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Der Studiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen 2013
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Dieses Paper will Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studiengang Bachelor Technical Education über die Struktur und die Inhalte des Studiengangs informieren. Es berücksichtigt insbesondere …

Dieses Paper will Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studiengang Bachelor Technical Education über die Struktur und die Inhalte des Studiengangs informieren. Es berücksichtigt insbesondere die berufliche Fachrichtung Metalltechnik.

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  • 1. 2013 Andreas Weiner Zentrum für Didaktik der Technik 01.10.2013 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik
  • 2. 2 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik
  • 3. 3 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Studium zum Lehramt an berufsbildenden Schulen, berufliche Fachrichtung Metalltechnik – Ihr Studienführer Andreas Weiner Zentrum für Didaktik der Technik Leibniz Universität Hannover Weiner@zdt.uni-hannover.de © Andreas Weiner 2013 Inhalt Abkürzungen ........................................................................................................................................... 4 1 Einführung....................................................................................................................................... 5 2 Arbeitsweise in diesem Tutorium.................................................................................................... 7 3 Struktur des Studiums..................................................................................................................... 9 4 Module der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik ................................................................... 17 5 Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP)...................................... 24 6 Exkurs: Schulpraktische Studien.................................................................................................... 25 7 Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen................................................................... 29 8 Die Bachelorarbeit......................................................................................................................... 37 9 Semestertermine........................................................................................................................... 39 10 Wie erstelle ich meinen Stundenplan? ..................................................................................... 42 11 Prüfungen und Studienleistungen............................................................................................. 52 12 Praktikum (berufspraktische Tätigkeit)..................................................................................... 58 13 Zulassung zum Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen .............................. 62 14 Studienberatung........................................................................................................................ 64 15 Fragezeiten................................................................................................................................ 66 16 Aufgaben von Lehrkräften für berufsbildende Schulen............................................................ 69 17 Literaturempfehlungen zum Studium....................................................................................... 73 18 Abschluss................................................................................................................................... 76 19 Literaturverzeichnis................................................................................................................... 77
  • 4. 4 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abkürzungen CP Credit (synonym zu LP) ECTS European Credit Transfer System elsa eLearning Service Abteilung der Universität Hannover IfBE Institut für Berufs- und Erwachsenenbildung LBS Lehramt an berufsbildenden Schulen LP Leistungspunkt LV Lehrveranstaltung LUH Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover SWS Semesterwochenstunde SoSe Sommersemester Stud.IP Lehr-/Lernmanagement System der LUH TE Technical Education TIB/UB Technische Informationsbibliothek/ Universitätsbibliothek WiSe Wintersemester ZDT Zentrum für Didaktik der Technik ZEvA Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover ZfL Zentrum für Lehrerbildung der Leibniz Universität Hannover ZFSK Zentrum für Schlüsselkompetenzen der Universität Hannover
  • 5. 5 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 1 Einführung Dieses Paper ist für Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Bachelorstudiengang Technical Education/ Metalltechnik geschrieben. Es soll Ihnen den Schritt in das Studium erleichtern. Das Paper ist grundlegend für die Arbeit in der Lehrveranstaltung Tutorium Didaktik der Technik (siehe Abschnitt 4.2.1) Anders als in einer Schule, müssen Sie in der Universität Ihr Studium selbst strukturieren und organisieren. Dazu müssen Sie auswählen, welche Lehrveranstaltungen Sie zu welchem Zeitpunkt Ihres Studiums besuchen. Dieses Paper sagt Ihnen, welche Lehrveranstaltungen Sie für den erfolgreichen Abschluss Ihres Bachelorstudiums besuchen müssen und in welchem Verzeichnis Sie nähere Informationen finden. Es zeigt Ihnen zudem, welche elektronischen Hilfen Ihnen für die Planung zur Verfügung stehen. Um ein Studium erfolgreich abzuschließen und einen akademischen Titel (B. Sc. Technical Education) zu erwerben, ist es notwendig, dass Sie sich Prüfungen unterziehen. Hierzu gibt es eine Prüfungsordnung und ein Prüfungsamt. Dieses Paper zeigt Ihnen, welche Prüfungen Sie absolvieren müssen, wie Sie sich zu den Prüfungen anmelden können und wie Sie erfahren, wann und wo Sie sich für eine Prüfung einfinden müssen (Kapitel 11). Für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst auf die Staatsprüfung müssen Sie berufspraktische Tätigkeiten ((Berufs-)Praktikum) im Umfang von 52 Wochen nachweisen. In diesem Paper finden Sie Hinweise zur Praktikumsordnung und zum Praktikantenamt. Sie finden Hinweise, welche Tätigkeiten das Praktikum umfassen muss, unter welchen Bedingungen diese Tätigkeiten angerechnet werden und welche weiteren Tätigkeiten angerechnet werden können. Zudem finden Sie Hinweise, zu welchem Zeitpunkt Ihres Studiums das Praktikum nachzuweisen ist (Kapitel 12). Haben Sie Ihr Bachelor-Studium abgeschlossen, können Sie sich für eine Berufstätigkeit bewerben. Sie können Ihr Studium an einer anderen Hochschule fortsetzen, Sie können aber auch Ihre Ausbildung zum Lehrer an berufsbildenden Schulen an der Leibniz Universität Hannover fortsetzen. Dazu müssen Sie sich für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen bewerben. Hinweise zum Bewerbungsverfahren finden Sie im Kapitel 13. Letztlich finden Sie noch Hinweise zur Studienberatung. Wer kann Ihnen in welcher Hinsicht Ihre Fragen zum Studium oder zur Berufs- und Lebensplanung beantworten? (Kapitel 14) Die Universität Hannover bietet zahlreiche Dienste online an. Dazu gehören das Vorlesungsverzeichnis und für einige Studiengänge bereits die Anmeldung zu den Prüfungen. Aber auch in Lehrveranstaltungen kommunizieren Studierende untereinander und mit den Dozenten über ein Online-System: Stud.IP. Wie Sie den Zugang zu den Online Services der Universität Hannover erhalten und wie Sie dieses System nutzen können, erfahren Sie in Abschnitt 15.2. Im Laufe Ihres Studiums schließen Sie Module durch Studienleistungen und Prüfungsleistungen ab. Hier ist es notwendig, dass Sie Sorge tragen, dass Ihre Dozenten die notwendigen Bescheinigungen ausstellen, die Sie dann im Akademischen Prüfungsamt einreichen. Für den Studiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen werden die Prüfungsleistungen elektronisch verbucht, die Studienleistungen werden nach Vorlage entsprechender Bescheinigungen verbucht. Fast in jedem
  • 6. 6 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Kapitel dieser Broschüre ist daher aufgeführt, welches Formular Sie verwenden sollten, wo ist es zu finden ist und welche Reihenfolge bei der Suche nach Unterschriften und Stempeln eingehalten werden sollte, um diese, für manchen Studierenden lästige Aufgabe, möglichst reibungsfrei abzuschließen (Abschnitte 6.2.1, 7.3, 11.2.1). Dieses Paper ist eher ein Leitfaden, der Ihnen hilft, sich Informationen zu beschaffen. Dazu finden Sie in den einzelnen Kapiteln Hinweise zu den Internetseiten, meist der Leibniz Universität Hannover, in denen Sie die aktuellen Informationen finden. Zum Abschluss der einzelnen Kapitel, im letzten Abschnitt, finden Sie Aufgaben, die sie anregen sollen, diese Seiten aufzusuchen. Sie können auf diese Weise lernen, die Struktur der Informationsmedien kennenzulernen. Sie dienen aber auch dazu, inhaltliche Fragen zu beantworten. Dieses Paper hat einen vorläufigen Charakter. Es ist entstanden in den Jahren, seit denen das Tutorium besteht, und hat bereits in verschiedenen Formen vorgelegen. Hier kehre ich wieder zur Printfassung zurück, die auch als pdf-Dokument zur Verfügung steht. Damit soll es möglich sein, das Dokument auf einem PC oder auf einem Tablet-PC zu lesen. Redaktionsschluss dieser gedruckten Fassung ist der 01.10.2013. Dieser Termin wurde gewählt, damit die Printfassung noch rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn zur Verfügung steht. Diese Fassung wird im Seminar im Dialog mit den Studierenden weiterentwickelt werden. Im Internet auf der Homepage des ZDT wird zum Ende des Semesters die Abschlussversion erscheinen; auf der Lehr- /Lernplattform Stud.IP werden im Laufe des Semesters aktualisierte Fassungen hochgeladen. In diesem Papier verwende ich (fast) nur die männliche Form. Ausdrücklich aber sind immer Studentinnen und Studenten gemeint. Ich verwende ausschließlich eine Form, weil ich der Meinung bin, dies sei besser zu lesen.
  • 7. 7 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 2 Arbeitsweise in diesem Tutorium Zu dieser Veranstaltung existiert ein Modul auf der Lehr-/Lernplattform Stud.IP. Melden Sie sich bitte für diese Veranstaltung durch den Eintrag in die Teilnehmerliste in Stud.IP ein. Der Zugang zur Lehr-/Lernplattform StudIP ist im Kapitel 15 beschrieben. Sie finden die Veranstaltung Tutorium Didaktik der Technik durch die Eingabe des Dozentennamens: Weiner. Tragen Sie sich zudem je nach Studiengang, den Sie gewählt haben, in eine entsprechende Gruppe (Elektrotechnik oder Metalltechnik) ein. Innerhalb des Bachelorstudienganges Technical Education weisen Sie die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul oder einer Lehrveranstaltung durch eine Prüfung oder durch einen Leistungsnachweis nach. Ausführungen zu den unterschiedlichen Nachweisformen Prüfung und Leistungsnachweis finden Sie in Kapitel 11. Im Studiengang Bachelor Technical Education weisen Sie die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung Tutorium Didaktik der Technik durch einen Leistungsnachweis nach. Diesen erhalten Sie nach regelmäßigem Besuch der Präsenztermine (Anwesenheitsliste) sowie der Bearbeitung ausgewählter Aufgaben. Sie finden die Aufgaben im letzten Abschnitt eines Kapitels. Diese Aufgaben finden Sie auch in dem diese Veranstaltung begleitenden Lernmodul in Stud.IP. Sie finden sie unter dem Reiter DoIT! (Abbildung 1). Reichen Sie Ihre Lösung über DoIT ein. Bitte bearbeiten Sie diese Aufgaben entsprechend der Anweisungen. Laden Sie Ihre Lösung bis zum Abgabetermin über den Button „Datei hochladen“ hoch. Abbildung 1: Sreenshot Aufgabenstellung in DoIT! Die Aufgaben sind in der Regel auf einzelne Kapitel dieses Papers oder Termine der Lehrveranstaltung bezogen. Sie sind so gestaltet, dass Sie Ihnen die Gelegenheit geben, den Inhalt eines Kapitels zusammenzufassen, Fragen zu einem Kapitel zu beantworten oder eine eigene
  • 8. 8 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Stellungnahme zu verfassen. Zudem regen Sie dazu an, eigene Standpunkte zu fixieren oder weitere Literatur zu lesen. 2.1 Aufgaben: Arbeitsweise im Tutorium (1) Bitte melden Sie sich bis zur nächsten Veranstaltung auf der Lehr-/Lernplattform Stud.IP an. (2) Bearbeiten Sie in Stud.IP Ihr persönliches Profil. Geben Sie Ihren Studiengang ein: Technical Education. Fügen Sie evtl. Ihr Foto ein. (3) Tragen Sie sich in die Lehrveranstaltung Tutorium Didaktik der Technik ein (4) Tragen Sie sich in die Gruppe entsprechend Ihrer beruflichen Fachrichtung ein. (5) Welche Motive leiten Sie, ein Studium im Bachelorstudiengang Technical Education, berufliche Fachrichtung Metalltechnik aufzunehmen? Erstellen Sie hierzu einen kurzen Text (maximal 1.800 Zeichen) und laden Sie ihn über Do.IT hoch: Arbeitsweise im Tutorium (Kapitel 2): Warum Technical Education?
  • 9. 9 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 3 Struktur des Studiums 3.1 Ihre Unterlagen Erfolgreich zu studieren liegt allein in der Hand der Studierenden. Anders als noch in der Schule sind Sie gefragt, Ihr Studium zu gestalten und zu organisieren. Im Folgenden finden Sie Hinweise dazu. Es ist jedoch unbedingt notwendig, die folgenden Unterlagen bereit zu halten. Alle Unterlagen finden Sie über die Service-Seite des Zentrum für Lehrerbildung ZfL (Abbildung 1): www.lehrerbildung.uni-hannover.de -> Service -> Download Abbildung 2: Screenshot der Internet-Seite des ZfL: Lehrerbildung.uni-hannover.de -> Service -> Download (1) Die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Eduaction
  • 10. 10 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/webredaktion/universitaet/publikationen/verkuend_blatt/ordnun gen/fk-philo/f_technical_bpo6n.pdf (2) Den Modulkatalog für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik (3) Die Zulassungsordnung für den Masterstudiengang: http://www.uni-hannover.de/imperia/md/content/i-amt/zugangsordnungen/master/master_lbs.pdf 3.2 Bachelor- und Masterstudiengang Das Studium zum Lehramt an berufsbildenden Schulen ist gegliedert in den Studiengang Bachelor of Science in Technical Education und in den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen. Der Masterstudiengang ist ein konsekutiver Studiengang. Er setzt den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudienganges Technical Education voraus. Studierende können ihre Kenntnis erweitern und die Voraussetzung zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für die Staatsprüfung erwerben. Der Bachelorstudiengang gliedert sich in die folgenden Elemente: • berufliche Fachrichtung • Unterrichtsfach • Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen (Kapitel 7) • Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik (Kapitel 5) • Bachelorarbeit (Kapitel 8) Der Masterstudiengang gliedert sich in die Elemente • berufliche Fachrichtung • Unterrichtsfach • Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik • Masterarbeit mit mündlicher Prüfung Da in beide Studiengänge die berufliche Fachrichtung, das Unterrichtsfach und der Professionalisierungsbereich (Berufs- und Wirtschaftspädagogik) integriert sind, spricht man von einem integrierten Studiengang. Da die Elemente des Bachelorstudienganges im Masterstudiengang fortgeführt werden, spricht man von einem konsekutiven Studiengang (s.o.), im Ganzen also von einem integrativ-konsekutiven Studiengangsmodell. 3.3 Module Jeder Studiengang ist in Module gegliedert. In der Regel sind in einem Modul mehrere Lehrveranstaltungen (LV) zusammengefasst. Das kann eine Vorlesung mit zugehöriger Übung sein (z.B. im Modul Mathematik I), es können mehrere Vorlesungen zu einem Modul zusammengefasst sein (Konstruktion, Herstellung und Gestaltung von Produkten) oder auch mehrere Labore (fachdidaktische Labore). Nähere Informationen zur Definition von Modulen finden Sie in den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz (10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010):
  • 11. 11 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik „In Modulen werden thematisch und zeitlich abgerundete, in sich geschlossene und mit Leistungspunkten belegte Studieneinheiten zusammengefasst. Sie können sich aus verschiedenen Lehr- und Lernformen zusammensetzen (z. B. Vorlesungen, Übungen, Praktika, e-learning, Lehrforschung etc.). Ein Modul kann Inhalte eines einzelnen Semesters oder eines Studienjahres umfassen, sich aber auch über mehrere Semester erstrecken. Zur Reduzierung der Prüfungsbelastung werden Module in der Regel nur mit einer Prüfung abgeschlossen, deren Ergebnis in das Abschlusszeugnis eingeht. In besonders begründeten Fällen können auch mehrere Module mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Die Prüfungsinhalte eines Moduls sollen sich an den für das Modul definierten Lernergebnissen orientieren. Der Prüfungsumfang ist dafür auf das notwendige Maß zu beschränken. Die Vergabe von Leistungspunkten setzt nicht zwingend eine Prüfung, sondern den erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Moduls voraus. Die Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten sind in den Studien- und Prüfungsordnungen und den Akkreditierungsunterlagen präzise und nachvollziehbar zu definieren. Um einer Kleinteiligkeit der Module, die ebenfalls zu einer hohen Prüfungsbelastung führt, entgegen zu wirken, sollen Module mindestens einen Umfang von fünf ECTS aufweisen.“ (Kultusministerkonferenz der Länder 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010, S. 15) In den fachspezifischen Anlagen werden Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule unterschieden. Pflichtmodule sind obligatorische Module, bei Wahlpflichtmodulen können die Studierenden aus einem Katalog angebotener Module ein Modul wählen. In Tabelle 2 finden Sie die Pflichtmodule für den Bachelorstudiengang TE, berufliche Fachrichtung Metalltechnik, in Tabelle 3 finden Sie die Wahlpflichtmodule. Die Modulbeschreibung ist im Modulkatalog enthalten. Hier sind der Titel des Moduls, die zugehörigen Lehrveranstaltungen, die Ziele und die Inhalte aufgeführt. Zudem ist die Anzahl der Leistungspunkte angegeben, die für die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul vergeben werden. Was sind Leistungspunkte? Nähere Informationen Definition von Leistungspunkten finden Sie in den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz (10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010) „Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für die Gesamtbelastung des Studierenden. Sie umfassen sowohl den unmittelbaren Unterricht als auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Präsenz- und Selbststudium), den Prüfungsaufwand und die Prüfungsvorbereitungen einschließlich Abschluss- und Studienarbeiten sowie gegebenenfalls Praktika.“ (Kultusministerkonferenz der Länder 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010, S. 16) Die Leistungspunkte (LP) werden nach dem European Credit Transfer System (ECTS) berechnet. Dieses besagt, dass 1 LP einer Arbeitsbelastung (Workload) von 30 h entspricht. Bei der Berechnung des Studienumfangs geht man von einer Arbeitszeit von 45 Wochen/ Jahr aus. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 h sind dies 1.800 h jährliche Arbeitszeit. Teilt man diesen Arbeitsumfang durch 30 h/LP, erhält man 60 LP/Studienjahr. Oder 30 LP je Semester. Als Workload zählt die Zeit, die zum Besuch einer Lehrveranstaltung aufgewendet wird (Präsenzzeit), und die Zeit, die für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vorbereitung von Prüfungen benötigt wird (Selbststudium). Insgesamt ist es die Zeit, die zur erfolgreichen Teilnahme an einem Modul aufgewendet wird.
