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  • 1. 1004 / 2010 Altran Magazine Germany, Austria & Switzerland
  • 2. EDITO Rieder KirstanSehr geehrte Leserinnen und Leser,die Kommunikation Machine-to-Machine (kurz M2M) – also der auto-matisierte und telekommunikationsbasierte Informationsaustauschzwischen verschiedensten Systemen untereinander oder mit einerzentralen Steuerungseinheit - wird derzeit als bedeutender Trend ge-handelt. M2M-Lösungen können in fast jedem Wirtschaftszweig Ar-beitsabläufe rationalisieren und zu Produktivitätssteigerungen führen.So können sich mittels dieser Technologie beispielsweise Getränkeau-tomaten selbstständig bei einem zentralen Rechner melden, wenn sieneu bestückt werden müssen, wodurch sich Regelfahrten des Automa-tenbetreibers vermeiden lassen. Darüber hinaus kommt es zur Ver-meidung von Ausfallzeiten. Die damit verbundenen Rationalisierungender Geschäftsprozesse und die daraus folgenden Kosteneinsparungenbergen für die Industrie – und auch für die Gesellschaft – ein riesigesPotenzial.Laut Schätzungen der Harbor Research Inc. werden 2010 mehr als500 Millionen Geräte weltweit miteinander verbunden sein. Für dienächsten fünf Jahre wird zudem mit einem jährlichen Umsatzwachs-tum in diesem Segment von ca. 27 % gerechnet. Bereits 2011 soll eseinem Wert von 10,6 Mrd. Dollar entsprechen.Altran ist im Zentrum dieser neuen Entwicklung als Komplettanbieterpositioniert. Durch unser branchenübergreifendes Know-how zwischenden Bereichen Automotive & Transportation sowie Telecom & Media,aber auch durch unsere Schwesterfirmen Arthur D. Little und AltranPraxis bieten wir umfassende End-to-End Solutions, vom Business Caseüber die Hard- und Software-Entwicklung bis hin zu fertigen Komponen-ten. So entstehen gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreiche Pro-jekte von Evaluierung, Proof of concept über Validierung und Spezifizie-rung, bis zum Design und der industriellen Fertigung.Das für viele Unternehmen und Branchen herausfordernde Jahr 2010nähert sich dem Ende, daher wünsche ich all unseren Leserinnenund Lesern bereits jetzt ein frohes Weihnachtsfest und be-danke mich an dieser Stelle für das uns 2010 entgegengebrachte Vertrauen. Recruitingmessen bis Januar 2011Ihr Rieder Kirstan 30.11. VDI Hamburg Termine 2010Sprecher des Boards Altran Deutschland/Österreich 01.12. VHK München 07.12. bonding Hamburg 12.01. bonding Industry Night Karlsruhe 2011 18.01. bonding Kaiserslautern 26.01. Car Connects Bochum02
  • 3. NEWS Erfolgreicher Auftritt auf  Pioneering spirit for der Motor Show in Paris inventing the futureBereits zum 2. Mal nahm Altran an der jährlichstattfindenden Pariser “Motor Show” teil. Zahlrei-che Kunden und weitere Gäste von Altran folgtender Einladung zum Get-Together auf der Messeam 30. September. Altran-CEO Yves de Chai-semartin persönlich hielt die Begrüßungsredeund die versammelte Geschäftsführung sprachanschließend mit den Gästen über die Kernkom-petenzen von Altran, mit denen die Entwicklungdes „Autos der Zukunft“ in greifbare Nähe rückt– gleichzeitig das zentrale Thema der diesjährigenMotorshow. Die Gäste hatten außerdem die Mög- Zahlreiche lokale und überregionale Medienlichkeit, sich am F1-Rennsimulator wie ein echter und Gäste von Altran hörten gespannt zu, wieRennfahrer zu fühlen. Besonders gespannt waren Bertrand Piccard, der Initiator und Präsidentdie Gäste auf die Präsentation von Automodellen von Solar Impulse, am 15. September 2010 imaus der Kategorie „Auto der Zukunft“ einiger Kun- Hamburger Elb Panorama über das menschlicheden von Altran. Anwesende Gäste und Mitarbeiter und technologische Abenteuer „Solar Impulse“von Altran waren begeistert und nutzten zahlrei- sprach, das erste solarbetriebene Flugzeug, dasche Möglichkeiten, sich auf der Messe mit