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Zu meiner Person
Zur Einstimmung!  Finden Sie bitte drei Konfliktsituationen!  eine, die Sie viel Kraft gekostet hat!  eine, bei der Sie vi...
E I N E K L E I N E G U T E - N A C H T - G E S C H I C H T E …Was ist Transaktionsanalyse?
(Strukturelles) Ich-Zustände-ModellELERKEltern-Ich-Zustand Haltungen, Verhalten,Gedanken und Gefühle, die vonden Eltern od...
(Funktionales) Ich-Zustände-ModellfELfürsorgliches Eltern-Ich:sichtbar durch konstruktivfürsorgliche sowie destruktivüberf...
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(Funktionales) Ich-Zustände-ModellfELERaKfreies Kind-Ich: konstruktivsichtbar durch gefühlvolle,lustige Verhaltensweisen,d...
Aus welchem Ich-Zustand kommt die Aussage?1.  Wann sind Sie denn endlich fertig?2.  Dafür kann ich doch nichts!3.  Sie ben...
Transaktionen!  1. Regel: Parallele Transaktionen verfestigen dieKommunikation. Sie kann (potentiell) unendlich langefortg...
Vertiefung!  Zeitrahmen: 10 Min.!  Sozialform: Partnerarbeit.!  Aufgabe:Sie erhalten einige (Kurz-)Dialoge ausgeteilt.Anal...
Reflexion!  Wie würden Systeme (in Ihrem Arbeitsumfeld)aussehen, die stark von einem Ich-Zustanddominiert werden?!  Welche...
Führungsstile(nach LEWIN und SCHULZ VON THUN)autoritärer Stilpatriarchalischer Stil demokratischer StilDer Vorgesetze trif...
Transfer!  auf einen Ihrer vergangenen Konflikte:!  Nehmen Sie nun eine der drei Konfliktsituationen vom Beginndes Worksho...
Vielen Dank für Ihre aktive Mitarbeit indiesem Workshop.
Literaturverzeichnisoder: Zum Weiterlesen…!  eine kleine Einleitung in die Transaktionsanalyse:!  HAGEHÜLSMANN, Ute: Trans...
A Recruiter Tage 2013 13. Juni 2013Workshop: Einführung in die systemische Transaktionsanalyse Referent: Holger Wende- 1 -...
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A-Recruiter Tage 2013: Workshop II "Konflikte" (Herr Wende)

  1. 1. Holger WendeGründer Standort KölnROCK YOUR LIFE gGmbH13. und 14. Juni 2013Workshop„Konflikte“Von Konfrontation durch Kommunikation zur Kooperation.Oder vom Umgang mit scheinbar schwierigen KandidatenSeien Sie beim nächsten Maldabei – 22. bis 23. Mai 2014!Jetzt vormerken aufwww.a-recruiter.de/anmelden
  2. 2. E I N F Ü H R U N G I N D I E S Y S T E M I S C H ET R A N S A K T I O N S A N A L Y S EVon Konfrontation überKommunikation zu Kooperation
  3. 3. Zu meiner Person
  4. 4. Zur Einstimmung!  Finden Sie bitte drei Konfliktsituationen!  eine, die Sie viel Kraft gekostet hat!  eine, bei der Sie viel gelernt haben!  eine aus der vergangenen Woche!  Welche Erfahrungen haben Sie bereits mitprofessioneller Gesprächsführung/ Coachinggesammelt?z. B. mit Transaktionsanalyse, NeurolinguistischemProgrammieren, themenzentrierter Interaktion,systemischem Coaching, provokativem Stil, …
  5. 5. E I N E K L E I N E G U T E - N A C H T - G E S C H I C H T E …Was ist Transaktionsanalyse?
  6. 6. (Strukturelles) Ich-Zustände-ModellELERKEltern-Ich-Zustand Haltungen, Verhalten,Gedanken und Gefühle, die vonden Eltern oder von anderenAutoritäten übernommenwurden.Erwachsenen-Ich-ZustandHaltungen, Verhalten,Gedanken und Gefühle alsdirekte Antwort auf das Hierund Jetzt.Kind-Ich-Zustand Haltungen, Verhalten,Gedanken und Gefühle, die diePerson früher einmal hatte. DasKind-Ich ist die Summe dessen,was die Person zuvor war.
  7. 7. (Funktionales) Ich-Zustände-ModellfELfürsorgliches Eltern-Ich:sichtbar durch konstruktivfürsorgliche sowie destruktivüberfürsorglicheVerhaltensweisen.kELkritisches Eltern-Ich: konstruktivsichtbar durch kritische unddestruktiv sichtbar durchüberkritische Verhaltensweisen.