  • 12. 12 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Vergleichen Sie auch hier die Angaben in den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz: „In der Regel werden pro Studienjahr 60 Leistungspunkte vergeben, d.h. 30 pro Semester. Dabei wird für einen Leistungspunkt eine Arbeitsbelastung (workload) des Studierenden im Präsenz- und Selbststudium von 25 – max. 30 Stunden angenommen, sodass die Arbeitsbelastung im Vollzeitstudium pro Semester in der Vorlesungs- und der vorlesungsfreien Zeit insgesamt 750 - 900 Stunden beträgt. Dies entspricht 32 – 39 Stunden pro Woche bei 46 Wochen pro Jahr. Die Hochschulen haben die Studierbarkeit des Studiums unter Berücksichtigung der Arbeitsbelastung der Studierenden im Akkreditierungsverfahren nachvollziehbar darzulegen.“ (Kultusministerkonferenz der Länder 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010, S. 16) Die Studienpläne im Bachelorstudium TE und im Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen sind so aufgebaut, dass sie eine Workload von 30 LP je Semester nicht überschreiten. Die Workload des Bachelorstudiums beträgt 180 LP. Das entspricht einer Studiendauer von 6 Semestern mit je 30 LP/ Semester. Alt: SWS = Semesterwochenstunden 1 SWS = 1 Unterrichtsstunde (45‘) je Vorlesungswoche. Die Workload der einzelnen Elemente des Bachelorstudienganges und des Masterstudienganges sind in der Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1: Workload der Elemente des Bachelorstudienganges Technical Education und des Masterstudienganges Lehramt an berufsbildenden Schulen Bachelorstudiengang Masterstudiengang Summe Berufliche Fachrichtung 92 LP 42 LP 134 LP Unterrichtsfach 48 LP 28 LP 76 LP Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen 10 LP - 10 LP Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik 15 LP 30 LP 45 LP Bachelorarbeit 15 LP 15 LP Masterarbeit 20 LP 20 LP Summe 180 LP 120 LP 300 LP 3.4 Pflichtmodule der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik im Bachelorstudiengang Technical Education umfasst die folgenden Pflichtmodule (Tabelle 2): Tabelle 2: Pflichtmodule des Studienganges Technical Education/ Metalltechnik Name des Moduls LP Mathematik 1 8 Mathematik 2 8 Naturwissenschaften: Chemie 4 Naturwissenschaften: Physik 2
  • 13. 13 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Technische Mechanik 1 6 Technische Mechanik 2 6 Technische Mechanik 3 5 Grundlagen der Elektrotechnik 1 4 Grundlagen der Elektrotechnik 2, incl. Labor E-Technik 5 Thermodynamik 4 Werkstoffkunde I 6 Werkstoffkunde II; incl Labor Werkstoffkunde 4 Konstruktion, Herstellung und Gestaltung von Produkten 12 Fachdidaktische Labore (3 Labore) 6 Didaktik der Technik 1 6 Einführung in das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik 2 Wahlpflichtmodul 4 Als Wahlpflichtmodul kann eines aus vier der folgenden Modulbereiche gewählt werden (Tabelle 3): Tabelle 3: Wahlpflichtmodule innerhalb des Bachelorstudienganges Technical Education/ Metalltechnik Modulbereich LP Automatisierungstechnik/ angewandte Automatisierungstechnik 4 Energie- und Verfahrenstechnik 4 Mikrotechnologie 4 Produktionstechnik 4 3.5 Studiengänge der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Auf welche Weise kommt das Studium in dieser Struktur zustande? Welche Leitlinien wurden bei der Gestaltung berücksichtigt? 3.5.1 Struktur In Hinblick auf die Struktur, das betrifft den Anteil der Fachwissenschaften und der Bildungswissenschaften (Berufspädagogik und Didaktik), sind zunächst die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz zu berücksichtigen. Im Jahr 2005 veröffentlichte die KMK das sogenannte Eckpunktepapier: Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden (Kultusministerkonferenz 02.06.2005). In diesem Papier beschreibt die KMK die Mindestvoraussetzungen, die ein Studiengang aufweisen muss, damit er von der KMK als lehrerbildender Studiengang akzeptiert werden kann. In diesem Zusammenhang sind von Bedeutung der Hinweis auf das Studium an einer Universität oder an einer gleichgestellten Hochschule, das Studium von zwei Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften in der Bachelor- und in der Masterphase: „Integratives Studium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen von mindestens zwei Fachwissenschaften und von Bildungswissenschaften in der Bachelor- sowie in der Masterphase.“ (Kultusministerkonferenz 02.06.2005, S. 2) Umfänge des Studiums sind nicht geregelt. Jedoch ist gefordert, dass bereits während des Bachelor- Studiums schulpraktische Studien zu absolvieren sind:
  • 14. 14 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik „Schulpraktische Studien bereits während des Bachelor-Studiums“ (Kultusministerkonferenz 02.06.2005, S. 3) Der Forderung nach einem integrativen Studium von zwei Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang kommt die Universität Hannover mit der angebotenen Struktur in vollem Umfang nach. Dieses wurde oben bereits nachgewiesen (vgl. Tabelle 1). Die für das Bachelor-Studium geforderten schulpraktischen Studien werden in der Modulgruppe Berufs- und Wirtschaftspädagogik angeboten (vgl. Kapitel 6). Studium an einer Fachhochschule Kann ein Studium, das an einer Fachhochschule abgeschlossen wurde, angerechnet werden? Hier sind die Ausführungen der KMK zu berücksichtigen: „Studien- und Prüfungsleistungen, die an Fachhochschulen erbracht worden sind, können auf Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen vermittelt werden, auf das Studium der beruflichen Fachrichtung angerechnet werden, wenn sie den dafür festgelegten Anforderungen gleichwertig sind.“ (Kultusministerkonferenz 27.04.2006, S. 2) Die Universität Hannover hat den Ausführungen der KMK Rechnung getragen und rechnet Leistungen, die in den Fächern Metalltechnik oder Elektrotechnik erbracht wurden, in vollem Umfang auf das Studium an. Die Prüfungsordnungen für den Bachelorstudiengang und für den Masterstudiengang regeln die Anrechnung: „Ein einschlägiges an einer Hochschule abgeschlossenes Studium kann auf die fachwissenschaftlichen Module der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik oder Metalltechnik, den Professionalisierungsbereich A2 und auf die Bachelorarbeit angerechnet werden. Die im Zeugnis des ersten Studiums ausgewiesene Abschlussnote wird zur Berechnung der Gesamtnote nach § 19 Abs. 3 für die angerechneten Prüfungsleistungen übernommen.“ (Leibniz Universität Hannover 11.12.2012, S. § 22 Abs. 4) In der Praxis wird ein fachwissenschaftliches Bachelor- oder Diplom-Studium, das an einer Fachhochschule oder an einer Universität abgeschlossen wurde, auf die berufliche Fachrichtung Elektrotechnik oder Metalltechnik angerechnet. Nähere Hinweise zum Ablauf der Anrechnung finden Sie bei Möller und Weiner (o.J.): http://www.zdt.uni-hannover.de/images/e/e9/Anrechnung_Bachelorstudium_Volltext.pdf 3.5.2 Polyvalenz des Bachelorstudienganges Technical Education Bachelorstudiengänge sind polyvalent zu gestalten. Damit ist gemeint, dass sie den Zugang zu einem Masterstudium und zu einer Berufstätigkeit ermöglichen müssen. Mit Berufstätigkeit ist allerdings kein festes Berufsbild gemeint. So führt das Baumert-Gutachten aus: „Polyvalenz ist eine im Bologna-Prozess entwickelte Zielvorstellung, den ersten berufsbefähigenden Abschluss des Bachelor an breiten Tätigkeitsfeldern zu orientieren und ihn
  • 15. 15 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik nicht allein in einen eng definierten professionsorientierten Masterstudiengang einmünden zu lassen. Bezogen auf die Lehramtsstudiengänge heißt Polyvalenz, dass der Bachelor möglichst viele Anschlüsse zulässt. Der Bachelor soll die Eintrittskarte zu breiteren Tätigkeitsbereichen sein, die keineswegs mit definierten Berufsbildern übereinstimmen müssen. Erwartet wird, dass das Angebot an Qualifikationen auch Nachfrage erzeugt und Berufsbilder neu definiert werden.“ (AQAS e.V. 2007) Das Baumert-Gutachten geht davon aus, dass die Polyvalenz in Studiengängen des Lehramts an berufsbildenden Schulen als gesichert gelten kann, wenn ein hinreichender Anteil an bildungswissenschaftlichen Studien enthalten ist. Absolventinnen und Absolventen können dann in das betriebliche Bildungswesen einmünden. „Die Sicherung von Polyvalenz gilt auch im Bereich der Studiengänge für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (Berufskollegs) als wenig problematisch. Solange gesichert ist, dass bereits im Bachelorstudium ein hinreichender Anteil an geeigneten bildungswissenschaftlichen Studien enthalten ist, gehen die Fachleute davon aus, dass Absolventinnen und Absolventen mit Bachelorabschluss in Positionen des betrieblichen Ausbildungswesens einmünden können.“ (AQAS e.V. 2007) Erfahrungen über den Weg in die Berufstätigkeit liegen nach einem Abschluss des Bachelor-Studiums Technical Education mit der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik nur in geringem Umfang vor. Wir haben Kenntnis von einem Studenten, der nach dem Abschluss des Studiums mit den Fächern Metalltechnik und katholische Religion nicht dauerhaft eine Tätigkeit in der Jugendarbeit des Bistums Münster übernommen hat. Die Polyvalenz soll auch ermöglichen, noch während des Studiums in einen Ein-Fach- Masterstudiengang statt in den Lehramts-Master zu wechseln: Die Aufrechterhaltung von Polyvalenz im Sinne des Anschlusses an einen Ein-Fach-Master ist abhängig von der Kombination aus beruflicher Fachrichtung und Zweitfach: Mit affinen und insbesondere mit hoch affinen Zweitfächern bestehen Übergangsmöglichkeiten bis zum Ende des Bachelorstudiums. Bei Kombination der beruflichen Fachrichtung mit nicht affinen („allgemeinen“) Fächern ist der Wechsel zum Studienziel „Ein-Fach-Master“ im Major-Fach längstens bis zum Ende des zweiten Studienjahres des Bachelorstudiengangs möglich.“ (AQAS e.V. 2007) Der Abschluss des Bachelorstudienganges Technical Education berechtigt an der Leibniz Universität Hannover zur Aufnahme des Masterstudienganges Bildungswissenschaften. In diesem Studiengang können Sie sich für Tätigkeiten im Bereich der wissenschaftlichen Bildungsforschung und der außerschulischen Bildungsarbeit qualifizieren. Vermittelt werden sowohl methodische, psychologische und pädagogische Grundlagen sowie die Fähigkeit, berufliche Aus- und Weiterbildungskonzepte zu entwickeln und zu begleiten. Im dritten Semester können Sie zwischen den Schwerpunkten Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Erwachsenenbildung/ Weiterbildung, Pädagogisches Fallverstehen oder Kultur- und Medienbildung wählen (http://www.uni- hannover.de/de/studium/studienfuehrer/bildungswissen/). Der Abschluss des Bachelorstudienganges Technical Education berechtigt an der Leibniz Universität Hannover nicht unmittelbar zur Aufnahme des Masterstudienganges Maschinenbau. Die Master-
  • 16. 16 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Studiengänge der Fakultät für Maschinenbau (Mechatronik, Produktion und Logistik, Maschinenbau, Biomedizintechnik und Optische Technologien) sind als konsekutive Studiengänge konzipiert. Sie setzen ein abgeschlossenes Maschinenbau-Studium voraus. (Leibniz Universität Hannover (14.07.2010)) 3.6 Aufgaben: Struktur des Studiums Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgabe und reichen Sie bitte Ihre Lösungen termingerecht mit Hilfe der Lehr-/Lernplattform Stud.IP über DoIT ein. Das Verfahren zum Einreichen Ihrer Lösungen ist in Kapitel 2 beschrieben. Wählen Sie aus den folgenden Begriffen fünf aus und erklären Sie ihre Bedeutung. Geben Sie jeweils die Quelle an, auf die Sie sich beziehen: • Bachelorstudiengang • ECTS • integrativer Studiengang • konsekutiver Studiengang • Kultusministerkonferenz • Leistungspunkt • Masterstudiengang • Modul • Modulbeschreibung • Modulkatalog • Polyvalenz • Verkündungsblatt der Leibniz Universität Hannover • Workload
  • 17. 17 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 4 Module der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Bei der Gestaltung des Studienganges Technical Education Metalltechnik wurde bisher der Weg verfolgt, Module aus dem Modulkatalog der Fakultät für Maschinenbau oder der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik zu entnehmen. Eine Leitidee der Curriculum-Gestaltung ist es, den Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, während der ersten Semester vom Bachelorstudiengang Technical Education in den Bachelorstudiengang Maschinenbau und umgekehrt wechseln zu können, je nach verändertem Studienziel. Zudem sollte der Studienplan den Studierenden ermöglichen, gemeinsam mit Ingenieurstudierenden an der Ausbildung teilzunehmen. So bilden sich studentische Lerngruppen, in denen sich Studierende unterschiedlicher Studienziele engagieren. Dieses wird unterstützt durch die studentische Einrichtung des Otto-Klüsener-Hauses an der Leibniz Universität Hannover: http://maschbau-hannover.de/blog/?page_id=108 Die Studierenden können sich hier an studentischen Arbeitsplätzen gemeinsam auf Lehrveranstaltungen vorbereiten. Zudem bilden sich Studierendengruppen über die Studienrichtungen hinweg; möglicherweise kennen Sie sich aus der gemeinsamen Schulzeit oder teilen sportliche Interessen, die sie am Hochschulort gemeinsam weiterverfolgen. Eine weitere Leitidee der Curriculumgestaltung ist, auch den Studierenden für das Lehramt an berufsbildenden Schulen die Möglichkeit zu eröffnen, an der Lehre und der exzellenten Forschung der Institute teilzunehmen, die im Produktionstechnischen Zentrum Garbsen vereint sind. http://www.pzh-hannover.de/ In diesem Kapitel werden ausgewählte Module der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik beschrieben. 4.1 Mathematik I Die Lehrveranstaltungen für das Modul Mathematik I, Mathematik für Ingenieure I, werden angeboten durch die Fakultät für Mathematik und Physik. Sie finden die Veranstaltungen im elektronischen Vorlesungsverzeichnis über den Weg: www.uni-hannover.de -> Studierende -> Vorlesungsverzeichnis -> Fakultät für Mathematik und Physik -> Vorlesungen für Studierende anderer Fakultäten -> Vorlesungen, Übungen, Tutorien Tragen Sie sich im Winter-Semester 2013/2014 in die Tranche III ein.
  • 18. 18 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 4.2 Einführung in das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Das Modul Einführung in das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik besteht aus den Lehrveranstaltungen • Tutorium Didaktik der Technik und • Exkursion Das Modul umfasst eine Workload von 2 LP. Dieses Modul schließen Sie durch zwei Leistungsnachweise ab. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit Hilfe eines Formulars bescheinigt, das Sie im Prüfungsamt einreichen (Näheres zum Formular finden Sie im Abschnitt 11.2 Studienleistungen). 4.2.1 Das Tutorium Didaktik der Technik Die Lehrveranstaltung Tutorium Didaktik der Technik wird angeboten vom Zentrum für Didaktik der Technik. Sie finden das Seminar im elektronischen Vorlesungsverzeichnis der Leibniz Universität Hannover über den Weg: Fakultät für Elektrotechnik und Informatik -> Zentrum für Didaktik der Technik (Abbildung 3): http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=188449&moduleCall =webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung Zu dieser Lehrveranstaltung finden Sie ein Modul in der Lehr-/Lernplattform Stud.IP. Die Lehrveranstaltung wird immer im Wintersemester für Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Bachelorstudiengang Technical Education angeboten. Das Tutorium Didaktik der Technik ist ein Seminar.
  • 19. 19 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 3: Screenshot (Ausschnitt) aus dem elektronischen Vorlesungsverzeichnis der Leibniz Universität Hannover Innerhalb des Tutoriums können Sie sich mit den ihre Ausbildung strukturierenden Regularien vertraut machen. Sie lernen die Struktur der Ausbildung (erste, zweite, dritte Phase) sowie die der Ausbildung zugrunde liegenden Rechtsmittel kennen (Prüfungsordnungen für den Bachelorstudiengang TE und den Masterstudiengang LBS, Zulassungsordnung für den Masterstudiengang LBS, Praktikumsordnung, Ordnung für das Schulpraktikum, Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr), Standards für die Lehrerbildung (KMK: 2004)). Sie lernen ihr Studium zu strukturieren, entwickeln je nach Zweitfach (Minorfach) und eigenen Interessen eigene Studienpläne und Stundenpläne und reflektieren sie in Hinblick auf ihre Zielführung.
  • 20. 20 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Das Tutorium umfasst regelmäßige, wöchentliche Termine sowie den Besuch der Veranstaltung Fachdidaktisches Colloquium (siehe Abschnitt 4.2.3). Für die regelmäßigen wöchentlichen Termine finden Sie den Termin- und Themenplan in Stud.IP/ Dateien. Studierende fortgeschrittener Semester (Tutoren) beteiligen sich und übernehmen Aufgaben an der Durchführung des Tutoriums. Dadurch können die Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein Netzwerk knüpfen innerhalb der Universität, durch die Teilnahme an Exkursionen aber auch zu anderen Akteuren, die sich in der zweiten Phase der Lehrerbildung oder bereits im Schuldienst befinden. Das Knüpfen dieses Netzwerks wird als zielführend eingestuft, um die Ausdauer der Studierenden zur Teilnahme an dieser Ausbildung zu stärken. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar weisen Sie im Studiengang Bachelor Technical Education durch einen Leistungsnachweis nach. Diesen erhalten Sie nach regelmäßigem Besuch der Präsenztermine (Anwesenheitsliste) sowie der Bearbeitung der Aufgaben. 4.2.2 Exkursion Die Lehrveranstaltung Exkursion wird angeboten vom Zentrum für Didaktik der Technik (Fakultät für Elektrotechnik und Informatik). Sie finden das Seminar im elektronischen Vorlesungsverzeichnis der Universität Hannover über den Weg Fakultät für Elektrotechnik und Informatik ->Zentrum für Didaktik der Technik (siehe auch den Abschnitt 4.2.1 Die Exkursion wird jeweils im Sommersemester angeboten. Die Exkursionen finden in der vorlesungsfreien Zeit nach Pfingsten statt. Sie können entscheiden, in welchem Semester Sie teilnehmen. Empfohlen ist die Teilnahme für das zweite Semester. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt teilnehmen (4. oder 6. Semester), berücksichtigen Sie bitte, dass die LP für das Modul Einführung in das Studium … Ihrem Prüfungskonto (Notenspiegel) erst nach Abschluss der Exkursion gutgeschrieben werden. Durch Exkursionen zu ausgewählten berufsbildenden Schulen und zu außerschulischen Anbietern beruflicher Bildung lernen sie Arbeitgeber und deren Anforderungen kennen. Sie unterscheiden die Profile der Bildungsträger und ihre regionale Vernetzung. Sie lernen ihre Angebote kennen und reflektieren die Ressourcen der Anbieter vor dem Hintergrund des übernommenen Auftrags. Sie lernen die Bedingungen beruflichen Unterrichts und beruflicher Ausbildung kennen und können ihre eigene Studien- und Berufswahl reflektieren. Sie lernen insbesondere die Struktur der schulischen beruflichen Bildung kennen (Schulformen, duales System der Berufsausbildung) und die der Berufsausbildung zugrunde liegenden Ordnungen (Rahmenlehrplan, fachspezifische Richtlinien, Ausbildungsordnung). Im Ansatz lernen sie kennen, auf welche Weise Unterricht für berufsbildende Schulen unter Berücksichtigung aktueller didaktischer und methodischer Konzepte gestaltet, erprobt und evaluiert werden kann. Die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung Exkursion weisen Sie durch einen Leistungsnachweis nach. Diesen erhalten Sie nach dem Besuch aller Exkursionstermine (Anwesenheitsliste) sowie einer schriftlichen Ausarbeitung zu einem der Termine. Aufgabenstellungen und weitere Hinweise erhalten Sie in dem Begleitmodul in Stud.IP.
