Seniorenstudie        Executive SummaryEine Studie zur Internetnutzung durch              Best Agers                  Auto...
Inhalt1.   HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG ................................................................................. 3...
1.      Hintergrund und ZielsetzungSeit dem Jahr 2001 hat sich die Anzahl der Internetnutzer nahezuverdoppelt. Vor 12 Jahr...
2.    Methodisches VorgehenIm Rahmen eines Online-Pannels wurden im Dezember 2012 168 Personenmit Internetzugang im Alter ...
Abbildung 1: Statistische Daten der Stichprobe3.       ErgebnisseKonsumenten mittleren und gehobenen Alters werden zunehme...
gestiegen3. Zwar gehören die Best Ager nicht zu den Early Adopters, diesofort zu jeder technischen Neuerung greifen, aber ...
Augen, Gehör oder Motorik nachlassen, kann die Verwendung dieserMobilfunkgeräte zur Herausforderung werden.Ein ähnliches B...
Des Weiteren bieten moderne Kommunikationsmittel die Möglichkeit, Kontaktzu Familie, Freunden und Bekannten in aller Welt ...
Laut statistischem Bundesamt kaufen heute bereits 74 Prozent allerdeutschen Internetnutzer ab 14 Jahren online ein4.Die   ...
Dreiviertel der Befragten gaben an, das Internet häufig bis sehr häufig zurInformationssuche oder für den E-Mailkontakt mi...
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Executive Summary: Studie zur Internetnutzung durch Best Agers 2013

1,673

Published on

Seit dem Jahr 2001 hat sich die Anzahl der Internetnutzer nahezu verdoppelt. Das Internet ist mittlerweile zu einer wertvollen Informationsquelle geworden. Zunehmend bewegt sich die ältere Generation ebenso sicher auf Webseiten, Portalen und Online-Shops wie die jüngere.

Vor diesem Hintergrund hat die ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH in Zusammenarbeit mit der Konzept & Markt GmbH eine Studie zur Internetnutzung der Best Agers durchgeführt. Ziel war es zu eruieren, welche Anwendungen des Internets, in welchem Umfang von der Generation 50+ genutzt werden.

Published in: Business
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
1,673
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
10
Actions
Shares
0
Downloads
12
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Executive Summary: Studie zur Internetnutzung durch Best Agers 2013

