Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium bei Absolventa von Anne
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Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium bei Absolventa von Anne

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Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium bei Absolventa von Anne Bewerbung für das 1. demokratische Stipendium bei Absolventa von Anne Presentation Transcript

  • Time to Listen to Minorities !
    • ... oder warum es so wichtig ist von anderen
    • Kulturen zu lernen.
    • von Anne Grob
    www.duatravel.com http://lewisandclarkjournals.unl.edu/images/Flathead_75-gir-37.jpg
  • Zur Person
    • Hallo! Ich möchte mich zunächst einmal vorstellen. Ich bin eine 26-jährige
    • Absolventin der Universität Leipzig, die sich seit längerer Zeit mit indigenen
    • Bildungsmodellen in der ganzen Welt beschäftigt. Ich bin davon überzeugt, dass
    • es an der Zeit ist, indigenen Völkern genauer zuzuhören und ihre Welt zu
    • verstehen. Denn auch die westliche Welt kann von diesen (Bildungs-) Kenntnissen
    • profitieren und lernen. Leider ist es noch heute der Fall, dass Ureinwohnern
    • Rechte abgesprochen werden, die für uns selbstverständlich sind. Mit
    • Bildungsinitiativen verschiedener Stämme wird dem erfolgreich entgegengewirkt
    • und deshalb ist es auch so wichtig, dass mehr Menschen davon erfahren. Denn je
    • mehr Menschen davon wissen, desto höher ist die Chance die Lebenssituation
    • indigener Gruppen zu verbessern. Und da ich aus Erfahrung weiss, dass man nur
    • vor Ort aussagekräftige Informationen sammeln kann, möchte ich mit diesem
    • Stipendium in die USA und nach Neuseeland reisen, um dort Feldforschung zu
    • betreiben!
  • Und da soll es hingehen...
    • Pablo, Montana
    • Otaki, Neuseeland
    • Im Nordwesten der USA, im
    • Bundesstaat Montana, befindet
    • sich die Flathead Reservation
    • mit dem Salish Kootenai College.
    http://indiannations.visitmt.com/map.gif http://www.molesworthmi.org/news2/cs&kt.jpg www.myonlinemaps.com
  • Salish Kootenai College
    • Das Salish Kootenai College ist ein
    • Tribal College, also eine von den
    • Salish und Kootenai gegründete und
    • geleitete Universität in Pablo, auf
    • der Flathead Reservation. In erster
    • Linie sollen dort Salish and Kootenai
    • Studenten eine Hochschulbildung
    • geniessen. Es gibt aber auch viele
    • Studenten, die von anderen
    • Stämmen in den USA an das College
    • kommen.
    Zeichnungen von Camilla Cok, Bozeman, Montana. www.campusexplorer.com
    • In der Nähe von Wellington,
    • auf der Nordinsel Neuseelands
    • befindet sich das Te Wānanga
    • o-Raukawa College.
    commons.wikimedia.org www.titanhitours.co.uk
  • Te Wānanga-o-Raukawa
    • Das Te Wānanga-o-Raukawa in Ōtaki,
    • Aotearoa, New Zealand ist eines der
    • neuseeländischen Pendants der Tribal
    • Colleges in den USA. Wie am Salish
    • Kootenai College in Montana, will man
    • Studenten dort eine Bildung
    • ermöglichen, die nicht von der weißen
    • Mehrheit aufgezwungen ist, sondern
    • die Sichtweise der Maori widerspiegelt.
    www.kaleo.info http://www.twor.ac.nz/ http://www.write-away.co.uk/Around%20the%20world%20part%204.htm
  • Was genau soll erforscht werden?
    • Mit meiner Forschung möchte ich aufzeigen, was für einen großen
    • Einfluss indigene Hochschulen, wie das Salish Kootenai College oder
    • das Te Wānanga-o-Raukawa , nicht nur auf die Studenten, sondern
    • auch auf die gesamte Stammesgemeinschaft haben. Ziel ist es herauszufinden,
    • inwieweit diese Universitäten dazu beitragen, die Lebenssituation für die jeweilige
    • indigene Gemeinschaft zu verbessern. Leider gibt es bisher kaum
    • Wissenschaftler, die sich mit diesem wichtigen Thema beschäftigen. Und
    • genau das möchte ich ändern und ein größeres Bewußtsein für diese
    • wichtigen Institutionen schaffen! Darüber hinaus können die dabei
    • gewonnenen Erkenntnisse durchaus einen wichtigen Beitrag zu aktuellen
    • Fragen innerhalb Deutschlands und Europas bezüglich der
    • Bildungspolitik und Hochschulreform leisten. Auch die in letzter Zeit
    • immer dringender werdenden Themen der Integration von Kindern und
    • Jugendlichen mit Migrationshintergrund und die interkulturelle Öffnung
    • in der Bildungsarbeit können am Beispiel indianisch-amerikanischer
    • Aspekte wertvolle Impulse für die bildungspolitische Debatte in
    • Deutschland geben.
    www.fruehes-forschen-franken.de
  • Methodik und Dauer der Aufenthalte
    • Mit diversen qualitativen und quantitaiven Datenerhebungsmethoden sollen wichtige Erkenntnisse über die Funktion und den Einfluss von indigenen Hochschulen gewonnen werden.