  • 21. 21 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 4.2.3 Fachdidaktisches Colloquium (Präsentation studentischer Projekte) Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Studierende aus den Studiengängen Technical Education/ Lehramt an berufsbildenden Schulen, Fachrichtungen Metalltechnik und Elektrotechnik die Ergebnisse der Arbeiten, die sie im Laufe des Semesters angefertigt haben. Dazu gehören Berichte über Lehr-/Lernarrangements, die im Rahmen der Lehrveranstaltung Fachdidaktisches Projekt oder im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten durchgeführt wurden. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen soll Ihnen dazu dienen, sich über die lehramtspezifischen Anforderungen und Möglichkeiten Ihres Studiums zu informieren. Zu dieser Veranstaltung finden Sie ein Begleitmodul in der Lehr-/Lernplattform Stud.IP. Tragen Sie sich bitte in die Veranstaltung ein (Selbsteintrag). Über das Begleitmodul erhalten Sie die Einladungen sowie den Zugang zu den von den Studierenden bereitgestellten Unterlagen (Vortragsfolien, Hand-Out). Die Veranstaltung findet sowohl im Winter- als auch im Sommersemester statt. Der Termin für das Fachdidaktische Colloquium ist unregelmäßig, jeweils mittwochs, 17.15 Uhr, während des Semesters. Bitte beachten Sie die Termin-Ankündigung in Stud.IP. 4.3 Fachdidaktische Labore Das Modul Fachdidaktische Labore enthält die folgenden Labore: • Kleine Laborarbeit AML • CAD-Praktikum und • Konstruktives Projekt Das Modul umfasst eine Workload von 6 LP. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit Hilfe eines Formulars bescheinigt, das Sie im Prüfungsamt einreichen (Näheres in Abschnitt 11.2 Studienleistungen). 4.3.1 Kleine Laborarbeit AML Die kleine Laborarbeit besteht aus 4 bis 5 Versuchen, die an verschiedenen Instituten der Fakultät für Maschinenbau angeboten und durchgeführt werden. „Das allgemeine Messtechnische Labor (AML) soll den Studenten/-innen mit Hilfe verschiedener Versuche die praktische Umsetzung maschinenbau- und messtechnischer Probleme vermitteln. Hierfür werden in Kleingruppen an den teilnehmenden Instituten der Fachkultät für Maschinenbau durchgeführt und gemeinsam ausgewertet. Die verschiedenen Versuche setzen sich aus dem Gebiet der Transport-, Fertigungs-, Verbrennungs- sowie Messtechnik zusammen, sodass ein breiter Einblick in mögliche technische Problemstellungen gegeben werden kann.“ Verzeichnis der Veranstaltungen der Fakultät für Maschinenbau, Sommersemester 2013, S. 56 Das Labor wird immer im Sommersemester angeboten.
  • 22. 22 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Das Labor wird organisiert von Mitarbeitern des Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik. Über die entsprechende Internetseite finden Sie den Anmeldetermin: http://www.tfd.uni-hannover.de/kllaborarbeit0.html 4.3.2 Das CAD-Praktikum Das CAD-Praktikum wird angeboten vom Institut für Produktentwicklung und Gerätebau IPEG der Fakultät für Maschinenbau: http://www.ipeg.uni-hannover.de Das CAD-Praktikum wird jeweils im Wintersemester angeboten. 4.3.3 Konstruktives Projekt I Das CAD-Praktikum wird angeboten vom Institut für Produktentwicklung und Gerätebau IPEG der Fakultät für Maschinenbau: http://www.ipeg.uni-hannover.de 4.4 Das Modul Didaktik der Technik 1 Das Modul Didaktik der Technik 1 enthält die Lehrveranstaltungen: • Didaktik der Technik I (WiSe) und • Didaktik der Technik II (SoSe) Das Modul umfasst eine Workload von 6 LP. Die Lehrveranstaltungen des Moduls werden angeboten vom Zentrum für Didaktik der Technik (Fakultät für Elektrotechnik und Informatik). Die Lehrveranstaltungen Didaktik der Technik I und II sind Vorlesungen mit Übungen. Die Lehrveranstaltungen schließen ab mit je einer Prüfung (Klausur oder mündliche Prüfung). Das Mittel der Noten ergibt die Note für das Modul Didaktik der Technik 1. Der Termin für die Klausuren ist jeweils in der letzten Vorlesungswoche. Das Modul Didaktik der Technik 1 ist erfolgreich bestanden, wenn die Prüfungen absolviert und die Studienleistungen bestätigt wurden. 4.5 Die Bachelorarbeit im Fach Didaktik der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Zum Abschluss Ihres Studiums fertigen Sie Ihre Bachelorarbeit an (vgl. Kapitel 8). Sie können Ihre Bachelorarbeit im Fach Didaktik der beruflichen Fachrichtung schreiben. Dazu sollten Sie das Modul Didaktik der Technik 1 erfolgreich abgeschlossen haben. Die Voraussetzungen, um die Bachelorarbeit schreiben zu können, und das Anmeldeverfahren sind in Kapitel 8 beschrieben. Welche Bachelor-Arbeiten in der Fachdidaktik Metalltechnik bereits angefertigt wurden, können Sie auf der Homepage des ZDT einsehen:
  • 23. 23 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik http://www.zdt.uni-hannover.de/index.php/Bachelorarbeiten Zudem finden Sie in Stud.IP das Modul „Bachelorarbeiten“. Hier finden Sie unter dem Reiter Informationen Hinweise, welche Aspekte zu berücksichtigen sind, damit Sie erfolgreich Ihre Arbeit schreiben können. Zudem haben Sie hier Zugriff auf den Volltext jeder Bachelorarbeit. In der Bibliothek des Zentrums für Didaktik der Technik können Sie alle Arbeiten einsehen. Wenden Sie sich an einen Mitarbeiter. Er wird die erbetenen Arbeiten für Sie bereit legen. Mit Ihrem Betreuer erörtern Sie die Themen- und Aufgabenstellung. Für die Aufgabenstellung sollten Sie Vorschläge machen. Es empfehlen sich solche Aufgabenstellungen, die an Ihre Arbeiten innerhalb des Moduls Didaktik der Technik 1 anschließen. Es empfehlen sich auch solche Themenstellungen, die das Fachdidaktische Projekt I im Masterstudiengang (Modul Didaktik der Technik 2) vorbereiten. Ihr Betreuer wird Sie bei der Themenfindung unterstützen. Er wird Sie auch bei der Gestaltung der Arbeit anleiten. Sie sollten regelmäßig Termine mit ihm vereinbaren und mit ihm Ihre Arbeitsfortschritte erörtern. 4.6 Aufgaben Module der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgende Aufgabe: Untersuchen Sie, mit welchen Inhalten sich die verschiedenen Bachelorarbeiten in der Fachdidaktik Metalltechnik beschäftigen. Ermitteln Sie einen Schwerpunkt. Rufen Sie dazu die WebSite ZDT Bachelorarbeiten Metalltechnik auf.
  • 24. 24 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 5 Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP) Die Lehrveranstaltungen für den Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik werden vom Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (IfBE) (Philosophische Fakultät) angeboten. www.ifbe.uni-hannover.de Der Professionalisierungsbereich BWP besteht aus zwei Modulen: • Modul 1: Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik (4 LP) • Modul 2: Grundlagen beruflichen Lehren und Lernens (11 LP) Zum Modul 1 gehören die Lehrveranstaltungen • Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik I • Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik II In beiden Lehrveranstaltungen sind Studienleistungen zu erbringen. Das Modul schließt ab mit einer mündlichen Prüfung von 20 Minuten Dauer oder mit einer Klausur. Zum Modul 2 gehören die Lehrveranstaltungen • Didaktik des beruflichen Lernens I • Didaktik des beruflichen Lernens II • Schul- oder betriebspraktische Studien • Pädagogische Psychologie im Handlungsfeld von Lernen und Lehren. Die Lehrveranstaltung Schul- und betriebspraktische Studien ist die Begleitveranstaltung zum (ersten) Schulpraktikum. Zu allen Lehrveranstaltungen sind Studienleistungen zu erbringen, zur Lehrveranstaltung Schul- oder betriebspraktische Studien ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. Das Modul schließt ab mit einer mündlichen Prüfung über 20 Minuten Dauer. Die Lehrveranstaltungen des IfBE für den Bachelorstudiengang TE finden Sie im Online- Vorlesungsverzeichnis der Leibniz Universität Hannover: Philosophische Fakultät -> Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung -> B. Sc. TE PO 2009: Berufs- und Wirtschaftspädagogik http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120122=51848|53422|51784|53 932&P.vx=lang In die Lehrveranstaltungen des IfBE können Sie sich über Stud.IP eintragen.
  • 25. 25 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 6 Exkurs: Schulpraktische Studien In den Studiengängen Bachelor Sc. Technical Education und Master Lehramt an berufsbildenden Schulen sind insgesamt 10 Wochen Schulpraktika vorgesehen. In diesem Abschnitt lernen Sie, • welchem Zweck diese Praktika dienen, • wo Sie diese Praktika ableisten können und • wer die Praktika begleitet. Zur Bearbeitung dieses Abschnittes benötigen Sie die folgenden Quellen: • Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO Lehr) (Niedersächsisches Kultusministerium (08.11.2007)) • Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (11.12.2012)). • Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (01.11.2010)). 6.1 Wozu dienen schulpraktische Studien? 6.1.1 Verordnung über Masterabschlüsse MasterVO Lehr 2007 Für eine Begründung schulpraktischer Studien ist zuerst die MasterVO Lehr 2007 heranzuziehen. Hier ist ausgeführt: "Die Studierenden haben berufsfeldbezogene Praktika abzuleisten, die in der Verantwortung der Hochschule vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Die Praktika sollen auf forschungsorientierte Fragestellungen eingehen. Sie dienen der berufsfeldbezogenen Orientierung und Profilierung in der Lehramtsausbildung und sollen den Studierenden eine Selbsteinschätzung zur getroffenen Berufswahl ermöglichen sowie eine Fremdeinschätzung geben." (§ 9 Abs. 1 Niedersächsisches Kultusministerium (08.11.2007)) Für die Studiengänge zum Lehramt an berufsbildenden Schulen sind folgende Praktika erforderlich; sie umfassen insgesamt 10 Wochen: 1. ein allgemeines Schulpraktikum, 2. Praktika an einer berufsbildenden Schule in der beruflichen Fachrichtung und in dem Unterrichtsfach oder in der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen. „Tritt Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen an die Stelle eines Unterrichtsfaches, so werden die Praktika in Klassen der Bildungsgänge, die keinen schulischen Abschluss voraussetzen, absolviert." (§ 9 Abs. 7 MasterVO Lehr 2007) "Den Praktika sind insgesamt 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 7 Nr. 3 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen." (§ 9 Abs. 7 MasterVO Lehr 2007) Leider existiert der Absatz 7 Nr. 3 nicht, auf den hier Bezug genommen wird. Geht man davon aus, dass Nr.
  • 26. 26 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 2 gemeint ist, so sind dem Praktikum in der beruflichen Fachrichtung und im Unterrichtsfach in der Summe 8 LP zuzuweisen (siehe oben). Dem kommt die Leibniz Universität Hannover nach, indem sie für die Praktika die in der Tabelle 4 aufgeführten Leistungspunkte vergibt. Tabelle 4: Leistungspunkte für Schul- und Fachpraktikum Dauer in Wochen Leistungspunkte LP Allgemeines Schulpraktikum (MasterVO Lehr § 7, Abs. 7 Nr. 1) 4 Wochen 6 LP Praktikum an einer berufsbildenden Schule in der beruflichen Fachrichtung (MasterVO Lehr 2007 § 9 Abs. 7 Nr. 2) 4 Wochen 6 LP Praktikum an einer berufsbildenden Schule im Unterrichtsfach oder in der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen (MasterVO Lehr 2007 § 9 Abs. 7 Nr. 2) 2 Wochen 3 LP Summen 10 Wochen (vgl. MasterVO Lehr 2007 § 9 Abs. 7 Satz 1) 15 LP (vgl. Master VO Lehr 2007, § 6 Abs. 1 Satz 6) 6.1.2 Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education Die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education führt aus: "Der Professionalisierungsbereich umfasst Module aus dem Bereich Bildungswissenschaften und Berufs- und Wirtschaftspädagogik im Umfang von 15 Leistungspunkten einschließlich einem vierwöchigen Praktikum in einer Schule des berufsbildenden Schulwesens ... ." (§ 3 Abs. 3 PO Bachelor TE 2009) Eine Verknüpfung mit anderen Prüfungsleistungen ist nicht gegeben. Damit ist gemeint, dass das Praktikum keine Voraussetzung für die Anmeldung zu Prüfungen bildet, auch nicht zur Bachelorarbeit. Allerdings ist die Ordnung über den Zugang und die Zulassung zum Masterstudiengang (2009) zu beachten: Zugelassen wird, wer den Bachelorabschluss und die besondere Eignung nachweist. (§ 2 Abs. 1 Zulassungsordnung 2009). Der Nachweis der besonderen Eignung umfasst den "Nachweis der Absolvierung eines Schulpraktikums von mindestens vier Wochen Dauer an einer Schule des berufsbildenden Schulwesens ... " (§ 2 Abs. 2 e Zulassungsordnung 2012) Das entspricht dem Schulpraktikum. Liegt bei der Bewerbung insbesondere der Bachelorabschluss noch nicht vor, entscheidet der Zulassungsausschuss über die Zulassung unter Auflagen, die innerhalb von zwei Semestern zu erfüllen sind. (§ 2 Abs. 2 Satz 2 Zulassungsordnung 2012). Bisher hat der Zulassungsausschuss jedoch nur Bewerberinnen und Bewerber zugelassen, die das Schulpraktikum im geforderten Umfang von vier Wochen nachweisen konnten.
  • 27. 27 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 6.1.3 Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen Die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen führt aus: "Im Rahmen des Masterstudiums sind in der beruflichen Fachrichtung (Anlage B) ein vierwöchiges schulisches Praktikum und im Unterrichtsfach (Anlage C) ein zweiwöchiges schulisches Praktikum zu absolvieren. Mit dem Nachweis der erfolgreich abgeleisteten Praktika werden 3 Leistungspunkte für das Praktikum im Unterrichtsfach und 6 Leistungspunkte für das Praktikum in der beruflichen Fachrichtung vergeben. Die Praktika werden im Rahmen eines Moduls mit einer begleitenden Lehrveranstaltung erbracht." (§ 9 Abs. 3 PO Master 2010) Eine Verknüpfung mit anderen Prüfungsleistungen ist nicht gegeben. Damit ist gemeint, dass die Praktika keine Voraussetzung bilden für die Anmeldung zu Prüfungen. 6.2 Das Fachpraktikum Die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen bezeichnet die Schulpraktika als Fachpraktikum/ Fachpraktika. 6.2.1 Die Bescheinigung für das Fachpraktikum Die erfolgreiche Teilnahme am Fachpraktikum wird Ihnen von der Berufsschule attestiert. Legen Sie dazu der für die Koordination der Praktika zuständigen Lehrkraft das Formblatt vor und bitten um die Unterschrift. Ihr Mentor wird das Formblatt weiterleiten an den Schulleiter zur Unterzeichnung. Sie finden das Formblatt über die Formularseite des Prüfungsamtes: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/lbs/66_fachpraktikum.pdf Legen Sie das Formblatt dem Dozenten vor, bei dem Sie die Begleitveranstaltung zum Fachpraktikum besucht haben. Abschließend reichen Sie das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Formblatt im Akademischen Prüfungsamt ein.
  • 28. 28 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 6.3 Aufgaben Schulpraktische Studien Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben: 1. Fassen Sie zunächst die Informationen zu den Schulpraktischen Studien zusammen und beantworten Sie die folgenden Fragen: • Welchen Umfang haben schulpraktische Studien? • In welchem Studiengang ist das Schulpraktikum abzuleisten, in welchem das Fachpraktikum? • Zu welchem Zeitpunkt müssen Sie das Schulpraktikum nachweisen? • Können Sie das Schulpraktikum in einer ausländischen Schule ableisten? • Welches Institut bietet die Begleitveranstaltung für das Schulpraktikum an? • In welchem Modul ist die Begleitveranstaltung zum Schulpraktikum enthalten? 2. Welche Ziele wollen Sie mit dem Schulpraktikum erreichen? Ihre eigenen Ziele werden sich im Laufe des Studiums weiterentwickeln. Diese Aufgabe dient dazu, ihren aktuellen Planungsstand zu fixieren und ggf. Veränderungen zu einem späteren Zeitpunkt zu bestimmen.
