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"Web 2.0 - Wissen für Berater gefragt"
 

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    "Web 2.0 - Wissen für Berater gefragt" "Web 2.0 - Wissen für Berater gefragt" Document Transcript

    • ZUb 1/09 245 Keywords: Management Appraisal Entscheidungs- verhalten BeratungsansatzWeb 2.0-Wissen für Blog Ein Weblog (kurz: Blog) gibt Teile von dem wieder, was ein Nutzer erlebt hat (z.B. Zitate, Links, Informationen, Nachrichten etc.),Berater gefragt angereichert mit den eigenen Gedanken, Notizen und Kommen- taren. BloggenDas Web 2.0 kann mehr und mehr auch für Beratungszwe- Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggencke und Berater eingesetzt werden. Aus diesem Grund und bezeichnet.zur ersten Einarbeitung wird im Folgenden ein Auszug der BloggerWeb 2.0-Fachbegriffe von ANXO MANAGEMENT CONSUL- Dementsprechend ist der Autor solch eines Blogs ein Blogger.TING GmbH, Louise-Dumont-Str. 29, 40211 Düsseldorf undKMF Werbung GmbH, Große Elbstraße 279, 22767 Hamburg Bookmark, Bookmarking Lesezeichen, die man im Browser oder auf einer speziellenaufgelistet. Das komplette Lexikon der Fachbegriffe ist unter Webseite sammeln kann, um bestimmte Internet-Adressen (Favo-http://www.anxo-consulting.com/pdf/nl08Jan/Web-2-0_ riten) zu speichern.Fachbegiffe_Version-1-1_Final.pdf abrufbar. CFachbegriffe Web 2.01 Chat Eine Kommunikationsplattform im Internet, über die sich meh- rere Menschen nahezu in Echtzeit über die Tastatur unterhaltenA können. Neben den weit verbreiteten Textchats (z. B. Windows Live Messenger) existieren auch Audio- und Videochats (z. B.AdPlanner Skype) sowie angeschlossene Webservices (z. B. die Windows LiveKostenloser Google-Dienst für Mediaplaner. Er soll Werbetrei- Messenger Web Services, http://messenger.live.de/webservices).benden die Auswahl von relevanten Websites für Googles Ad-Sense Programm erleichtern. Nach der Eingabe von demografi- Clientschen Daten der eigenen Zielgruppe und von Websites, die diese Vom Nutzer bediente Software, die mit einem oder mehrerenbesucht, zeigt Google weitere Websites an, die die Zielgruppe Servern kommuniziert (Anfragen an diesen sendet und Antwor-vermutlich ebenfalls besucht. Außerdem zeigt der Ad Planner ten empfängt) und für den Nutzer die Antwort verarbeitet undStatistiken zu den ausgewählten Websites, auch wenn diese darstellt.nicht Teil des Google-Content-Netzwerks sind. CMS (Content Management System)API (Application Programming Interface) Ein Content Management System ist ein System, das die Betreu-Programmierschnittstelle, die es erlaubt, andere Programme an ung und Pflege einer Internetseite stark vereinfacht. Über einenein System anzubinden bzw. an andere Systeme angebunden zu Editor ist der User in der Lage, Inhalte z. B. einer Webseite zuwerden. ändern oder auszutauschen, ohne über tiefe technische Kennt- nisse verfügen zu müssen.AttachmentDies können Bilder-, Musik- und andersartige Dateien sein, die Collaborationbeispielsweise als Anlage an einen Forenbeitrag (oder auch eine Wird durch Web 2.0 ermöglicht oder verbessert/verstärkt. DurchE-Mail) angehängt werden. das Auslagern von digitalen Arbeitsprozessen können mehrere Nutzer gemeinsam aber dezentralisiert an einer gemeinsamenAvatar Sache arbeiten, wie z.B. an der freien Online-Enzyklopädie Wiki-Virtueller Stellvertreter einer realen Person im Netz, z.B. als Kun- pedia.denberater in Online-Shops, als Web-Guide oder als Held in Com-puter-Spielen. Community Eine Gruppe von Personen, die gemeinsames Wissen entwickelt,B Erfahrungen teilt und zum Teil auch eine eigene Identität auf- baut. Communities profitieren von dem Grundsatz, dass allebeta, Beta-Version Teilnehmer zum Erfolg beitragen, indem sie ihr Wissen einbrin-Ein noch nicht endgültig fertig gestelltes Programm. Es wird zu gen. Da sich diese meist offenen Gruppen im Internet dezentralTestzwecken an einen registrierten Nutzerkreis verteilt, der zusammenfinden können, haben sie bereits die meisten – auchFeedback gibt. Ziel der Beta Version und des Beta Tests ist es, sehr kleine – Nischen besetzen können ( Long Tail).Programmfehler ausfindig zu machen. Im Web 2.0 steht „StillBeta“ mit einem Augenzwinkern für eine parallele Nutzung und 1 Copyright ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH (www.anxo-consulting.Weiterentwicklung eines Projekts. com) und KMF Online (www.kmf.de). Manche Links im Text sind nur in dem Volltext des Lexikons unter dem angegebenen Link erreichbar.