ande- ohne Treibstoff und somit Schadstoffemissionren Gästen und Ausstellern auszutauschen. auskommt . Unter dem Titel „Solar Impulse – pioneering spirit Altran CIS  for inventing the future“ zog Bertrand Piccard sei- ne Zuhörer – wie auf zahlreichen Veranstaltungen „Net Best Action zuvor – in seinen Bann. Mit seinem Projekt will Marketing“ er beweisen, dass erneuerbare Energien unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen langfristigAuch in diesem Jahr veranstaltete Altran CIS, beenden können – zum Wohle unseres Planeten.erneut zusammen mit dem SAS Institut als „Der Missionar“, wie ihn das Handelsblatt beti-Hauptsponsor, die erfolgreiche Veranstaltungs- telte, nahm sich sehr viel Zeit, alle Fragen seinerreihe „Reporting Days“ in den Städten Frankfurt Zuhörer zu beantworten. Die Einleitungsrede hieltund Zürich. Das halbtägige Managementseminar Dr. Michael Träm, Aufsichtsratsvorsitzender vonwurde eigens für Führungskräfte aus der Wirt- Altran in Deutschland und CEO von Arthur D. Litt-schaft konzipiert und beinhaltete anwendungsori- le, zum Thema Innovation und sorgte damit fürentierte Showcases zu fachlichen Fragestellungen einen gelungenen Einstieg in den Abend.aus den Bereichen Marketing und Vertrieb. Das www.solar-impulse.comdiesjährige Thema stand unter dem Motto „NetBest Action Marketing“ und zeigte den Teilneh-mern Potenziale und Optimierungsmöglichkeitenihres Marketings auf, wie sie ihre Kundendateneffizient für ein erfolgreiches Kampagnenmanage-ment durch die Verwendung von Business-Toolseinsetzen können. Anhand der Tools SAS Enterpri-se Miner, IBM Cognos, SAP BusinessObjects, SAPBOPC, Oracle BIEE stellten die Experten von AltranCIS praktische Anwendungsbeispiele in Form vonrealen Fallstudien vor. Abschließend hatten dieTeilnehmer in kulinarischer Runde noch die Mög-lichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinanderund der Klärung ihrer Fragen durch Altran CISReferenten.Kontakt: Markus RossE-Mail: markus.ross@altran.com03
  • 4. NEWS Altran Pr[i]me,  Automotive Gewinner des „Janus de Testcenter eröffnet l’Industrie 2010“ Altran Pr[i]me, eine Division des Bereichs Innovati- on Development & Management von Altran, wur- de vom französischen Institut für Design für ihre ausgezeichnete Arbeit am neuen „Open Trade“- Telefon und dazugehörigen Computertool mit dem „Janus de l’Industrie 2010“-Preis ausgezeichnet. Der Award, basierend auf fünf Kriterien (Wirt- schaft, Ergonomie, Ästhetik, Ethik und Emotion), zeichnet zudem auch die innovative Idee hinter dem „Open Trade“-Telefon aus, welches von Händ- lern an der Börse genutzt wird, um Bewegungen einzelner Käufer und Verkäufer in Notsituationen Am Standort Wolfsburg ist Altran verstärkt für steuern zu können. Dieses Verfahren ist jetzt so- seine Automobilkunden präsent und mit dem kürz- gar noch einfacher geworden: Die Kopplung von lich eröffneten Altran-Testcenter der Spezialist in Telefonen und Computern, die sich von der zent- der Komponentenerprobung rund um das Thema ralisierten bis zur verteilten Intelligenz bewegen, Fahrerinformationssysteme. U. a. prüft Altran vor und die Einführung von Touchscreens hat Altran Ort für seine Kunden die Medienkompatibilität des ermöglicht, ein Produkt mit derart intuitivem De- Infotainment-Geräts, die Güte und Robustheit der sign sich zu entwickeln. Um den Anforderungen HMI-Funktionen, das Einhalten der geforderten des Produkts an Leistungsfähigkeit und Effizienz Systemperformance sowie die Robustheit gegen- gerecht zu werden, änderte Altran das Design über Bordnetzeinflüssen. Rund um das Thema der Farben und grafischen Codes und optimierten Testen bietet das Testcenter Analyse, Konzepti- die Soundqualität und Sicherheitsvorkehrungen. onierung, Design und Implementierung vollständi- Mit dieser Auszeichnung hat