  • 29. 29 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 7 Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen Die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang TE sieht vor, dass Sie die Teilnahme an Lehrveranstaltungen (LV) zum Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen im Umfang von 10 LP nachweisen müssen (§3 Abs. 2 PO Bachelor 2009). Damit entspricht die Prüfungsordnung den Anforderungen der Akkreditierungsagenturen. Nach ihrer Vorgabe sollen 10% bis 15% der Leistungspunkte in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen für Schlüsselkompetenzinhalte vergeben werden (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (o.J.)). 7.1 Schlüsselqualifikationen in der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education Die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education sieht im Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen 10 LP vor ( Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (11.12.2012)). Die Lehrveranstaltungen werden drei Bereichen zugeordnet: A) Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten • Forschungsmethoden B) Grundlagen der modernen Kommunikation und ihrer Technik • EDV • Rhetorik • Sprachen C) Allgemeine Kompetenzen zur Befähigung der Berufsbefähigung • Medienkompetenz • Darstellungskompetenz • Projekt-, Zeit- und Selbstmanagement Zu jedem Bereich müssen Sie Module im Umfang von 2-6 LP nachweisen, in der Summe 10 LP; Sie müssen mindestens zwei Bereiche wählen. 7.2 Wer bietet Lehrveranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen an? Die folgenden Institutionen der Universität Hannover bieten Lehrveranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen an: • Fakultät für Maschinenbau • Zentrum für Schlüsselkompetenzen • Zentrum für Lehrerbildung • Regionales Rechenzentrum der Leibniz Universität Hannover (RRZN) • eLearning Service Abteilung (elsa) • Job-fit
  • 30. 30 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Lehrveranstaltungen können Sie frei aus dem Angebot der LUH auswählen. Sowohl den Titel als auch der Zeitpunkt, zu dem Sie an den LV teilnehmen, können Sie frei wählen. 7.2.1 Fakultät für Maschinenbau Eine LV finden Sie im Curriculum der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik. Das ist das Modul „Integriertes Praxistraining für Ingenieure“ mit der LV Physikalisches Praktikum (3 LP). In dieser LV werden Leistungspunkte der Gruppe A Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens erworben. 7.2.2 Zentrum für Schlüsselkompetenzen Lehrveranstaltungen zu den Bereichen B) Grundlagen der modernen Kommunikation und ihrer Technik sowie zu C) allgemeine Kompetenzen zur Befähigung der Berufsbefähigung werden durch das Zentrum für Schlüsselkompetenzen ZfSK der Leibniz Universität Hannover angeboten. www.zfsk.uni-hannover.de Den Katalog der Veranstaltungen, die vom ZFSK angeboten werden, finden Sie hier: http://www.zfsk.uni-hannover.de/seminarprogramm.html Die Lehrveranstaltungen, die vom ZFSK zum Erwerb der Schlüsselqualifikationen angeboten werden, sind auch zu finden im Online-Service für Studierende und im Vorlesungs-, Einrichtungs- und Personenverzeichnis der Leibniz Universität Hannover zu finden (im Wintersemester 2013/2014 nicht eingerichtet). Sie finden Sie unter Lehrangebote für Studierende aller Fakultäten -> Zentrum für Schlüsselkompetenzen. Oder kurz: http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120122=51848&P.vx=lang Die Anmeldung erfolgt online über die Seite des Zentrums für Schlüsselqualifikationen. www.zfsk.uni-hannover.de Die angebotenen Kurse gliedern sich in die Bereiche • Präsentation und Moderation • Selbstmanagement und Lernstrategien • Kommunikation und Rhetorik, Team- und Konfliktverhalten. In der Ausschreibung ist aufgeführt, wie viele Leistungspunkte für die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung vergeben werden. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung des ZfSK. Diese reichen Sie bitte beim Akademischen Prüfungsamt ein. Zur Einstufung in den Bereich A), B) oder C) legen Sie bitte die Bescheinigung, zusammen mit dem Formblatt, Ihrem Fachberater/ Ihrer Fachberaterin vor. Das Formblatt finden Sie auf der Seite Formulare Bachelorstudiengang Technical Education (siehe auch Abschnitt 7.3)
  • 31. 31 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 7.2.3 Zentrum für Lehrerbildung: Insbesondere für Studierende, die eine Tätigkeit als Lehrkraft anstreben, bietet das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Hannover (ZfL) Veranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen an. Die Lehrveranstaltungen sind online beschrieben: http://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/schluesselkompetenzen_zfl.html Veranstaltungen des Zentrums für Lehrerbildung finden Sie über das elektronische Vorlesungsverzeichnis der Leibniz Universität Hannover: Vorlesungsverzeichnis -> Lehrangebote für Studierende aller Fakultäten -> Zentrum für Lehrerbildung (ZFL) Wenn Sie sich für eine Veranstaltung des ZFL anmelden wollen, tragen Sie sich unter Stud.IP in die Liste der Teilnehmer ein. 7.2.4 Regionales Rechenzentrum der Leibniz Universität Hannover (RRZN) Das RRZN bietet regelmäßig Kurse an, an denen auch Studierende teilnehmen können: http://www.rrzn.uni-hannover.de/ Kursangebote finden Sie hier: http://www.rrzn.uni-hannover.de/kurse.html Zu empfehlen sind insbesondere Kurse zu Microsoft-Office-Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint. Citavi: Für Ihre wissenschaftliche Arbeit ist es notwendig, die benutzten Quellen zu belegen. Für die Verwaltung der Quellen können Sie Karteikarten und einen Karteikasten verwenden. Sie können aber auch ein Literaturverwaltungsprogramm verwenden. Dass RRZN bietet einen Kurs an, in dem Sie lernen können, das Literaturverwaltungsprogramm Citavi zu nutzen. Mit Hilfe dieses Programms können Sie Ihre Literatur verwalten, in Fachdatenbanken und Bibliothekskatalogen recherchieren und Literatur inhaltlich aufbereiten. Das Programm bietet die Möglichkeit, Zitate zu sammeln und im Programmteil "Wissensorganisation" die gesammelten Ideen und Zitate zu sichten sowie zu sortieren. Weitere Informationen zu diesem Kurs finden Sie online: http://www.rrzn.uni- hannover.de/kursangebot.html?&no_cache=1&tx_rrznkurse_pi1[course_id]=186&tx_rrznkurse_pi1[ display]=coursedetails Informationen zum Literaturverwaltungsprogramm Citavi finden Sie hier: http://www.citavi.com/ Der Besuch dieser Kurse gehört zum Bereich B: Grundlagen der modernen Kommunikation und ihrer Technik.
  • 32. 32 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 7.2.5 eLearning Service Abteilung (elsa) Wenn Sie die Tätigkeit als Lehrer/ Lehrerin an berufsbildenden Schulen anstreben, werden Sie in Zukunft für den Unterricht elektronische Medien (eMedien) herstellen und nutzen können. In einigen Abschlussarbeiten haben Studierende in den Teilstudiengängen Metalltechnik bereits entsprechende Angebote entwickelt, erprobt und evaluiert. Um eMedien erstellen zu können, müssen Sie einerseits Kenntnisse mitbringen in der Gestaltung von Bilden (Fotografie, Videografie). Andererseits sollten Sie Kenntnisse haben in der Nutzung von Autorenwerkzeugen zur Gestaltung von Internetseiten. Hier bietet die eLearning Service Abteilung elsa der Universität Hannover entsprechende Kurse an. Insbesondere Kurse zur Arbeit mit dem Autorensystem ILIAS sind von Bedeutung. Die angebotenen Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der elsa: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/einrichtung/elsa/veranstaltungen/ Ich empfehle insbesondere die Veranstaltungen zu den Themenschwerpunkten • Lernmanagement-Systeme – Organisatorische Aufgaben reduzieren • Medientechnik – Podcast, Flowcast Co. Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden wollen, nutzen Sie bitte den Teilnahmeantrag. Sie finden ihn über die o. a. Adresse. Füllen Sie den Antrag aus und schicken Sie ihn an die auf dem Vordruck angegebene Adresse. Der Besuch dieser Kurse gehört zum Bereich B: Grundlagen der modernen Kommunikation und ihrer Technik oder zum Bereich C: Allgemeine Kompetenzen zur Befähigung der Berufsbefähigung mit den Schwerpunkten Medienkompetenz oder Darstellungskompetenz. Florian Diekmann hat in seiner Staatsarbeit (2010) eine Internetseite erstellt, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über das Verfahren des Gießens erwerben können. Zudem lernen Sie mit Hilfe eines Videofilms, wie ein Gusswerkstück hergestellt wird. Sowohl die Internetseite als auch den Videofilm hat Florian Diekmann selbst hergestellt. Sie können die Seite im Internet einsehen: www.lernenimweb.net David Pollmer hat im Rahmen seiner Bachelorarbeit (2010) mit Hilfe der eLearning-Plattform ILIAS ein Lernprogramm für Auszubildende des Berufes Fluggerätmechaniker erstellt. Das Lernprogramm ermöglicht den Erwerb von Kenntnissen zur Funktionsweise der Schubumkehr an Strahltriebwerken und zur Funktion in verschiedenen Flugzeugen. Zudem hat David Pollmer einen umfangreichen Test erstellt, mit dessen Hilfe die Lernenden ihren Wissenstand überprüfen können. Den Volltext der Bachelor-Arbeit von David Pollmer finden Sie online: http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=3568&la=de Die Erstellung solcher Arbeiten wird zurzeit im ZDT verfolgt.
  • 33. 33 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 7.2.6 Job fit Die Bundesagentur für Arbeit bietet in Kooperation mit dem Career-Service der LUH das Programm Job-Fit/Schlüsselkompetenzen an: http://www.jobfit.career.uni-hannover.de/schlsselkompetenzen.html 7.2.7 Fachsprachenzentrum Die Zentrale Einrichtung Fachsprachenzentrum (FSZ) der Leibniz Universität Hannover wurde 1989 gegründet. Sie bietet jedes Semester und nicht nur zur Vorlesungszeit ca. 160 Sprachkurse und sonstige Sprachlernangebote für etwa 3.500 Studierende an. Die Lernangebote des FSZ zeichnen sich durch innovative Lernszenarien aus, die auf modernen Erkenntnissen der Fremdsprachendidaktik, des Zweitsprachen- und Fachsprachenerwerbs beruhen. (www.fsz.uni-hannover.de) Veranstaltungen des Fachsprachenzentrums finden Sie über das elektronische Vorlesungsverzeichnis der Leibniz Universität Hannover: www.uni-hannover.de -> Vorlesungsverzeichnis -> Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2013/2014 -> Lehrangebote für Studierende aller Fakultäten -> Zentrale Einrichtung Fachsprachenzentrum Oder kurz: http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120132=63917|60185|59848&P. vx=lang 7.3 Bescheinigung (Formular) Die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung aus dem Professionalisierungs-Bereich Schlüsselkompetenzen wird vom Dozenten der Lehrveranstaltung bescheinigt. Sie erhalten einen Leistungsnachweis über die erfolgreiche Teilnahme. Den Vordruck finden Sie zum Download auf den Internet-Seiten des Prüfungsamtes: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/faecherueb_bach/91_besch_schluessel komp.pdf Reichen Sie das Formular mit der Unterschrift des Lehrenden beim Akademischen Prüfungsamt ein. Dann werden die LP Ihrem Prüfungskonto (Notenspiegel) gut geschrieben. Ist eine Einstufung in den Bereich A), B) oder C) erforderlich, legen Sie bitte die Bescheinigung, zusammen mit dem Formblatt Ihrem Fachberater/ Ihrer Fachberaterin vor. Das Formblatt finden Sie auf der Seite Formulare Bachelorstudiengang Technical Education: http://www.uni-hannover.de/de/studium/pruefungen/info/techn- education/bachelor/formulare/index.php
  • 34. 34 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 7.4 Was sind Schlüsselkompetenzen? Dieses Paper kann keine vollständige Auseinandersetzung mit dem Begriff und den Inhalten von Schlüsselkompetenzen leisten. Vielmehr ist eine Beschränkung auf wenige Aspekte erforderlich. So führt Kohler (2004) aus, dass die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen keine explizite Forderung in den leitenden europäischen Dokumenten zum Bologna-Prozess ist, wohl aber die Entwicklung von „employability“. Dieses ist festgelegt im Hochschulrahmengesetz: „Die Hochschulen [...] bereiten auf berufliche Tätigkeiten vor, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und wissenschaftlicher Methoden oder die Fähigkeit zu künstlerischer Gestaltung erfordern.“ (Bundesministerium der Justiz, S. § 2 Abs. 1) „employability“ meint jedoch nicht die Vermittlung von Berufsfähigkeit. Gemeint ist vielmehr die Vermittlung von Berufsbefähigung, die eine spezifische Einarbeitungs- bzw. Schulungsphase in der konkreten Tätigkeit erfordert. Schlüsselqualifikationen werden als Mittel betrachtet zur Erreichung von „employability“ und „wissenschaftlicher Qualifikation“. In diesem Zusammenhang definiert Kohler Schlüsselkompetenzen wie folgt: „Der Begriff „Schlüsselkompetenzen“ ist recht vage, eine allgemein akzeptierte Definition existiert wohl nicht. Grob umrissen, sind unter „Schlüsselkompetenzen“ diejenigen Fertigkeiten zu verstehen, die über das positive Fachwissen und die konkrete Fachmethodik hinaus in einem generellen Sinn geeignet und erforderlich sind, um wissenschaftlich erfolgreich zu arbeiten und Fachwissen in der gesellschaftlichen, namentlich wirtschaftlichen Praxis wirkungsvoll umzusetzen.“ (Kohler 2004, S. 10) Kohler (2004) unterscheidet Basis-Schlüsselkompetenzen und Schlüsselkompetenzen eines höheren Niveaus. „Ein Beispiel für Ersteres [Basis-Schlüsselkompetenzen A.W.] liegen etwa vor, wenn zwar nicht gerade „lesen, schreiben, rechnen“ verlangt werden, aber doch „Computerkenntnisse“, „Umgehen mit modernen Präsentationsformen“ oder – sinngemäß – „sozial akzeptables Benehmen“. (Kohler 2004, S. 10) Beispiele für „Schlüsselkompetenzen“ eines höheren Niveaus sind „Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, analytische Kompetenz, Interkulturalität“. Im Zusammenhang mit Hochschulen ist offenkundig, dass vornehmlich die Betrachtung der Letzteren institutionsangemessen ist.“ (Kohler 2004, S. 10) 7.5 Entwicklung des Begriffs der Schlüsselkompetenzen Bei Christie (2002) findet sich eine kurze Übersicht über die Entwicklung des Begriffes Schlüsselqualifikation/ Schlüsselkompetenz. Diese Übersicht gebe ich hier vollständig wieder. Gerhard Christe (2002): Arbeitsmarktentwicklung und Qualifikation. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zu einer Neuorientierung in der beruflichen Bildung.
  • 35. 35 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Exkurs zum Begriff der Schlüsselqualifikationen In der Berufsbildungsdiskussion ist der Begriff der Schlüsselqualifikationen zwar einer der meistgebrauchten, doch wird er häufig sehr vereinfacht, um nicht zu sagen versimplifiziert gebraucht. Das ursprüngliche Konzept der Schlüsselqualifikationen wurde Anfang der 70er Jahre von Mertens entwickelt. Ziel von Schlüsselqualifikationen ist eine Veränderung der Bildungsmethoden und -inhalte, um Beweglichkeit zu gewährleisten und Problemlösefähigkeiten zu vermitteln. Schlüsselqualifikationen bilden eine wesentliche Voraussetzung für Mobilität in allen wesentlichen Strukturen beruflicher Flexibilität (vgl. Dominicé 1976). Ausgangspunkt für die Entwicklung des Konzepts der Schlüsselqualifikationen war die Erkenntnis, dass herkömmliche Arbeitskräftebedarfsprognosen nicht oder nur unzureichend in der Lage sind, inhaltliche Qualifikationsanforderungen so differenziert zu antizipieren, dass sie dann in Curricula umgesetzt werden können. Aus diesem Grund gelten Schlüsselqualifikationen nach Mertens (1974) als Rüstzeug für die Existenz und das Überleben in einer zunehmend komplexen und unberechenbaren Welt sowie als eine Strategie zur Förderung von Innovationen und sozialem Wandel. Mertens unterscheidet vier Arten von Schlüsselqualifikationen, die von Curriculumforschern und Erziehungswissenschaftlern in Curricula integriert werden sollen: Basisqualifikationen, Horizontalqualifikationen, Breitenelemente und Vintage-Faktoren. Was damit gemeint ist und was daraus für die berufliche Bildung folgt, ist in der folgenden tabellarischen Übersicht zusammengefasst. Basisqualifikationen sind Qualifikationen höherer Ordnung oder „gemeinsame Dritte” von Einzelfähigkeiten. Sie erlauben einen vertikalen Anwendungstransfer auf die speziellen Anforderungen in Beruf oder Gesellschaft. Schulungsziele sind neben analytischem, kooperativem und kreativem Vorgehen z.B. logisches, kritisches, strukturierendes, konzeptuelles und kontextuelles Denken, das „Lernen lernen”. Diese Schulungsziele können z.B. durch die Übung analytischer Verfahrenstechniken, Zweck-Mittel-Ökonomie, soziale Spielregeln und -techniken konkretisiert werden. Horizontalqualifikationen oder „horizonterweiternde Qualifikationen” erleichtern die effiziente Nutzung von Informationen zur Erweiterung des Wissenshorizonts oder zur Gewährleistung des horizontalen Transfers zwischen verschiedenen Wissensbereichen. Vier Schulungsziele sollten in Curricula einbezogen werden: - Wissen über das Wesen von Informationen, z.B. aufgrund von Kenntnissen in den Bereichen Semiotik, Kommunikationswissenschaft und Informatik; - Wissen über die Gewinnung von Informationen, z.B. aufgrund von Kenntnissen in den Bereichen Dokumentation, Medien und Statistik; - Verstehen von Informationen, z.B. anhand der Kenntnis von Symbolen, Modellen, Sprachen, technischen Plänen, Semantik; - Kenntnisse über die Verarbeitung von Informationen, z.B. durch die Förderung der Ausdrucksfähigkeit, die Analyse und Interpretation statistischer Daten, Redundanzreduktion, Formulierung von zielgruppenbezogenen Schlussfolgerungen. Breitenelemente sind übergeordnete Kenntnisse und Fähigkeiten, die in verschiedenen Berufen oder spezifischen Wissensbereichen gleich sind. Allgemeine kulturelle Techniken, wie sie im vorletzten Jahrhundert eingeführt wurden (Lesen, Schreiben, Mathematik usw.) fallen ebenso in diese Katagorie wie moderne übertragbare Fähigkeiten. So erfordern z.B. eine Reihe unterschiedlicher Berufe ähnliche Kenntnisse, wie z.B. Kenntnisse in der Messtechnik, im Arbeits- und Umweltschutz, in der Maschinenwartung, im Projektmanagement, Kooperationsfähigkeit usw.
  • 36. 36 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Vintage-Faktoren signalisieren intergenerative Ausbildungsunterschiede zwischen Jüngeren und Älteren, die durch Maßnahmen im Bereich der Erwachsenenbildung ausgeglichen werden sollen. Im Vordergrund steht die Vermittlung von Wissen in Bereichen, in denen ältere Arbeitnehmer nicht ausgebildet wurden, oder in denen sich ein tiefgreifender Wandel vollzogen hat. Beispiele dafür sind soziale und rechtliche Themenbereiche, Basiswissen über Wirtschaft, Computerkenntnis, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, Geschichte usw. Diese Schlüsselqualifikationen können teilweise als Pflichtfächer und teilweise im Rahmen eines breiten Angebotes spezialisierter, fortgeschrittener und ergänzender Ausbildungskurse angeboten werden. Sie sollten regelmäßig erweitert und aktualisiert werden. Nach Ansicht von Mertens ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Schulung von Schlüsselqualifikationen bereits in der Vorschulerziehung einsetzt und in den nachfolgenden Bildungs- und Ausbildungsstufen im Verlauf des gesamten Arbeitslebens fortgesetzt werden. Dominicé (1976) schlug daher den komplementären Begriff “Lebensqualifikationen” vor. Am Konzept der Schlüsselqualifikationen wurde verschiedentlich kritisiert –, insbesondere von Erziehungswissenschaftlern –, es sei ein altes Konzept und bereits von Humboldt und Rousseau eingeführt worden; außerdem wurde bemängelt, dass mehrere Elemente der Schlüsselqualifikationen einen hohen Grad an Beliebigkeit hätten und durch eine Reihe ähnlicher Wissenselemente ersetzt oder ergänzt werden könnten. Als Haupteinwand wurde vorgebracht, dass die Umsetzung von Schlüsselqualifikationen in konkrete Curricula äußerst schwierig sei. Trotz dieser Einwände hat das Konzept der Schlüsselqualifikationen breite Anerkennung gefunden. 7.6 Aufgaben: Schlüsselkompetenzen Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben: 1. Erläutern Sie, in welcher Weise Sie Module auswählen und nachweisen müssen, um den Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen erfolgreich abschließen zu können. 2. Welcher Anbieter der Leibniz Universität Hannover bietet die meisten LV zum Professionalisierungsbereich Schlüsselkompetenzen an? 3. Welche LV bietet die ELSA in diesem Wintersemester an? 4. Bitte nehmen Sie Stellung zur Empfehlung, LV zum Literaturverwaltungsprogramm Citavi zu besuchen. 5. Analysieren Sie die Angebote der Leibniz Universität Hannover und skizzieren Sie, welche Lehrveranstaltungen Sie im Hinblick auf Ihre Entwicklung von Schlüsselkompetenzen im Laufe des Bachelorstudiums besuchen wollen. Bitte begründen Sie die Auswahl ausgewählter Veranstaltungen.