  8. 8. (Funktionales) Ich-Zustände-ModellfELERErwachsenen-Ich: sichtbardurch sachlich klare,beobachtende, analysierendeVerhaltensweisen undangemessenen Ausdruck vonGefühlen.kEL
  9. 9. (Funktionales) Ich-Zustände-ModellfELERaKfreies Kind-Ich: konstruktivsichtbar durch gefühlvolle,lustige Verhaltensweisen,destruktiv sichtbar durchrücksichtlose, gefährdendeVerhaltensweisen.kELrKfKangepasstes Kind-Ich: konstruktivsichtbar durch sinnvolle, sozialangepasste Verhaltensmustersowie destruktiv sichtbar durchÜberanpassung.rebellisches Kind-Ich: konstruktivsichtbar durch konzentrierte Energieund Durchsetzungsfähigkeit,destruktiv sichtbar durchselbstschädigende, unangemesseneRebellion.
  10. 10. Aus welchem Ich-Zustand kommt die Aussage?1.  Wann sind Sie denn endlich fertig?2.  Dafür kann ich doch nichts!3.  Sie benehmen sich kindisch!4.  Was mache ich jetzt nur?5.  Was könnte der Grund sein?6.  Ich mag einfach nicht!7.  Ich hätte da noch eine Frage…8.  So geht das nicht!9.  Sind Sie sicher, dass Sie richtig gerechnet haben?10.  Machen Sie Ihren Kram doch selbst!11.  Warum glauben Sie mir eigentlich nicht?12.  Er mag ja ein netter Kerl sein, aber man kann ihm keine wichtigenAufgaben übertragen!
  11. 11. Transaktionen!  1. Regel: Parallele Transaktionen verfestigen dieKommunikation. Sie kann (potentiell) unendlich langefortgesetzt werden.!  2. Regel: Gekreuzte Transaktionen führen zu einem(kurzen?) Zusammenbruch der Kommunikation. Esfolgt etwas Neues.!  3. Regel: Offene und verdeckte Transaktionen könnensich überlagern. Die verdeckte Ebene ist für dieKommunikation die bedeutsamere.
  12. 12. Vertiefung!  Zeitrahmen: 10 Min.!  Sozialform: Partnerarbeit.!  Aufgabe:Sie erhalten einige (Kurz-)Dialoge ausgeteilt.Analysieren Sie sie im Hinblick auf dievorkommenden Ich-Zustände.
  13. 13. Reflexion!  Wie würden Systeme (in Ihrem Arbeitsumfeld)aussehen, die stark von einem Ich-Zustanddominiert werden?!  Welche Auswirkungen hat das auf das (erwünschte)Verhalten der MitarbeiterInnen?
  14. 14. Führungsstile(nach LEWIN und SCHULZ VON THUN)autoritärer Stilpatriarchalischer Stil demokratischer StilDer Vorgesetze trifft Der Vorgesetzte setzt sich Die Gruppe trifftdie Entscheidung. auf freundliche Weise durch. Entscheidungengemeinsam.kEL-dominant fEL-dominant ER-dominantEntscheidungsspielraum des VorgesetztenEntscheidungsspielraum der Gruppe
  15. 15. Transfer!  auf einen Ihrer vergangenen Konflikte:!  Nehmen Sie nun eine der drei Konfliktsituationen vom Beginndes Workshops und analysieren Sie Ihre (bevorzugten) Ich-Zustände.!  auf Ihre kommende Kommunikation:!  Überlegen Sie sich nun, was Sie aus diesem Workshopmitnehmen wollen, worüber Sie sich ggf. weiter informierenwerden, und was Sie konkret ausprobieren wollen.
  16. 16. Vielen Dank für Ihre aktive Mitarbeit indiesem Workshop.