Altran bereits zum ger Test- und Prüfsysteme, die analytische Bewer- 2. Mal den „Janus de l’Industrie“-Award erhalten. tung von Produkten zu ausgewählten Themen wie Bereits in 2007 erhielt Altran den Award für das Funktionale Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie Projekt „ε-space“. die Durchführung von Machbarkeitsstudien. Die Kundennähe und die Fachkompetenz der Mit- arbeiter ermöglicht eine effiziente Integration inAltran übernimmt die Geschäftsabläufe der Kunden. Das TestcenterXype Gruppe bietet darüber hinaus die Möglichkeit, vollständi- ge Testaufgaben zu übernehmen und in hoherAls weiterer konsequenter Schritt in der Akquisi- Qualität abzuwickeln. Spezialisiert auf Modulteststionsstrategie hat Altran die britische Xype Group bietet Altran auch weiterführende Expertise in an-übernommen. Das Unternehmen verstärkt damit grenzenden Fachgebieten.seine Kompetenzen auf dem Markt für Product- Kontakt: Olaf LenzLifecycle-Management und diesbzügliche Trai- E-Mail: olaf.lenz@altran.comnings. Die 2002 gegründete XypeGroup ist spe-zialisiert auf die Entwicklung hochperformanterIT-Services und konzentriert sich vor allem auf dieLuftfahrtbranche. Im Rahmen des internen Trai-ningsprogramms bietet Altran nun, gemeinsammit Altran Xype, für jeden angestellten Ingenieurein Spezialisierungstraining mit Fokus auf dasAirbus A350XWB-Programm. Damit rüstet sichAltran für die steigenden Anforderungen im Be-reich des Airbus-Programms und baut auf diesemWeg einen Pool von Composite-Experten auf.www.altran-xype.com 04
  • 5. PROJEKTE Leichter in der Luft Die derzeit entwickelte, neue Generation von Flugzeu- gen bedient sich eines Werkstoffes, der bereits für Fußballschuhe, Tennisschläger und im Fahrzeugbau verwendet wird: Kohlenstofffaserverstärkte Kunststof- fe („CFK“) bieten dem Flugzeugbau der Zukunft den Vorteil der Leichtigkeit. Aufgrund der Gewichtserspar- nis beim Material kann man wiederum mehr Passagie- re oder mehr Fracht transportieren, wodurch der Flug rentabler wird. Kürzlich hob zum ersten Mal eine Boeing 787 mit dem Verbundwerkstoff ab. Ursprünglich entstammt CFK der Raumfahrt und nun arbeitetAirbus bereits seit rund 25 Jahren damit. Aber wenn der Werkstoff bereits so lange in Flugzeuge integriertwird, was ist dann neu? CFK wurde bisher immer nur in Teilen des Flugzeugs verbaut. Beim A350 und beider 787 wurde zum ersten Mal ein ganzes Flugzeug mit diesem Material gebaut.Für den Bau des „schwarzen Rumpfes“ in Serie, wie das Flugzeug aufgrund der Farbe des neuen Werkstoffsbei Airbus genannt wird, benötigen die Flugzeugbauer aber noch einiges an Erfahrung im Umgang mit demneuen Material. Denn: Die Hersteller wissen zwar, wie man ein Flugzeug mit Metall baut, die vielfältigenEigenschaften von CFK beim Einsatz in der Luftfahrt sind jedoch noch nicht komplett erforscht. So lassensich noch keine sicheren Aussagen treffen über die Reparaturfähigkeit und die Dauerfestigkeit von CFK. DieTechniker von Altran arbeiten derzeit an verschiedenen Aspekten der Entwicklung des neuen Flugzeugs engmit Flugzeugbauern zusammen. Als bevorzugter und größter Dienstleister bei Airbus bearbeitet das Teamder Technologie- und Innovationsberatung derzeit die schwierigsten Sektionen wie z. B. am A350 die amhinteren Ende des Flugzeugs spitz zulaufenden Abschnitte.Kontakt: Thore von SchefferE-Mail: thore.vonscheffer@altran.com Auffahrunfälle vermeiden durch neue TechnologieHäufig passieren Unfälle im Straßenverkehr aufgrund von Unaufmerk-samkeit, z. B. weil versäumt wird, vor einem Stauende rechtzeitig ab-zubremsen. Unfälle dieser Art lassen sich nicht gänzlich verhindern,durch den Einsatz neuester Technologien die Risiken aber zumindestminimieren. Ein führender Technologielieferant und Kunde von Altranentwickelte den Prototypen eines vorausschauenden