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Allianz Risk Pulse: Zukunft der indivduellen Mobilität

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Neben dem technologischen Fortschritt wird auch das Konsumentenverhalten
die Mobilität grundlegend verändern. Das eigene Auto verliert seine Bedeutung als Statussymbol. Lesen Sie mehr im Allianz Risk Pulse: Zukunft der individuellen Mobilität.

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Allianz Risk Pulse: Zukunft der indivduellen Mobilität

  1. 1. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 1Mobil ist wer vernetzt istAllianz Risk PulseFocus: Zukunft derindividuellen MobilitätNeben dem technologischen Fortschritt wird auch das Konsumentenverhaltendie Mobilität grundlegend verändernMobilität verändert sich mit zunehmender Geschwin-digkeit. Trends wie Urbanisierung, steigende Benzin-kosten, alternde Gesellschaften und Digitalisierung beein-flussen die Mobilitätgewohnheiten maßgeblich, jetzt undin Zukunft. Die Kunden von heute verhalten sich anders alsnoch vor einigen Jahren. Das Auto verliert seine Bedeutungals Statussymbol.Abgesehen von der Notwendigkeit, sich von einem Ort zum anderen zubewegen, müssen moderne Mobilitätskonzepte eine riesige und sichvergrößernde Spanne von Anforderungen erfüllen. Innovationen wiedas fahrerlose Auto, das es Menschen, die bisher nicht fahren konn­ten, ermöglicht, Autos zu nutzen, können die Fortbewegung weiterrevolutionieren; dass zu diesem Zweck Änderungen der bestehendenRegulierung erforderlich sind, liegt auf der Hand., Diese neue Mobilitätslandschaft wird schon jetzt Realität und wirktsich nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auch auf Unternehmenund ganze Industriezweige aus. Auf dem Gebiet der Mobilität ent­stehen innovative Geschäftsmodelle und neue Partnerschaften. In derMobilitätsindustrie gibt es bereits heute neue Akteure, die etablierteGeschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Fragestellen. Der Mobilitätsmarkt wird sich sehr dynamisch entwickeln. Dasehemals relativ stabile und strukturierte Umfeld wird abwechslungsrei­cher und fördert somit neue Geschäftsaktivitäten, die Veränderung derGesellschaft und Entstehung neuer Industrien.„Beim Erwerb von Mobilität werden heutzutage The­men wie der CO2-Fußabdruck und soziale Verantwor­tung immer entscheidender.“Clem Booth, Vorstandsmitglied der Allianz SEDie Top 5 MobilitätstrendsDie Allianz hat ihre Experten aus verschiedenen Mobilitäts-relevanten Geschäftsbereichennach den aktuellen Mobilitätstrends befragt. Die Befragung fand Ende 2012 statt.Quelle: AllianzMai2013Verkehrs-belastungWenigInteresseam AutoBezahlbarkeitNeueGeschäfts­modellewie z.B.Car-SharingIntelligenteFahrzeugsysteme,wie z.B.vernetzte Auto-Technologienoder Smart cars
  2. 2. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 2Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SEzu Mobilitätstrends„Die Finanzkrise und der daraus resultierendekonjunkturelle Abschwung in großen Teilen Europashaben auch die Konsumgewohnheiten in Bezug aufMobilität verändert und somit bereits bestehende ökonomischeVerlagerungen weiter verstärkt.Obwohl der Automobilabsatz in Asien stetig steigt und in Nordame­rika stabil ist, ist der europäische Automarkt seit Beginn der Krisekontinuierlich rückläufig. Prognosen deuten darauf hin, dass sichdiese Entwicklung auch mittelfristig nicht ändern wird.Internationale Hersteller und Zulieferer fokussieren sich im Zuge die­ser Entwicklungen auf vielversprechendere Märkte und verlagern ihreProduktion, ja sogar ihre Forschungs- und Entwicklungs-Kapazitäten.Die Auswirkungen dieses Trends auf die europäische Wirtschaft sindvielfältiger Natur und reichen von einem Anstieg der Arbeitslosigkeitbis hin zur Abwanderung von Know-how und Fachkräften.