob es nun kommerziell begründet ist oder auf echter Überzeugung basiert. So oder so ist es zu begrüssen, dass Corporate Social Respon­ ibi­ity s l ein zunehmend wichtiges Thema gewor­ en ist. d Bei Girsberger war sie schon immer zentraler Teil der Firmenphilosophie. Nach aussen haben wir jedoch wenig darüber gesprochen. Viel wichtiger scheint mir, dass wir an der Corporate Social Responsibility auch in Zukunft konsequent festhalten. Das klingt sehr allgemein. Worin zeigt sich Ihr Bemühen um verantwortungsvolles Handeln konkret, zum Beispiel im Bereich der Umweltschonung? Michael Girsberger: In der seriellen Produktion sind Ressourcenschonung und nachhaltiger Verbrauch von grosser Bedeutung. Daher werden bei uns Wasser-, Energie- und Material­ verbrauch laufend kontrolliert und optimiert. Darüber hinaus interessiert uns die gesamte ökologische Bilanz unserer Produkte und Dienstleistungen. Bei einem Massivholztisch ist das vergleichsweise einfach: Es handelt sich 93
  • 43. Interview Michael Girsberger “The aim to create something new is part of our corporate culture.” The origins of the Girsberger group of companies go back to a woodturner’s workshop which was founded as a family enterprise in Zurich in the year 1889. Today, the group is managed by Michael Girsberger, who belongs to the family’s fourth generation since the company was founded. During our talk, he explains how Girsberger, a medium-sized Swiss company, successfully manages to hold its own against the competition and, at the same time, stands up strongly for resource protection and social justice. Photo: Derek Li Wan Po 94 Interview Michael Girsberger Why are Girsberger products so successful on the market? What singles them out? convinced that such preliminaries are necessary when looking for new ideas. Michael Girsberger: The office furniture market is characterized by intensive competition. Nowadays, it is difficult to stand out from one’s competitors on the basis of product quality, design, or ergonomic advantages. Our most successful products have often been those with unique characteristics. That is an important part of our product strategy. The new kind of mechanism hidden in the standpipe of the AL3 aluminium swivel chair is such an example. It has since been patented ― like so many of the other products we have developed. And wherein lies the novelty of the OTTO lounge chair? Michael Girsberger: It lies in the many configurations the chair allows. By using OTTO, one is able to create a very large variety of different seating landscapes. Accordingly, OTTO is indeed a new kind of chair and an important element in efficient interior planning. However, our will to be innovative not only manifests itself in our products, but also in our company’s strategic orientation. For example, companies and organizations are increasingly attempting to use architecture and interior design to convey the essence of their brand. Our business sector CUSTOMIZED SOLUTIONS responds to this trend by concentrating solely on the realization of interiors specifically designed for individual customers, such as conference rooms, canteens, lounges, or reception areas. Where do you get your new ideas? Your competitors are, of course, also looking for something new. Michael Girsberger: As a family-owned, mediumsized company, we have the advantage of a complete in-house value chain, stretching from the initial idea for a product to its design and, finally, its production. Of course, we do not always manage to design products that are completely innovative. However, our basic approach is different from that of many of our competitors. The aim to create something new is part of our corporate culture. It is, therefore, also the ambition of our employees. It is impossible for a company to establish this attitude in thought and behaviour overnight. What’s more, when we decide to develop a new product, we start by taking a very good look at the basics of the matter. Such was the case when we developed the OTTO lounge chair and asked Dr. Thomas Schriefers to help us investigate the “Office Lounge” issue. The LoungeWorlds booklet is the result of this cooperation. In other words, it was not just the case of developing a new product; we also wanted to thoroughly understand the relevant background and special exigencies. I am The majority of the Girsberger production sites are still found at their original locations. Why do you continue to produce in high-wage countries such as Switzerland and Germany? We must assume that you cannot achieve the same return as the competitor who chooses locations with the cheapest means of production. Michael Girsberger: In Girsberger’s case, finding the balance between economic success and social and ecological responsibility has always been important ― ever since the company was founded in the year 1889. That is why, for example, we hung on to our residential furniture sector in the mid-nineties, although it was operating at a high loss. We simply wanted to protect our expert craftsmanship and the related workplaces. It was well worthwhile: Today, our residential furniture products, especially the solid-wood tables, are a great success. 95
