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Gestatten, Laura Lei, die rasende Reporterin.

Die Möchtegern-rasende-Reporterin, d...
Um, bei der Ausstellungseröffnung verweilend, eines der Fotos von Salgado im Hintergrund abbilden
zu können, hilft ein so ...
Also dann. Ich studiere Empirische Kulturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Uni
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Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium bei Absolventa von Laura

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  • Jetzt über die Bewerber für das 1. demokratische Stipendium abstimmen unter http://www.absolventa.de/stipendium/bewerber-2009
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  1. 1. LASST MICH DURCH, ICH BIN FOTOGRAFIN! Gestatten, Laura Lei, die rasende Reporterin. Die Möchtegern-rasende-Reporterin, denn auf dem Weg zu meinem Berufsziel fehlen mir noch ein paar entscheidende „Begleiter“. Ich möchte nämlich nicht bloß rasante Reportagen schreiben, ich möchte sie auch bebildern. Eine Kamera habe ich zwar, doch damit etwa Porträtaufnahmen nicht so aussehen: ... sondern eher in diese Richtung gehen: ..brauche ich neben einem guten Objektiv mit klassischer Porträtbrennweite (50 mm) vor allem eine Blitzanlage für die optimale Ausleuchtung von Innenaufnahmen. Unterwegs ist statt eines Studiosets ein kompaktes Blitzgerät notwendig – damit wir dem Fotografen Sebastião Salgado (hier bei einer Ausstellungseröffnung in Berlin) auch halbwegs in die Augen schauen können... ... so wie auf diesem Bild, bei dem ein besser ausgerüstetes Kamerateam mit Licht aushalf ... und nicht bloß, wie auf dem rechten Bild, in schwarze Schattenlöcher starren.
  2. 2. Um, bei der Ausstellungseröffnung verweilend, eines der Fotos von Salgado im Hintergrund abbilden zu können, hilft ein so genannter Polarisationsfilter, Reflexe zu vermeiden. Eindruck schinden würde an dieser Stelle auch ein Panorama mit einem 90°- bis 180°-Blickwinkel, der die halbe Ausstellung in ein einziges Foto packt – machbar mit einem Fisheye- oder Super- Weitwinkel. Nicht so sehr für kulturelle Events, aber in der Natur- oder Objektfotografie ist der Makrobereich nahezu unverzichtbar. Wie viel besser hätten diese mörderischen Riesenameisen mit einer einfachen Nahlinse und einem Ringblitz für Makroaufnahmen ausgesehen! Last, but not least: Das bin ich. Mit einem Fernauslöser hätte ich nicht so rennen müssen. Und das Foto wäre sicher besser geworden!
  3. 3. Also dann. Ich studiere Empirische Kulturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Uni Tübingen. Nebenbei besuche ich universitäre Fotografiekurse und arbeite als freie Fotografin und Journalistin, um einen Fuß in die Tür zu setzen, die ich nach dem Abschluss der Universität aufstoßen möchte. Während meines Auslandssemesters in Brasilien dokumentierte ich beispielsweise zehn Tage lang das Kurzfilmfestival „Curta Cinema Rio de Janeiro“ – ich war die einzige Fotografin mit einer Kleinbild-Digicam. Ich bin eine Fotografin ohne Ausrüstung. Ich bin gut, aber nicht so gut, wie ich mit dem richtigen technischen Schnickschnack sein könnte. Mittlerweile habe ich immerhin eine digitale Spiegelreflex-Kamera, doch noch immer ohne Equipment. Für Objektive und Linsen, Lichtanlagen, Blitzgeräte und Fernauslöser brauche ich zusammen rund 1500 Euro. Helft mir, auf die Frage „Und was wirst du mit deinem Studium? Taxifahrer??“ elegant entgegnen zu können: „Gestatten, Laura Lei, rasende Reporterin – im Dienst.“ Klick!

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