“Wachsende Emanzipation auf Seiten der VerbraucherDie Entwicklung des Verbraucherverhaltens ist für die zukünftigeMobilität von zentraler Bedeutung. Wir verzeichnen einen deutlichenAnstieg in der kollaborativen Nutzung verschiedener elektronischerGeräte. Da Car-Sharing allmählich seine Nische verlässt, gehörenFahrzeuge von professionellen Car-Sharing-Anbietern immer häufi­ger zum Straßenbild in mittelgroßen und großen Städten. Laut einerStudie des Beratungsunternehmens Frost & Sullivan (2010) wird sichdie Anzahl der Car-Sharing-Nutzer allein in Europa bis 2016 auf 5,5Millionen erhöhen.1Gleichzeitig hat die junge Generation in den großen westlichenVolkswirtschaften ein immer geringeres Interesse daran, denFührerschein zu erwerben, wie die IFMO Studie (2011) zeigt.2Dieser Trend entspricht auch der Abnahme des Verkaufs von Neu­fahrzeugen in Westeuropa und bestätigt eine generelle Zurückhal­tung, neue Autos zu kaufen (siehe Tabelle Seite 4 und Seite 6).Im Berufsleben wird die Entwicklung hochwertiger Bürokommunika­tion das Arbeitsleben verändern. Der Einsatz von Videokonferenzenund virtuellen Arbeitsplätzen führt zu einer weiteren Digitalisierungdes Arbeitsumfeldes und gipfelt darin, dass die Notwendigkeit vonDienstreisen allmählich verringert wird. Im Bestreben, die Arbeits­bedingungen weiter zu flexibilisieren, wird von Unternehmenzunehmend erwartet, dass diese die Möglichkeit der Heimarbeitanbieten – zumindest für einen bestimmten Umfang an Arbeitszeitwährend der Woche. Obwohl Heimarbeit noch nicht allgemein ver­fügbar ist, wird deren Ausweitung eine deutliche Verringerung vonAn- und Abreisen an den Arbeitsplatz bedeuten.Darüber hinaus werden Unternehmen unter Druck gesetzt werden,eine nachhaltige Infrastruktur, Zugang zu öffentlichen Verkehrsmit­teln und Anreize wie elektronische Geschäftsfahrzeuge vorzuhalten,um Emissionen zu verringern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichenund damit den Anforderungen der eigenen Mitarbeiter und Aktionäregerecht zu werden. Unternehmen werden möglicherweise auch zu­nehmend eine Reduzierung der Flotten in Erwägung ziehen oder dazusogar gezwungen sein, falls eine neue Regulierung dies vorsieht.Darüber hinaus beeinflusst das Einkaufsverhalten auch das Mobilitäts­verhalten der Konsumenten. In jüngster Zeit konnte man etwa einenstetigen Anstieg bei e-Commerce und Lieferservices feststellen.3Verkäufe über Fernhandel haben in Deutschland bereits einen Anteilvon 10% an allen Einzelhandelsumsätzen. Ende 2012 ist das Volumenvon e-Commerce im deutschen Fernhandel um zwei Drittel gestiegen,weiteres Wachstum wird erwartet. Unterstützt durch das allgegen­wärtige Internet hat das Versandgeschäft das Potenzial die alterndeBevölkerung zu bedienen, in dem es auch die Notwendigkeit vonEinkaufstouren verringern wird. Die „Nationale Reiseverkehrs­erhebung“ des britischen Transportministeriums (2011) hat fest­gestellt, dass Einkaufsfahrten innerhalb von 15 Jahren um rund 10%abgenommen haben.4Car-Sharing ist ein wachsender TrendKeine Nischenerscheinung mehr: Car-Sharing wächst ebensoin Deutschland, wie auch in den USA.2006 2007 2008 2009 2010 2011 201220020020020070060050040030020010007006005004003002001000Quelle: Allianz;Shaheen, Susan, Transportation Sustainability Research Center, University ofCalifornia, Berkeley (2012); Bundesverband Car-Sharing e.V. (2012).Anzahl der Car-Sharing-Mitgliedschaftenin Tausenden