  • 44. Interview Michael Girsberger Girsberger in Hamburg ing and growing the tree takes a lot of time and trouble. We are currently involved in a project to promote the replanting of elm trees in Switzerland. In another of our projects, we are trying to ensure that our swivel chairs will undergo the right recycling processes on a regular basis. Today, our products are already almost totally recyclable. However, they are by no means always recycled ― and that is something we want to change. But we do not only act with responsibility where individual projects are concerned; acting in a responsible way is part of our corporate culture and strategic orientation. Our SERVICE & REMANUFACTURING sector is a case in point. Here, all kinds of seating are overhauled and refurbished on a large scale. For example, we recently restored 1 100 audience seats belonging to the concert hall in the town of Bad Salzuflen. In specific terms, this means that old covers and foam padding are removed, sorted, and disposed of in an environmentally compatible way. New foam padding is glued to the shells, the covering material is cut and sewn, and the seats are reupholstered. Compared to replacing old chairs with completely new ones, this constitutes an effort towards sustainability and the conservation of resources. These days, it makes a good impression when a company concerns itself with corporate social responsibility. Michael Girsberger: That is true, nowadays companies are eager to let the public know about their efforts in this respect. I do not find this negative. Consumers have become aware that we have to change our economic systems if we wish to ensure social justice and protect our resources. As a result, the companies have also modified their stance; whether they acted for commercial reasons or because they were truly convinced is of little importance. Either way, the fact that corporate social responsibility is becoming more and more important is a welcome sign. In our case, it has always been a central part of the Girsberger company philosophy. Outwardly, however, we never made much of a show about it. To me, it seems to be much more important that we remain strictly bound to corporate social responsibility in the future. That sounds very general. Where can we find concrete proof of your endeavours to act in a responsible way, for example, in matters concerning environment protection? Michael Girsberger: Resource conservation and sustainable consumption are of great importance where serial production is concerned. That is why we keep a routine check on our consumption of water, energy, and materials. Moreover, we want to know where our products and services stand on an overall ecological basis. That is, in the case of a table made of solid wood, comparatively easy: Wood is, per se, a commodity which will grow again, and our logs come from sources committed to sustainable forest management. There are, however, difficulties where the wood of the elm tree is concerned. This wood’s susceptibility to fungal attacks is above average, so replant- 96 97
  • 45. Girsberger Geschäftsbereiche Girsberger business divisions Office Home CustomiZed Solutions Service & Remanufacturing 99
  • 46. Girsberger in Hamburg Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Office Sitzmöbel für den Büro- und Objektbereich sind die Kernkompetenz von Girsberger. Seit 1907 entwickelt und produziert das Unternehmen neuartige Lösungen zum Thema Sitzen. Dazu gehört eine eingehende Auseinandersetzung mit den aktuellen ergonomischen Erkenntnissen und den Anforderungen an eine zeit­ gemässe Gestaltung des Lebensbereichs Büro. Daraus resultieren innovative Drehstuhlprogramme, Konferenz- und Loungemöbel mit hohem gestalterischem Anspruch. Office chairs and seating for large-scale projects are Girsberger’s core competence. The company has developed and produced innovative seating solutions since 1907. This involves taking serious account of the latest ergonomic insights and the demands placed on contemporary office surroundings. The results are new kinds of swivel chairs and conference and lounge furniture with the highest design standards. 100 101
  • 47. Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Drehstühle / swivel chairs Yanos CORPO AL3 reflex folio AL3 connexion jazz LYNN GIUSTO! MISURA trilax Mehrzweck- und Konferenzstühle / multi-purpose and conference chairs YANOS Pepe CORPO Leo TOPIC DIVA Loungesessel / lounge chairs NANU OTTO square passage 102 ATTESA 103