    • Web-2.0-Begriffe ZUb 1/09 246C bis F Content schen Datenbanken (Fachdatenbanken) und Webseiten, die erst Inhalte einer Webseite: Texte, Grafiken, durch Anfragen dynamisch aus Datenbanken generiert werden. Fotos Animationen, Downloadangebote Digitale Signatur oder sonstige multimediale Objekte. Soll elektronische Dokumente, die über das Internet versendet Corporate Blog werden, fälschungssicher machen. Nutzer, die beispielsweise fal- Ein Weblog eines Unternehmens, der sche Angaben bei Online-Einkäufen machen, können mit Hilfe sowohl zur internen Kommunikation als der digitalen Signatur identifiziert werden. auch zur Präsentation des Unternehmens nach außen genutzt werden kann. E CRM E-Commerce Customer Relationship Management, Abkürzung für Electronic Commerce; bezeichnet den elektroni- kurz CRM (dt. Kundenbeziehungsmanage- schen Handel von Waren oder Dienstleistungen über das Inter- ment) bezeichnet die Dokumentation net zwischen Firmen (Business to Business) oder zwischen Fir- und Verwaltung von Kundenbeziehungen men und Privatpersonen (Business to Consumer). und ist ein wichtiger Baustein für Bezie- E-Government hungsmarketing. Regieren und Verwalten mit Unterstützung von Informations- Cyberspace und Kommunikationstechniken. Während Befürworter von ei- Ein virtueller, vom Computer generierter nem neuen System sprechen, das die Meinung der Bürger besser Raum, in dem der User sich „bewegen“ demokratisieren könnte, befürchten Kritiker die durch Digitali- kann, ob zum Chatten, Shoppen, etc. sierung vereinfachte Manipulation solcher Systeme. E-Learning D Alle Formen von Lernen, bei denen digitale Medien für die Prä- Data Mining sentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Extraktion von impliziten, noch unbe- Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum kannten Informationen aus Rohdaten. Einsatz kommen. Dazu sollen Computer in die Lage versetzt Event-Shopping werden, Datenbanken automatisch nach Der Spieltrieb des Nutzers wird zur Kaufmotivation genutzt. (Ge- Gesetzmäßigkeiten und Mustern zu durch- winnspiele, Punkte sammeln, begrenztes Angebot, etc.) suchen und als Ergebnis aussagekräftige Informationen zu liefern. Extranet Ein geschützter Bereich, der externen Mitarbeitern oder Kunden Data Warehouse (DW) den Zugriff per Internet Protokoll (IP) auf Firmendaten ermög- Sammlung aller relevanten Daten im soge- licht. Das Extranet ist durch Verschlüsselung vor dem Zugriff nannten „Daten Warenhaus“ oder in ei- Unbefugter auf das Firmennetzwerk geschützt. nem Daten Container, damit diese dann per Data Mining oder mit anderen Ana- lysemethoden und -tools analysiert, aufbe- F reitet und ausgewertet werden können. Flamewar Gegenseitige Beschimpfungen, unsachliche Äußerungen Desin- Database Marketing (DBM) formation in Foren, Newsgroups und Kommentaren. Vorgehen, durch Analyse und Aufberei- tung der Informationen in einer beste- Forum henden Kundendatenbank, in Echtzeit Meist Themen-orientierte Webseiten, die der Darstellung von für jeden Kunden ein individuelles Infor- Threads (Themen, Statements, Fragen) und deren Antworten in mations- und Leistungsangebot bereitstel- Form von Kommentaren dienen. Foren finden sich bereits im len zu können. Web 1.0, sollten aber als Vorläufer des Web 2.0 betrachtet wer- den. Als Basis einer spezialisierten Community sind Foren häu- Dead Link fig der erste Kanal für den Meinungs- und Informations-Aus- Ein nicht mehr funktionierender – also tausch, der häufig von Administratoren überwacht/geregelt toter- Link. wird (z.B. um Flamewars zu verhindern). Deep Web Teil des World Wide Web, der bei einer Re- cherche über normale Suchmaschinen G nicht auffindbar ist. Das Deep Web be- Gadget steht zu großen Teilen aus themenspezifi- Andere Bezeichnung für Widget