  • 37. 37 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 8 Die Bachelorarbeit 8.1 Formales zur Bachelorarbeit Die Bachelorarbeit ist Teil des Bachelorstudiums (§3 Abs. 2 PO Bachelor 2009). Bei erfolgreicher Leistung werden 15 Leistungspunkte vergeben. Zweck der Bachelorarbeit: „Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der Prüfling in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.“ Für die Bearbeitung steht Ihnen ein Zeitraum von acht Wochen zur Verfügung. Bei experimentellen oder empirischen Arbeiten kann auch eine Dauer von zwölf Wochen vorgesehen werden (§4 Abs. 1 und 2). Die Bachelorarbeit kann in der beruflichen Fachrichtung oder im Unterrichtsfach geschrieben werden (§4 Abs. 1). Für die Bachelorarbeit benötigen Sie die Zulassung durch das Akademische Prüfungsamt. Diese erhalten Sie, wenn Sie Ihre aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vorlegen und nachweisen, dass Sie das Schulpraktikum erfolgreich abgeschlossen haben. Zudem muss Ihr Prüfungskonto (Notenspiegel) mindestens 120 LP aufweisen (§12 Abs. 3). Sie beantragen die Zulassung mit Hilfe des Vordrucks „Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit (PO 2009)“. Sie finden den Vordruck auf der Formularseite des Prüfungsamtes: http://www.uni-hannover.de/de/studium/pruefungen/info/techn- education/bachelor/formulare/index.php Scrollen Sie auf der angegebenen Seite tief nach unten zur Überschrift: Formulare zur Bachelorarbeit. Füllen Sie den Vordruck am Bildschirm aus, drucken Sie ihn aus und lassen Sie ihn von einer Sachbearbeiterin oder einem Sachbearbeiter des Teams Lehramt im Prüfungsamt bestätigen. Der Betreuer Ihrer Bachelorarbeit trägt das Thema der Arbeit und den spätesten Abgabetermin ein. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, das Thema erhalten zu haben. Ihr Betreuer sendet diesen, von allen Beteiligten unterschriebenen, Vordruck an das Prüfungsamt zurück. Versicherung Bei der Abgabe der Bachelorarbeit müssen Sie schriftlich versichern, „dass die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt wurden, alle Stellen der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus anderen Quellen übernommen wurden, als solche kenntlich gemacht sind und die Arbeit in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegen hat“ (§4 Abs. 3). Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Das neue Thema der Bachelorarbeit wird in angemessener Frist, in der Regel innerhalb von drei Monaten nach Bewertung der ersten Arbeit, ausgegeben (§16 Abs. 2).
  • 38. 38 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 8.2 Wie erhalte ich ein Thema für die Bachelorarbeit? Sie sind frei in der Wahl, ob Sie Ihre Bachelorarbeit in der beruflichen Fachrichtung oder im Unterrichtsfach schreiben wollen. Wenden Sie sich an einen Dozenten Ihrer Wahl (Sprechstunde) und besprechen Sie mit ihm Ihre Absicht. Fragen Sie Ihren Dozenten nach Themenangeboten, schauen Sie auf der Internetseite nach. Möglicherweise finden Sie Listen von Arbeiten, die der Dozent bereits betreut hat. Mit Hilfe der Themenstellungen abgeschlossener Arbeiten können Sie sich ein Bild machen, ob Ihr Themenwunsch im Arbeitsgebiet des Dozenten liegt. Lassen Sie sich bei der Themenwahl von Ihrem Interesse leiten. Suchen Sie ein Thema, das Sie mit Freude bearbeiten wollen. Hinweise zur Bachelorarbeit im Fach Didaktik der Technik finden Sie im Abschnitt 4.5. 8.3 Aufgaben: Bachelorarbeit (1) Informieren Sie sich auf der Homepage des Zentrum für Didaktik der Technik über die Bachelorarbeiten im Didaktik der Technik/ Metalltechnik: www.zdt.uni-hannover.de (2) Entwerfen Sie eine Checkliste, wie Sie bei Ihrer Bachelorarbeit vorgehen wollen.
  • 39. 39 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 9 Semestertermine Für die Organisation Ihres Studiums müssen Sie die Semestertermine berücksichtigen. Diese sind • Das Studienjahr • Die Vorlesungszeit • Der Rückmeldezeitraum • Der Meldezeitraum für die Prüfungen 9.1 Das Studienjahr Das Studienjahr ist in das Wintersemester und das Sommersemester gegliedert. Das Wintersemester dauert vom 01.10. - 31.03 eines jeden Jahres. Das Sommersemester dauert vom 01.04. - 30.09 eines jeden Jahres. 9.2 Die Vorlesungszeit Von der Dauer des Semesters ist die Vorlesungszeit zu unterscheiden. Darunter ist die Zeit zu verstehen, in der Vorlesungen und Übungen stattfinden. Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2013/2014 ist vom 14.10.2013 - 01.02.2014. In jedem Semester gibt es eine Unterbrechung, in der keine Lehrveranstaltungen stattfinden. Das ist die Zeit um die Weihnachtsfeiertage und die Woche nach den Pfingstfeiertagen. Die Vorlesungsunterbrechung im Wintersemester 2013/2014 ist in der Zeit • 21.12.2013 – 05.01.2014 In der Woche nach den Pfingstfeiertagen werden häufig Exkursionen angeboten. Die Semestertermine werden von der Leibniz Universität Hannover festgelegt. Sie können sich von den Terminen anderer Hochschulen unterscheiden. Die aktuellen Semestertermine finden Sie auf der Homepage der Universität Hannover: www.uni-hannover.de -> Reiter Studierende -> Semestertermine oder kurz: http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/semestertermine/ 9.2.1 Wann beginnt eine Lehrveranstaltung? Es ist wichtig, immer beim ersten Termin einer Lehrveranstaltung anwesend zu sein. Während des ersten Termins bilden sich Arbeitsgruppen und Übungsgruppen werden eingeteilt, Termine werden vorgestellt und vereinbart. Zudem gibt der Dozent meist einen Überblick über die Struktur der Veranstaltung.
  • 40. 40 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Manche Lehrveranstaltungen beginnen in der ersten Vorlesungswoche, andere erst in der zweiten. Manche Lehrveranstaltungen werden auch als Blockveranstaltung zu Beginn der Vorlesungszeit oder zum Ende der Vorlesungszeit angeboten. Diese Termine sollten Sie wissen. Den ersten Termin einer Lehrveranstaltung erfahren Sie auf verschiedene Art und Weise: (1) Online: Sie erfahren den Beginn mit Hilfe des Online-Vorlesungsverzeichnisses der Leibniz Universität Hannover. http://www.uni-hannover.de/de/studium/vorlesungen/ (2) Stud.IP: Sie melden sich für die Veranstaltung in Stud.IP an und erfahren die Terminplanung aus der Terminliste. (3) Aushang: Sie erfahren den Beginn durch einen Aushang. Dazu müssen Sie sich zu dem Institut aufmachen, zu dem der Dozent gehört. (4) Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis: Einige Institute geben ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis heraus. 9.3 Die Rückmeldung und der Rückmeldezeitraum Der Rückmeldezeitraum ist die Frist, in der die Studierenden sich für das kommende Semester zurück melden. Damit zeigen Sie der Universität an, dass Sie im kommenden Semester ihre Leistungen in Anspruch nehmen wollen. Die Rückmeldung erfolgt durch die Überweisung des Semesterbeitrages sowie der Studiengebühr (in der Summe 833,70 €). Die Überweisung sollten Sie mit dem Überweisungsauftrag/ Einzahlungsschein zur Zahlung vornehmen, der Ihnen mit Ihren studentischen Unterlagen des laufenden Semesters zugesandt wurde. Aktuelle Informationen zur Rückmeldung sind auf der Homepage der Universität Hannover zu finden: http://www.uni-hannover.de/de/studium/immatrikulation/rueckmeldung/ Der Rückmeldezeitraum für das Sommersemester 2014 ist der Zeitraum • 18.01. - 02.02.2014 Die Rückmeldezeiträume für die verschiedenen Semester sind von der Universität Hannover festgelegt. Sie finden Sie auf der Internet-Seite mit den Semesterterminen: http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/semestertermine/ 9.4 Anmeldung zu den Prüfungen Fast jedes Modul, das Sie studieren, schließen Sie mit einer Prüfung ab. Zu diesen Prüfungen müssen Sie sich anmelden. Die Anmeldung erfolgt in bestimmten Anmeldezeiträumen. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Prüfungen und Studienleistungen, Abschnitt Meldezeitraum zu den Prüfungen.
  • 41. 41 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 9.5 Aufgaben: Semestertermine Ich rege an, dass Sie in Ihren Kalender den Anmeldezeitraum für die Prüfungen und den Rückmeldezeitraum eintragen.
  • 42. 42 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 10 Wie erstelle ich meinen Stundenplan? 10.1 Belegempfehlung In Kapitel Struktur des Studiums, Abschnitt Pflichtmodule ist aufgeführt, welche Module innerhalb des Bachelorstudienganges Technical Education, berufliche Fachrichtung Metalltechnik zu studieren sind. Hierzu existiert eine Empfehlung, welche Module in welchem Semester zu studieren sind (Tabelle 5). Diese Abbildung ist hier in minderer Qualität; die vollständige Empfehlung finden Sie im Anhang. Zudem finden Sie die Empfehlung als Datei in Stud.IP unter dem Reiter Dateien im Format xls (Microsoft Excel). Sie können diese Datei downloaden, und um Ihre Module im Professionalisierungsbereich und im Unterrichtsfach ergänzen. Nach der Empfehlung sollten Sie im ersten Semester die folgenden Module belegen: • Mathematik I • Technische Mechanik I • Werkstoffkunde A (Modul Werkstoffkunde I) • Grundzüge der Chemie (Modul Naturwissenschaften) • Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten I • Konstruktives Projekt I • Tutorium Didaktik (Modul Einführung in das Studium der beruflichen Fachrichtung) Diese Lehrveranstaltungen umfassen eine Workload von 27 LP. Bei einer maximalen Workload von 30 LP/ Semester bleibt Ihnen somit keine Zeit, Ihr Unterrichtsfach oder die Berufs- und Wirtschaftspädagogik im ersten Semester zu studieren. Der vorgelegte Plan ist eine Empfehlung. Sie können davon abweichen und z.B. die Werkstoffkunde und/ oder die Grundzüge der Chemie in ein anderes Semester verschieben, um bereits im ersten Semester Module im Unterrichtsfach und in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zu belegen. Wenn Sie Ihr Studium in der Regelstudienzeit von sechs Semestern abschließen wollen, sollten Sie Ihr Semester in jedem Fall so planen, dass Sie den Umfang von 30 LP erreichen. Beachten Sie bei Ihren Planungen, dass die meisten Lehrveranstaltungen nur einmal im Studienjahr, entweder im Winter- oder im Sommersemester angeboten werden.
  • 43. 43 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Tabelle 5 Belegempfehlung Bachelor Technical Education, berufliche Fachrichtung Metalltechnik, ab WS 2013/2014 Belegvorschlag für den Bachelorstudiengang Technical Education/ Metalltechnik Semesterempfehlung 1 2 3 4 5 6 Modul/ Lehrveranstaltung Prüfung/ Nachweis Mathematik I N 8,0 Mathematik II N 8,0 Technische Mechanik I N 6,0 Technische Mechanik II N 6,0 Technische Mechanik III P 5,0 Werkstoffkunde I Werkstoffkunde A P 3,0 Werkstoffkunde B 3,0 Werkstoffkunde II Werkstoffkunde C P 3,0 Labor Werkstoffkunde N 1,0 Naturwissenschaften Chemie P 4,0 Physik P 2,0 Grundlagen der Elektrotechnik I Grundlagen Elektrotechnik I P 4,0 Grundlagen der Elektrotechnik II Grundlagen Elektrotechnik II P 4,0 Labor Elektrotechnik N 1,0 Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten I P 3,0 Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten II P 5,0 Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten III P 4,0 Thermodynamik Thermodynamik für Externe P 4,0 Fachdidaktische Labore CAD-Praktikum N 2,0 Konstruktives Projekt I N 2,0 Kleine Laborarbeit N 2,0 Einführung in das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik Tutorium Didaktik der Technik N 1,0 Exkursion N 1,0 Didaktik der Technik 1 Didaktik der Technik I N + P 3,0 Didaktik der Technik II N + P 3,0 Wahlpflichtbereich 4,0 LP je Semester 27,0 28,0 21,0 8,0 8,0 0,0 LP gesamt 92,0 Schlüsselkompetenzen Physik. Praktikum N 3,0 Bachelorarbeit (kann in Metalltechnik geschrieben werden) 15,0
  • 44. 44 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 10.2 Stundenplan für das erste Semester Aufgrund der Belegempfehlung erhalten Sie in der Einführungsveranstaltung Ihren Stundenplan für das erste Semester (Abbildung 4, den vollständigen Stundenplan finden Sie im Anhang). Wie bereits dargestellt, können Sie ihn nach Ihren Vorstellungen verändern. Abbildung 4: Stundenplan für das erste Semester Bachelor Technical Education/ Metalltechnik (WiSe 2012/2013). Der vollständige Stundenplan incl. Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2013/14 am Nachmittag befindet sich im Anhang. Sie finden im Stundenplan die Zeit, in der die Lehrveranstaltung stattfindet, sowie den Beginn in Klammern, den Titel der Veranstaltung, den Umfang in Semesterwochenstunden (SWS), den Namen des Dozenten sowie die Angabe zu den Räumen, in denen die Veranstaltung stattfindet. 10.2.1 Wie finden Sie das Gebäude? Die Leibniz Universität Hannover hat alle Gebäude mit einer vierstelligen Kennzahl versehen, z. B. 1101. Mit Hilfe des Standortfinders im Internet finden Sie das Gebäude: http://www.uni-hannover.de/de/service/wegweiser/standortfinder/ Geben Sie unter Gebäudesuche die vierstellige Gebäudenummer ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Im Fadenkreuz erscheint das gesuchte Gebäude (Abbildung 5).
  • 45. 45 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 5: Screenshot: Standortfinder der Leibniz Universität Hannover Im Gebäude finden Sie den Raum mit Hilfe von internen Wegweisern. Für das Hauptgebäude 1101 gibt es einen dreidimensionalen Übersichtsplan, mit dem sie die Hörsäle finden können: http://www.uni-hannover.de/de/service/wegweiser/hauptgebaeude/
  • 46. 46 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Wenn Sie den Audimax (d. i. der Raum 415) suchen, klicken Sie auf 04 (Ebene 04) und weiter auf Orientierungshilfe. Oben rechts wird der Audimax angezeigt (Abbildung 6). Abbildung 6: Screenshot des Übersichtsplans Hauptgebäude Wenn Sie im ersten Semester nach der Studienempfehlung studieren, finden Sie alle Lehrveranstaltungen im Hauptgebäude. Allein das Tutorium Didaktik der Technik findet im Gebäude 3408 (Appelstraße 9A, 30167 Hannover) statt. Das Gebäude ist nicht zu übersehen; es ist das 17- stöckige Gebäude im Campus Nordstadt, auf dem Dach mit dem Schriftzug Universität versehen. (Abbildung 7) 10.3 Vorlesungsverzeichnis Ab dem zweiten Semester, oder wenn Sie bereits im ersten Semester Lehrveranstaltungen des Unterrichtsfaches und der Berufspädagogik besuchen wollen, müssen Sie Ihren Stundenplan selbst gestalten. Wie erhalten Sie die Informationen, wann eine Lehrveranstaltung beginnt und in welchem Raum Sie sich einfinden müssen?
  • 47. 47 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 7: Das Universitätslogo vor der Montage auf das Gebäude Appelstraße 9A Im Modulkatalog finden Sie die Angaben, welche Lehrveranstaltungen zu einem Modul gehören, welche Fakultät und welches Institut diese Lehrveranstaltung anbietet. Der Modulkatalog steht Ihnen in Stud.IP zur Verfügung. Um den Beginn und den Ort für eine Lehrveranstaltung herauszufinden, bedienen Sie sich des elektronischen Vorlesungsverzeichnisses der Universität Hannover. Sie finden es über die Hauptseite der Universität Hannover: www.uni-hannover.de -> Reiter Studierende -> Vorlesungsverzeichnis Oder kurz: http://qis.verwaltung.uni-hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&menuid=lectureindex Das Vorlesungsverzeichnis gliedert sich nach Fakultäten, die die Lehrveranstaltungen anbieten (Abbildung 8).
  • 48. 48 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 8: http://qis.verwaltung.uni-hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&menuid=lectureindex Die Fakultäten führen ihre Lehrveranstaltung in unterschiedlicher Weise auf. Während einige dies nach Modulen gegliedert aufführen, führen andere dies nach Instituten auf. 10.3.1 Lehrveranstaltungen der Fakultät für Maschinenbau Die Lehrveranstaltungen der Fakultät für Maschinenbau werden nach Instituten aufgeführt. Wenn Sie im Bildschirm, der in Abbildung 8 abgebildet ist, Fakultät für Maschinenbau anklicken, erhalten Sie dieses Bild (Abbildung 9). Hier sind alle Institute der Fakultät Maschinenbau aufgeführt.
  • 49. 49 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 9: http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120102=33670|35477&P.vx=lang Jetzt müssen Sie wissen, welches Institut die von Ihnen gesuchte Lehrveranstaltung anbietet. Eine entsprechende Übersicht finden Sie im Anhang. Beispiel: Das Modul „Konstruktion, Herstellung und Gestaltung von Produkten“ Zum Modul „Konstruktion, Herstellung und Gestaltung von Produkten“ gehört die Lehrveranstaltung: • Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten I Diese Lehrveranstaltung wird jeweils im Wintersemester vom Institut für Produktentwicklung und Gerätebau angeboten. Der Klick auf den Namen des Institutes ergibt den in Abbildung 10 dargestellten Screen:
  • 50. 50 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Abbildung 10: http://qis.verwaltung.uni- hannover.de/qisserver/servlet/de.his.servlet.RequestDispatcherServlet?state=wtree&search=1&trex=step&root120102= 33670|35477|36027&P.vx=lang Hier finden Sie die Lehrveranstaltungen: • Konstruktion, Gestaltung und Herstellung von Produkten I • Konstruktives Projekt I Sie finden hier neben der Angabe zum Veranstalter: Fakultät (Fakultät für Maschinenbau), Namen des Instituts (Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik, und Tribologie) die folgenden Angaben: • Dozent: Lachmayer, Gottwald Sauthoff • Termin: Dienstag 07.30 – 09.15 wöchentl. • Beginn: 156.10.2013 • Gebäude und Raum (Geb-Raum): 1101/ 1101-415 Audimax. Wie Sie Gebäude und Raum finden, wurde in Abschnitt 10.2.1 bereits erläuter. 10.3.2 Lehrveranstaltungen im Bereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik Die Lehrveranstaltungen im Studienelement Berufs- und Wirtschaftspädagogik (siehe Struktur des Studiums) werden nach Modulen aufgeführt. Gehen Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis zur Philosophischen Fakultät. Dort ist das Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung aufgeführt (Abbildung 11).