  • 48. Office Referenz/Refrence Columbia Twins Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Referenzprojekt / Reference project: Columbia Twins Kunde / Customer: Columbia Shipmanagement (Deutschland) GmbH, Hamburg Architektur / Architecture: Carsten Roth, Hamburg Innenarchitektur / Interior design: Andrea Buhlert, abcs architektur, Hamburg Produkte / Products: REFLEX, CONNEXION At the end of 2009, two eight-story office towers, the “Columbia Twins,” of the shipping company Columbia Shipmanagement were completed. The new building harmonizes in height with the old warehouses in the vicinity and close the last gap in the row of buildings along the Altona harbour front. The building’s quality and copper-coloured, stainless steel façade do justice to its exclusive loca­ ion. The new offices t offer the company’s staff a breathtaking view of the harbour and the ships, the objects of their daily work. The office swivel chairs and cantilever chairs supplied by Girsberger maintain their environment’s aesthetic standards while providing exceptional comfort. Ende 2009 wurden am Hamburger Hafen die „Columbia Twins“, zwei achtgeschossige Bü­ otürme der Schifffahrtsgesellschaft Columr bia Shipmanagement, fertiggestellt. Der Neubau ­­­ orientiert sich in der Höhe an den umgebenden alten Speichergebäuden und schliesst die letzte Baulücke am Altonaer Hafen­­ rand. Dieser exklusiven Lage entspricht die hohe Qualität des Gebäudes mit seiner kupfer­ arbenen Edelf stahlfassade. Die neuen Büros bieten den Angestellten einen atemberaubenden Überblick über den Hafen und die Schiffe, die Objekte ihres täglichen Wirkens. Mit der Lieferung von Bürodrehstühlen und Freischwingern sorgte Girsberger dabei für den nötigen Sitzkomfort. 104 105
  • 49. Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions HOME Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Stühle / chairs Die Girsberger Home Kollektion umfasst Tische, Stüh­ le, Bänke und Sideboards für den modernen Wohn­­ be­ eich. Insbesondere in der Massivholzverarbeitung r hat sich das Unternehmen eine eigene Nische geschaffen. Die hochwertigen Möbelstücke werden in Bützberg bei Bern produziert. Wer möchte, kann sich hier sogar den Holzstamm für den eigenen Tisch aussuchen. The Girsberger Home range encompasses tables, chairs and sideboards for the modern home. Above all, the company has found its own special niche in solid wood processing. The high-quality furniture is manufactured in Buetzberg, near Berne. There, it is even possible to choose the log from which oneʼs own table will be made. Balzaro DIVA ELVIS LIBERO LEO ESPRESSO MISURA XENO XENO MISURA ALTO Yara Tische / tables COOPER MISURA kingkong permesso MAX XENO spirit Bänke, Lounge / benches, lounge 106 LYNN franz AUTHENTIC Sideboards / sideboards ENNA XENO 107 FLOW VENTURA
  • 50. Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Customized Solutions Mit Customized Solutions realisiert Girsberger komplette Sitz- und Tischlandschaften nach den in­ i­ i­ dv duellen Vorstellungen und Entwürfen von Architekten. Ob Empfangsbereiche, Lounges, Büros und Sitzungsräume, Restaurants, Bars und Kantinen, Showrooms oder Museen: Girsberger ist mit seinen speziellen Kompetenzen in den Gebieten Massiv­ olzverarbeitung, h Metallbau und Polstertechnik ein erfahrener Partner für die Realisierung solcher Objekte. Girsberger’s Customized Solutions sector realizes complete seat and table landscapes according to the individual ideas and designs of different architects. With its exceptional competence in solid wood processing, metalworking, and upholstery techniques, Girsberger is an experienced partner in the realization of such projects ― whether they involve reception areas, lounges, offices and conference rooms, restaurants, bars and canteens, showrooms, or museums. 108 109
  • 51. Girsberger in Hamburg Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Referenzprojekt / Reference project: PricewaterhouseCoopers, Zürich Kunde / Customer: OFF Consult AG, Zürich Architektur / Architecture: Carsten Roth, Hamburg Innenarchitektur / Interior design: Architekturbüro Kaufmann, van der Meer + Partner AG Produkte / Products: MISURA, FOLIO, Sonderanfertigungen / Custom-made products „Das Büro ist nicht mehr nur ein Ort, wo gearbeitet wird. Der eigentliche Arbeitsplatz wird immer schlanker und effizienter, während das gesamte Arbeitsumfeld immer wichtiger wird – Work-Life-Balance als gelebtes Konzept. Girsberger hat nach unseren Angaben verschiedene Teilprojekte innerhalb dieses Gesamt­ objektes ausgeführt. Sauber, termingerecht und in bester Qualität.“ “The office is no longer a place where people do nothing but work. And while the actual workplace is becoming more rationalized and efficient, the importance of the overall work environment continues to increase – in other words, the concept of work-life balance is being put into practice. As part of this project and in accordance with our specifications, Girsberger carried out a number of different assignments. It was a job well done, completed according to schedule and of the highest quality.” Toni Lengen, Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsinhaber OFF Consult AG, Zürich Toni Lengen, President of the Board of Administration /  proprietor of OFF Consult AG, Zurich 110 111