  3. 3. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 3lichen Nahverkehrs verzeichnet werden. In Großbritannien führtenaußerdem Veränderungen bei der Besteuerung von Firmenwagenzu einem deutlichen Rückgang der Firmenflotten. Parallel zu diesenautofeindlichen Richtlinien wurden Fahrgemeinschaften und eingut entwickeltes Radwegenetz geschaffen.Auch in einigen Schwellenländern wurden autofeindliche Regelun­gen eingeführt. In Jakarta, der größten Stadt Indonesiens, wurde eineBestimmung erlassen, die verlangt, dass Fahrzeuge mindestens zweiPassagiere transportieren müssen. Der Zugang zu manchen Straßenist sogar auf Fahrzeuge mit 3 oder mehr Passagieren beschränkt. DieIronie dabei ist, dass diese Bestimmung in Jakarta zu einem neuenGeschäftszweig geführt hat: dem professionellen Trampen. Einweiteres Beispiel ist Singapur, wo elektronisch erhobene Straßen-nutzungsgebühren eingeführt wurden, die zu Stoßzeiten ange­passt werden können.Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch Veränderung desStadtbildesUm die Lebensqualität zu verbessern, haben sich viele Städte ambiti­onierte CO2-Reduktionsziele gesetzt und diese öffentlich gemacht.München will seinen CO2-Ausstoß zwischen 1990 und 2030 um 50%reduzieren und London beabsichtigt, über denselben Zeitraum dieEmissionen um 60% zu senken. Kopenhagen plant sogar, bis 2025eine neutrale Kohlenstoffbilanz zu erreichen. Diese Ziele wirken sichselbstverständlich auf die Mobilität in diesen Städten sowie in allenanderen Städten der Welt, die ähnliche Ziele verfolgen, aus. Wasjedoch bedeutet dies für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren? Diesteigende Zahl der Elektroautos wird zweifellos die Bemühungender Städte unterstützen und zusätzlichen Druck auf die Besitzer kon­ventioneller Fahrzeuge ausüben, entweder auf umweltfreundlichereTransportmittel umzusteigen oder die Nutzung konventionellerFahrzeuge in Innenstädten zu vermeiden.Außerdem muss das öffentliche Verkehrssystem an die neue Rea­lität der Urbanisierung, der Nachfrage nach klimaneutralen Trans­portmitteln und demografischer Entwicklungen angepasst werden.Das Auto muss als Haupttransportmittel in Städten zumindest zumTeil durch den öffentlichen Verkehr ersetzt werden, was auch bedeu­tet, dass die Beförderungskapazität für Passagiere erhöht werdenmuss, wie die Entwicklung in Asien deutlich macht.Demografie beeinflusst MobilitätDie United Nations Population Division (2010)5schätzt, dass die Zahlder über 65-Jährigen bis 2025 weiter wachsen wird: in Deutschland um3 Millionen (von aktuell 17 auf 20 Millionen), in der EU um 10 Millio­nen (von aktuell 35 auf 45 Millionen) und in den USA um 22 Millionen(von aktuell 42 auf 64 Millionen). Eine besondere Herausforderung fürMobilitätslösungen wird sich ergeben, wenn die sogenannte Baby-Boomer-Generation in den Ruhestand geht (in den USA die zwischen1940 und den 60er Jahren Geborenen; in der EU die zwischen 1950 undden 60er Jahren Geborenen). Die Frage, wie eine gesamte Generation,die Mobilität gewohnt ist, auch mit zunehmendem Alter mobil bleibenkann, wird dadurch immer brisanter. Außerdem gibt es immer wiederBestrebungen für striktere Regulierung, die ältere Menschen vomaktiven Autofahren ausschließen würde. Industrievertreter und Politikerwerden sich mit dem Problem beschäftigen müssen, wie die demogra­fische Realität und der Anspruch auf Mobilität zu vereinen sind.„Die Gruppe der über 75-Jährigen hat im Vergleich zuden jüngeren Senioren ein um 45 Prozent höheresRisiko, einen Unfall zu verursachen. In einer alterndenGesellschaft müssen die Bedürfnisse älterer Menschenstärker in den Fokus rücken.