  • 51. 51 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Hier sind die Lehrveranstaltungen nach Studiengängen gegliedert. Klicken Sie auf den für Sie relevanten Studiengang: B. Sc. TE PO 2009: Berufs- und Wirtschaftspädagogik. PO 2009 meint, dass die Prüfungsordnung für diesen Studiengang im Jahr 2009 erschienen ist). Einen Klick weiter finden Sie den Hinweis für das Modul 1 und das Modul 2. Modul 1 ist gegliedert in • Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik I • Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik II Abbildung 11: Screenshot Online-Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung Der Klick auf „Einführung in die Wirtschaftspädagogik I führt zu der entsprechenden Lehrveranstaltung (Abbildung 12): • Dozent: Meyer • Termin: Dienstag 10.00 – 12.00 wöchentl. • Beginn: 22.10.2013 • Gebäude und Raum (Geb-Raum): 1211 – 105 10.4 Aufgabe: Stundenplanerstellung Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben. Schlagen Sie die Adresse des Gebäudes 1211 nach (vgl. Abschnitt 10.2.1)
  • 52. 52 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 11 Prüfungen und Studienleistungen Die Module werden durch Studienleistungen und Prüfungen abgeschlossen. Art, Umfang und Inhalt der Prüfungen sind in der Prüfungsordnung geregelt. Für den Bachelorstudiengang Technical Education ist die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education die relevante Ordnung. Auf sie wird hier mit PO Bachelor 2009 verwiesen. Prüfungsordnungen werden immer wieder verändert. Die aktuellen Fassungen von Ordnungen finden Sie im Verkündungsblatt der Leibniz Universität Hannover. Neben Prüfungsordnungen enthält es Studienordnungen, Praktikumsordnungen etc. Die Verkündungsblätter stehen online zur Verfügung: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/veroeffentlichungen/verkuendungsblaetter/ 11.1 Prüfungsleistungen 11.1.1 Was ist eine Prüfung? Prüfungen werden unter Aufsicht zu einem bestimmten Termin in einer bestimmten Zeit abgelegt. Auf die Prüfungsfragen hat der Studierende wenig oder keinen Einfluss. Ebenso auf die Beurteilung. Sie dienen dem Studierenden dazu nachzuweisen, dass er die Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Dozent von ihm erwartet, erworben hat. Prüfungsleistungen können in unterschiedlicher Weise erbracht werden. So sind z. B. Klausur, mündliche Prüfung, Referat und Hausarbeit vorgesehen. Die möglichen Prüfungsleistungen sind in § 14 Abs. 1 der Prüfungsordnung (PO Bachelor 2009) aufgeführt und in den weiteren Absätzen erläutert. Welche Prüfungsleistungen in einem Modul gefordert sind, finden Sie in den Fachspezifischen Anlagen der Prüfungsordnung; für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik ist es der Anhang B 6 (Bachelor PO 2009). Prüfungsleistungen unterscheiden sich von Studienleistungen durch die begrenzte Anzahl von Wiederholungen. So können Prüfungen zweimal wiederholt werden. Ist die zweite Wiederholung erfolglos, so erfolgt zum Ende des Semesters die Exmatrikulation aus diesem Studiengang. Bis dahin abgelegte erfolgreich abgelegte Prüfungen werden ihrem Prüfungskonto (Notenspiegel) gutgeschrieben. 11.1.2 Wiederholung nicht bestandener Prüfungen Eine nicht bestandene Prüfungsleistung kann zweimal wiederholt werden. Für die Wiederholung müssen Sie sich anmelden. Während Sie vom ersten Versuch ohne Konsequenzen zurücktreten können, müssen Sie zur Wiederholungsprüfung antreten, wenn Sie sich angemeldet haben. Nur aus triftigen Gründen können Sie von der Prüfung zurücktreten (§ 17 Abs. 3, Bachelor-PO 2009). Bitte teilen Sie den Grund Ihres Rücktritts umgehend dem Prüfungsamt, Team Lehramt mit. (siehe auch den Abschnitt Rücktritt von einer Prüfung).
  • 53. 53 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Eine nicht bestandene Prüfungsleistung kann nach Wahl der oder des Prüfenden auch in einer anderen Prüfungsform wiederholt werden. In der letzten Wiederholungsprüfung darf für eine Klausur die Note "nicht ausreichend" nur nach mündlicher Ergänzungsprüfung erteilt werden. Die Dauer der mündlichen Ergänzungsprüfung beträgt in der Regel 15 Minuten. (§ 16, Bachelor-PO 2009) 11.1.3 Bescheinigung von Prüfungsleistungen Die Ergebnisse der Prüfungen werden meist von den Instituten per Aushang bekannt gegeben. Meist wird Ihnen der Termin der Bekanntgabe bereits während der Prüfung mitgeteilt. Die Ergebnisse der Prüfungen werden von den Instituten elektronisch an das Prüfungsamt gemeldet. Unmittelbar nach dem Eintrag erscheinen die Leistungen auf Ihrem Prüfungskonto (Notenspiegel). 11.1.4 Klausureinsicht Die Institute gewähren den Studierenden Einsicht in die korrigierten Klausuren (Klausureinsicht). Dazu wird ein Termin mitgeteilt. – Haben Sie die Klausur nicht bestanden, sollten Sie unbedingt zur Einsicht gehen um festzustellen, welche Fehler Sie gemacht haben, und um zu ermitteln, in welcher Weise Sie die Fehler bei Ihrem Wiederholungsversuch vermeiden können. 11.2 Studienleistungen Studienleistungen sind insbesondere Hausübungen, Laborübungen, Präsenzübungen, Praktikums- berichte, Klausuren, Vorträge, Hausarbeiten und Exkursionen. Sie sollen der laufenden Leistungskontrolle dienen. Die Studienleistung beinhaltet in der Regel die regelmäßige Teilnahme an der dazugehörigen Lehrveranstaltung. Die Studienleistungen, welche zur erfolgreichen Teilnahme an den Modulen erbracht werden müssen, werden in den Modulbeschreibungen näher erläutert. Spätestens mit Beginn der Lehrveranstaltung werden sie von den Lehrenden in Absprache mit den Studierenden festgelegt. (§14 Abs. 2, Bachelor PO 2009) Studienleistungen unterscheiden sich von Prüfungen dadurch, dass die Leistungen nicht unter Aufsicht erbracht werden und uneingeschränkt wiederholt werden können. 11.2.1 Bescheinigung von Studienleistungen Studienleistungen werden den Studierenden bescheinigt (Schein). Dazu sollte ein Vordruck verwendet werden. Sie erhalten den Vordruck über die Website des Zentrums für Lehrerbildung: www.lehrerbildung.uni-hannover.de -> Service -> Download -> Lehramt für berufsbildende Schulen - > Formulare -> Bescheinigung über erbrachte Studienleistungen Oder kurz: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/faecherueb_bach/91_besch_sl.pdf
  • 54. 54 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Führen Sie zu jedem Modul ein eigenes Formular. Lassen Sie jede Lehrveranstaltung, in der Sie einen Leistungsnachweis erworben haben, durch den Dozenten abzeichnen. Lassen Sie abschließend das Formular durch ihren Fachberater abzeichnen und legen Sie das Formular dem Prüfungsamt vor. Manchmal gehen solche Leistungsnachweise unter, sie lösen sich scheinbar in Luft auf. Fertigen Sie sich für Ihre eigenen Unteralgen daher vor der Abgabe eine Kopie an, anhand derer Sie leichter einen Zweitnachweis ausstellen lassen können. 11.3 Prüfungsausschuss Für die Organisation der Prüfungen und zur Wahrnehmung der Aufgaben nach der Prüfungsordnung bilden Mitglieder der am Studiengang beteiligten Fakultäten einen Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss beschließt über Anträge von Studierenden, die Durchführung der Prüfung betreffend. Dem Prüfungsausschuss gehören Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende an. Zurzeit (WS 2013/ 2014) gehören dem Prüfungsausschuss die folgenden Personen an: • Prof. Dr. rer.nat Klaus Littmann (Vorsitzender des Prüfungsausschusses) (Bautechnik) • Prof. Dr. Arnulf Bojanowski (Berufspädagogik) • N.N. • AOR Andreas Weiner (Metalltechnik) • N. N. (Studentin/Student) Die Adresse des Prüfungsausschusses finden Sie online über die Website des Zentrums für Lehrerbildung: www.lehrerbildung.uni-hannover.de -> Studium (linke Leiste) -> Lehramt an berufsbildenden Schulen -> Bachelor TE Scrollen Sie bis Prüfungsangelegenheiten. Oder kurz: http://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/ba-te_zfl.html#c476 Scrollen Sie auch hier bis Prüfungsangelegenheiten. 11.4 Meldezeitraum zu den Prüfungen Fast jedes Modul, das Sie studieren, schließen Sie mit einer Prüfung ab. Zu diesen Prüfungen müssen Sie sich anmelden. Das Prüfungsamt nimmt Ihre Anmeldung in bestimmten Anmeldezeiträumen entgegen. Dieser Meldezeitraum wird jeweils zu Beginn eines Semesters auf den Internet-Seiten des Akademischen Prüfungsamtes angegeben: Oder kurz: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/pruefungsamt/
  • 55. 55 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Die Meldezeitrume für den Bachelorstudiengang Technical Education finden Sie hier: http://www.uni-hannover.de/de/studium/pruefungen/info/techn- education/bachelor/termine/index.php Für den Bachelorstudiengang Technical Education melden Sie sich im Wintersemester 2013/2014 an in der Zeit • 11.11. – 28.11.2013 Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe von Meldebögen. Für bestimmte Studiengänge besteht bereits die Möglichkeit der elektronischen Anmeldung. Für die berufliche Fachrichtung, das Unterrichtsfach und die Berufs- und Wirtschaftspädagogik müssen Sie je einen eigenen Meldebogen ausfüllen, wenn Sie sich zu einer oder mehreren Prüfungen anmelden. Die Meldebögen finden Sie im Internet; der Meldebogen für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/tech_edu_bsc/108_61_09_f_meldeb.pd f Möglicherweise gibt es hier in Kürze einen neuen Bogen, der die aktuellen Änderungen berücksichtigt. Der Meldebogen zu Klausuren und mündlichen Prüfungen im Professionalisierungsbereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/tech_edu_bsc/000_61_09_meldeb_bw p.pdf Füllen Sie den Meldebogen/ die Meldebögen aus und geben Sie ihn während der Öffnungszeiten im Akademischen Prüfungsamt bzw. im ServiceCenter fristgerecht ab. Vor jeder Tür des Prüfungsamtes steht Ihnen ein Briefkasten zur Verfügung, der täglich geleert wird. Falls Sie Rückfragen haben, können Sie das Beratungsangebot der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Prüfungsamtes, Team Lehramt, während der Sprechzeiten nutzen. 11.5 Wann finden die Prüfungen statt? Wie es einen Meldezeitraum für die Prüfungen gibt, gibt es einen Zeitraum, in dem die Prüfungen stattfinden. Diesen Zeitraum finden Sie hier: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/pruefungsamt/formulare/faecherueb_bach/termine/termine_ws. pdf Der Prüfungszeitrum im Bachelorstudiengang Technical Education im Wintersemester 2013/2014 ist vom
  • 56. 56 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik • 16.12.2013 – 21.03.2014 Dieses gilt für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik. Der Prüfungszeitraum für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik ist identisch. 11.6 Rücktritt von einer Prüfung Wenn Sie sich zum ersten Mal zu einer Modulprüfung angemeldet haben, wird das Nichterscheinen mit einem Rücktritt von der Prüfung gleich gesetzt. Es hat keine Konsequenzen. Vielmehr bleibt der 1. Versuch bestehen. Eine erneute Anmeldung ist jedoch notwendig. Auch zu den Wiederholungsprüfungen müssen Sie sich anmelden. Sind Sie angemeldet, können Sie nur aus triftigen Gründen zurücktreten. Ein triftiger Grund ist z.B. eine Krankheit. Müssen Sie von einer Prüfung zurücktreten, beachten Sie bitte unbedingt die Informationen des Prüfungsamtes unter: http://www.uni-hannover.de/de/studium/pruefungen/info/techn- education/bachelor/pruefungsruecktritt/index.php Hier ist aufgeführt, in welcher Weise, zu welchen Terminen und mit welchen Nachweisen Sie den Rücktritt von einer Prüfung beantragen können. 11.7 Adresse des Prüfungsamtes Die Kontaktdaten des Prüfungsamtes finden Sie online: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/pruefungsamt/kontakte/ Für Studierende im Bachelorstudiengang Technical Education und ist das Team Lehramt zuständig. Dem Team gehören die folgenden Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter an (30.09.2013): • Henrike Boldt • Gabriele Chaborski-Reuter • Julia Koziol • Agnes Maiwald • Alexander Marx • Susann Pößel • Maren Sennhenn Wünschen Sie einen Sachbearbeiter zu sprechen, finden Sie hier die Kontaktdaten: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/pruefungsamt/mitarbeit/index.php
  • 57. 57 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 11.8 Aufgabe Prüfungen und Studienleistungen Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben. 1. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen einem Leistungsnachweis und einer Prüfungsleistung. 2. In welchen Modulen des Bachelorstudienganges Technical Education/ Metalltechnik sind Leistungsnachweise gefordert? 3. Wie melden Sie sich für Prüfungen an, wie erfahren Sie Ihre Note? 4. Was ist beim Rücktritt von einer Prüfung zu beachten?
  • 58. 58 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 12 Praktikum (berufspraktische Tätigkeit) Jeder, der in den Vorbereitungsdienst auf die Staatsprüfung (Referendariat) für das Lehramt an berufsbildenden Schulen im Lande Niedersachsen eingestellt werden möchte, muss berufspraktische Tätigkeiten im Umfang von mindestens 52 Wochen nachweisen. Dieses ist festgelegt in der Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5) der Kultusministerkonferenz der Länder: „Eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene fachpraktische Tätigkeit ist erforderlich. Sie beträgt grundsätzlich zwölf Monate.“ (Kultusministerkonferenz 2013) Eine Präzisierung in Hinblick auf Ziele und Inhalte des Praktikums erfolgt nicht. Weitere Hinweise finden sich in der Masterverordnung des niedersächsischen Kultusministeriums (08.11.2007): „Es sind berufspraktische Tätigkeiten nachzuweisen, [...] in den übrigen Fachrichtungen durch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder fachrichtungsbezogene Praktika nach der Anlage 5. Die fachrichtungsbezogenen Praktika müssen insgesamt mindestens 52 Wochen umfassen. Das einzelne Praktikum muss mindestens vier Wochen dauern.“ (Niedersächsisches Kultusministerium 08.11.2007) 12.1 Zu welchem Zeitpunkt ist das Praktikum nachzuweisen? In der Praktikumsordnung wird empfohlen, acht Wochen berufspraktische Tätigkeit vor Beginn des Bachelorstudiums abzuleisten (§1 Abs. 4 Praktikumsordnung) Die Zulassungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen sieht als Voraussetzung für die Zulassung den Nachweis des Praktikums im Umfang von 52 Wochen vor. Es lässt jedoch dem Zulassungsausschuss die Möglichkeit, Bewerberinnen und Bewerber unter Auflagen zuzulassen, die innerhalb von zwei Semestern zu erfüllen sind. (§ 2, Abs. 2 Zulassungsordnung 2009) (vgl. Kapitel 13). Der Zulassungsausschuss für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen lässt daher auch solche Bewerberinnen und Bewerber zu, die erst einen Teil des Praktikums absolviert haben, aber plausibel machen konnten, dass sie die verbleibenden Wochen ohne Einschränkung ihres Studiums und noch vor der Anmeldung zur Masterarbeit leisten können. Die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen sagt aus, dass die Zulassung zum Modul Masterarbeit voraussetzt, dass berufspraktische Tätigkeiten im Umfang von 52 Wochen nachgewiesen werden. (§ 12 Abs. 3 Prüfungsordnung für den Masterstudiengang 2009) 12.2 Inhalte und die Dauer des Praktikums Folgende Inhalte fordert die Masterverordnung des niedersächsischen Kultusministeriums (08.11.2007) für die fachpraktische Tätigkeit in der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik:
  • 59. 59 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik „Metall- und Kunststoffverarbeitung, Montage und Wartung von technischen Systemen, Fertigung von Baugruppen Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Metall- und Kunststoffverarbeitung abgeleistet werden.“ (Niedersächsisches Kultusministerium 08.11.2007) Ziele, Inhalte und die Dauer des Praktikums sind in der Praktikumsordnung (Praktikumsordnung 2010) geregelt. Der Praktikumsordnung nachgeordnet finden Sie die Ausführungsbestimmungen für das Praktikum, erlassen durch die Fakultät Maschinenbau (Ausführungsbestimmungen für das Praktikum 2011): Ziel des Praktikums: Das Praktikum soll dem Erwerb von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen in Bereichen der beruflichen Erstausbildung dienen, Einblicke in die betriebliche Berufs-und Ausbildungssituation von Schülerinnen und Schülern berufsbildender Schulen ermöglichen, sowie Kenntnisse der Aufgaben von Facharbeitern vermitteln. (§ 1 Abs. 3, Praktikumsordnung 2011). Dauer: Das Praktikum umfasst einen Zeitraum von insgesamt 52 Wochen Dauer. Auf das Praktikum kann eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf angerechnet werden, der für die zu studierende berufliche Fachrichtung als einschlägig bzw. förderlich gilt. Inhalte: In der beruflichen Fachrichtung soll das Praktikum die folgenden Inhalte aufweisen: • Metall- und Kunststoffverarbeitung • Montage und Wartung von technischen Systemen • Fertigung von Baugruppen Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Metall- und Kunststoffverarbeitung abgeleistet werden. (Praktikumsordnung, Anlage) Die Ausführungsbestimmungen für das Praktikum (2011) führen weiter aus: Metall- und Kunststoffverarbeitung: Beispiele: Sägen, Feilen, Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Gewindeschneiden, Biegen, Richten, Tiefziehen, Walzen, Schmieden, Gießen, Sintern, Kunststoffspritzen, Nieten, Löten, Schweißen, Brennschneiden. Montage und Wartung von technischen Systemen: Beispiele: Betrieb, Montage, Wartung und Reparatur von Geräten, Anlagen und Systemen. Fertigung von Baugruppen: Beispiele: Herstellung von Bauteilen und Baugruppen, Montage, Qualitätskontrolle, Versuchs- und Prüftechnik, Anlagen, weitere industrielle Betriebsabläufe. 12.3 Voraussetzungen zur Anrechnung der Praktika Auf das Praktikum wird eine Reihe von Leistungen angerechnet. Diese sind: • Facharbeiter-Berufsausbildung und Berufstätigkeit • Anerkannte Praktika im gleichen Studiengang an deutschen Hochschulen und Universitäten • Sonstige an Hochschulen anerkannte Praktika
  • 60. 60 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik • Fachpraktische Tätigkeiten in schulischer Ausbildung • Technische Ausbildung und Diensttätigkeit bei der Bundeswehr • Technische Ausbildung im Zivildienst • Technische Aus- und Weiterbildung in qualifizierten Fachkursen Die Voraussetzungen für die Anrechnung auf die berufspraktische Tätigkeit finden Sie in den Ausführungsbestimmungen für das Praktikum (2011). 12.4 Berichte über das Praktikum „Über die gesamte Dauer der Praktikantentätigkeit sind Berichte zu führen und zur Beantragung der Anerkennung dem Praktikantenamt vorzulegen. Die Berichte sollen der Übung in der Darstellung technischer Sachverhalte dienen und müssen deshalb selbst verfasst sein. Sie können Arbeitsabläufe, Einrichtungen, Werkzeuge und so weiter beschreiben und Notizen über Erfahrungen bei den ausgeübten Tätigkeiten enthalten, soweit solche Angaben nicht den Geheimhaltungsvorschriften des betreffenden Betriebes unterliegen. Die Berichte müssen eigene Tätigkeiten, Beobachtungen und Erkenntnisse der Praktikantin bzw. des Praktikanten wiedergeben. Allgemeine Darstellungen ohne direkten Bezug zur eigenen Tätigkeit (z.B. Abschriften aus Fachkundebüchern oder aus anderen Praktikantenberichten) werden nicht anerkannt. Im Sinne eines technischen Berichtes ist eine knappe und prägnante Darstellung anzustreben und von den Möglichkeiten bildlicher Darstellung in Form von eigenen Skizzen, Werkstattzeichnungen, Diagrammen usw. Gebrauch zu machen. Auf die Verwendung von Fremdmaterial, Prospekten usw. soll verzichtet werden. Für jedes Teilpraktikum ist unabhängig von der Teilpraktikumsdauer eine Dokumentation im Umfang von 2 Seiten anzufertigen. Alle Berichte müssen durch die im Betrieb mit der Betreuung beauftragte Person mit Namen, Datum und Stempel abgezeichnet werden“ (Abschnitt 7 Ausführungsbestimmungen für das Praktikum 2011) 12.5 Praktikantenamt Für die Anrechnung des Praktikums in der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik ist das Praktikantenamt der Fakultät für Maschinenbau zuständig. Adresse und Sprechzeiten finden Sie hier: http://www.uni-hannover.de/de/studium/studiengaenge/maschinenbau/praktikantenamt/ und hier: http://www.maschinenbau.uni-hannover.de/406.html 12.6 Literatur Praktikum (berufspraktische Tätigkeit) (Jenewein 1994): Jenewein, Klaus (1994): Lehrerausbildung und Betriebspraxis. Bochum: Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer (Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 13).