    • Dazu zählen teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterviews und informelle Diskussionen genauso wie quantitative Umfragen und Dokumentrecherchen.
    • Da dies natürlich nur in den USA und Neuseeland möglich ist, sind längere Auslandsaufenthalte in beiden Ländern unerlässlich. Da ich bereits in den USA war, sind dort 6 Monate ausreichend, während für Neuseeland eine Aufenthaltsdauer von mindestens 12 Monaten nötig ist, um ein aussagekräftiges Sample zu bekommen.
    www.accsus.com
  • Und warum solltest du/sollten Sie ein solches Projekt unterstützen? Die wichtigsten Gründe im Überblick (I)
    • Warum gerade ich?
    • Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit indigenen Minderheiten und habe u.a. durch ein Studium in den USA, durch diverse Praktika und Konferenzbeiträge das nötige Hintergrundwissen um ein solches Projekt erfolgreich und zeitorientiert durchzuführen.
    • Neben notwendigen Vorkenntnissen und Kontakten, habe ich als Ethnologin/Amerikanistin die fachlichen und sprachlichen Voraussetzungen, die für dieses Vorhaben entscheidend sind.
    • Anhand einer interdisziplinären und problemorientierten Betrachtungsweise können aussagekräftige Resultate für die gestellten Forschungsfragen gewonnen werden.
    • Mit meiner eigenverantwortlichen und fokussierten Arbeitsweise und mit sehr guten Recherche- und Analysefähigkeiten kann ich somit eine lang bestehende Forschungslücke schliessen und einen wichtigen Beitrag zu diesem noch sehr unerforschten Gebiet leisten.
    • Mein akademisches Ziel ist es langfristig, das Fachgebiet der Indigenen Bildungsarbeit bekannter und damit förderungsstärker zu machen .
    www.csant.de
  • Und warum solltest du/sollten Sie ein solches Projekt unterstützen? Die wichtigsten Gründe im Überblick (II)
    • Warum gerade in die USA und nach Neuseeland?
    • Beide Länder gelten als Vorreiter der Indigenen Hochschulbewegung.
    • Nur vor Ort kann der Zugang zu wichtiger Literatur und zu Informanten gewährleistet werden.
    • Anders als in anderen Studien sollen die Ansichten der unmittelbar betroffenen Stammesgruppen in besonderem Maße berücksichtigt werden und nur längerfristige Aufenthalte können dies gewährleisten.
    • Ich verfüge bereits über Auslandserfahrung und kenne auf der Flathead Reservation einige Informanten. Das erleichtert den Zugang im Feld und wichtige Daten können zeitnah gewonnen werden. Durch die Vernetzung tribaler Hochschulen weltweit können schon in den USA wichtige Kontakte zu neuseeländischen Informanten geknüpft werden.
    • Fazit:
    • Leider wird ein solches Thema trotz seiner Wichtigkeit nicht nur von Wissenschaftlern, sondern auch
    • von Förderungsprogrammen kaum berücksichtigt und das obwohl gegenwärtige Entwicklungstendenzen
    • zeigen, dass die Bedeutung dieser alternativen Bildungsmodelle für indigene und auch nichtindigene
    • Gruppen weiter zunehmen wird. Nicht zuletzt daher verdient es eine eingehende wissenschaftliche
    • Auseinandersetzung. Also helft mit, dass sich etwas zum Positiven verändert!
    www.csant.de
  • Anfallende Kosten – Verwendungszweck des Stipendiums
    • Flüge
      • Hin-und Rückflug Leipzig-Missoula (1087 €) (campus travel)
      • Hin-und Rückflug Leipzig-Wellington (1600 €) (campus travel)
            • Stand Januar 2009
    • Kosten für Visa
      • USA und Neuseeland (200 €)
    • Krankenversicherungskosten
      • USA (49 €/Monat – 6 Monate =294 €) Care College Versicherung
      • Neuseeland (40 €/Monat – 12 Monate =480 €) Mawista Versicherung
    • Transportkosten (zur Durchführung der Interviews auf den Reservationen)
      • USA und Neuseeland (ca. 600 €)
    • Kosten für Bücher, Kopien, Bibliothekszugang & Fernleihe
      • USA und Neuseeland (ca. 500 €)
    • Feldforschungskosten/ Materialkosten
      • Digitales Aufnahmegerät (289 € Olympus), Videokamera (269 € JVC Camcorder), Transkriptionssoftware (650 € Scan Soft)
    • Gesamtkosten: 5868 €
    www.seniocare24.de
  • Es wäre großartig, wenn Ihr mein Projekt unterstützen würdet!
    • Let‘s change things for the better!
    • Danke!
    • tēnā rawa atu koe! (Maori)
    • lemlemsch! (Salish)
    • Eure Anne
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/31/TahuhuNgatiAwa.jpg/389px-TahuhuNgatiAwa.jpg , und Photos SKC by Anne Grob.