“ Christoph Lauterwasser,Geschäftsführer des Allianz Zentrum für Technik (AZT)., Hier finden Sie mehr über die Risiken von Senioren im Straßenverkehr.Quelle:JoachimHuber,AllianzRisiko für Senioren: Besonders gefährdet sind Menschen im Alter über 75 Jahre, dadiese in eine überproportional hohe Anzahl an Unfällen involviert sind. Vor demHintergrund des demografischen Wandels steigt die Anzahl der Senioren imStraßenverkehr rapide an.Mehr Regulierung – weniger VerkehrsüberlastungSchon jetzt leben fast 50% der Weltbevölkerung in Städten. In 20 Jah­ren werden es fast zwei Drittel sein (UN 2011)6. Was bedeutet dieseEntwicklung für Mobilität, insbesondere in Städten? Man muss sicheindeutig mit dem Thema Verkehrsüberlastung beschäftigen, umdas Zusammenbrechen der städtischen Mobilitätsinfrastruktur zuverhindern, und zwar vor allem in Schwellenländern, wo es immermehr Autos gibt.Regulierung ist deshalb einer der entscheidenden Faktoren für dieZukunft der Mobilität, der schnell zu einem veränderten Umgangmit Mobilität führen kann. In der Vergangenheit gab es bereitseinige Beispiele, die die Auswirkungen von Regulierungen auf dieMobilität verdeutlichen. Nachdem in London in den 90er Jahren dieCitymaut eingeführt wurde, konnten ein Rückgang des Verkehrs inder Innenstadt um 18% sowie ein Anstieg der Nutzung des öffent-Bereits 10 Prozent des Allianz Vorstands-Fuhrparks ist 2013 auf elektrischangetriebene Fahrzeuge umgestellt worden., Lesen Sie mehr.Photo:Allianz
  4. 4. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 4Autobesitz als ökonomisches PrivilegAufgrund steigender Ölpreise und zunehmender Regulierungkostet es immer mehr, ein Auto zu besitzen. Diese Entwicklungwird sich höchstwahrscheinlich weiter fortsetzen. In Deutschlandsind die Benzinpreise seit 2005 um mindestens 30% gestiegen. InGroßbritannien wurden die Kosten als ein zentraler Grund ausge­macht, weshalb die jüngere Generation weniger Auto fährt (Briti­sches Transportministerium, 2011). Eine wichtige Frage ist deshalb,wo der kritische Punkt liegt, ab dem die Benzinpreise Menschendazu bringen, alternative Transportmittel in Betracht zu ziehen. Esscheint, dass das Auto in Westeuropa seine Blütezeit bereits hintersich hat, da die Zahl der verkauften Neuwagen seit Jahren sinkt.Außerdem hat die Finanzkrise in vielen Haushalten zu erheblichenfinanziellen Belastungen geführt. Wenn sie die Kosten und Vorteiledes PKW-Besitzes gegeneinander abwägen, entscheiden sich immerPhoto:HungChungChih/Shutterstock.comAuch wenn in Asien die Nachfrage nach neuen Autos steigt, sind der Entwicklung natürliche Grenzen gesetzt.mehr Menschen in der westlichen Welt gegen den Besitz einesFahrzeugs, insbesondere auch, weil Car-Sharing-Dienstleistungendie Möglichkeit der Nutzung eines Fahrzeugs „für den Fall der Fälle“wesentlich erleichtert haben.In den Schwellenländern scheint dieser Punkt jedoch noch in weiterFerne zu liegen. Dank steigender Haushaltseinkommen nehmendie Mittelschicht und ihre Kaufkraft zu, was zu einer immensenNachfrage nach Autos geführt hat. Es ist wahrscheinlich, dass sichdieser Trend weiter fortsetzt. Dennoch ist es nur eine Frage der Zeit,bis ökonomische, ökologische und technische Zwänge auch Lösun­gen für den sich verändernden Mobilitätsbedarf in diesen Ländernerforderlich machen., Lesen Sie auch den Allianz Risk Pulse „Mobilität und Verkehrssicherheit“.201510520151052007 2008 2009 2010 2011 2012Verkäufe von Neufahrzeugen oderNeuzulassungen in Millionen15,67,616,2EU-276,85,5 5,76,27,56,07,612,415,214,314,213,4 13,112,0„Hoch“-Zeit der Autoverkäufe: in manchen Regionen schon vorbeiDie Grafik zeigt die Anzahl der neu registrierten Personenkraftwagen in den europäischenLändern und China und die Anzahl der neu verkauften Fahrzeuge in den USA. Es gibt vieleGründe, die den Trend in Europa erklären können: Sättigung der Märkte, Finanzkrise undveränderte Lebens­gewohnheiten. Bemerkenswert ist der umgekehrte Trend in China.Siehe Seite 6 für weitere Länderinformationen.Quelle: Allianz;European Automobile Manufacturers’ Associationand Association Auxiliaire de l’Automobile;China Bureau of Statistics;EcoWin: Bureau of Economic Analysis;US Department of Commerce.