  • 61. 61 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 12.7 Aufgabe Praktikum (berufspraktische Tätigkeit) Um Ihre Kenntnisse zu erweitern, bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben. • Ermitteln Sie die Ziele, die mit dem Ableisten der berufspraktischen Tätigkeit verfolgt werden. • Wer ist für die Anrechnung Ihres Praktikums zuständig? • Welche Unterlagen und Nachweise müssen Sie erbringen für den Nachweis des Praktikums? • Wem legen Sie den Nachweis des Praktikums vor? • Wann muss das vollständige Praktikum (berufspraktische Tätigkeit) nachgewiesen werden?
  • 62. 62 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 13 Zulassung zum Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen Wenn Sie beabsichtigen, nach dem Abschluss des Bachelorstudienganges Ihr Studium im Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen an der Leibniz Universität Hannover fortzusetzen, müssen Sie sich für die Zulassung bewerben. Das Zentrum für Lehrerbildung bietet ein Paper zur Information an: http://www.lehrerbildung.uni- hannover.de/fileadmin/zfl/Informationsmaterial/Merkblaetter_Master/Merkblatt_Masterbewerbun g_LbS.pdf Der Antrag auf Zulassung zum Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen ist bis zum 15.01. oder 15.07. eines jeden Jahres an die Leibniz Universität Hannover zu stellen. Dem Antrag sind die erforderlichen Anlagen beizufügen (Abschlusszeugnis oder Kontoauszug (Notenspiegel) des Prüfungsamtes, Lebenslauf, Nachweise) (§ 3 Abs. 2 Zugangsordnung 2012). Weitere Erläuterungen fügen Sie Ihrem Antrag bei oder senden Sie vor der Sitzung des Zulassungsausschusses an die zuständige Fachreferentin des Zentrums für Lehrerbildung. Die Kontaktdaten der Referentin finden Sie über die Seite Team des Zentrums für Lehrerbildung: http://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/team_zfl.html Der Zugang zum Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen ist geregelt in der Ordnung über den Zugang und die Zulassung für den konsekutiven Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen, veröffentlicht im Verkündungsblatt 11/2009 der Leibniz Universität Hannover (LUH), S. 18 ff.: http://www.uni-hannover.de/imperia/md/content/i-amt/zugangsordnungen/master/master_lbs.pdf Über die Zulassung entscheidet der Zulassungsausschuss. Er tagt zeitnah zum Bewerbungstermin. Vorsitzender des Zulassungsausschusses ist zurzeit Prof. Andreas Rapp. Die Kontaktdaten finden Sie über die Seite Gremien des Zentrums für Lehrerbildung: http://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/gremien_zfl.html Scrollen Sie bis Vorsitzender des Zulassungsausschusses Master LBS. Zugelassen werden kann, wer einen Bachelorabschluss in einer beruflichen Fachrichtung und in einem Unterrichtsfach sowie die besondere Eignung nachweist. Die Eignung setzt u.a. den Nachweis voraus, dass das vorangegangene Studium (das Bachelor-Studium) mit mindestens der Note 2,5 abgeschlossen wurde. Wenn der Studienabschluss zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vorliegt, müssen 83% der insgesamt erforderlichen Prüfungsleistungen erbracht worden sein (d.h. mindestens 150 Leistungspunkte) und die Durchschnittsnote muss mindestens 2,5 betragen (§ 2 Abs. 3 Zugangsordnung 2012). Das Immatrikulationsamt holt bis zum 31.07. den letzten Kontostand im Prüfungsamt ein. Ab dem 10.08. (10.02.) tagt der Zulassungsausschuss und entscheidet über die Anträge.
  • 63. 63 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Die besondere Eignung ist auch gegeben, wenn das vorangegangene Studium mit der Note 2,6 bis 3,5 abgeschlossen wurde und zusätzlich durch Punktzahlen Verbesserungen erreicht werden. In der Zulassungsordnung ist festgelegt, wie viele Punkte bei welcher Abschlussnote notwendig sind, um die Zulassung erreichen zu können (§ 3 Abs. 4 Zugangsordnung 2012). Die Punktzahlen ergeben sich aus der Summe der Punkte für die beiden notenbesten Module. In der Zulassungsordnung ist aufgeführt, wie viele Punkte vergeben werden vergeben (§ 3 Abs. 5 Zugangsordnung 2012). Sind zum Antragsschluss die 150 LP nicht erbracht, aber die Note von 2,5 erreicht, so wird zum 15.09. erneut geprüft, ob unter Vorbehalt zugelassen werden kann. 13.1 Aufgabe: Zulassung zum Masterstudiengang Bitte beurteilen Sie anhand der Zulassungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen die folgenden Anträge auf Zulassung. Verfassen Sie zu jedem Fall eine kurze Stellungnahme unter Bezug auf die Zulassungsordnung. 1. Anne Austermann hat ihr Bachelorstudium mit der Note 3,8 abgeschlossen. 2. Bernd Brot hat sein Bachelorstudium mit der Note 2,4 abgeschlossen. 3. Chris Champignon hat sein Bachelorstudium mit der Note 3,0 abgeschlossen. Im Modul Didaktik der Technik 1 hat er die Note 2,7 erreicht, in Berufspädagogik ist seine beste Note 3,3. 4. Dora Donner hat ihr Bachelorstudium mit der Note 3,2 abgeschlossen. Im Modul Didaktik der Technik hat sie die Note 1,3 erreicht, im besten Modul der Berufspädagogik hat sie die Note 1,7 erreicht.
  • 64. 64 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 14 Studienberatung Wohin können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen zum Studium haben, die Analyse der entsprechenden Informationsseiten im Internet aber nicht die erhofften Informationen aufweisen? In diesem Kapitel stelle wir Ihnen eine Reihe von Informationsstellen der Leibniz Universität Hannover vor. 14.1 Fachberater Fragen, die die Gestaltung des Studiums allgemein und insbesondere die der beruflichen Fachrichtung angehen, sollten Sie zunächst mit Ihrem Fachberater klären. Ihr Fachberater für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik ist Andreas Weiner. Seine Kontaktdaten finden Sie über die Seite Fachberatung Studienfach Technical Education der Universität Hannover: http://www.uni-hannover.de/de/studium/studiengaenge/techn-education/fachberatung/ Um einen Termin mit dem Fachberater zu vereinbaren, rufen Sie seine Profilseite in Stud.IP auf. Dort finden Sie freie Sprechzeiten. Buchen Sie eine per Mausklick und tragen Sie noch den Grund Ihres Besuches ein. Ihr Fachberater erhält eine E-Mail mit dem gebuchten Termin sowie Ihrem Gesprächsthema. Eine besondere Bestätigung des Termins erfolgt nicht. Auch die Unterrichtsfächer sowie die Berufs- und Wirtschaftspädagogik haben ihre Fachberater. Sie finden Sie auf der Homepage der Universität Hannover: http://www.uni-hannover.de/de/studium/studiengaenge/techn-education/fachberatung/ 14.2 Studienberatung durch das Zentrum für Lehrerbildung und Studentische Studienberatung Das Zentrum für Lehrerbildung bietet zwei Arten der Studienberatung an: Die Beratung durch Studierende sowie die Beratung durch die zuständige Referentin. Die aktuellen Sprechzeiten und Adressen finden Sie hier: http://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/studienberatung_zfl.html 14.3 Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) Das Studium bietet Raum und Zeit für Lernprozesse und akademische Qualifikationen, aber auch für persönliche Entwicklung, die nicht immer widerspruchsfrei und kontinuierlich verläuft. Die Psychologisch-Therapeutische Beratung unterstützt und berät Studierende der Hochschulen Hannovers bei psychosozialen Problemen. Sie finden die Kontakdaten der ptb hier: http://www.ptb.uni-hannover.de/de/
  • 65. 65 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Die ptb bietet Beratungen zu den folgenden Schwerpunkten an: • Beziehungs- und Partnerschaftskonflikte • Störungen und Krisen im Studienverlauf • Prüfungsängste und Arbeitsstörungen • Identitäts- und Orientierungsprobleme • Einsamkeit und Kontaktprobleme • Psychosomatische Beschwerden 14.4 Studienberatung bei Studienabbruch Sie stellen fest, dass das gewählte Studium nicht Ihren Erwartungen entspricht? Dass Ihr Arbeitsaufwand und Ihr Ergebnis nicht in einer für Sie vertretbaren Relation stehen? Dass Sie Prüfungen nicht schaffen? Dass Sie das Studium nicht mehr finanzieren können? Für die Beratung steht Ihnen auch Ihr Fachberater zur Verfügung. Sie sollten jedoch auch mit den folgenden Stellen Kontakt aufnehmen: • Zentrale Studienberatung der Leibniz Universität Hannover: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/zsb/ • Team Akademische Berufe der Agentur für Arbeit Hannover http://www.jobfit-hannover.de/128.html 14.5 Aufgabe Studienberatung Buchen Sie für xx. Kalenderwoche einen Termin bei Ihrem Fachberater. Geben Sie als Grund für den Termin an: Aufgabe 14. Nehmen Sie den Termin wahr.
  • 66. 66 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 15 Fragezeiten Fragezeiten ist der Titel einer Informationsveranstaltung, die in der ersten Woche des Wintersemesters stattfindet, rund um die Services der Leibniz Universität Hannover. In dieser Veranstaltung wird erläutert, in welcher Weise Sie Zugang zu den Online Services der Universität Hannover erhalten. Online Services sind u.a. der Zugang zum Universitäts-WLAN auf dem Campus der Universität Hannover. Wichtigste Online Services sind • Das Online-Portal und • Das Lernmanagement-System Stud.IP Beide werden in Kürze hier beschrieben 15.1 Das Online-Portal Das Online-Portal der Universität Hannover beinhaltet das Online-Vorlesungsverzeichnis und die Online-Prüfungsanmeldung. Letztere ist noch nicht für alle Studiengänge realisiert. Da die Prüfungsanmeldung für den Bachelor-Studiengang TE noch mit Hilfe von Papier erfolgt, verzichte ich hier auf die Beschreibung. Die Nutzung des Online-Vorlesungsverzeichnisses habe ich bereits beschrieben: Abschnitt 10.2. 15.2 Das Lernmanagmentsystem Stud.IP Stud.IP ist ein Lernmanagement-System: es ist DAS Lernmanagement-System, das die Leibniz Universität Hannover verwendet. Stud.IP steht für Studienbegleitender Internetsupport für Präsenzlehre. Es unterstützt die Studierenden und die Dozenten mit vielen Funktionen. Hier finden Sie alle Lehrveranstaltungen der Universität. Sie können Ihren Stundenplan erstellen, Termine verwalten, Informationen zu Lehrveranstaltungen abrufen, Sie können sich mit Kommilitonen austauschen über E-Mail, Forum oder Blubber, Dateien austauschen, gemeinsam an Dokumenten arbeiten (Wiki) und vieles mehr. Sie können selbst Arbeitsgruppen einrichten, in die Sie Kommilitonen und/ oder Dozenten einladen. Mit Ihrer Immatrikulation erhalten Sie die Zugangsdaten zum zentralen Lernmanagement-System Stud.IP der Leibniz Universität Hannover. Mit Ihren Zugangsdaten gehen Sie auf die Anmeldeseite: www.uni-hannover.de -> Studierende -> eLearning Portal oder kurz: http://www.uni-hannover.de/de/studium/elearning/
  • 67. 67 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik und klicken auf den Balken Sie gelangen zur Startseite von Stud.IP und identifizieren sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort: 15.2.1 Weitere Informationen zur Nutzung von Stud.IP Zur Nutzung von Stud.IP finden Sie Informationen in der von der eLearning Service Abteilung eLSA herausgegebenen Broschüre „Willst Du mit mir online gehen?“, die zuletzt im Jahr 2012 aktualisiert wurde.: http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/elearning/practicalguides2/web_wdmmog1213.pdf Für Fragen steht Ihnen das eLearning Helpdesk zur Verfügung. Hier erhalten Sie an jedem Werktag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr eine persönliche Beratung. eLearning Helpdesk sind in der TIB/UB im Haus 1 (Welfengarten 1b) und FBK (Königsworther Platz 1b) zu finden. Über die Telefonnummer 762-4040 erhalten Sie jederzeit Unterstützung, ebenso über die E-Mail- Adresse elearning@uni-hannover.de Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZDT nutzen das Lernmanagement-System Stud.IP. In einem Beitrag zur eTeaching und eScience Tagung 2006 der Universität Hannover haben wir dieses ausführlich beschrieben. Diesen Beitrag können Sie im Tagungsband nachlesen: (Weiner, Möller Wagner 2007).