    • Fachbegriffe Web 2.0 ZUb 1/09 247 Web-2.0-Begriffe G bis OGNU (General Public Licence) „Kiss“-PrinzipDie GNU General Public License (auch GPL) ist eine von der Free (Keep it simple and straightforward)Software Foundation herausgegebene Lizenz. Die kostenlose Ver- Design-Prinzip zum Gestalten von Porta-teilung von Programm-Kopien inklusive Quellcode ist ebenso len. Im Journalismus auch als „Keep iterlaubt wie eine eigenständige Weiterentwicklung. Siehe auch short and simple“ bekannt. Open Source.GoogleWeltweit drittgrößtes IT-Unternehmen und führende Internet- M MessengerSuchmaschine mit einem Börsenwert von 156 Mrd. US-Dollar. Messenger wie der Windows Live Messen-Das Verb „googeln“ steht inzwischen allgemein als Synonym für ger oder der AIM (von AOL) sind klassischedie Suche im Internet. Google ist einer der verbreitetsten Anbie- Chat-Clients. Inzwischen haben die be-ter von Webwares, Content Communities (z.B. YouTube) und deutenden Hersteller ihre Messenger über Clouds. APIs und Webservices für die Einbin-Guerrilla, Guerilla-Marketing dung in Internetseiten tauglich gemacht,Brain beats Budget. Marketing-Aktivitäten, die darauf abzielen weshalb in Webseiten und besondersmit geringem finanziellem Aufwand viele Kontakte zu erreichen Social Networks vermehrt Teile von Messen-und positiv zu beeinflussen. Guerilla setzt daher stark auf Virale ger-Funktionalitäten bis hin zu ganzenVerbreitung, außergewöhnliche Outdoor-Events und beglei- Chat-Modulen eingebunden sind. Vieletende PR. Messenger haben inzwischen auch mo- bile Versionen für Smartphones.H Meinungsportal Meinungsportale wie Ciao.com dienenHost hauptsächlich dem Erfahrungsaustausch.Zentralrechner mit permanenter Zugriffsmöglichkeit. Compu- Im Allgemeinen kann man nach vorheri-tersystem, auf dem Internet oder Mailboxservices, Datenbanken ger Registrierung seinen Kommentar zuusw. angeboten werden. Produkten, Veranstaltungen, ReisezielenHosting und Hotels abgeben, die den anderen Nut-Hosting bezeichnet die Unterbringung von Internetdaten auf zer zumeist kostenlos zur Verfügung ste-Servern, die meist über das Internet, teils öffentlich, zugänglich hen.sind. OJ Online Analytical Processing (OLAP) Datenhaltungskonzept, welches komplexeJavaScript Geschäftsanalysen ermöglicht, die vomJavaScript ist eine Programmiersprache, deren Programmcode Endanwender in einer mehrdimensiona-in Webseiten eingebettet ist und dessen Code erst im Browser len Umgebung durch Werkzeug- und IT-ausgeführt wird. JavaScript erlebt gerade seine Renaissance, da Unterstützung vorgenommen werden kön-es die Basis für moderne UI-Konzepte wie AJAX und DHTML nen. Hierbei werden Daten – relationaledarstellt. oder „flache“, eindimensionale – in einem für die Analyse optimierten Cube (Würfel)Jive gespeichert, indem sie entlang von Dimen-Marktführer bei der Bereitstellung von Business-Social-Soft- sionen oder Achsen für die unternehmens-ware. relevante Größen gespeichert werden. One-Stop-ShoppingK Integration der Sortimente weiterer E-Keyword Shop-Betreiber in den eigenen E-Shop„Schlüsselwort“, das im Zusammenhang mit Suchmaschinen (meistens über XML).und Tagging verwendet wird. Der bei einer Suchanfrage oder Open InnovationDatenanalyse verwendete Begriff wird mit dem jeweiligen Da- Öffnung des Innovationsprozesses vontenbestand verglichen und das Ergebnis der Anfrage entspre- Unternehmen und damit die aktive strate-chend dargestellt. gische Nutzung der Außenwelt zur Ver- größerung des eigenen Innovationspoten- tials.