  5. 5. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 5Telematik-Technologiensind die ZukunftDas Telematiksystem für Autos kann als eine Art Fahrtenschreiberdienen. Es erfasst Daten zu den zurückgelegten Kilometern underrechnet mit Hilfe von GPS in Echtzeit andere relevante Daten wieden Ort,die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und die Art der Straße. Innaher Zukunft wird daraus wahrscheinlich eine einfache Softwarean­wendung, die Teil eines Smartphones werden kann. Diejenigen, diedie Daten sammeln, müssen sich ernsthaft damit befassen, wie siedie Daten nutzen um persönliche Rechte nicht zu verletzen.“Eines Tages werden wir Telematik ebenso wie einSmartphone, einen PC oder einen Fernseher kaufen.Es wird eine große Bandbreite an Mobilitätsdienst­leistungen geben, inklusive Versicherung oderAssistance. Ein frühes Beispiel für dieses Konzept hatdie Allianz Italien entwickelt: Allie ist ein Telematik­gerät, das man selbst installiert und das zusammen mit einer Reihenützlicher Apps, ganz neue Möglichkeiten der Interaktion mit demFahrzeug ermöglicht,“ so Jacques Amselem, Geschäftsführer vonAllianz Telematics., Mehr Informationen dazu finden Sie hier.Bessere Mobilität durch technologische InnovationDie entscheidenden Faktoren, die sich auf die Mobilitätslösungen derZukunft auswirken, sind technologische Trends. Ein einfaches Bei­spiel zeigt, wie die intelligente Verbindung zweier separater techno­logischer Trends Synergien schafft und die Entwicklung innovativerMobilitätslösungen weiter vorantreiben kann: Dank der steigendenZahl von Smartphones ist die Nutzung von Car-Sharing wesentlichleichter und attraktiver geworden, weil freie, verfügbare Autos ein­fach auf einer Straßenkarte angezeigt werden können und oft auchdie die Bezahlung über das Smartphone abgewickelt werden kann(wie z.B. bei MyTaxi oder anderen Anbietern).Außerdem haben technische Fortschritte auf dem Gebiet der Digi­talisierung zusätzliche Dienstleistungen ermöglicht. Entwicklungenwie die Telematik mit den dazugehörigen Pay-As-You-Drive undPay-How-You-Drive Optionen ermöglichen z.B. Abrechnungs­konzepte, die jeweils die zurückgelegte Strecke und das Fahrver­halten berücksichtigen. Fahrzeuge werden außerdem mit Fahrer­assistenzsystemen (z.B. Einparkhilfe, automatische Bremssysteme)ausgestattet, um menschlichem Versagen entgegenzuwirken und sodie Zahl der Unfälle zu reduzieren. Selbst wenn sich ein Unfall nichtvermeiden lässt, kann die Notruffunktion, die EU-weit ab 2015 obli­gatorisch sein wird, die Reaktionszeit der Rettungsdienste verkürzenund so zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Diese undandere Assistenzsysteme reduzieren auch den Benzinverbrauch undtragen zu größerem Fahrkomfort bei.Die Frage von Mobilitätsdaten und deren Eigentum gewinnt indem Maße an Bedeutung, in dem sich diese Entwicklungen wei­ter verbreiten. Wenn das Auto zu einer immer weiter vernetztenDatenplattform wird, muss die sichere Übertragung von Daten sowieder Schutz der Systeme (z.B. vor einem Hacker-Angriff) garantiertwerden.Eine Reihe technologischer, sozialer und weltwirtschaftlicherEntwicklungen wirken sich auf unsere Mobilitätsgewohnheitenaus. Ganz gleich, ob es sich um Digitalisierung, die zunehmendeBedeutung und Leistungsfähigkeit von Assistenzsystemen oder denAnstieg beim Car-Sharing handelt, Mobilität wie wir sie heutekennen, verändert sich von Grund auf. Obwohl einige dieserWie Fahr-Assistenz-Systeme die Straßensicherheit verbessernDie Allianz erklärt die sechs Technologien, mit denen das Auto