  • 68. 68 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 15.3 Aufgaben: Das Online-Portal der Leibniz Universität Hannover
  • 69. 69 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 16 Aufgaben von Lehrkräften für berufsbildende Schulen Sie studieren an der Leibniz Universität Hannover mit dem Berufsziel Lehrerin/ Lehrer an berufsbildenden Schulen. Das Bachelor- und das Masterstudium soll sie darauf vorbereiten, als Lehrkraft an berufsbildenden Schulen arbeiten zu können. Es stellt sich die Frage nach den Aufgaben von Lehrkräften und ihren Kompetenzen. Zudem ist zu fragen, in welcher Weise die Kompetenzen in den Phasen der Lehrerbildung (Studium und Vorbereitungsdienst) angestrebt und erreicht werden. In diesem Kapitel werden die Texte analysiert, die der Gestaltung von Studiengängen zur Lehrerbildung zugrunde liegen. Dieses sind zunächst von der Kultusministerkonferenz der Länder herausgegebene Erklärungen und Standards. Für das Land Niedersachsen hat das Niedersächsische Kultusministerium die Verordnung über Masterabschlüsse MasterVO herausgegeben. Diese Vorgaben sind von den Universitäten bei der Gestaltung von Prüfungsordnungen zu berücksichtigen. 16.1 Gemeinsame Erklärung der Kultusministerkonferenz (2000) In der Gemeinsamen Erklärung von Kultusministerkonferenz (KMK), Bildungs- und Lehrergewerkschaften, Deutscher Gewerkschaftsbund und Deutscher Beamtenbund sind Aufgaben von Lehrkräften festgelegt. Die Erklärung wurde als Beschluss der KMK vom 5.10.2000 veröffentlicht. http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2000/2000_10_05-Aufgaben- Lehrer.pdf Als Aufgaben von Lehrkräften werden genannt: Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Innovieren. In der KMK-Erklärung heißt es im Einzelnen: Unterrichten: „Lehrerinnen und Lehrer sind Fachleute für das Lernen, ihre Kernaufgabe ist die gezielte und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Planung, Organisation und Reflexion von Lehr- und Lernprozessen sowie ihre individuelle Bewertung und systemische Evaluation. Sie vermitteln grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Methoden, die es dem Einzelnen ermöglichen, selbständig den Prozess des lebenslangen Lernens zu meistern.“ Erziehen: „Lehrerinnen und Lehrer sind sich bewusst, dass die Erziehungsaufgabe in der Schule eng mit dem Unterricht und dem Schulleben verknüpft ist. Erziehung ist die bewusste und absichtsvolle Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.“ Beurteilen: „Lehrerinnen und Lehrer üben ihre Beurteilungsaufgabe im Unterricht und bei der Vergabe von Berechtigungen für Ausbildungs- und Berufswege kompetent, gerecht und verantwortungsbewusst aus.“ Innovieren: „Lehrerinnen und Lehrer beteiligen sich an der Schulentwicklung und der Gestaltung einer lernförderlichen Schulkultur und eines motivierenden Schulklimas.“
  • 70. 70 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 16.2 Standards für die Lehrerbildung (seit 2004) Im Jahr 2004 hat die KMK die Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften (Kultusministerkonferenz 16.12.2004) festgelegt. Die Standards beschreiben Anforderungen an das Handeln von Lehrkräften. Sie beziehen sich auf Kompetenzen und auf Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen, über die eine Lehrkraft zur Bewältigung der beruflichen Anforderungen verfügen soll. http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2008/2008_10_16_Fachprofile- Lehrerbildung.pdf Die Standards ordnen elf Kompetenzen vier Kompetenzbereichen zu: • Unterrichten: Lehrerinnen und Lehrer sind Fachleute für das Lehren und Lernen. • Erziehen: Lehrerinnen und Lehrer üben ihre Erziehungsaufgabe aus. • Beurteilen: Lehrerinnen und Lehrer üben ihre Beurteilungsaufgabe gerecht und verantwortungsbewusst aus. • Innovieren: Lehrerinnen und Lehrer entwickeln ihre Kompetenzen ständig weiter. Dem Kompetenzbereich Unterrichten sind die folgenden Kompetenzen zugeordnet: • Kompetenz 1: Lehrerinnen und Lehrer planen Unterricht fach- und sachgerecht und führen ihn sachlich und fachlich korrekt durch. • Kompetenz 2: Lehrerinnen und Lehrer unterstützen durch die Gestaltung von Lernsituationen das Lernen von Schülerinnen und Schülern. Sie motivieren Schülerinnen und Schüler und befähigen sie, Zusammenhänge herzustellen und Gelerntes zu nutzen. • Kompetenz 3: Lehrerinnen und Lehrer fördern die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zum selbstbestimmten Lernen und Arbeiten (Kultusministerkonferenz 16.12.2004). Den Kompetenzbereichen/ Kompetenzen sind • Standards für die theoretischen Ausbildungsabschnitte und • Standards für die praktischen Ausbildungsabschnitte zugeordnet. Der Kompetenz 1 im Kompetenzbereich Unterrichten sind die folgenden Standards für die theoretischen Bildungsabschnitte zugeordnet: „Die Absolventinnen und Absolventen... • kennen die einschlägigen Bildungstheorien, verstehen bildungs- und erziehungstheoretische Ziele sowie die daraus abzuleitenden Standards und reflektieren diese kritisch. • kennen allgemeine und fachbezogene Didaktiken und wissen, was bei der Planung von Unterrichtseinheiten beachtet werden muss. • kennen unterschiedliche Unterrichtsmethoden und Aufgabenformen und wissen, wie man sie anforderungs- und situationsgerecht einsetzt. • kennen Konzepte der Medienpädagogik und -psychologie und Möglichkeiten und Grenzen eines anforderungs- und situationsgerechten Einsatzes von Medien im Unterricht. • kennen Verfahren für die Beurteilung von Lehrleistung und Unterrichtsqualität.“ (Kultusministerkonferenz 16.12.2004, S. 8)
  • 71. 71 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 16.3 Standards für die Lehrerbildung: Metalltechnik Die Kultusministerkonferenz legt zudem die inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung fest. Im Jahr 2013 wurden die Anforderungen um die beruflichen Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung und Metalltechnik erweitert . Als Ziel der fachdidaktischen Ausbildung wird angegeben: „Kernanliegen der Didaktik der beruflichen Fachrichtung ist, die angehenden Lehrkräfte zu befähigen, berufliche Bildungsprozesse zu analysieren, zu gestalten und situationsbezogen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zu reflektieren, um auf dieser Grundlage die Lernenden zur Lösung von berufs- und lebensbedeutsamen Aufgabenstellungen zu befähigen.“ (Kultusministerkonferenz 2013, 60) Zudem sind das Fachrichtungsspezifische Kompetenzprofil sowie die Studieninhalte angegeben. Fachrichtungsspezifisches Kompetenzprofil: „Die Studienabsolventinnen und -absolventen verfügen über bildungsgangsbezogene und wissenschaftlich durchdrungene metalltechnische Kompetenzen. Sie besitzen ein anschlussfähiges fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen im Berufsfeld Metalltechnik, einschließlich der jeweils relevanten ökologischen, ökonomischen, sozialen und ethischen Aspekte, das es ihnen ermöglicht, berufsfeldspezifische Lehr- und Lernprozesse zu planen, durchzuführen und zu evaluieren sowie neue Entwicklungen selbstständig in Unterricht und Schule einzubringen.“ (Kultusministerkonferenz 2013, S. 60) 16.4 Niedersachsen: Verordnung über Masterabschlüsse Nds. MasterVO (2007) Das Land Niedersachsen übernimmt die Standards in der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr) vom 8.11.2007. http://www.schure.de/20411/mastervo-lehr.htm Sie beinhalten u.a. die Vorschriften für die Bildungswissenschaften: http://www.schure.de/20411/mastervo-lehr,a1.htm Standards und Kompetenzen für Lehrer der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik/Produktionstechnik finden Sie in Fachspezifische Anlagen Metalltechnik: Fachgebiet Produktions-/Fertigungstechnik http://www.schure.de/20411/mastervo-lehr,a3g.htm#mepf Als Kompetenz wird aufgeführt: • Die Absolventinnen und Absolventen analysieren und reflektieren Grundfragen der Bereiche der beruflichen Fachrichtung Produktions- und Fertigungstechnik vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Sie lösen Aufgaben/Probleme der Produktions- und Fertigungstechnik.
  • 72. 72 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Der Kompetenz sind zwei Standards zugeordnet: • Die Absolventinnen und Absolventen beschreiben, begründen und optimieren ausgewählte Verfahren und Prozesse im Bereich der zeitgemäßen Fertigung unter Einbeziehung der Nachbardisziplinen und experimenteller Übungen; • Die Absolventinnen und Absolventen beschreiben, begründen und optimieren Strategien/Maßnahmen im Bereich der Instandhaltung. Standards und Kompetenzen für Lehrer der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik finden Sie in Fachspezifische Anlagen Elektrotechnik: http://www.schure.de/20411/mastervo-lehr,a3d.htm 16.5 Literaturhinweise: Berufsbild für Lehrkräfte berufsbildender Schulen Sven Mohr ist Schulleiter an den berufsbildenden Schulen Flensburg. Im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung 2013 in Essen hat er einen Vortrag (Mohr 2013) gehalten und die Erwartungen an neue Lehrkräfte nach der Ausbildung aus Sicht eines Regionalen Berufsbildungszentrums dargelegt. Sie finden die Veröffentlichung online: Mohr, S. (2013): Anforderungen an den Beruf „Lehrkraft an berufsbildenden Schulen“ – Erwartungen eines Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) an neue Lehrkräfte nach der Hochschulausbildung. In: bwp@ Spezial 6 – Hochschultage Berufliche Bildung 2013, Workshop 19, hrsg. v. WINDELBAND, L./ SPÖTTL, G./ BECKER, M., 1-16. Online: http://www.bwpat.de/ht2013/ws19/mohr_ws19- ht2013.pdf Martin Hartmann ist Professor für Metall- und Maschinentechnik/ Berufliche Didaktik an der Technischen Universität Dresden: http://tu- dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/erzw/diefakultaet/fakultaetsangehoerige/detail?detail=483 Im Jahr 2012 hat er ein Berufsbild für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen entwickelt und im Rahmen einer Tagung der GTW am 19. Mai 2011 in Bremen vorgetragen. Die Veröffentlichung liegt jetzt vor: Hartmann, M. (2012): Berufsbild für Lehrkräfte berufsbildender Schulen als Grundlage für Lehrerprofessionalität. In: Becker, M. u.a. (Hg.): Lehrerbildung in gewerblich-technischen Fachrichtungen. Bielefeld: W. Bertelsmann, S, 97-118. ISBN 978-3-7639-5048-5 . [TIB/UB] 16.6 Aufgabe: Aufgaben von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen Bilden Sie Gruppen mit bis zu drei Studierenden und bearbeiten Sie die folgende Aufgabe: • Lesen Sie die „Inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken“ für die berufliche Fachrichtung Metalltechnik und vergleichen Sie die Anforderungen mit den fachspezifischen Anlagen für den Bachelorstudiengang Technical Education und den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen. Prüfen Sie, ob die Studiengänge der Leibniz Universität Hannover den Anforderungen der KMK entsprechen. • Verfassen Sie eine kurze, schriftliche Stellungnahme.
  • 73. 73 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 17 Literaturempfehlungen zum Studium Es sind nicht nur die Inhalte, sondern auch viele Methoden, die Sie während des Studiums neu erlernen müssen. Im Folgenden finde Sie Hinweise auf ausgewählte Literatur, die Ihnen beim Studium helfen kann. Bevor Sie Literatur beschaffen, sehen Sie nach, ob der Band in der TIB/UB zugänglich ist; neuere Titel stehen fast alle zum Download zu Verfügung. Ältere Titel können Sie für kleines Geld antiquarisch erwerben. Nutzen Sie dazu die Funktion „gebraucht“ bei amazon. de oder die Plattform booklooker.de. 17.117.1 Studieren, aber wie? Klenke, Kira (2013): Studieren kann man lernen: Mit weniger Mühe zu mehr Erfolg. Springer Gabler. Diesen Band finden Sie in der TIB/UB, auch zum Download (Abbildung 12). Abbildung 12: Screenshot Katalog der TIB/UB: 1. Klenke 2013 als Online-Ausgabe, 2. Klenke als gebundene Ausgabe. Prof. Dr. Kira Klenke ist Mathematikerin und lehrt seit 1992 als Professorin an der Hochschule Hannover. Lehren und Lernen sind ihre Leidenschaft! Seit 1995 ist sie zertifizierte NLP-Trainerin des DVNLP. Weitere Infos zu dem von ihr entwickelten Studenten-Erfolgscoaching auch unter: http://www.klenkecoaching.com. Das Buch wird bei amazon.de mit 4,7 von 5 Sternen bewertet. Messing, Barbara (2012): Das Studium: Vom Start zum Ziel : Lei(d)tfaden für Studierende. Berlin: Springer. Auch dieses empfehlenswerte Buch befasst sich mit Studiertechniken. 17.2 Lesen Innerhalb Ihres Studiums müssen Sie eine große Menge an Texten verarbeiten. Hier ist es hilfreich, effektiv lesen zu können. Meine Empfehlung: Steigern Sie Ihre Geschwindigkeit der Textverarbeitung. Ein hilfreiches Buch, das jedoch kein Training und keinen Kurs ersetzt, ist:
  • 74. 74 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik Chevalier, Brigitte (2007): Effektiv lesen. Lesekapazität und Textverständnis erhöhen. Überarb. Neuausg. Frankfurt am Main: Eichborn. 17.3 Wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliche Arbeiten schreiben Esselborn-Krumbiegel, Helga (2012): Richtig wissenschaftlich schreiben. Wissenschaftssprache in Regeln und Übungen. 2. Aufl. Paderborn: Ferdinand Schöningh Dieses Buch behandelt vor allem die formalen Aspekte des Schreibens. Auch Textsorten werden hier erörtert. Unbedingt zu empfehlen! Bei der Suche nach den richtigen Formulierungen hilft: Kühtz, Stefan (2012): Wissenschaftlich formulieren. Tipps und Textbausteine für Studium und Schule. 2., überarb. Aufl. Paderborn: Schöningh (3471). Dieser Band enthält Tipps und Textbausteine für Studium und Schule. 17.4 Textverarbeitung Sie bringen Ihre Arbeit mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogrammes zu Papier. Hier ist es hilfreich, die Hilfen zu kennen, die das Programm bietet. So sollten Sie Überschriften und Abschnitte nicht jeden für sich formatieren, d. h. die Schriftart, die Schriftgröße und den Zeilenabstand festlegen. Hier verwenden Sie – bitte – Formatvorlagen. Eine Hilfe beim Erlernen sind die Kurse im RRZN (vgl. Abschnitt ), aber auch der folgenden Band: Nicol, Natascha; Albrecht, Ralf (2010): Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word 2007 : formvollendete und normgerechte Examens-, Diplom- und Doktorarbeiten. 6. Aufl. München [u.a.]: Addison-Wesley. Für neuer Versionen des Textverarbeitungssystem gibt es natürlich auch neuere Literatur. Aber die Bände von Nicol und Albrecht empfehle ich aus eigenem Gebrauch. Steht in meiner Handbibliothek. Hervorragend ist auch der Band: Scheide, Wolfgang; Wilke-Thissen, Elisabeth (2010): Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2007 : [Word als Werkzeug für Seminar-, Haus- & Studienarbeit, Diplom- & Magisterarbeit, Bachelor- & Masterthesis, Dissertation & Wissenschaftsbuch]. Unterschleißheim: Microsoft Press Unbedingt muss auf die Handbücher des RRZN verwiesen werden, die für kleines Geld zur Verfügung stehen: http://www.rrzn.uni-hannover.de/buecher.html Abbildung 13: Screenshot: Handbücher des RRZN zu Word 2013.
  • 75. 75 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 17.5 Rechtschreibung Rechtschreibung ist eine große Hürde für Studierende. Zwar nutzen sie die Korrekturfunktion des Textverarbeitungssystems, dieses macht jedoch keine Vorschläge zur Zeichensetzung. Auch Verstöße gegen Groß- und Kleinschreibung entdeckt das System nicht immer. Hilfreich ist es, Sie erweitern Ihre Kenntnisse. Neben dem aktuellen Rechtschreibduden empfehle ich: Konopka, Anja (2004): Sprachtipps. Hilfen für den sprachlichen Alltag. 3., neu bearb. Aufl. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverl. (2).
  • 76. 76 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 18 Abschluss Ich hoffe, dieses Paper ist hilfreich für Ihren Studienstart. Wie in der Einleitung ausgeführt, werde ich dieses Paper weiterentwickeln. Für Ihre Anregungen danke ich Ihnen. Diese Fassung werden Sie immer in Stud.IP finden, ebenso wie die letzte aktualisierte Fassung.
  • 77. 77 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik 19 Literaturverzeichnis AQAS e.V. (2007): Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Nordrhein-Westfalen. Empfehlungen der Expertenkommission zur Ersten Phase. Baumertgutachten. Online verfügbar unter http://www.aqas.de/downloads/Lehrerbildung/Bericht_Baumert-Kommission.pdf, zuletzt geprüft am 19.08.2013. Bundesministerium der Justiz: Hochschulrahmengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Januar 1999 (BGBl. I S. 18), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2007 (BGBl. I S. 506) geändert worden ist". Hochschulrahmengesetz. Online verfügbar unter http://www.gesetze-im- internet.de/bundesrecht/hrg/gesamt.pdf. Christe, Gerhard (2002): Arbeitsmarktentwicklung und Qualifikation. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zu einer Neuorientierung in der beruflichen Bildung. Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe. Online verfügbar unter http://www.iaj- oldenburg.de/pdf/44.pdf. Diekmann, Florian (2010): Gestaltung, Erprobung und Evaluation von Internet-gestützten Medien für einen Gießversuch. Staatsarbeit. Leibniz Universität Hannover, Hannover. Zentrum für Didaktik der Technik. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (01.11.2010): Änderung der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. In: Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (19), S. 2–38. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (11.12.2012): Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education, vom 17.12.2009. In: Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (21), S. 10–64. Jenewein, Klaus (1994): Lehrerausbildung und Betriebspraxis. Bochum: Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer (Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 13). Kohler, Jürgen (2004): Schlüsselkompetenzen und „employability“ im Bologna-Prozess. In: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Hg.): Schlüsselkompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit. Konzepte für die Vermittlung überfachlicher Qualifikationen an HOchschulen, S. 5–15. Kultusministerkonferenz (16.12.2004): Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften. Online verfügbar unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Standards- Lehrerbildung.pdf, zuletzt geprüft am 17.10.2013. Kultusministerkonferenz (02.06.2005): Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden. Online verfügbar unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_06_02-Bachelor- Master-Lehramt.pdf. Kultusministerkonferenz (27.04.2006): Anrechnung von an Fachhochschulen erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen auf Bachelor- und Masterstudiengänge, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die
  • 78. 78 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik beruflichen Schulen vermittelt werden. Online verfügbar unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2006/2006_04_27-Anrechnung- FH-Lehramt-Beruf.pdf. Kultusministerkonferenz (2013): Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5). (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.05.1995 i. d. F. vom 07.03.2013). Hg. v. Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Online verfügbar unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1995/1995_05_12- RV_Lehramtstyp-5_.pdf, zuletzt geprüft am 16.10.2013. Kultusministerkonferenz: Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.10.2008 i. d. F. vom 16.05.2013, zuletzt geprüft am 17.10.2013. Kultusministerkonferenz der Länder (10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010): Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Online verfügbar unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2003/2003_10_10- Laendergemeinsame-Strukturvorgaben.pdf. Leibniz Universität Hannover (14.07.2010): Ordnung über den Zugang und die Zulassung für die konsekutiven Masterstudiengänge „Energietechnik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Maschinenbau“, „Mechatronik“, „Produktion und Logistik“, „Biomedizintechnik“, „Nanotechnologie“, „Optische Technologien“ der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Fundstelle: Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibnit Universität Hannover (10), S. 2–5. Online verfügbar unter http://www.et-inf.uni- hannover.de/fileadmin/institut/dateien/IT_Zulassungsordnung_Master_2010.pdf. Leibniz Universität Hannover (11.12.2012): Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Technical Education vom 17.12.2009, vom 23.08.2012. Fundstelle: Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (21), S. 10–64. Online verfügbar unter http://www.uni- hannover.de/imperia/md/content/webredaktion/universitaet/publikationen/verkuend_blatt/ordnun gen/fk-philo/f_technical_bpo5bn.pdf. Mohr, Sven (2013): Anforderungen an den Beruf „Lehrkraft an berufsbildenden Schulen“ – Erwartungen eines Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) an neue Lehrkräfte nach der Hochschulausbildung. Online verfügbar unter http://www.bwpat.de/ht2013/ws19/mohr_ws19- ht2013.pdf, zuletzt aktualisiert am 07.09.2013, zuletzt geprüft am 17.10.2013. Möller, Wolfgang; Weiner, Andreas (o.J.): Anrechnung eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums. Online verfügbar unter http://www.zdt.uni- hannover.de/images/e/e9/Anrechnung_Bachelorstudium_Volltext.pdf. Niedersächsisches Kultusministerium (08.11.2007): Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen. Nds. MasterVO Lehr. Fundstelle: Nds.GVBl. Nr. 33/2007, ausgegeben am 15.11.2007. Online verfügbar unter http://www.schure.de/20411/mastervo-lehr.htm. Pollmer, David (2010): Der Umkehrschub an Strahltriebwerken – Gestaltung eines Konzeptes für netzbasiertes Lernen im Rahmen der Ausbildung zum Fluggerätmechaniker. Bachelorarbeit. Leibniz Universität Hannover, Hannover. Zentrum für Didaktik der Technik. Online verfügbar unter
  • 79. 79 Der Bachelorstudiengang Technical Education Metalltechnik http://www.pedocs.de/volltexte/2011/3568/pdf/Pollmer_2010_Umkehrschub_an_Stahltriebwerken _BA_D_A.pdf. Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (o.J.): Positionspapier: Schlüsselkompetenzen in den Curricula der Hochschulen.

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