Notbremssys-tems. Bei drohenden Kollisionen mit vorausfahrenden oder anhalten-den Fahrzeugen warnt das System zunächst den Fahrer akustisch undoptisch. Erfolgt keine Reaktion des Fahrers leitet das System dann eineautonome Notbremsung ein und ermöglicht dabei die maximal möglicheVerzögerung. Das System ist darauf ausgelegt, die Gesetzgebung der EU, die eineAusstattung mit automatischen Notbremssystemen für neue schwere Nutzfahrzeuge ab Novem-ber 2013 verpflichtend vorschreibt, zu erfüllen. Altran unterstützt die Serieneinführung des Systems imBereich der Funktionalen Sicherheit und Expertenwissen aus dem „Altran Solution Netzwerk (ASN) Ent-wicklung“. Die Erfahrung von Altran in der Automobilentwicklung und in der Anwendung relevanter Normenermöglicht es, gemeinsam mit dem Kunden Methoden und Analysen einzusetzen, die dem neuesten Standder Technik entsprechen, um bereits in frühen Entwicklungsphasen mögliche Gefährdungen zu antizipierenund Gegenmaßnahmen zu ergreifen.Kontakt: Jann LöllE-Mail: jann.loell@altran.com05
  • 6. PROJEKTEE-Fahrzeug: Optimierung an der Schnittstelle zwischenLadestation und Fahrzeug Ein internationaler Elektronikkonzern und Hersteller von Komponen- ten für die Nieder- (bis 1000V) und Mittelspannungstechnik, möchte sicherstellen, dass seine Komponenten beim Bau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge künftig soviel Verwendung wie möglich finden. Die Herausforderung für das Unternehmen ist dabei, den Zugang zu den speziellen technischen Informationen und Anforderungen an die Elektrik auf Seiten der Fahrzeugbauer zu erhalten, da die technische Sicht auf beiden Seiten eine gänzlich andere ist. Altran wurde beauftragt, die geforderten Informationen einzuholen und die technischen Anforderungen auf beiden Seiten auszuwerten. Altran erstellte einen ausführlichen Bericht über die verschiedenen Gegebenheiten, um damit Dis-krepanzen am Interface zwischen Ladesäule und Fahrzeug künftig für seinen Kunden zu minimieren. DerKunde hat damit die Möglichkeit erhalten, die Anforderungen der Fahrzeugbranche besser verstehen undkünftig verstärkt auf die speziellen Anforderungen gerichtet produzieren zu können.Kontakt: Dr. Thomas WalterE-Mail: thomas.walter@altran.com Traceability zur Vermeidung teurer RückrufaktionenIm Falle von Rückrufaktionen stellt sich für das be-troffene Unternehmen immer die Frage, wer die feh-lerhaften Produkte hergestellt und verbaut hat. U. a.in der Automobilindustrie können kleinste Fehler un-geahnte Kosten verursachen, weshalb Traceability inden vergangenen Jahren für die Branche extrem anBedeutung gewonnen hat. Im Falle eines Zwischen-falls ist die schnelle und präzise Rückverfolgbarkeitnotwendig. In Autos der Oberklasse sind heute bis zu60 Computer für die Regelung von Sitzheizung, Wischan-lage und weiteren Steuergeräten verbaut, die vernetzt sind undmiteinander kommunizieren. Wirklich nachverfolgen lassen sich derart vielfäl-tige Prozesse nur mit Hilfe einer sauberen Dokumentation. Hermann Winter, Business Manager bei Altran,beschäftigt sich seit langem mit diesem Thema. Er weiß: „Je genauer die Dokumentation, desto besser las-sen sich Fehler eingrenzen. Dafür sind die entsprechenden Prozesse und Systeme notwendig und je reiferdiese sind, desto genauer können die Fehlerquellen eingegrenzt werden. Wir sehen große Unterschiede, wieFirmen der Automotive-Branche an das Thema heran gehen.“ Dabei sollte das Interesse an diesem Themain der Autobranche nicht nur aus Gründen der Produkthaftung groß sein, denn Traceability spart auch Geld,indem gezielt betroffene Fahrzeuge angesprochen und nicht im großen Umfang zurückgerufen werden.Doch nicht nur die Endprodukte sind komplex, auch die Zahl der Produktionsorte der einzelnen Bauteile istdurch die Globalisierung größer geworden. Im Falle der neuerdings in manchen Fahrzeugen vorhandenenAutokameras kommen die verschiedenen Softwarelösungen und Komponenten jeweils von verschiedenenKontinenten. Hermann Winter: „Ohne ein Archiv mit gesammelten Daten zu Prozessen und Herkunft gleichtdas Auffinden der Fehlerquelle der berühmten Suche nach einer Nadel im Heuhaufen.“Kontakt: Hermann WinterE-Mail: hermann.winter@altran.com06