  17. 17. Literaturverzeichnisoder: Zum Weiterlesen…!  eine kleine Einleitung in die Transaktionsanalyse:!  HAGEHÜLSMANN, Ute: Transaktionsanalyse – wie geht denndas? Transaktionsanalyse in Aktion. Paderborn 62012.!  eine fundierte Einführung in die Transaktionsanalyse:!  STEWART, Ian/ JOINES, Vann: Die Transaktionsanalyse. EineEinführung. Freiburg 232010.!  eine kleine Einführung in den produktiven Umgang mitKonflikten:!  NAUMANN, Frank: Die Kunst des Streitens. Erfolgsstrategienfür eine produktive Streitkultur. Köln 2012.!  als geeigneter Start in eine Internetrecherche:!  www.dgta.de
  18. 18. A Recruiter Tage 2013 13. Juni 2013Workshop: Einführung in die systemische Transaktionsanalyse Referent: Holger Wende- 1 -Prof. Lange: So wie Sie mir das vor einem halben Jahr zugesagt haben, ist es jawohl nicht gelaufen. Warum wenden Sie in der Praxis denn nicht an, was Siegelernt haben?Tutor Karl: Ich weiß auch nicht, ich komme mit den Studenten hier einfach nichtzurecht.Rüdiger: Wann ist unser nächstes Klassentreffen?Robert: Am 15. Januar in Bad Harzburg.Klaus: Darf ich um den nächsten Tanz bitten?Monika: Aber gern!Referent: So, jetzt habe ich Ihnen das oft genug verklickert. Jetzt schreiben Siedie drei wichtigsten Punkte untereinander auf die Flip-Chart! Klar?Teilnehmer Hans: Klar ist hier gar nichts, Herr Doktor! Klar ist nur, dass Sie es mitErwachsenen zu tun haben und uns mal höflich Bitten können, das ist klar!Kassierer: Ehrlich gesagt, geholfen hat mir in dieser Firma noch nie jemand.Wenn’s  drauf  ankommt,  stehst  Du  alleine  da.Filialleiter: Und wer hilft mir?! Und wie oft ich mich für Sie eingesetzt habe,haben Sie wohl ganz vergessen?! Aber das hat man eben von seinerGutmütigkeit – da habe ich mir eingebildet, bei Ihnen fände ich Verständnis fürmeine  Situation…  Aber  wenn  Sie  sich  jetzt  auch  noch  beklagen,  dann  sehen  Sie  doch in Zukunft alleine zu, wie Sie fertig werden!Lotte: Hast Du schon gehört, die Maier hat gekündigt!Petra: Wurde auch Zeit, die hat ja doch nie was getan!Bert Brinkheim: Mir zittern noch die Knie von dem Gespräch.Direktor Herzog: Na, jetzt lassen Sie sich erst einmal von meiner Sekretärin einenCognac  geben,  dann  geht’s  wieder.Chef: Wie spät ist es Frau Nolte?Frau Nolte: Auf meiner Uhr gleich halb fünf.Chef: Wie spät ist es Frau Nolte?Frau Nolte: Kleinen Moment noch, ich bin gleich fertig!Chef: Wie spät ist es Frau Nolte?Frau Nolte: Zeit, dass Sie fertig werden!
  19. 19. A Recruiter Tage 2013 13. Juni 2013Workshop: Einführung in die systemische Transaktionsanalyse Referent: Holger Wende- 2 -Chef: Wenn Sie in unserem Unternehmen vorwärts kommen wollen, dannmüssen Sie mehr Leistung bringen.Angestellter: Können Sie mir sagen, welche Anstrengungen ich in dieser Richtungunternehmen kann?Chef: Ein Mann mit Ihrer reife und Erfahrung sollte auch mal eine Entscheidungalleine fällen könnenAngestellter: Ich glaube, Sie reden sich das sehr leicht.Kunde: Ich kann Ihnen diesen Auftrag nur geben, wenn Sie auch in der Lage sind,Termine einzuhalten.Verkäufer: Sie wissen doch, Pünktlichkeit ist unser oberstes Gebot!Angestellter 1: In dieser Unterlage kenne ich mich überhaupt nicht aus.Angestellter 2: Fragen Sie mich nicht. Ich komme mit meinem Kram selbst nichtzurecht.Chef: Wir werden mit dieser Sache früher fertig als ursprünglich geplant.Angestellter: Prima. Da können wir ja ein paar Tage Urlaub machen.Hans: Mensch, ich kann es kaum abwarten, endlich aus dem Büro zu kommen!Klaus: Mir geht es genauso. Ich muss schon ständig auf die Uhr schauen.Petra: Was machen wir mit dem Kollegen X? Mir tut die Sache mit seinerKündigung echt leid.Klaus: Ich glaube, wir sollten ihm jetzt wirklich ein bisschen über den Berghelfen.Chef: Meinen Sie, dass wir heute Vormittag Zeit haben werden, über unserenBudgetplan zu sprechenAbteilungsleiter: Ich hoffe nicht. Bis zu diesem Termin haben wir noch so langehin und ich habe heute einfach keine Lust zu arbeiten.Hans: Sollen wir die neue Organisationsanweisung wortwörtlich erfüllen?(Verdeckte Transaktion: Denen werden wir jetzt mal beweisen, dass das nichtfunktionieren kann!)Klaus: Ja. (Verdeckte Transaktion: Auf die dummen Gesichter von denen freueich mich jetzt schon!)

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