Prosumer Andreas Schelske 090318 Kurzversion

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    Prosumer Andreas Schelske 090318 Kurzversion - Presentation Transcript

    1. Wie unterstützten Computer den Konsum einer Person? Kommunikationsarbeiten des Prosumers im Social Semantic Commerce (Kurzversion: Stand 29.03.09) Weitere Informationen unter: http://www.soziologischeberatung.de/html/AbstractSocialSemanticCommerce.htm Prof. Dr. Andreas Schelske 26-27.03.2009 Prof. Dr. Andreas Schelske Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    2. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 2 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    3. „Während der Ersten Welle konsumierten Menschen, was sie selbst produzierten. Sie waren weder Produzenten noch Konsumenten im herkömmlichen Sinne. Statt dessen waren sie, wie man sagen könnte, Prosumenten (prosumers).“ (Toffler 1980, 273) Produktion des Prosumers in 1. Generation Produktion für den Eigenverbrauch in einer Gesellschaft Quelle: Toffler, Alwin, Die Zukunftschanche 1980, 273 Konsumieren Produzieren Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Prosumtion 3 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    4. „Die Industrielle Revolution trieb einen Keil in die Gesellschaft“ Produzent produzierten im Sektor B der Geldwirtschaft Konsument konsumierten im Sektor A der Geldwirtschaft (Toffler 1980,273) Produktion des Prosumers in 2. Generation Sektor A Sektor B Unsichtbare Ökonomie Sichtbare Ökonomie ohne Marktpreise zu Marktpreisen 1. Konsumieren der Marktprodukte der Geldwirtschaft Produzieren für 2. Für den Markt unsichtbare Produktion den Markt für den Eigenverbrauch, z.B. Waschen, der Geldwirtschaft Putzen und Kindererziehung Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Prosumtion 4 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    5. Branchen-Beispiele der 90er Jahre, in denen Prosuming der 2 Generation ein zentrales Element der Marktleistung darstellt Quelle:Michael St.:Vom König zum Prosumenten in Marketing & Kommunikation 3/93 S.40ff. Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Prosumtion 5 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    6. In der 3 Generation des Prosumers geht es dann nicht mehr „um die Alternative Arbeitszeit oder Freizeit, sondern um bezahlte Arbeit in Sektor B oder unbezahlte, selbstbestimmte Arbeit in Sektor A.“ (Toffler 1980, 283) Produktion des Prosumers in 3. Generation Sektor A Sektor B Unsichtbare Ökonomie Sichtbare Ökonomie ohne Marktpreise zu Marktpreisen Der produzierende Konsument Der „computerunterstützte Kunde“ produziert einen Teil des Produkts in Sektor B, um seinen Konsum in Sektor A nach eigenen Wünschen maßgeschneidert zu erhalten. Intransparent ist, ob der computerunterstützte Kunde stärker die Kosten seines Konsums reduziert oder den Gewinn des Unternehmens steigert. Der zahlende Konsument „Wie bereits erwähnt, wird der Kunde eines Tages seine Spezialwünsche per Computer oder Telefon direkt in den Fertigungsprozeß der Autofabrik einprogrammieren können.“(Toffler 1980, 284) Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Prosumtion 6 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    7. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 7 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    8. Semantic commerce: An approach to managing knowledge for the coordination of e-business processes through the systematic - Singh, R., Iyer, L.S. and Salam, A.F. application of semantic web technologies” - “Semantic e-business Vision Quelle: http://senseable.mit.edu/wikicity Web 3.0 Jede Suche ist im Semantik Web mittels Datamining fraglos beantwortet. Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Vergesellschaftung 8 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    9. Orientierungsangebote auf global vernetzten Märkten und ihre Leistung zur Markttransparenz: Vom Web 1.0 zum Web 3.0 Quelle: Schelske, A. Prof. Dr. Andreas Schelske Computerunterstützte Vergesellschaftung 9 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    10. Vier Verhältnisse des Prosumers der 3. Generation im Verhältnis von kommunizieren und produzieren 1. kommunizieren und 2. kommunizieren und nicht produzieren produzieren Auf Märkten Web 2.0: Social commerce Open Innovation - Crowdsourcing: erfolgreich: Ideenhandel Social- Produktion sozialer commerce Vernetzung Produktion unternehmerischer Kreativität (Community building) (Kollaboratives Wissensmanagement) 3. nicht kommunizieren 4. nicht kommunizieren und und produzieren nicht produzieren Auf Märkten Web 3.0: Datenhandel Identität 2.0: Identitätshandel (noch) nicht erfolgreich: Produktion konsumistischer Selbstbestimmte Produktion Semantic- Quelle: Schelske, A. Vernetzung vernetzter Identität commerce (Semantische Vernetzung) (Identität managen und „selbstbestimmt“ produzieren?) Welche Art von Prosumer können Konsumenten in computerunterstützen Medien sich erarbeiten? Prof. Dr. Andreas Schelske Prosumer in der Computergesellschaft 10 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    11. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 11 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    12. Social Commerce: kommunizieren und nicht produzieren These 1: Prosumer im Social Commerce erarbeiten Orientierung in Stilgruppenprofilen. Unternehmerisches Ziel: Target Markets für die personalisierte Aufmerksamkeitsökonomie der Markt- und Trendforschung Das Wissensmanagement von Target Marktets bietet: 1. Erreichbarkeit einer Zielgruppe ohne hohe Kosten. 2. Aufmerksamkeit einer konstanten Community. Quelle: Schelske, A. 3. Bewirtschaftung des Lebensstils eines Prosumers Prof. Dr. Andreas Schelske Web 2.0: Social commerce 12 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    13. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 13 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    14. Open Innovation, Open Business, Crowdsourcing, Interaktive Wertschöpfung leiten die Strategien der Kooperationen im Web 2.0 Quelle: Nach Chesbrough: Open Innovation: 13.10.2007 Open Business Models: „Die Ideen kommunizieren die Anderen“ Prof. Dr. Andreas Schelske Open Innovation: kommunizieren u. produzieren 14 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    15. Open Innovation: Wertzuwachs durch kreative Ideen des Prosumers These 2: Im Open Innovation produzieren Prosumenten ihre Konsumwünsche in computerunterstützten Strukturen eines Unternehmen Unternehmen und Märkte interessieren sich für kommunizieren und produzieren weil: 1. kreative Ideen hohe Kosten erzeugen 2. und kreative Ideen nicht planbar sind Quelle: Schelske, A. Folge: Unternehmen bewirtschaften die Kreativität eines Prosumers in computerunterstützten Kommunikationsstrukturen für die Optimierung des Produkts Prof. Dr. Andreas Schelske Open Innovation: kommunizieren u. produzieren 15 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    16. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 16 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    17. Semantic commerce: An approach to managing knowledge for the coordination of e-business processes through the systematic -Singh, R., Iyer, L.S. and Salam, A.F. / application of semantic web technologies” -“Semantic e-business Vision” Quelle: http://senseable.mit.edu/wikicity Jede Suche ist im Semantik Web mittels Datamining fraglos beantwortet. Prof. Dr. Andreas Schelske Prosumer in „social semantic navigation“ 17 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    18. Prosumer im Semantic Web: nicht kommunizieren und produzieren. Oder: Nicht suchen, nicht finden: gefunden werden These 3: Prosuming semantisch hinterlasser Datenpfade Vernetzte Prosumenten konsumieren ihre nicht intendierten Persönlichkeitsprofile als computervermittelte Raumorientierung und finden ihre vertraute „Heimat“ in semantischen Netzen. Nicht Sinnsuche, sondern die Zurückweisung des Sinnangebots bestimmen den individuellen Medienkonsum des Prosumers im Bereich „social semantic navigation“. Quelle: Schelske, A. Im Social Semantic Commerce produzieren Prosumer, da sie auch in computerunterstützter Kommunikation nicht nicht kommunizieren können. Prof. Dr. Andreas Schelske Prosumer in „social semantic navigation“ 18 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    19. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 19 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    20. 1. Drei Generationen der Prosumer 2. Computerunterstützte Vergesellschaftung 3. kommunizieren und nicht produzieren 4. kommunizieren und produzieren 5. nicht kommunizieren und produzieren 6. nicht kommunizieren und nicht produzieren 7. Fazit Prof. Dr. Andreas Schelske 20 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
    21. Vier Verhältnisse von kommunizieren und produzieren des Prosumers in 3 Generation auf “sichtbaren“ Märkten 1. kommunizieren und 2. kommunizieren und nicht produzieren produzieren Auf Märkten Web 2.0: Social commerce Open Innovation - Crowdsourcing: erfolgreich: Ideenhandel Social- Produktion semiotischer commerce Marktorientierung im Bereich Produktion von Innovation in den der Stil- oder Lebens- Unternehmen weltgruppen Bewirtschaftung des Stils Bewirtschaftung der Kreativität 3. nicht kommunizieren 4. nicht kommunizieren und und produzieren nicht produzieren Auf Märkten Quelle: Schelske, A. Web 3.0: Datenhandel Identität 2.0: Identitätshandel (noch) nicht erfolgreich: Produktion geo-semantischer Produktion marktfähiger Identität als Semantic- Marktorientierung im globalen Sozialintegration in die commerce Datamining computervermittelte Bewirtschaftung Netzwerkgesellschaft personenbezogener Daten Bewirtschaftung der Identität eines Individuums Prof. Dr. Andreas Schelske 21 Institut für Medienwirtschaft und Journalismus FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
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