    • Web-2.0-Begriffe ZUb 1/09 248O bis S Open Social servern gespeichert sein. Die Nutzer rufen die Dateien direkt Offene Schnittstellen für Anwendungen vom PC ab. und Daten in sozialen Netzwerken. Seiten, Page Rank die die Open Social-API nutzen, sind mit Von Google entwickeltes Konzept zur Relevanzbeurteilung einer anderen Social Networks interoperabel, Webseite oder eines Dokuments. Das Grundprinzip lautet: Je die ebenfalls Open Social unterstützen. So mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht können z.B. Profildaten von einer Seite in der Seite. Mit ein fließt die Häufigkeit des Öffnens der Seiten die Registrierung einer anderen Seite im- durch die Google-Nutzer, womit der Pagerank gezielt Kollektive portiert werden. Intelligenz nutzt. Open Source Permalink Jedem Nutzer wird ermöglicht, Einblicke Die permanente Adresse/URL eines Blog-Beitrags mit der „Ga- in den Quelltext eines Programms zu er- rantie“ des Anbieters, dass der aktuelle Inhalt auch nach Aktua- halten. Jeder Nutzer erhält die Erlaubnis, lisierungen unter dem Permalink zu finden ist. diesen Quellcode auch beliebig weiterzu- geben oder zu verändern siehe auch Ping GNU. Ein Ping wird benutzt, um die Zuverlässigkeit einer Netzverbin- dung und die Reaktionszeit eines Servers zu messen. Dabei wird Open Source Marketing ein Server auf dessen Ping-Port kontaktiert (Echo-Request-Paket). Immer mehr „Freie Kreative“ veröffentli- Mit dieser Technik können im Web 2.0 Inhalte gezielt vernetzt chen Content wie Bilder, Videos oder werden. Musik im Internet und stellen diese zu Marketingzwecken der Allgemeinheit Plog ohne Lizenzgebühren zur Verfügung. Ein Ein politischer Blog. anderer Ansatz ist das enge Einbinden von Podcast Usern/Kunden in den kreativen Prozess Infrastruktur für die Distribution von Musik, Sprache und Nach- der Kampagnen-Entwicklung. richten. Mit der Einführung des iPods wurden Podcasts popu- lär. O OPT-in R Verfahren aus dem Permission Marketing, Routing bei dem der Empfang regelmäßiger Nach- Gesamter Weg eines Nachrichtenstroms durch ein Netzwerk. richten – meist E-Mails oder SMS – explizit RSS (Really Sim-ple Syndication) bestätigt werden muss. Format zum Austausch von Inhalten über das Internet auf Basis OPT-out von XML. Mit eigens dafür entworfenen Programmen, den Verfahren aus dem Permission Marketing. RSS-Readern, können die bereitgestellten Informationen direkt Im Gegensatz zum OPT-in-Verfahren wird auf den heimischen Desktop geladen oder in Browsern angezeigt hier auf die aktive Zustimmung zum Wer- werden. Siehe auch Feed Syndizierung. beempfang verzichtet, der Empfänger er- hält erst bei Zusendung der E-Mail oder SMS die Möglichkeit, sich aus der Vertei- S Shareware lerliste des Anbieters entfernen zu lassen, Software, die vom Kunden i.d.R. in einem Zeitraum von 30 Tagen wenn er keine weitere Werbung wünscht. kostenlos getestet werden kann. Der Hersteller setzt dabei auf die Dieses Verfahren gilt im E-Mail-Marketing Ehrlichkeit seiner Kunden, die Software nach der Testphase als unseriös und an der Grenze zum käuflich zu erwerben, wenn sie dauerhaft genutzt wird. Spam. SNA (Social Network Analysis) Die Zusammenführung von Wissen und Netzwerken privater P