auf der Straße bleibt.Zum Beispiel wirkt das ESP dem Schleudern auf vereisten oder nassen Straßen ent-gegen, das BLIS überwacht die Vorgänge im toten Winkel und der Spurhalteassistenthält das Auto in der Fahrspur., Finden Sie die Interaktive Information hier.Entwicklungen bereits einzeln diskutiert werden, müssen sie dochals Ganzes betrachtet werden, um die Vernetzung unserer mo­dernen Welt und die neuen Chancen und Risiken, die sich darausergeben, zu verdeutlichen.Die Autoren:Christoph von Both, Jan Oliver Schwarz, Richard HewittAllianz SEDie nächste Generation: Digitale Spiele bringen Kindern sicheresVerhalten auf der Straße beiIn der Spiele-App „Unterwegs mit Antoine Zelie“, lernen Kinder in Frankreich aufspielerische Weise Sicherheit im Straßenverkehr. Die App wurde von der AllianzFrankreich und Prevention Routiere entwickelt. Die Test-Nutzer waren bloggendeMütter und deren Nachwuchs.Quelle:AllianzFrance
  6. 6. Allianz Risk Pulse – Fokus: Zukunft der individuellen Mobilität   Seite 6Herausgeber:Allianz SE, Königinstraße 28, 80802 München, GermanyVerantwortlich:Katerina Piro, Group Communications, Allianz SERedaktionsteam:Christoph von Both, Jan Oliver Schwarz, Richard Hewitt, Katerina Piro, Isabell Bilger,Heike Bähr, Jakob RöskampKontakte:Katerina PiroGroup CommunicationsAlllianz SEKaterina.Piro@allianz.com+49.89.3800.16048These assessments are, as always, subject to the disclaimer provided below.Cautionary note regarding forward-looking statements: The statements contained herein may include statements offuture expectations and other forward-looking statements that are based on management’s current views and assumptionsand involve known and unknown risks and uncertain-ties that could cause actual results, performance or events to differmaterially from those expressed or implied in such statements. In addition to statements which are forward-looking by reasonof context, the words „may”, „will”, „should”, „expects”, „plans”, „intends”, „anticipates”, „believes”, „estimates”, „predicts”,„potential”, or „continue“ and similar expressions identify forward-looking statements. Actual results, performance or eventsmay differ materially from those in such statements due to, without limitation, (i) general economic conditions, including inparticular economic conditions in the Allianz Group’s core business and core markets, (ii) performance of financial markets,including emerging markets, and including market volatility, liquidity and credit events (iii) the frequency and severity of insu-red loss events, including from natural catastrophes and including the development of loss expenses, (iv) mortality and mor-bidity levels and trends, (v) persistency levels, (vi) the extent of credit defaults, (vii) interest rate levels, (viii) currency exchangerates including the Euro/U.S. Dollar exchange rate, (ix) changing levels of competition, (x) changes in laws and regulations,including monetary convergence and the European Monetary Union, (xi) changes in the policies of central banks and/orforeign governments, (xii) the impact of acquisitions, including related integration issues, (xiii) reorganization measures, and(xiv) general competitive factors, in each case on a local, regional, national and/or global basis. Many of these factors may bemore likely to occur, or more pronounced, as a result of terrorist activities and their consequences. The company assumes noobligation to update any forward-looking statement. No duty to update: The company assumes no obligation to update anyinformation