  • 52. Girsberger in Hamburg Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Referenzprojekt / Reference project: VIP Lounge, Stadion BayArena, Leverkusen Kunde / Customer: Planobjekt International, Biblis Architektur / Architecture: HPP International Planungsgesellschaft mbH, Düsseldorf Innenarchitektur /Interior design: Christian Marsch, Koosha Moossavi Produkte / Products: MISURA, JAZZ, PERMESSO, Sonderanfertigungen / Custom-made products „In der Premium-Lounge der BayArena in Lever­ kusen treffen sich Businesspartner, Gäste, Spieler und Funktionäre von Bayer 04 nach dem Abpfiff zur Analyse des Spiels in angenehmer Atmosphäre. Die Lounge des vollständig reno­ vier­ en Stadions sollte zwar funktional sein, t gleichzeitig jedoch hohen ästhetischen Anfor­ derungen genügen. Mit Girsberger haben wir für dieses umfangreiche Projekt einen Hersteller gefunden, der uns Tische, Stühle und Bänke wie auch zahlreiche Sonderanfertigungen in einwandfreier Qualität fertigen konnte. Dabei waren wir auf pünktliche Auslieferungen angewiesen ― auch in dieser Hinsicht hat die Zusammenarbeit mit Girsberger reibungslos funktioniert.“ “At the end of a game, business partners, guests, players, and officials of Bayer 04 gather in the Premium Lounge of BayArena in Leverkusen to analyse the game in agreeable surroundings. The lounge of the completely renovated stadium had to be functional, on one hand and of highly aesthetic appearance on the other. In Girsberger, we found a company capable of manufacturing the tables, chairs, benches, and numerous custom-made products for this large-scale project in flawless quality. In addition, we were dependent on receiving deliveries at the right time. Here, too, we encountered no problems during our cooperation with Girsberger.” Christian Marsch, Managing Director Planobjekt, Biblis Christian Marsch, Geschäftsführer Planobjekt, Biblis 112 113
  • 53. Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Service & ReManufacturing Abgenützte Möbel müssen nicht zwingend ersetzt werden. Häufig lassen sie sich überholen und sanieren. Dahinter können verschiedene Überlegungen stehen: Vielleicht soll ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geleistet werden, vielleicht soll aber auch aus ästhetischen Gründen am authentischen Mobiliar festgehalten werden. Girsberger Service & Remanufacturing vereint Kompetenzen in handwerk­ lichen und industriellen Bereichen des Holz- und Metallbaus, der Polsterei und der Oberflächentechnik. It is not always necessary to replace worn furniture. Such pieces can often be overhauled and restored. Perhaps the owner wishes to make a contribution towards sustainability and the conservation of resources, or prefers to keep the authentic furniture for aesthetic reasons. Girsberger’s Service and Remanufacturing combines the companyʼs competence in different sectors: manual and industrial processing of both wood and metal, upholstery work, and surface technology. 114
  • 54. Girsberger Geschäftsbereiche / business Divisions Referenzprojekt / Reference project: Konzerthalle Bad Salzuflen (Sanierung, Renovation) /  Concert hall Bad Salzuflen (Refurbishing, Renovation) Kunde / Customer: Bad Salzuflen Objekt- und Stadtservice Architektur / Architecture: Schmersahl, Biermann, Prüßner Architekten Leistung / Activity: Sanierung der Zuschauersitze / Refurbishing of the audience seats In the year 2010, the East-Westphalian town of Bad Salzuflen completely renovated its concert hall, built in 1963 and under historical preservation protection. For aesthetic and ecological reasons, it was decided not to replace the old seats with new ones. Girsberger restored and refurbished the 1 110 worn-out audience seats. At Girsberger’s production plant in the town of Endingen, the old covers and foam padding were removed, sorted and disposed of; new foam padding was glued to the seats, the covers were cut and sewn, and the seats received their new upholstery. This took only two months. The seats were returned and remounted in time for the season opening. Die ostwestfälische Stadt Bad Salzuflen hat ihre 1963 errichtete, denkmalgeschützte Konzerthalle im Jahr 2010 einer kompletten Sanierung unterzogen. Aus ästhetischen und ökologischen Gründen entschied man sich dabei gegen eine neue Bestuhlung. Girsberger hat die 1 110 abgenützten Zuschauersitze saniert und aufgefrischt: Innerhalb von nur zwei Monaten wurden in der Produktionsstätte in Endingen die alten Polster und Schaumstoffe entfernt, sortiert und entsorgt, neue Schaumteile auf die Schalen geklebt, Stoffe zugeschnitten und genäht sowie die Sitze neu gepolstert. Pünktlich zur Saisoneröffnung folgten der Rücktransport und die Montage. 117
  • 55. Showrooms Showrooms Bützberg 118 Girsberger in Hamburg
  • 56. Bützberg Amsterdam Endingen Wien Endingen
  • 57. AltuniZade Showrooms London Hamburg Altunizade LONDON Hamburg
  • 58. Silivri Silivri Paris Ankara Paris
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