  • 7. PROJEKTE Studie: Wirtschaftlichkeit modellbasierter Entwicklungeingebetteter Softwaresysteme im AutomobilDie Elektronikentwicklung hat sich in den letztenJahren zum Innovationstreiber in der Automobilin-dustrie entwickelt. Neue Funktionen wie z. B. Fah-rerassistenzsysteme oder Funktionen im BereichEnergiemanagement (Stichwort: Hybrid) werden vonden Automobilherstellern als wesentliches Differen-zierungsmerkmal gesehen. Folge dieser Entwicklungist, dass die Softwareentwicklungskosten einen immergrößeren Anteil an den Gesamtentwicklungskosten ei-nes Automobils erfahren. In der Automobilindustrie wirdseit geraumer Zeit die modellbasierte Softwareentwicklung, dieEinsparungen in den Entwicklungskosten verspricht und mittels der Möglichkeit intensiverer früherer Testsim Entwicklungsprozess die Anzahl von Elektronikfehlern reduzieren soll, verstärkt eingesetzt. Werkzeugher-steller berichten in ihren Erfolgsgeschichten von hohen Kosten- und Zeiteinsparungen von bis zu 50 Prozentund von deutlichen Verbesserungen in der Produktqualität. Altran hat in Zusammenarbeit mit dem LehrstuhlSoftware & Systems Engineering der TU München (Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy) mittels einer globalenStudie dieses Thema näher untersucht. Ergebnisse der Studie sind u. a. Aussagen zum Verbreitungsgradder modellbasierten Entwicklung, zu Kosten-, Zeit- und Qualitätsveränderungen aufgrund modellbasierterSoftwareentwicklung, zur Amortisationsdauer der Prozessumstellungskosten und die Identifikation von Po-tenzialen, die die befragten Unternehmen in der modellbasierten Entwicklung sehen. Die Studie fasst allewesentlichen Fragestellungen im Bereich der Wirtschaftlichkeit der modellbasierten Softwareentwicklungzusammen und ist sowohl für Automobilhersteller als auch Zulieferer von großem Interesse. Sollten SieInteresse an den Studienergebnissen haben, wenden Sie sich bitte an Sascha Kirstan.In der nächsten Ausgabe des Innovators (1/2011) werden die Hintergründe zur Anfertigung der Studie undwesentliche Ergebnisse in einem Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy näher erläutert.Kontakt: Sascha KirstanE-Mail: sascha.kirstan@altran.com  Oracle und Altran vertiefen internationale Partnerschaft Altran Deutschland und der weltweit größte Daten- banksoftware-Anbieter Oracle haben die seit über zehn Jahren bestehende Partnerschaft auf das höchs- te Level „Platin“ gehoben. Durch die enge Zusammen- arbeit zwischen Altran und dem Softwarehersteller werden Themen wie Business Intelligence, Customer Relationship Management und Enterprise Content Management inhaltlich effizienter vorangetrieben. Ziel dieses intensiven Austausches ist der stetige Ausbau des Kontaktes auf Länderebene, der zur Etablierung einer in- ternationalen Zusammenarbeit zum Nutzen von international agie- renden Unternehmen dient sowie der Aufbau einer strategischen Zusammenarbeit. Dieser Initiative haben sich im ersten Schritt die Länder Schweiz und Österreich angeschlossen. Weitere Länder folgen sukzessive. Kontakt: Karsten Neve E-Mail: karsten.neve@altran.com07
  • 8.  IMPRESSUM Ausgabe November 2010V.i.S.d.P.Rieder Kirstan, Sprecher des Boards, Altran GmbH & Co. KGRedaktion, Konzept & LayoutMarketing & Corporate CommunicationKontaktTel. +49 (0) 89 - 25 54 71-0innovators@altran.deBildmaterialAltran GmbH & Co. KG, Fotolia
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