contained herein.Lorenz WeimannGroup Economic Research andCorporate Development, Allianz SELorenz.Weimann@allianz.com+49.89.3800.16891Endnoten1 Frost Sullivan (2010): Car Sharing – Drivingthe way into a greener future, 18th Feb. 20102 Ifmo (2011): Mobilität junger Menschen imWandel – multimodaler und weiblicher,München 20113 Bundesverband des Deutschen Versandhandels(2012): Zahlen Fakten, www.bvh.info4 Department for Transport (2011): NationalTravel Survey 2010 – Statistical Release, 28thJuly 20115 UN Population Division (2010): World Populati-on Prospects, the 2010 revision6 UN Department of Economic and Social Affairs/Population Division (2011): World UrbanizationProspects: The 2011 Revision2007 2008 2009 2010 2011 2012Österreich 298.182 293.697 319.403 328.563 356.145 336.010Belgien 524.795 535.947 476.194 547.340 572.211 487.377Bulgarien 41.042 43.758 24.972 15.646 19.252 19.752Tschechien 174.456 182.554 167.708 169.580 173.595 173.997Dänemark 159.347 150.145 112.201 153.587 169.744 170.531Finnland 125.285 139.611 88.344 107.346 121.171 107.166Frankreich 2.064.543 2.050.282 2.302.398 2.251.669 2.204.229 1.898.760Deutschland 3.148.163 3.090.040 3.807.175 2.916.259 3.173.634 3.082.580Griechenland 279.745 267.295 219.730 141.501 97.680 58.479Ungarn 171.661 153.278 60.189 43.476 45.094 53.008Irland 186.325 151.607 57.453 88.446 89.878 79.498Italien 2.493.106 2.161.682 2.159.463 1.961.579 1.749.739 1.402.089Niederlande 505.538 499.918 387.152 482.567 555.844 502.675Norwegen 129.195 110.617 98.675 127.754 138.345 137.967Polen 293.305 320.040 320.206 333.490 297.937 271.215Portugal 201.816 213.389 161.013 223.464 153.404 95.290Rumänien 315.621 270.995 130.195 106.328 94.619 72.148Slowakei 59.700 70.040 74.717 64.033 68.254 69.195Slowenien 68.719 71.575 57.967 61.142 60.193 50.091Spanien 1.614.835 1.161.176 952.772 982.015 808.051 699.589Schweden 306.799 253.982 213.408 289.684 304.984 279.478Schweiz 284.688 288.557 266.049 292.453 316.846 326.081Großbritannien 2.404.007 2.131.795 1.994.999 2.030.846 1.941253 2.044.609Türkei 594.762 494.023 557.126 760.913 864.439 777.761Russland* 2.351.603 2.721.533 1.365.117 1.776.005 2.478.439 2.755.506Ukraine* 514.100 610.212 175.165 169.540 207.453 237.602Kolumbien 253.034 219.498 185.129 253.869 324.570 315.968USA* 7.618.400 6.813.500 5.456.100 5.728.600 6.193.800 7.359.300Australien* 1.049.437 1.010.539 920.244 1.028.537 1.025.886 1.111.436China 6.079.209 7.631.839 12.459.452 15.288.186 16.242.474 n.a.Indien** 1.379.979 1.549.882 1.552.703 1.951.333 2.501.542  2.618.072Indonesien 323.100 439.200 369.300 555.900 620.100 800.100Malaysien 442.885  497.459 486.342 543.594 535.113 552.189Thailand 327.076 350.619 325.992 489.306 566.643 922.305Neue Autoverkäufe oder Neuregistrierungen weltweitGezeigt werden die neuregistrierten Fahrzeuge. Das „Hoch“-Jahr ist hervorgehoben.* Zahl der neuen Verkäufe anstatt Registrierungen.** Indien zeigt das Finanzjahr April-März und nicht das Kalenderjahr. 2007 ist also 2006/2007 usw.Quellen: Allianz; European AutomobileManufacturers’ Association and AssociationAuxiliaire de l’Automobile; ODD, Turkey;Association of European Businesses, Russia;Association of Ukrainian Motor VehileManufacturers; Econometria, Colombia;US Department of Commerce; AustralianBureau of Statistics: Motor Vehicle Census;China Bureau of Statistics; Society of IndianAutomobile Manufacturers; GAIKINDO, In-donesia; Malaysian Automotive Association;Thailand Department of Land Transport.

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