  1. 1. Seniorenstudie Executive SummaryEine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers Autoren: Franziska Horn Ralf Strehlau Düsseldorf im Februar 2013 ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH Louise-Dumont-Str. 29 D-40211 Düsseldorf 1
  2. 2. Inhalt1. HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG ................................................................................. 32. METHODISCHES VORGEHEN ................................................................................................ 43. ERGEBNISSE.................................................................................................................................. 54. ZUSAMMENFASSUNG ................................................................................................................ 9 2
  3. 3. 1. Hintergrund und ZielsetzungSeit dem Jahr 2001 hat sich die Anzahl der Internetnutzer nahezuverdoppelt. Vor 12 Jahren nutzten gerade mal 37 Prozent der deutschenBevölkerung das Internet. Diese Zahl stieg im Laufe der letzten Jahre auf75,6 Prozent. Das entspricht ca. 53,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren, diedas Internet für berufliche oder private Zwecke nutzen.Der Zuwachs der Internetnutzer hat sich in diesem Jahr aber deutlichverringert: Erstmals liegt die Zuwachsrate bei den Internetnutzern untereinem Prozentpunkt.Die höchsten Zuwachsraten gehen dabei vor allem von den Gruppen aus, diedas Internet bisher kaum genutzt haben. Mit einem Zuwachs von 3,6Prozentpunkten nutzen heute bereits 28,2 Prozent der über 70-Jährigen dasWorld Wide Web. Die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen Internetnutzer ist von57,3 Prozent im Vorjahr auf 60,4 Prozent gestiegen1.Das Internet ist mittlerweile zu einer wertvollen Informationsquellegeworden. Zunehmend bewegt sich die ältere Generation ebenso sicher aufWebseiten, Portalen und Online-Shops wie die jüngere.Vor diesem Hintergrund hat die ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH inZusammenarbeit mit der Konzept & Markt GmbH eine Studie zurInternetnutzung der Best Agers durchgeführt. Ziel war es zu eruieren, welcheAnwendungen des Internets, in welchem Umfang von der Generation 50+genutzt werden.1 (N)ONLINER Atlas 2012 3
  4. 4. 2. Methodisches VorgehenIm Rahmen eines Online-Pannels wurden im Dezember 2012 168 Personenmit Internetzugang im Alter von 50 bis 87 Jahren zu folgenden Themenbefragt: Ω Nutzung von Internetangeboten Ω Ausstattung der Haushalte mit technischen Geräten Ω Nutzungsintensität von Internetanwendungen und Online-ShoppingIn der Umfrage sind insbesondere sehr online-affine Personen zu Wortgekommen. Daher erhebt die Studie keinen Anspruch auf Repräsentativität,spiegelt aber in den Ergebnissen zur Online-Nutzung das maximal möglichePotenzial dieser Zielgruppe wieder.Herausgekommen sind spannende Erkenntnisse, die viele Vorurteile über dasInternetnutzungsverhalten von Senioren widerlegen, denn immer mehrBest Ager nutzen die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten und könnensich ein Leben ohne Computer und Internet nicht mehr vorstellen.Bei der Auswahl der Befragten wurde Wert auf ein ausgeglichenes Verhältniszwischen Männern und Frauen gelegt. Ferner enthält die Stichprobe zu relativgleichen Teilen die Altersklassen „50 bis 59 Jahre“, „60 bis 65 Jahre“, „66 bis69 Jahre“ und „70 Jahre und älter“.67 Prozent der Befragten Best Ager sind verheiratet oder leben mit einemPartner in eheähnlichen Verhältnissen und weitere 33 Prozent sindalleinstehend.94 Prozent der Befragten leben mit maximal zwei Personen in einemHaushalt und haben ein Netto-Haushaltseinkommen von durchschnittlich3000 Euro. 4
  5. 5. Abbildung 1: Statistische Daten der Stichprobe3. ErgebnisseKonsumenten mittleren und gehobenen Alters werden zunehmend zurmarktentscheidenden Zielgruppe. Bereits jetzt haben fast 33 MillionenDeutsche das fünfzigste Lebensjahr überschritten2 – innerhalb der nächstenzwanzig Jahre dürften sie mit 38 Millionen fast die Hälfte der Bevölkerungstellen.Heutige Best Ager verfügen über ein relativ hohes Einkommen und nichtunerhebliche Vermögenswerte. Die reife Generation von heute ist aktiv,innovations- und konsumfreudig. Die Bereitschaft das Einkommen bzw.Vermögen für den eigenen Lebensstandard auszugeben, ist deutlich2 Statistisches Bundesamt (Stand:31.05.2012) 5
