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Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium von Christine
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Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium von Christine

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  • Jetzt über die Bewerber für das 1. demokratische Stipendium abstimmen unter http://www.absolventa.de/stipendium/bewerber-2009
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Transcript

  • 1. Christine Bornfeld Bewerbung um ein Stipendium bei absolventa März 2009
  • 2. So fing eigentlich alles an... mit einem großen Fragezeichen...
  • 3. ?
  • 4. Da hatte ich 4 Jahre lang Modedesign studiert, ein langgehegter Traum, Traum vieler junger Mädchen. Und nun stand ich da. 24 Jahre alt, Diplom Desig- ner, magna cum laude wohl, hätte es das für einen Diplomstudiengang gegeben. Ziemlich gut auf jeden Fall. Und dennoch - alles andere als zufrieden.
  • 5. ... denn die Modebranche ist ein um- barmherziges Feld. Harte Arbeit, schlechte Bezahlung, kaum Anerkennung, und vor allem: Konkurrenzdruck und Ellbo- genmentalität rund um die Uhr. Nichts für mich eigentlich - als absolut harmoniebe- dürftiger Mensch.
  • 6. was nun also tun?
  • 7. Trotzdem: ganz schön viele Trendforschung würde mich Sachen, von denen ich ei- interessieren, Konzepte und gentlich keine Szenarios ent- Ahnung habe. wickeln, die Und dann, sich in der Zu- schwupps die kunft abspie- wupps, bei len könnten, meiner verzwei- Firmen in die- felten Suche im ser Hinsicht WorldWideWeb: beraten, und: ein Studien- journalistische gang, der das Texte schrei- alles vereint. ben. Die Super! Hin da! Kreativität Aber wohin? Holland??? dazu besitze ich ja.
  • 8. „Na ja, Holland, ist ja nicht so weit weg, und ach, die Sprache hast Du im Handumdrehen gelernt, außerdem sprechen sie ja alle Englisch!“ sagte ich mir und auf ging die Reise. Doch schnell war mein Enthusiasmus wieder getrübt: trotz in- tensiver Suche konnte ich außer meiner 3,5 Quadratmeter- Kammer in einem Abrisshaus kein Zimmer finden, denn bei allen WG-Terminen sprachen alle nur Niederländisch. Da ging ich natürlich total unter. Trotz der eindeutig internationalen Ausrichtung meines Studiums und der englischen Lehrver- anstaltungen war ich die einzige Ausländerin, und verstand von den Gesprächen innerhalb der Klasse gleich null. Einen Job konnte ich auch nicht finden, denn in solch einer kleinen Stadt wie Arnheim musste man schon fließend Holländisch sprechen. Traurig und alleingelassen saß ich so also auf meiner Kam- mer.
  • 9. ? ? ?? ? ? ? ? Wablieft ? ? ? ??? ?? ? Hä? ?? ? ? ?? ? ? ? ? ? ich nix verstehen...
  • 10. Aber das ganze Gejammer half nun auch nichts, das ein- zige was nun half: handeln und einen Sprachkurs machen. Die waren nur leider sehr teuer. Also setzte ich alle Hebel in Bewegung, um Unterstützung zu bekommen: von Deutschen Behörden zur Auslandsförderung, von der Hochschule, von der Niederländischen Regierung zur besseren Integrierung von ausländischen Einwohnern. „Kein Problem“, sagten die, „achso, nein, sie kommen ja aus dem europäischen Aus- land, nein, dann geht das nicht.“ Integration also nicht für EU-Bürger im Studium. Verzweifelt wie ich war, packte ich mein letztes Gespartes zusammen und buchte den Sprach- kurs.
  • 11. Es dauerte...und dauerte...und dauerte... Aber siehe da! Nach ein paar Monaten beherrschte ich die Sprache schon so gut, dass ich zumindest meine Klassenka- meraden verstand und ein paar Konversationen führen konn- te. Eine Sprache lernt sich eben nicht einfach so aus dem Nichts! Mit viel weiterer Arbeit verbesserte es sich nach und nach.
  • 12. Und siehe da: bei meiner ers- ten Wohnungsbesichtigung, bei der ich Niederländisch sprach, klappte es sofort! Und meine Kolleginnen sind mittlerweile Freundinnen ge- worden - denn die Konversati- on ist viel einfacher geworden!
  • 13. Das war nun echt der Schlüssel dazu, mich in Holland nicht mehr so einsam und allein zu fühlen und ein ganz anderes Lebensgefühl!
  • 14. Nur ein Problem besteht bis heute immer noch: der Sprachkurs hat ein großes Loch in meine Finanzen gerissen, und bald ste- hen die nächsten Studiengebühren an...
  • 15. Taschen leer ...
  • 16. Von daher, liebe Sponsoren, Absolventa-Mitarbeiter und Websitenbesucher, wäre es für mich eine wahnsinnig gro- ße Hilfe, wenn Ihr mich in dieser Hinsicht eine kleine Hilfe- stellung geben könntet, um mir ein wenig Last von den Schultern zu nehmen. Die Studiengebühren für das nächste Jahr belaufen sich auf 1565,-Euro, aber mit der Hälfte wäre mir schon sehr weitergeholfen. Mit einem netten Lächeln und einem freundlichen „Has- tublieft“ frage ich also: wollt Ihr mir mit 782,50 € aushelfen? Groetjes uit Nederland, Christine