Anwender. Mittels SNA können große Datenmengen unter- schiedlicher Quellen aggregiert und analysiert werden (Bsp. P2P (Peer-to-Peer) Google, MySpace). P2P hebt den „Einbahnstraßen-Datenver- kehr“ im Internet auf und erlaubt den un- Social Computing mittelbaren Datenverkehr zwischen Nutz- Unterstützung des sozialen Verhaltens / Handelns in oder mit ergruppen. Webseiten, Dateien oder Da- Hilfe von (social) Software („creating or recreating social conven- tenbanken müssen nicht mehr auf Web- tions and social contexts through the use of software and tech-
    • Fachbegriffe Web 2.0 ZUb 1/09 249 Web-2.0-Begriffe S bis Wnology“ Blogs, Email, Instant Messaging, Social Network Ser- VoIPvices, Wikis etc.). Social Computing ist die Basis für digitale Telefonie über Computernetzwerke. Bei den Gesprächsteilneh-Kollaboration und Kollektive Intelligenz. mern können sowohl Computer, für IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte, als auch über spezielle Adapter angeschlossene,Social Software klassische Telefone die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.Als Social Software werden Software-Systeme bezeichnet, die dermenschlichen Kommunikation, Interaktion und Zusammenar-beit ( Kollaboration, Partizipation) dienen. WSuchmaschine Web-Analyse, Web-AnalyticsProgramm zur Recherche von Dokumenten, die in einem Com- Tracking von Besuchern auf Websites. Verfahren: Web Control-puter oder einem Computernetzwerk gespeichert sind (z.B. dem ling, Web-Analyse, Datenverkehrsanalyse, Traffic-Analyse, Click-Internet). Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert eine Suchma- stream-Analyse.schine eine Liste von Verweisen auf relevante Dokumente. WebcrawlerFür Blogs gibt es spezielle Suchmaschinen, zum Beispiel den Ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide WebMarktführer „Technorati“. durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen eingesetzt. Weitere AnwendungenT sind beispielsweise das Sammeln von Adressen oder anderer Informationen. RSS-Newsfeeds, E-Mail-Thin Client (TC)Endbenutzergerät oder Programm, das keine bzw. sehr wenig Web-Miningeigene „Businesslogik“ enthält oder abarbeiten kann. Die Appli- Übertragung von Techniken des Data-Mining zur (teil)automa-kation/das Programm/die Software läuft dabei auf dem Server tischen Extraktion von Informationen aus dem Internet.ab. Der Client bekommt lediglich eine Benutzeroberfläche prä- Webservicesentiert und kann mit dem Server interagieren. Ein Browser ist Anbieten von Daten über eine API, restriktiver (nicht frei indi-beispielsweise ein solcher Thin Client. Mobile Browser zeichnen vidualisierbar) in einem Web-Control.sich durch noch weniger „Gewicht“ aus. Web 2.0 „Unter Web 2.0 versteht man eine Menge von ökonomischen, ge-U sellschaftlichen und technologischen Trends, die zusammen dieUI (User Interface) Basis für die nächste Generation des Internets bilden und sichDie grafische Benutzeroberfläche, wie z. B. Webwares (oder durch Nutzerbeteiligung, Offenheit und Vernetzung auszeich-auch Betriebssysteme wie Microsoft Windows), erlaubt die Kon- nen.” (O’ Reilly Radar).trolle eines Systems über Menüs, Icons und Buttons. Web-to-Print Das Konzept von Web-to-Print wird anhand von dem PionierV „Spreadshirt“ deutlich: Auf der Webseite designen Nutzer ihre eigenen T-Shirts, welche vom Anbieter gedruckt und per Post anVideoblog (Vlog) den Nutzer geschickt wird. Ähnliche Konzepte gibt es bereits fürNach Text- und Fotoblogs folgen nun Projekte, die über bewegte Dokumente und Visitenkarten.Bilder das Tagesgeschehen dokumentieren und kommentieren.Videoblogs besitzen häufige eine Schnittstelle zur Aktualisie- Webwarerung per Handy (MMS) oder Smartphone (E-Mail). Der Begriff „Webware“ setzt sich aus „Web“ und „Software“ zu- sammen und bezeichnet eine neue Art von Software, die in FormViral Marketing einer Webseite genutzt werden kann. Webware basiert meist aufMarketing-Aktivitäten, die auf eine virale Verbreitung durch die Flex (Flash) oder Ajax ( AJAX) und besticht durch einfache Nutz-Zielgruppen setzt – und dadurch eng mit Guerilla, Viral Spots barkeit mittels Drag‘n’Drop und WYSIWYG-Editoren. Wirdund Web 2.0 als Verbreitungskanal verwandt ist. Häufig auch auch als Ajax-Office bezeichnet.Empfehlungsmarketing. WidgetsVisual Shopping Widgets sind kleine Programme, die gewünschte InformationenDarstellung des E-Shop-Sortiments auf einer einzelnen Internet- auf den ersten Blick zeigen: das Adressbuch, die Fußball-ergeb-Seite, durch die mit Funktionen wie Vergrößern/Verkleinern nisse oder Nachrichten. Widgetoko.com, Widgetbox.com undoder Scrollen navigiert wird. Musestorm.com sammeln viele nützliche Widgets für das Web. Widgets werden z.T. auch als Web-Controls bezeichnet. Zuneh-Vodcast mend mehr Widgets werden inzwischen auch für SmartphonesZusammensetzung aus Video und Podcast, im weiteren Sinne entwickelt.auch Broadcasting (on demand). Stellt Videosendungen auf Abrufzur Verfügung und ist eine Erweiterung der Podcast-Technologie.
    • Web-2.0-Begriffe ZUb 1/09 250W bis X Wiki (Aus dem Hawaiianischen: steht für „sehr X XHTML schnell“). Eine im World Wide Web verfüg- (Extensible Hypertext Markup Language) bare Seitensammlung, die von ihren Be- XHTML ist eine textbasierte Auszeichnungs-sprache zur Darstel- nutzern nicht nur gelesen, sondern auch lung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Doku- (nach Registrierung) frei geändert werden menten. Es ist eine Neuformulierung von HTML 4 in XML 1.0: Im kann (z. B. Wikimedia). Gegensatz zu seinem Vorgänger HTML, welcher mittels SGML (Standard Generalized Markup Language) definiert wurde, ver- WYSIWYG-Editor wendet XHTML die strengere und einfacher zu parsende SGML- (What You See Is What You Get) Teilmenge XML als Sprachgrundlage. Ein Editor, der während der Eingabe dem Ergebnis der Eingaben sehr ähnlich XML sieht. WYSIWIG-Editoren erleichtern un- (Extensible Markup Language) erfahrenen Nutzern die Erstellung von Definierter Standard zur Erstellung von Dokumenten, die an- Inhalten. Ein Gegenentwurf ist der WYGI- hand einer Baumstruktur aufgebaut sind und von Menschen WYM (What You Get Is What You Mean)- und Maschinen gelesen werden können. XML erlaubt die strikte Editor, der Webseiten-Teile editierbar Trennung von Inhalt und Form und ist damit die Basis für macht – allerdings inklusive des (HTML/Ja- RSS-Feeds und zahlreiche innovative Webservices und Mash- vascript) Quellcodes. Ups.Eigenanzeige ESV