  6. 6. gestiegen3. Zwar gehören die Best Ager nicht zu den Early Adopters, diesofort zu jeder technischen Neuerung greifen, aber mit einer gewissenZeitverzögerung legen sie sich gerne Trendprodukte zu und haben häufighohe Qualitätsansprüche.Abbildung 2: Technische Ausstattung der HaushalteNahezu jeder Haushalt der Befragten besitzt ein Mobiltelefon. Es bringt nichtnur Flexibilität, sondern auch mehr Sicherheit in den Alltag. Das ist geradefür ältere Menschen von Vorteil wenn sie z. B. mit dem Auto unterwegs sind,bei Notfällen oder wenn das Festnetz-Telefon defekt ist.Moderne Kommunikationsmittel sind derzeit nur in einem Viertel der BestAger-Haushalte zu finden. 27 Prozent der Befragten verfügen über einSmartphone. Für viele Senioren verfügen die Smartphones über zu vieleFunktionen, die für unnötig gehalten werden. Des Weiteren ist die Bedienungkompliziert und die Touchscreen-Tastatur zu klein, denn wenn irgendwann3 GFK 6
  7. 7. Augen, Gehör oder Motorik nachlassen, kann die Verwendung dieserMobilfunkgeräte zur Herausforderung werden.Ein ähnliches Bild ergab die Befragung im Hinblick auf den Besitz von TabletPCs. Obwohl diese immer online sind, kein umständliches Dateisystembesitzen und kaum Konfigurationen benötigen, besitzen erst 14 Prozent derBefragten ein iPad o. ä., dabei könnten Tablet PCs gute Computer fürSenioren sein, denn diese haben im Gegensatz zu Smartphones großeDisplays und sind intuitiv zu bedienen.Abbildung 3: Nutzungsintensität von InternetanwendungenTrotz häufiger Internetnutzung sind Reisebuchungen und Online-Shoppingkaum ein Thema. Jedoch wird deutlich, dass sich, auch bei den „Best-Agern“,die Kaufvorbereitung zunehmend ins Internet verlagert. Das Internet wirdhäufig genutzt, um sich über Produkteigenschaften zu informieren und Preisezu vergleichen. 7
  8. 8. Des Weiteren bieten moderne Kommunikationsmittel die Möglichkeit, Kontaktzu Familie, Freunden und Bekannten in aller Welt zu halten. Die Teilnahmeam Leben der Kinder und Enkel ist so mit wenig Aufwand möglich, dennmoderne Computer- und Kommunikationstechnik eröffnet auch Menschen mitHandicaps neue Chancen zur Überwindung von Kommunikationsbarrierenoder Einsamkeit.Die heutige Generation 50+ gehört nicht zu den s. g. „Digital Natives“, d. h.sie sind nicht mit den modernen Technologien aufgewachsen und musstensich mit den Innovationen des 21. Jahrhundert Schritt für Schritt vertrautmachen. Aus diesem Grund gibt es zwischen den Altersklassen „50 bis 65Jahre“ und „ab 66 Jahren“ kaum Unterschiede in der Nutzungsintensitäteinzelner Internetanwendungen.Abbildung 4: Nutzung von Internet2Angeboten 8
  9. 9. Laut statistischem Bundesamt kaufen heute bereits 74 Prozent allerdeutschen Internetnutzer ab 14 Jahren online ein4.Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass das Online-Kaufverhalten der Generation 50+ annähernd im Bundesdurchschnitt liegt.Danach kaufen 68 Prozent aller Befragten im Internet ein. Mit einem Anteilvon 71 Prozent shoppen Frauen geringfügig mehr im World Wide Web alsMänner.Während Männer im Zuge der Kaufvorbereitung deutlich häufiger Preise undalternative Produkte auf unterschiedlichen Portalen vergleichen, nutzenFrauen zunehmend Online-Auktionsplattformen wie ebay.de.61 Prozent der Befragten gaben an, Online-Banking zur Erledigung ihrerBankgeschäfte zu nutzen.Die Reichweite von Online-Shopping und auch vom Online-Banking istüberraschend hoch, die Zustimmung zu „nutze gern und oft Online-Shopping“ aber recht gering, sagt Ralf Strehlau, Geschäftsführer der ANXOMANAGEMENT CONSULTING GmbH. Das ist ein gewisser Widerspruch,reflektiert aber auch das gespaltene Verhältnis der Befragten zum Online-Thema.Relativ gering ist derzeit noch die Nutzung von Social Media Communities wieFacebook oder Twitter. Doch laut Branchenverband Bitkom wächst dieNutzung Sozialer Netzwerke durch Senioren beständig, denn auch ältereMenschen entdecken zunehmend die Vorteile der Kontakt- undKommunikationsmöglichkeiten der sozialen Medien.4. ZusammenfassungDie Senioren von heute sitzen keineswegs nur zuhause oder spielen Bingo,sondern sind auch verstärkt im Internet aktiv.4 Statistisches Bundesamt 9
  10. 10. Dreiviertel der Befragten gaben an, das Internet häufig bis sehr häufig zurInformationssuche oder für den E-Mailkontakt mit Familie, Freunden undBekannten zu nutzen.Zwischen den Altersklassen 50 bis 65 Jahren und 66 bis 87 Jahren gibt esnur geringe Unterschiede in der Nutzungsintensität, die Online-Affinität derGeneration 66+ nimmt jedoch leicht ab.Während normale Mobiltelefone in beiden Altersklassen annähernd identischweit verbreitet sind, gibt es beim Besitz von Smartphones signifikanteUnterschiede. Diese sind in 31 Prozent der Haushalte bis 65 Jahre, aber nurin 22 Prozent der Haushalte im Alter von 66 Jahren und älter vorhanden.Durch sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung werden biszum Jahr 2030 ca. 50 Prozent der Deutschen das 50. Lebensjahrüberschritten haben. Die heutigen und zukünftigen Best Ager bilden somiteine relevante Zielgruppe im E-Commerce, die täglich wächst und eineenorme Kaufkraft besitzt. 10

×